Stimmt, wundert mich eh, dass es im Drumzubehör noch keinen "Room Optimizer" zu kaufen gibt.
Beiträge von trommla
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oder vielleicht doch berechnendes Kalkül.
Um es exakt beurteilen zu können, müsste man wohl die damaligen Produktentwickler fragen. Als einer, der damals mit etwa 18 genau der Zielgruppe entsprach, die sich vom ersten hart ersparten Geld ein "richtiges" Set kauften, kann ich zumindest sagen, dass unsere Entscheidungen ganz eindeutig wenig kalkuliert, sondern stark von der aufkommenden Mode beeinflusst war. Wer als Early Adopter was auf sich hielt, musste einfach ein Jeff Porcaro Rack und Rims haben, und ein hängendes Floortom war natürlich Ehrensache. Ich war nie vorne dabei, wenn es um angesagte Neuerungen ging, daher gab's bei mir nur letzteres. Aber was hätte eine Generation von Drummern, die damals im Schnitt keine Ahnung von Drumsound hatte, von der Verlängerung des eh schon schwer in den Griff zu bekommenden wabernden Sustains gehabt?
Im übrigen kann es natürlich auch eine Lösung sein, übermäßige Resonanz durch die Aufhängung mit der unterirdischen Resonanz von Hydraulics zu kompensieren. Mit guten Fellen, guter Stimmung und guten Beinen (manche würgen tatsächlich den Sound ab) schafft man aber exakt den FT-Sound, den 95% aller Drummer hören wollen. Noch so als kleiner Tipp: manchmal liegt es nicht am Zusammenspiel von Kessel und Beinen, wenn dat Ding nicht resonieren will, sondern am dort aufgehängten schweren Stickbag

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Ja, ich meinte schon schwere Vorhänge ! Hast Du vielleicht einen Tipp, womit ich das Zimmer etwas Pimpen kann um den Hall etwas zu reduzieren? Schallabsorber an Wand und Decke?
Das lässt sich pauschal eher schwer beantworten, da jeder Raum anders ist. Gegen Hall helfen Diffusoren, wobei auch dicke Vorhänge und Regale als solche fungieren. Soll es "professionell" wirken, hilft Noppenschaum und so Zeug. Aber Vorsicht, guter Raumklang ist nicht frei von Hall. Gerade mit wenig Erfahrung neigt man glaube ich dazu, zu übertreiben und ganze Wände zu verkleiden, bis am Ende ein beinahe sch(H)alltoter Raum steht. Viel wichtiger ist nach meinem Empfinden, Dröhnfrequenzen zu finden und zu eliminieren. Diese spielen sich typischerweise in den tiefen Mitten ab und treten im Raum nicht gleichmäßig auf (Stichwort: Phasenauslöschung und -verstärkung, Raummoden). Dagegen braucht man dann schon echte Breitbandabsorber mit 10 bis 15 cm Dicke an den richtigen Stellen des Raumes. Um die zu finden, ohne aufwändige Messungen/Berechnungen machen zu müssen, können Matratzen helfen, die man an unterschiedlichen Stellen an die Wände lehnt, bis man den gewünschten Effekt hat.
An diese Stellen kommen dann die Absorber, die man mit überschaubarem Aufwand sogar selbst bauen kann. Ich hatte mal ein Tutorial auf YT zu Rate gezogen und mir einige mit Baumarktmaterialien und Molton selbst gebaut, war nicht schwer und kostete einen zweistelligen Betrag. Optimieren eines Raumes ist allerdings eine Wissenschaft für sich, zu der man sich als Laie erst mal ein gewisses Grundverständnis anlesen sollte, ehe man Geld in ungeeignete Maßnahmen investiert. Wir reden hier schnell über mittlere drei- bis vierstellige Summen.
Für manche Räume empfehlen sich sogar sog. Bassfallen/Bass Traps, das sind dann typischerweise richtig große Dinger in den Raumecken oder unter der Decke entlang der Kanten. Ob das aber für den heimischen Proberaum nicht doch Overkill ist, muss jeder selbst entscheiden. Ich vertraue da ganz auf die Psychoakustik und gewöhne mich lieber an gewisse klanglichen Defizite.
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Gerade bei #Kleinanzeigen gefunden. Wie findest du das?
Falls grad noch wer ein günstiges Zweit- oder Drittset sucht.
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damals bei Tama so Mode
...nicht nur bei Tama, ganz allgemein. Mir ist es auch stark bei Yamaha RC in Erinnerung, ich würde es aber als damals gängige Variante einstufen, der viele Drummer anhingen. Ich hatte an meinem Sonor-Lite auch kein Floortom auf Beinen

