Beiträge von trommla

    Einzig der Kostenpunkt wäre ein Argument, der ggf. gegen ein designtes Frontfell sprichst, wenn du eben mehrere verschiedene brauchst.

    Wobei ich vermute, dass ein Fell länger hält als eine Tapete, die man regelmäßig wieder vom Fell popeln muss. Das relativiert u.U. den Kostenfaktor auf längere Sicht.


    Na ja, ich bleibe wie (fast) immer in solchen Dingen Pragmatiker und verzichte einfach. Wenn von einer Band gewünscht, dann zu Lasten der


    Bandkasse

    Kleiner Nachtrag z.B. für Drumtecs:

    Aber Fell wechseln geht tatsächlich auch relativ schnell - wenn man Vierkantschrauben an der BD hat.


    Oder man schaut über den Tellerrand, was die Gitarristen so an Werkzeugen haben. Flügelschrauben an Bassdrums lassen sich auch hiermit bestens "bedienen" (gibt's für Poweruser auch in einer Pro-Version):

    ernie-ball-4118-powerpeg-7417.png (565×464)

    Problem hier - es ist aufwendig, das Resofell immer auszutauschen.

    Das wär's gar nicht, is ne Sache von 5 Minuten. Aber der Preis für bedruckte Frontfelle kann einem den Schweiß auf die Stirn treiben, gerade wenn man mehrerer braucht.


    Daniel S wie stark wirken sich die Folien denn auf den Sound aus? Klingt damit das Frontfell noch und produziert nen Ton?

    Dann ist das mein Traumset, wobei der Traum bereits erfüllt

    Dito, wobei mir zum Traum noch die Rosette auf der Bassdrum fehlen würde. Aber Sonor schafft es nicht, ne Tomhalterung auf den Markt zu bringen, die stilistisch das Retro-Design der Serie aufgreift, also bleibt es beim Snareständer. Glücklicherweise hat mir Hochi von seinen Erfahrungen mit diesem Bauteil wenig Erfreuliches berichtet, das macht den Verzicht noch leichter.

    schaut euch das mal an wie stark die tomfelle vibrieren. und dieser Attack

    Sorry, so ein Video sagt doch überhaupt nix aus, außer dass der Drummer trommeln kann. Im Youtube-Zeitalter habe ich schon Dutzende solcher Produktvideos gesehen, mal getrommelt auf nem Prolite, mal auf nem Starclassic, mal auf nem Oak Custom. Was man nicht sieht, ist die professionelle Umgebung inkl. Personal und Raum, um solche Sounds zu zaubern, die mit nem Natursound nicht mehr viel zu tun haben.


    Wenn ich für zuhause solche Sounds suche, kauf ich mir ein E-Drum mit guter Sample Library. ;)

    Ich kann zur Erhellung nicht viel beitragen, höre selbst zwar kein Zerren, mir ist das aber auch viel zu dick und laut, und dein "Gestresst-Sein" kann ich völlig nachvollziehen.


    Vielleicht spielt auch die Psyche eines nicht mehr ganz jungen Rockers mit rein? Ich stelle bei mir fest, dass ich nach bald nem halben Jahrhundert als Musiker manchen Weg einfach nicht mehr mitgehen mag. Schließlich habe ich in jungen Jahren mal gelernt, wie gute Musik klingen muss, und nun wird an solchen Soundidealen einfach ungefragt gedreht. ;)


    Ähnlich in vielen anderen Lebensbereichen, in denen der Stil halt nicht mehr von den Mittfuffzigern, sondern von Mittdreißigern, Mittzwanzigern oder Teenies geprägt wird. Wenn ich meine Kinder in ihrem Youtuber- und TicToccer-Denglish reden höre, bin ich auch raus, weil ich Deutsch anders gelernt habe. Wenn's nicht sein muss, höre ich da auch lieber weg. Wobei natürlich meine eigenen Kinder immer noch Sonderrechte haben :D


    Kurz und knapp, wir werden langsam alt...


    Na ja, solche Menge Geld macht man nicht mehr mit Alben, die werden schon volle künstlerische Kontrolle haben, das war in den 80er bestimmt nicht der Fall....

