Beiträge von trommla

    Quinten sind wahrscheinlich auch für Intervalle zwischen Toms "am harmonischsten"

    Ich interpretierte deine Aussage als Intervall zwischen 2 benachbarten Toms, deshalb wohl ein Missverständnis.

    Ich habe das zwar bereits alles schon geschrieben, aber für dich gerne noch mal

    Hab Geduld, n alter Mann braucht gelegentlich etwas länger ;)

    Beispiel mit Quinten pro vier Zoll Differenz: 10er auf D3, 12er auf B2, 14er auf G2, 16er auf E2

    Hättest nur schreiben brauchen, dass deine Toms als Emoll7 gestimmt sind, dann hätte ich es sofort verstanden :D

    trommeltom

    Du hast mir die Steilvorlage gegeben, jetzt muss ich doch noch was dazu sagen. Ich wollte ja eben zum Ausdruck bringen, dass ICH mehr auf B20 stehe. MICH sprechen auch 2002 und Giant Beat nicht wirklich an, obwohl das durchaus gute Becken sind und du auf deinen richtig gut klingst. Aber insgesamt gibt es halt DEUTLICH mehr B8-Becken, die ganz ok oder sogar eher bescheiden klingen, als solche (hochpreisigen!), die es mit guten Türken aufnehmen können. Günstige B8-Becken klingen selten gut, bei günstigen B20-Serien kann man durchaus tolle Sounds bekommen.

    Oder auch: günstige B20 haben oft ne hohe Serienstreuung, günstige B8 klingen konstant schlecht ;)


    Aber natürlich sind solche Festlegungen immer abhängig vom Musikgenre, und wer "dynamisch" nur im Sinne von "laut" spielt, kann mit günstigen B8-Blechen wohl eher was anfangen als ein Jazzer.

    Vielleicht klingt dein Standtom ja tatsächlich irgendwie "schief" und der Sänger bezieht das halt fälschlicherweise auf seinen Gesang

    Gut, wenn man als Drummer ein geschultes Gehör hat und die Dissonanzen bemerkt, noch ehe die "Diven" der Band was mitbekommen. :D

    Quinten sind wahrscheinlich auch für Intervalle zwischen Toms "am harmonischsten". So hat das auf mich jedenfalls den Anschein.

    Du sprichst wahrscheinlich von einer 1up1down-Konfiguration? Da klappt ne Quinte gut. Sobald du mehrere Toms spielst, geht das Konzept nicht mehr auf, weil du zwischen Tom 1 und 3 ne None hättest, das klingt seeehr merkwürdig.


    Gleiche Intervalle zwischen ALLEN Toms müssen aber auch gar nicht sein. Wenn ich meine Toms mit Drum Dial auf gleiche Spannung bringe, kommt klanglich irgendwas zwischen Terzen und Quarten raus, und mit Finetuning by Ear bringe ich die Toms dann in eine Reihe, die am ehesten einem Dur- oder Mollakkord entspricht. Je akkurater die "Töne" dabei sind, umso schwerer finde ich es allerdings, unterschiedliche Tonarten zu bedienen, ohne dass es schief klingt. Insofern gehöre ich nicht zur denen, die sich arg für absolute Tonhöhen interessieren. Die Reihe der Toms muss sich halt gut ergänzen, ohne zur Band schief zu klingen.

    also 1. hätte ich so einen Vertrag, aus dem man nicht so leicht rauskommt bzw erst nach einem Jahr (!) garnicht unterschrieben. Das hat ja irgendwie schon was von einem Mobilfunkanbieter.

    Bei Musikschulen nicht unüblich, denn man will und muss ja selbst längerfristig planen (Stundenpläne, Raumbelegung, Finanzen sowieso). Als freier Instrumentallehrer ohne extra Unterrichtsräume kann und sollte man das gerne flexibler handhaben.

    martinelli

    So ganz klar ist mir nicht, was du mit deinen Einwänden bezweckst. Dieser Fred wurde von nem erfahrenen Drummer/Stimmer gestartet mit dem Ziel, sich weiterzuentwickeln. Muss jetzt jedes Thema anfängerkompatibel sein?


    Oder wolltest du nur die alte Erkenntnis mal wieder unters Volk bringen, dass kein technisches Hilfsmittel die Ohren ersetzt? Wurde hier durchaus schon mehrfach und von mehreren angedeutet.


