Beiträge von trommla

    und gleichzeitig alle 15 Rhtmen

    Die da wären? ;)


    Ich könnte dir da nicht allgemein gültige Übungen, am besten noch mit Erfolgsgarantie, nennen.

    Für mich selbst habe ich herausgefunden, dass es am meisten bringt, meine eigenen Defizite zu analysieren und dann genau dort anzusetzen und mir selbst geeignete Übungen auszudenken.


    Konkret anhand von Beispielen könnte das so aussehen. Ich spiele einen Rhythmus und stelle dabei fest, dass es bei dem Versuch hakt, mit dem rechten Fuß einen 16te Double zu spielen, bei dem der erste Beat auf der Zählzeit zusammen mit dem linken "Metronomfuß" kommt und der zweite Beat quasi hintendran hängt. Also versuche ich z.B. Hand-Fuß-Kombinationen zu spielen, in denen genau dieses Element immer und immer wieder vorkommt.

    Das könnte dann so aussehen, dass ich zu durchlaufender Hihat einfach mit F F R L usw beginne und das so lange spiele, bis ich mich auf Präzision nicht mehr konzentrieren muss. Der nächste Step ist dann vielleicht, F F R R L L zu spielen und eine Verschiebung einzubauen. Dann wage ich mich weiter auf dünnes Eis und spiele F F R L L, also eine 5er-Verschiebung gegen die Viertel der Hihat.

    Dann kann ich die BD-Doubles auch mal zu irgendwelchen Rudiments dazu spielen und dabei im Verlauf auch noch die Führhand wechseln. Mir helfen alle Übungen, bei denen ich spüre, dass meine Gliedmaßen nicht so wollen wie ich. Erst wenn die Doubles komplett autonom zur getretenen Hihat funktionieren, wird die jeweilige Übung abgehakt. Was ich dabei immer wieder feststelle: mir bringt es deutlich mehr, eine Übung bis zum Erbrechen zu exerzieren, als in der gleichen Zeit 5 Übungen abzuwechseln und jede nur einigermaßen zu schaffen.


    Entscheidend ist nicht, wie viele verschiedenen Übungen mir dazu einfallen, sondern dass ich mich jeder einzelnen so lange widme, bis sich die Verspannung legt und ich in eine Art Flow komme. Für meine Anwendung brauche ich zum Glück nicht maximales Tempo, das senkt den Übeaufwand etwas.

    und mit ebenerdigen ÖPNV fahren kann

    In der vollen S-Bahn könnte das schnell zum Abenteuer werden ;)

    Das Teil gehört zu den Dingen, die auf den ersten Eindruck echt cool wirken, und je länger man darüber nachdenkt, umso mehr fällt einem auf, wie unsinnig eingeschränkt der praktische Nutzen ist.

    Ich bin ja gar kein PDP-Nerd und finde das Set zwar adrett, aber 500 km dafür fahren und dann nur Pro Sonics dazu bekommen? Never!!!

    Persönlichen Geschmack mal außen vor gelassen, ist der Gebrauchtmarkt in einem Ballungsraum wie Hannover oder Hamburg nebenan voll von Sets in deiner Preisregion. Ich würde es exakt so machen, wie hrawth vorschlug, nämlich nach den Becken vorselektieren und ausschießen. Dann in der Nähe schauen, was bleibt. Nur wenn in der Nähe gar nichts dabei ist, den Radius weiter ziehen.


    Hier nochmal ne Art Checkliste von Dingen, die mir bei der Auswahl wichtig erscheinen:

    - Beckenausstattung?

    - normale Tomgrößen oder (bei älteren Sets) Powertoms?

    - Zusätzlicher Lieferumfang oder Alleinstellugsmerkmale (z.B. Cases, DoFuMa o.ä.), falls erforderlich?

    - optische Präferenzen und Zustand

    - Qualität der montierten Felle


    Alles andere halte ich für ziemlich bis völlig nebensächlich (Holzart, Marke(n), Geschmack anderer User :evil: ) und würde es nicht beachten.


    Für ein normal ausgestattetes Mittelklasseset (5 Teile mit Hardware und irgendwelchen Budget-Becken) lohnt sich eine weite Fahrstrecke kaum, denn das Geld für Sprit und Verpflegung fällt ja auch nicht vom Himmel, und jeden Tag beschließen irgendwelche Eltern in deiner Nähe, dass das Hobby des Sohnes/der Tochter wohl ein Strohfeuer war und der Kram in fast neuwertigem Zustand weg kann.


    Leider sind gute Becken eher die Ausnahme bei solchen Komplettpaketen, weil viele Käufer - selbst Drummer - falsch priorisieren. Wenn tatsächlich mal gute Becken dabei sind, wäre DAS für mich ein Grund, ein paar Kilometer extra zu fahren.


