Beiträge von Lexikon75

    Und ja, so wie Lexikon75 sagte, die hihat achtel sind automatisiert.
    Aaaaaber: würdest du da anfangs echt anraten, ALLE 16tel zu zählen, auch wenn man nur vereinzelte spielt und es eigentlich ein Achtelgroove ist? Oder meinst du das eh so, wie ich es auch gemeint hab, also diese vereinzelten 16tel mitzählen?

    Zum einüben würde ich die 16tel tatsächlich voll durchzählen. Hier in dem Notenblatt geht es um Übungen,die es in so vielen Variationen gibt. Nach zwei bis drei Durchgängen hab ich dann auch eine Art Melodie im Kopf.
    Die ich dann auch frei(ohne Noten) vor mich hin "singen" kann. Oder zähle nur,wie du,die zu spielenden Noten.(die 8tel lasse ich aber trotzdem weg)


    Heute Abend poste ich mal ein Notenbild zum Thema Variationen. Wo durchzählen schon wichtig ist.

    Es ist für Anfänger sicher nicht verkehrt, das jeweilige Raster der kleinsten vorkommenden Einheit in einem pattern komplett durchzuzählen. Das in langsam und konzentriert bietet hohe Wahrscheinlichkeit, tatsächlich auch die richtigen Stellen sauber zu treffen. Hat man das pattern dan verinnerlicht, kann man auch auf andere Zählzeiten zählen, bis hin zu "Zählungen", die auf irgendwelchen "off-Noten" sitzen.

    drumumköln bringt es da genau auf den Punkt



    scht Laut geht auch sehr schön mit der HH Fuß open closed. ….scht….zzzt….scht….zzzzt
    u .die führende HH mit der Hand als Doubles das stabilisiert - wird mitunter aber auch unpassend und zu viel, kann schwer werden davon wieder weg zu kommen

    Dabei geht es nur um den artikulierten "scht-Laut". Kann auch was anderes sein.Sollte nur sehr kurz sein.


    Mit Gas geben und auf die Bremse treten habe ich mich etwas ungünstig ausgedrückt. Nicht während das Spielens Tempo variieren,sondern immer ein Tempo-Intervall abschließen. Dann Tempomat (Metronom) verstellen und mit einem anderen Tempo weiter spielen.

    Zum einüben würde ich 16tel durchzählen.Wichtig!! Laut mitzählen!! Metronom so einstellen,dass das Mitzählen leicht von den Lippen geht ;) Daher langsam einspielen. Auch wenn der Kopf versteht was zu tun ist.
    Beine und Arme wissen es noch nicht.


    Die achtel in der HiHat sind dabei der Automatismus den brauch man nicht zählen.



    Dabei genau hin hören wie es sich anhört.Man hat irgendwann den Klang des Groove´s im Kopf.
    Wenn das klappt,dann würde ich auf 4tel gehen. Klappt das auch,dann wieder auf 16tel Zählung zurück.Dabei hören(vielleicht sogar aufnehmen),ob gleich klingt.
    Spielt man es zu Anfang zu schnell,also schneller als man zählen kann,dann kann es passieren,dass es ungenau wird.
    Gehe dabei jetzt von einem Anfänger aus.
    Hat man diese Hürde hinter sich,dann kann man mal Gas geben. Dabei auch wieder mal auf die Bremse treten. Kontrollieren,ob man noch "tight" ist.



    Zum Tempo kann ich nur sagen.Kommt auch drauf an wie man es spielen möchte. Rockig,Speed,Ghostings etc.


    Ein Tipp: Man hat jetzt die "Melodie"des Groove´s im Kopf,jedoch der eigentliche "Grundpuls" (quarter note Pulse) rückt ein wenig in den Hintergrund.
    Also wenn die Hände und Füße wissen wo sie zu welcher Zeit sein müssen,sollte man sich auf den "Puls" konzentrieren. Das Metronom gibt den zwar vor.Geht dabei den auch zu fühlen.
    Man verliert sich später (wenn schwerer wird) in den Noten. Meine Erfahrung!!!
    Die Sache mit dem "scht-Laut" könnte dabei helfen. Geht auch bei hohem Tempo.

