Ich hatte damals bei meinem Gretsch Catalina Probleme, das Hängetom mit den Werksfellen sauber zu stimmen. Auch der erste Fellwechsel brachte nicht wirklich befriedigende Ergebnisse. Aufgrund mancher Beiträge in Internetforen schritt ich zum äußersten und führte den Ceranfeld-Test durch. Und siehe da, die Trommel kippelte, und unter der Gratung schien die Taschenlampe durch. Klar, eine neue Gratung sollte Abhilfe schaffen. Vorher noch kurz die Gretsch-Rims gegen bessere ausgetauscht, was ich eh vorhatte. Und siehe da, plötzlich klang ganz ohne neue Gratung das aufgehängte Tom, wie ein Tom klingen soll. Seitdem schenke ich mir allzu penible, akademische Kontrollen, so lange mein Drumsound keinen Grund zur Beanstandung gibt. Schont Nerven und Geldbörse. Gewisse Toleranzen scheint es zu geben, wie panikstajan schon schrub.
Beiträge von trommla
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Was spricht eigentlich dagegen, ein 14er UND ein 18er zu kaufen?
Der Preis möglicherweise?

Bei meinem Sonor z.B. kostet z.B ein 14er Floortom 800 Euro, das 18er entsprechend mehr.
Es heißt übrigens "das" Tom (nicht "die" Tom).
Der Hinweis kam schon, vielleicht solltest du öfter mal aufmerksam vorangegangene Beiträge lesen.
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Intuitiv fällt mir folgendes dazu ein. Ohne die Feuchtigkeit des Raumes zu kennen, würde ich in so ein altes Gebäude KEINS meiner Instrumente reinstellen. Wenn dann noch das Fenster mit dicker Dämmung wie Rockwool o.ä. zugekleistert wird, hätte ich nämlich Sorge vor Feuchtigkeit in jedem Winkel des Raumes, der dann noch nicht mal mehr durch schlecht schließende Fenster etwas "ventiliert" würde. Wenn du auf den Raum angewiesen bist, dann würde ich wenigstens einiges an Textilien (z.B. Baumwolle, keinesfalls Feuchtigkeit abweisend Materialien) reinpacken, denn ich habe schon gelegentlich erst durch klamme Stoffe bemerkt, dass ich ein Feuchtigkeitsproblem habe, das gelöst werden muss.
Ob das alles sinnvoll ist? Keine Ahnung, aber Feuchtigkeit ist für Instrumente der Tod.
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Ah nowas:
Kann mir jemand erklären, was es
bei drei Beinen bringt, dieselbigen
zu nummerieren?
Na ja, kannst auch A, B, C oder VM, HR, HL nehmen (Vorne-Mitte, Hinten-Rechts, Hinten-Links), am Ende geht es nur um die eindeutige Zuordnung der Beine zu den Brackets, um eine einmal festgelegte Einstellung ohne Fehlversuche schnell reproduzieren zu können.
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dessen beschlagteile aus 24 karat gold sind. Die Hardware ebenfalls
Abgesehen von ästhetischen Fragen wäre das vielleicht ne etwas instabile Sache. Gold ist nicht gerade für herausragende Festigkeit bekannt.
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Treten dir dir Gitarristen ständig gegens Frontfell, oder warum musst du deine Bassdrum gegen Verrutschen nach HINTEN sichern???
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Irgendwie denk ich immer noch drüber nach, ob es wirklich kein Set gibt, welches ich als Traumset bezeichnen würde. Aber gibt es wohl tatsächlich nicht. Wenn mich was antreibt, dann vor allem die Suche nach verschiedenen und in meinem Fundus neuen Sounds. Da sich über Stimmung jedes Set individuell stimmen lässt, brauch ich also kein neues Set, um meinem Traum näher zu kommen.
Am ehesten hätte ich wohl gerne mal ein richtig altes Set, so wie man es vor 100 Jahren gespielt hat. In neuwertigem Zustand, versteht sich.
Auf jeden Fall technisch in Ordnung und spielbereit, um es bei Oldschool-Jazzbands auf der Bühne einsetzen zu können. Oder auch ein altes Gretsch. Aber Traumset? Eher nicht, denn ein Traumset sollte ja irgendwie dem "One Set Fits All"-Gedanken entsprechen, oder?danyvet deine Herangehensweise hat definitiv was. Ein großes Lager für alle Spleens, die man so im Laufe eines Drummerlebens haben kann. Da passen dann auch gut Jürgen K 's Kesselpauken rein, oder auch andere Orchesterinstrumente. Wichtig wär nur, dass mir die Halle dann auch bis ans Lebensende zur Verfügung steht, nicht dass man plötzlich den ganzen Krempel fristgerecht anderswo unterbringen müsste

