Du haust dem TS gerade eins nach dem anderen die ganzen "Spezialtechniken" um die Ohren, die man gemäß Youtube angeblich so können muss. Ich spiel ja schon ne ganze Weile, 40+ Jahre, und ich hab den ganzen Quatsch noch nie gebraucht, obwohl ich fürs Tagesgeschäft ausreichend schnell sein dürfte. Allerdings blaste ich nicht, und das ist gut so 😉
Ich stelle mal die These in den Raum, wer nicht gerade Zirkusartist wie Siberiano werden will, sondern einfach mit "normalem" Rockdrumming zufrieden ist, braucht Zeug wie Finger Control, Push-Pull oder Thumb Control (heißt das so?) einfach nicht und darf auch weiterhin die Sticks schwingen wie weiland Moeller oder gar Gladstone, die alten Recken.
Damit sind Singles bis an die 200 bpm gut spielbar, wenn's nicht grad nen ganzen Song lang sein muss. Für die allermeisten Belange also ausreichend und für sich schon übeintensiv genug.
Ich finde zwar, dass es ein pragmatischer Ansatz ist, auf bewährtes zu setzen, doch möchte mich dadurch auch nicht limitieren. Die Welt ist weiter als mein Horizont.
Auf jeden Fall die richtige Einstellung. Ich kann dir in diesem konkreten Fall aus eigener Erfahrung bestätigen, dass mein PS3 Smooth White auf meiner 18er für Jazz und andere Stile hervorragend funktioniert und deiner Klangvorstellung nahe kommt, und du dich nicht limitieren würdest. Neue Erfahrungen machst du aber natürlich damit nicht
Was die Becken angeht, hatte ich mir überlegt erstmal Zultan Rock Beat oder Masterwork Troy anzuschaffen.
Oder ich warte bis ich Zildjian A-Custom gebraucht finde.
Beides imho ne gute Wahl mit Langzeitspielspaß und ausreichend Auswahl.
A-Customs bieten auf lange Sicht den Vorteil einer breiteren Modellpalette, ein normaler Hobbyist dürfte mit den "Billigheimern" aber gut versorgt sein.
Das Hardwarepaket, welches Thomann gerade mit dem Decade Maple anbietet, kostet knapp über 400€.
Ich würde allerdings überlegen, mir statt dieses HW-Sets ein Set ohne Bassdrum-Pedal zu kaufen und ein gutes Pedal extra anzuschaffen. Gerade beim BD-Pedal gehen die Geschmäcker ja recht auseinander.
Edit: mir fällt gerade im Anzeigentext auf, dass dort die abgebildete Snare nicht genannt wird. Die Rede ist nur von 2 Hängetoms, 2 Standtoms und 1 Bassdrum. Solltest du zumindest hinterfragen, ehe du dich ins Auto setzt.
schnelleres spielen kommt aus dem Handgelenk (der Unterarm steht so gut wie still) & sehr schnelles spielen, kommt nur noch aus den Fingern.
Wenn der TS diesem Rat folgt, sehe ich ihn schon in ein paar Monaten mit Schmerzen hier wieder Rat suchen
Was du beschreibst, trifft nur auf die so genannte Finger Control Technik zu, die man z.B. für Blast Beats braucht, um wirklich in die Extreme zu kommen. Für die derzeitigen Limitierungen des TS jedoch imho völlig unerheblich, da geht es erst mal um flüssigere Bewegungsabläufe aller relevanten Muskelgruppen.
Im Verlauf deines Posts bin ich dann aber bei dir, ohne diese Wrist-Motion wird es schwer, schnell und ohne Anstrengung zu spielen. Dave Weckls erstes Video, damals noch auf Videoband, zeigte das sehr gut. Hab's leider bei YT nicht finden können, sonst hätte ich es verlinkt.
Die Einstellung der FuMa wurde ja schon angesprochen. Ich würde folgende Dinge probieren:
- Beaterschaft ganz ausziehen (Beater braucht das Fell nicht mittig treffen!)