    Eignet sich auch besonders für "Mitzählmuffel" ;) ;)


    Als Ergänzung kann man die 8tel auf das Ride Becken verlagern und die HiHat auf die 4tel legen (getretene HiHat).Läuft so als Pulse mit. Im Notenbild schreibe ich die unter die Bassdrum.


    Das ist so meine Vorgehensweise.Wie man es dann macht ist jedem selbst überlassen.Jeder hat da so seine Vorlieben.


    Um die Sache noch interessanter zu machen,kann man auch hingehen und die 8tel auf der HiHat variieren. Dann wird der Wechsel zw. Bassdrum und Snare zum Automatismus.
    Oder Bassdrum und Snare tauschen

    Hallo
    Wenn ich etwas einübe,dann immer das was relevant ist.
    z.B. 16tel auf der HiHat in Variationen. Drei 16tel dann ein 16tel Pause usw. Da zähle ich die knallhart durch. In der Snare und Bassdraum spiele ich dabei ein Automatismus.
    Wenn ich das drauf habe dann nur die 4tel. Bis dahin alles mit Metronom. HiHat lasse ich auf den 4tel´n mitlaufen.Manchmal auch 8tel.


    Gibt natürlich auch Dinge da weiß ich auch nicht wie/was ich da zählen soll. z.B. was Tomas Haake (Meshuggah) bei Bleed spielt.
    Da fange ich das rotieren an. Spiele allerdings Bassdrum-Noten mit den Händen und 8tel auf der HiHat. Wenn das klappt,dann drehe ich die Sache um. Sag dann Bescheid wenn´s soweit ist :S
    Bis jetzt max. 15 min,dann muss ich was anderes machen,um nicht durchzudrehen.Um Block laufen oder Zauberwürfen lösen,bringt mich wieder auf Kurs ;)


    Hab jetzt angefangen mit dem "scht-Laut" zu üben >>siehe Benny Greb https://www.youtube.com/watch?v=OP3o84bMduE&t=1397s


    Ist mal was anderes als Noten zählen und man muss echt damit üben. Am besten mit etwas was man schon gut kann.
    Ist eine ganz eigenständige Übung. Hab dabei allerdings das Metronom auf optisch laufen und schaue nur manchmal drauf,ob ich noch in der Zeit liege. Geht dabei um das Feeling des quarter note Pulse.
    Ausprobieren und schauen,ob es einem was bringt. Gerade bei Fill Ins merke ich,dass es besser funzt. Gerade wenn man mit Phrasierungen arbeitet.
    Da kommt man immer so leicht aus dem tritt und fragt sich "Verdammt,wo ist die 1 geblieben" ;)

    Hi
    Manchmal sollte ich mir die Beträge alle mal genau durchlesen :rolleyes: ,um Wiederholungen zu vermeiden.


    Hab da aber doch eine Frage. Warum der Drummer immer Schluss machen muss bzw.den Weg dahin einleiten muss?
    Meinst du er gibt das Zeichen dazu?
    Crash wirklich auf der 1? Mit ausklingen lassen oder mit "Stoppi"? Hab dafür in meinem Set ein "Schlußmacherbecken" ;)
    Muss ich mal ausprobieren wie ein Becken am Schluss auf der 1 wirkt.Könnte mir vorstellen das Crash auf ne Zählzeit davor zu setzen>auf 4 Und oder letzte 16tel.
    Was dazu bestimmt gut klingen würde.Becken in der Aufwärtsbewegung von unten und in der Abwärtsbewegung dann von oben anspielen.Hab ich früher in der Schülerband gemacht,aber eher unbewusst.
    Mein damaliger Musiklehrer hat mich erst darauf hingewiesen,dass ich das so mache.
    Dabei den ersten Schlag etwas vor die 1 setzen. Dafür eignen sich gut Effecktbecken die extrem kurz klingen.Es sei den der Drummer ist flink mit einem "Stoppi" zu Hand.


    Gruß
    Lexi

    Hallo
    Bin zwar nicht so der Experte im Schluss machen.Aber der Kreativität unterliegt keinerlei Grenzen.
    Ich denke es kommt immer darauf an was für ein Lied/Song gerade gespielt wird.Muss ja nicht immer in einem Höhepunkt Enden.Ein PämPäm zum Schluss macht manchmal mehr her als ein nie enden wollendes "Gewusel".