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Ich spiele im Moment 22x16“, find ich perfekt so.
Testet mal 22×14, heute nicht mehr sehr gängig, aber ich liebe meine. Ne tolle Größe

Würde ich auch in 24 spielen...
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Meine Standtoms haben alle Memoryclamps an den Beinen (vom Werk schon)
Hach, gaaanz früher gab's das wohl bei Sonor auch mal. Heute muss man die extra kaufen. Bei ner Firma, die vor einigen Jahren ne strategische Neuausrichtung ins Premium-Segment ankündigte. Was versteh ich nicht?

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Warum keine memory clamps? Leichter geht es doch nicht, als wenn man nur bei der Ersteinrichtung etwas Zeit investieren muss.
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Ist aber noch Rheinland-Pfalz
Bruzzi hat mir erklärt, er wäre ein Rheinhesse, wenn ich mich nicht völlig irre. Also ein hessischer Pfälzer oder sowas in der Art.
Zum Traumset, das gibt es für mich nicht, aber ein paar Snares und Becken fielen mir schon ein. Müsste ich mich aber erst mal durch Sortiment testen.
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Ich dachte, ich mache gleich im August 2008 weiter.....heute ist 2023 und ich hab noch nichts neues

Haha, nach 15 Jahren wird's dafür dann was großes

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Coole Nummer. Ich glaub nur, die Intention beim Schluss verstehe ich nicht. Wie ein Fade Out wegen Überschreitung der Sendezeit, aber dann das Pfeifen?
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Naja, gerade jetzt im Sommer ist es selbst im Keller bei mir nicht wirklich "kühl"... momentan habe ich um die 21° da unten, wenn ich lange und intensiv spiele gings auch schonmal auf 24° hoch in dem kleinen Raum...
Das stimmt. Allerdings ist es deutlich kühler als draußen. Und warme Luft bindet bekanntlich wesentlich mehr Feuchtigkeit, die sie dann bei Abkühlung in Kellerräumen abgeben muss. Wenn zudem noch Außenmauern den Raum begrenzen, sind diese vom Erdreich zusätzlich gekühlt, und es bildet sich Kondenswasser. Das Szenario muss bei dir nicht zutreffen, ich musste nur zu dieser Jahreszeit unwillkürlich dran denken, welche Erfahrungen ich schon durch gut gemeintes Lüften machen musste

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Die Luftfeuchte wäre auch mein erster Gedanke gewesen.
+1
In einem kühlen Kellerraum kann man sich hervorragend Rost und Schimmel züchten, wenn man im Sommer tagsüber großzügig lüftet, hab ich auch schmerzlich lernen müssen. Ich würde die Anschaffung eines Luftentfeuchters zumindest erwägen.
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Na ja, mit nem Budget von 300 Euro vielleicht schon...

