echts und Links davon pingt das Fell hübsch-hässlich.
Soll es ja eben nicht!!! ![]()
echts und Links davon pingt das Fell hübsch-hässlich.
Soll es ja eben nicht!!! ![]()
Ich weiß nicht, ab wann ein Drumsolo ein Drumsolo ist. Aber ich weiß, wann es für mich ein gutes Drumsolo ist. Wenn es erstens nicht länger als 16, max. 32 Takte lang ist, und ich es zweitens nicht spielen muss. Das klassische "Big Solo" ist schrecklich, egal ob Drums, Gitarre, Sax oder Dudelsack.
Strain heißt nun mal sieben, da kann der Goggle-Übersetzer nix für ![]()
Reifen und Felgen gehören auch irgendwie zusammen, finde ich.
Ach komm, lass gut sein, ich glaub dir geht's hier um was anderes als um den Inhalt meines Feedbacks. Hatten wir beide ja schon mal, dieses Thema.
Alles gut ![]()
Warum fällt mir grad Friedemann Schulz von Thun ein?
Vielleicht schließe ich auch zu sehr von mir auf andere, aber ich bräuchte kein kollektives Feedback, um zu wissen, wo meine spielerischen Schwächen liegen, die ich gerne noch eliminieren möchte. Ebenso kenne ich die "Schwächen", für deren Beseitigung ich Stand heute keine große Mühe mehr aufwenden werde. Double Bass Drumming wäre so ein Thema.
Daher analysiere ich hier vorgestellte Videos nicht kleinteilig nach untighten Doubles oder zu spät gesetzter Bassdrumschläge, denn der/die Betreffende weiß das meistens selbst recht genau, so meine Erfahrung. Wenn nicht, handelt es sich häufig um eher wenig selbstreflektierte Zeitgenossen, die interessiert das dann aber auch nicht.
Wichtiger finde ich, Dinge zu nennen, die einem selbst vielleicht nicht sofort ins Auge fallen, bzw. Tipps, die man im Laufe eines Drummerlebens lernt, nachdem man schon etliche Jahre in Bands hinter sich hat. Oder Aspekte, an denen man sich selbst lange die Zähne ausgebissen hat, bis dann mal ein Schlüsselmoment kam, an dem alles anders wurde ![]()
Unsaubere Doubles oder Paradiddles gehören definitiv für mich nicht dazu, denn wenn ich keine Vermeidungsstrategie fahre, merke ich bei jeder Übesession (mit Metronom!) selbst genau, dass sie noch nicht perfekt sind.
Um aber noch mal auf Dr. R_o_c_k einzugehen, finde ich deine Handtechnik etwas auffällig. Die Hände sehen nicht aus, als ob du daran arbeitest, die Bewegungsmuster rechts und links einigermaßen identlisch zu halten. Die rechte Hand wirkt auf mich fast schon etwas steif im Handgelenk, die linke dafür übertrieben "dynamisch". Da geht das Handgelenk vor dem Schlag nach oben, als wenn du ne Marionette wärst und jemand am Faden zieht. Kann man machen, ist aber ziemlich unergonomisch in meinen Augen. Wie viel deine Finger noch zum Schlag beitragen, kann ich nicht exakt sehen, es scheint aber keinen kontinuierlichen Übergang zu geben, denn bei Ghost Notes fehlt dir die Kontrolle, was dafür spricht, dass die Finger der linken Hand bei dir eher eine untergeordnete Rolle spielen, um es vorsichtig zu formulieren.
Drum Bee ist das ein Feedback mehr nach deinem Sinn? ![]()
Ich bin aber nicht sein Lehrer, sondern beurteile exakt das Ergebnis, welches er öffentlich präsentiert. Wäre ich sein Lehrer, würde ich versuchen, ihm genau aufzuzeigen, mit welchen Übungen er die Dinge erlernen kann, die er momentan noch nicht sauber kann. Dann bekäme ich aber Geld dafür ![]()
Im übrigen ist das keine ganz neue Weisheit, dass einen guten Drummer nicht auszeichnet, was er kann, sondern dass er genau weiß, was er nicht kann. Denn nur dann hört sich das Ergebnis solide und bestenfalls professionell an.
Ihm dann zu sagen, dass man nur das zeigen sollte, was man nach eigener Überzeugung fast tadellos spielen kann, find ich irgendwie doof.
