Beiträge von trommla

    Meine Erfahrung ist, am Geld können Freundschaften zerbrechen. Oder Familien. Oder Bands.


    Insofern sehe ich es nicht als Misstrauen an, sondern als gesunden Versuch, die Rahmenbedingungen auf potentielle Risiken abzuklopfen. Und eine finanzielle Einlage in ein komplett neues Projekt ist ein solches, da zum jetzigen Zeitpunkt weder Erfahrungen aus der Vergangenheit ("kannste bedenkenlos machen, ist seriös") noch Prognosen zur Kalkulation für die Zukunft vorliegen. Wenn Geld weg ist, isses weg, und dann können Einlagen halt auch nicht mehr ausbezahlt werden, wenn's nicht an dein Privatvermögen gehen soll.


    Daher schützt es auch dich, solche Fragen im Vorfeld zu klären. Aufgrund deiner Reaktion bin ich aber eh raus, selbst wenn ich als Quoten-Ü50-Oldie eine Chance bekäme.

    Zumindest etwas "unorthodox", als Anfänger eine Ballerburg wie Dave Lombardo zu kaufen, finde ich ;)

    Wenn jemand exakt das sucht, ist ein Artstar sicher ein brauchbares Gerät, auch wenn es schon etwas in die Jahre gekommen ist. Solltest du es aber wieder verkaufen wollen, würde ich gewisse Schwierigkeiten erwarten. Weiß ist eine unverfängliche Farbe (ein Abnehmer hat sich ja hier schon gemeldet), aber Doublebass, zudem in 24", ist eigentlich nur etwas für große Bühnen, nicht für den Gelegenheitsgigger. Und stationär zuhause im Keller nimmt es den meisten Drummern, die ich kenne, nur Platz weg, denn die wenigsten verfügen über eine Suite als Musikkeller.

    Ich mag mich - zugegebenermaßen - in dem Punkt aber irren, weil ich nicht mal ungefähr der Zielgruppe entspreche. Als Denkanstoß vielleicht trotzdem ein Teil der Kaufentscheidung.


    Edit: eben erst gelesen, was Druffnix geschrieben hat. Das sind ziemlich genau die Dinge, die mir auch dabei durch den Kopf gehen und die es m.E. zu bedenken gilt.

    Kannst du bitte erklären, weshalb jeder Musiker eine Einlage von 300 Euro leisten soll? Ohne Erklärung und ohne sich zu kennen, ist das m.E. ein KO-Kriterium.


    In Summe verstehe ich es aktuell so, dass man als Musiker keine Gage bekommt, den Probreraum mitfinanzieren soll und noch 300 Euro mitbringen muss. Dabei sind aber 8 bis 10 Konzerte, auch mal Weekender geplant, die mit Sicherheit Einnahmen generieren sollten. Wo bitte geht das ganze Geld hin????

    Da bewegen sich doch nur noch die Felle, oder?
    Welchen Einfluß auf den Klang hat der Kessel da noch?

    Hat denn der Kessel einen Einfluss auf den Sound? 8)

    Sonor hat in den 80ern in ihren (damals sehr ausführlichen) Prospekten ein Kesselideal beschrieben, das optimal ist, je weniger der Kessel schwingt, da die Kesselresonanz Schlagenergie "verheizt". Zumindest sinngemäß, soweit ich mich erinnere.


    Tolle Kessel, würde ich sofort vor dem Feuertod im Ofen retten, in meinem Keller ist noch etwas Platz.

    Das ist kein Shuffle, sondern schnurgerade (binär).

    Nope, deine Aussage stimmt zwar bezogen auf die originale Studioversion. Es gibt aber durchaus (an)geshuffelte Liveversionen. Er ist also je nach verwendeter Vorlage möglicherweise sogar auf dem richtigen Dampfer.

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    Es ist meiner Meinung nach wenig ausschlaggebend, ob ich jetzt 16tel, 8tel oder nur die 4tel schlage, solange ich den Grove gut drauf habe.

    Das kann m.E. durchaus ausschlaggebend sein, denn das Feeling unterscheidet sich möglicherweise recht deutlich. Aber ehe man an seine Grenzen kommt und unrund läuft, ist Vereinfachung mit möglichst konsistentem Groove natürlich das Mittel der Wahl. Und gerade Laien, also durchschnittliches Publikum, bemerken davon eh nichts.

    Ich achte auch selten primär auf den Text, sondern konsumiere Musik emotional-intuitiv. Allerdings habe ich schon häufiger die Erfahrung gemacht, dass ich erst spät konzentriert auf Texte geachtet hatte, deren Komposition mich unmittelbar berührt hatte. Und tatsächlich fand ich auch gleich Zugang zum Inhalt der Songs. Zufall?

    Wenn im Trio einer fehlt, kann man drüber streiten, was noch sinnvoll möglich ist. Grundsätzlich bin ich aber auch ein Fan davon, Proben nicht aus solchen Gründen entfallen zu lassen. Erstens geht wie gesagt - auch meiner Überzeugung nach - immer was vorwärts. Und zweitens finde ich es ärgerlich, sich ständig Tage oder Abende freizuhalten, nur damit diese dann aus nichtigen Gründen gecancelled werden.