    Ups, zu lange geschrieben, da waren andere jetzt viiiel schneller ;)


    Beim ersten schwarzen Stage Custom stören mich ein wenig die Webshop-Fotos. Wenn das Ding in Ordnung ist, kann man auch Originalfotos verwenden. Wäre daher nicht meine erste Wahl. Das rote SC finde ich super, wenn da was mit dem Preis geht. Mit der Masterwork-Ausstattung kannst du längerfristig Musik machen, ohne gleich schreiend davon zu laufen. Das dritte ist das teuerste und mit den Mehmets formal am besten ausgestattet.

    Allerdigs sehe ich keine Vorteile zu den Masterworks. Die Troy-Serie kenne ich, sind wirklich amtliche B20-Becken für kleines Geld, nur eben nicht sehr individuell konfigurierbar.

    Habe leider weder an nem PDP (="DW" Pacific) noch an nem Satz Sabian Pro Sonics je gesessen.


    Nur so als Gedanke, PDP ist nicht DW, nur weil es zum Konzern gehört. Ist halt die Billiglinie von DW, du solltest aber keine anderen Erwartungen als an jedes andere Mittelklasseset haben.


    Sabian ist nicht unbedingt bekannt dafür, tolle B8-Becken zu bauen, insofern finde ich 599 Öcken für die Kombi ok, aber sicher keinen Schnapper.


    Wär's grad um die Ecke, um sich's ohne Aufwand mal anzuschauen, könntest du das natürlich machen. Jede weitere Anreise wär mir persönlich zu weit.


    Wenn du tatsächlich erst mal ein Rundum-Sorglos-Paket suchst, wurden hier schon bessere Optionen empfohlen.


    Übrigens wäre es hilfreich gewesen, wie Druffnix anmerkte, die Sets ordentlich zu verlinken, statt jeden selbst bei KA Stöbern zu lassen. Manchmal fallen nämlich Dinge ins Auge, die nicht in der Beschreibung stehen, sondern auf Fotos ersichtlich werden.

    Hi Andy,

    an sich neige ich auch dazu, Drums und Becken getrennt zu betrachten. Unter der Annahme, dass du eine schnelle Lösung suchst, wäre das Mapex Meridian allerdings mein Favorit. Das Set kenne ich, damit lässt sich was anfangen. Und die Becken sind fürs erste ein solider, qualitativ ordentlicher und bühnentauglicher Grundstock. Die Dinger sollten sich ggf auch ganz gut verkaufen lassen, wenn du andere Sounds möchtest.


    Das Silverstar ist auch ein tolles Set, die Planet Z sind aber nicht meins. Würden zumindest mir keinen großen Spaß machen.


    Das Extreme Force hab ich nur im Laden mal kurz angespielt, da gefiel es mir gut. Mit Masterwork-Cymbals kann man auch was anfangen. Allerdings fand ich Sonor-Snares bei solchen Mittelklasse-Kits selten gut.

    Satch Boogie mit Vinnie

    Ich komme ehrlich gesagt gar nicht an den Punkt, ab dem mich Vinnie mit irgendwas beeindrucken könnte, da ich nach spätestens 16 Takten dieses stressige Rumgefiedel wegschalten muss. Da ist in meinen Ohren wirklich nichts dabei, was ich als musikalisch gehaltvoll bezeichnen würde. "Seht her, was ich kann" at its best. Aber gut, wer Satriani mag, erwartet exakt das. Beeindruckend, dass Vinnie immer wieder solche Sachen gemacht hat, obwohl er schon ein ganz Großer im Geschäft war.

    Mal so unter alten weißen Männern gesprochen, mir hilft das Älter Werden durchaus bei der Suche nach Equipment. Während früher der Gedanke im Vordergrund stand, was man mit bestimmten Anschaffungen alles machen KÖNNTE, sehe ich über die Jahrzehnte immer mehr, was ich mit bestimmten Käufen de facto nicht gemacht habe.


    Heute kaufe ich, was ein konkretes Projekt ERFORDERT, und selbst dabei sagt mir mein inneres Korrektiv (zumindest häufig), gekauft wird erst, wenn mir ein echter Schnapper über den Weg läuft, vorher wird geliehen oder verzichtet. Unterstützt werde ich dabei von meinem angegriffenen Rücken, der sich über kompakte Aufbauten freut.


    Mit 2 Hupen kann ich eh nicht umgehen, und wenn wirklich mal Wechselschritt gebraucht wird (also in moderatem Tempo abwechselnd rechts und links treten), dann kommt halt wieder ein Doppelpedal ins Haus, nachdem ich mein letztes wegen chronischen Einstaubens verkauft habe. Die "Kreativität", dabei rechts und links mal gleich, mal unterschiedlich klingen zu können, erschließt sich mir nicht. Das mag den einen oder anderen als Zeichen persönlicher Note umgetrieben haben, den musikalischen Ausdruck am Drumset nachhaltig bereichert hat es wohl eher nicht.

    bei Autos

    eher nich ;)

    Wenn ich automobilen Standard von vor 10 Jahren und heute vergleiche, hat sich doch enorm viel getan, finde ich. Klar, Autos haben immer noch (meist) 4 Räder, ein Lenkrad, Pedale und Rückspiegel. Aber schon hier gibt es Ansätze für neue Ansätze mit Kameras und Display statt Spiegeln. Und im Bereich Assistenzsysteme und Multimedia vergeht kein Modellwechsel ohne neue Serienausstattung.


