Warum muss das immer so schwer sein etwas zu erklären worauf man hinaus will?
Direkte Schwierigkeiten hatte ich damit nicht, nur fand ich es nach dem normalen Grooves BD 1+3, Snare 2+4 sehr schwierig noch was dazwischen zu spielen. Ich denke auch eher Koordinativ.
Mir war die Sache mit dem " noch was dazwischen spielen"etwas zu wackelig.Daher hab ich den Vorschlag mit den Übungen gemacht,damit aus einem "dazwischen" nicht "irgendein dazwischen" wird.
Im Grunde ist es nicht verkehrt etwas anzuhören/rauszuhören,wenn man mal nicht weiter kommt. Hab ich auch so gemacht und tue es heute auch noch. Es lebe das Internet
Hab früher allerdings den Fehler gemacht mir den Pattern nur bei einem Tempo anzuhören. Bei 80 bpm war alles schick und es hörte sich gut an,weil es für ein "dazwischen" wenig Platz für Fehler gibt.
Bei langsameren Tempo sieht die Sache schon anders aus. Da war ne Menge Raum,um den Schlag auf die vierten 16tel falsch dazwischen zu platzieren. Wobei Falsch immer relativ ist. Ging da jedoch darum den Schlag dazwischen exakt zu setzen und das fühlte sich immer so komisch an. Drummer streben doch immer Perfektion und ich war unsicher,ob ich richtig war>war ich natürlich nicht,wie sich später heraus stellte
War zu dem Zeitpunkt zw. zwei Unterrichtseinheiten. Abiturphase!! Daher hatte ich auch keine Hilfe. Youtube gab es da auch noch nicht
Mein neuer Lehrer hat sich das mal angeschaut und mit mir die Übungen gemacht,die ich aufgeführt habe. Und schwubs war ich wieder auf Kurs. Wegen der Koordination hatte ich ja keine Probleme,ich war eben nur nicht exakt drauf.
Es geht ja nicht darum diese Übungen bis zum erbrechen durch zukauen,sondern sollen nur eine Hilfestellung sein. Damals wie heute benutze ich diese "Hilfestellungen",gerade in hinblick auf Ghostnotes.
Müssen natürlich dem jeweiligem Pattern angepasst werden. Die Dreiergruppen waren hier nur ein Erklär-Beispiel.
Wollte mit meinen Ausführungen nur klar machen,dass überall Fehler und Irrtümer lauern können,die ich gemacht habe. Wir hier im DF können diese nur aufzeigen und Möglichkeiten anbieten diese zu umgehen,wenn einer danach fragt.
Den Weg gehen muss allerdings jeder selber.
das Thema 16-tel kann aber auch zunächst mal bedeuten, die verschiedenen 16-tel Gruppen (alle vier 16tel pro Viertel, nur 3 16tel pro Viertel, 2-16tel pro Viertel) in verschiedenen Kombinationen als Fills über ein Set zu verteilen, wobei man durchaus als System etablieren kann, zunächst immer nur die Viertel als Hauptakzent zu nutzen. Das trainiert Bewegungsabläufe und fördert "groove-Verständnis". Diese Dinger als Fill- Abschluss von 4 oder 8 taktigen Phrasen, später dann begleitend zur Musik eingesetzt und überzeugend dargeboten...das dauert schon ne Weile, bis das sitzt. Aber wie gesagt, jeder wie er meint.
Da bin ich voll dabei. Die 16tel durch weglassen sind in ihren Variationen so vielseitig einsetzbar und lassen sich interessant gestalten. Die hab ich in meinem Musikunterricht rauf und runter spielen müssen.
Meine Karl May Bücher mussten sehr unter denen leiden
Hatte zu dem Zeitpunkt noch kein eigenes Schlagzeug.
Hören sich ja nicht nur gut an, sondern machen einen Drummer,wenn er Freesolo unterwegs ist,durchaus für andere "hörbar". Gleiches gilt auch für 16tel mit ihren Akzenten.
Jeder muss als Schlagzeuger sein weg finden,speziell seine Art zu spielen finden.