Beiträge von trommla

    Ich schlag mich mal auf die andere Seite, indem ich zugebe: das Frontfell muss parallel zur Vorderkante des Risers/Teppichs, alles andere sieht kagge aus. Ich achte (primär aus optischen Gründen) meist darauf, dass die Bassdrum in Richtung Bühnenmitte Vorderkante schaut. Je weiter seitlich das Set steht, umso mehr verändert sich der Winkel der Bassdrum. Seitlich stehen mag ich im Grunde ganz gerne, wenn dadurch mehr Kontakt zu den Mitmusikern stattfindet. "Klassisch" hinten mittig birgt halt immer ein gewisses Risiko, dass du isoliert wirst, was bei eingespielten Bands kein Problem darstellt, aber für Aushilfsjobs schon mal dazu führt, dass der Drummer hinter einem vergessen wird, wenn es eigentlich auf klare Cues ankäme.


    Auf dem Bild hängt die Ecke des Teppichs vorne über den Riser. Das würde ich persönlich unbedingt vermeiden, auch wenn es die praktische Lösung ist.

    +1

    aber sowas von ;)

    Die weniger schönen Kunstoffspannreifen der Bassdrum werden durch schwarze Metallspannreifen getauscht.

    Darf man fragen, weshalb du Metall gewählt hast? Holz wäre ja auch schon zur damaligen Zeit der mehr oder minder Standard gewesen, sähe imho besser aus und ist bei der Montage von FuMa oder Cowbell-Halterung meiner Erfahrung nach weniger zickig als profilierte Metallreifen.

    Curt Cress ist ein bekannter deutscher Schlagzeuger und Musiker, der für seine Arbeit mit zahlreichen Künstlern und Bands vor allem in den 1970er und 1980er Jahren bekannt ist.

    Wow, daran merke ich, wie alt ich schon bin. In meiner Jugendzeit hätte man keinem Drummer erklären müssen, wer Curt Cress ist. Wohl damals einer, wenn nicht DER bekannteste deutsche Drummer. Seine LP "Avanti" (damals echt was neues) steht immer noch in meinem Plattenschrank.

    Dann würde ich in deiner Situation wohl voller Optimismus und Ungeduld die Teile bestellen, und zwar in der Erwartung, dass Sonor aus wirtschaftlichen Erwägungen beides aus dem gleichen Rohmaterial fertigt, statt ohne ersichtlichen Grund Abweichungen im Millimeterbereich zu planen, die für unterschiedliche Serien dann eben unterschiedliche Rohlinge zur Folge hätten. Beim heutigen Kostendruck dürfte so ziemlich jede Firma jeder Branche darauf achten, durch Standardisierung der Bauteile Einsparungen zu erreichen.

    Aber klar, Sicherheit gibt dir meine Einschätzung jetzt auch nicht ;)

    Drum Bee

    Oh Gott, hab ich alles falsch gemacht in meiner Jugend? 😉

    Hierbei sind Transkriptionen sehr hilfreich

    Das hat doch gar niemand bestritten. Nur ist es imho nicht der Königsweg. Wer als Anfänger glaubt, es gäbe nichts besseres zum Lernen neuer Songs als (oft schlampige) Transkriptionen, liegt halt etwas daneben. All das, was du ausführt, lernt man nämlich noch besser, indem man anderen Drummern zuhört und auf die Finger schaut, statt nur Noten nachzuspielen.


    Ehrlicherweise habe ich noch nie einfach so nen Song durch Transkriptionen zu lernen versucht, sondern von Anfang an mit Unterstützung meiner Lehrer Stücke selbst erarbeitet. Ebenso mit Gitarre und Bass. Daher kenne ich nur diese Herangehensweise aus eigener Erfahrung.


    Was ich aber tagtäglich merke, sind die unbestreitbaren Vorteile, schnell die wesentlichen Punkte neuer Songs erfassen zu können, auf die es ankommt.


