Beiträge von trommla

    Die mit die inzwischen bröseligen

    und von mir deshalb getauschten Sicken. :D

    Jetzt spielen sie wieder, wie sie sollen. Aber ich sehe, du kennst dich aus.


    Ansonsten geht hier m.E. mächtig viel durcheinander. Oder was hat ne klassische Hifi-Anlage mit Streamingdiensten und der bescheidenen Vergütung des Künslers zu tun? Jedenfalls bin ich mir fast sicher, dass kein Musiker in den vergangenen 10 Jahren mit mir auch nur einen Cent Umsatz eingebüßt hat. Die Musik, die ich streame, ist ausschließlich Zeug, was ich niemals gekauft hätte, i.d.R. Einzeltracks. Tolle komplette Alben kaufe ich weiter als CD oder LP. Ich sehe Streaming als Ergänzung, nicht als Ersatz. Der Zeitgeist sieht das wohl anders, aber dafür kann ick nüschd.

    Bei mir gibt's ne alte, etwas zusammengewürfelte Anlage mit alten Infinity Kappa's an nem Surroundreceiver, den ich zum Musikhören natürlich artig auf Stereo schalte. Als Zuspieler kommen LP, CD und Internet zum Einsatz, und um ganz ehrlich zu sein, ist es mir ziemlich egal, von welchem Medium ich Musik höre. Da entscheidet vor allem, in welcher Form die Musik vorliegt, die ich gerade hören will. Dass ich meine LPs zu seltenen Gelegenheiten auflege, erfüllt mich immer noch mit schönen Gefühlen, was aber nicht am Klang liegt, sondern an der Lebensphase, in der ich die Scheiben gekauft und rauf- und runtergehört habe. Das weckt alte Erinnerungen!


    Ansonsten interessiert mich mehr die Musik und weniger der Klang. Ob da jetzt ein Mü Feinzeichnung durch Kompression verloren geht, finde ich komplett vernachlässigbar. Schließlich wurden auch früher Platten in sehr unterschiedlichen Qualitäten aufgenommen. Höre ich die verlustfreie Low-Fi-Aufnahme lieber an als ne moderat mp3-komprimierte High-Fi-Aufnahme? Wohl kaum. Die meisten aktuellen Veröffentlichungen klingen allerdings sowieso sch***.

    Hab auch nie zu denen gehört, die sich nur irgendwelchen audiophilen Kram ins Regal gestellt hatten, um beim Hören im Geiste die Breite und Tiefe der akustischen Bühne abzuschreiten.


    Auch wenn mich manche vielleicht jetzt steinigen, ich finde es grandios, heutzutage so viel unterschiedliche Musik hören zu können, die ich mir früher weder finanziell noch vom Platz her hätte leisten wollen. Ganz zu schweigen von der Möglichkeit, jederzeit und überall (ok, wir leben in Deutschland, also überall wo Netz ist) unterschiedlichste Musik hören zu können.

    J_R_G

    Hilfreich wäre vielleicht, wenn du uns verrätst, welche Musik du damit spielen willst. Für Metal braucht man u.U.was anderes als für Jazz 😉


    odd-meter1701

    Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ein einzelnes Crash durchaus auch Ride und Hihat bereichern kann, wenn es einer komplett anderen/höherwertigen Baureihe entstammt. Heikler sind mehrere Crashes untereinander. Ein Billig-Paiste mit nem Aveden kombinieren, fände ich in dem Fall möglicherweise auch sportlich.

    Ich kenne nur Weatherking-Felle

    Ich denke, die Wissenslücke lässt sich verschmerzen. Diese Dinger führen bei uns ein solches Schattendasein, dass wohl vor allem diejenigen die Bezeichnung kennen dürften, die mal ne neue Black Beauty oder Supra gekauft haben. Oder zumindest damit geliebäugelt hatten. Und die aktuellen Preise tun ihr übriges. Da überlegt man sich nen Fellwechsel schon seeehr genau, wenn's denn wieder ein Ludwigfell sein soll.

    dass das coating extrem dick ist, so dass ein Medium Richtung Ambassador geht

    Tatsächlich? Weniger Fell, mehr Coating? Hatte ich noch nicht mitbekommen, aber interessant zu lesen.