    Werden Solos von den einzelnen Band-Mitstreitern eingeplant,so kann der Übergang dahin das Ende eines Songs sein. Cooler Abgang der Band und nur der Solist macht sein Ding.
    Ist dieser fertig,steigt die Band wieder ein :thumbup:
    Ausklingen der Gitarre wird auch gerne und oft mitgenommen. Untermalt durch gezieltes anklopfen der Beckenkanten.


    Oder Missverständnisse können auch das Ende bedeuten.Band hört auf zu spielen und nur der Schlagzeuger steht voll auf dem Schlauch und spielt einfach mal weiter.Man ist natürlich Profi und tut so als wenn es so geplant war.
    Nur der hochrote Kopf des irritiert drein schauenden Schlagzeugers war ein Indiz dafür,dass da was unplanmäßiges am laufen war.
    Im Boden versinken?Betonboden!!
    Sich in Luft auflösen?Wusste nicht wie!!
    Weg freischießen?Patronen vergessen!!
    Weglaufen?Weg führte nur durchs Publikum und das war "brutal" und ließ mich nicht :wacko:
    Einzige Option!!Weiter spielen und auf die Erlösung warten.Problem.Publikum war gut drauf und genoss es mich zu "quälen".



    Nur unser Bandleader fand es sch..ade und war stocksauer.Weis gar nicht warum :D "kreatives" Schluss machen war nicht erwünscht :rolleyes: :rolleyes:


    Gibt es ein richtig oder falsch im Abgang? Würde eher sagen "es muss passen".
    Korrigiert mich wenn ich da falsch liegen sollte.Es kommt auch drauf an wo oder zu was ich spiele.Spiele ich Tanzmusik auf einer Hochzeit,dann kommt es nicht so sehr darauf an,
    mein Können als Musiker unter beweis zu stellen,sondern das Ziel ist es die Massen zu unterhalten.
    Daher eher dezente Abgänge/Übergänge.Es sei den die Massen(Publikum) hat es auf einen abgesehen und fordert ein "Opfer".


    Befinde ich mich auf Festival und bin Drummer einer Metalbude,dann werden herausragendere Abschlüsse erwartet,die durchaus plötzlich unerwartet und abrupt oder aufwendig inszeniert sein können.
    Bin da aber eher für "Weniger ist manchmal mehr".


    Gruß
    Euer Lexi

    Hallo
    Ich denke so eine ähnliche Diskussion hatten wir vor kurzem schon mal.Noten lesen können/sollen,Ja oder Nein?
    Habe da auch meinen Standpunkt dazu abgegeben.Es ging da ursprünglich um das Thema "Lehrer ja oder nein?"


    Weiß leider nicht wie ich ein Link zu einem bereits bestehenden Beitrag hier reinsetzen kann.Daher mal ganz umständlich.
    1.Meinen Namen anklicken
    2.Beitrag"Notenlehre ist elementar Wichtig" anklicken
    3.Meinen Beitrag lesen und sich zu eigen machen :rolleyes:
    4.Punkt 3 kritisch betrachten und sich seine eigene Meinung bilden ;)
    5.Mich bitte nicht immer ernst nehmen,hab des öfteren mal ein Clown verschluckt :D


    Noten raushören ist ne feine Sache,jedoch sollte man sein Stil zu trommeln dabei nicht aus den Augen lassen.
    m_tree hat es da schon auf den Punkt gebracht.


    Ich zum Beispiel spiele alles was ich höre mit "Ghostnotes".Akzente liegen dann bei dem was da gespielt wird.


    Ist es das Ziel ein Lied nachspielen zu wollen,dann muss/sollte man schon darüber Infos einholen in welcher Taktart der Urheber das Lied geschrieben hat.
    Gutes Beispiel ist hier die Gruppe "Meshuggah" die Takte wie 58/16 oder 27/8 benutzen. Mit einem 4/4 Takt im Kopf kommt man da nicht weit.

