Beiträge von Lexikon75

    Willst Trommeln wie der Meister,dann muss man tiefer in die Geldbörse schauen.Ist aber in allen Lebenslagen so.Ich komme aus dem Motorradsport.Wenn du das Motorrad vom Weltmeister fahren willst(nennt sich dann Replica) dann legst du im Gegensatz zu eins von der Stange locker 4000 Schleifen mehr auf den Tisch..


    Aber der Zusammenhang Trommel Scheune ist auch mir nicht auf dem ersten Blick ersichtlich.Muss ich mal drüber nachdenken ;)
    Aber schick ist die Trommel wirklich.Die Scheune aber auch.Muss jetzt nur noch gut klingen..In diesem Fall die Trommel,nicht die Scheune :rolleyes:
    Hihi.Die Trommel klingt gut wenn sie in der Scheune gespielt wird.Da schließt sich der Kreis.Wenn ihr mich nicht hättet.
    Also!"Nie verzargen,einfach Lexi fragen"
    Und ja,der Clown war lecker 8) :D

    Die Tama Fußmaschine ist durchaus brauchbar. Mein Nachbar hatte die als Single-Fuma. Hab die mal treten dürfen und mir fiele jetzt nichts ein was dagegen sprechen würde.
    Die HiHat-Fuma könnte von Pearl sein. Sieht zu mindestens so ähnlich aus wie die meinige,nur das meine Doppelstrebige Ausleger hat. Schwer zu sagen,ob die genau so stabil steht wie meine. Ich glaube ich muss mal Nachforschungen anstellen,wie die Typenbezeichnung von meiner HiHat lautet,dann könnte ich dir bestimmt mehr sagen. Vielleicht gab es zwei Ausführungen>Doppel-und Einstrebig.
    Zum Rest kann ich leider nicht sehr viel sagen. Ist eigentlich alles dabei was man für den Einstieg braucht. Die Beschreibungen,der einzelnen Sachen,ist nicht nur sehr abenteuerlich,sondern durchaus auch interessant.
    Naja,fällt wohl in die Rubrik "künstlerische Freiheit".Wir wissen ja was gemeint ist ;)

    Hallo
    Herzlich Willkommen hier im DF.
    Kann dir jetzt so keinen Rat erteilen,weil ich das Sonor Performer qualitativ nicht einordnen kann.Da gibt es bestimmt den einen oder anderen,der dir da mehr zu sagen kann und auch einschätzen kann,ob der Preis ok ist.Zu den Becken kann ich erstmal nichts negatives sagen.Habe selbst vor 3 Monaten
    die Paiste Ps5 Medium Hi Hat Becken bei EBay ergattern können.Da ich nur 25 € dafür bezahlt habe war ich echt überrascht wie gut die klingen.Liegen gut unter den Sticks und vermitteln einen ein gutes Spielgefühl.Was also die Becken angeht :thumbup:
    Du solltest dir auf jedenfallsdie Hardware anschauen.Achte darauf wie die HiHat läuft.Wie verhält sie sich beim öffnen und schließen?Gleiches gilt auch für die Bassdrum Fuma.Ich bin der Meinung,dass man eher beim Shell-Set zu Anfang etwas sparen kann.Mit ordentlichen Fellen und einer Rolle Tapeband kann man auf dem Sektor immer was hinzaubern.Bei der Hardware würde ich da eher was Besseres ins Auge fassen. Bei meinem ersten Drumset (also vor 28 Jahren,war von Dixon Marke 4te Untergeschoss)hab ich nach ein paar Wochen angefangen die Hardware auszutauschen,weil die einfach schon.... war .Das Shell Set(die T rommeln)hab ich mit guten Fellen,viel Tape und einer Menge Taschentüchern lange gespielt.Meine jetzige Rumpelkiste hab ich erst 4 Jahre später gekauft.Snareständer (Sonor Force 3000) und die HiHat (Pearl undefiniert= besser als die von der Force 3000) benutze ich in dem Set heute noch.
    Also,beide Augen offenhalten bei der Hardware,ein Auge auf die Becken zu werfen reicht zu Begin und bei den Trommel kann man zu Anfang ruhig beide Augen zukneifen.Mehr Rat kann ich dir vorerst nicht anbieten.Drücke dir die Daumen,dass die schnell zu deinem "ersten" Drumset kommst.
    Wünsche dir hier viel Spaß in dem Forum.Man läuft sich bestimmt hier und da mal über den Weg


