Beiträge von trommla

    Was mir bei dieser leidigen Debatte immer etwas untergeht: am Ende sollte doch das Ziel stehen, MEINE Musik auf dem höchsten mir möglichen Level zu spielen. Wenn für MEINE Musik OHP keine Vorteile bietet, brauche ich es nicht und verwende lieber meine starke Hand als Führhand. Wenn für MEINE Musik Dinge nicht oder nur schwer möglich sind, ohne mit der schwachen führen zu lernen, dann empfiehlt sich dieser Weg.


    Open Handed nur zu lernen aus akademischen Betrachtungen, oder weil es irgendwer fancy findet, kann man natürlich machen, führt aber Imho selten dazu, schöner zu musizieren. "Originell" spielen als Selbstzweck empfinde ich als Zeitverschwendung und besonders unter Amateuren fast etwas anmaßend, wenn es dabei an Solidität und Groove mangelt.

    rein klassisch gesehen (wobei man (die) klassisch(e) das definieren müsste), gesehen dominiert das eben nicht mehr.

    Sorry, das ist doch quatsch. Die allermeisten Drummer sieht man immer noch cross handed spielen, zähl einfach mal und mach dir für jeden nen Strich irgendwo hin ;)

    Nicht mehr und nicht weniger sag ich damit aus.

    Ich denke, um selbst ausprobieren und eigene Schlüsse ziehen kommt niemand herum, da jeder andere Präferenzen und musikalische Ideen hat. Für mich ist beispielsweise OH total sinnlos, weil bei meiner Spielweise der Vorteil, sporadisch (!) mal mit der rechten Hand im Groove auf ein Tom zu hauen, nicht dafür spricht, deshalb meine Führhand umzutrainieren und dadurch hölzerner zu klingen als nötig. Bei MIR wäre das mit den Füßen noch ausgeprägter, also lass ich das erst recht sein. Trotzdem übe ich beides ab und an, um flexibel zu sein.


    Ohne eine konkrete musikalische Idee dahinter sehe ich OH als ne klasse Übung, aber als wenig "gewinnbringend" für mich an. Da wo ich es absolut brauche, versuche ich mich daran (z.B. "Don't stop believing"), bei allem anderen spiele ich konservativ.


    Das kann bei dir aber eben komplett anders sein. Vielleicht bist du Rechtshänder, aber Linksfüßer, und die Sonne geht auf, wenn du die BD links trittst. Wenn das so wäre, solltest du deine Idee natürlich sofort umsetzen.


    Dass die klassische Methode immer noch dominiert, liegt m.E. daran, dass sie für die meisten Drummer gut funktioniert und es deshalb keinen Grund liegt, was zu ändern. Never change a running System.


    Zum Glück darf aber jeder sein Zeug so aufbauen und spielen, wie es sich individuell am besten anfühlt. Lass uns wissen, wie es dir dabei ergeht.

    Habe keine Ahnung, ist das gut

    Keine Ahnung. Lefima läuft bei uns Banddrummern ja etwas unter dem Radar, obwohl in der Marsch- und Blasmusik ne feste Größe seit Jahrzehnten. Wenn ich nen tiefen Eimer bräuchte, würde ich mir das Teil schon mal gerne näher ansehen. 150 ist ja kein Geld für ne COB, und wenn sie gut klingt, wäre es mir das Geld definitiv wert. Wiederverkauf weiß man natürlich nie so genau.

    Die unvergessenen Alex Wiska und Horst Stachelhaus, unterstützt von der späteren Drums @ Percussion Redaktion Michael Küttner und Manni von Bohr (mit leicht "animaleskem" Touch)


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    Fame und Millenium scheint das Gleiche zu sein.

    10 € gespart - kleines, aber feines Glück.

    Das wahre Glück dürfte bei beiden Modellen sein, wenn sie ne ganze Probe halten, ohne dass sich die Sitzfläche von der Säule löst und der ganze Sitz zu wackeln beginnt.

    Wenn aber die Prämisse war, den preisgünstigsten Sitz für den Musikverein zu erwerben, macht das schon Sinn.

    Wäre es nicht günstiger, erst mal den Elektriker deines Vertrauens zu fragen, was es denn kosten würde, eine Steckdose in die Garage zu legen? Gibt ja durchaus auch andere stromabhängige Dinge, die man in Garagen so machen könnte.

    Gar nichts. Ich behaupte mal, ich habe noch nie ein übliches Garagentor gesehen, das man hätte mit geringem Aufwand vernünftig schallisolieren können, ohne dabei die Funktion einzubüßen. Wenn es auf die Funktion nicht ankommt, Tor raus und zumauern ;)

    Garagentore sind meist im wahrsten Sinne des Wortes mit so viel Luft eingebaut, dass ich mir eine effektive, den Schall einsperrende Lösung nicht im Ansatz vorstellen kann. Die Tore selbst sind dabei so dünn, dass sie sogar wie Membranen die Schallübertragung noch anregen dürften.

    Ich lerne gerne dazu und freue mich schon, wenn hier jemand ne praxiserprobte Idee einbringt.

    Ohne jetzt die Büchse der Pandora allzu weit öffnen zu wollen, kann man einerseits natürlich nicht die "optimale" Strategie empfehlen, ohne die genauen Rahmenbedingungen zu kennen. Dazu gehört aber unweigerlich auch dazu, den für die Aufnahmen vorgesehenen Raum mal gesehen und gehört zu haben.