    Wie hast du das getestet? Um die Dicke des Coatings zu beurteilen, müsste man Felle doch eigentlich anschneiden, wenn man nicht über Spezialgerät verfügt. Oder meinst du Klangunterschiede? Die höre ich generell bei Weathermaster-Fellen, wie auch ein Amba anders klingt als ein G1.


    Das Coating meiner bisherigen Weathermaster-Felle fand ich jedenfalls top, vielleicht liegts ja an der Dicke.

    Ob Fehler oder nicht, mir wäre es ziemlich egal, solange nicht plötzlich ein Remo UT oder ähnliches drauf wäre. Persönlich wäre mir ein Heavy sogar lieber, also Glück gehabt ;)


    Ich halte es sogar für denkbar, dass Ludwig hier Kundenwünschen entsprechen will. Die wenigsten Drummer verwenden ja Snarefelle in Diplomat-Stärke. Nur, bis das in allen Werbetexten ankommt, dauert's halt.

    Sorry, ich seh hier wirklich keinen Provokationsversuch. Aber so wichtig ist es nun auch nicht, als dass man sich hier öffentlich beharken müsste. Ob du das veröffentlichen willst, ist alleine deine Entscheidung, ich wollte nur zum Ausdruck bringen, dass es mich definitiv interessiert. Dass du mit einer scherzhaften Antwort nicht klar kommst, ist wirklich dein Problem, nicht meins.

    Weihnachtsglöcken vor schwarzem Hintergrund fotografieren und mit Beamer vergrößert auf weißes Bühnenmolton/Bettlaken projizieren.

    +1

    Letztendlich würde ich mit kühlem Kopf durchrechnen, ob und bis wann sich eine Investition dieser Größenordnung amortisiert hat. Eine gut gebuchte und gut besuchte professionelle Tribute-Show mit eigenem Trucking und eigener Road Crew kann einen anderen Aufwand betreiben als ambitionierte Amateure, die an 25 Wochenenden im Jahr Bierzelte beschallen. Eine "echte" ACDC-Bimmel am Bühnenhimmel fände ich erst notwendig, wenn wir wirklich von einer professionell durchgestylten Liveshow sprechen. So lange die Geschichte noch sympathischen Amateurcharme versprüht, darf es in meinen Augen die virtuelle Sparversion sein.


    Als Eigenbaulösung würde ich auch beim Pappmache ansetzen, oder alternativ ein Skelett aus Draht oder dünnen Holzleisten biegen, und dieses mit dünnem Schaumstoff belegen und bemalen.

    Für mich ist das schon fast ne ideologisch geführte Diskussion, und dass Ideologien selten zu was nutze sind, sehen wir seit einiger Zeit ja wieder verstärkt rund um den Globus.


    Ich stell jetzt mal ne steile These auf. Paiste ist der einzige Hersteller, der sich auf die Fertigung von ordentlichen B8-Becken fokussiert, weil sie die ersten waren, die bewiesen, dass man aus B8-Bronze ähnlich gute Becken fertigen kann wie aus der traditionellen Glockenbronze-Legierung. Ob Paiste als ursprünglich estnisches Unternehmen B8 wegen besserer Verfügbarkeit wählte, klanglich bewusst andere Wege suchte, oder aus anderen Gründen die B8-Legierung vorzog, entzieht sich meiner Kenntnis. Dass Paistebecken aus B8 tatsächlich so gut wie B20-Becken sein können, wissen wir schon lange. Nur sind sie eben nicht besser als B20-Becken, kosten in dieser Qualität aber vergleichbar, also weshalb sollten andere, "türkischstämmige" Hersteller ihre Produktionsprozesse kostenintensiv umstellen, wenn B8 gegenüber B20 keine unbestreitbaren Vorteile bietet? Meinl lasse ich mal bewusst außen vor, da Roland Meinl wohl eher in der Tradition guter Kaufleute denn guter Beckenschmiede steht ;)

    (oder bin ich gar der einzige, der die frühen Meinl-Becken mehrheitlich als ziemlich gruselig empfand?)