    Gruß
    Lexi

    Wenn es das oder das ist (welches meinst du?), worauf man übrigens nicht kommt, wenn man deinen Namen anklickt, was ist dann "Punkt 3"? Ansonsten finde ich, daß du mit dem fett gedruckten "laut zählen" sehr richtig liegst; ich hör immer wieder von meinen "Zählverweigerer-Schülern", daß alles in Butter ist, wenn sie in Gedanken zählen, und man kann das vielen leider nur schwer oder gar nicht austreiben. Wenig überraschenderweise gibt es unter den Zählverweigerern nicht viele gute Drum-Schüler.

    Bei dem ersten "das" bin ich etwas übers Ziel hinausgeschossen. Beim zweiten "das" war ich bemüht mich aufs wesentliche zu beschränken. Ich glaube bei der ganzen Diskussion ging es darum,dass einige der Meinung waren,dass Noten lesen zu lernen überflüssig wäre. Man muss ja nicht gleich ganze Partituren lesen können,aber Notenwerte und wie sie zueinander stehen,sollte schon eine Zielsetzung sein,wenn man ernsthaft ein Instrument lernen möchte.
    Bin in meiner Ausführung auch gar nicht mehr aufs strickte Notenlesen eingegangen,sondern hab das Thema aufs richtige zählen konzentriert. Wer pfiffig ist erkennt natürlich sofort,dass wer weiß wie man beim spielen richtig zählt,zwangsläufig auch Notenlesen lernt.
    Stimmt!! Wer meinen Namen anklickt,kommt erstmal nur auf meine Seite. Rechts unter allgemeine Infos stehen,wie viele Beitrage ich schon geschrieben habe. Wenn man die anklickt kommt man auf die Seite die ich im Blick hatte.
    Punkt 3 war nur spaßig gemeint. Sollte nur ein Aufruf sein sich mal mit den Dingen,die ich da aufgeführt habe,mal auseinander zu setzen. Mal über den Tellerrand schauen.Ging in diesem Thread speziell auch darum,wie ich als Neuling mit einem Instrument interagiere,wenn man sich die Dinge selber beibringen möchte. Hab dann nur mal verschiedene Anhaltspunkte aufgezählt,die für einen Anfänger,durchaus auch für Fortgeschrittene,wichtig sein könnten. Was man sich dann herauspickt ist dann jedem selbst überlassen. Mir persönlich sind aller Aspekte immer wichtig gewesen. Einiges hab ich mir bis heute bewahrt,was ich vor 20 Jahren mal im Musik-Unterricht gelernt habe.Aber war auch immer offen für neues. Wie z.B. die Sache mit dem "scht-Laut". Kannte ich vorher noch nicht,hab ich ausprobiert und für gut befunden. Gleiches gilt fürs "open handed playing". Hab mich vorher immer über Leute echauffiert die so spielen. Hab mich dann schon fast dazu gezwungen,mich mal damit auseinander zu setzen. Andi Rohde war der Mann der stunde,der durch seine Art und weise die Dinge zu sehen,mich inspiriert hat,durchaus mal aus seinem Trott auszubrechen und sich mal Neues anzuschauen und auszuprobieren>über den Tellerrand schauen. Übe jetzt nebenbei wahrhaftig "open handed playing". Daher war ich mit den Tipps Dinge zu lösen und anzugehen in diesem Thread immer schnell bei der Hand,weil ich es nur zu gut nachvollziehen konnte,wie es ist etwas Neues anzufangen. Musste durchs "OPH" z.B. Bewegungsabläufe quasi wieder fast neu lernen. Noten die ich locker aus dem Handgelenk spielen konnte mussten neu überdacht werden.
    Linke Hand auf der HiHat,aber mit rechts führen,war der Beginn mich intensiv mit Paradiddle-Übungen zu beschäftigen. Den Standard-Diddle kannte ich zwar schon aus dem Musikunterricht. Aber angewandt hab ich den irgendwie nie.
    OHP wird jetzt nicht zum Standard werden,aber diese Art zu spielen eröffnet einem interessante Spielweisen.

