Schau mal nach Metronomerous, sollte es für IPhone geben.
Beiträge von trommla
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Ich versuche mal gaaanz vorsichtig einen Beitrag zu deiner "Eröffnung" zu schreiben.
Dass es klangliche Unterschiede zwischen den verschiedenen Bauformen von Spannreifen gibt, ist vermutlich unstrittig. Ebenso spielt die Materialstärke eine Rolle. Auch hört man (angeblich) Unterschiede, ob nun ein Hoop beispielsweise aus Stahl, Messing oder Alu hergestellt ist. Angeblich, da ich selbst nie eine ansonsten identische Snare mit unterschiedlichen Hoops im direkten Vergleich hören durfte. Beispielsweise war es wohl früher bei Slingerland und Ludwig nicht ungewöhnlich, dass Metall-Snares mit verchromten Messingreifen bestückt waren. Aufgrund der langen Produktionszeit legendärer Modelle gab es je nach Verfügbarkeit des Rohmaterials Phasen mit Hoops aus unterschiedlichem Material. Auch lese und höre ich immer wieder, dass die Anzahl der Lugs (10 vs.
bei ansonsten gleichen Snares nen klanglichen Unterschied macht, was ich auch nachvollziehbar finde.Wenn ich eine Snare in die Hände bekomme, interessiere ich mich aber überhaupt nicht für solche Feinheiten, sondern gehe rein nach "Sympathie". Spricht mich die Optik an? Gibt es spannende Features? Hat sie den sprichwörtlichen Mojo? Klanglich gab es bisher nichts, was ich nicht durch Fell- und Teppichwahl sowie Stimmung/Dämpfung zu meiner Zufriedenheit hinbekommen hätte. Versuchshalber gesehen bin ich immer wieder mal am überlegen, mein Gretsch Catalina mit Gußreifen umzurüsten, um herauszufinden, ob und wie stark man sich dadurch dem "Great Gretsch Sound" annähern könnte, und wieviel dahinter einfach bewährtes Marketing ist. Hab da so meine Zweifel, ob es am Silver Sealer liegt...
Zusätzliches Geld in den Tausch von Böckchen, Stimmschrauben oder sonstiges Blech zu investieren, käme mir dagegen nicht in den Sinn. Dazu sind mir die erwartbaren Nuancen einerseits zu gering, andererseits will ich ja keine Soundoptimierung "mit der Lupe", sondern ein gut klingendes Instrument für's jeweilige Anwendungsgebiet.
Ich muss gestehen, auch wenn es unterschiedliche Qualitäten bei Kesselhardware gibt, bin ich da auch nicht allzu pedantisch. Sofern sich die Stimmschrauben einigermaßen gleichmäßig drehen lassen und nicht klemmen, reicht mir das allemal. So oft drehe ich dann doch nicht dran herum

Und Tune Safes o.ä.? Brauch ich nicht wirklich, aber wenn's schon dran sind, kann ich mich damit arrangieren.
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Dass du im Mittelpunkt weniger Frequenzen "wegnimmst", wenn du den Beater im Fell stehen lässt, ist zu erwarten, schließlich steht er im Schwingungsknoten. Hab mich damit allerdings noch nicht eingehend damit befasst, da ich den Beater nicht stehen lasse. Meine Beater fahre ich immer so weit aus, dass sich die schwingende Masse unter meinem Fuß richtig anfühlt. Exakt auf die Mitte ausgerichtet, wäre mir der Schaft zu kurz, und es ginge Druck verloren, scheint mir. Ist wie mit Federspannung, das empfindet jeder anders. Mir sind die meisten Pedale viel zu hart gespannt, ich drehe auf fremden Sets immer erst mal die Feder so lose, dass sie gerade nicht zu wackeln beginnt. Versuche mir dabei natürlich zu merken, um wieviel ich die Rändelschraube verstellt habe, um sie nachher wieder anzuziehen.
Übrigens habe ich ne neue Lieblings-Bassdrum, nämlich meine 22x7. Super transportfreundlich, und gleichzeitig ein schöner punchiger, aber dennoch irgendwie weicher Klang. Eine Erfahrung mehr, die mich tiefe Bassdrums völlig vergessen lässt. Interessanterweise sind auch meine Mitmusiker immer komplett begeistert, vermutlich weil man sooo flache Dinger nicht an jeder Strassenecke antrifft

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Ich find's immer armselig, wenn nach einer Trennung im Amateurbereich solche Geschütze aufgefahren werden. Da i.d.R. diese Produktionen kaum jemals Erträge abwerfen, um die zu streiten sich lohnt, scheint die einzige Motivation dahinter zu sein, den ehemaligen Bandkolleg*innen noch mal so richtig einen mitzugeben.
Gegen diese Form des Nachtretens sachlich zu argumentieren, halte ich für müßig. Wenn die Menschen mehrheitlich ihr Ego einvernehmlichen Lösungen unterordnen könnten, gäbe es weder Kriege noch Rosenkriege. Wie Drumstudio1 schrub, nach so einer Kollision kurz schütteln und dann mit Energie weitermachen, that's the way to go.
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Innerhalb 3 Wochen Matsche bei ungefähr 70% Luftfeuchte. Baumwollwatte, denke ich, ist immer feuchtigkeitsziehend.
Feuchte Umgebung als Dauerzustand ist aber auch was anderes als gelegentlich mal ein Open Air spielen