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Gardinen helfen da wenig
...schwere Vorhänge aber schon. Gegen grellen Sound und unschönen Hall kann man mit Einrichtung schon ne Menge kostengünstig erreichen. Einen messtechnisch nahezu perfekten Raum natürlich nicht, aber das ist hier glaube ich nicht intendiert.
Studiobau ist natürlich edler, aber auch kostenintensiver. Zumal nicht jede Gattin es toleriert, Bass Traps in den Ecken und Absorber/Diffusoren an deg Wänden des Wohnzimmers zu haben.
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Was meint Ihr dazu?
Versuch macht kluch

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Es ist nicht wirklich sinnvoll, Beckenserien zu beurteilen oder gar zu empfehlen, die man bestenfalls aus Youtube-Videos oder Soundfiles kennt. Insofern halte ich mich lieber zurück.
Unstrittig ist aber, dass man von weniger bekannten türkischen Herstellern häufig mehr Sound für weniger Geld bekommt. Mein Votum geht daher eindeutig in Richtung der Zultan-Produktpalette. Was ich von Zultan unter den Sticks hatte, war für meinen Geschmack so gut, dass ich gut das 1,5 bis 2 fache des tatsächlichen Preises erwartet hätte. Die günstigen Serien der vier großen Hersteller können da bei weitem nicht mithalten, ob nun Z, P, S oder M. Zwar scheint manch einer festgestellt zu haben, dass man eine gewisse Serienstreuung einkalkulieren sollte. Bei großen Onlinehändlern geht man dabei aber bekanntermaßen kein Risiko ein, es bringt lediglich einen gewissen Aufwand mit sich.
Hier gibts ne schnelle Runde durch die gängigen Zultan-Serien:
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Mein Verdacht geht in Richtung PA. Nicht alles, was sich PA nennt, liefert den Bassbereich, den man braucht, um eine Bass Drum groß klingen zu lassen. Die Proberaum-PA's, die ich so erlebt habe, liefern häufig ausreichenden Sound für Stimmen und Tasten (Saitenfraktion ist eh immer zu laut), aber die Bassdrum macht aufgrund Leistung und vor allem Membranfläche abgenommen nur Tock tock. Den Kickanteil der Bassdrum zu hören, ist zwar immer noch besser, als gar nichts von ihr zu hören, aber schön isses nicht. Ob deine Grenzfläche in der BD gut klingt, könntest du in der DAW testen. Wenn du einen vernünftigen Sound aufzeichnen kannst, liegt's nicht am Mikro.
Auch könnte das Tuning zu trocken sein. Wenn schon akustisch nur Attack zu hören wäre, wo sollte denn im Mix dann der Boom herkommen? Das klassische 80er-Tuning mit riesen Loch im Reso - um's mal bewusst zu übertreiben - klingt halt nur bei entsprechender Membranfläche.
das TBone 500Beta
ist mWn baugleich dem Behringer. Hast du die Mitten abgesenkt? Der Schalter befindet sich auf der Unterseite und ist etwas fummelig zu bedienen.
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Das Konzept kann gar nicht aufgehen. Selbst zwei Boxen füllen den Raum nicht so, wie du es bei Kopfhörern gewohnt bist. Eine einzelne Box als quasi punktförmige Schallquelle kann das räumlich gar nicht abbilden und klingt einfach nur mies. Selbst die teuerste Box schafft das nicht adäquat. Wenn Boxen, würde ich immer 2 davon nehmen.
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Ich finde die Sound Edge viel zu „aggressiv“.
Ich kann komplett nachvollziehen, was du meinst. 2002 mögen gute Becken sein, mir persönlich sind sie aber zu grell. Ich mags ebenfalls lieber dunkel und warm. Große, dünne Becken einer "dunklen" Serie sind deine Lösung!
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Vorneweg, ich bin kein Tama-Mensch und kenne daher keines der beiden Sets aus intensiver eigener Erfahrung. Aber ich habe schon auf diversen Sets in so ziemlich jeder Preisklasse, außer vielleicht der Luxusklasse für 5stellige Summen, gespielt Daher bilde ich mir ein, behaupten zu können, dass dein Vorhaben mit so ziemlich jedem Set zu machen ist, was oberhalb billigster Einsteigermodelle liegt. Selbst Shellsets für 500 bis 1000 Euro lassen sich problemlos für regelmäßige Gigs einsetzen. Neben meinem eigenen günstigen Gretsch Catalina hatte ich schon Basix Custom, Mapex Pro M, Tama Silverstar und dergleichen unter den Stöcken, und bei keinem hätte ich jetzt sagen können, das wäre nicht bühnentauglich.
