Beiträge von trommla

    Soweit ich weiß, heißt es "das" Tom.

    Endlich spricht es mal jemand aus ;)


    Ich hab mir bezüglich der absoluten Tonhöhe noch nie Gedanken gemacht, da ich (mal wieder) nicht dem Mainstream folge und keinen Tune Bot nutze, sondern als Hilfsmittel primär ein Drum Dial besitze. Die Schlagfelle der Toms bringe ich damit auf etwa die gleiche Spannung (meist irgendwo zwischen 75 und 78 glaube ich), damit kommen die Toms automatisch in eine harmonische Reihenfolge und fühlen sich zudem im Rebound für mich recht stimmig an. Das Feintuning mittels "Ear Bot" lässt sich damit natürlich nicht vermeiden, aber als Ausgangspunkt funktioniert das gut.


    Wenn ein Tom zur Musik aus der Reihe tanzt, passe ich es eher über die Stimmung des Resos an den Rest an, meist ist allerdings gar nicht viel nötig. Die App Drumtune Pro habe ich zwar auch, nutze sie aber eigentlich nur als digitalen Notizblock, da ich damit besondere Stimmungen ausmessen und für später speichern kann. Beispielsweise halte ich damit die Stimmung fest, in der nach meinem Geschmack eine bestimmte Snare am besten klingt, um nach dem Fellwechsel nicht wieder suchen zu müssen.


    Interessieren würde mich mal, ob und wie stark sich die Messwerte über die Zeit bei älteren Fellen verändern, ob nun Drumtune Pro, Tune Bot oder Drum Dial. Ich brauche zwar keinen über längere Zeit stabilen identischen Drumsound wie m_tree, fänds aber interessant zu wissen. Hat von den Recording-Fachleuten damit wer Erfahungen?

    Es gibt halt nun mal Musik, die von einer härteren Herangehensweise lebt.

    Gerade am WE habe ich mir die Aufzeichnung eines Maiden-Konzerts reingezogen, und siehe da, Nicko trommelt mit Power, aber ganz entspannt. Und auch viele andere Metaldrummer trommeln kraftvoll, aber nicht extrem laut. Ich behaupte, mit der richtigen Einstellung kann man JEDEN Stil in moderater Lautstärke abliefern und trotzdem dem Genre gerecht werden. Ok, Punk mag tendenziell davon ausgenommen sein 😉


    Aber wie auch immer, gut ist, was gefällt, und Dogmen helfen selten weiter.

    Deswegen glaube ich nicht, dass man das aus diesem (oben genannten) Grund deutlich hört, sondern das liegt an den Saiten selber.

    Beides zusammen, denn den Effekt beobachtest du auch, wenn eine Gitarre länger nicht bespielt wurde und "leicht" verstimmt im Koffer liegt, oder du bespielte Saiten aus welchen Gründen auch immer runter- und wieder raufmachst. Da ist die Saitendehnung mit Sicherheit nicht mehr dran schuld. Früher habe ich, wie man es damals eben so machte, Basssaiten ausgekocht, um sie vom Schmodder zu reinigen, da konnte ich den Effekt jedesmal deutlich beobachten.

    ne reine Amateurband Coverband mit 2-3 Auftritten im Jahr.

    Wir proben regelmäßig jeden Mittwoch

    Da visualisiert sich vor meinem inneren Auge gerade noch eins meiner Kriterien. Wie ist das Verhältnis von Proben zu Auftritten?

    Ich habe keine Lust auf Bands, bei denen eine "Proben-zu-Konzert-Ratio" von :1 vorherrscht. Wäre mein 4. Punkt von Jojos 2/3-Liste.


    Ohne jetzt ein exaktes Verhältnis definieren zu wollen, sind Konzerte für mich ein entscheidender Aspekt, getreu dem Motto "so wenig Proben wie möglich, aber so viel wie nötig". Zusammen mit meiner eher etwas perfektionistischen Grundhaltung bin ich dadurch am Ende trotzdem einer von denen, die im Zweifel lieber eine Probe mehr einrichten und sich darauf natürlich gut vorbereiten. Aber jede Woche proben für 3 Auftritte im Jahr ist bei mir nicht, dafür muss ich zu viele verschiedene Bands bedienen.

