Eher wohl die Fachsprache eines Gebiets, in dem die wissenschaftliche Präzision zugunsten gestalterischer Vielfalt - glücklicherweise - hintenansteht ![]()
Beiträge von trommla
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um bei einem Fellwechsel schonmal die ungefähre Einschraubtiefe im Blick zu haben.
Oje, in Bezug auf Bassdrums bin ich wohl echt ziemlich bequem und wechsle so gut wie nie meine Felle.
Und wenn, dann schaue ich nicht auf die Einschraubtiefe, sondern zähle die Umdrehungen des Stimmschlüssels, nachdem die Rods greifen. Und dann bin ich auch noch ein Fan des "Falten Rausstimmens" für's erste Grobtuning. Der O-Ring wäre also erst meine 3. Rückfallebene, und so viel Redundanz brauche ich nicht

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Leider ist wohl die Sprachregelung wie so oft auch hier nicht ganz eindeutig. Ich habe beispielsweise auf einer Page über Arrangement gelesen, dass die Akzentverschiebung ein Synonym für ne Synkope sei. Nicht mein (bisheriges) Verständnis, aber ne Synkope isses eindeutig

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Waren nicht Staccato und/oder North auch aus Plaste?
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daher für den Moment eher nice to have
Wusste ich bisher nicht, dass Tama so ein Feature hat. Ich fänd's persönlich sogar ausgesprochen praktisch, wenn dieses Durcheinander von Klauen und Schrauben beim Fellwechsel reduziert würde. Zumal ja immer auch noch die Unterlegscheiben lose in der Gegend rumfliegen. Zuhause oder im (aufgeräumten) Studio nicht so schlimm, aber man zeige mir einen Proberaum, in dem nicht ein gewisses Durcheinander regiert. Da dann auf halbwegs versifften Böden rumrobben muss ja nicht sein.
Mal schauen, ob's passende Dichtungen im Baumarkt gibt, dann könnte man das glatt nachrüsten.
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Was hab ich nu anders gesagt? Hab nur statt "ta" versehentlich "e" geschrieben, was typischerweise auf Sechzehntel angewandt wird. 😉
Ansonsten ist es genau diese besondere Phrasierung, die er gerne, aber natürlich nicht ausschließlich verwendet hat. Es ist, wie du selbst schreibst, eher ein Bestandteil des durch ihn und andere geprägte modernere Auffassung des Jazzdrummings, bei dem das seit Klook vorherrschende statische Ridepattern und Comping der Snare aufgelöst wurde.
Edit: das fällt m.E. nicht unter Akzentverschiebung, denn es verschiebt sich ja nix in Bezug auf den Grundpuls.
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sind nach meiner
Auffassung kinderleicht zu stimmen. Aber das sehen hier
im Forum viele anders.
Stimmt, ich erinnere mich an die jüngste Diskussion. Könntest doch mal ein paar Soundbeispiele posten, damit man ne Vorstellung bekommt. Ich beispielsweise hatte so ein Teil noch nie unter den Sticks, noch nicht mal real irgendwo gesehen.
Ich glaube, einer meiner Einwände, ausgehend von meinem Verständnis dieser Free Floater, war die fehlende Möglichkeit, Sustain/Resonanz schnell und gezielt rauszustimmen, wie ich das bei normalen Trommeln machen kann. Für meinen Geschmack resonieren die meisten Toms nämlich nicht zu kurz, sondern zu lang, gerade in der resonanten Zone, um es mit Nils auszudrücken.
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Diese Einbäume reagieren mit Feuchtigkeit, können bei Trockenheit reißen, sie schwinden und sind schwerer als moderne Boote.
Können Holzboote aus dem letzten Jahrhundert immer noch, die Beplankung ist ja ähnlich wie Faßdauben