Deine beiden angepeilten Tama-Sets liegen formal ein bis zwei Qualitätsstufen darüber, und über die Eignung als Universalset für alle Lebenslagen würde ich mir überhaupt keine Gedanken machen. Starclassic ist ne Hausnummer, egal welche Variante.
Eher denke ich über optische oder emotionale Präferenzen nach, denn das SC Walnut Birch bietet ebenso wie das SC Maple deutlich mehr Finishes zur Auswahl als das SC Performer.
Meine Herangehensweise ist in solchen Frage immer streng kostenbasiert, und ich versuche guten Sound zum besten Preis zu bekommen. D.h. ich frage mich, welche Features ich für den Mehrpreis zusätzlich bekomme, auf die ich nicht verzichten möchte. Ein geiles Finish kann da für mich entscheidend sein, die Anzahl der BD-Lugs oder die Holzsorte eher nicht. Verfügbare Kesselgrößen spielen natürlich ne Rolle, ebenso die Frage nach ner Bassdrumrosette (bei mir möglichst nicht "oben ohne"). Unter der Annahme, dass mir Tama optisch gefiele, würde ich vermutlich zum Performer greifen und die gesparte Kohle in Taschen/Cases und Felle meiner Wahl investieren. Wenn noch ein schnuckeliges Becken drin wär, umso besser.
Soweit mal meine Sicht auf die immer wiederkehrende Frage "welches Set soll ich nehmen". Nimm das, welches dich am meisten anmacht, und denk nicht über die Qualität nach. Die ist bei beiden top und reicht für ein ganzes Drummerleben.
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Oder man ist bereit dazu, sie kaputt zu bekommen. Nein ...
Das hat damit rein gar nichts zu tun. Wer dünne Becken als Argument anführt, Becken zu zerstören, hat die falsche Technik. Ich lange auch rein, wenn es sein muss, und ich hab in 40 Jahren nicht ein Becken geliefert.
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Ob dünne, dunkle Becken untergehen, kann man doch anhand allgemeiner Soundbeschreibungen gar nicht sagen. Ich spiele Rock und Hardrock mit Sabian HH Thin Crashes, geht wunderbar. Es gibt viele Drummer, die das ähnlich sehen.
Meines Erachtens müssen Becken gegen verzerrte Gitarren auch nicht "schneiden". Bei einem schnell ansprechenden dünnen Becken hört man den Klang halt nur etwas weniger dominant, was durchaus gewünscht sein kann. Aber im Kontext sind Becken eh meist eher zu laut als zu leise.
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Mein 14" Tom hat als Schlagfell drauf, dessen Namen hier nicht genannt werden sollte
Evans Voldemort Edition???
Bei EC2 wollte ich jetzt schon laut aufschreien, aber du sprachst ja von "clear", nicht von "frosted". Die schlimmsten Felle, die ich je unter den Sticks hatte

Ansonsten bin ich eher der Remo-Typ und voll bei Drumm.er und den Emperors.
Letztendlich zählt die Stimmung mehr als der Felltyp, zumindest wenn wir eher in der "Middle-of-the-Road"-Dimension denken. Evans Hydraulic machen dann schon den gewissen Unterschied, für mich allerdings keinen guten. Sind einfach zu tot und frei von jeglicher Dynamik. Laut geht's ja noch, aber leise anspielen kann man die Dinger nicht, das klingt wie Pizzakarton und ist im Kontext nicht verwendbar.
Ich würde für nen fetten Rocksound was Doppellagiges oben und was Dünnes unten wählen, egal welcher Hersteller. Emperor über Diplomat, um's mal mit Remo zu beschreiben. Hab aber gerade erst wieder mit Coated Ambas auf nem Festival Rock gespielt und hatte nen ziemlich fetten Sound, was man so hört. Da war allerdings auf jeder Trommel ein kleines Moongel drauf, kreuzigt mich nicht dafür