    Dass sich nicht jeder gute Drummer der Geschichte intensiv mit dem Stimmen beschäftigt hat, ist ebenfalls bekannt. Trotzdem würde ich mal behaupten, stimmen zu können ist ein weiteres nützliches und alternativloses Tool im Werkzeugkasten, wie Rudiments und Dynamik. Wenn du dich wirklich um Anfänger sorgst, dann erwecke doch bitte nicht den Anschein, als ob stimmen überbewertet würde.

    Ich würde den Lehrer darauf hinweisen, solche abfälligen Bemerkungen zu unterlassen, und mich bei der Leitung der Musikschule wegen fehlender pädagogischer Eignung über ihn beschweren. Vielleicht lässt sich damit ja eine außerordentliche Einigung erzielen, um frühzeitig aus dem Vertrag zu kommen.


    Im übrigen ist der Unterricht bis Ende der Vertragslaufzeit die von ihm geschuldete Leistung, das dürfte rechtlich unstrittig sein.


    Weitermachen kann er dann doch anscheinend auch alleine, intrinsische Motivation scheint er zu haben. Und schließlich reden wir von der Freizeitgestaltung eines Kindes, nicht über Karriereplanung für die Zukunft. Hoffe ich wenigstens ;) da ist es sch*** egal, ob der Bub besonderes Talent hat, Hauptsache ist, es macht ihm Spaß, und in dem Moment profitiert er davon.

    Das Meridian war der Nachfolger vom ProM, beides waren sehr alltagstaugliche Sets. Ob ich dafür von Berlin bis nach München fahren würde, weiß ich nicht, da kommen sicher noch mehr geeignete Angebote in der Nähe.

    Thomann hat mit Zultan ne gute, günstige und vielfältige Hausmarke am Start, da solltest du bei Bedarf sicher fündig werden. Persönlich bin ich ja ein Fan von B20-Bronze, also die traditionelle türkische Legierung. Aber auch B8 ist für ne Weile brauchbar. Zunächst wirst du mit der Koordination deiner Gliedmaßen genügend beschäftigt sein, da fallen klangliche Feinheiten noch lange nicht so ins Gewicht.

    Ich weiß, ich wiederhole mich, aber meine Vermutung ist, dass der Rest der Band im Monitor zu laut ist und deshalb die Reizschwelle beim Sänger schon gefährlich niedrig ist. Im Einzelfall mag zwar auch die Position direkt vor den Drums zusätzlich anstrengend sein, aber weder Toms noch Becken werden durchgehend bearbeitet, und ich glaube einfach nicht, dass genau das dje Pegel und Frequenzen sind, die den Sänger belasten. Wenn, dann würde ich eher Crashes für relevant halten, aber Phil Collins ist nicht unbedingt für Durchcrashen bekannt, soweit ich weiß.

    Wäre es ein dusseliger Ansatz alternativ über kleinere/ leisere Becken und Trommeln und/oder Dämpfung wie z.B. Cympads nachzudenken?

    Dazu sollte man wissen, ob die Drums im Mix auch zu laut sind. Oft stimmt der Gesamtsound, nur in der Nähe klingelts halt sensiblen Gemütern in den Ohren. Das kann, muss aber nicht am Instrument oder dem Drummer liegen. Mancher hätte gerne live Verhältnisse wie daheim beim üben, scheint mir.

    wie laut ein Schlagzeug tatsächlich ist

    Auch nicht lauter als ein komplettes Orchester. Die Wände haben insbesondere bei Orchestern eher den Zweck, übersprechen zu vermeiden und damit ne saubere Kanaltrennung zu erhalten. Aber ganz ehrlich, bei Rockbands beschweren sich FOH-Leute weitaus häufiger über die Saitenfraktion, weil die von der Bühne brüllen mit ihren Amps, als über zu laute Drummer. Gegen E-Gitarren und Bässe kommt ein unverstärkter Drummer nämlich nicht an. Er gibt anscheinend nur den besseren Sündenbock ab.


    Meiner Erfahrung nach liegt undifferenzierter Bühnensound selten an der Lautstärke des Drummers, sondern viel häufiger an der fehlenden Disziplin der Saitenfraktion. Wo sollte auch ein Drumset mit den Frequenzen eines Sängers kollidieren?

    Wahrscheinlich muss ich aber meinen Ärger runterschlucken und mich irgendwie damit arrangieren.