    Also fange ich wieder bei Blatt A an um bewusst nach diesem Schema zu trainieren? Den Akzent setze ich aber dann bei jeder viertelnote und die "unds" spiele ich dann im downstroke richtig?


    Was ich nicht ganz verstehe oder mich frage, hilft das auch beim meinem Problem mit dem Doppelschlag? Müsste doch oder da ich ja bewusster auf die HH achte oder?

    Erste Frage: Ja..nimm den ersten Takt von Blatt A als Auftakt,wenn es irgendwo mal klemmt,dann bist du schon in dem Bewegungsablauf drin
    Frage 2: Ganau..ob du jetzt unbedingt soviel mehr ausholen musst,wenn du dir HiHat-kannte mit der Schulter anspielst,kann ich nicht sagen..wenn du nicht gerade mit aller Kraft aufs Fusspedal trittst, so sollte,es eigentlich laut genug sein,um als akzent durch zu gehen.
    Frage 3: Wenn dieser Bewegungsablauf upstroke,downstroke dir sgut von der Hand geht,so sollten die Doppelwummer der Geschichte angehören


    Nachtrag:Wenn du langsam spielst,dann hast du auch mehr Zeit um die einzelnen Schläge zu setzen..vieleicht,zu Anfang die Bewegungen übertrieben ausführen..weit ausholen für den Upstroke heißt ja nicht,dass du voll durchziehen musst..also so in etwa aus "hoher" Höhe den Stick fallen lassen..so prägt sich das Gehirn und die Schlaghand den Ablauf besser ein..so gehst du den Doppelschlägen eher aus dem Weg..wie du den Upstroke und den downszroke spielst ist auch die eigene Art wie du Emotionen in dein Spiel bringst..man kann den Akzentuierten Schlag auch ein wenig in das Becken reindrücken..weisst du wie ich das meine?Mache das bei crashbecken manchmal..der Schlag ist dabei nicht besonders hart,sondern lasse den Stick aufs Becken plumpsen und nehme dann den Druck etwas weg und schiebe das Becken quasi zu Seite..besser kann ich es leider nicht erklären..suche heute Abend mal ein Beispiel raus.
    Kann es jetzt sein,dass ich upstroke und downstroke verwechselt habe..falls es der Fall ist==sorry


    Wie meinst du genau soll ich übern? Kannst du mir das noch mal bitte genau erklären?


    Auf jede Viertelnote auf der HH ein Akzent spielen?

    Ich verstehe es so.Siehe Anhang
    Snap (Akzent mit dem Bereich Schulter und Schaft gespielt) auf den Beat(Quarter-Note) und Tap (Ghostnote mit der Stickspitze gespielt) auf den Off-Beat. Diese Bewegung solange üben bis die automatisiert ist,also bis es locker läuft.
    Würde diese Bewegung mit Blatt A beginnend einüben. Dann Blatt für Blatt durcharbeiten. Immer bis zu dem Punkt bis es nicht mehr locker klappt bzw. du aus der Bewegung fällst.
    Nimm dir dann diesen Takt raus. Spiele davor ein bis zwei Takte den ersten von Blatt A vorweg und dann rein in den Takt. Kontrollieren,ob du in der Bewegung bleibst. Wenn nicht wieder raus und wieder in den ersten.
    Das solange in der Schleife üben bis es sitzt. So würde ich es machen.



    Ich habe es gerade mal getestet und auch mal einige Übungen von YT gemacht.
    Das größte Problem habe ich bei 4tel auf der HH und BD auf 2+ und 3, bei 3 und 3+ habe ich weniger das Problem.
    Das erste fühlt sich mich irgendwie nicht flüssig an.