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Flohsamen / Flohsamenschalen
Da wollte ich doch nochmal ein bisschen nachlesen. Flohsamen sind prima, eine positive Wirkung ist aber nur für folgende "Problemzonen" beschrieben:
- Darmerkrankungen wie M. Crohn, Reizdarmsyndrom, Durchfall, Verstopfung und Hämorrhoiden
- Hilfe zum Abnehmen wg. Sättigungsgefühl
- hohe Cholesterinwerte
- Diabetes
Flohsamen als rein basisches Nahrungsmittel helfen natürlich auch gegen eine Übersäuerung des Organismus, was bei gichtbedingten Gelenksbeschwerden (Harnsäure) unterstützen kann. "Wahre Wunder" abseits evidenzbasierter Studien resultieren aber möglicherweise eher aus eingebildeten Effekten seitens der Anwender

Wobei ein gesunder Darm natürlich auf vielfältige Weise das Wohlbefinden unterstützt.
Im übrigen hat es @mamamam gut auf den Punkt gebracht. Letztendlich wird dich der Termin beim Facharzt (hoffentlich) weiterbringen und unser Kaffeesatzlesen unnötig machen. Ich drücke dir die Daumen, dass du nen guten Arzt hast, der umsichtig und gründlich vorgeht. Leider gibt es da viel zu viele Scharlatane, die keine Ahnung haben oder zumindest nicht einen Millimeters außerhalb ihrer Fachrichtung denken. Gerade systemische (Autoimmun)erkrankungen wie Rheuma, MS und Co werden deshalb oft zu lange nicht oder falsch behandelt. Bei welchem Arzt hast du denn deinen Termin? Hoffentlich nicht beim Orthopäden, das ist meist Zeitverschwendung, wenn's um mehr als ne Röntgenkontrolle oder ein Rezept für Physio geht !!!
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Aber der Umstand, das die Schmerzen ausgerechnet jetzt nach Beginn des Drummens entstehen, deutet etwas darauf hin, dass die Beschwerden mit dem Schlagzeug zu tun haben und es sich eben nicht um eine Systemische Erkrankung handelt.
Kann man so pauschal echt nicht sagen. Der typische Krankheitsbeginn liegt bei der rheumatoiden Arthritis etwa im 3. Lebensjahrzehnt, es kann sein, dass die "Einführung" neuer Bewegungsabläufe die beginnende Krankheit nur demaskiert hat. Schmerz ist ein Warnsignal des Körpers, aber wenn das Üben die Symptome nicht jedesmal spürbar verschlechtert, macht das Üben dem Körper auch nichts aus.
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Ich sähe keinen Grund, dir davon abzuraten, bei richtiger Technik sollte nämlich das Trommeln die Gelenke nicht belasten. Du solltest ja den Stick locker in der Hand halten und den Rebound nutzen

Wenn natürlich durch's Üben die Beschwerden permanent zunehmen, solltest du über eine Reduktion nachdenken, aber wirklich erst dann. Wenn deine Beschwerden unabhängig vom Spielen zunehmen, und das vermute ich stark, würde ich mir wenig Sorgen machen. Ich selbst kämpfe in den letzten Jahren mit Arthrose in diversen Gelenken, aber das Drummen hat dabei noch NIE zu Beschwerden geführt, ob ich nun ne halbe Stunde übe oder einen 3-Stunden-Gig spiele. Klar gibt es Tage mit mehr oder weniger Schmerzen, aber die sind unabhängig vom Trommeln.
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Klasse! Mir fehlt leider Wekstatt, Gerät und auch ein wenig das Geschick für solch ein Unterfangen, sonst hätte ich auch Verwendung für so ein handliches Trömmelchen.
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die Becken 18/20/22,
Ich seh 4 Becken
