Beiträge von trommla

    asiatisches Mahagoni, auch oft Lauan oder Meranti genannt

    War auch meine erste Einschätzung. An der Gratung kann man zumindest gut erkennen, dass das Holz nicht besonders dicht und schwer sein dürfte. Mit dem Stil der Böckchen und der Abhebe assoziiere ich im Moment rein gar nichts, sieht für mich nach irgend ner Fernostschnarre aus.

    m_tree

    Da hast du vermutlich Recht, deshalb schrub ich ja vom Budget.


    Und der zweite Abschnitt meines Beitrags bestätigt ja im Prinzip genau deine Aussage. Hab selbst auch nur billige Audio Technika für die Toms, reicht mir allemal.


    Hab nur speziell mit t-bone keine Erfahrung, lediglich ein t-bone BD-Mikro fand ich mäßig und habs schnell wieder verkauft.

    Oliver_Stein

    Ich schmunzel gerade, weil sich unsere Vorlieben ziemlich ähneln. Wärest du nicht am anderen Ende Deutschlands, könnten wir uns gegenseitig immer gut aushelfen.


    Ich finde Flatbase auch ziemlich limitiert und hatte mich aus eben diesem Grund seinerzeit dagegen entschieden. Abgesehen davon, dass ich Optik und Stabilität schlechter finde.


    Ja, das Vintage Series ist schwer, aber schlicht nicht verhandelbar bei mir

    Eh klar. Ich hab zwar leichtere Alternativen, aber das Sonor ist und bleibt mein Favorit. Auch wenn ich das leichte und kleine Catalina öfter einpacken, kommt das Sonor mit, wenn auf der Bühne Platz ist.

    welche Mikrofone für die Toms würdest du empfehlen?

    Ging zwar nicht an mich, die Frage, aber ich spring mal ein. Wie bei allen Mikros entscheidet auch hier wesentlich das Budget. Ich mag z.B. die Sennheiser MD421an den Toms gerne.


    Im günstigen Marktsegment wäre ich bei den Tommikros pragmatisch und würde nehmen, was gerade irgendwo gebraucht hergeht. Am EQ rumschrauben musst du bei allen, und typische Tomsounds sind i.d.R. stark bearbeitet, so dass man Unterschiede einigermaßen egalisiert. Für Live finde ich Clipmikros super, wenn du primär daheim recordest, können Tommikros auch auf Ständer. Hat wg. der Übertragung von Schwingungen sogar Vorteile.

    Falsche Felle können einem echt den Tag versauen. Hab ich allerdings auch schon mit teuren Markenfellen erlebt, dass mir der Sound einfach nicht gefallen wollte. Welches Set mit welchen Fellen am besten harmoniert, lässt sich leider nicht immer exakt vorhersagen.


    Wie schon irgendwo geschrieben, fand ich meine ersten Gehversuche mit den Encore-Pinstripes sehr gelungen. Wenn aber alle Serien in Billig ebenso gut wären wie in Teuer, gäbe es ja keinen Grund mehr für Remo, überhaupt zu unterscheiden. Dass Unterschiede deutlicher zu Tage treten, je offener man seine Trommeln stimmen möchte, also je weniger vorgedämpft die Felle sind, überrascht mir gar nicht.

    Yamaha Crosstown Hardware

    ist optisch bei aller Gewichtsersparnis überhaupt nicht mein Ding, meine einstrebigen Tama Stagemaster Ständer tun ihren Job aber auch. In der zugehörigen Powerpad-Tasche noch gut rückenfreundlich zu transportieren, das reicht für den Moment.


    Ansonsten bin ich komplett bei dir. Wenn ich überlege, was ich früher rumschleppen musste, vor allem all mein Roadpro-Gedöns im Rollencase. Nie wieder, so lange ich keinen Drumtech zum Schleppen bezahlen kann. :D

    Kompakte Sets mit dünnen Kesseln und leichter Kesselhardware, lediglich das Sonor Vintage Series Set trägt etwas mehr auf. Aber auch das lässt sich mit 22/13/16 in Bags noch gut transportieren.

    Beide mit gleichen Fellen, Teppichen und Spannreifen bestückt.

