Beiträge von trommla

    Ich weise sicherheitshalber nochmal darauf hin: wo die Henne, und wo das Ei ist, ist imho in deinem Fall völlig unklar. Bisher las ich nirgends von der Begleitung deiner Drummerkarriere durch einen qualifizierten Lehrer. Folgere ich richtig, dass du im Wesentlichen Autodidakt bist?


    Wir hatten hier schon viele Berichte von Drummerkollegen, deren falsche Technik Ursache von chronischen Schmerzen war. Wer gibt dir die Gewissheit, dass deine XL-Ulna wirklich die Wurzel allen Übels ist und nicht nur deine möglicherweise falsche Schlagtechnik und/oder Überoutine entlarvt?


    Sieh mir nach, dass ich bei Fragestellern skeptisch bin, die jeden kritischen Einwand umgehend parieren können. Meist sind das mEn Leute mit ausgeprägt geringer Kritikfähigkeit. Aber glücklicherweise sind die Argumente im wesentlichen getauscht, und du kannst im nächsten Forum nach mehr Zuspruch suchen. Viel Erfolg und gute Besserung!

    Da du alle Antworten schon zu kennen scheinst, was hindert dich daran, dich an einen Spezialisten (Facharzt) zu wenden und mit ihm dein Problem zu besprechen? Zweitmeinung nicht vergessen.


    Wenn es hier tatsächlich wen gäbe mit ähnlicher Problematik, hilft dir das auch nicht weiter. Am Ende kannst du immer nur mit Wahrscheinlichkeiten arbeiten, und dazu reicht eine einzelne Erfahrung nun mal nicht aus.


    Die Frage an Fachärzte (oder medizinische Studien) könnte aber lauten: wieviel Prozent aller Patienten mit Bewegungseinschränkungen aufgrund zu langer Ulna sind nach welcher der möglichen OPs beschwerdefrei, bei wie vielen bleibt das OP-Ergebnis unter den Erwartungen, und wie oft ist es nachher sogar schlechter als zuvor.


    KEIN seriöser Arzt kann dir eine individuelle Garantie geben, ihr könnt nur gemeinsam anhand von Wahrscheinlichkeiten und individuellen Risiken eine vernünftige Entscheidung treffen.

    Was ist denn nun mit dem anderen Stage Custom und dem Mapex geworden?


    Bin ansonsten bei Hammu. Wenn du es eh abholst, ist schlimmstenfalls der Weg umsonst gewesen. Falls du dir nicht mehr so sicher bist bei der Beurteilung vor Ort, nimm noch nen Bandkollegen mit. 2 Köpfe sehen und hören mehr als einer. Drummer wär natürlich noch besser, falls du einen kennst.


    Edit: vergiss das mit den Becken, wenn ein SC mit guten Fellen nicht klingt, tuts auch kein anderes. Das ist durch und durch bandtauglich, nur halt ein Golf, während das Premier ein Passat ist.

    Beantworte dir die Frage selbst, wenn keiner "hier" ruft ;)

    Ich denke, du kannst das hier abhaken.


    Oder du machst dir klar, dass es auch hier etliche Drummer geben dürfte, die einer Erkrankung oder Verletzung zum Trotz ihrer Leidenschaft nachgehen, indem sie durch angepasste Technik das beste aus ihren Möglichkeiten rausholen. Aber nen Rat von "irgendwem" willst du ja nicht...

    Das Problem mit deinen vielen Exoten ist halt, bei den meisten wirst du beim Wiederverkauf vermutlich am Ende deutlich draufzahlen, weil kaum jemand sich dafür interessiert. Ich finde die Suche nach dem Heiligen Gral bei Becken tatsächlich müßig, denn "One fits all" ist unwahrscheinlich genug, zumindest für meinen Geschmack.

    Und wenn man mangels Optionen Becken nur aus dem Netz kennt, ist die Wahrscheinlichkeit von (voreiligen) Fehlkäufen ungleich größer als im Geschäft.

