Ich schneide sowas aus nem alten Fell nach dem Fellwechsel selbst aus. Klanglich unterscheidet sich der Ring natürlich deutlich von Moongel o.ä. punktuellen Dämpfauflagen. Je nach Breite des Rings verändert sich der Sound teilweise extrem, allerdings reden wir dabei nicht von 1" vs 1,1", sondern eher 1" vs 5". Die bekannten Donuts sind ja auch nur Versionen der gleichen Idee. Nur eben vorgefertigt und teuer.
Beiträge von trommla
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Ich hoffe, das der TS aktuell im Urlaub weilt an einem Ort ohne Internet, denn 2 Wochen ohne Reaktion auf die vielen sehr konstruktiven (und inhaltlich imho völlig richtigen) Beiträge zeugen nicht unbedingt von echter Auseinandersetzung mit dem eigenen Drumming.
Gut, heute ist es scheinbar eher die Regel als die Ausnahme, seine Videos nur wegen Reichweite und Beifall zu veröffentlichen, und wenn der dann ausbleibt, einfach die Mute-Taste zu drücken, also was soll's?
Der Unterschied zwischen "damals" und heute: wir konnten uns mangels Alternativen nur verbessern, indem wir mit Leuten gemeinsam musizieren. Wer deren Feedback ignorierte, fand halt schwer Anschluss und musizierte alleine im Keller, bis ein neues Hobby die Musik irgendwann ablöste. Heute findet vieles virtuell statt, (leider auch oft die musikalische Entwicklung) und die verschiedenen Wege, online zu reüssieren, sind völlig losgelöst von der musikalischen Qualität. Ob nun "alles" völlig den Bach runterzugehen droht, oder ob nur das Pendel gerade wie meist in der Menschheitsgeschichte hart in eine Richtung schwingt, ist eine Frage der Wahrnehmung.
@Trommelfellaz
Deine Frage war auch, ob du mit der Version auf die Bühne kannst, und da hätte ich keine Bedenken. Dein Spielniveau und Zielgruppe ist ja noch eher JuZ um die Ecke als Philharmonie, und da zählt Stimmung, nicht Virtuosität. Hauptsache, man traut sich überhaupt raus auf die Bühne, das zündet bei vielen Nachwuchsmusikern nen richtigen Nachbrenner und öffnet Türen zu echter Weiterentwicklung.
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Es spricht überhaupt nichts gegen Gußreifen anderer Hersteller, lediglich beim Wiederverkauf kann das nachteilig sein, sofern es sich um ein Vintage-Set mit Sammlerwert handelt. Bei einem 08/15 Set auch eher Nebensache.
Gretsch-Hoops scheinen aktuell in D aber tatsächlich nicht mehr so gut erhältlich zu sein. Trotzdem würde ich bei meinem örtlichen Gretsch-Dealer mal anfragen, wenn ich du wäre.
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für einen 11jährigen, der im ÖPNV unterwegs ist, ist ein Cajon normaler Größe schon ziemlich groß und sperrig!
Ach, so eng sähe ich das nicht. Da 11jährige meist nicht im Berufsverkehr zu Freunden fahren (da sollte er ja in die Schule gehen!), sind die Öffis i.d.R. nicht extrem überlastet. Letztendlich muss natürlich der Einzelfall entscheiden (Größe des Kindes, Fahrstrecke etc.). Cajons (ohne Anbau wie Heck Stick und Jedöns) sind wirklich leicht zu tragen, und auch hier sollte m.E. vor allem danach entschieden werden, dass die Größe sich zum kindgerechten SPIELEN eignet, die Sitzhöhe also nicht zu hoch und nicht zu niedrig ist.
Am Ende wird ein Kind das Instrument gerne mit zu Freunden nehmen, das es am liebsten mag, nicht das, was am leichtesten (aus Sicht besorgter Eltern!!!) zu tragen ist. Insofern würde ich unbedingt raten, die Entscheidung gemeinsam zu treffen, wenn das selber bauen nicht mehrheitsfähig ist.
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Ich würde sowas nehmen. Kann man gemeinsam mit dem Filius bauen, kostet nicht viel, und am Ende hat man das persönlichste Instrument der Welt.
Travel Cajon halte ich für eher unsinnig, denn der Transportaufwand normaler Cajons ist seeeehr überschaubar. Jeder Schulranzen mit Inhalt ist schwerer zu schleppen als ein Cajon mit Tragetasche.