Mit oder ohne Watte, meinen Kram würde ich nicht in einer Umgebung mit chronischen 70% Luftfeuchtigkeit lassen. Wenn es nicht anders geht, gehört ein leistungsfähiger Luftentfeuchter zur Grundausstattung. Allemal preiswerter, als teures Equipment mit Rost- und Schimmelbefall zum Sperrmüll zu tragen.
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Da war der Kommentar gestern, dass es lustig werden kann, wenn man abends Open Airs spielt und die Dinger Feuchtigkeit ziehen.
Hat da jemand schon mal sowas erlebt? Oder ist das mal wieder eine sehr freie Auslegung physikalischer Vorgänge? Kann mir schwer vorstellen, dass ein 2-stündiges Konzert im Freien selbst bei Dauerregen zu einem solchen Ergebnis führt. Und wie oft spielt man bitte Konzerte im Freien bei strömendem Regen? Da müsste man den Wattebausch vermutlich direkt dem Regen aussetzen oder gleich in ne Pfütze werfen.
Ansonsten dachte ich auch sofort an die Füße. Bei meinem Catalina hatte ich exakt die von dir beschriebene Situation, seit dem Tausch der Gummifüße gegen die Pearl-Dinger klingt das Trömmelchen, wie es soll. Wenn ein Tom in der Hand gehalten gut klingt, montiert jedoch nicht mehr, liegt es nicht an Fellen und/oder Stimmung, ist meine Erfahrung. Man kann das Problem zwar u.U. kleiner stimmen, aber gewiss nicht beseitigen.
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Die mit die inzwischen bröseligen
und von mir deshalb getauschten Sicken.

Jetzt spielen sie wieder, wie sie sollen. Aber ich sehe, du kennst dich aus.
Ansonsten geht hier m.E. mächtig viel durcheinander. Oder was hat ne klassische Hifi-Anlage mit Streamingdiensten und der bescheidenen Vergütung des Künslers zu tun? Jedenfalls bin ich mir fast sicher, dass kein Musiker in den vergangenen 10 Jahren mit mir auch nur einen Cent Umsatz eingebüßt hat. Die Musik, die ich streame, ist ausschließlich Zeug, was ich niemals gekauft hätte, i.d.R. Einzeltracks. Tolle komplette Alben kaufe ich weiter als CD oder LP. Ich sehe Streaming als Ergänzung, nicht als Ersatz. Der Zeitgeist sieht das wohl anders, aber dafür kann ick nüschd.
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Bei mir gibt's ne alte, etwas zusammengewürfelte Anlage mit alten Infinity Kappa's an nem Surroundreceiver, den ich zum Musikhören natürlich artig auf Stereo schalte. Als Zuspieler kommen LP, CD und Internet zum Einsatz, und um ganz ehrlich zu sein, ist es mir ziemlich egal, von welchem Medium ich Musik höre. Da entscheidet vor allem, in welcher Form die Musik vorliegt, die ich gerade hören will. Dass ich meine LPs zu seltenen Gelegenheiten auflege, erfüllt mich immer noch mit schönen Gefühlen, was aber nicht am Klang liegt, sondern an der Lebensphase, in der ich die Scheiben gekauft und rauf- und runtergehört habe. Das weckt alte Erinnerungen!
Ansonsten interessiert mich mehr die Musik und weniger der Klang. Ob da jetzt ein Mü Feinzeichnung durch Kompression verloren geht, finde ich komplett vernachlässigbar. Schließlich wurden auch früher Platten in sehr unterschiedlichen Qualitäten aufgenommen. Höre ich die verlustfreie Low-Fi-Aufnahme lieber an als ne moderat mp3-komprimierte High-Fi-Aufnahme? Wohl kaum. Die meisten aktuellen Veröffentlichungen klingen allerdings sowieso sch***.
Hab auch nie zu denen gehört, die sich nur irgendwelchen audiophilen Kram ins Regal gestellt hatten, um beim Hören im Geiste die Breite und Tiefe der akustischen Bühne abzuschreiten.
Auch wenn mich manche vielleicht jetzt steinigen, ich finde es grandios, heutzutage so viel unterschiedliche Musik hören zu können, die ich mir früher weder finanziell noch vom Platz her hätte leisten wollen. Ganz zu schweigen von der Möglichkeit, jederzeit und überall (ok, wir leben in Deutschland, also überall wo Netz ist) unterschiedlichste Musik hören zu können.
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Hilfreich wäre vielleicht, wenn du uns verrätst, welche Musik du damit spielen willst. Für Metal braucht man u.U.was anderes als für Jazz 😉
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ein einzelnes Crash durchaus auch Ride und Hihat bereichern kann, wenn es einer komplett anderen/höherwertigen Baureihe entstammt. Heikler sind mehrere Crashes untereinander. Ein Billig-Paiste mit nem Aveden kombinieren, fände ich in dem Fall möglicherweise auch sportlich.
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Bah, so ein altes verdrecktes Fell darf man doch heute nicht mehr herleiten, sagt die Drummerpolizei.
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Und es kann eigentlich auch nie ein Ton rausgekommen sein, ohne ein Soundmodul angeschlossen zu haben....
Meint ihr nicht, dass der/die Verkäufer/in eher spachlich als technisch daneben liegt? Dass anfangs aus dem Keyboard selbst was rauskam, wäre weder mit blühender Fantasie noch geistiger Umnachtung hinreichend zu erklären.