    Meinst du sowas? Datei im Anhang



    Link zu Thomas Lang Linear Coordination
    https://www.youtube.com/watch?v=9Xo9rF1scnY&t=1212s


    Übe da zur Zeit auch nur die Singles bis 16tel.
    Bei einigen Sachen komme ich allerdings etwas ins schleudern und komme mit seinen Ausführungen nicht mehr ganz mit.
    z.B. wo er doubles spielt. 8tel und 16tel sind ja noch einleuchtend. Bei Triples bin ich raus ?(

    Eine weitere Sache die mir gerade aufgefallen ist, ist das teilweise wenn ich z.B. eine BD zwischen der Hi-Hat habe passiert es mir hin und wieder das ich die Hi-Hat dann auch doppelt spiele. Wisst ihr was ich meine? Ist mir gerade aufgefallen als ich einen Song nachgespielt habe.
    Was kann ich für Übungen machen um das weg zu trainieren?

    Das ist schwer zu beantworten. Da ist was automatisiert was da nicht hingehört.Spielst du die HiHat mit dem Fuß als Puslgeber? Kann auch durch anheben der Hacke realisiert werden. Stabilisiert die Sache ein wenig.
    Die Hihat aufs Ride verlagern,um aus dem gewohnten Trott auszubrechen. Ist das bei deinen Notenblättern auch so? Wenn ja,bei welchen Pattern genau?


    Was auch helfen könnte ist den HiHat-Groove zu ändern. Auf der HiHat nur die 4tel spielen oder nur die "und´s",wobei letzeres schon ein Knaller ist.Wichtig dabei wird die durchlaufende HiHat sein.
    Wenn ich ehrlich bin kann ich dafür keinen Grund nennen.Spiele dann einfach stabiler und komme nicht so leicht aus dem Tritt. Klar wird sein,dass du ein paar Schritte zurückmachen musst.
    Hoffe ich hab dein Problem richtig deuten können. Bevor du aber den HiHat-Groove änders probiere es erstmal mit der getretenen HiHat bzw. wippenden Fuß.


    Nachtrag:Ich hab mal was gelesen was zum Thema Unabhängigkeit.(Achtung:Könnte Gefährliches Halbwissen seine ;) )Im Grunde ist die Sache mit der Unanhängigkeit so,dass es eigentlich eine Kombination aus Unabhängigkeit und Automatismus ist.Die Rede ist da von Hand Fuss Koordination.Ist der Automatismus "gestört" kann es passieren,dass er mit der Unabhängigen Seite kollidiert.Also zusammenfällt.Meist passiert dies immer auf einerSeite.Sprich rechts oder links.Über Kreuz meistens nicht.gibt da lineare Übungen von und mit ThomasLang.Ich suche heute Abend mal den Link dazu rausIst.auf youtube.

    takadimidi wäre da auch ne Möglichkeit,um mal mehreres abzudecken.Hab vor kurzen ein Video von Anika Nilles über das Thema Quintuplets gesehen.



    4tel,8tel und 16tel lasse ich mal weg,da ist die klassischen zählweise erheblich besser


    takadi für Triolen
    takadimidi für quintuplets


    Wobei man auf Geschwindigkeit da nen Knoten in der Zunge riskiert ;)


    Tipp am Rande:Bevor ich was absende,kopier ich das Geschriebene.Hatte schon mal den Fall,dass ein Teil des Textes fehlte.

    Ich arbeite mich jetzt von Seite zu Seite durch. Es klappt soweit auch alles gut, nur wenn das Metronom dazukommt ist es nicht ganz tight. Bei 60-70 bpm geht es noch aber darüber hinaus wird es unrund.


    Wie gehe ich den jetzt weiter vor? Weiter an dem Groove arbeiten? Bis zu welchem bpm? Oder einfach zum nächsten Groove gehen so nach dem Motto Geschwindigkeit kommt später.
    Was mir das durcharbeiten der Blätter bringt, ist das ich jetzt besser die Noten lesen und danach spielen kann?
    Ok komplett durchspielen könnte ich eine Seite jetzt nicht, aber ich arbeite dran.

    Mit Metronom zu arbeiten muss man trainieren.Hab es Jahre lang nicht gemacht und muss jetzt erst mit einfacheren Dingen lernen damit umzugehen.Mir hat es immer gereicht es kordinativ spielen zu können.
    Was mich allerdings noch einigermaßen gerettet hat ist,dass ich die HiHat als Pulsgeber durchlaufen lassen kann. Egal was oben rum passiert die läuft durch.


