Wenn Rocksongs so grade verlaufen, ist mir das auch zu öde
Mir auch ![]()
Es ist echt schwierig, qualitative Bewertungen komplett vom persönlichen Geschmack zu lösen, scheint mir.
Wenn Rocksongs so grade verlaufen, ist mir das auch zu öde
Mir auch ![]()
Es ist echt schwierig, qualitative Bewertungen komplett vom persönlichen Geschmack zu lösen, scheint mir.
Leider gibts aber soo viele eingängige Songs, die nur bei drei Wörtern oder Tönen einen so krassen Ohrwurm verursachen, obwohl man das mal so gar nicht will. Wenn ich so an Wolfgang Petry und Konsorten denke...
Da behaupte ich mal, dass die Musik nicht gut ist
Deine Schlussfolgerung erschließt sich mir nicht. Klar, Wolle Petry und anderen Partyhits find ich persönlich auch zum davonlaufen. Das liegt aber in diesem Genre an der Vorstellung besoffener Horden von Malle-Touristen, was ich extremst uncool finde. Ein Song wie Wahnsinn läuft für mich trotzdem unter "guter" Song, denn er hat im Grunde alles, was wir hier schon so an Gedanken gesammelt haben. Nur eben nicht mich als Fan, aber dafür können weder Song noch Komponist was. Aber der Song funktioniert m.E. musikalisch auch, wenn keiner "Hölle Hölle Hölle " brüllt ![]()
Hoppla...
Was ist denn in dich gefahren? JürgenK 's unreflektierte Aversion gegen alles, was in China produziert wird, ist doch hinlänglich bekannt, ebenso sein etwas ironischer Schreibstil. Muss man nicht immer verstehen und mögen, kann man aber doch links liegen lassen. orinocco ist ebenfalls kein Unbekannter in Fragen etwas schräger Kommentare, was aber bei ihm wohl häufig eher unfreiwillig und nicht destruktiv gemeint ist.
@-00- /Robi
Ich fänds auch prima, du tätst uns mit weiteren Infos zu deiner Neuentdeckung versorgen.
Da werd ich echt neugierig auf Aufnahmen ![]()
Um das zu tun, hättest du aber nicht über zwei Seiten das Forum um Erlaubnis bitten müssen. ![]()
Ich an deiner Stelle würde trotzdem nicht alle Kritik wegwischen, sondern bei nächster Gelegenheit mal im Proberaum aufnehmen, wie es klingt, was ich da so mache. Der Toni mag etwas eingefahren sein in seinen Ansichten. Er kann aber auch tatsächlich neutral (natürlich subjektiv!) kommuniziert haben, wie dein Spiel für Außenstehende mit geschultem Ohr klingt. Ich selbst hab schon häufig Dinge gemacht, die ich vom Fahrersitz aus toll und kreativ fand. Erst bei Livemitschnitten fiel mir dann manches auf, was im Kontext doch nicht so gut klang. Also hab ich versucht, es in Zukunft besser zu machen. An seiner Spielweise unbedingt festhalten zu wollen, spricht nicht zwingend für große musikalische Kreativität.
Hinzu kommt, dass es rein gar nichts aussagt, wenn Bandkollegen sich NICHT zu Schlagzeugsounds äußern. Den meisten ist das nämlich völlig egal. Wie mein Bruder (prof. Gitarrist) bei Becken zu sagen pflegt "macht halt zisch oder ping". Klangunterschiede gehen ihm sonstwo vorbei.
P.S.: ich finde gecrashte Hihats ehrlich gesagt schrecklich, und zwei Crashes (oder 1 Crash plus 1 Splash) hab ich fast immer mit
Übelokalsituation
Du glaubst nicht, wie lange ich gerade gebraucht habe, um dieses Wort zu begreifen. Übel-was??? ![]()
Nur dass mit Unterstützung von Livemusik irgendwer anderes oft ganz ordentlich verdient, während Sportvereine keine Gewinne machen dürfen ![]()
Berufsmusiker, die davon leben müssen, schauen wegen dieser Marktsituation mit dem Ofenrohr ins Gebirge.