    Da liegt vielleicht ein Teil des Geheimnisses. Meine Snares klingen ziemlich unterschiedlich und werden von mir für ganz unterschiedliche Sachen genutzt. Aber da hat auch jede eine andere Fellkombi und nen anderen Teppich drauf. Ich versuche jeder Snare ihren eigenen Charakter zu entlocken bzw. ihr eine Rolle zuzuweisen. Die Allround-Snare, die Oldschool-Snare, die Reggae-Snare, die Bigband-Snare usw.

    Dass manche aus Holz, andere aus Messing, Alu oder Stahl sind, würde ich beinahe als zufällig bezeichnen und erscheint mir keinesfalls zwingend.

    danke für deine großartige beschreibung und empfehlung.

    Danke für die Blumen. Gerne geschehen :)

    Ich sehe es ziemlich pragmatisch. Es gibt etliche gute Drumhersteller. Einerseits etablierte Marken mit weltweitem Service. Andererseits tolle kleine Customschmieden in D. Wenn ich hierzulande customize, weiß ich, dass der Trommelbauer und die gleiche Sprache sprechen und Missverständnisse dadurch minimiert werden. Und wenn man sich doch wegen irgendwas partout nicht einig wird, gilt für beide gleiches nationales Recht. Bei etablierten Herstellern mit deutschem Vertrieb weiß ich schon vorher exakt, was ich bekomme, also auch dabei sehr überschaubares Risiko. Alles andere ist wie an der Börse zu spekulieren. Du kannst nie wissen, wie es ausgeht.


    Abgesehen davon reizen mich solche Exotenfinishes glücklicherweise auch nicht, weil ich weiß, dass sich mein Geschmack ändert. Da kannst du beim Verkauf mit Glück noch den Kilopreis aushandeln, Marke und Finish sind jedenfalls kein guter Kaufanreiz.


    Edit:

    Die Website ist under construction.

    Übrigens auch ein Indiz dafür, dass sich dahinter kein seit Jahren etablierter und über Zweifel erhabener Custom-Trommelbauer versteckt, den zu testen es sich lohnt.

    Falls du noch nicht gekauft hast: ich kenne die Sonor-Snare nicht, fand aber alle eher günstigen Sonor-Snares, die ich unter die Sticks bekam, eher weniger überzeugend. Zwar traue ich mir inzwischen zu, aus den meisten Snares mit Hilfe von Fell- und Teppichwahl sowie Stimmung einen brauchbaren und im passenden Kontext geeigneten Sound zu bekommen. Als erste und damit "One-Fits-All" Snare würde ich jedoch um die AQ2 instinktiv erst mal nen Bogen machen.


    Für ne Universalsnare, die in allen Lebenslagen ne gute Figur macht, braucht man kein Vermögen einplanen. Aber man sollte mit Sticks und Stimmschlüssel im Laden testen, was geht, und was nicht. Wer von uns hier welches Modell bevorzugt, halte ich für wenig hilfreich, da müssen einfach die eigenen Ohren entscheiden. Wenn du einen bestimmten Sound möchtest, dann lerne deine Snare so zu STIMMEN, statt nach Empfehlungen zu fragen. Ne ordentliche Snare kann nämlich im Grunde alles, wenn du weißt wie.


    Wenn du ein Auto kaufst, fragst du doch auch nicht "ich muss beruflich in nächster Zeit häufiger nach Berlin, welches Auto soll ich mir dazu kaufen?". Das geht nämlich mit allen, nur ist die Fahrt mit einigen vielleicht komfortabler als mit anderen. Worauf du dabei exakt Wert legst, kannst nur du selbst herausfinden.


    Gerade die Snare als Herzstück definiert deinen Sound, und da würde ich im Zweifel das beste Instrument kaufen, das ich mir leisten kann. Und zwar das, welches sich unter meinen Sticks am besten anfühlt, egal was andere sagen.

    Dieser Sonor-Eimer wird mit gutem Teppich und den richtigen Fellen sicher annehmbar klingen, aber wenn du erst 2 Felle und nen neuen Teppich brauchst, bist du auch bei 70 Euro extra, also wieder beim regulären Preis. Und falls z.B. der Strainer nicht gut ist (ich bin da ziemlich picky), nervt die Snare am Ende trotzdem.


    Die ganze Tama S.L.P. Reihe liefert insgesamt echt tolle Instrumente zu fairen Preisen, und da ließe sich mit etwas Geduld auch gebraucht sicher mancher Schnapper schießen. Aber auch hier solltest du in Ruhe im Laden testen, was dir gefällt.