    Es geht mir nicht darum, never ever Transkriptionen zu verwenden, sondern die eigene Analyse inkl. Gehörtraining nicht zu kurz kommen zu lassen, weil ich das letztendlich für wesentlich wichtiger und für Musiker essentiell erachte.

    Schön, dass du uns am weiteren Verlauf teilhaben lässt. Mit dem Gerät lässt sich arbeiten ;)

    Die Wahl des Finishes finde ich persönlich deutlich besser als die beiden dunklen Varianten. Ein weißes Set ist eigentlich nie verkehrt und absolut klassisch, das Sparkle gibt dem ganzen etwas mehr Pep. Würde ich auch nehmen, wenn ich nicht schon zwei weiße Sets hätte.

    Warum die BD so kurz?

    Hihi, ich hätte gefragt "warum die BD so klein?"


    Nach langjähriger Nutzung einer 20" BD, in der mir der Sound immer "zu klein" war, habe ich mit 22"x14" meinen Idealkompromiss zwischen Sound und Transport gefunden. Alles darunter hat mir zu wenig Bauch, alles darüber will ich nimmer schleppen. Wobei meine 18" auch ihre Einsatzzeit bekommt, wenn Bop-Kit gefragt ist.


    Ich hoffe nur, dass sie nicht irgendwann meckert, weil sie seit dem letzten Jahr etwas zu kurz kam. 22x7 ist nämlich für viele Anwendungen mit Platzmangel ebenso geeignet wie 18x14, klingt aber fetter.


    Ehrlich gesagt sieht ein Set mit 20" BD für mich auch iwie kastriert aus, rein optisch kann ne Bassdrum fast nicht zu groß sein, wenn andere Leute sie für mich schleppen

    Ich meine, die Frage hätten wir sogar kürzlich in nem anderen Fred diskutiert. Wenn ich noch wüsste wo :/

    Ja, ich denke der Effekt ist auch bei Bassdrums benannt worden, da ich allerdings diese tonalen "Fußtom"-Stimmungen nicht leiden kann, fehlen mir dazu eigene Eindrücke.


    Und da ein höheres Schlagfell den Punch verliert, den ich mag, bleibe ich bei tiefem Batter und höherem Reso.

    Ich denke dieses hier müsste es sein

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    D.drummer

    Ergänzend zu Drumjunkey vielleicht noch die Info, jede stationäre Musicalproduktion braucht neben der Erstbesetzung noch ne Handvoll Subs, denn erstens kann der Principal mal krank werden, zweitens will man als Principal auch nicht jeden gut bezahlten Job sausen lassen, weil man grad beim Musical unter Vertrag steht.


    Du weißt also möglicherweise gar nicht, ob es wirklich Miguel Curi war, den du gehört hast. Und die Cast auf der Bühne weiß das oft ebenso wenig, denn es darf eigentlich keine Unterschiede geben, da solche Produktionen wirklich hochkomplex sind und sämtliche Abläufe exakt festgelegt.

    Wenn man genau aufpasst, hört man natürlich an den Feinheiten schon, wer gerade spielt, aber auch nur, wenn man als Mitarbeiter jede Show mitbekommt.


    Mittel Curi darf sich aber jedenfalls freuen, denn so oft werden "Feld- Wald- und Wiesenprofis" (also das Gros aller Musiker) ja nicht in Foren erwähnt. 😉

    Erster ist quasi eine lebende Legende bei Starlight Express

    Dann darf aber auch Andy Pilger nicht fehlen, einer der ersten etablierten Musical-Drummer in Deutschland überhaupt. Der coolste ist und bleibt aber Kenny (Kenneth) Steward, seinerzeit in den 90ern Drummer am Colosseum Essen.

    Tomrosette wäre jetzt auch meine favorisierte Lösung. Falls nicht vorhanden, lässt sich die mit wenig Aufwand und moderatem Geschick nachrüsten.