    Scheint mir ne sehr idealisierte Sicht der Dinge zu sein. Auch wenn es unter den Topstars immer mal wieder echte Alleskönner zu geben scheint, dürften die meisten vermutlich nicht Willens und auch gar nicht in der Lage sein, jeden Produktionsschritt selbst vorzugeben. Etwas "kulturpessimistisch" ausgedrückt, besteht zwischen Kunst und Kommerz eine Diskrepanz, in der dort, wo es um wirkliches Geld geht, die Kunst vermutlich meist den Kürzeren zieht.

    Allerdings stört mich an Pearl irgendetwas

    Da sind wir schon zu zweit. Allerdings hat Pearl in meiner Wahrnehmung Boden gutgemacht, da andere mich zumindest designmäßig und/oder imagemäßig nicht (mehr) catchen. Ob das nun Sonor, DW, Tama, Mapex oder Yamaha sind, da spricht mich nur noch ganz wenig an. Und bei den Amis liest man immer wieder von Qualitätsmängeln, ist also auch nicht allzu verlockend.


    Pearl hat zwar ein gnadenloses Wirrwarr an Bezeichnungen, aber zumindest machen sie optisch und technisch keine unnötigen Experimente, sondern bleiben sich bei gleichbleibender Qualität treu.

    Übrigens stört mich bei Pearl aus irgendeinem Grund dieser seit Jahrzehnten übliche Tomhalter mit 2 Säulen. Fand ich immer schon sch***, den kann ich mir nicht mal schöntrinken :D

    Wie wär's damit?

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    Snares sind aus meiner Sicht für uns Drummer genauso ein psychologisches Ding wie die Holzzusammensetzung bei E-Gitarren. Nuancen, die man sich oft schönredet - aber im Publikum hört das keine alte Sau. Und die Bandkollegen in der Regel auch nicht

    Wobei ich dennoch glaube, einen Unterschied wahrzunehmen, den kein Mikrofon dieser Welt jemals einfangen kann. Ich finde, nicht jede Snare fühlt sich unter den Sticks gleich an. Wie feinfühlig und "musikalisch" Snares auf die individuelle Spielweise reagieren, da bestehen Unterschiede, die darüber entscheiden können, ob mich eine Snare beim Spielen begeistert oder nicht.

    Allerdings mag auch das mit Fellen, Hoops und Teppich beeinflussbar sein und nicht unabdingbares Konstruktionsmerkmal. Da will ich mich lieber nicht so genau festlegen 8o

    der Preis aber hoch gegangen ist, wird gekonnt verschwiegen, wie es sich gehört.

    Wobei nicht übersehen werden darf, dass in den letzten 2,5 Jahren so ziemlich alles drastisch teurer wurde. Einen Preissprung von teilweise über 50% habe ich schon bei diversen Drumartikeln gesehen, die ich davor noch günstig gekauft hatte und mir heute als unnöigen Luxus verkneifen würde.

    Nein, hatte noch nie ne Bronzesnare unter den Sticks, gehöre wohl auch nicht zur Zielgruppe.


    Mir wären die Specs vermutlich relativ wumpe, wäre ich auf der Suche nach ner Bronzesnare. Die deutlichste Veränderung dürfte sich durch die Einsparung der Die Cast Hoops bei der Neuauflage ergeben. Bei gleichen Hoops war ich bislang meist eher überrascht, wie gering Klangunterschiede unterschiedlicher Snares ausfallen, wenn man sie ähnlich befellt und stimmt. Uns Drummern mag das noch auffallen, jeder andere Musiker dürfte völlig raus sein. Wenn ich nen hörbar anderen Snaresound brauche, nehm' ich ne 13" oder 12" Snare, den Unterschied hört man nämlich wirklich :D

    Und das war die allererste Version:


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    Dass die Drumcraft-Optik nicht nur Fans hat, wissen wir doch schon seit Markteinführung vor 15 Jahren.

    Thomann bleibt dem Design jedenfalls treu, und Fans solcher Glockenbronze-Eimer bekommen hier viel Bronze für "kleines" Geld. Bei 3mm Wandstärke vermutlich auch viel Projektion und viel Gewicht.


    Die Kesselhardware mag nicht jeden Geschmack treffen, ist aber solide, und der Nickelworks-Strainer funktioniert hervorragend. Wer von nem Bronzekessel träumt, sollte eigentlich zuschlagen, die Konkurrenz kostet deutlich mehr, und Glockenbronze-Snares aus dem Hause Drumcraft hatten bislang markttechnisch keine überragende Halbwertszeit. Ich erinnere mich an mehrfache Anläufe, aber vielleicht fehlt einfach der Hauch von Mythos, der eine Tama umweht.