    Sind die Übungen auf der Basis von dem Notenblatt was du uns gezeigt hast? Ist das ein Notenbuch? Würde gezielt mit dem Metronom arbeiten und unterschiedliche Geschwindigkeiten ausprobieren.
    In meinen Büchern gehen die Übungen von 60 bpm über 90 bpm bis 128 bpm. Kommt bei der hohen bpm immer drauf an wie es klingt.Irgendwann fängt es an komisch zu klingen.
    Wenn es anfängt zu wackeln,dann wieder ein schritt zurück. Was auch ne Möglichkeit ist zwischen dem Groove Pattern und einer Fillvariante hin und her zu wechseln. Fillvariante kann ein Takt mit den Vorübungen sein,16tel mit Akzentverschiebung oder was dir so einfällt. Wichtig ist dabei,dass der Übergang von dem Groove Pattern in den Fill und zurück gut von der Hand geht.

    Einerlei, kann`s Nur die 1 sein.

    Ei-ner-lei-Zwei-er-lei-Drei-er-lei-Vie-rer-lei


    Ich weiß zwar gerade nicht wo das Problem liegt,aber ich versuche mal das Problem zu finden,um es dann lösen zu können.
    Es fing doch damit an,dass ich 8tel auf der HiHat spielen wollte und Triolen auf der Snare. Also 2gegen3.


    Am besten lässt sich dies an Hand einer Uhr erklären.360 Grad ist eine 4tel Note.Wobei 12 Uhr meine 1 ist.
    Spiele ich 16tel so wird um 12Uhr,3Uhr,6Uhr,9Uhr der Kuckuck seine Aufwartung machen.
    Triole gespielt. 12Uhr,4Uhr,8Uhr. Sechstole demnach also 12Uhr,2Uhr,4Uhr,6Uhr,8Uhr,10Uhr.


    Der vierte Besuch des Kuckucks bei einer gespielten Sechstole liegt demnach genau auf dem "Und">>Quod erat demonstrandum kurz q.e.d. würde der Mathematiker jetzt flöten ;)


    3gegen4 bedeutet doch nur,dass ich auf der Basis eines 4/4 Taktes 3 Schläge verteile. Oder?
    Demnach darf man die 4tel nicht durch 3 teilen,sondern den Takt in 3 Teile aufteilen. Wobei man bedenken muss,dass der 2te Triolen Schlag nicht in der Mitte vom Takt liegt liegt.
    4gegen3 wäre dann doch in einem 3/4 Takt vier Schläge unter zubringen. Korrektur falls ich mich da wieder ins WC gesetzt haben sollte.

    Das freut mich zu hören und danke fürs Feedback.
    Ich sehe,dass eine Kombination aus Visualisierung (Noten in Blattform) und Hörbeispielen zum Erfolg führen.
    Beides kommt auch in den heutigen Notenbücher zur Anwendung. Besonders gut finde ich es,wenn es nicht nur Hörbeispiele sind,sondern Videos wo einem es vorgespielt wird. Beispiel dafür wäre DrumTraining Groove von Mr.Klee.
    Dabei besondere wäre zu erwähnen,dass dort die Übungen in mehreren Tempies eingespielt werden.
    Die Sache mit den Vorübungen zeigt ganz deutlich den Weg vom einfachen zum komplexen auf. Was gerade für Anfänger aufzeigt,dass der Weg zum Ziel eigentlich gar nicht so schwierig ist. Man muss diesen Weg eben nur gehen.
    Sieht man nur das Ziel und nicht den weg dorthin,dann wird man möglicherweise schnell die Lust verlieren,weil ein vorankommen nicht ersichtlich ist.


    Daher finde ich das Übungsbuch von Udo Dahmen(Am Anfang steht der Groove),aus dem ich auch die Beispiele habe, sehr gelungen. Der Weg vom Einfachen zum Komplexen wird dort konsequent durchgezogen.
    Hörbeispiele sind in Form einer CD dabei. Dort wird von Anfang an mit den Vorübungen gearbeitet und trifft man dann auf die Komplexen Sachen,dann sind die nur noch ein "Klacks".