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Ich sag's mal so, Serienstreuung ist nur dann relevant, wenn du exakt ein bestimmtes Becken (wieder) haben willst, welches du schon live unter den Sticks hattest. Einen Gelegenheitskauf behältst du, oder du gibst ihn wieder her, wenn er dir klanglich nicht gefällt. Ob nun ein anderes Becken der Serie minimal oder gar deutlich anders klingt, ist völlig egal. Die feinen Unterschiede hörst du nämlich nur im direkten Vergleich. Und den hast du nicht bei schmalem Budget und Gebrauchtkauf.
Wenn du mit der Zeit ein paar tolle Schnapper zusammen hast, freu dich über ein stimmiges Setup, und behandel es pfleglich, statt Beckentöter zu spielen. Dann kann dir Serienstreuung nämlich ziemlich egal sein.
Serienstreuung finde ich eher bei vorkonfigurierten Cymbal Packs ein Thema, wenn nämlich unterschiedliche Sets deshalb besser oder schlechter harmonieren.
Edit: um einen Eindruck davon zu bekommen, was Serienstreuung meint, hör mal bei YT das gleiche Becken von unterschiedlichen Quellen an. Vermutlich merkst du dann, dass zwar nicht jedes Modell exakt gleich, alle aber vom Charakter ziemlich ähnlich klingen. Meist ist das alles halb so schlimm. Nur tummeln sich hier halt auch die Nerds, die Flöhe Husten hören

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Der Vorteil an Gebrauchtkauf ist ja, dass du ohne wirklichen Wertverlust bei guten Angeboten zugreifen und zuhause mit deinem restlichen Kram testen kannst. Wenn ok, behalten, wenn nicht, zum gleichen Kurs weiter damit. Auf diese Weise entdeckst du vielleicht Modelle, die du gar nicht auf dem Schirm hattest, und die dennoch gut in "dein" Klangbild passen.
Wenn du jetzt aber von 2002er Crashes schreibst, scheint mir, dass du dieses wohl erst noch entdecken musst und deine bisherige Vorstellung eher abstrakt ist.
Im übrigen habe ich auch über Paiste-Modelle schon gelesen, dass mehrere Modelle des identischen Typs seeehr unterschiedlich klingen können. Auch Paiste kocht nur mit Wasser, und weshalb um Paiste so ein Hype gemacht wird, ist für mich ähnlich schwer greifbar wie beim Eifon. Die Schweizer ham wohl einfach sowas wie den "Apple-Faktor, der Käufer auf Höhe der Spinalganglien anspricht

Bei geringem Budget würde ich eher Abstand nehmen und nach Herstellern/Modellen Ausschau halten, die weniger kultische Verehrung genießen. Denn je angesagter, umso teurer auch gebraucht, is eh klar.
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ein 18“ Crash. (Da denk ich an dünne 2oo2).
Na da bist du aber gaaaanz weit weg von den dunklen Klängen. 2002 ist so ziemlich das exakte Gegenteil

Ich hatte lange keine 2002er mehr angespielt und war ehrlich gesagt bei meinem letzten Thomann-Besuch beinahe erschrocken, wie grell die Teile klingen. Gar nix für meinen Geschmack, auch wenn ich den Klangcharakter definitiv nicht als "schlecht" empfunden habe. Im musikalischen Kontext kann man damit sicher was anfangen, nur für sich alleine fand ich die Sounds fast schon steril.
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Abgesehen von deiner Ausdrucksweise (sorry, geht gar nicht) redet ihr bzw. wir etwas aneinander vorbei. Klar spielt für den Sound die verwendete Technik eine Rolle. Aber Musik ist mehr als Sound und Samples, und letztendlich entscheidet das Feeling des Musikers oft mehr über's Ergebnis als die Technik. Ein Musiker mit artgerechtem Equipment, aber ohne Feeling klingt nämlich am Ende schlechter als ein Musiker mit Feeling und Sperrholzgitarre. War so, ist so, und wird vielleicht sogar so bleiben. Wobei die heutige Musik ja auf dem Weg ist, Feeling zu eliminieren.