Bin ja leidenschaftlicher Coated-Spieler, aber so saubere klare Felle haben schon auch was.
Was für ein Fell ist das auf deiner Snare? Würde optisch auf ein Skyntone tippen, könnte aber natürlich auch ein Fiberskyn oder ein echtes totes Tier sein.
Bin ja leidenschaftlicher Coated-Spieler, aber so saubere klare Felle haben schon auch was.
Was für ein Fell ist das auf deiner Snare? Würde optisch auf ein Skyntone tippen, könnte aber natürlich auch ein Fiberskyn oder ein echtes totes Tier sein.
französisch scheint nicht die Stärke dieser Übersetzungsmaschine zu sein...
Wär vermutlich bei ner englischen Rezension auch passiert.
Englisch fagot heißt auf Deutsch neben Bündel auch ... Schwuchtel ![]()
Deshalb sollte man als Fagottist in England besser vermeiden, eine Visitenkarte mit der Berufsbezeichnung "Fagott" zu verwenden. Die Leute könnten das als sexuelle Präferenz missverstehen.
Rumprobieren, bis das richtige dabei ist.
Du glaubst nicht, wieviel man dabei lernen kann. Und manche Becken finden einen einfach, so geschehen mit meinen schon genannten Sabians. Hab mir damals Ende 80er/Anfang 90er nur aus Langeweile im Laden Hihats angehört, völlig ohne Kaufabsicht. Und spiele die Hihat bis heute überwiegend, selbst wenn ich andere Sounds auch mag. Aber diese funktionieren einfach. Die 650 Mark waren offensichtlich richtig investiert ![]()
"Bessere" Modellreihen von Zidjian werden, ebenso wie die teuren türkischen Becken, im Zweifel dunkler und weicher (und damit vielschichtiger und weniger definiert) klingen. Leichter / dünner und hellerer Klang passen nicht so recht zusammen.
Schon das erste Beispiel für unterschiedliche Wahrnehmung. Ich hab gleich automatisch meine Präferenz zugrunde gelegt und deine Beschreibung umgedeutet in "nicht so grell, schön, trotzdem noch mit nem Schimmern im Sound", wie ich es halt für solche Musik gerne hätte. Deine bisherigen HiHats haben bestimmt ihren Einsatzbereich, von diesem Sound ausgehen würde ich exakt in den vom ebenso geschätzten Kollegen odd-meter1701 genannten weicheren, dunkleren Gewässern fischen. Gerade bei eher klassischeren Designs haben Hihats dann meist noch genügend Präzision und silbrigen Glanz für viele Stile, und was ich aus deiner Beschreibung rauslese, ist im Grunde ein B20-Middle-Of-The-Road-Sound, kein extravaganter "Design-Sound".
In meinem Repertoire wären das meine Sabian 14" HH Regular Hihats, die genauso spektakulär sind wie ihr Name, aber eben in vielen Stilen gut funktionieren. Die können so ziemlich alles, was nicht ausgesprochen brachial klingen muss. Aber du willst ja was von Ratiopharm Zildjian ![]()
das kleinere Set
Wow, ich bin immer wieder beeindruckt, so etwas zu lesen. Ein vergleichbarer Aufbau wäre bei mir schon "Ballerburg". Vor allem hatte ich glaube ich noch nie 10 Becken am Set hängen. Was macht man denn mit so vielen Splashes? ![]()
Ich habe das ein oder andere Model im Auge, komme aber nicht ganz zum Entschluss, da verschiedene Soundaufnahmen bei zB bei YouTube immer wieder anders klingen.
Das ist des Pudels Kern. Wie ein Becken aufgenommen klingt, hängt von so vielen Faktoren ab, als da wären
- die gesamte Aufnahmekette von Mikro über Interface bis hin zur Abmischung
- der Aufnahmeraum
- die Position des Mikrofons
- die verwendeten Sticks
- der Drummer
wobei die Reihenfolge nicht die Wertigkeit widerspiegelt. Insbesondere die Durchsetzungsfähigkeit lässt sich imho nur schwer beurteilen. Ein bestimmtes Becken mag einzeln toll klingen, in deinem Beckensetup aber trotzdem zu laut/leise sein oder klanglich einfach nicht passen.