    Auch wenn ich mich da wiederhole,werde ich nicht davon Abstand nehmen zu sagen,dass mitzählen sowas von wichtig ist.Und vor allen Dingen>Laut mitzählen

    Dabei schauen welche Noten wichtig sind.Spiele und betone ich nur auf dem "Takt-Puls"(sagt man das so?)dann reicht 1234 bei einem 4/4 Takt.
    Spielt man Bassdrum oder Snare variabel mal auf die "Und" dann 1und2und3und4und zählen. Beispiel: Amsterdam-Groove
    Bei 8tel auf der Hi-Hat und verteilt dazu im Wechsel die Bassdrum und Snare in Dreierguppen,dann kann es schon von vorteil sein die 16tel durchzuzählen.
    Ghostnotes zähle ich z.B. nicht mit,sondern nur die akzentuierten Schläge.



    In einer Band kann lautes mitzählen seitens des Drummer´s für die anderen durchaus auch hilfreich sein.Hab dies in der Schülerband oft so gemacht und war auch erwünscht.

    Und egal was passiert,das Metronom läuft beim üben immer mit.
    Hab es leider in meiner Anfangszeit nicht konsequent gemacht und muss dies jetzt mühsam nachholen.

    Ein anderer Ansatz zum Thema "Time" ist die Sache mit dem "scht-Laut". Dazu bitte meinen Beitrag lesen "Notenlehre ist elementar wichtig".
    Link zu diesem Thema: https://www.youtube.com/watch?v=OP3o84bMduE&t=528s


    Es gibt hier im Forum viele gute Ansätze die einen weiterhelfen. Oft hilft es,wenn man sich Beiträge von den üblichen "Verdächtigen" raussucht. Müssen ja nicht unbedingt nur die meinigen sein :rolleyes:


    Andi_Rohde zum Thema "open handed playing" ist zum Beispiel sehr interessant.


    Damit das Lexikon nicht gleich wieder eins auf den berühmten "Deckel" bekommt,weil dieser oft zum ausführlichem Schwafeln neigt,findet dieser Beitrag nun sein Ende.


    Hoffe auf weitere interessante Diskussionsrunden hier im DF. Egal zu welchen Thema "Bin gerne stets zu Diensten" ^^


    Gruß
    Euer Lexi

    Hallo
    Becken sind schon ein schweres Pflaster.


    Gerade HiHat-Becken sind ein komplizierte Sache in einem Set.Da sie oft nur einmal im Set vorkommen,sollte man da keine Kompromisse eingehen.


    Hast du denn Probleme damit,dass du die härter anschlagen musst?Problem dabei könnte sein,dass die leisen Schläge oft untergehen. Gerade wenn´s etwas schneller und technischer gespielt wird,könnte das ein wesentlicher Punkt sein.
    Spielt man länger am Stück und muss das HiHat,spitz gesagt,verprügeln,könnte dies durchaus konditionelle Probleme hervorrufen.Es sei den man heißt "Thomas Lang" ;)


    Kenne die Power HiHat nicht,daher kann ich nur die Erfahrungen mit meinen HiHat´s abrufen.
    Spiele eine Kombi.Als Top das Ziljian A-Custum und als Buttom habe ich mich für ein Meinl Soundcaster Medium entschieden.Spricht einfach schneller an als mit dem schwerere Ziljian Buttom Becken.
    Habe schon bei vielen gesehen,dass Top und Buttom oft aus unterschiedlichen Serien einer Marke genommen werden.Muss ja nicht gleich Hersteller übergreifend wie bei mir sein.


    Meine Dynamik die ich auf meinen Rogers Drums mit den 2002 Becken entwickelt habe, finde ich auch zu der Sound Edge
    passend. Aber wenn jetzt die Power Alphas mehr Schwung erfordern und ich den dann an die 2002 weitergebe, habe ich
    Angst um die 2002er.


    Ich bin mir nicht ganz sicher darüber ob es Sinn macht sich dass an zu gewöhnen... Die HiHat oder das Ride kräftig zu spielen
    und die Crashs mit weniger Schwung anzuschlagen.

    Da hab ich gleich mal ne Frage zu. Ist bei einem Becken-Set die Grund-Anschlagdynamik gleichbleibend?
    Wird nicht jedes Becken mit der Dynamik angeschlagen welches es braucht? Spiele total unterschiedliche Becken von verschiedenen Marken und passe die Dynamik dem jeweiligen Becken an.


    Kann mir daher nicht vorstellen warum du Angst um deine Becken haben solltest.
    Obwohl ich bei meinem Paiste Rock Crash ganz schön hinlangen musste,um ein Crashsound zu erhalten.Habe es allerdings als Crash in Rente geschickt und beschäftige es als Ridebecken.Daher keine Erkenntnisse zur Haltbarkeit.