Aber anderes und viel zu großes Thema ...
Ach, so lange Hobbymusiker weiterhin bereit sind, Geld mitzubringen, um live spielen zu dürfen, werden astronomische Proberaummieten niemand abschrecken. 😉
Der Kunde hätte mittelfristig über sein Konsumverhalten sicher auf manche Konditionen einen gewissen Einfluss, nur müsste man halt dann auch mal verzichten, statt nur zu jammern.
Wie haben die denn die Snare da ranbekomen?
Sicher, dass das die Snare ist? Hab eher den Eindruck, dass Hängetom und Standtom vertauscht wurden und ein 16er am Haken hängt ![]()
Da hat sich bestätigt, was ich und andere hier schon rausgelesen hatten. Der Typ ist einfach niemand, den man in seiner Band haben will. Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende. Manchmal sind Omas Weisheiten doch nicht so daneben ![]()
Ich bin aus München, wir können von all den bisher genannten Preisen nur träumen. Meine letzte Proberaumbeteiligung in einem großen Proberaumkomplex war mit 100 Euro für einen Tag die Woche nicht überdurchschnittlich. Vor ner Weile habe ich bei einer Band vorgespielt, die als Exklusivmieter 700 Euro für nen 24/7 und zugegeben sehr komfortablen Raum gezahlt hatten. ![]()
Entscheidend dürfte sein, die Durchschnittspreise in deiner Region zu ermitteln. Denn Bedarf an Proberäumen ist selbst in KIeinstädten eigentlich immer vorhanden. Und wer sucht, wird die ungefähr üblichen Preise kennen. Bei vergleichbaren Konditionen wären meine Kriterien Erreichbarkeit und Angebot vor Ort. Wenn die Zielgruppe feste Mieter/Bands sind, kann das relativ einfach gehalten sein, denn was brauch ich gegen deutliche Mehrkosten Amps und Drumset im Raum. Bei häufig stundenweiser Vermietung sind solche Dinge u.U. wiederum recht angenehm, weil jeder froh ist, für Einzelproben nicht alles mitschleppen zu müssen.
Wenn die Preisgestaltung plausibel ist und an die ortsübliche Situation angepasst ist, wird es vermutlich nicht schwer, die Auslastung zu bekommen, bei der sich die Sache rechnet. Alles auch eine Frage des Timings. Wenn du zunächst alles mit dem Eigentümer verhandelst und in trockene Tücher bringst und dann erst Ausstattung beschaffst, noch ehe der erste Kunde gewonnen ist, wird es ein paar Monate dauern, alle Räume zu füllen, in denen du natürlich das Risiko trägst. Kundenakquise zum frühest möglichen Zeitpunkt noch in der Vorbereitungsphase kann dem entgegenwirken. Ein guter/realistischer Zeitplan und zuverlässige Partner halte ich dabei für essenziell. Als Musiker wäre meine Priorität neben einem vernünftigen Preis ein zuverlässiger, verbindlicher EInzugstermin und ausreichend Schlüssel, der ganze optionale Rest (PA, Kühlschränke, Snackautomaten) können mit der Zeit noch ergänzt werden.
Bez. MENSCH möchte ich aber mal reingrätschen.
Alles subjektiv freilich.