- Beaterwinkel auf ca. 45° einstellen
- Bassdrumfüße etwas weiter ausziehen, damit sich das Schlagfell dir etwas entgegenneigt
- Federspannung so lose wie möglich, ohne dass du die Kontolle übers Pedal verlierst
- falls am Beaterschaft ein Gewicht ist, dieses mal nach oben verschieben, um mehr Masse am Kopf zu haben
Auch die Fellspannung könnte ein Grund sein, wenn der Fuß nicht spielt, wie er soll. Mir kommt das Schlagfell sehr hoch vor, was den Rebound erhöht und sich möglicherweise für deinen Fuß zu "schnell" anfühlt. Eine gleichmäßige Fußbewegung könnte dadurch erschwert werden.
Irgendwie bin ich jetzt noch unentschlossener welches Fell ich kaufen möchte.
Ich glaube, am besten wählt man einfach irgendeinen Startpunkt, statt lange hin- und her zu überlegen. Ich würde das Fell nehmen, mit dem ich die meiste Erfahrung habe, das ist das PS3 in unterschiedlichen Varianten. Ich weiß, damit bin ich bislang immer gut klargekommen, und ich konnte die Sounds erreichen, die mir vorschwebten.
Wenn dir diese "Referenz" fehlt, wäre mein Startpunkt ein Amba Coated. Es würde mir vermutlich zu offen klingen, aber dämpfen kann man auf diverse Arten, und mit etwas rumprobieren lässt sich sicher ein guter Sound finden.
Nach deinen Beispielen zu urteilen, spricht imho nichts gegen ein vorgedämpftes Schlagfell. Auf meiner 18er BD nutze ich aktuell schon ne Weile ein PS3 in Smooth White plus Falam Slam. Sieht etwas "klassischer" aus als ein normales PS3, da es homogen weiß ist. Und wie schon gesagt lässt sich der Dämpfungsring beschneiden, falls der Grad der Dämpfung zu hoch ist. Ich meine sogar, auf der Resoseite ist auch ein vorgedämpftes mit 4" Loch, kommt klanglich jedenfalls wunderbar an deine Soundbeispiele hin. Zusätzliche Dämpfung hab ich keine in der Bass Drum. Tief gestimmtes Schlagfell für den Attack, etwas höheres Reso für den Ton. Ein Fiberskyn als Reso könnte ich mir dazu auch gut vorstellen.
Apropos Beater, man kann nen Lambswool-Beater nehmen, aber auch ein normaler Filzbeater tut's hervorragend, wenn man sowas drüberstülpt:
Kostet dabei nur nen Bruchteil eines Lammfellbeaters, und du kannst nach Gusto schnell hin- und herwechseln.
Da machst du nix falsch. Denk aber dran, dass du noch Becken brauchst. Um als Drummer gut zu klingen, sind Becken ungleich wichtiger als Trommeln, denn die lassen sich nicht stimmen oder neu befellen. Wieviel Geld du in Trommeln investiert, würde ich vom Gesamtbudget abhängig machen und dabei mindestens 400 bis 500 Euro für Blech einplanen.
Sie ist dazu da den selbstständigen Künstlern das Leben etwas zu erleichtern.
Sie ist dazu da, dafür zu sorgen, dass auch (oft etwas "lebensunpraktische") Künstler in die Sozialsysteme einzahlen, statt irgendwann völlig verarmt der Allgemeinheit auf der Tasche zu liegen. Ich sehe da historisch nicht unbedingt nur altruistische Motivation.
Im Moment ist es aus Sicht der Sozialversicherungspflicht nur deshalb ein Spezialfall, weil Betroffene es behaupten. Das Gesetzt sieht es anscheinend derzeit anders. 😉
Allerdings wäre ich natürlich schwer dafür, es mit gesetzlicher Grundlage ganz offiziell zum Spezialfall zu machen. Der "Verlust" für Vater Staat wäre bei durchschnittlichen Musiklehrereinkünften wohl ziemlich überschaubar.
Nur, ob das juristisch überhaupt zulässig wäre, fände ich spannend.