    Ich weiß gar

    Ich gehe zu einem Lehrer der selbst mit einem blockierten Handgelenk in Ulna-Richtung mit entsprechendem Druck, Tempo und Sprüngen spielen kann. Wenn er das nicht kann, ist er nicht kompetent genug.

    Verstehe ich es richtig, dass du KEINEN Lehrer hast, weil keiner deiner Erwartung entspricht?


    Woher weißt du denn überhaupt, dass deine fehlende Präzision beim Spielen ursächlich von deiner zu langen Ulna herrührt? Wenn kein Arzt sowohl Vibrafonist ist als auch selbst eine zu lange Ulna hat, dürfte er nicht kompetent genug sein, dich dahin gehend aussagekräftig zu beraten. Denkbar wäre auch, dass deine Schlagtechnik so verkorkst ist, dass du permanent an die Grenzen der Belastbarkeit gehst, die bei korrekter Technik nicht tangiert wäre.


    Es gibt Spitzensportler (denke gerade an Hermann Maier, den Herminator, der hätte sein Bein fast dadurch verloren), die nach schweren Unfällen wieder Rennen gewonnen haben. Und da stand vermutlich kein Knochen noch exakt so wie früher. Glaubst du, die hätten das geschafft, wenn sie nur Medizinern und Trainern vertraut hätten, die selbst ein ähnliches Schicksal teilen.


    Für mich hast du ein anderes Problem, nämlich Anspruch und Wirklichkeit in Einklang zu bringen. Vermutlich nicht nur bezüglich einer geeigneten Therapie, sondern auch bezüglich deiner Fähigkeiten und Perspektiven am Instrument, wenn ich etwas zwischen deinen Zeilen lese.


    Wer Rat sucht, sollte ergebnisoffen an die Sache rangehen, sonst wird das nix.

    Wo gräbst du nur immer die Beckenmanufakturen aus? Vielleicht der Vorteil, wenn man in seiner Social Media Bubble algorithmisiert mit immer neuen Vorschlägen versorgt wird. Jemand wie ich, der versucht, seine Spuren im Netz zu verwischen, hat da "schlechte" Karten.


    Es mag an der Aufnahme liegen, aber dieses Flat Ride klingt für mich eher mäßig. Ich bin zugegebenermaßen kein Gourmet, weder beim Essen noch bei Drumsounds. Mir reicht gute Hausmannskost, die ich dafür ohne großen Aufwand bekommen kann. Aber irgendeine Hinterhofschmiede unter Leitung (und alleiniger Mitwirkung) von Herrn C. Ymbal interessiert mich nicht mehr als der Schlüsseldienst in Wanne Eickel.

    Würde mal gern wissen, wie viele große Namen, bei einer ihrer snares den gleichen Kessel, wie den der Millenium verwenden, die entsprechende snare aber zu einem Vielfachen des Preises verkaufen.

    Ich glaube, so ein Beispiel hatten wir hier sogar mal diskutiert. Irgend sone noname TupperKupferdose gegenüber einer identischen Coppersnare von SJC aus den Staaten für ein Vielfaches des Preises . Der Verdacht lag auf der Hand, dass beide aus dem gleichen Werk kamen.

    Ich verstehe deine Motivation, hier durch positive Erfahrungsberichte eine Perspektive zu bekommen.


    Aber bedenke: eine einzelne noch so positive Erfahrung bringt dir NICHTS, wenn statistisch dieser Eingriff nur in wenigen Prozent der Fälle zu Besserung, in einigen aber sogar zur Verschlechterung der Bewegungseinschränkung führt. Am Ende ist vielleicht die emotionale Fallhöhe sogar größer, wenn du dich voller Erwartung unters Messer legst und später dann das böse Erwachen einsetzt.


    Als Fachkraft in diesem Bereich kann ich dir versichern, manche fragwürdige und bisweilen unethische OP-Indikation wird nicht hinterfragt, weil die Hoffnung das klare Denken blockiert.