Jetzt hab ich mir sogar extra meinen gesamten Beitrag noch mal angesehen und mich gefragt, ob du begriffen hast, was ich da schreibe. Manchmal fällt es mir nicht ganz leicht, bei solchen Rückmeldungen nicht unfreundlich zu reagieren 
Das kann jede!!! Snare, auch deine Mapex (ohne sie zu kennen), wahrscheinlich sogar ne Piccolo mit 3" Tiefe.
Was nicht jeder Drummer kann, ist mit der richtigen Aufnahmetechnik das richtige draus zu machen.
Das ist nämlich bei Inflames - natürlich - ne hochbearbeitete Studioaufnahme, live im Raum wird keine Snare so klingen.
Allerdings würde ich das Fell eher nicht zu locker spannen, sondern eher mittel bis hoch, und dann z.B. nen Snare Donut obendrauf legen, den man sich auch aus nem alten Fell schneiden kann, statt (zu)viel Geld dafür auszugeben, nur dass ein Logo draufprangt. Die Snare hat auf der genannte Aufnahme durchaus ordentlich Attack, den du mit lockerer Stimmung nicht bekommst. Der Donut macht dann den Sound insgesamt schon tiefer, ohne aber den Knack zu verlieren.
Die Welt braucht keine neuen Snares. Felle und Stimmen machen den Unterscheid.
Emotional bin ich da komplett bei dir. Aber es ist nun mal die Musikalienindustrie. Wenn die Industrie nur noch auf den Markt bringt, was wirklich gebraucht wird, gibt es bald keine Schlagzeughersteller mehr, und wir schauen alle in die Röhre. In anderen Lebensbereichen wären die Auswirkungen noch dramatischer.
Allerdings glaube ich, man hätte auch ohne Tamtam einfach ein paar Metallsnares in bestehende Serien integrieren können, das hätte zumindest (bei mir) absolute Zustimmung statt Stirnrunzeln hervorgerufen, denn Metallsnares gehören einfach seit Jahrzehnten dazu.
Dass Sonor mal eine Serie Metallsnares inkl. Aluminium und "Black Beauty" startet, war doch längst (!) überfällig.
Wer erwartet denn da bitte, dass hier das Rad neu erfunden wird ?!
Absolute Zustimmung. Mir ist nur die Präsentation ne Nummer zu dick aufgetragen für Trommeln, die wirklich NICHTS haben, was nicht viele andere Hersteller ebenso (oder besser bzw. günstiger?) liefern. Wenn's wenigstens schee warn.
Vor allem was Präzision und Timing angeht wäre ich über Rat ganz froh!
Warum? Wenn's Timing passt, gibt's Lob, wenn nicht, kennst du die Antwort. Das ist das böse Wort mit Ü, was man nicht aussprechen und noch viel weniger tun darf ![]()
Aber etwas konkreter gesprochen, hier nun mein Feedback. Wie immer gefällt mir die Auswahl deiner Stücke gut, weil nicht irgendwelche Chops im Vordergrund stehen, sondern der solide Groove. Allerdings steckt auch ein wahrer Kern in meinem Eingangsstatement. Du bist technisch noch nicht dort, wo man sein müsste, um die Nummer zu spielen. Bzw. könnte man die Nummer schon spielen, den Groove hast du ja. Nur führen dich nicht wenige Fills und auch die Ghostnote-Triplets auf der Snare an deine spielerischen Grenzen, wo es noch gut klingt. Also mit "gut" meine ich wirklich gut im Sinne professioneller Wirkung, also schon mit Anspruch. Nicht nur ganz ok für nen Freizeitdrummer. Da ist so manches einfach "hingeschludert", und das beste dran ist eigentlich, dass es dich wenigstens meist nicht aus dem Groove bröselt.
Wenn dir die Zeit zum Üben fehlt, was in den besten Familien vorkommt, besteht die Kunst darin, nur Dinge zu spielen, die wirklich sicher klappen, und alles andere wegzulassen. Ich bin zwar kein Videodrummer, sondern spiele nur Live und im Studio, aber meine Devise ist immer, sobald es öffentlich wird, muss das Ergebnis alle außer mir überzeugen (mich schon auch, aber ich finde halt immer Punkte, die noch zu verbessern wären). Wenn das bedeutet, Dinge zu vereinfachen, dann ist das halt so und wird damit begründet, dass es mein individueller Stil ist. Dass ich etwas nicht kann, geht niemand was an ![]()
Ach ja, richte mal den Scheinwerfer neu ein. Dein Gesicht ist attraktiver als ein käsiger Arm.
ich hab jetzt nach 5 jahren auch noch kein china, obwohl ich immer wieder überlege. aber irgendwie gehts mir doch ned so ganz ab und zweitens hab ich noch keines gefunden, das auch verfügbar/leistbar ist, das mir wirklich gefällt.