    Da möchte ich doch mal reingrätschen und fragen weshalb? Sind die Befindlichkeiten des Sängers wichtiger als die des Drummers? Auf einer kleinen Bühne von 6 x 3 m ist es - zumindest indoor - meist automatisch etwas mulmig auf der Bühne, da kann ich schon verstehen, wenn man nicht gerade begeistert vom Bühnensound ist. Gleichzeitig ist aber der Platz eh schon begrenzt, da muss man sich m.E. genau überlegen, womit man ihn zustellt. Andererseits teile ich deine Aversion gegen diese Aquarien vollumfänglich ;) und würde mich definitiv maximal dann an den Kosten beteiligen, wenn JEDER in der Band den gleichen Anteil zahlt. Aber im Grunde sind es ja die anderen, die sich am Drumsound stören, also sollten eigentlich sie zahlen.

    Vielleicht nach dem Motto Wer am meisten drunter leidet, zahlt am meisten, dann könnte das Begehren mit etwas Glück schnell vom Tisch sein, wenn doch alles gar nicht mehr sooooo schlimm ist.


    Manchmal habe ich den Eindruck, dass viele Musiker heute weniger Kompromisse eingehen wollen als früher, da man unter gutem Sound heute was anderes versteht und die Messlatte viel höher liegt. Früher musste man halt lernen, gut abzuliefern, auch wenn der Bühnensound mal suboptimal war, heute gibt's für fast alles ne technische Lösung.


    Um deine Frage aber noch zu beantworten, ich habe leider mit diesen runden Dingern auch keine Erfahrung.

    Clemensthedoc

    Bezüglich Session bin ich völlig deiner Meinung. Die 300 Euro sind angesichts der Becken vertretbar, aber solche Sets machen nicht mal als Anfänger Spaß, da häufig Tomhalterungen nicht halten, Beckenständer zerbröseln, die Snareabhebung verbiegt und dergleichen mehr. Lieber 200 Euro mehr investieren und mittelfristig ohne Frust trommeln.

    Aber hast du gesehen, dass das verlinkte Export Sabian SBR Becken hat? Das sind billigste Messingteller, da würde ich einen gaaanz weiten Bogen drum machen. Man bekäme (mit Glück beim Verhandeln) für 500 Öcken de facto ein Pearl Export ohne Becken, das finde ich zu teuer.


    Tivaa

    Hier gabs mal nen kurzen Erfahrungsaustausch zum Mapex VX. Vielleicht hilft es dir, das eingangs verlinkte Set besser einordnen zu können. Deckt sich im Grunde mit meiner Einschätzung, und ich halte es nach wie vor mit dem Zubehör für eine denkbare Variante.

    Na ja, das verlinkte Export ist weit weg im Ausland, m.E. noch ne Ecke älter, die Becken sind richtiger Schrott, lediglich das Renommee der Serie ist höher. Ich würde entweder warten (in dem Preisrahmen gibt es immer wieder Komplettangebote) oder das Mapex noch runterhandeln und loslegen. Manche Lehrer sind auch bereit, ihre Schüler beim Gebrauchtkauf zu beraten, bei kurzer Anfahrt vielleicht sogar mitzukommen beim Kauf.

    Hoppla, nach Stunden noch keine Antwort?


    Ich kenne weder die Mapex-Serie noch die Paiste 201, kann daher weder eine Qualitäts-, noch eine Preiseinschätzung abgeben. Anhand der Bilder würde ich das Set altersmäßig auf die Zeit schätzen, in der auch das ProM auf dem Markt war, etwa vor 15 Jahren (?). Da wird es sicher noch vertrauenswürdigere Aussagen dazu geben.

    Linde ist nicht das hochwertigste Holz bei der Schlagzeugherstellung, es handelt sich also sehr wahrscheinlich um ein Einsteigerset, welches ich zur damaligen Zeit für eine Standardkonfiguration auf max. 500 Euro Neupreis schätzen würde. Bei ordentlicher Verarbeitung der Kessel kann so ein Set aber durchaus vernünftig klingen.