    Theoretisch ist es ja beim Stimmen von Gitarrensaiten auch so, dass diese den Zug auf den Hals erhöhen und die Stimmung der anderen Saiten auch etwas beeinflusst. Und auch das Herunterdrücken der Saiten auf das Griffbrett verändert ja die Stimmung ein wenig.

    Aber hört man das?

    Praktisch hört man es im ersten Fall deutlich, das kennt jeder, der gelegentlich Gitarren oder Bässe neu besaitet. Das Feintuning der einzelnen Saiten macht man daher erst, wenn alle Saiten grob auf dem richtigen Ton sind. Im zweiten Fall habe zumindest ich das noch nicht gehört, dazu sind meine Ohren wohl zu unerfahren.


    Bei Einzelböckchen müssen wir wohl einfach zur Kenntnis nehmen, dass es Unterschiede zwischen der theoretischen Funktionsweise (gegenseitige Beeinflussung sollte nicht nennenswert stattfinden) und der praktischen Umsetzung (je nach Hersteller und Modell findet man teils deutliche Abweichungen) gibt. Insofern wollte vermutlich niemand Danny Carey 's praktische Erfahrungen mit seiner Snare in Frage stellen, man sollte halt wie so oft nur nicht verallgemeinern.

    ein bisschen erschreckend, dass diese Kurzvideos in meinem Fall deutlich mehr Klicks als die meisten "normalen" Videos kriegen

    Ich hab schon vor Jahren irgendwo gelesen, wie Informationen und Dialoge zunehmend in mundgerechte Häppchen "portioniert" werden und Internetuser immer weniger in der Lage scheinen, anders als bröckchenweise zu konsumieren. Ich selbst boykottiere das tendenziell eher, hab mir beispielsweise noch keins deiner Kurzvideos angesehen, und auch nicht vor, das zu tun. Ein Musikstück will ich ja auch von Anfang bis Ende hören, zumindest wenn es mir gefällt.

    Abgesehen davon finde ich als ehemaliger Filmer hochformatige Bewegtbilder z.K.

    Et is wie et is. Ziehst du oben an, verändert sich auch unten der Pitch.

    Ich behaupte Two liegt richtig. Entweder bist du gedanklich bei Free Floatern, oder dein Modell hat so weiche Böckchen, dass sie beim Stimmen nachgeben. Ein echtes Verstimmen der Gegenseite sollte im Regelfall auszuschließen sein, der Effekt im negativsten Fall ein paar Promille zur Ausgangsstimmung betragen. Wenn das stört, nehm ich ein paar Promille zu mir, dann fällts gar nicht mehr auf ;)

    traut man sich mitunter auch gar nicht mehr ordentlich zuzulangen in Situationen, in denen es angebracht wäre.

    Ich halte das für einen Mythos, dass es Situationen gibt, wo man als Einzelmusiker ordentlich zulangen "muss". Wenn man neu in einer Band ist, muss man sich halt den Erwartungen einer Band anpassen. Ist die Band ein "Powerhouse" gewöhnt, wird man dazu animiert, (noch) etwas lauter zu spielen. Spielte der Vorgänger, oder die Erstbesetzung, eher zurückhaltend, ist man selbst als moderater Drummer auch mal zu laut. Klingen tut ein Schlagzeug dann gut, wenn es eine stimmige Dynamik liefert, und das ist meiner Überzeugung nach NICHT bei Maximallautstärke der Fall. Die ist eher kontraproduktiv. Just my two cents.

    "Da kannst net meckern" (nach A. Schubeck)

    Farblich auf jeden Fall am ehesten dunkle Schokolade, würde ich sagen.

    Mit dem Set kannst du dich jetzt guten Gewissens auch in der Öffentlichkeit blicken lassen, wenn der Sound nicht zu übel ist. Aber dann hättest du ja keine Mühe auf das Set verwandt.

