Beiträge von trommla

    Hoppla, nach Stunden noch keine Antwort?


    Ich kenne weder die Mapex-Serie noch die Paiste 201, kann daher weder eine Qualitäts-, noch eine Preiseinschätzung abgeben. Anhand der Bilder würde ich das Set altersmäßig auf die Zeit schätzen, in der auch das ProM auf dem Markt war, etwa vor 15 Jahren (?). Da wird es sicher noch vertrauenswürdigere Aussagen dazu geben.

    Linde ist nicht das hochwertigste Holz bei der Schlagzeugherstellung, es handelt sich also sehr wahrscheinlich um ein Einsteigerset, welches ich zur damaligen Zeit für eine Standardkonfiguration auf max. 500 Euro Neupreis schätzen würde. Bei ordentlicher Verarbeitung der Kessel kann so ein Set aber durchaus vernünftig klingen.


    Beim verlinkten Angebot ist ein zusätzliches Hängetom dabei, und neben Becken bekommst du auch einen Satz günstiger Taschen dazu, ich würde also meinen, dass der Preis realistisch ist. Zudem sind keine Billig-Werksfelle mehr drauf, du könntest dir die Investition in neue Felle also ggf. vorerst sparen. Die Becken sind nix weltbewegendes, für jemanden ohne musikalische Vorkenntnisse aber m.E. ausreichend. Meiner Erfahrung nach sind es bei Einsteigerkisten meist die mitgelieferten Snares, die schnell an ihre Grenzen stoßen und ein ansonsten passabel klingendes Set "ausbremsen". Ob eine Anfängerin das tatsächlich hört, ist eine ganz andere Sache.


    Insgesamt kann man für 550 Euro (VB!) keine Wunder erwarten, aber ehe man sich monatelang theoretisch mit der "optimalen Ausstattung" beschäftigt und auf den Megaschnapp wartet, sollte man vielleicht lieber am Set üben. Das erste Set wird bei fortbestehendem Spielspaß sowieso nicht das letzte sein ;)


    Ich hoffe, dir wenigstens ein wenig geholfen zu haben, und wünsche dir viel Spaß bei deinem neuen Hobby :)

    DENKEN tu ich das, was Zuhörer fühlen sollen. Wenn ich vertrackt synkopierten Kram spiele, der trotzdem tanzbar bleiben soll, denke ich die geraden Viertel. Denn nur, wenn ich den gleichmäßigen Puls in mir habe, spüren den auch die Zuhörer.


    Wenn ich nur schwere Viertel spiele, aber leichte 16tel dabei denke, kommen mir automatisch z.B. 16tel-Fills in den Sinn, und schon unterstütze ich zwischen den Zeilen genau DAS 16tel-Feeling, was schon der Shaker und dann auch andere Instrumente liefern. K.A. ob man versteht, was ich meine :/


    Man könnte auch sagen, das Feeling eines Songs ist ne Ebene unter den einzelnen Instrumentalparts, sozusagen das Fundament, und egal was man spielt, man sollte dieses Feeling spüren können, sonst harmoniert der Einzelpart u.U. nicht mit dem Gesamten.

    Dabei würden mich die entstehenden Grundtöne und Intervalle sehr interessieren. So hätte man ja mit gleicher Befellung die "natürlichen" Abstände der Trommeln zueinander. :/

    Genau das ist der springende Punkt. Da ich auf meinen 3 Sets unterschiedliche Schlagfelle hab, würden wohl unterschiedliche Ergebnisse rumkommen (Amba coated vs. Emp coated vs. Renaissance Amba). Aber das Ergebnis funktioniert für mich immer ohne viel Gebastel, ohne sich mit den Mitmusikern zu beißen.

    Klar, je nach Anwendung gehe ich auch mal andere Wege, z.B. habe ich auf meinem Bop-Kit mit den Renaissance relativ hohe Spannung auf dem Schlagfell und die Resos ne Terz tiefer, weil ich das für meine Jazzmucke passender finde.

