Beiträge von trommla

    Interessant, wie sich dieser Fred bisher entwickelt hat 😀


    Bin ja nun auch schon ne Weile hier, und manchmal geht's mir beim Überfliegen der Themen ähnlich wie Hochi. Dann denke ich mir wieder, wenn man seit 20 Jahren zu nem Stammtisch geht, werden auch nicht mehr ständig neue Themen diskutiert, alles war schon irgendwie da. Und trotzdem geht man von Zeit zu Zeit gerne hin, um nette Leute mit gleichen Interessen zu treffen und sich die eine oder andere Anekdote zu erzählen.

    Sehr schön getrommelt. Ganz dunkel erinnere ich mich, dass du das schon früher drauf hattest. Lange ist's her ;)

    Für's Hochformat werde ich mich in meinem Alter nicht mehr erwärmen können, lieber schaue ich solche Sachen auf nem amtlichen Monitor oder TV an.

    Für wen macht der FOH den Sound, und wie schwierig muss das sein, wenn man so weit unten steht?

    Häufig soll der FOH gar nicht im Sweet Spot stehen, sondern an ner repräsentativen Position, wie halt der Pöbel den Sound hört. Er macht ja schließlich den Sound nicht für ein paar von der Musikerpolizei, die sich rund ums Pult versammeln. ;)


    Dass in der Arena nicht der transparenteste Sound ist, liegt in der Natur der Sache, ob nun Stadion-Arena oder Backstage-Arenchen. Auf Ohrhöhe aller Hörer sind eben auch viele Schallschlucker. Die "Oberfläche" des gefüllten Auditoriums wirkt wie ein großer Diffusor, und auf was wirken Diffusoren ganz besonders? Genau, auf hochfrequente Schallanteile.


    Fand den Sound übrigens nicht schlecht im Gegensatz zur Vorband. Man hat die Vocals nicht nur gehört, sondern den Text auch verstanden, und vom Persussionist konnte ich deutlich verschiedene Shaker differenzieren. Solche Sachen saufen meist als erstes ab.

    Ich sehe da nix, für was es sich lohnen würde, dem Besitzer seinen kompletten Müll zu entsorgen. Mag sein, dass unter dem vielen Alteisen und -holz was dabei ist, was man als ernsthafter Drummer verwenden könnte. Aber es sind halt auch nur Standardsachen, die eh jede(r) schon im Fundus haben dürfte. Insofern eher kein Schnäppchen, zumal man weder auf den Bildern noch im Text erkennen kann, um welche Fabrikate es sich handelt.

    Ich weiß, manchmal rennt man blind durch die Welt. Heute habe ich zufällig bei der Mitgliedersuche eine Auflistung der aktivsten Boardmember gesehen, (die es vermutlich schon seit Jahren gibt), und neugierig reingeschaut. Dabei fiel mir auf, dass es sich wohl um eine Art Aktivitätsscore handelt. So weit, so gut, aber dann sah ich neben allseits bekannten Nicks auch etliche seit Jahren inaktive Nutzer auf dieser Liste.

    Abgesehen vom eher geringen Nutzen eines solchen Rankings, kann mir bitte wer erklären, was sich dahinter verbirgt und wie sich das zusammensetzt? Ich hätte erwartet, dass hier eine gewisse Aktualität gegeben ist, im Sinne von "wer war denn im letzten Monat oder meinetwegen Jahr hier besonders engagiert", aber das scheint es ja nicht zu sein.

    Sorry, falls das Thema schon woanders erörtert wurde, hab nichts gefunden. Und wenn's ne total dämliche Frage ist, einfach löschen ;)

    Einfach aus Faulheit und eben weil es keinen Unterschied macht.

    Haha, das ist ja geil. Da spielen wir das Instrument mit dem denkbar höchsten Aufbau-, Schlepp- und Schraubaufwand, und für die paar Schrauben ist man dann zu faul :thumbup:

    Ich muss grad an Zunge denken, dem im Video sein linkes Splash auf diese Weise abgeflogen ist. Bei nem Ride unwahrscheinlich, aber ansonsten wär ich zu paranoid für sowas. Nene, die Zeit nehm ich mir, meine Cymbal Mates draufzuklipsen.

    Wieder mal klasse gespielt. Die durchgehenden 16tel hören sich so locker und entspannt an, dass sie mir beinahe nicht aufgefallen wären ;)

    Manche Leute finden übrigens, dass ich in den Covers "zu" tight spiele oder mein eigenes Feel nicht mehr richtig durchkommt. Zumindest bei den Limp Bizkit und SOAD Covers ...

    Das ist eine der dämlichsten Aussagen, die man dazu treffen kann. Klar, du bist nicht Keith Moon und wirkst beim Spielen generell trotz aller Energie sehr kontrolliert. Aber das ist halt dein Stil und damit auch dein Feel.