Und genau hier liegt der Hund begraben, die Regeln sind nämlich nicht neu, werden nur jetzt auch (endlich?) mal auf Musikschulen angewandt.
Wer in anderen Branchen weisungsgebunden in die organisatorischen Abläufe eingebunden ist, damit aber nur einen geringen Teil seines Lebensunterhaltes hinzuverdient, geht einer sog. geringfügigen Beschäftigung nach, eben einem "Minijob", natürlich mit festem Arbeitsvertrag. Der Arbeitgeber zahlt dabei einen Pauschbetrag in KV und RV ein, "umgeht" also nicht mal eben jegliche sozialen Sicherungssysteme, weil es für alle Beteiligten "günstiger" ist.
Allerdings wird man nicht so einfach in eine Scheinselbstständigkeit kommen, wenn man auf Honorarbasis an mehreren Musikschulen arbeitet, zusätzlich in einer oder mehreren Bands (offiziell!) Geld verdient und noch privat unterrichtet.
So hat das lange Zeit funktioniert, allerdings scheint mir hier gerade ein Paradigmenwechsel stattzufinden. Man ist wohl zunehmend der Ansicht, dass alleine die Aufteilung des Einkommens auf mehrere Geschäftsbereiche nicht mehr ausreicht, um in allen Bereichen als Selbstständig zu gelten. Mal überspitzt ausgedrückt, wenn ich freiberuflich gegen Honorar einer Beratertätigkeit nachgehe, muss ich mich im Einzelhandel für nen Nebenjob trotzdem korrekt anstellen lassen, auch wenn ich dort ebenfalls Kunden berate.
Das wäre aber nur ein Thema, wenn über 5/6 des Einkommens dauerhaft durch einen Auftraggeber erwirtschaftet wird.
Nö, das ist nur einer von verschiedenen Aspekten. Weniger Anteil senkt zwar das Risiko, als scheinselbstständig zu gelten, schließt es aber nicht grundsätzlich aus, soweit ich mich erinnere.
Den im Artikel genannten Vorschlag eines Moratoriums finde ich eigentlich ganz gut, um niemand kurzfristig in existenzielle Not zu zwingen. Die Entrüstung mancher Betroffener verstehe ich, halte sie aber trotzdem für unangebracht. Die Gesetze zur Sozialversicherungspflicht gelten nicht erst seit gestern, und wer wie Musikschulen und -lehrer vielleicht seit Jahrzehnten von wohlwollender Blindheit der Sozialkassen profitiert hat, sollte sich freuen, statt sich zu beschweren.
Ich hoffe allerdings, dass man auf Lösungen drängt, die der besonderen Bedeutung von Musikunterricht Rechnung trägt. Eine deutliche Kostenexplosion aufgrund fester Anstellungsverhältnisse an Musikschulen finde ich den Bürgern, insbesondere den weniger wohlhabenden gegenüber sch...ade. Unser Land hat eh verlernt, alle seine Bürger am Wohlstand zu beteiligen, es sollte zukünftig nicht auch noch Instrumentalunterricht nur noch für Betuchte möglich sein.
Ich stelle sie doch, die Frage aller Fragen. Willst du denn überhaupt ne tonale Stimmung in der Art eines Bebop-Fußtoms?
Ich kann mir nichts schrecklicheres vorstellen, deshalb spiele ich auch im traditionellen Jazz ne Bassdrum mit Punch und nur wenig Ton. Dafür funktioniert auch ein vorgedämpftes Fell ala Powerstroke 3 problemlos, und wenn mir der Sound zuuu trocken ist, lässt sich der Dämpfungsring ohne weiteres von (geschätzt) 5 cm Breite auf 2 oder 3 cm reduzieren oder sogar ganz entfernen. Dämpfung reduzieren klappt nämlich in dem Fall sehr wohl. Allerdings braucht meine 18er Bassdrum zusätzlich definitiv keine Kissen o.ä. im Innern.
Und der Vorteil ist, dass ich mit dieser Stimmung flexibler bin. Andere Stile als Bebop klingen m.E. nämlich mit "Bong-Bong"- BD einfach übel.