    Gleichwohl habe ich solche Erfahrungen auch schon in einigen Bands machen müssen. Allerdings scheint mir, je erfahrener und professioneller die Bands sind, umso eher nutzt man vereinbarte Proben dann auch. Im Gegenzug werden halt deutlich weniger Proben angesetzt, im Grunde nur vor anstehenden Konzerten, statt regelmäßig einmal die Woche.

    Wenn Du stimmen lernen willst, dann hat der Nils hier im Forum ja ein schönes Buch dazu geschrieben

    Nur dass man vom Bücher lesen noch lange nicht stimmen lernt ;)


    Auch unterschlägst du uns völlig, welche Felle du verwendest, eine Komponente, die jedoch großen Einfluss auf den Klang und damit auch auf nötige Tunebot-Werte hat.


    Ich persönlich bin der festen Überzeugung, dass es mit Tunebot und Co. zwar gute Hilfsmittel gibt, um schneller zu passablen Ergebnissen zu kommen. Verständnis der Zusammenhänge bekommst du aber erst, wenn deine Ohren lernen, zu verstehen, was deine Hände mit dem Stimmschlüssel machen.

    Meine favorisierte Herangehensweise wäre immer, die Felle nach Gehör zu stimmen, und erst anschließend mit dem Tunebot zu überprüfen, ob alle Positionen an den Lugs identisch sind. Quasi die Lernzielkontrolle.


    Dass der Tunebot keine Werte für so tiefe Stimmungen ausspuckt, wie du sie haben willst, kann übrigens daran liegen, dass solche Tools in der Regel nicht von Amateuren entwickelt werden. Und Profis wissen im Gegensatz zu vielen Amateuren, dass man für gute Ergebnisse im musikalischen Kontext gar nicht so ultratief stimmen sollte, da sonst nur noch diffuses Wummern übrig bleibt, aber keine Definition/Projektion.

    Ich habe noch NIE erlebt, dass eine nur einseitig einstellbare Abhebung meine Snareansprache in irgendeiner Weise behindert hätte. Alle meine Snares sind einseitig, und alle sprechen gut, einige sogar hervorragend an. Das Ergebnis sollte ein mittig platzierter Teppich sein, ob man das nun mit exakter Montage zu Beginn erreicht, oder ob man zunächst ungenau werkelt und erst danach den Teppich ausmittelt, ist der Snareansprache wurscht.

    Nachteilig wäre allerdings eine einsaitige Version der Abhebung bzw eher des Teppichs ;)

    ich kenne von Swift leider bislang nur belanglose, musikalisch öde, nervig-monotone Teenie-Songs

    Da sind wir wieder bei Songqualität vs. persönlicher Geschmack.


    Hab mir gerade mal ein paar Nummern von ihr reingezogen und bin zu 100% bei Seelanne, berührt mich Null. Trotzdem waren das durch die Bank handwerklich gut gemachte Songs, die halt wie vieles heute völlig perfekt und völlig blutleer daherkommt. Das ist aber nicht unbedingt ne Frage des Songwritings, mehr der Produktionsstandards, die mir den emotionalen Zugang versperren.


    Am schlimmsten empfand ich das gestern beim Radio hören mit dem aktuellen Lindenberg-Apache-"Meisterwerk" Komet. Lindenberg war mit Sicherheit ein nennenswerter Bestandteil meiner Jugend, ihn aber heute in einer Autotuneschlacht mit einem deutlich jüngeren Erfolgsgaranten zu erleben, tut einfach nur weh. Macht das den Song schlecht? Sicher nicht, nur richtet sich das Konzept halt an die überwiegende Mehrheit der Kids, bei denen Musik exakt so klingen muss. Für Freunde etwas ungehobelter Klänge, wo man handgemachte Musik spürt, ist das dann wohl eher nix. Diesbezüglich will ich dann auch nicht mit der Zeit gehen, sondern höre mir weiterhin Opamusik an. Noch ohne selbst einer zu sein. ;)

    Leider gibts aber soo viele eingängige Songs, die nur bei drei Wörtern oder Tönen einen so krassen Ohrwurm verursachen, obwohl man das mal so gar nicht will. Wenn ich so an Wolfgang Petry und Konsorten denke... <X

    Da behaupte ich mal, dass die Musik nicht gut ist

    Deine Schlussfolgerung erschließt sich mir nicht. Klar, Wolle Petry und anderen Partyhits find ich persönlich auch zum davonlaufen. Das liegt aber in diesem Genre an der Vorstellung besoffener Horden von Malle-Touristen, was ich extremst uncool finde. Ein Song wie Wahnsinn läuft für mich trotzdem unter "guter" Song, denn er hat im Grunde alles, was wir hier schon so an Gedanken gesammelt haben. Nur eben nicht mich als Fan, aber dafür können weder Song noch Komponist was. Aber der Song funktioniert m.E. musikalisch auch, wenn keiner "Hölle Hölle Hölle " brüllt ;)

    Hoppla...

    Was ist denn in dich gefahren? JürgenK 's unreflektierte Aversion gegen alles, was in China produziert wird, ist doch hinlänglich bekannt, ebenso sein etwas ironischer Schreibstil. Muss man nicht immer verstehen und mögen, kann man aber doch links liegen lassen. orinocco ist ebenfalls kein Unbekannter in Fragen etwas schräger Kommentare, was aber bei ihm wohl häufig eher unfreiwillig und nicht destruktiv gemeint ist.


    @-00- /Robi

    Ich fänds auch prima, du tätst uns mit weiteren Infos zu deiner Neuentdeckung versorgen.