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Ich kenne nur Weatherking-Felle
Ich denke, die Wissenslücke lässt sich verschmerzen. Diese Dinger führen bei uns ein solches Schattendasein, dass wohl vor allem diejenigen die Bezeichnung kennen dürften, die mal ne neue Black Beauty oder Supra gekauft haben. Oder zumindest damit geliebäugelt hatten. Und die aktuellen Preise tun ihr übriges. Da überlegt man sich nen Fellwechsel schon seeehr genau, wenn's denn wieder ein Ludwigfell sein soll.
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dass das coating extrem dick ist, so dass ein Medium Richtung Ambassador geht
Tatsächlich? Weniger Fell, mehr Coating? Hatte ich noch nicht mitbekommen, aber interessant zu lesen.
Wie hast du das getestet? Um die Dicke des Coatings zu beurteilen, müsste man Felle doch eigentlich anschneiden, wenn man nicht über Spezialgerät verfügt. Oder meinst du Klangunterschiede? Die höre ich generell bei Weathermaster-Fellen, wie auch ein Amba anders klingt als ein G1.
Das Coating meiner bisherigen Weathermaster-Felle fand ich jedenfalls top, vielleicht liegts ja an der Dicke.
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Ob Fehler oder nicht, mir wäre es ziemlich egal, solange nicht plötzlich ein Remo UT oder ähnliches drauf wäre. Persönlich wäre mir ein Heavy sogar lieber, also Glück gehabt

Ich halte es sogar für denkbar, dass Ludwig hier Kundenwünschen entsprechen will. Die wenigsten Drummer verwenden ja Snarefelle in Diplomat-Stärke. Nur, bis das in allen Werbetexten ankommt, dauert's halt.
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Sorry, ich seh hier wirklich keinen Provokationsversuch. Aber so wichtig ist es nun auch nicht, als dass man sich hier öffentlich beharken müsste. Ob du das veröffentlichen willst, ist alleine deine Entscheidung, ich wollte nur zum Ausdruck bringen, dass es mich definitiv interessiert. Dass du mit einer scherzhaften Antwort nicht klar kommst, ist wirklich dein Problem, nicht meins.
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Danke

Dachte jetzt auch nicht, dass man diesen gängigen Spruch in den falschen Hals bekommen kann.
Edit: hätte gehofft, dass du nach so vielen Jahren hier etwas gelassener mit manchen Dingen umgehst, aber deine Zündschnur scheint kurz wie eh und je.
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Besteht denn Interesse an den Vergleichsaufnahmen?
Ist der Papst katholisch?
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Theater haben oft eine eigene Schreinerei.
Wüßte keines OHNE eigene Werkstätten

Eine gute Adresse zum Nachfragen könnte das tatsächlich sein. Denn wo sonst weiß man, wie man eine bestimmte Wirkung auf der Bühne erreicht?!
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Seit wann spielt denn DJ Bobo an der Gitarre ACDC?
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Weihnachtsglöcken vor schwarzem Hintergrund fotografieren und mit Beamer vergrößert auf weißes Bühnenmolton/Bettlaken projizieren.
+1
Letztendlich würde ich mit kühlem Kopf durchrechnen, ob und bis wann sich eine Investition dieser Größenordnung amortisiert hat. Eine gut gebuchte und gut besuchte professionelle Tribute-Show mit eigenem Trucking und eigener Road Crew kann einen anderen Aufwand betreiben als ambitionierte Amateure, die an 25 Wochenenden im Jahr Bierzelte beschallen. Eine "echte" ACDC-Bimmel am Bühnenhimmel fände ich erst notwendig, wenn wir wirklich von einer professionell durchgestylten Liveshow sprechen. So lange die Geschichte noch sympathischen Amateurcharme versprüht, darf es in meinen Augen die virtuelle Sparversion sein.
Als Eigenbaulösung würde ich auch beim Pappmache ansetzen, oder alternativ ein Skelett aus Draht oder dünnen Holzleisten biegen, und dieses mit dünnem Schaumstoff belegen und bemalen.