Ich hatte schon gedacht, dass irgendjemand sich aufgerufen fühlt, den Song zu verteidigen. Dabei beantwortet dein letzter Satz eigentlich alles. ICH finde den Song schwach, weil er in MEINEN Augen keine schöne Melodie hat, für MEINEN Geschmack im Aufbau ziemlich langweilig ist, und weil MICH dieses Geschwafel überhaupt nicht erreicht. (ICH kapier ehrlich gesagt überhaupt nicht, was er damit ausdrücken will, ein einziger Phrasensalat, bei der ich vermutlich erst mal Wort für Wort analysieren müsste, um zu verstehen, was Herrn G. hier bewegt)
FÜR MICH bewegt sich Grönemeier und die Wahrnehmung seines Werks schon seit Jahren deutlich in diese Richtung:
Das macht's halt auch so schwer (aber spannend), die Qualität eines guten Songs zu beschreiben, denn was macht ne gute Melodie, nen guten Text aus? Unsere konträre Wahrnehmung zeigt's ja deutlich, wie unterschiedlich zwei Menschen das empfinden können. Und wir beide haben in unserem Bezugssystem auch irgendwie recht.
Hmm, da einleitend zu diesem Fred ein Zitat von mir stand, machte ich mir natürlich so meine Gedanken zu dieser Fragestellung. Ehrlich gesagt fällt es mir schwer, zu definieren, was genau für mich einen guten Song ausmacht. Wenn ich das genau wüsste, würde ich wahrscheinlich mehr Zeit mit Songwriting verbringen und nicht ständig Songs anderer Menschen mit meinem Krach untermalen.
Deutlich leichter fällt mir hingegen die Einschätzung, weshalb ein Song in meinen Augen nicht gut geschrieben ist, also weshalb ich häufig bei Bands von eher schwachen Songwriting-Skills spreche. Das erste Indiz für dieses Problem ist bei mir meist schon das bloße Nachdenken darüber. Bei gut komponierter Musik genieße ich nämlich und gebe mich den Emotionen hin, da bleibt wenig Raum für analytische Gedanken.
Hier ein paar Faktoren bzw. Eindrücke, die mich regelmäßig abtörnen:
- es fehlen den Songs gute Melodien mit Mitsummqualität und dazu stimmige Texte. Gerade Amateure finden häufig nix anderes als auf- und wieder absteigende Pentatonik-Lines.
- als Grundlage dienen nicht selten griffige Riffs, um die herum dann irgendwelche Parts in immer wiederkehrender Abfolge gruppiert werden. Um einen Song zu tragen, muss ein Riff aber wirklich herausragend sein. (Beispiel: Back in Black)
- Es gibt keinen schlüssig durchkomponierten Aufbau mit Spannungsbogen, lediglich zueinander irgendwie passende sich wiederholende Teile, die ohne Übergänge wie Eisenbahnwagons eines Güterzuges aneinander gehängt werden
- häufig werden rhythmisch synkopierte Parts erfunden (einfach ist ja langweilig
), statt durch geschickte Kombination unterschiedlicher rhythmischer Phrasen und Ebenen setzen sich dann alle Instrumentalisten einfach drauf. Im Grunde spielen aber alle das gleiche, nur halt jede/r auf seinem Instrument. Komplett eindimensional und langweilig.
- es spielen IMMER alle, und immer ALLE gleich laut.
(Die Aufzählung ließe sich vermutlich noch erweitern)
Ob es nun die "klassische" Struktur aus Verse -Bridge - Chorus sein muss, dazu kann man unterschiedlich stehen, es gibt definitiv gerade aktuell Beispiele, die davon abweichen und trotzdem funktionieren. Auch sollte man nicht voraussetzen, dass jeder gut komponierte Song automatisch ein Mitsing-Hit wird, ebenso wenig wie jeder Hit zwingend kompositorisch gut sein muss. Spontan fallen mir da immer Grönemeiers "Mensch" oder Madonnas "Hung Up" ein, beides imho ziemlich schwache Lieder jener Künstler, aber mit der erforderlichen Marketingmaschinerie im Rücken doch ziemlich erfolgreich.