Haha, ich nach 40 Jahren auch nicht, obwohl ich lose schaue. Ich weiß nur, bei mir wird's kein Paiste ![]()
Ich könnte mich einfach selbst zitieren, weiß aber nicht mehr, in welchem Fred zu welchem Instrument ich das schon mal geschrieben hatte.
Bei der Masse an Beckenherstellern und -modellen macht es überhaupt keinen Sinn, nach Empfehlungen zu fragen, selbst wenn hier gerade ne Tendenz zum Paiste 2002 20" zu bestehen scheint. Selbst wenn ALLE es mögen würden, sagt das nämlich nichts über DEINEN Geschmack aus. Ich mag z.B. die 2002 Becken nicht besonders und würde auch kein China dieser Serie in Erwägung ziehen, wenn die ganze Welt es empfiehlt. Es sei denn, es gäbe gar keine andere Auswahl, aber dann müsste man auch nicht fragen ![]()
De facto kommt aber summa summarum fast immer mehr als eine Empfehlung, die trotzdem nur ein winziges Spektrum der Marktbreite abdeckt.
Gehe in den Laden testen (ok, könnt schwer werden, weil dort selten viele Chinas hängen), oder vergleiche verschiedene Videos, ohne dabei auf bestimmte Marken oder Urheber zu achten, damit du erst mal eine Idee bekommst, welcher Sound dir in etwa vorschwebt. Ein 16" China ist nämlich was komplett anderes als ein 20", und ein Wuhan kannst du nicht mit nem Sabian oder Paiste vergleichen. Wenn sich herauskristallisiert hat, was du brauchst, dann schränke die Auswahl ein und höre dir deine Favoriten ruhig auch auf verschiedenen Quellen an. Mir haben z.B. irgendwelche YT-Schnipsel von Privatanbietern oft mehr geholfen als High Gloss - Produktvideos, um Becken einzuschätzen.
Dann, und wirklich erst dann, ist es sinnvoll, ein Forum zu befragen. Das könnte folgendermaßen lauten:
"Hey Leute, ich möchte mir ein China zulegen und habe anhand von Internetvideos das China XY gefunden, welches mir gut gefällt. Hat jemand Erfahrungen damit? Oder kennt jemand noch Alternativen mit ähnlicher Charakteristik, die ich bisher übersehen habe? Danke für eure Hilfe."
Sonst hast du schlimmstenfalls exakt so viele Vorschläge, wie es Antworten gab, und bist kein Stück weiter als vorher. Nach deinem bisherigen Beckensetup zu urteilen, hast du noch nicht viel Erfahrung am Drumset, sonst wären die Messingbleche wohl schon längst verschwunden. Daher lautet meine Empfehlung sowieso, schenk dir das China vorerst und investiere in gute Hihat und Ridebecken, das bringt dein Spiel weiter nach vorne als ein zusätzlicher Soundeffekt. Dann lernst du nämlich, wie variabel ein GUTES Becken klingen und spielerisch einbezogen werden kann. Ein billiges China bringt dir EINEN neuen Sound, gute Hihat- und Ridebecken Dutzende.
Danke für den Link zu einem wirklich spannenden Thema. Leider musste ich mittendrin abschalten, als Vincent mit dem Gendern angefangen hat. Man darf gerne Schlagzeuger*innen schreiben, wenn einem das ein Bedürfnis ist, aber beim gesprochenen Wort ist dieser "Schluckauf" einfach ein Verbrechen an unserer Sprache. Da wird mich schlecht. So, nu isses raus, und ich muss mich wohl jetzt wo anders zu dem Thema informieren...
Muhaha, zumindest der Text auf der Sonor-Page ist wirklich Spitzenklasse. Geschwurbel at its best:
Unsere neuen Snare Drums der Kompressor Serie verwandeln Luft in reine Klangenergie, die dir vom ersten Schlag an den Atem raubt. Die sensible Resonanz, der kraftvolle und charakteristische SONOR Sound und die große Auswahl an Materialien und Größen machen diese Snares zu einem echten Arbeitstier, das sich für eine Vielzahl von Musikstilen eignet.
