und gleichzeitig alle 15 Rhtmen
Die da wären? ![]()
Ich könnte dir da nicht allgemein gültige Übungen, am besten noch mit Erfolgsgarantie, nennen.
Für mich selbst habe ich herausgefunden, dass es am meisten bringt, meine eigenen Defizite zu analysieren und dann genau dort anzusetzen und mir selbst geeignete Übungen auszudenken.
Konkret anhand von Beispielen könnte das so aussehen. Ich spiele einen Rhythmus und stelle dabei fest, dass es bei dem Versuch hakt, mit dem rechten Fuß einen 16te Double zu spielen, bei dem der erste Beat auf der Zählzeit zusammen mit dem linken "Metronomfuß" kommt und der zweite Beat quasi hintendran hängt. Also versuche ich z.B. Hand-Fuß-Kombinationen zu spielen, in denen genau dieses Element immer und immer wieder vorkommt.
Das könnte dann so aussehen, dass ich zu durchlaufender Hihat einfach mit F F R L usw beginne und das so lange spiele, bis ich mich auf Präzision nicht mehr konzentrieren muss. Der nächste Step ist dann vielleicht, F F R R L L zu spielen und eine Verschiebung einzubauen. Dann wage ich mich weiter auf dünnes Eis und spiele F F R L L, also eine 5er-Verschiebung gegen die Viertel der Hihat.
Dann kann ich die BD-Doubles auch mal zu irgendwelchen Rudiments dazu spielen und dabei im Verlauf auch noch die Führhand wechseln. Mir helfen alle Übungen, bei denen ich spüre, dass meine Gliedmaßen nicht so wollen wie ich. Erst wenn die Doubles komplett autonom zur getretenen Hihat funktionieren, wird die jeweilige Übung abgehakt. Was ich dabei immer wieder feststelle: mir bringt es deutlich mehr, eine Übung bis zum Erbrechen zu exerzieren, als in der gleichen Zeit 5 Übungen abzuwechseln und jede nur einigermaßen zu schaffen.
Entscheidend ist nicht, wie viele verschiedenen Übungen mir dazu einfallen, sondern dass ich mich jeder einzelnen so lange widme, bis sich die Verspannung legt und ich in eine Art Flow komme. Für meine Anwendung brauche ich zum Glück nicht maximales Tempo, das senkt den Übeaufwand etwas.