Also, um ehrlich zu sein, ich mag die Sonor-Klöppel und halte sie gar für ein praktisch perfektes Logo/Symbol
Dann magst du auch solche Outfits?
Also, um ehrlich zu sein, ich mag die Sonor-Klöppel und halte sie gar für ein praktisch perfektes Logo/Symbol
Dann magst du auch solche Outfits?
Gerade mal einen Versuch gestartet: Prolite (2.998 €) vs SQ2 (4.431 €)
Da sind aber die dicken Sonor-Klöppel drauf, ist doch klar, dass das mehr kostet *hust*
Aber wenn man ein SQ2 will, will man ein SQ2, schätz ich
Vor allem würde ich mein "Traumset" dann doch neu haben wollen. Gebrauchtkauf ist was für Pragmatiker, nicht für Träumer ![]()
z.B. Prolite
Das war sogar mein erster Gedanke zum Traumset made in Germany by Sonor. Ist auch ein Mercedes, aber halt keine S-Klasse, sondern ne E-Klasse. ![]()
Über's SQ1 habe ich mehrfach gelesen, dass die Tomaufhängung nicht ganz optimal sei, was für mich in dieser Preiskategorie ein Auschlusskriterium wäre. Ob das noch Stand der Dinge ist, weiß ich jedoch nicht. (Die restlichen genannten Modelle sind ja nur noch gebraucht zu erwerben)
Hochi genau das mein ich doch. Beim echten Custombauer hast du halt auch echte Beratung und nicht nur ne formale Vielfalt an Wahlmöglichkeiten, die u.U. keiner recht braucht oder einschätzen kann. SQ2 wäre nicht schlechter, wenn man wie bei manch anderen Premium-Serien nur aus tollen Finishes auswählen könnte. Und wer das beste Set sucht, das er sich für Geld leisten kann, würde auch dann sein Traumset finden, wenn er nicht zwischen Holzsorten, Dicke, Lagen, Re-Rings und Schraubentyp wählen müsste. Na ja, zumindest wer Sonor heute noch sexy findet ![]()
ich spiele mit dem Gedanken, mir den Traum vom Traumset zu erfüllen und habe dabei ein Sonor SQ2 mit Buchenkesseln im Kopf.
Glücklicherweise bin ich schon raus aus dem Alter, wo man sein Geld noch für solche Nebensächlichkeiten wie Traumsets ausgeben will, somit spare ich mir auch die Mühe, in einem Konfigurator über Optionen nachdenken zu müssen, deren Relevanz mir möglicherweise selbst gar nicht recht klar ist. Und wo nach dem Kauf - wohl auf ewig - das Gefühl bleibt, vielleicht doch nicht das Optimum aus allem herausgekitzelt zu haben., weil ich nie den direkten Vergleich hatte.
Deshalb mal ne blasphemische Frage. Wenn du wirklich "dein" ganz persönliches Traumset kaufen möchtest, weshalb greifst du dann nach Stangenware wie einem SQ2? Schon mal darüber nachgedacht, dir von einem der tollen Custombauern, die es zweifelsohne in Deutschland gibt, wirklich was auf den Leib schneidern zu lassen? Das dürfte preislich nicht unbedingt teurer kommen als ein SQ2, aber du genießt die Vorteile individueller Kundenbetreuung und -beratung sowie die tatsächlich nahezu unendlichen Optionen. Member Bruzzi baut mit seiner Firma Midmill Drums beispielsweise ganz tolle Sets. Und Rheinhessen ist zwar nicht mehr ganz Südwesten, wäre aber noch in Reichweite für nen kleinen Ausflug.