    Du müsstest eben entscheiden, ob Holz oder Metall

    Die überbewertetste Frage überhaupt. Im Laden wirst du merken, ob das überhaupt für dich nen Unterschied macht. Ich sitze an so vielen verschiedenen Snares, und ich stelle immer wieder fest, dass mich exakt 2 Dinge interessieren. Erstens: ist die Snare ordentlich gestimmt? Zweitens: funktioniert die Abhebung zuverlässig? Es gab noch nicht EINE Situation, wo ich mir statt ner Holz ne Metallsnare oder statt Stahl Gußreifen gewünscht hätte. Die Effekte sind einfach zu gering.


    Geh in nen guten Drumladen, teste, und wähle die Snare, deren Gesamtpaket aus Sound, Optik, Handling und Preis dir am besten erscheint. DAS ist deine Snare.

    Auch in der Musik verkennt der gemeine Dorfrocker in seinem Kellerprobezimmer gerne, dass ohne Investition

    nichts läuft. Manche bescheißen sich selbst und nennen sich "semi-professionell", was eigentlich nur heißt, dass

    sie tagsüber genügend verdienen, um abends ihre teure Gitarrensammlung vorführen zu können und dann

    noch behaupten, sie hätten beim Gig etwas verdient (was betriebswirtschaftlich meistens Blödsinn ist).

    Man kann sich ja mal fragen, wieviel Geld man schon in sein Instrumentarium gesteckt hat. Alleine Instrumente und Zubehör belaufen sich im Amateurlager nicht selten auf fünfstellige Summen, ohne dass man über jedes Paar Sticks, Felle, neue Saiten oder Fachliteratur Buch führt. Und dann überlege man sich, welche Gesamtsumme an Gagen man über die Jahre so vereinnahmt haben könnte. Darüber, dass das Finanzamt eine Gewinnerzielungsabsicht erkennen könnte, brauchen sich die meisten wohl dabei keine Sorgen machen.

    ABER! Wo krieg ich einen passenden Snareteppich her?

    Einer der Gründe, weshalb ich froh bin, schon lange keine Snare mit Parallelabhebung mehr zu besitzen. Und kaufen würde ich auch keine mehr, da könnt se noch so günstig sein.

    Aber bis du das Teil schön restauriert hast, findet sich ja eventuell noch ne Lösung. Ich drücke dir die Daumen.

    Leider macht das Alter vor niemandem Halt, aber je nach Schwere kann danach zumindest wieder ein normales Leben erreicht werden. Dass Nicko es noch auf große Bühnen schafft und dabei keine allzu schlechte Figur macht, ist ne verdammte Leistung. Ich freu mich riesig für ihn, dass er weit von existenziellen Nöten entfernt sein dürfte und nicht wie mancher Profi im Alter bis zur Grube weitermachen muss, weil die Rente nicht reicht.


    Ach ja, weils hier ja mehr um seine Sets geht. Ich finde, seine regelmässig neu designten Sets gehören eher in ein Kunstmuseum. Das Instrument selbst ist doch seit Jahrzehnten immer gleich bis aufs Mü, nur dass immer wieder mal wer anders sein Badge draufkleben darf. Gääähnend langweilig.

    Jungs und Mädels, alles gut, wir werden gebraucht. War gestern als erwachsener Begleitschutz mit meiner 14jährigen bei einem K-Pop-Konzert. Und siehe da, vor- und Hauptact hatten bei ansonsten 95% vorproduzierten Tracks tatsächlich beide nen Livedrummer auf der Bühne.8)

    Ok, natürlich befeuert mit Triggersounds...



    Musste ich grad wg. der Überschrift loswerden, wollte das Thema aber nicht weiter stören.

    Ich werfe mal Worldmax in den Raum.

    Mal so dazwischengegrätscht. Ich erinnere mich von früheren Produktfotos an eher weniger überzeugende Strainer bei vielen Worldmax-Snares. Für mich wäre ein subobtimaler Strainer ja bei aller Klang- und Verarbeitungsgüte ein NoGo. Insofern ginge mein erster Blick bei gebrauchten Wordmax zum Strainer, nicht dass man hier noch nachrüsten müsste. Aktuelle Modelle haben anscheinend so ne Pearl-Style-Abhebung, nicht besonders fancy, aber solide.