Klar, ne dauerhafte Absturzsicherung ist leicht zu realisieren. Nur kann es halt vorkommen, dass man die ganze Klapperatur mal bedienen muss. Ne funktionierende Abhebung ist schon wünschenswert bis notwendig.
Beiträge von trommla
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Um die Abhebung zu tauschen ist es durchaus egal, ob man Anfänger ist.
Aber ein Anfänger könnte beim Gedanken zurückschrecken, nach erfolgreicher Montage des Strainers Felle und Teppich wieder korrekt einstellen zu müssen

Es gibt so viele, sogar recht ordentliche Drummer da draußen, die Schwierigkeiten beim Tuning haben, dass das für ne Anfängerin definitiv ne zusätzliche Hürde sein kann.
Ich bin aber trotzdem bei dir, lernen tut man beim machen, also einfach mal probieren.
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Ich habe gerade bei Billigsnares durchaus Abheben erlebt, die sich trotz (klanglich) optimaler Spannung ständig von alleine lösen. Da hilft dann tatsächlich nur ein Austausch. Die Schwierigkeit daran ist insbesondere für Anfänger, dass du dafür alles demontieren und nachher wieder montieren musst, zumindest den Teppich und wenigstens eins der beiden Felle. Ich würde eher das Reso demontieren, da es weniger robust als das Schlagfell ist, falls man doch einmal mit dem Schraubendreher abrutscht. Tutorials, wie man dabei verfährt, gibt's zuhauf bei YT.
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Man hört m.E. nen deutlichen Fortschritt im Vergleich zur vorigen Aufnahme. FInde die Fills zwar auch noch etwas holprig, und nicht jeder ist musikalisch wirklich optimal, aber das ist halt so bei relativen Anfängern und kommt mit der Zeit. Diese Aufnahme ist auf jeden Fall herrlich reduziert und ausreichend timingfest, du spielst dich nicht in den Vordergrund, die Fills werden nicht zum Selbstzweck gegen die Langeweile der Drummerin, was will man da mehr? Klar, in 5 Jahren wirst du das anders und vermutlich in deinen Ohren auch besser trommeln. Aber schließlich ist ja der Weg das Ziel

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Oooch, mein Buchenset hat mich damals auch sofort angefixt und wahrlich nicht enttäuscht 😉
Aber ein Stück Holz alleine macht noch kein leckeres Instrument.
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Hmm, ich such immer noch das "Besondere" an dieser Serie, das mich zum Kauf bewegen könnte. Gut klingen werden die Teile wohl, aber das ist oberhalb der Einstiegsklasse doch Minimalanforderung!?
Diesen "Haben-Will-Faktor" alleine beim Gedanken an ein bestimmtes Instrument spüre ich hier nicht im Ansatz.
Gut dass Geschmäcker verschieden sind, muss man sich zumindest (hoffentlich) keine Sorgen um Sonor machen.
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Fu**, das wär echt ein Grund, das undenkbare zu tun und auf Eifon umzusatteln. Obwohl, dazu bräuchte es schon die Eierlegende Wollmilchsau, die auch noch ne Setlist mit allen Tempi speichern kann.

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Gefällt mir auch schon richtig gut. Vor allem an den Fills hört man noch gut deine "Entwicklungsstufe" am Set, wie du scheinbar primär in erlernten Stickings denkst und durch ein paar eingestreute Sechzehntel versuchst, deine Fills aufzulockern. Der nächste Schritt könnte sein, diese wegzulassen und stattdessen mit Dynamikveränderungen noch mehr das Feeling/den Spannungsbogen der Musik zu unterstützen. Solche 16tel-Fragmente wirken über langsame Stücke gespielt schnell unruhig und zappelig, wenn sie nicht 100% kontrolliert und wiederum dynamisch eingebaut werden.
In langsamen Stücken zeigt sich ganz besonders, dass es nicht so sehr drauf ankommt, was und wieviel man bei Fills spielt, sondern wie man es spielt.
Insgesamt ein fettes weiter so von mir.
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In Fragen der "richtigen" Sticks bin ich ziemlich einfach gestrickt. Meine Gedanken dazu:
1.) Mein bevorzugtes Stickmodell hat sich in Abhängigkeit von Erfahrung, Spielstil und vorherrschender Musikrichtung immer wieder geändert. DEN Stick für's Leben suche ich nicht, ob ich mit einem Stick gut klarkomme, hängt davon ab, wie viel ich mit ihm übe.
2.) 5A ist nicht gleicht 5A, die Hersteller variieren trotz Standardbezeichnung teils durchaus deutlich, eine verbindliche "Bemaßung" gibt es nicht. Ich hab hier beispielsweise noch ein Paar 5A von Dimavery rumliegen, das rangiert für mein Gefühl fast im Bereich 5B.
3.) Mein wichtigstes Kriterium ist neben dem Klangcharakter die Haltbarkeit der Spitze. Für Bigband nutze ich beispielsweise Sticks mit Nylonspitze, da einerseits der Beckensound immer gleich bleibt, während Holztips irgendwann ihre Definition und Brillanz verlieren. Andererseits setzt sich dieser Sound auch gut gegen 15 Bläser durch. Bei guten Sticks wird aber auch eine Holzspitze nicht gleich weich und splittert.
4.) Es spricht nichts dagegen, auch günstige Sticks, etwa Hausmarken, zu testen. Ich nutze für leise Spielweise (z.B. den ganzen Jazzkram) schon seit Jahren auch Millenium-Sticks und bin mit deren Qualität und Haltbarkeit bislang durchaus zufrieden. Für alles, was etwas mehr Schmackes braucht, verwende ich wegen höherer Robustheit bei vergleichsweise günstigem Preis Rohema. Zudem unterstütze ich damit ne heimische Firma.
5.) Für uns alle hier vermutlich hochrelevant
: wer längerfristig und weltweit versorgt sein will, greift zu Standardmodellen bekannter Hersteller. VF 5A erhält man vermutlich auch im Musikgeschäft in Pretoria und Ulan-Bator. -
Was wäre denn ein guter Preis dafür?
K.A. Ich selbst kann Tama-Drums nicht viel abgewinnen und kenne mich daher mit deren Gebrauchtmarkpreisen nicht aus, aber ~70% wie beim verlinkten Angebot ist definitiv kein Schnapper. Da das Set noch nicht verkauft ist, sehen das andere Drummer vermutlich ähnlich.
Weitere Frage: wenn ich mir dann noch ein Tom bestellen will, kann ich das problemlos nachbestellen?
Das solltest du nicht hier fragen, sondern direkt beim Händler. Da Thomann das Set noch anbietet, dürfte es auch noch Einzeltrommeln geben. Zudem erfährst du von denen auch den Einzelpreis und könntest dir somit die Gesamtsumme gegenüber Neukauf errechnen. Bleibt noch das "Problem" Wunschfinish