    Benutze die Vorübungen auch noch heute,um mir einige Dinge klarer werden zu lassen. Man muss sie nur den Gegebenheiten anpassen.
    z.B. 16tel vs. Triolen. Solange die Dinge durchlaufend sind,ist alles Schick. Setze ich allerdings Variationen ein z.B. weglassen von Noten(besonders wenn zwei bis drei weggelassen werden),dann sieht die Sache schon anders aus.
    Weil die Unterteilung eben anders ist,aber der Bewegungsablauf nahezu der gleiche,aber eben doch anders.
    Daher setze ich da gezielt auf Akzentuiertes spielen bei den durchlaufenden Noten. Nehme ich die leisen Tabs weg,dann bin ich da wo ich hin will. Ich hab aber vorher durch gezielte Akzentsetzung die zu spielenden Noten schon mal hörbar gemacht und weiß wo der "Schlag" hin muss. Komplizierter Versuch das mal zu erklären. Hoffe einleuchtend :rolleyes:


    Was in eigener Sache.Eine gute Methode 8tel in der einen und Triolen in der anderen Hand zu spielen suche ich heute noch. Bekomme es über einen Takt hin,aber dann verlaufen sich die Dinge irgendwie.
    Bin schon soweit,dass mir beim üben bewusst wird,dass nur auf der 4tel Note die Schläge zusammen kommen. Jedoch komme ich immer aus dem Tritt. Wahrscheinlich,konsequent weiter üben ^^

    Ein berühmter Drummer unserer Zeit hat mal gesagt,dass das Schlagzeug ein eher mathematisches Instrument ist,weil alles irgendwie unterteilt ist.Man muss es zwar zu Beginn mal mechanisch geübt haben damit die Hände wissen wo sie zu welcher Zeit sein müssen.Man muss diese Ebene jedoch auch verlassen können damit es eben nicht mathematisch bzw. Mechanisch klingt.Das ist es was einen guten Schlagzeuger ausmacht.Ein Beispiel dazu wäre wenn ich 16tel mit Triolen vergleiche.Rein mathematisch gesehen ist ,dass eine in 4 Teile unterteilt und das andere in drei.Man muss es zu Beginn rein mechanisch üben,sonst wird man sich dieser Unterteilung nicht bewusst werden können.Ein Beispiel dazu.Nehme ich bei beiden jeweils den ersten und letzten Schlag auf ein Viertel,also bei beiden zwei Schläge pro viertel.Bin ich mir da der unterschiedlichen Unterteilung nicht bewusst,weil ich es vorher eben nicht rein mechanisch geübt habe,dann wird es möglicherweise exakt gleich klingen bzw die beiden Schläge werden exakt gleich übereinander gelegt gespielt werden.Hoffe ich hab es verständlich erklären können.

    Warum muss das immer so schwer sein etwas zu erklären worauf man hinaus will? ;) ;)

    Direkte Schwierigkeiten hatte ich damit nicht, nur fand ich es nach dem normalen Grooves BD 1+3, Snare 2+4 sehr schwierig noch was dazwischen zu spielen. Ich denke auch eher Koordinativ.

    Mir war die Sache mit dem " noch was dazwischen spielen"etwas zu wackelig.Daher hab ich den Vorschlag mit den Übungen gemacht,damit aus einem "dazwischen" nicht "irgendein dazwischen" wird.
    Im Grunde ist es nicht verkehrt etwas anzuhören/rauszuhören,wenn man mal nicht weiter kommt. Hab ich auch so gemacht und tue es heute auch noch. Es lebe das Internet :D
    Hab früher allerdings den Fehler gemacht mir den Pattern nur bei einem Tempo anzuhören. Bei 80 bpm war alles schick und es hörte sich gut an,weil es für ein "dazwischen" wenig Platz für Fehler gibt.
    Bei langsameren Tempo sieht die Sache schon anders aus. Da war ne Menge Raum,um den Schlag auf die vierten 16tel falsch dazwischen zu platzieren. Wobei Falsch immer relativ ist. Ging da jedoch darum den Schlag dazwischen exakt zu setzen und das fühlte sich immer so komisch an. Drummer streben doch immer Perfektion und ich war unsicher,ob ich richtig war>war ich natürlich nicht,wie sich später heraus stellte
    War zu dem Zeitpunkt zw. zwei Unterrichtseinheiten. Abiturphase!! Daher hatte ich auch keine Hilfe. Youtube gab es da auch noch nicht ;(