Ich will dich nicht vom SQ2 abhalten, das sind hochwertige Drums, keine Frage. Aber wirklich Custom geht in meinen Augen deutlich besser, als es Sonor anbietet/anbieten kann. Der Konfigurator kommt mir vor wie ein 3D-Wohnungsplaner von vor 20 Jahren und ist imho eher ein Gimmick als ein Feature mit Mehrwert. Und ob der Preis dann dem Endprodukt angemessen ist, kann man zumindest unterschiedlich empfinden. Ist ein bisschen wie mit DW, der Anstrich von Exklusivität, der beim SQ2 mit nem breiten Pinsel doch recht dick aufgetragen wird, hebt das Produkt qualitativ imho nicht so deutlich vom Wettbewerb ab, wie der Preis vermuten ließe.
Ich hatte wohl Glück. Der angrenzende Bach war gestern schon über die Ufer getreten, und viel hätte wohl nicht mehr gefehlt, bis unser Keller geflutet worden wäre. Aber dank der fleißigen Feuerwehr ist inzwischen alles abgesichert, und laute Pumpen laufen hinter dem Nachbargrundstück (liegt etwas tiefer) im Dauereinsatz.
Hoffe wie Chuck Boom, dass keiner unserer DF-Kollegen sein Hab und Gut in den Fluten verliert. Hochi liegt deutlich erhöht, Hebbe zumindest laut Umweltatlas außerhalb der Gefahrenzone, allen anderen drück ich die Daumen.
den viel zitierten und diskutierten Ausflug Neil Pearts in die Buddy-Rich-Big-Band
Viel zitiert und diskutiert wußte ich jetzt auch nicht, aber was Neil Peart damals gespielt hat, hat deutlich offenbart, dass selbst Drummer mit Weltruf nicht mal eben so Jazz überzeugend spielen können. Er hat sich natürlich nicht verspielt, und die Time war perfekt, und trotzdem war's halt kein schönes Jazzdrumming.
Wäre es nicht N.P. gewesen, sondern irgendein Nobody, hätte man ihn wohl gerne darauf hingewiesen, dass das kein Rockkonzert ist, was er da trommelt.
Aber ich denke schon, dass es nicht ohne Grund schon so lang gängige Praxis ist, das Reso höher zu stimmen und nicht umgekehrt.
Die umgekehrte Variante ist durchaus auch gängig. Im Jazz beispielsweise, wo gerne auch mal Rudiments auf den Toms gespielt werden und die Drums nicht (nah) mikrofoniert werden, findet man diese Variante gerne mal. Ein höher gestimmtes Schlagfell hat halt bekanntlich mehr Rebound, und unmikrofoniert ist wohl auch die Projektion besser. Von Steve Maxwell gibt's zum Thema die Aufzeichnung eines seiner Stimmworkshops bei YouTube.
Würde ich ja gerne mal im Vergleich hören. Meine flache "Soundking" ist ja trotz der 3 Rillen seltsamerweise ne Stahlsnare, keine COB. Hab nirgends was zu diesem Modell gefunden, außer dass sich das Baujahr recht genau auf Mitte der 80er festlegen lässt.
Ein Skyntone für die Snare (Soundking COB)
Das passt auf jeden Fall. Hast du ne 5 oder 6,5? Meine 6,5 mit Skyntone nehme ich häufig für Jazz, auch wenn Puristen der Meinung sein mögen, dass man Jazz mit flachen Snares spielen muss. Funktioniert prima, auch mit Besen, und leichte "timbaleartige" Rim Shots klingen schöner als auf jeder meiner anderen Snares.
Was ich auf jeden Fall mitnehme, ist, dass ich wohl mehr Spielraum bei der Wahl habe als ich dachte und mir nicht so sehr ins Hemd machen muss, aus Angst das falsche Fell zu kaufen.
Die Sorge ist wirklich unbegründet. Selbst aus lieblos in der Ecke stehenden Staubfängern mit Uraltfellen hab ich schon vorzeigbaren Sound geholt, auch schon auf die Schnelle im Studio. Man muss sich halt an Stimmschrauben UND ans Innenleben (Kissen, Handtücher, Schaumstoff) ran trauen, dann wird das schon. Manche Bassdrums und manche Sounds brauchen mehr Innereien, andere kommen ganz ohne aus, das muss man eben rausfinden.