Dank des verwendeten Optimum Shell Measurements (OSM) können die Trommelfelle durch den leicht reduzierten Kesseldurchmesser freier schwingen. Für maximale Stimmstabilität auch unter extremen Bedingungen sind diese Snares zusätzlich mit TuneSafe Spannböckchen ausgestattet.
Ach was, passt doch, du must nur noch die Rock-Adaption dazu arrangieren, so mit Stromgitarren und Verzerrer ![]()
Ich will da gar nicht groß drauf eingehen, was du draus machst, ist sauber gespielt, aber kein bisschen jazziges Feeling. Technisch hast du's drauf, aber es ist ALLES zu laut und mit Marius' gar nicht geheimer Superpower getrommelt.
Es stimmt schon, man merkt das insbesondere bei der Snare. Wenn die Snare nen Backbeat spielen darf/muss, steht das explizit in den Noten, alles andere sind dynamisch Ghost Notes unterschiedlicher Dynamikstufen, die nur zum Compen der Melodieführung mal akzentuiert werden, aber nicht nach vorgegebenen Pattern. Vielleicht solltest du mal genauer die Bewegungsabläufe von Jazzern beobachten, da siehst du, wie die Sticks federleicht auf den Fellen tanzen, statt zu "schlagen". Auf dem Ride verhält es sich im Grunde ähnlich, nur fällt es nicht so ins Gewicht, weil das Swingpattern üblicherweise eh führt und im Vordergrund steht.
Schau mal hier dem Meister auf die Finger, wie sanft und entspannt er zu Werke geht:
Ich wische auch traditionell, zumindest weitgehend, weil ich mich dabei wohler fühle. Richtig oder falsch gibt es m.E. eh nicht, wenn es für dich funktioniert.
Geiler Sänger, geile Band, geile Nummer sowieso. ![]()
Einziger kleiner Kritikpunkt, warum singt ihr die Backings nicht wie im Original mehrstimmig? Da hinten stehen doch 2 Jungs mit Mikros.
A-Drums klingen in echt nicht so wie man es von Produktionen kennt, die auf Mehrfachmikrofonierung setzen und bei der Nachbearbeitung auf Hochglanz poliert werden
Na ja, wenn ein Set ungestimmt ausgeliefert wird, klingt das nicht nur im Vergleich kagge, das kann übelst frustrieren, wenn man keinen Plan hat, wie es besser geht. Ich hatte lange Zeit Frust, weil ich mein Set nie ordentlich zum Klingen gebracht hab, ohne ne Gaffa- und Temposchlacht zu veranstalten. Völlig planlos eben.
Weshalb ich nicht komplett das Handtuch geworfen habe, liegt wahrscheinlich daran, dass die Messlatte damals viel niedriger lag und sich ja keiner im Internet informieren konnte. Hauptsache man hatte ein eigenes Set mit ein paar Becken dran, die Details gingen eh im allg. Getöse unter.
Es ging ja hier darum, das ein Anfänger meint ein edrum wäre eine gleichwertige Alternative zu einem Schlagzeug wenn man sich nicht
die Möglichkeit schaffen will ein ebensolches zu spielen.
Weniger Dynamik, geringe Auflösung und dadurch einfacher zu spielen sehe ich nicht als Mehrwert für einen Anfänger.
Es kommt ja nicht nur auf die zeitliche Abfolge der Schläge an, sondern auch auf Anschlagwinkel und Schlagposition wenn jeder Schlag gleich klingen soll.
Mit diesen Einwänden hast du sicherlich komplett recht. Ich würde auch niemand empfehlen, sich auf nem E-Drum auf die Aufnahmeprüfung am Konservatorium vorzubereiten ![]()
Die Zielsetzungen sind aber individuell völlig unterschiedlich, und nicht jeder, der Spaß am Schlagzeug hat, sieht das Instrument überhaupt gleichwertig zu Klavier, Geige und Co., in die man als Lernender richtig Zeit und Mühe investieren muss. Für viele geht es beim Trommeln um das schnelle Erfolgserlebnis, ohne große Vorkenntnisse spielerische Erfolge hören zu können. Jeder Rhythmus, den man auswendig neu lernt, ist schon ein Meilenstein, Rudiments, Independence und der ganze Kram hingegen ganz weit weg.