    Mein neuer Lehrer hat sich das mal angeschaut und mit mir die Übungen gemacht,die ich aufgeführt habe. Und schwubs war ich wieder auf Kurs. Wegen der Koordination hatte ich ja keine Probleme,ich war eben nur nicht exakt drauf.
    Es geht ja nicht darum diese Übungen bis zum erbrechen durch zukauen,sondern sollen nur eine Hilfestellung sein. Damals wie heute benutze ich diese "Hilfestellungen",gerade in hinblick auf Ghostnotes.
    Müssen natürlich dem jeweiligem Pattern angepasst werden. Die Dreiergruppen waren hier nur ein Erklär-Beispiel.
    Wollte mit meinen Ausführungen nur klar machen,dass überall Fehler und Irrtümer lauern können,die ich gemacht habe. Wir hier im DF können diese nur aufzeigen und Möglichkeiten anbieten diese zu umgehen,wenn einer danach fragt.
    Den Weg gehen muss allerdings jeder selber.

    das Thema 16-tel kann aber auch zunächst mal bedeuten, die verschiedenen 16-tel Gruppen (alle vier 16tel pro Viertel, nur 3 16tel pro Viertel, 2-16tel pro Viertel) in verschiedenen Kombinationen als Fills über ein Set zu verteilen, wobei man durchaus als System etablieren kann, zunächst immer nur die Viertel als Hauptakzent zu nutzen. Das trainiert Bewegungsabläufe und fördert "groove-Verständnis". Diese Dinger als Fill- Abschluss von 4 oder 8 taktigen Phrasen, später dann begleitend zur Musik eingesetzt und überzeugend dargeboten...das dauert schon ne Weile, bis das sitzt. Aber wie gesagt, jeder wie er meint.

    Da bin ich voll dabei. Die 16tel durch weglassen sind in ihren Variationen so vielseitig einsetzbar und lassen sich interessant gestalten. Die hab ich in meinem Musikunterricht rauf und runter spielen müssen.
    Meine Karl May Bücher mussten sehr unter denen leiden :rolleyes: Hatte zu dem Zeitpunkt noch kein eigenes Schlagzeug.


    Hören sich ja nicht nur gut an, sondern machen einen Drummer,wenn er Freesolo unterwegs ist,durchaus für andere "hörbar". Gleiches gilt auch für 16tel mit ihren Akzenten.


    Jeder muss als Schlagzeuger sein weg finden,speziell seine Art zu spielen finden.

    Das Schwierigkeitsniveau zw. den hier offen liegenden Notenblätter ist eigentlich ziemlich gleich.Klar ist Akzentsetzung ein schweres Karpitel,aber 16tel mit Akzentuierung kommt eigentlich schon direkt nachdem man gelernt hat 16tel zu spielen.Wollte auch nur den Weg vom einfachen zum komplexen aufzeigen.Und damit deutlich machen,dass da Parallelen bestehen zw. den einzelnen Notenblättern.Nehme ich die Akzente und die Ghostnots weg so sieht das genau so ,bzw, ähnlich aus wie in der letzten Zeile in Takt 5 und 6.Nur das ich den Wechsel zw. Bassdrum und Snare in einer Dreierguppe notiert hab.Eben eine Variation davon.