Gerade nach dem Winterlager frisch zurück im Wasser merkt man das deutlich.
Analog dazu vielleicht mal wieder Kessel aus GFK verwenden? Leicht, formstabil, kostengünstig, kleine Schäden lassen sich hervorragend ausbessern, was will das Drummerherz mehr?
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Das Superlux habe ich auch noch irgendwo rumliegen, aber im direkten Vergleich ist das Behringer doch schon eine andere Gewichtsklasse bei ähnlichem Preis.
Das Behringer funktioniert im Cajon hervorragend, ist immer mit dabei, wenn ich mit Cajon irgendwelche Bühnen heimsuche, auch für den Fall, dass Technik vom Veranstalter kommt. Nicht jeder hat schließlich ne Grenzfläche am Start. Techniker waren bisher immer happy damit. Standardmäßig deaktiviere ich dafür die Mittenabsenkung, die in der Bassdrum sinnvoll ist.
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Haha, natürlich nicht nur die Holzsorte, sondern wieviel Lagen bzw bei Massivholz, ob steambent oder aus dem Stamm gefräst

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Ach verdammt, das ist echt ärgerlich. Klingt tatsächlich, als ob der Gitarrist nicht nur für Zwölfeurofuffzich Probleme macht und man auf ihn eigentlich verzichten sollte. Aber dass der Raum weg ist, scheint doch ein wenig auch deinem "Verhandlungsgeschick" geschuldet. Ich glaube nicht, dass ich mich von nem Mitmusiker so hätte beeindrucken lassen, dass ich mich als Hauptmieter 1:1 mit seiner Position in die Verhandlungen begeben hätte. Müßig, drüber zu spekulieren, aber ne Lektion für die Zukunft.
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Das finde ich am Sichersten bezüglich brauchbaren Sound.
Haha, ich komme mir gerade total abgefuckt vor. Ich komme mit ner amtlich gestimmten Bude an, und was irgendwer damit am Pult macht, ist mir sowas von wurscht ehrlich gesagt. Mein Job ist das gute Eingangssignal (auch spielerisch!), nicht mehr und nicht weniger. Bislang hat mich noch niemand wegen schlechtem Sound zu Schadensersatz verpflichten wollen