Becken nach Soundfiles auszuwählen, ist mit einiger Erfahrung halbwegs möglich. Gerade bei Gebrauchtkauf, wo man bei Nichtgefallen ohne Wertverlust wieder verkaufen kann, bleibt dabei das Risiko überschaubar. Neben dem selbst anspielen im gut sortierten Fachhandel wäre das auch meine Herangehensweise, mir gute Angebote auf dem Gebrauchtmarkt zu suchen. Wenn ich suchen würde, wären meine Kriterien zunächst vermutlich ganz banal:
- Größe von 13 bis 15
- eher mitteldünne bis dünne Becken
- klassisches traditionelles Finish, weder Brilliant noch roh
Wenn es Zildjian sein muss, dann nicht unbedingt A Customs, sondern vielleicht eher K's oder A's, vielleicht gebraucht ein Pärchen alter Aveden. Ich mag ja die Constantinople-Serie sehr, aber neu sind die unbezahlbar, und gebraucht sieht man die so gut wie nie. Ich bin aber ehrlich gesagt kein Zildjian-Kenner, da kommen bestimmt noch bessere Einschätzungen.
Dir jetzt hier von 10 Leuten 11 konkrete Empfehlungen zu "erhoffen", bringt erfahrungsgemäß wenig Erhellung, meist vor allem deutliche Verwirrung. Geschmack ist bekanntermaßen relativ, und ich habe so oft erlebt, dass trotz ähnlicher musikalischer Vorlieben die Vorstellungen über den besten Drum- und Beckensound Welten auseinanderlagen. Oder auch, dass Becken eines bestimmten Drummers, von ihm selbst gespielt, grandios klingen, und wenn man selbst drauf spielt, versteht man die Welt nicht mehr.
Ein weißes Powerstroke 3, damit hat die BD mehr Bauch, finde ich. PS3 ist aber auch mein Standard, damit kann ich umgehen. Innen nur ne Handtuchrolle am Schlagfell, damit schiebt die Kiste ordentlich.
Es gibt wohl auch Partybands, die im Vertrag stehen haben, dass weniger Gage gezahlt wird, wenn zu viele Gurken gespielt werden.
Die Band will ich mal sehen. Das dürfte ohne entsprechende Nachweismöglichkeit juristisch kaum belastbar sein. Wie will denn die Band (=der Arbeitgeber) belegen, welcher Musiker aufgrund welcher Gurken seinen Anspruch auf volle Gage "verspielt" hat?
Hast aber recht, ob's das nun wirklich gibt oder nicht, Bullshit wär's jedenfalls.
Auch die Farbe. Mega!!
Meridol Oyster halt ![]()
Schön, immer mal wieder nen Vintage-Spieler hier zu finden, allzu viele sind es glaube ich nicht.
Hast du noch das originale CS auf der Bassdrum? War das erste, was ich nach dem Kauf getauscht habe, der Sound war zwar nicht ganz schlecht, aber bei weitem auch nicht ganz gut.
der kann aber halt auch ansonsten perfekt abliefern.
Ich kenne nur Profis, die perfekt abliefern können.
Es wurde ja schon mehrfach gesagt, als Profi solltest du halt deinen Werkzeugkasten genau kennen, nur hat nicht jeder Profi darin so viele Werkzeuge wie Simon Philips oder Thomas Lang.
Gibt aber auch nen Unterschied zwischen "konzentriert" und "angespannt" schauen. Konzentrierter Blick auf der Bühne stört mich an sich nicht, nur wenn jemand angespannt und verkrampft wirkt, macht sich das nicht so gut. Kaugummi wär jetzt net meine Lösung, ich finde mich aber auch in dem Punkt nicht so auffällig.
Mein "Problem" ist eher, dass mein Kopf ständig hin- und herzuckt wie der Kopf einer Henne, was mich furchtbar nervt. Versuche schon, darauf zu achten, und bei der letzten Liveaufnahme fand ich es tatsächlich gar nicht so arg schlimm. Aber es gibt so viele Arten, sich auf der Bühne zu präsentieren, die eigene ist sowieso immer die peinlichste ![]()
Inzwischen ist mir im Grunde am wichtigsten, schnell nen Draht zu meinen Mitmusikern zu bekommen und auf der Bühne wirklich zusammenzuspielen, anstatt jeder fehlerfrei, aber doch gefühlt für sich alleine. Für Publikum wirkt es einfach anders, wenn ne Band auf der Bühne (je nach Charakteren) miteinander scherzt, sich gegenseitig anheizt, mit- und übereinander lacht, was auch immer. Und wenn man sich mal verspielt, auch mal dem Fehler ins Gesicht lacht, statt im Boden versinken zu wollen. Und je häufiger sich die Band verspielt, umso fröhlicher wird natürlich das Personal ![]()
Spielt man eine Aushilfe oder steigt irgendwo neu ein und ist von Notizen abhängig, wird's besonders mit langen Sets stressiger.