    Diese Erfahrung macht vermutlich jeder ambitionierte Musiker nicht nur einmal im Leben. So frustrierend das sein kann, ich denke man muss es als Phänomen akzeptieren. Gründe zur Ausübung eines Hobbies gibt es schließlich viele, und nicht jeder ist dabei besonders ehrgeizig. Je nachdem, welches "Ambitionslevel" in der Band dominiert, wird sich das irgendwo einpendeln. Wenn du als recht engagiertes Bandmitglied eher einen Randbereich markierst, kannst du zwar deine Band durchaus pushen, deine Band wird dir aber nie so weit folgen, wie es deinen persönlichen Zielen entspräche.


    Wenn deine Grundhaltung hingegen innerhalb der Band eher der "Mainstream" ist und nur einzelne Musiker bremsen, könntest du die Themen zumindest ansprechen und hoffen, dass dein Anliegen auf offene Ohren stößt. Meiner persönlichen Erfahrung nach führt das aber selten dazu, dass die "faulen Eier" die Band verlassen (müssen?), es bringt aber vielleicht Besserung z.B. bei der Einhaltung vereinbarter Probentermine, wenn da eins der Probleme liegt.


    Dass einzelne Bandmitglieder tatsächlich rausgeschmissen wurden, habe ich noch NIE erlebt, wenn sie nicht vor allem menschlich ein Störfaktor waren und alle anderen massiv genervt haben. Zumal eine Amateurband häufig noch von anderen, eher zwischenmenschlichen Dingen geprägt wird, die mit Musik gar nix zu tun haben. Kennt man ja auch aus Vereinen, dass da ganz unterschiedliche Erwartungen zusammentreffen.



    Wenn ich selbst dauerhaft von zu geringen Ambitionen oder Skills genervt war und einer Band nichts positives mehr abgewinnen konnte, habe allerdings ich schon das eine oder andere Mal die Konsequenz gezogen und bin gegangen, habs auch eigentlich nie bereut.

    So, hab mir mal ne Flasche Bref besorgt. Wenn ich mit der Beckenreinigungswirkung nicht zufrieden bin, muss ich halt meine Duschkabine damit putzen. Ist eh mal wieder fällig.


    Außerdem dachte ich mir, lieber sofort austesten als später, wenn aufgrund der plötzlich riesigen Nachfrage die Preise dafür steigen. :D

    einen geringen bis riesigen Unterschied ausmachen

    ???

    Hab ich so noch nicht erlebt. Teppich, Kessel und Felle sollten natürlich harmonieren, auch die von dir angedeutete Form des Beds. Mit was ich meine Teppiche dann aber feststrapse, ist klanglich m.E. völlig egal, wenn man sich nicht einbildet, Flöhe husten zu hören.

    Ich habe wirklich schon einige Snares gestimmt, aber in Bezug auf die Befestigung sind mir noch NIE klangliche Unterschiede aufgefallen, nachdem ich Bänder gegen Schnüre getauscht habe, weder positiv noch negativ. Nach dem Wechsel kompletter Teppiche durchaus, da funktionieren tatsächlich manche Kombinationen besser, manche schlechter.


    Daneben gibt es aber natürlich andere Argumente für oder gegen die verschiedenen Befestigungen. Es soll z.B. schon vorgekommen sein, dass sich Drummer mit den Schnüren Kerben ins Bed geschmirgelt haben, was ich bei weichem Holz und hoher Teppichspannung für denkbar halte. Selbst gesehen habe ich solche Schäden aber nicht.

    Den Firmennamen hatte ich schon mal gelesen und unter "Just another drum brand" abgelegt ;)

    Anscheinend eine historische Marke, die unter neuer "Betreiberschaft" im alten Look wiederauferstanden ist, wenn ich das richtig lese. Vermutlich eine längst verloren geglaubte Perle des US-Schlagzeugbaus.

    Ok, für mich war das bisher "Band" 😉

    Ne, wenn es nen Unterschied gibt, dann vielleicht messtechnisch. Praktisch hörbar ist das nicht.

    Ich finde Schnüre leichter zu justieren, deshalb verwende ich sie ausschließlich.