    Sonst würde ich statt über Cowbellhalterungen eher über ein Selbstbautischchen nachdenken, welches auf den Böckchen oder Spannschrauben ruht. Ähnlich wie die Tische, die es mal zum Frühstück in der Badewanne gab 😉

    Vielleicht noch ein paar Gedanken zu den Becken. Die vier Platzhirsche Meinl, Zildjian, Paiste und Sabian sind bei weitem nicht die einzigen Hersteller am Markt, und deren günstigere Serien variieren zwischen "brauchbar", "so lala" und "kannst vergessen". Freudentränen treibt mir da nichts in die Augen.


    Für ähnlich niedrige Preise bekommt man bei anderen Herstellern bzw unter anderen Labels deutlich mehr fürs Geld. Masterwork Troy wurde genannt, aber z.B. auch Zultan (Thomann) hat günstige, gut klingende Becken im Programm, ebenso andere weniger prominente Firmen.


    Sich etwas Zeit zu lassen und den Markt zu beobachten, ist ne wirklich vernünftige Entscheidung, "Gelegenheiten " wie das Sonor finder man nämlich zur Genüge.

    Snare sollte auch dabei sein.

    Denk da nochmal drüber nach ;)


    Häufig sind bei "durchschnittlichen" Sets die mitgelieferten Snares ebenfalls sehr durchschnittlich. Vermutlich wissen die Hersteller, dass gerade die Snare den individuellen Sound jedes Drummers definiert und bemühen sich daher kaum, den Beipacksnares einen herausragenden Charakter zu spendieren.


    Und schließlich sollen sich die Enthusiasten ja bald ne höherpreisige Snare gönnen, vorzugsweise aus der eigenen Produktpalette. Es hat schon seinen Grund, weshalb Shellsets ohne Snare angeboten werden.


    Ich verstehe das Bedürfnis, alles in einem Aufwasch kaufen zu wollen. Allerdings erhältst du - von seltenen Glückskäufen mal abgesehen - fast immer das deutlich bessere Gesamtpaket für ähnliches Geld, wenn du Shellset, Becken und Snare als getrennte Posten betrachtest.


    Bei Komplettangeboten sind extrem oft die Becken nur knapp oberhalb von Sondermüll, weil viele angehende Drummer oder deren Eltern sich vor allem für den bestmöglichen Kesselsatz begeistern und dann kein Geld für ordentliches Blech mehr übrig haben. Da werden ans Set der oberen Mittelklasse dann Becken aus dem Einstiegssegment gehängt, und wenn irgendwann Zeit und vielleicht auch Spaß erschöpft sind, wandert alles "wegen Hobbyaufgabe" in die Kleinanzeigen.


    Gutes Material wird typischerweise eher einzeln verkauft, entweder um eine Neuanschaffung zu finanzieren, weil sich der Geschmack geändert hat, oder einfach um den großen Fuhrpark ein wenig abzuspecken.


    Ergänzung: es ist sicher nett gemeint, wenn hier nun wie üblich jeder seine persönliche Empfehlung ausspricht. Man sollte aber festhalten, dass die Qualität selbst in der unteren Preiskategorie und selbst bei manchen Hausmarken heutzutage erstaunlich hoch ist (vor 30 Jahren hätte man sich danach die Finger geleckt!!!) und du bei kaum einem Set zwischen 500 und 1000 Euro Ladenpreis noch ein großes Risiko eingehst, ob da nun Tama, Sonor, Mapex oder Gretsch draufsteht. Ich sehe absolut keinen Grund, hier bestimmte Drumsetmarken zu bevorzugen, sondern würde ergebnisoffen nach allem in deinem Preisrahmen schauen, was deinen Kriterien entsprechen könnte.

    Ich kenne das Force 2000, da der Musikverein in dem ich auch spiele ebenfalls eines besitzt, bin dort gut zufrieden mit Klang, Spielgefühl etc.

    Klang und Spielgefühl wird bei so ziemlich jedem Set gut sein, welches irgendwann mal jemand mit geeigneten Fellen gut gestimmt hat, Serie und Hersteller spielen beim Set ne eher untergeordnete Rolle. Becken lassen sich nicht umstimmen, da muss beim Kauf alles passen.


    Ansonsten bin ich 100% bei @DannyCarey, selbst beim "20er Trauma" 😉