    Gab's hier nicht auch nen Member, der sich ne gebrauchte DC geschossen hatte und sehr zufrieden damit war?

    Weshalb muss ich gerade hieran denken?

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    MoM Jovi

    Es ist am Ende das Mapex Kesselset geworden. :)


    Den Rest werde ich mir nach und nach zusammenkaufen.

    Mir scheint, du kommst zu spät 😉

    Ich hatte/hätte im Zweifel auch dazu geraten, ein günstigeres gebrauchtes zu suchen und sofort vernünftige Becken zu beschaffen. Kein Set der Welt kann so gut sein, dass ich ohne oder mit miserablen Becken daran sitzen wollen würde. Wenn, dann anders herum. Erst mal ein Kackset mit geilen Becken aufwerten und irgendwann ohne Druck das Set austauschen.


    Aber nun ist das Kind ja bereits in den Brunnen gefallen, und der TS macht möglicherweise den gleichen Fehler wie vor (und nach) ihm unzählige andere Anfänger, nämlich falsche Prioritäten zu setzen. Ein Shellset macht eben noch kein gutes Drumset.


    Allerdings finde ich die getroffene Wahl ansonsten ziemlich schick, und ich hoffe, dass der zusätzliche Tausender für Becken und Hardware nicht allzu lange auf sich warten lässt. "Nach und nach" birgt speziell für Anfänger ja das Risiko, den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr zu sehen und am Ende vor Ungeduld doch 50% Ausschuss zu haben.


    Wenn ich bedenke, dass schlechte Hardware und schlechte Becken tausendmal mehr nerven können als jedes Shellset dieser Welt, ein vielleicht etwas blauäugig in Kauf genommenes Risiko.

    Ich habe das Gefühl, dass es eher eine optische Täuschung ist

    Ne sicher nicht, ich seh mich selbst ja gar nicht, wenn ich Trad. spiele ;)


    Was ich mit der Linken spiele, fühlt (und hört?) sich nach meinem Empfinden bei Swingpatterns definitiv besser an. Bei Powerdrumming ala Donati oder Copeland bin ich Traditional völlig überfordert, da bekomme ich nicht den Druck dahinter, den es bräuchte.


    Man sollte den Swing im 4/4 schon sicher beherrschen. Die Comping-Figuren sind ja auch nicht gerade simpel. Von daher, erst den 4/4 meistern, dann würde ich sogar eher noch den 3/4-Swing vorziehen, bevor es zum 5/4 geht.

    Ich lehne mich weit aus dem Fenster, glaube aber, egal ob 4/4, 3/4 oder 5/4, man lernt Swingen nicht für sich im stillen Kämmerlein. Ich habe noch keinen Drummer gehört, der ohne viiiiel Banderfahrung im Jazz beim Swingpattern gut geklungen hätte. Selbst wenn die Technik an sich nicht verkehrt war.


    Da reden wir noch überhaupt nicht vom Comping, sondern erst mal nur vom Basisfeel der rechten Hand (natürlich links beim Linkshänder). Aber gutes Comping setzt voraus, zu lernen, sich in alle Instrumente einzufühlen und mit der Zeit zu verstehen, wo die wichtigen Akzente sind. Wenn man nur technisch übt, wie ein Ochs zu synkopieren, "damit es nicht langweilig klingt", also irgendwelche auswendig gelernten Gimmicks abfeuert, wird's noch kein guter Swing. Und da helfen Mitmusiker ungemein, die einen immer wieder dran erinnern, nicht so zappelig zu spielen.


    Zumindest würde ich das aus eigener Erfahrung so beschreiben. Ich hab zwar schon seit jungen Jahren hin und wieder mal Jazz gespielt, aber das Gefühl ist erst mit der Zeit gewachsen, nachdem ich seit gut 10 Jahren immer mehr im Jazz unterwegs bin.

    Das hat in erster Linie klangtechnische Gründe. Ich hatte das Gefühl, mit dieser Haltung den besten Sound für diesen Song generieren zu können, speziell auf die Dynamik und die Gleichmäßigkeit bezogen.

    Interessant. Spielst du überhaupt kein Traditional Grip? Ich setze die verschiedenen Stockhaltungen auch nach Klang bzw Feeling ein, aber in meinen Ohren klingt Take Five im Trad. Grip wesentlich "originaler" und fluffiger. Das geht mir aber eigentlich bei allem so, was swingt :/