Dass Coated-Felle meine Beater fressen, hab ich so übrigens auch noch nicht festgestellt, wenigstens nicht in problematischen Dimensionen.
Aber ab 25 Sekunden wechselt die Notation auf Bass auf 1, 2+, 3+, 4+ und da bin ich raus.
Keine Ahnung wer da was notiert hat, aber den würd ich verklagen.
Das was du beschreibst, kommt in dem Song gar nicht vor. Es finden sich zwar ein paar Doppelschläge, aber die Nummer funktioniert ebenso, wenn du die Bass Drum auf 1 und 3 durchrumpeln lässt, und dann isses schon gar nicht mehr so schnell.
Ansonsten gilt der alte Spruch "Übung macht den Meister", bei konzentriertem Üben kommt das mit der Zeit. Früher war nicht alles besser, ich glaube aber, es war leichter, ein Instrument zu lernen. Es zeigten nicht auf YT Hinz und Kunz, was man alles drauf hat, und wir Youngsters spielten einfach, was wir hinbekamen. Wenn etwas noch nicht so klappte, hat man's vereinfacht, bis es lief. Die Defizite wurden von ehrgeizigen Zeitgenossen gezielt geübt, andere konnten halt nur einfach. Frust kam selten auf, da es im Amateurlager komplett egal war, wie gut man war. Hauptsache man brachte die Band nicht raus und vertrug genug Bier.
Vergiss deinen Frust, such dir entweder Stücke, die deinem Spiellevel besser entsprechen, oder trau dich, sie zu vereinfachen, bis sie dich nur noch fordern, nicht überfordern. Frag doch mal deinen Lehrer nach Stücken, die zu dir passen könnten. Ich glaube, Stücke von Toto/Jeff Porcaro tun es aktuell noch nicht.
Klingt toll, ich habe aber KEINE Vorstellung, wie man sich das vorstellen könnte
Bilder kannst du einfach in irgendeiner Bildbetrachtung öffnen, in die Zwischenablage kopieren und dann hier in deinen Beitrag einfügen. Lediglich die Größe könnte zunächst bei Handyfotos deutlich zu groß sein, müsstest du halt vorher "einkochen". 72 dpi und dann Kantenlänge von 12 x 9 cm als *.jpeg speichern, dann hast du kein Problem.
Mit den Fingern der flachen Hand, es geht aber auch mit nem Filzschlägel. Mit nem normalen Stick hab ich es bisher nicht probiert, weil vermutlich das Anschalagsgeräusch Holz - Holz nicht allzu schön wäre.
Angeregt durch diesen Fred habe ich mal ein Paar Fotos geschossen, die meine selbst gebastelte Vibraslap- Halterung zeigen.
Ausgangslage war ein Orchesterstück, bei dem meine Stimme vorsah, zwischen akzentuierter Snarefiguren mehrfach einzelne VS-Akzente zu spielen, ohne jedoch die Zeit zu haben, die Sticks zur Seite zu legen und nach dem VS zu greifen. Kurz und gut, ne Halterung zur Montage am Stativ schien die Lösung. Googelt man nach fertigen Lösungen, stößt man auf dieses Modell von LP
Die Rezensionen waren gemischt, mancherorts wurde das Teil als komplett nutzlos beschrieben, an anderer Stelle jedoch als für den gedachten Einsatz völlig ausreichend. Insgesamt schienen mir die Rezensionen im Schnitt positiv genug, um es zu wagen und das Teil zu bestellen. Nach Erhalt war dann die Ernüchterung groß, mit dieser Clamp am Ständer festgeschraubt klingt mein VS nämlich nicht mal mehr annähernd nach dem Sound, den man in früheren Jahrzehnten gefühlt auf jedem zweiten Album hören konnte. Eigentlich nicht erwähnenswert, aber das Teil ging natürlich postwendend zurück, nebst entsprechender Rezension versteht sich.