    Ein Beitrag zur Auswahl von Becken in einem Drumset. https://www.youtube.com/watch?v=z_9AHWGQg_c


    Hab mir mal die Hörtracks von deiner Band angehört,da sollten deine Becken eigentlich "lebenslänglich" haben.
    Gefällt mir übrigens echt gut was ihr da spielt. Von Anfang bis Ende ein Genuss. Kompliment an die Sängerin>"Hammerstimme". Natürlich warst du auch nicht schlecht ;)


    Meine Meinung zur Auswahl:
    Ridebecken: Power Ride durchaus ok,
    HiHat: Würde da wirklich wagen die Empfehlung auszusprechen,bei deinen SoundEgde zu bleiben.Auch wenn es ein Bruch mit deinem Willen zur einheitlichen Serie bedeuten würde.


    Damit dir die Entscheidung vielleicht etwas leichter fällt.Könntest du dir eins der Beiden als "closed HiHat" vorstellen?Nur so eine Idee.
    Gruß Lexi

    Interessant zu sehen wie die selektive Wahrnehmung in Bezug auf die Videos (besonderes das erste ist im Fokus) ihren Lauf nimmt.
    Von "gefällt mir" ,über "bekomme kein Zugang zu dieser Art von Musik,aber ganz gut getrommelt,bis hin zu totaler Abneigung zum Auftritt der Band bzw. zum Spiel des hier im Fokus stehendem Drummer´s.


    Auch die selektiven Eindrücke von einzelnen Thread-Teilnehmer wird knallhart in die Kritik genommen :evil:
    Davon lebt dieses Forum und es macht immer wieder Spaß seine Meinung,Eindrücke und Sichtweisen hier offen zu legen und sie mit anderen teilen zu können.


    So,jetzt wünsche ich allen ein "Guten Rutsch ins neue Jahr". Diesmal vielleicht unter dem Motto "drummen statt böllern" ;) "Brot statt Böller" geht natürlich auch :rolleyes:
    Jaaa,auch bei uns Drummern macht der "Klimawandel" nicht halt.







    Gutturaler Gesang ist schon eine Welt für sich.Mochte am Anfang erst nur den weiblichen gutturalen Gesang.Liegt aber auch daran,ob der Sänger/Sägerin eine gute "clean" Gesangsstimme hat,
    denn das hört man auch im gutturalen Gesang.


    Man muss sich da eben ein wenig durchwurschteln bis man was findet was einem zusagt. Die Texte sind manchmal auch echt tiefgründig und haben eine Message.
    Mit der Zeit versteht man sogar ohne Spickzettel was da "gesungen" wird ;)
    Infected Rain oder Dimmu Borgir mag ich ganz gerne. Eine wahnsinn´s Stimme hat die Front-Frau von Jinjer. >Lieblingsband von meiner Enkelin und die ist erst 2.

    Wenn ich ehrlich bin,hat mich eigentlich immer nur der Typ hinter der Klopferbude interessiert.


    Was ich mir allerdings vorstellen kann, dass das wieder ganz anders ist, wenn man es selbst spielt. Wer weiß, vielleicht spiel ich auch mal sowas, was mir heute gar nicht gefällt. Ich würde mir die meiste Musik, die ich mit meinen Bands mache, auch nicht anhören, Ich würde nie auf ein Konzert von uns gehen, wenn ich nicht selbst spielen würd aber spielen mag ich’s total gern

    Genau das ist der Punkt(hab in einem anderen Thread schon mal was zu diesem Thema geschrieben)
    Spielt man es selbst,dann sieht man die Musik plötzlich mit ganz anderen Augen. Fügt man dann noch sein Stil zu spielen hinzu dann bekommt man einen noch viel intensiveren Zugang zu einer Musik,die vorher für einen undenkbar war.
    Hab vor Jahren mal in einer Rock´n Roll Cover-Band gespielt. Damals wie heute überhaupt nicht meins,aber spielen machte Spaß.Allerdings nur bis zu dem Zeitpunkt,wo ich bemerkte,dass ich als Drummer in der Band nicht nach rechts oder links schauen durfte.