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Kenne ich in München auch, kann aber zum Preis nichts sagen. 30$ je Stunde und Person finde ich allerdings eher gehoben.
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Ist halt immer sone Zeitsache
ist eher ne Frage der Prioritäten

Ich kann dir aus eigener Erfahrung berichten, dass ich lange nicht richtig stimmen konnte. Seit ich begonnen habe, mich damit eingehender zu befassen, habe ich mich auch spielerisch deutlicher weiterentwickelt als bis zu dem Moment. War es nur der gesteigerte Spielspaß, oder das Gefühl für klangliche Feinheiten beim Spiel, die ich mir erst dadurch erschließen konnte? Ich weiß es nicht, halte es aber für gut investierte 2 Stunden, sich mal Unterstützung zu holen.
Anders gesagt habe ich gefühlt erst dadurch richtig begonnen, Musik zu machen, statt nur Basisrhythmik zu liefern.
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Ah ok, stimmt, die Ironie mag mir entgangen sein, und ich hoffe trotzdem, dass mein Einwand nicht zu harsch klang. Ich wollte dich keinesfalls angreifen.
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Zumindest der Aufbau sieht tatsächlich etwas renovierungsbedürftig aus

Gerade bei #Kleinanzeigen gefunden. Wie findest du das?
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Hattest du nicht geschrieben, dass du Unterricht nimmst? Viele Lehrer sind bereit, mal ne Stunde dazu zu verwenden, Schülern das Stimmen der Snare näherzubringen. Das würde ich nutzen, denn ein Lehrer kann sofort Verständnisprobleme aufgreifen und hoffentlich auch beseitigen. Und du nimmst (idealerweise) ein top gestimmtes Instrument mit nach hause. Auch die Montage des Teppichs lässt sich im Unterricht demonstrieren bzw. üben. Denn auch der Teppich ist kein Hexenwerk, und je häufiger du das machst, umso lächerlicher werden dir deine momentanen Sorgen erscheinen. Nach dem zehnten Teppichwechsel machst du auch das nebenbei während der Mittagspause.
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Wenn ich es richtig deute, waren das nur unter den sehr aktiven "Ur-Foristen" regelmäßig vergebene spaßhafte Ehrenbezeichnungen. Als ich Mitte 2004 dazu stieß, war glaube ich der Vorrat schon weitgehend aufgebraucht

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insbesondere von dem ersten Drummer der Sound gefällt mir sehr gut.
Dazu sollte man sich bewusst machen, dass alle 3 professionell bearbeitete Middle-of-the-road-Studiosounds sind, die keiner von uns live im Proberaum so hören wird. Hinzu kommt, dass die Soundunterschiede so gering sind, dass es sich ebenso um die identische, gleich gestimmte Snare handeln könnte, die jeweils nur von einem anderen Drummer gespielt und einem anderen Studiotechniker bearbeitet wurde. Meines Erachtens taugt daher dieses und ähnliche Videos kaum zum Definieren des eigenen akustischen Wunschsounds.
Und auch wenn das jetzt etwas vorlaut klingen mag, hier per Ferndiagnose nem Anfänger Frequenzen anzusagen, finde ich fast unseriös. Wenn du neben der reinen Spieltechnik Drumsounds gestalten willst, kommst du nicht darum herum, das Stimmen ordentlich zu lernen und selbst zu experimentieren, welche Herangehensweise zu welchem Sound führt. Nach Kochrezept per Tunebot an irgendwelchen Schrauben zu drehen, mag zu befriedigenden Ergebnissen führen, bedeutet aber noch lange nicht, dass man auch weiß, was man da tut. Ich übertreibe, aber stell dir mal vor, du hast deinen Spickzettel verloren, auf dem du dir das "Superduper-Magic-Snaretuning" von Drummer AB/Forenuser XY vermerkt hast, wie willst du dann jemals wieder zu einem guten Sound zurückfinden, wenn du nur Frequenzen ablesen kannst?
Oder du hältst dich doch an den Rat, dich statt ums Stimmen lieber ums Üben zu kümmern

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Hab aber nur einen Eintrag (Reverb USA) finden können.
Gerade dann solltest du vielleicht mal ein Bildchen hier posten, oder willst du uns das gute Stück echt vorenthalten?
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Live haben Lynyrd Skynyrd auch eine durchaus eigenwillige Auffassung von Time
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