Ich kenne viele Leute, die sagen "hat man, oder hat man nicht"
Glaube ich weniger, hat schon auch viel mit dem Machen zu tun. Meine ersten Ausflüge ins Jazzlager waren aus heutiger Sicht gefühlt ne Katastrophe, und ich würde schon sagen, ich habe den Stil - wie auch andere Stile, die ich spiele - lernen müssen. Und wohl inzwischen auch ganz gut gelernt, wenn man dem Feedback Dritter glauben mag. Allerdings heißt "Lernen" in dem Fall vor allem auch viel "Hören", denn Verständnis entsteht nicht primär intrinsisch, da bin ich mir ziemlich sicher.
Und ich glaube dir auch, dass du spieltechnisch sehr fit bist.
+1
Na gut, dann lassen wir das mal so stehen, mit der heute üblichen Großsprecherei ohne jede Bescheidenheit muss ich wohl einfach leben lernen...
Meist Du so ein Mikro? Das ist klasse für Gesang mit 30er / 40er Jahre klang. Wollte ich schon immer mal ausprobieren.
Sieht eher wie ein Sprechermikrofon der damaligen Zeit aus. Taugt das auch für Gesang, hast du du Erfahrung?
Ansonsten, coole Nummer, ich bin nur noch nicht ganz dahinter gestiegen, ob Archie Ancora @ His Motorboats
tatsächlich aus mehreren Musikern besteht, oder ob das nur "Me, Myself and I" sind, wo du alles selbst einspielst. Find nämlich sowohl Gitarre als auch Bass richtig cool, und ganz ohne Unterstützung anderer Musiker wär mein Respekt vor deinen Projekten noch mal ne Ecke gewachsen, als er eh schon ist.
Ich habe z.B. nie wirklich Swings oder Shuffles geübt, aber dennoch halte ich sowas ausdauernd und "flott" durch (das ist nicht arrogant gemeint sondern eine Observation).
Sorry, aber das IST arrogant bzw. eher grandiose Selbstüberschätzung. Wenn du gemäß deiner Signatur denkst, es käme beim Trommeln nur auf Speed an, und wenn du obendrein glaubst, jeder Metaller könne dank "hervorragender" Technik Jazz und Shuffle (wahrscheinlich auch alle anderen Stile) mühelos bedienen, hast du weite Teile des Musikuniversums noch nicht begriffen. Du bist glaube ich noch recht jung, da gehört diese Haltung irgendwie dazu, man nannte das früher mal Sturm und Drang.
Aber sei versichert, du wärst schon eine gewaltige Ausnahmeerscheinung, wenn du in ner Jazzband spielen müsstest und dort sofort überzeugen würdest. Diese Stile gut rüberzubringen, dauert Jahre, weil es eben NICHT primär auf Ausdauer und Schnelligkeit ankommt, sondern auf Musikverständnis. Und das lässt sich leider nicht zum Metronom üben ![]()
Larkis du siehst, schon der Begriff "schnelles" Spiel wird hier sehr unterschiedlich gesehen. Um noch mal auf dein Video einzugehen: ich finde, für die kurze Zeit spielst du doch schon ganz ordentlich, und du gehörst sicher nicht zu denen, denen man besser ein anderes Instrument nahelegen würde ![]()
Was dir aber noch weitgehend zu fehlen scheint, ist ein Gefühl für präzises Spiel und Bewegungsabläufe, denn du steigerst im Video die Geschwindigkeit schon ab dem 2. Takt, und man kann sofort hören, wie du zu schwimmen anfängst. Schon an dieser Stelle solltest du eigentlich auf die Bremse treten und erkennen, dass in dieser langsamen Geschwindigkeit die ersten Felsbrocken aus dem Weg zu räumen sind, ehe du weiter auf den Berg steigen kannst.