Ok, was gibt es für Alternativen? Das Vorgängermodell von LP scheint nicht mehr erhältlich und basiert nach Bildern zu urteilen auf dem gleichen Prinzip. Da käme man, sofern es noch irgendwo aufzutreiben wäre, wohl schnell zum gleichen Ergebnis...
Beim Stöbern im Internet lief mir dann dieses Video über den Weg:
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Angeblich über Ebay erhältlich, blieb meine Suche danach aber erfolglos, und ich konnte einfach keine Bezugsquelle finden. Allerdings fand ich das Konzept schlüssig, offensichtlich praxistauglich, und mit vorhandenen Drum-Ersatzteilen und einem Baumarktbesuch baute ich mir eine ähnliche Halterung dann einfach selbst zusammen. Optisch kommt meine "Bastelei" natürlich nicht ganz ans Original ran, aber entscheidend ist ja, dass es funktioniert. Im Einzelnen hab ich dabei verarbeitet:
2 Beckenfilze (vorhanden)
1 Z-Rod Meinl (vorhanden)
4 Kabelbinder (vorhanden)
1 Lochblech (Baumarkt)
2 Gewindeschrauben M4 + Muttern (Baumarkt)
2 Unterlegscheiben 29mm (Baumarkt)
1 Gummiband (vorhanden)
Und die wichtigste Frage darf natürlich nicht fehlen. Klingt das VS denn noch nach VS, wenn es am "Haken" hängt? Also ehrlich gesagt ist es nicht 100% Schwingungsneutral, aber auch nicht 100% "schwingungsgedämpft" wie das LP-Teil. An der Halterung klingt mein VS ne Spur verkürzt, was man allerdings über den Montagewinkel beeinflussen kann. Je waagerechter das VS hängt, umso hörbarer wird der Klang verkürzt. Neigt man das Gerät nach vorne, verbessert sich das Schwingungsverhalten, und ich denke nicht, dass man im musikalischen Zusammenhang irgendeine Einschränkung wahrnimmt.
Den Rest könnt ihr hoffentlich an meinen Bildern erkennen:
Wichtig ist, die Unterlegscheiben etwas größer als die Beckenfilze zu wählen, damit der Rand den Griff des VS noch halten kann, und das Gummiband dient dazu, dass das ganze Teil in Position bleibt und einem nach dem Anschlag nicht wieder entgegenspringt. Wer übrigens mehr technisches Geschick als ich hat und noch Verbesserungspotenziale erkennt, bitte gerne hier diskutieren oder optimierte Bauformen präsentieren.
Aktuelle Entwicklungen in der Musikproduktion finde ich da viel bedenklicher. Man braucht sich nur mal anzuhören, was heutzutage so am meisten gehört wird ...
Selbst da bin ich der Ansicht, der Begriff "bedenklich" wäre nur angemessen, wenn durch die Verwendung neuer Technologien gesellschaftlicher Schaden zu erwarten oder zumindest nicht auszuschließen wäre.
Ist es das? Empfinde ich nicht so, auch wenn ich diese Trends mit etwas Bedauern sehe. Aber es zwingt mich niemand, Musik (in irgendeiner Weise!) zu konsumieren, die mich nicht anspricht. Ganz im Gegenteil, Musik ist so wenig essentiell, dass ich im Gegensatz zu manch anderen Dingen den Musikkommerz völlig aus meinem Leben streichen könnte. Versuch das heute mal bei Autos, die einem mitteilen, dass eine Fahrpause angeraten wird, oder adaptiven LED-Scheinwerfern, deren Wechsel soviel kostet wie ne Boutique-Snare.
Dass nahezu jeder technische Fortschritt dazu führt, dass Nutzer Basisfertigkeiten verlieren und stattdessen andere, neue entwickeln müssen, habe ich lange nicht akzeptieren wollen. Aber will jemand heute echt noch Falkpläne im Auto studieren und sich mit der Frau streiten, wenn unser immer verfügbares Navi für Entlastung und Frieden sorgt?
Zurück zum Thema "Livedarbietungen der 3. Art", ich geb mir sowas einfach nicht. Wenn's für alles so einfache Lösungen gäbe...
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