Schlagzeug gehört m.E. zu den Instrumenten, die nicht nur Laien, sondern auch studierte Musiker lange Zeit komplett unterschätzt haben, es gelegentlich vielleicht immer noch tun. Um einen Großteil populärer Musik begleiten zu können, braucht's ja auch wirklich nicht viel, zumindest nach der Anzahl der Noten zu urteilen. Die üblichen Schlagzeugerwitze habe ja schon nen wahren Kern.
Wir setzen glaube ich zu oft voraus, dass jeder, der sich für Drums begeistert, deshalb auch Ambitionen hat, richtig gut zu werden. Vielen ist das aber völlig wumpe, sie wollen einfach Fun am Set. Ich wüsste nicht, weshalb das nicht auch am E-Set möglich sein sollte!? Wenn sich mit der Zeit die Erkenntnis einstellt, dass man doch mehr Zeit (und Geld) investieren sollte, um wirklich seriös trommeln zu lernen, wird man eh sein Equipment hinterfragen. Das erleben wir aber doch beinahe alle irgendwann, dass sich die Frage stellt, wie es in der Beziehung zu unserem Instrument weitergeht, ob wir nun akustisch oder elektronisch begonnen haben.
Und deshalb ist die Behauptung, dass E-Drums und E-Auto die Allheilmittel wären, hier wie da hinterfragenswert.
Wer hat das behauptet? ![]()
Auf diesen Punkt wird doch in JEDEM vergleichbaren Fred von fast JEDEM hingewiesen. Ich glaube, auch in diesem Handlungsstrang kam der Hinweis mindestens einmal.
Es ging ja hier darum, das ein Anfänger meint ein edrum wäre eine gleichwertige Alternative zu einem Schlagzeug wenn man sich nicht
die Möglichkeit schaffen will ein ebensolches zu spielen.
Weniger Dynamik, geringe Auflösung und dadurch einfacher zu spielen sehe ich nicht als Mehrwert für einen Anfänger.
Es kommt ja nicht nur auf die zeitliche Abfolge der Schläge an, sondern auch auf Anschlagwinkel und Schlagposition wenn jeder Schlag gleich klingen soll.
Mit diesen Einwänden hast du sicherlich komplett recht. Ich würde auch niemand empfehlen, sich auf nem E-Drum auf die Aufnahmeprüfung am Konservatorium vorzubereiten ![]()
Die Zielsetzungen sind aber individuell völlig unterschiedlich, und nicht jeder, der Spaß am Schlagzeug hat, sieht das Instrument überhaupt gleichwertig zu Klavier, Geige und Co., in die man als Lernender richtig Zeit und Mühe investieren muss. Für viele geht es beim Trommeln um das schnelle Erfolgserlebnis, ohne große Vorkenntnisse spielerische Erfolge hören zu können. Jeder Rhythmus, den man auswendig neu lernt, ist schon ein Meilenstein, Rudiments, Independence und der ganze Kram hingegen ganz weit weg.
Schlagzeug gehört m.E. zu den Instrumenten, die nicht nur Laien, sondern auch studierte Musiker lange Zeit komplett unterschätzt haben, es gelegentlich vielleicht immer noch tun. Um einen Großteil populärer Musik begleiten zu können, braucht's ja auch wirklich nicht viel, zumindest nach der Anzahl der Noten zu urteilen. Die üblichen Schlagzeugerwitze habe ja schon nen wahren Kern.
Wir setzen glaube ich zu oft voraus, dass jeder, der sich für Drums begeistert, deshalb auch Ambitionen hat, richtig gut zu werden. Vielen ist das aber völlig wumpe, sie wollen einfach Fun am Set. Ich wüsste nicht, weshalb das nicht auch am E-Set möglich sein sollte!? Wenn sich mit der Zeit die Erkenntnis einstellt, dass man doch mehr Zeit (und Geld) investieren sollte, um wirklich seriös trommeln zu lernen, wird man eh sein Equipment hinterfragen. Das erleben wir aber doch beinahe alle irgendwann, dass sich die Frage stellt, wie es in der Beziehung zu unserem Instrument weitergeht, ob wir nun akustisch oder elektronisch begonnen haben.
Und deshalb ist die Behauptung, dass E-Drums und E-Auto die Allheilmittel wären, hier wie da hinterfragenswert.
Wer hat das behauptet? ![]()
Auf diesen Punkt wird doch in JEDEM vergleichbaren Fred von fast JEDEM hingewiesen. Ich glaube, auch in diesem Handlungsstrang kam der Hinweis mindestens einmal.
Na klar. Weil wir sonst eh nix können außer 4/4