Dass du bei 120 bpm stagnierst, ist eine Folge deiner Unsicherheiten schon bei 80 bpm!!! Und 40 bpm Differenz sind ne Menge Tempoabstufungen, die man noch mit Click üben könnte/sollte.
Wenn ich es richtig verstanden habe, sucht dani808 eine Fellkombi für das fertig restaurierte Superstar und kauft eh neue Felle. Nur welche?
Diplomat als BD-Schlagfell, dafür würde mir der Mut fehlen. Selbst meine 18er wird von Zeit zu Zeit etwas härter getreten und muss nicht nur leichtem Jazz standhalten, nicht dass mir plötzlich das Fell um die Ohren fliegt.
Ansonsten läuft es wohl auf einen "Konflikt" raus, Experimentierfreude gegen Pragmatismus. Da helfen keine Erfahrungsberichte, fürchte ich. Wenn du deinen Sound kennst und damit zufrieden bist, nimm ein PS3 wahlweise coated white, smooth white oder Fiberskyn. Wobei das dritte ja vielleicht auch schon klangliches Neuland wäre auf der Schlagseite.
Wenn du mal was ganz anderes willst, dann sei ergebnisoffen, nimm ne für dich neue Kombi und probier einfach drauflos. Intuitiv ist dein Wunschsound ausreichend "middle of the road", dass du ihn mit so ziemlich jeder Fellkombi hinbekämst.
Um mal noch nen Blick über den Tellerrand zu wagen, wenn ich ein Set für deinen EInsatzzweck zu befellen hätte, würde ich vermutlich entweder mal die Aquarian American Vintage testen, vielleicht Skyntone (zumindest auf Toms und Snare, für die BD sind mir die wieder zu dünn), oder aber wirklich Naturfelle, wenn Geld keine Rolex spielt.
auf die toms bezogen, ist die ansprache, mit eher auch leichterem werkzeug, leichtere sticks, besen, brushes, rods, etc. besser.
Ich glaube aber, er wollte schon wissen, wie sich der BD-Sound verändert ![]()
dani808 mal bei Sounds Like A Drum geschaut? Cody Rahn hat schon einiges zum Thema unterschiedliche Bassdrum Sounds gemacht.
Für solche Drummer ist In the End, was für andere Live is Life ist.
... und dann kacken sie bei Take Five (01:23) komplett ab
SCNR
Ich bin da doch etwas anderer Meinung.
Glaub ich noch nicht mal. Mit neuen Stilen entstehen neue Techniken, und wer diese Stile lernen will, muss sich wohl auch mit diesen Techniken beschäftigen, da geh ich absolut mit.
Aber wie m_tree schon schrub, der TS übt Toto und ähnliches, und er struggelt nicht etwa bei Tempi jenseits der 200 bpm, sondern weit darunter. Und dazu brauchts keine neueren Techniken, sondern Fleiß bei den Basics.
Wer Technik um der Technik willen übt, hat vielleicht trotzdem Spaß an diesen Dingen, das ist legitim.
Ich persönlich übe, um Musik zu machen, die mir gefällt, und beschäftige mich nur mit dem, was ich dafür brauche. Und so lange der TS klassische Rocksongs spielen will, würde ich ihm das auch erst mal empfehlen. Es sei denn, er hat so viel Freizeit, dass ihm permanent langweilig ist ![]()
Wanja Gröger
Beim beim Topspeed sieht man bei ihm auch, dass das Handgelenk sich nicht mehr bewegt. Damit hättest du sogar recht, aber an diesem Punkt performt Wanja merklich über seiner Komfortzone
Herrje, was soll an so nem Geschepper denn geil sein??? Für mich ein One Trick Pony at its best und gähnend einfallslos.
Aber darum geht's hier ja nicht, dient ja nur zur Veranschaulichung, wo man Finger Control einsetzen kann.