    Mein „puuuuh“ war nicht wegen anstrengend oder so, sondern ich finds irgendwie langweilig. Es erinnert mich so an stupides headbanging

    Hab mir die Nummer endlich auch mal angehört und kann überhaupt nicht nachvollziehen, was beim Drumming da langweilig sein soll??? Ok, ob die Bass Drum wirklich zwingend Viertel durchtreten MUSS, kann man diskutieren. Aber der Drummer macht so viel quasi unbemerkt "nebenbei", synkopiert 16tel und kombiniert harte Viertel mit 16tel-Feel , das muss man erst mal können. Mir fallen auf Anhieb nicht allzu viele Hobbytrommler ein, denen ich zutraue, den Song annähernd so zu trommeln.


    Insofern muss man m.E. diese Nummer in 16teln denken, während man sich großenteils auf Viertel reduziert, sonst klingt's natürlich kagge. Gegen Ende bei den Soli hört man es dann ganz gut, wie sowohl die Harp als auch die Gitarre mit ner Art Chicken Picking 16tel liefern. Könnte auch ne klassische Countrynummer sein mit nem Trainbeat auf der Snare, so wie das rollt. Nur halt Four on the Floor ;)


    Edit: Nachtrag zu orinocco 's Post unter mir. Der Song hat insofern durchaus mit Dynamik zu tun, dass man die stampfenden Viertel mit dynamisch deutlich zurückgesetzten (bis quasi unhörbaren) 16tel-Elementen unterfüttert, bis eben auch bei den Drums ein subtiles 16tel-Feeling mitschwingt.

    Soweit ich weiß, heißt es "das" Tom.

    Endlich spricht es mal jemand aus ;)


    Ich hab mir bezüglich der absoluten Tonhöhe noch nie Gedanken gemacht, da ich (mal wieder) nicht dem Mainstream folge und keinen Tune Bot nutze, sondern als Hilfsmittel primär ein Drum Dial besitze. Die Schlagfelle der Toms bringe ich damit auf etwa die gleiche Spannung (meist irgendwo zwischen 75 und 78 glaube ich), damit kommen die Toms automatisch in eine harmonische Reihenfolge und fühlen sich zudem im Rebound für mich recht stimmig an. Das Feintuning mittels "Ear Bot" lässt sich damit natürlich nicht vermeiden, aber als Ausgangspunkt funktioniert das gut.


    Wenn ein Tom zur Musik aus der Reihe tanzt, passe ich es eher über die Stimmung des Resos an den Rest an, meist ist allerdings gar nicht viel nötig. Die App Drumtune Pro habe ich zwar auch, nutze sie aber eigentlich nur als digitalen Notizblock, da ich damit besondere Stimmungen ausmessen und für später speichern kann. Beispielsweise halte ich damit die Stimmung fest, in der nach meinem Geschmack eine bestimmte Snare am besten klingt, um nach dem Fellwechsel nicht wieder suchen zu müssen.


    Interessieren würde mich mal, ob und wie stark sich die Messwerte über die Zeit bei älteren Fellen verändern, ob nun Drumtune Pro, Tune Bot oder Drum Dial. Ich brauche zwar keinen über längere Zeit stabilen identischen Drumsound wie m_tree, fänds aber interessant zu wissen. Hat von den Recording-Fachleuten damit wer Erfahungen?

    Es gibt halt nun mal Musik, die von einer härteren Herangehensweise lebt.

    Gerade am WE habe ich mir die Aufzeichnung eines Maiden-Konzerts reingezogen, und siehe da, Nicko trommelt mit Power, aber ganz entspannt. Und auch viele andere Metaldrummer trommeln kraftvoll, aber nicht extrem laut. Ich behaupte, mit der richtigen Einstellung kann man JEDEN Stil in moderater Lautstärke abliefern und trotzdem dem Genre gerecht werden. Ok, Punk mag tendenziell davon ausgenommen sein 😉


    Aber wie auch immer, gut ist, was gefällt, und Dogmen helfen selten weiter.