Und wenn dann noch direkt neben dir ne Nebelmaschine steht, auf die der Techniker ständig draufdrückt und du deine Aufzeichnungen nicht mehr erkennst, wirds derb.
Seitdem gilt bei mir für Aushilfsgigs, checken wo der Nebel herkommt und ggf vorher dem Beleuchter ein Bier ausgeben ![]()
befand sich der Vogel zum Zeitpunkt der Aufnahme im Tiefflug
Der dachte, in der kleinen Bronzeschüssel gäbs Futter ![]()
Mit deinen reduzierten Setups triffst du exakt meinen Nerv.
Hier vom vergangenen Wochenende mal meine Version des Minimalsets.
mein Beispiel war ja Will Champion. Ich bezweifle stark, dass der eine grosse Musikerkarriere gemacht hätte, wenn er nicht mit seinen Mates eine Band gegründet hätte.
Naja, der gute spielt aber auch diverse andere Instrumente wie Geige, Klavier und Gitarre. Würde ich jetzt nicht zwingend als perspektivlos ansehen, auch wenn er am Drumset kein Magier sein mag ![]()
So muss es ja eigentlich unzählige "Profis" geben die grosse Konzerte geben aber nicht besonders versierte Musiker sind...
Da hast du glaube ich ne völlig falsche Vorstellung vom Rockbusiness. Schau dir mal die Biografien bekannter Bands an, da gab es oft schon in der Frühzeit Umbesetzungen, und viele der Gründungsmitglieder kennt kein Mensch, weil sie entweder zu schlecht waren für die Ansprüche der Band, oder weil sie den Sprung ins Profilager nicht mitgehen wollten. Nachbesetzt wurde dann natürlich gleich mit versierten Profis aus dem Umfeld der Bands.
Die wenigen bekannten Namen, die trotz mäßiger Skills über Jahrzehnte mit Bands in Verbindung gebracht werden, kannst du glaube ich an einer Hand abzählen, und die haben in ihren Bands vermutlich andere wesentliche Aspekte abgedeckt. Wirklich einfallen tun mir da aber eigentlich auch nur Charlie Watts, Ringo Starr und Nick Mason, aber die 60er waren auch noch ne andere Zeit. Und alle 3 haben einen sehr eigenen Stil entwickelt, der unabhängig vom Level des Drummings den Sound mit geprägt hat.
Eine der Fragen, die den "Profi" - etwas naiv vielleicht - auf ein Podest stellen, auf das 99% aller Profimusiker gar nicht gehören...
Klar, die haben die Songs ja entwickelt und 1000 mal gespielt, das sollte für die keine Hexerei sein.
Profi heißt erstmal nur, dass sie ihre Brötchen damit verdienen. Die wenigsten davon tun das heutzutage mit nur einer Band, sondern man hat ständig wechselnde Programme, die man zuhause vorbereitet und dann meist mit überschaubarem Probenaufwand, je nach Job auch ungeprobt überzeugend auf die Bühne bringen sollte. Als Amateur ist man in "seinem" Programm vermutlich in der Regel sattelfester als mancher Profi. Der Profi hat dafür einen viel umfangreicheren "Werkzeugkasten", aus dem er sich bedienen kann, und wer 7 Tage die Woche Musik macht, weiß in der Regel exakt, wie er welches Werkzeug benutzt.
Am Ende ist es für die meisten Profis ein Handwerk, hinter dem die Kunst zurücksteht. Und wie es beim Handwerk eben so ist, besteht ein Großteil aus Routine, und wie in bürgerlichen Berufen auch verlässt man sich in vielen Situationen auf seine Routine. Wäre ja auch anstrengend, wenn der ganze Arbeitstag dauerhaft nur aus Herausforderungen bestünde.
Müssen die sich so gut wie gar nicht mehr anstrengen wenn sie auf der Bühne sind?