Und wie schon mehrfach gesagt, spielt das Genre eine große Rolle. Punk kommt aller Wahrscheinlichkeit mit deutlich weniger kompositorischer Tiefe aus als Songwriter-Pop, bei ausreichender Energie und Lautstärke hupfe ich dabei trotzdem begeistert rum. Beim Prog muss man vermutlich andere Kriterien anlegen als bei Jazz, der häufig kompositorisch banal ist (1 bis 2 eingängige Melodiebögen, dazwischen Rumgenudel in teils endlosen Solopassagen), aber von der oft spontanen Interaktion der Musiker lebt. Prog ist mir zu kompliziert, zu kopfig, zu wenig emotional, da bin ich von vornherein raus, deshalb erkenn ich die kompositorische Güte mit höchster Wahrscheinlichkeit gar nicht. Ja mei, und Metal ... da zählt sowieso glaub ich die Lebenseinstellung, nicht so sehr die Musik.
Ach ja, und wenn ich so drüber nachdenke, lebt ein guter Song doch auch wesentlich von ner überzeugenden Stimme bzw. der Persönlichkeit des Interpreten. Wenn ich mich als Sänger auf die Bühne stellen müsste, wär die Resonanz wohl überschaubar, selbst wenn Paul McCartney mir Songs auf den Leib geschrieben hätte.
Ergänzung:
der häufig kompositorisch banal ist
damit ist nicht gemeint, dass ein gutes Jazzthema mit häufig (deutlich) mehr und komplexeren Harmonien nicht auch einen hohen Anspruch hat. Aber die Form ist i.d.R. sehr absehbar und meist wenig originell.
Das ist sicher kein echter Grünspan, aber im Volksmund wird diese Form der Patina durchaus auch so bezeichnet. Eine dunkle "Narbe" wird wohl bleiben, zumindest ist es mir nie gelungen, selbst kleine Flecken unsichtbar rauszupolieren. Über so eine Macke will man da gar nicht nachdenken. Am besten vorher noch ein paar mehr Flecken züchten, dann sieht es vielleicht ähnlich aus wie damals das Zildjian Earth Ride.
Jemand Bedarf an Spritzbecken?
Hier hat aber jmd wenig Sinn für ordentliche Behandlung seiner Becken gezeigt:
Ich nehme an, es handelt sich um eins deiner Sets ![]()
Schade, dass dieser optische Verfremdungseffekt jegliche Details unter den Tisch kehrt. Man könnte unter Verweis auf's Set leider fast ebenso ein Audiofile hören. Auch beim großen Blech im Vordergrund kann ich nur mutmaßen, Ist das ein Backblech? *duckundweg*
ist aber sicher auch für unsere Zunft ein hilfreiches Mittel.
Hä? Warum sollte es das sein? Hab in über 40 Jahren nicht das Gefühl bekommen, dass man für Schlagzeug kräftige Fingermuskulatur benötigen könnte. Wir reden doch über Musik, nicht über Kraftsport, oder?
Ich glaube, dass das auch bei "Profis" so ist. Habe erst kürzlich den "Schlagabtausch Podcast" Episode 60 gehört, wo Dirk Brand genau das bei einer Frage anreißt, dass man als Drummer oft das Gefühl hat, die "anderen" wären nicht vorbereitet:
Der Punkt liegt mir die ganze Zeit schon auf den Lippen bzw. der Tastatur. Profis und Amateure unterscheiden sich in dem Punkt nicht signifikant, Profis haben nur aufgrund ihrer Routine bessere Skills, auch unvorbereitet nicht gleich den ganzen Laden ins Wanken zu bringen, weil sie ihr Instrument ständig nutzen, während ein Hobbyist, der zuhause nichts tut, weder das Programm noch sein Instrument sicher beherrscht.
Btw ist nicht be"herr"schen auch so ein Wort, welches man eigentlich heutzutage gendern müsste? Beherr*inschen? Befrauschen? ![]()
würde ich es einfach mal mit einem Gewicht probieren
Stimmt. 2kg-Eimer in der Bassdrum wie bei Simon Philips sollte reichen und wirkt professionell ![]()