Beim Kauf fertiger Kisten würde ich immer im Laden testen und exakt das Exemplar mitnehmen, welches mir am besten gefällt. Selbst bei identischen Modellen fand ich die Soundunterschiede noch deutlich, und wirklich "rumschrauben" wie an Snare und Toms kannst du am Sound nicht.
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Dream verkauft man nicht!
Stimmt, verkaufte Träume und so
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Ich frage mich ehrlich, weshalb man (außer nem 24" Splash
) Custombecken ordern sollte. Ist der Markt nicht schon groß genug, dass so ziemlich jeder mehr als ausreichend Auswahl für jeden erdenklichen Beckensound finden kann? Sich Becken selbst designen zu lassen - und ich bin mir fast sicher, dass auch dabei die Hersteller in ihren Giftschränken schon Templates haben - ist unnötig teuer und unnötig riskant, wenn man nicht wie (angeblich) der eine oder andere Top-Endorser wirklich in den Entwicklungsprozess eingebunden ist.LIeber David, auch wenn du uns hier bisweilen amüsierst, bisweilen auch nervst mit deiner auffallenden Ahnungslosigkeit, hier mal ein ganz kollegialer und gar nicht unfreundlich gemeinter Rat. Wenn ich aus deinen Erzählungen richtig kombiniere, ist deine wirtschaftliche Situation ja häufig vom Sponsoring deiner Eltern abhängig, und große Equipmentsprünge wollen wohl überlegt sein. Selbst einem Hobbydrummer mit Topmanager- oder Profifußballergehalt würde ich aus sachlicher Betrachtung abraten, Zimbeln nach individuellen Vorgaben zu bestellen. Sich für viel Geld sein Ego damit vergolden oder eher ver"bronzen" zu wollen, ist ne andere Sache und meiner Erachtens nur interessant für den, der alles hat im Leben.
In deinem Fall: spar dir das Geld und kauf dir ein Deutschlandticket, um für kleines Geld die großen Musikhäuser abklappern zu können und endlich mal die Welt der Becken live zu entdecken. Jeder von uns hat schon mal Becken blind gekauft und festgestellt, dass der erhoffte Klang damit nicht "stattfand". Je exotischer aber die Manufaktur, umso schwerer bekommt man das Zeug dann wieder los, und wenn dann nur zum Superschnäppchenpreis mit Verlusten des Todes (würde meine 13jährige Tochter formulieren
)Die etablierten Marken mögen erst mal teurer sein, aber Smyrna, Dream und Co zahlst du halt dann beim Wiederverkauf aufgrund des Wertverlustes.
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Wenn ich Hochi 's Beitrag richtig lese (der kennt sich aus!) würde ich die Dinger wohl kaufen, wenn sie dir wirklich gut gefallen. Der Preis mag kein Schnapper sein, aber unangemessen teuer finde ich ihn bei gutem Zustand auch nicht. Und bei deiner "Entschlussfreudigkeit" jetzt auch noch Gelegenheiten verstreichen lassen, fände ich mutig 😉
Allerdings bekommt man auch für weniger Geld tollen Sound, wenn es nicht gerade Paiste sein muss. Die teuren Paiste ham ne richtig große Fanbase, das treibt die Gebrauchtpreise bei eher geringer Verfügbarkeit.
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Wenn ich ne Signature-Snare haben wollte, würde ich ne Benny Greb-Snare kaufen. In der Version 2.0 ist das beinahe das einzige Signature-Modell, das mit den zwei Innendämpfern wirklich ein Alleinstellungsmerkmal aufweist. Ob Messing oder Holz müsste ich mir noch überlegen.
Ist zwar fast genauso überteuert wie DW, ist aber wenigstens nicht DW

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Dieter hatte sie früher gelistet, und er wäre auch der erste, den ich kontaktieren würde. Im Moment ist nur eh kein Budget für neue Instrumente, hat insofern Zeit. Danke dir jedenfalls für den Tipp.
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Dunning-Kruger-Effekt-Becken
Hätte mich vor Lachen beinahe an meinem Morgenkaffee verschluckt.
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Ein Schelm, wer Böses dabei denkt….
Na ja, der Store schreibt ja selbst, dass die Trommel in D von einem renommierten Trommelbauer gebaut wird. Soweit alles ganz nachvollziehbar. Neben den Woodhoops kommen hier halt andere Böckchen und Markenfelle drauf, was den Preis etwas anhebt. Die restlichen (über) 500 Euro Preisdifferenz entfallen aufs Signature-Badge.