    Deswegen glaube ich nicht, dass man das aus diesem (oben genannten) Grund deutlich hört, sondern das liegt an den Saiten selber.

    Beides zusammen, denn den Effekt beobachtest du auch, wenn eine Gitarre länger nicht bespielt wurde und "leicht" verstimmt im Koffer liegt, oder du bespielte Saiten aus welchen Gründen auch immer runter- und wieder raufmachst. Da ist die Saitendehnung mit Sicherheit nicht mehr dran schuld. Früher habe ich, wie man es damals eben so machte, Basssaiten ausgekocht, um sie vom Schmodder zu reinigen, da konnte ich den Effekt jedesmal deutlich beobachten.

    ne reine Amateurband Coverband mit 2-3 Auftritten im Jahr.

    Wir proben regelmäßig jeden Mittwoch

    Da visualisiert sich vor meinem inneren Auge gerade noch eins meiner Kriterien. Wie ist das Verhältnis von Proben zu Auftritten?

    Ich habe keine Lust auf Bands, bei denen eine "Proben-zu-Konzert-Ratio" von :1 vorherrscht. Wäre mein 4. Punkt von Jojos 2/3-Liste.


    Ohne jetzt ein exaktes Verhältnis definieren zu wollen, sind Konzerte für mich ein entscheidender Aspekt, getreu dem Motto "so wenig Proben wie möglich, aber so viel wie nötig". Zusammen mit meiner eher etwas perfektionistischen Grundhaltung bin ich dadurch am Ende trotzdem einer von denen, die im Zweifel lieber eine Probe mehr einrichten und sich darauf natürlich gut vorbereiten. Aber jede Woche proben für 3 Auftritte im Jahr ist bei mir nicht, dafür muss ich zu viele verschiedene Bands bedienen.

    Theoretisch ist es ja beim Stimmen von Gitarrensaiten auch so, dass diese den Zug auf den Hals erhöhen und die Stimmung der anderen Saiten auch etwas beeinflusst. Und auch das Herunterdrücken der Saiten auf das Griffbrett verändert ja die Stimmung ein wenig.

    Aber hört man das?

    Praktisch hört man es im ersten Fall deutlich, das kennt jeder, der gelegentlich Gitarren oder Bässe neu besaitet. Das Feintuning der einzelnen Saiten macht man daher erst, wenn alle Saiten grob auf dem richtigen Ton sind. Im zweiten Fall habe zumindest ich das noch nicht gehört, dazu sind meine Ohren wohl zu unerfahren.


    Bei Einzelböckchen müssen wir wohl einfach zur Kenntnis nehmen, dass es Unterschiede zwischen der theoretischen Funktionsweise (gegenseitige Beeinflussung sollte nicht nennenswert stattfinden) und der praktischen Umsetzung (je nach Hersteller und Modell findet man teils deutliche Abweichungen) gibt. Insofern wollte vermutlich niemand Danny Carey 's praktische Erfahrungen mit seiner Snare in Frage stellen, man sollte halt wie so oft nur nicht verallgemeinern.

    ein bisschen erschreckend, dass diese Kurzvideos in meinem Fall deutlich mehr Klicks als die meisten "normalen" Videos kriegen

    Ich hab schon vor Jahren irgendwo gelesen, wie Informationen und Dialoge zunehmend in mundgerechte Häppchen "portioniert" werden und Internetuser immer weniger in der Lage scheinen, anders als bröckchenweise zu konsumieren. Ich selbst boykottiere das tendenziell eher, hab mir beispielsweise noch keins deiner Kurzvideos angesehen, und auch nicht vor, das zu tun. Ein Musikstück will ich ja auch von Anfang bis Ende hören, zumindest wenn es mir gefällt.

    Abgesehen davon finde ich als ehemaliger Filmer hochformatige Bewegtbilder z.K.

    Et is wie et is. Ziehst du oben an, verändert sich auch unten der Pitch.