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Also der Unterschied ist das true solid kessel keinen Leim an irgendeiner stelle haben und der Kessel somit komplett einheitlich ist während der steambend Kessel an der verbindungsstele der Enden der Holzplatte geleimt werden muss und somit ist dieser nicht ganz einheitlich.
Richtig, das gehört zu den handwerklichen Besonderheiten. Aber meine Frage bezog sich ja auf die Unterschiede bei der fertigen Trommel. Bei meiner Stave-Snare von Pommerenke sagte mir Pommes beispielsweise mal am Telefon, dass das Holz im Vergleich zu Laminat mehr arbeitet und es deshalb gelegentlich zwischen den Dauben zu feiner Rißbildung kommen kann, ohne dass die Trommel deshalb kaputt sei.
Klanglich ist mein Stavekessel eher rund und voll und eher trocken, was aber ebenso an der runden Gratung liegen könnte. Ob ein Vollholzkessel sich davon rein wegen des Kessels nochmal hörbar unterscheidet, das wär eigentlich die Frage. Und da scheint es nach den bisherigen Einschätzungen eher keine eindeutigen Zusammenhänge zu geben. Is halt anders aufgebaut, hat aber klanglich keine bestimmbaren Vorteile, technisch aber durchaus potenzielle Nachteile (Gewicht, Rundheit, Aufwand beim Biegen oder ausfräsen).
Ich halte also fest: für Fans des Besonderen abseits der Sachargumente ne schöne Anschaffung, aber nicht völlig grundlos nicht der heutige Standard beim Schlagzeugbau. Würdet ihr da mitgehen?
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Wow, ein 8" Tom ist einzeln gebraucht eh schon selten, egal von welchem Hersteller/aus welcher Serie. Nicht gerade Mainstream jedenfalls.
Da kann man dir wohl leider nur Glück wünschen bei der Suche.
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Ist denn eigentlich mit dem Vermieter schon das letzte Wort gesprochen? Scheint von allen Möglichkeiten in Summe doch immer noch die beste sprich auch günstigste Lösung zu sein. Wenn er sich doch zu einer Verlängerung des Vertrages bewegen ließe, könntest du ggf. die 12,50 für den Gitarristen erst mal mit übernehmen oder durch 3 teilen. Scheint ja trotzdem besser zu sein als jeder neue Proberaum, den man aktuell so findet und sollte m.E. unabhängig vom Gitarristen betrachtet werden.
Wegen 12,50 jetzt die Grundsatzfrage zu stellen, fände ich nämlich auch nicht angemessen, wenn ihr als Band ansonsten Spaß habt. Gerade angesichts der jüngsten Preisentwicklung sollte man akzeptieren, dass manche Menschen möglicherweise selbst Kleinbeträge hinterfragen (müssen?). Schließlich kann man aus den unterschiedlichsten Gründen zum Sparen gezwungen sein (ärztl. Behandlungskosten, Schulden, uneheliche Kinder etc.)
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bei musik produktiv
Das wär bei ner MP-Hausmarke auch meine erste Anlaufstelle. Allerdings hat MP keine Magnum-Sets mehr im Portfolio, soweit ich erkennen konnte, nur noch Hardware-Ersatzteile. Ich rechne also nicht damit, dass du fündig wirst. Diese Set dürfte (aus der Erinnerung raus) etwa vor 15 Jahren erhältlich gewesen sein, und wer aktuell noch eins hat, wird es vermutlich nicht in EInzelteilen verkaufen. Das ist eher so ein typisches ordentliches EInsteigergerät, was man abgibt, wenn man sich was besseres leistet und kein Zweitset für den Proberaum braucht.
Mit Glück und Geduld findet sich mal eins auf dem Gebrauchtmarkt, ob dann das FInish passt, ist natürlich die große Frage. Man könnte das ggf. als Bastelprojekt sehen und lackieren oder folieren, aber rein sachlich vom Wert des Sets betrachtet stünde der Aufwand wohl nicht dafür.
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+1 für das Behringer. Nutze ich selbst und würde es für aktuell ~ 75 Euro uneingeschränkt empfehlen. Kann durchaus mit etablierten Modellen für deutlich mehr Geld mithalten. Klingt gut und ist robust, zudem mit der schaltbaren Mittenabsenkung recht vielseitig.
Ansonsten würde ich es davon abhängig machen, was du hören willst bzw wie ihr als Band klingen wollt. Solche kompakten Sets können für die Größe erstaunlich fett klingen, aber auch mikrofoniert klingen sie natürlich noch lange nicht wie ein großes Set. Die Beschreibung eurer Musik liest sich, als ob es nicht um maximal modern produzierten Drumsound geht und es durchaus im positiven Sinne akustisch klingen darf, daher fahre ich bei solchen Situationen einen Ansatz wie nils und st_b. Wenn am Pult 3 Kanäle frei sind, würde ich nicht anfangen mit Submix und Pipapo, keep it simple. Was nicht da ist, kann auch keine Fehler verursachen. Wenn ich auf was keinen Bock habe, sind es Irritationen beim Soundcheck wegen technischer Probleme.
Das EAD10 kenne ich nur von YT-Beispielen und finde ich ne spannende Geschichte. Würde ich mir aber nicht primär kaufen, sondern erst mal die Basisversion mit 3 Mikros ins Bandpult testen.
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Ein kleiner aber dennoch gravierender Unterschied.
Dann erklär doch bitte, weshalb der Unterschied so gravierend ist. Handwerklich ist es mir klar, aber bezüglich der fertigen Trommel?
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Aber trotzdem Vollholz, nicht Schichtholz. Ausgehölte Baumstämme waren das nicht, schrub ich auch gar nicht 😉
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Auf der anderen Seite fühlt es sich als Trommler schon teilweise wie eine andere Band an und es war sehr viel Geballers von Josh.
Wird etwas Zeit brauchen, bis es sich für mich so stimmig anfühlt wie noch mit Taylor!
Geht mir total ähnlich. Bin kein besonderer Fan, aber (noch?) hat das alles für mich viel weniger eigenständigen Charakter als mit Taylor. Zum Foo-Fan werde ich mit Josh Freese eher nicht mehr.