    Andererseits würde ich schon so weit gehen, die Anschaffung von Overheads zu empfehlen, denn ein Paar OH legt den Anwender weit weniger fest als Mikros für Toms etc.

    Mit OH hast du einfach weit mehr Optionen zur Abnahme, die ein mehr oder weniger gutes Gesamtbild des Sets liefern. Gibt ja nicht nur A/B und X/Y, sondern auch Gly Johns, Recorderman und Co, da sieht dann der Gesamtsound schon deutlich anders aus als bei der üblichen Abnahme von oben. So wurden schließlich herausragende Alben der Rockgeschichte aufgenommen! Und auch so manche weniger bekannte Werke ;)


    Logisch, wenn man über Fähigkeiten, Erfahrung und Ausstattung verfügt, die Abnahme optimal auf die Gegebenheiten abzustimmen, gibt es Szenarien, bei denen man eher auf OH-Mikrofonierung verzichten könnte als auf alles andere, aber es hat imho schon seinen Grund, weshalb Empfehlungen für die Erstausstattung i.d.R. immer BD, 2xOH und evtl. SD beinhalten.

    ja dann ......die Crosstown HW in Kombination mit DC8 Kesseln und Satin Chrome Kesselhardware . Jehova..... Jehova....

    Haha, ich frag mich die ganze Zeit, warum mir mein schwarzes DC8 mit Satin Chrome Kesselhardware eigentlich gefällt, ich mir aber hundertprozentig keine Crosstowns dranstellen würde. Vielleicht ist der Look dann einfach zu, sagen wir futuristisch für mein Traditionalistenherz :D

    Mal nur so gefragt..Wird das Teil nur so hoch gehandelt, weil es Nicko's Schießbude nachgeahmt ist?

    Ich gebe ja zu, dass da viel Arbeit drin steckt und es ne menge Holz und Metall ist.

    Wieso ist Nicko stehen geblieben, das Teil ist doch gar nicht für ihn.

    Dann hat hier ein verdammt gutes Double für Nicko getrommelt

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    Aber wenn ich es richtig verstanden habe, wurde das Set extra für diesen einmaligen Anlass gebaut, was auch ein ziemliches Novum darstellen dürfte.


    Ups, JohnDrum war schneller


    Da ist Nicko in der Zeit einfach stehen geblieben!

    Es soll doch häufiger Menschen geben, die ihre Lieblingsjacke bis zum letzten Atemzug tragen. Und warum sollte man sein Markenzeichen freiwillig aufgeben, wenn es einen derartigen Wiedererkennungswert hat? Nicko wäre in meinen Augen nicht immer noch so populär, wenn er diesen ikonischen Aufbau nicht kultiviert hätte.

    Hat jemand schonmal eine Tomhalterosette auf einen dünnen (5mm) Kessel geschraubt und zwei Toms dran aufgehängt? Gibt es da Bedenken wegen der Statik?

    Hab ich bei meinem Drumcraft gemacht, das hat (?) nen 5,5 mm dicken Ahorn-Kessel (gerade nachgelesen, sind 5,6 mm). War überhaupt kein Problem, da die Halterung flächig aufliegt und sogar im Innern eine entsprechende Platte zum Gegensetzen im Lieferumfang hatte. Der Kessel ist an der Auflage also deutlich verstärkt im Vergleich zum rohen Kessel. Die Toms mit ihrer ausladenden Halterung sind auch nicht außergewöhnlich leicht, und bei mir hängt meist noch ein Splash zusätzlich mit dran.


    Wenn aber Rosetten auf Bassdrums bei dünnen Kesseln ein Problem wären, wären sie es wohl generell, auch bei ab Werk montierter Rosette. Davon habe ich ehrlich gesagt noch nie gehört oder gelesen. Für mich immer noch die optimale Lösung, auch wenn geschicktes Marketing hier ganze Arbeit geleistet und die Rosette als nachteilig gebrandmarkt hat.

    Ich glaube, dieses Teil kannst du nur komplett kaufen und es ist nicht mit anderen DW-Tomhaltern kombinierbar. Aber abgesehen vom Preis, ich würd's machen, es lohnt sich.


    Hier noch mein rückenfreundlicher Aufbau vom Sonntag, ein Gospelkonzert in einer kleinen oberbayrischen Kirche :)


    Will aber in meine BD nicht unbedingt Löcher bohren!

    Hab das schon gemacht, mit nem ordentlichen Forstnerbohrer gar kein Problem. Die Bassdrum hat weder geschrien noch geweint, und ist die Apparatur erst mal montiert, fallen kleine und vermutlich selbst größere Unsauberkeiten nicht mehr auf. Nur immer daran denken, den Kessel vor dem Bohren abzukleben. Das hab ich nämlich vergessen :(

    Wie gesagt, nach Montage aber unsichtbar. Wobei, das von dir verlinkte Modell hat ja nicht mal ein Tauchrohr, dann sind es eh nur ein paar kleine Löcher für die Halteschrauben (vermutlich 4).


    Der geringe Aufwand und das geringe Risiko sind den Zugewinn an Mobilität mehr als Wert und nach meinem Geschmack die erste Modifikation, die ich bei wirklich JEDEM Set in Angriff nähme. Nur nicht bei meinem Sonor Vintage, weil Sonor so grottenhässliche Tomhalter baut, dass ich damit die Optik meines schönen Sets verschandeln müsste.