    Zum Thema Notenkopf Position.Ja da hat jeder so seine Vorlieben.Jedes Notenbuch was ich habe ist etwas anders,da ich jedoch damit arbeite ist eine Umstellung nicht so dramatisch.Für mich ist die Snare der Mittelpunkt meines Universums daher ganz klar Platz in der Mitte.Alles was getreten wird findet unterhalb der Linien ihren Platz.Alles was hoch hängt wird oberhalb der Linien notiert.So hab ich zwischen Snare zu den Becken nach oben und zur Bassdrum/getretene Hihat nach unten genug Platz um meine Toms(6 Stück) notenmäßig unterzubringen.So kann ich mir das gut merken und weiß was was ist.Gleiches gilt für den Notenhals.Was Fade ich zusammen,was notiere ich alleine.Da kommt der Automatismus im Notenbild ins Spiel.Alles was gleichbleibend ist,wie z.b. 8tel auf der Hihat oder durchlaufende getretene Hihat notiere ich freesolo.Ist die Hihat eingebunden in einer dreiergruppe,wie in dem Notenbild mit ghostnotes dann notiere ich die Noten zusammen.Da ist die Fusshihat als einzige solo unterwegs.Ums auf den Punkt zu bringen.Wenn man viel mit unterschiedlichen Notennotationen arbeitet ist die Lage nur noch halb so schlimm.


    Also nicht verzagen,einfach das Lexikon fragen ;)

    Tut mir leid hab ich vergessen zu schreiben.In diesem Fall sind die Dreiecke und Kreise dafür gedacht mit welcher Hand ich die Note spiele.Dreieck für rechte Hand,Kreis für Die Linke Hand.Diese Zeichen sind meist oberhalb oder unterhalb der Noten zu finden.Geöffnete Hihat wird meistens direkt neben den Notenkopf (kleiner Kreis)notiert.Wenn es wichtig ist,wann die Hihat wieder geschlossen werden soll,dann nehme ich ein kleines Kreuz neben dem Notenkopf.

    Zum Bsp. bei der letzten Reihe auf dem Notenblatt habe ich es einfach nicht hinbekommen es mit dem richtigen Timeing zu spielen mehrfach probiert und fast verzweifelt, auch ganz langsam kam ich nicht klar.


    Als ich es dann gehört habe ging es.

    Die letzte Reihe ist auch nicht ohne. Wo lagen den speziell die Probleme? Bassdrum auf dem ersten 16tel und die Snare auf dem vierten? Ist eine Dreiergruppe Bassdrum und Snare im Wechsel.
    Da kann man aber Vorübungen machen. z.B. Durchlaufende 16tel spielen mit Akzenten. Ich glaube die nennt man auch Single Stroke Rolls.
    Um sich an die Snare auf dem vierten 16tel zu gewöhnen,setze ich da einen Akzent>Übung 1.

    Hab da mal ein paar Übungen zu vorbereitet. Hoffe ich kann das einigermaßen gut rüberbringen. Kein Akzent>1cm Schlaghöhe/Akzent> Schlaghöhe undefiniert


    1. Übung: ta ta ta ta ta ta ta ta ta ta ta ta ta ta ta ta usw. rot markiertes ist der "quarter note Puls" (kenne den deutschen Ausdruck nicht ;( ) dickes ta ist der Akzent
    2. Übung: ta ta ta ta ta ta ta ta ta ta ta ta ta ta ta ta usw. schreibe hier die Akzente mal in dreier Gruppen auf,ist einfache zu erklären worauf ich hinaus will.
    3. Übung: ta ta ta ta ta ta ta ta ta ta ta ta ta ta ta ta usw. auf die Akzente in der rechten Hand setze ich nun die Bassdrum (hier grün), Akzent in der linken Hand ist hier blau
    4. Übung: ta ta ta ta ta ta ta ta ta ta ta ta ta ta ta ta usw. wie Übung 3,rechte Hand wechselt auf die HiHat/Bassdrum grün, Snare blau


    5.Übung: wie 4.Übung die leisen Tabs auf der Snare (ghostings) weg lassen oder nach belieben einfach mitspielen.Bei allen Übungen kann die HiHat als getretene HiHat mitlaufen (ich mache es so)


    Hab die dazugehörigen Notenbilder als Datei angehängt. Schreibweise ist etwas anders wie in deinem Notenbild.Wie in Übung 1 lassen sich die Akzente setzen wie es einem beliebt.


    Das ist jetzt nur ein Beispiel von vielen.Die Vorgehensweise natürlich auch.Ist vielleicht auch ein kleiner Umweg,führt aber zielgerichtet zum Ziel.

    Reihenfolge der Bilder passt nicht ganz.Bitte das zu entschuldigen ;)