    Ich behaupte Two liegt richtig. Entweder bist du gedanklich bei Free Floatern, oder dein Modell hat so weiche Böckchen, dass sie beim Stimmen nachgeben. Ein echtes Verstimmen der Gegenseite sollte im Regelfall auszuschließen sein, der Effekt im negativsten Fall ein paar Promille zur Ausgangsstimmung betragen. Wenn das stört, nehm ich ein paar Promille zu mir, dann fällts gar nicht mehr auf ;)

    traut man sich mitunter auch gar nicht mehr ordentlich zuzulangen in Situationen, in denen es angebracht wäre.

    Ich halte das für einen Mythos, dass es Situationen gibt, wo man als Einzelmusiker ordentlich zulangen "muss". Wenn man neu in einer Band ist, muss man sich halt den Erwartungen einer Band anpassen. Ist die Band ein "Powerhouse" gewöhnt, wird man dazu animiert, (noch) etwas lauter zu spielen. Spielte der Vorgänger, oder die Erstbesetzung, eher zurückhaltend, ist man selbst als moderater Drummer auch mal zu laut. Klingen tut ein Schlagzeug dann gut, wenn es eine stimmige Dynamik liefert, und das ist meiner Überzeugung nach NICHT bei Maximallautstärke der Fall. Die ist eher kontraproduktiv. Just my two cents.

    "Da kannst net meckern" (nach A. Schubeck)

    Farblich auf jeden Fall am ehesten dunkle Schokolade, würde ich sagen.

    Mit dem Set kannst du dich jetzt guten Gewissens auch in der Öffentlichkeit blicken lassen, wenn der Sound nicht zu übel ist. Aber dann hättest du ja keine Mühe auf das Set verwandt.

    Diese Erfahrung macht vermutlich jeder ambitionierte Musiker nicht nur einmal im Leben. So frustrierend das sein kann, ich denke man muss es als Phänomen akzeptieren. Gründe zur Ausübung eines Hobbies gibt es schließlich viele, und nicht jeder ist dabei besonders ehrgeizig. Je nachdem, welches "Ambitionslevel" in der Band dominiert, wird sich das irgendwo einpendeln. Wenn du als recht engagiertes Bandmitglied eher einen Randbereich markierst, kannst du zwar deine Band durchaus pushen, deine Band wird dir aber nie so weit folgen, wie es deinen persönlichen Zielen entspräche.


    Wenn deine Grundhaltung hingegen innerhalb der Band eher der "Mainstream" ist und nur einzelne Musiker bremsen, könntest du die Themen zumindest ansprechen und hoffen, dass dein Anliegen auf offene Ohren stößt. Meiner persönlichen Erfahrung nach führt das aber selten dazu, dass die "faulen Eier" die Band verlassen (müssen?), es bringt aber vielleicht Besserung z.B. bei der Einhaltung vereinbarter Probentermine, wenn da eins der Probleme liegt.


    Dass einzelne Bandmitglieder tatsächlich rausgeschmissen wurden, habe ich noch NIE erlebt, wenn sie nicht vor allem menschlich ein Störfaktor waren und alle anderen massiv genervt haben. Zumal eine Amateurband häufig noch von anderen, eher zwischenmenschlichen Dingen geprägt wird, die mit Musik gar nix zu tun haben. Kennt man ja auch aus Vereinen, dass da ganz unterschiedliche Erwartungen zusammentreffen.



    Wenn ich selbst dauerhaft von zu geringen Ambitionen oder Skills genervt war und einer Band nichts positives mehr abgewinnen konnte, habe allerdings ich schon das eine oder andere Mal die Konsequenz gezogen und bin gegangen, habs auch eigentlich nie bereut.

    So, hab mir mal ne Flasche Bref besorgt. Wenn ich mit der Beckenreinigungswirkung nicht zufrieden bin, muss ich halt meine Duschkabine damit putzen. Ist eh mal wieder fällig.


    Außerdem dachte ich mir, lieber sofort austesten als später, wenn aufgrund der plötzlich riesigen Nachfrage die Preise dafür steigen. :D