    Mein Weg wäre auch eher, die Schlagtechnik so zu modifizieren, dass die Limitierung umgangen wird. Wenn die Ulna im Weg ist, vermute ich eine Handposition in Richtung French Grip? Ich würde es mit einer leichten Pronation in Richtung American Grip versuchen, alternativ evtl auch mehr mit den Fingern machen. Und vielleicht nicht unwichtig, mal nen versierten Lehrer konsultieren, falls noch nicht geschehen.

    Gut, du hast es so gewollt. ;)

    Dem ersten, der in freier Wildbahn einen Drummer mit diesem Monster beim Gig sieht, ohne dass ne Kamera läuft, geb ich ein Bier aus.

    Der Preis ist unschlagbar click

    Ich denke da an die Stadtfeste: Dort darf man mit dem Auto oft nicht mehr an die Bühne ranfahren.

    Da wäre ich um so ein Teil froh.

    Da kenne ich kostengünstigere Lösungen mit vermutlich besserem Handling

    so schlecht scheint die firma nicht zu sein..das Artist rooster ist jedenfalls beachtlich groß https://gruvgear.com/blogs/artist-family

    Stimmt, und wie wir alle wissen, bringt der Osterhase die Eier ;)

    Man hat anscheinend ein hohes Werbebudget verballert, zu dem die Artist auch gezählt werden müssen. Über Qualität und langfristigen Erfolg sagt das rein gar nichts aus. Erinnert sich noch wer, wen damals Anatolian alles im Portfolio hatte? Heute werden die glaube ich von Doppler vertrieben und sind auf dem Markt nicht mehr präsent.

    Entscheidend ist nun mal selten die Qualität alleine, wenn es am Bedarf vorbei geht oder niemand den Preis dafür zahlen will (oder kann?)

    und gleichzeitig alle 15 Rhtmen

    Die da wären? ;)


    Ich könnte dir da nicht allgemein gültige Übungen, am besten noch mit Erfolgsgarantie, nennen.

    Für mich selbst habe ich herausgefunden, dass es am meisten bringt, meine eigenen Defizite zu analysieren und dann genau dort anzusetzen und mir selbst geeignete Übungen auszudenken.


    Konkret anhand von Beispielen könnte das so aussehen. Ich spiele einen Rhythmus und stelle dabei fest, dass es bei dem Versuch hakt, mit dem rechten Fuß einen 16te Double zu spielen, bei dem der erste Beat auf der Zählzeit zusammen mit dem linken "Metronomfuß" kommt und der zweite Beat quasi hintendran hängt. Also versuche ich z.B. Hand-Fuß-Kombinationen zu spielen, in denen genau dieses Element immer und immer wieder vorkommt.

    Das könnte dann so aussehen, dass ich zu durchlaufender Hihat einfach mit F F R L usw beginne und das so lange spiele, bis ich mich auf Präzision nicht mehr konzentrieren muss. Der nächste Step ist dann vielleicht, F F R R L L zu spielen und eine Verschiebung einzubauen. Dann wage ich mich weiter auf dünnes Eis und spiele F F R L L, also eine 5er-Verschiebung gegen die Viertel der Hihat.

    Dann kann ich die BD-Doubles auch mal zu irgendwelchen Rudiments dazu spielen und dabei im Verlauf auch noch die Führhand wechseln. Mir helfen alle Übungen, bei denen ich spüre, dass meine Gliedmaßen nicht so wollen wie ich. Erst wenn die Doubles komplett autonom zur getretenen Hihat funktionieren, wird die jeweilige Übung abgehakt. Was ich dabei immer wieder feststelle: mir bringt es deutlich mehr, eine Übung bis zum Erbrechen zu exerzieren, als in der gleichen Zeit 5 Übungen abzuwechseln und jede nur einigermaßen zu schaffen.


    Entscheidend ist nicht, wie viele verschiedenen Übungen mir dazu einfallen, sondern dass ich mich jeder einzelnen so lange widme, bis sich die Verspannung legt und ich in eine Art Flow komme. Für meine Anwendung brauche ich zum Glück nicht maximales Tempo, das senkt den Übeaufwand etwas.