    P.S. durchgehende Hihat mit 110 bpm fänd ich jetzt auch mühsam.

    Coole Grooves mal wieder von dir.


    Jetzt muss ich aber doch mal fragen, was mir schon länger so durch den Kopf geht. Ich beobachte bei dir und anderen (zunehmend, scheint mir), dass die Becken ohne Filz und Mutter auf den Ständern sind. Prominentester Vertreter ist wohl Benny Greb. Wozu macht man das? Ich dachte ja, vielleicht geht's um die Dämpfung, aber wenn ich selbst ein Becken aufhänge, erkenne ich absolut keinen Unterschied, ob nun ein Beckenfilz drauf liegt oder nicht. Nicht mal bei leichten Splashes könnte ich das wirklich behaupten.

    Mit meinem sehr rudimentären physikalischen Wissen überrascht mich das auch gar nicht, denn das Loch ist exakt im Zentrum, und dort dürfte das absolute Schwingungsminimum liegen. Zumal ja der (die/das?) untere Filz viel mehr Dämpfung ausübt, da das Becken doch mit seinem gesamten Gewicht drauf liegt.

    Ich komme außerdem auch nach Jahren noch nicht mit diesem umlaufenden Inlay klar

    Warum denn nicht? Bindings bei Akustikgitarren sind letztendlich nichts anderes, und da gehört's dazu. Solche dekorativen Elemente unterstreichen halt den exklusiven Charakter. Ohne wäre doch wie ein Mercedes ohne Stern ;)


    Interessantes Finish jedenfalls, was meinem ersten Eindruck nach nicht so schnell langweilig wird, wenn man es mal ne Weile selbst besitzt. Auch ne Art von Nachhaltigkeit, mit der kann man dann den ökologischen Fehltritt Bubinga wieder kompensieren.

    (weshalb ich am ehesten davon als repräsentatives Bild ausgehe

    Allerdings ist Pewter ja Zinn, daher könnte ich mir vorstellen, dass das Finish eher in die blaugraue Richtung geht als ins grünliche oder gar bräunliche wie auf dem letzten Bild. Wahrscheinlich ist das Katalogbild unter neutralweißem Licht entstanden, die beiden Showroombilder unter Warmweiß. Am besten hängst du an die Decke ne LED mit wählbarer Farbtemperatur. Motto: Ein Set, drei Finishes ;)

    Na da kenn ich aber andere, auch deutsche Traditionshersteller mit teuren Snares, deren Abhebungen billiger wirken und noch nicht mal gut zu bedienen sind. ;)


    Sonor hatte z.B. vor der Dual Glide lange wenig, was mich überzeugt hätte z.B. sowas

    csm_mb_sd_d02_0196_114135_076a6a3f77.jpg (618×537)

    Ich finde Chuck Boom 's Ansatz immer noch den besten. Jeder Jeck ist anders, und es gibt nicht DIE richtige Lösung für jeden. Man muss ja nicht gleich im Unterricht gemeinsam mit dem Schüler alle Varianten durchdeklinieren. Aber die Optionen nennen und den Schüler ermutigen, zuhause alles mal auszuprobieren, um herauszufinden, was sich richtig anfühlt, sollte man vielleicht machen. Ob man für einen einzigen LH Schüler tatsächlich ein ganzes Set auf links dreht, kann man diskutieren, schließlich hat kein Lehrer unbedingt Bock, ne halbe Unterrichtsstunde mit Umbau zu verplempern.

    Ob man wirklich die Frage nach den "unbestreitbaren Vorteilen" des OH-Playings stellen sollte, bin ich mir nicht sicher. Worüber wir uns hier manchmal die Köpfe mit beinahe religiösem Eifer heißdiskutieren, überfordert doch 'nen Anfänger komplett. Den interessiert kein musikalischer Ausdruck, solange die Koordination aller 4 Extremitäten noch nicht mal rudimentär klappt.

    Vor lauter Ratschlägen, Einwänden und Bekehrungsversuchen hab ich jetzt völlig vergessen. Was soll's eigentlich für ein Finish werden? Oder sagtest du das bereits, und ich hab's überlesen? Bild wär cool, natürlich vom eigenen, wenn's da ist, aber gerne auch jetzt schon die "Arbeitsthese" aus dem Katalog.


    Ich seh' ja ein, dass es hoffnungslos ist, dir so einen Luxusartikel ausreden zu wollen. Na immerhin ein Schlagzeug, andere hängen sich für noch viel mehr Geld irgendwelche Schinken an die Wohnzimmerwand oder haben echtgoldene Badezimmerarmaturen.

    Und heutzutage ist nach dem Kauf ja vor dem Kauf (des Zweitsets, weil plötzlich doch ne Band anklopft, für die man das gute Stück nicht strapazieren will). Die Reise hört also nicht auf.