    Sinnvoll oder nicht, sei dahingestellt. Aber vor 10 Jahren hätte ich mir noch nicht vorstellen können, dass mein EIGENES Auto quasi SELBST einparkt. Bei Akustik- Schlagzeugen gibt's halt wenig nützliche Ansätze, elektronische Assistenzsysteme zu entwickeln, vom Tunebot mal abgesehen. Das wär wie ein Hammer mit elektronischer Schlagkraftbegrenzung. Kann man machen, muss man aber nicht. 😉

    Haben die Sticks einen Goldkern oder denken die Inserenten alle „jeden Tag steht ein D(r)ummer auf“?

    Bei Markteinführung war in der D&P zu lesen, dass die rote Farbe des Aufdrucks mit einem Blutstropfen von JJ veredelt worden sei. Bei der produzierten Stückzahl von vermutlich einigen tausend Paaren dürfte das einer homöopathischen Potenz von mindestens D12 oder D13 entsprechen, was ein Erreichen ähnlicher Geschwindigkeit mehr als wahrscheinlich erscheinen lässt. Insofern ist der Preis doch durchaus angemessen. 😉

    die kessel können ganz schnel reissen wen zu viel Spannung drauf ist.

    Ich glaube, das war deiner Experimentierfreude geschuldet und dürfte eher ein Einzelfall gewesen sein. Die meisten stimmen ihre Snares ja eher nicht allzu hoch. Wenn überhaupt ordentlich gestimmt wird ;)

    Allerdings würde ich gefühlsmäßig bei Acrylkesseln viellleicht nicht auf die Masshoff'sche Methode zurückgreifen.

    Herzlich Willkommen. Ja, die 35 Jahre haben bei mir auch zu Stirnrunzeln geführt, aber so ist das halt, wenn die ersten Worte nicht "Mama" oder "Papa" sind, sondern "Trommeln".


    Hast du an der Wand gegenüber eigentlich Noten (oder nen Teleprompter) stehen? Mir fällt auf, dass dein Blick häufig auffällig in eine Richtung geht. Oder engagierst du dir nen Dirigenten? :D

    Vielleicht wird hinter den Kulissen ja parallel zur Abwicklung noch verhandelt, und man hofft darauf, den Standort noch irgendwie erhalten zu können? Fände ich zwar ein ungewöhnliches Vorgehen, aber wer weiß.

    Schnur wäre sicherer.

    Unter anderem deshalb verwende ich nur Schnur. Mir hat's vor Ewigkeiten mal Bänder durchgescheuert, damals glaube ich allerdings so werksseitig montierte Mylarstraps. Mit Schnüren ist mir das noch nie passiert. Bin nun aber auch kein Heavy Hitter und spiele generell eher materialschonend. Ob die Schnüre bei Powerdrummern ebenso schnell schlapp machen, kann ich also nicht einschätzen. Falls mir die Schnur mal reißt, liegt immer ne Rolle Maurerschnur parat. Die reicht vermutlich, bis ich irgendwann die Stöcke für immer aus der Hand lege.

    Ich hab mir mal diese hier gekauft, allerdings nicht zum trommeln, sondern um beim Chrom/Becken putzen nicht gleich wieder Fingerdapper zu produzieren. Gleichzeitig sorgen die Noppen für guten Grip, um die guten Bleche nicht fallen zu lassen.


    Ich hätte zumindest keine Probleme, mit den Teilen auch zu trommeln, sehe aber keine Vorteile darin. Dass mir von Zeit zu Zeit die Sticks fliegen gehen, liegt nicht daran, dass sie mir mangels Grip durch die Finger rutschen, sondern dass ich mit den Sticks irgendwo hängen bleibe und ich sie dadurch verliere. Mag wohl an meiner allgemein lockeren Stickführung liegen, Jazzer eben ;)

    Nun ja, ich lerne ebenfalls E Bass und in dem Zuge auch "richtige" Notenlehre

    Du kennst den Witz mit dem Bass-Anfänger, der nem Freund von den ersten Unterrichtsstunden erzählt?


    Bass-A. nach der ersten Stunde: "war toll, ich hab gelernt, das E zu spielen"

    Freund nach einer Woche: "Und, wie war die 2. Stunde?"

    Bass-A. : "Super, heute war das A dran."

    Freund, wieder ne Weile später: "Na, immer noch fleißig beim Bassunterricht."

    Bass-A.: "Ne, keine Zeit, Gigs, Gigs, Gigs"


    Aber unabhängig davon, ich glaube, zum Notieren von Bassnoten braucht man noch weniger Features, so lange das Programm Bassschlüssel kann.