    Beim verlinkten Angebot ist ein zusätzliches Hängetom dabei, und neben Becken bekommst du auch einen Satz günstiger Taschen dazu, ich würde also meinen, dass der Preis realistisch ist. Zudem sind keine Billig-Werksfelle mehr drauf, du könntest dir die Investition in neue Felle also ggf. vorerst sparen. Die Becken sind nix weltbewegendes, für jemanden ohne musikalische Vorkenntnisse aber m.E. ausreichend. Meiner Erfahrung nach sind es bei Einsteigerkisten meist die mitgelieferten Snares, die schnell an ihre Grenzen stoßen und ein ansonsten passabel klingendes Set "ausbremsen". Ob eine Anfängerin das tatsächlich hört, ist eine ganz andere Sache.


    Insgesamt kann man für 550 Euro (VB!) keine Wunder erwarten, aber ehe man sich monatelang theoretisch mit der "optimalen Ausstattung" beschäftigt und auf den Megaschnapp wartet, sollte man vielleicht lieber am Set üben. Das erste Set wird bei fortbestehendem Spielspaß sowieso nicht das letzte sein ;)


    Ich hoffe, dir wenigstens ein wenig geholfen zu haben, und wünsche dir viel Spaß bei deinem neuen Hobby :)

    DENKEN tu ich das, was Zuhörer fühlen sollen. Wenn ich vertrackt synkopierten Kram spiele, der trotzdem tanzbar bleiben soll, denke ich die geraden Viertel. Denn nur, wenn ich den gleichmäßigen Puls in mir habe, spüren den auch die Zuhörer.


    Wenn ich nur schwere Viertel spiele, aber leichte 16tel dabei denke, kommen mir automatisch z.B. 16tel-Fills in den Sinn, und schon unterstütze ich zwischen den Zeilen genau DAS 16tel-Feeling, was schon der Shaker und dann auch andere Instrumente liefern. K.A. ob man versteht, was ich meine :/


    Man könnte auch sagen, das Feeling eines Songs ist ne Ebene unter den einzelnen Instrumentalparts, sozusagen das Fundament, und egal was man spielt, man sollte dieses Feeling spüren können, sonst harmoniert der Einzelpart u.U. nicht mit dem Gesamten.

    Dabei würden mich die entstehenden Grundtöne und Intervalle sehr interessieren. So hätte man ja mit gleicher Befellung die "natürlichen" Abstände der Trommeln zueinander. :/

    Genau das ist der springende Punkt. Da ich auf meinen 3 Sets unterschiedliche Schlagfelle hab, würden wohl unterschiedliche Ergebnisse rumkommen (Amba coated vs. Emp coated vs. Renaissance Amba). Aber das Ergebnis funktioniert für mich immer ohne viel Gebastel, ohne sich mit den Mitmusikern zu beißen.

    Klar, je nach Anwendung gehe ich auch mal andere Wege, z.B. habe ich auf meinem Bop-Kit mit den Renaissance relativ hohe Spannung auf dem Schlagfell und die Resos ne Terz tiefer, weil ich das für meine Jazzmucke passender finde.

    Mein „puuuuh“ war nicht wegen anstrengend oder so, sondern ich finds irgendwie langweilig. Es erinnert mich so an stupides headbanging

    Hab mir die Nummer endlich auch mal angehört und kann überhaupt nicht nachvollziehen, was beim Drumming da langweilig sein soll??? Ok, ob die Bass Drum wirklich zwingend Viertel durchtreten MUSS, kann man diskutieren. Aber der Drummer macht so viel quasi unbemerkt "nebenbei", synkopiert 16tel und kombiniert harte Viertel mit 16tel-Feel , das muss man erst mal können. Mir fallen auf Anhieb nicht allzu viele Hobbytrommler ein, denen ich zutraue, den Song annähernd so zu trommeln.


    Insofern muss man m.E. diese Nummer in 16teln denken, während man sich großenteils auf Viertel reduziert, sonst klingt's natürlich kagge. Gegen Ende bei den Soli hört man es dann ganz gut, wie sowohl die Harp als auch die Gitarre mit ner Art Chicken Picking 16tel liefern. Könnte auch ne klassische Countrynummer sein mit nem Trainbeat auf der Snare, so wie das rollt. Nur halt Four on the Floor ;)


    Edit: Nachtrag zu orinocco 's Post unter mir. Der Song hat insofern durchaus mit Dynamik zu tun, dass man die stampfenden Viertel mit dynamisch deutlich zurückgesetzten (bis quasi unhörbaren) 16tel-Elementen unterfüttert, bis eben auch bei den Drums ein subtiles 16tel-Feeling mitschwingt.