Das hängt von so vielen Aspekten ab, dass man Profi und Profi nicht vergleichen kann. Wer mit klassischem Jazz sein (bisschen) Geld verdient, geht da vermutlich entspannter dran als jemand, dessen Schwerpunkt im Progmetal liegt. Wer wie Vinnie Colaiuta Noten liest wie du und ich die Tageszeitung, hat vermutlich kaum Stress, ein ausnotiertes Programm ad hoc auf den Punkt abzuliefern. Da ein normaler Profi, ich rede nicht von den Topstars, sich in der Regel nicht aussuchen kann, wofür er gebucht wird, sind natürlich auch die Anforderungen jedes Mal unterschiedlich.
Ich selbst betreibe die Musik nebenbei, bin existenziell also nicht davon abhängig, arbeite aber an sich eher "professionell", auch mit anderen Profis, und spiele nicht in klassischen Amateurbands. Stilistisch sind das meist Jobs, die ich mit meinem Werkzeugkasten gut und meist entspannt bedienen kann. Deshalb zu sagen, man müsste sich weniger anstrengen auf der Bühne als reine Amateure, wäre aber imho falsch. Man konzentriert sich eher auf andere Dinge, versucht beispielsweise als Drummer seinen Groove noch "deeper in the pocket" zu spielen und tighter mit der restlichen Rhythmusgruppe zu interagieren. Oder man konzentriert sich darauf, mit den Mitmusikern gemeinsam gute Laune zu verbreiten, um sein Publikum mitzureißen. Die Basics, also die Rhythmen und Fills, die ich spiele, sitzen natürlich schon, denn was ich nicht souverän beherrsche, gehört einfach noch nicht auf die Bühne.
Das ist vielleicht auch der gewisse Unterschied zwischen Amateuren und Profis. Ein Amateur hat keinen großen Druck, wirklich auf den Punkt zu spielen, und ich habe oft genug Bands erlebt, deren Haltung war "ist doch egal, perfekt ist eh niemand". Zuhause geübt wurde dementsprechend wenig bis typischerweise gar nicht.
Als Profi lebst du davon, deinen Auftraggebern zuverlässig Qualität abzuliefern. Wenn ein Profi unvorbereitet zum Job kommt, reicht das eine Mal, um beim nächsten Mal u.U. nicht mehr gebucht zu werden. Deshalb konzentriert sich jeder Profi darauf, ordentlich abzuliefern, man will ja schließlich gebucht und weiterempfohlen werden.
Edit: Weil Lampenfieber angesprochen war, das habe ich so gut wie nie wegen des Publikums. Man muss sich klar machen, das Publikum hat selten Ahnung, und die wenigsten hören und schauen auf mich als Drummer. Wozu also nervös sein? Nervös macht mich eher, mit für mich neuen Leuten zu spielen, deren Ansprüche ich nicht kenne. Das kann schon zur ersten Probe Thema sein, wenn aber mal wieder Probe=Konzert gilt, beschleicht mich gelegentlich leichtes Unwohlsein. Die gute Nachricht: ein fröhliches Auftreten hilft mir dagegen, so merke ich es nicht so stark, und der Rest oft gar nicht.
wollte unbedingt diesen Aha-Effekt spüren, also ein Pedal finden dass mich pusht und mir hilft schneller und besser zu spielen
Was aber, wenn man genau beim Jojo-Pedal diesen Aha-Effekt spürt?
Ich hatte nicht geplant, mir das Pedal zu kaufen, bis ich im Laden drauftrat und mir dachte, das isses. Daher musste es für mich Sonor sein. Ich würde selbst das Pedal nicht uneingeschränkt empfehlen, wenn man aber exakt dieses Spielgefühl mag, dann wäre ein Gebrauchtkauf womöglich ein vernünftiger Weg.
meine ist uralt, erste Version
Das sollte man auch noch beachten. Ich habe beispielsweise bereits die zweite, überarbeitete Version gekauft, hatte zuvor auch etwas Magengrummeln wegen einiger Erfahrungsberichte. Heute würde ich evtl zur Version ohne "Klapp" greifen, da aber mein Modell gut funktioniert, freue ich mich weiterhin über das transportfreundliche Format. Finde allerdings den zwischenzeitliche aufgerufenen Preis doch recht happig.