In ein paar Monaten gibt's dann die Aktion, und das Teil wird zum Angebotspreis von 599 abverkauft. Der Store ist happy, Stegner ist happy, Sengotta ist happy, und der doofe Kunde freut sich noch über nen "Schnapper". Und mal ehrlich, es gibt so viele Artist-Modelle, die außer dem signierten Badge ziemlich durchschnittlich daherkommen, da finde ich dieses Teil richtiggehend "spektakulär" 😉
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Hast du eigentlich auch mal wenigstens EINES dieser Becken selbst angespielt, die du uns in schöner Regelmäßigkeit als den neuen heiligen Gral anpreist?
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Da muss ich dir doch glatt meinen uneingeschränkten Neid aussprechen. Eine solche Snare stand lange auf meiner Wunschliste, inzwischen sieht es wohl so aus, als ob kein deutscher Händler sie mehr im Sortiment hat 😞
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Liege ich richtig, dass sich eine schlechte Gratung eher bei tiefen Stimmungen benerkbar macht?
So wird zumindest berichtet. Da ich eher nicht extrem tief stimme, hab ich das selbst nie beobachtet.
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Ich hatte damals bei meinem Gretsch Catalina Probleme, das Hängetom mit den Werksfellen sauber zu stimmen. Auch der erste Fellwechsel brachte nicht wirklich befriedigende Ergebnisse. Aufgrund mancher Beiträge in Internetforen schritt ich zum äußersten und führte den Ceranfeld-Test durch. Und siehe da, die Trommel kippelte, und unter der Gratung schien die Taschenlampe durch. Klar, eine neue Gratung sollte Abhilfe schaffen. Vorher noch kurz die Gretsch-Rims gegen bessere ausgetauscht, was ich eh vorhatte. Und siehe da, plötzlich klang ganz ohne neue Gratung das aufgehängte Tom, wie ein Tom klingen soll. Seitdem schenke ich mir allzu penible, akademische Kontrollen, so lange mein Drumsound keinen Grund zur Beanstandung gibt. Schont Nerven und Geldbörse. Gewisse Toleranzen scheint es zu geben, wie panikstajan schon schrub.
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Was spricht eigentlich dagegen, ein 14er UND ein 18er zu kaufen?
Der Preis möglicherweise?

Bei meinem Sonor z.B. kostet z.B ein 14er Floortom 800 Euro, das 18er entsprechend mehr.
Es heißt übrigens "das" Tom (nicht "die" Tom).
Der Hinweis kam schon, vielleicht solltest du öfter mal aufmerksam vorangegangene Beiträge lesen.
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Intuitiv fällt mir folgendes dazu ein. Ohne die Feuchtigkeit des Raumes zu kennen, würde ich in so ein altes Gebäude KEINS meiner Instrumente reinstellen. Wenn dann noch das Fenster mit dicker Dämmung wie Rockwool o.ä. zugekleistert wird, hätte ich nämlich Sorge vor Feuchtigkeit in jedem Winkel des Raumes, der dann noch nicht mal mehr durch schlecht schließende Fenster etwas "ventiliert" würde. Wenn du auf den Raum angewiesen bist, dann würde ich wenigstens einiges an Textilien (z.B. Baumwolle, keinesfalls Feuchtigkeit abweisend Materialien) reinpacken, denn ich habe schon gelegentlich erst durch klamme Stoffe bemerkt, dass ich ein Feuchtigkeitsproblem habe, das gelöst werden muss.
Ob das alles sinnvoll ist? Keine Ahnung, aber Feuchtigkeit ist für Instrumente der Tod.
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Ah nowas:
Kann mir jemand erklären, was es
bei drei Beinen bringt, dieselbigen
zu nummerieren?
Na ja, kannst auch A, B, C oder VM, HR, HL nehmen (Vorne-Mitte, Hinten-Rechts, Hinten-Links), am Ende geht es nur um die eindeutige Zuordnung der Beine zu den Brackets, um eine einmal festgelegte Einstellung ohne Fehlversuche schnell reproduzieren zu können.
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dessen beschlagteile aus 24 karat gold sind. Die Hardware ebenfalls
Abgesehen von ästhetischen Fragen wäre das vielleicht ne etwas instabile Sache. Gold ist nicht gerade für herausragende Festigkeit bekannt.