    Ich behaupte (als alter B20-Fan), dass gute B20-Becken alles können, was man auch mit B8-Becken stilistisch abdecken kann. Umgekehrt kenne ich wenige bis keine Fälle, in denen Drummer auf B8-Blech begeistert überwiegend Jazz und Ähnliches spielen. Ob nun 2002, Big Beat oder Giant Beat, reden wir doch eher über Becken für Rock/Popdrummer. Für alle anderen Anwendungen musste (und muss) Paiste B20-KnowHow dazukaufen. Was Paiste hingegen geschafft hat, ist ein Image aufzubauen, welches ähnlich wie Apple eine gewisse emotionale Bindung zum Produkt schafft. Diesen Erfolg werden andere Beckenhersteller nicht durch bloßes Kopieren brechen können, das hat man ebenfalls an Appleprodukten und deren Clones gesehen.


    Insofern bin ich mir fast sicher, dass es nicht am fehlenden Vermögen anderer Hersteller liegt, sondern am fehlenden Willen, hier groß zu investieren.

    Was habt denn ihr für riesige Spülmaschinen???? Oder baut ihr das ganze Innenleben dafür aus?

    Bei mir wär (ohne nachgemessen zu haben) bei 12er oder 13er Becken Schluss. Die einzige Maschine, in der ich mir das vorstellen könnte, wär ne Gastromaschine, wie wir sie im Verein haben.

    Danke schon mal für deine Mühe. Der Link zu Mix 4 ist leider nur ein Salto rückwärts zum Beginn der Seite, n Audio bekomme ich aber nicht. Ansonsten ist bisher Mix 2 für mich tatsächlich im Vorteil. Ich bin zwar "nur" Drummer und lasse die Damen und Herren an den Knöpfen und Fadern gerne machen. Aber definitiv gut zu wissen, dass die Bass Drum bisweilen nen Low Cut vertragen kann. Gibt schließlich auch weniger drumaffine Tontechniker.

    Leider sind Parallelabhebungen oder Throw-Off II (Quasi-Parallel) schon lange nicht mehr en Vogue

    Oooch, ich bin froh, dass bisher noch kein Hersteller die Rückkehr der Parallelabhebung eingeläutet hat. Ja klar, manche (nicht alle) waren schon gut, aber ich bekomme bislang aus jeder meiner Snares eine präzise Teppichansprache, muss mir aber keine Sorgen machen, welcher Hersteller gerade den Spezialteppich für Snare XY mit Parallelabhebung im Programm hat. Ganz im Gegenteil, durch Verwendung eines de facto Standards bei Teppichen hat sich mir und vielen anderen ein weites Feld eröffnet, mit unterschiedlichen Teppichen zu experimentieren.

    Ich spiele schon seit 2015 ein "Kinderschlagzeug" auf der Bühne und mache mir darüber nur bedingt Sorgen*. Die klanglichen (vor allem in kleineren Veranstaltungsräumen) und ergonomischen Vorteile sind bestechend.

    Bin mir sicher, dass das bei dir hervorragend funktioniert. Noch siegt allerdings bei mir die Optik, bzw. ich versuche einen Kompromiss aus Transportfreundlichkeit und Optik zu finden. Aber es hat natürlich seinen Grund, dass mein Bop-Kit von allen Sets die meisten Einsätze auf dem Buckel hat, obwohl es das "schlechteste" in meinem kleinen Fundus ist. ;)

    immerhin trauen sich auch immer noch Leute mit einer Flying V auf die Bühne und das sieht ja nun wirklich albern aus

    In diesem Punkt kann ich dir zu 100% zustimmen, aber weil andere (noch) alberner aussehen, muss ich da ja nicht mitmachen. Aber schließlich ist es ja auch bereichernd, wenn unterschiedliche Drummer unterschiedliche Herangehensweisen haben und doch auf ihre Art gut dabei rüberkommen.