    Das erste Lied(dein Favorit) finde ich klasse getrommelt. Würde es so in Richtung Groove Thrash Metal einordnen. Besonders der Rhythmus-Wechsel in der Bassdrum gefällt mir.
    Danke auch nochmal für dem Tipp mit Tomas Haake.

    Hallo


    Ein Angebot kann ich dir zwar nicht machen,aber ein Tipp wo du finden kannst was du suchst.
    Hab mich auch mit dem Thema mir selbst eine Snare zu bauen beschäftigt und dabei auf "stdrums" gestoßen.
    Die können dir alles bieten was du für dein Vorhaben brauchst.Hast du Fragen,dann stehen Sie dir mit Rat und Tat zu Seite.


    Gruß Lexi

    Und was ich damit erreichen möchte? Es hat damit angefangen das ich nach einer Beschäftigung suchte um Dinge zu vergessen. Bin mir ziemlich unsicher darüber jemals in einer Band zu spielen. Wenn dann nur in einer Cover Band weil das wahrscheinlich unkompliziert unter der Band sein wird. Ist ja alles schon vorgegeben was man spielen soll. Aber eigentlich mache ich das nur für mich selbst. Weil es mir Spaß macht. Weil es mich ablenkt. Weil es mir einen Sinn gibt.

    Hallo


    Für einen Außenstehenden ist es immer schwer zu beurteilen,ob die Beschäftigung um die es geht etwas für einen ist. Etwas gut zu können bedeutet auch nicht gleichzeitig,dass es was für dich ist,was du damit erreichen möchtest.
    Du suchst etwas was dich in eine Art "Flow-Zustand" bringt. Nur das was du gerade tust ist in diesem Moment wichtig und der Fokus ist darauf ausgerichtet.Stress auf der Arbeit,Alltag oder Probleme anderer Art werden zu Nebensache.
    So wie du es hier beschreibst gehen Talent,Begabung und Spaß,bei dir,Hand in Hand. Das ist erstmal eine Gute Grundlage. Jetzt kommt allerdings der etwas kniffligere Teil. Wie fühlst du dich,wenn du an deinem Drum-Set sitzt?
    Tauchst du in deinem "Tun" in eine andere Welt ein? Machst du sozusagen die Tür zur Außenwelt für diesen einen Augenblick zu? Wenn dem so ist,dann ist es was für dich!!!
    Da musst du,aber selbst in dich hineinhören,und dir die Fragen stellen:"Was macht die Musik gerade mit mir?" Ein wichtiges Wort dabei ist "Leidenschaft". Kannst du das mit deinem Trommeln verbinden,dann wirst du das finden was du suchst. Kannst du die Leidenschaft am leben halten,dann gibst du der Sache einen "Sinn"



    Gruß
    Euer Lexi

    Der Begriff "Einliegerwohnung" hat seinen Ursprung von den auf Bauernhöfen lebenden Landarbeiter,den sogenannten "Einlieger",die kein eigenes Haus besaßen und deshalb zur Miete wohnten.
    Ich glaube nach dem zweiten Weltkrieg war es bei Neubauten von Einfamilienhäusern sogar pflicht eine Einliegerwohnung mit einzubauen,um der Wohnungsnot entgegenzuwirken.
    Ist mir aus den Erzählungen von meinen Großeltern hängengeblieben. Die haben nach dem Umzug nach NRW auch erst auf einem Bauernhof gewohnt und dafür gearbeitet. Später dann selbst ein Haus gebaut.
    Hoffe ich konnte Klarheiten beseitigen und mit dem kleinen Geschichtsunterricht weiterhelfen.



    Danke für Ihre Aufmerksamkeit.



    Naja,heiße hier ja nicht umsonnst "Lexi" ;)

    Na hier ist was los..bin die ganze Zeit am überlegen,ob ich mich nochmal dazu melden sollte.


    Make a Groove not War!!!


    Sind nur mal so Gedanken,die mir bei der Diskussion hier so durch den Kopf gegangen sind.



    Möchte hier das Thema A-Set oder E-Set gar nicht weiter beleuchten,sondern mal die Frage in den Raum stellen:"Was mache ich zu beginn ohne Equipment?"


    Was nimmt jeder angehender Drummer aus seiner ersten Unterrichtsstunde mit?Möglicherweise die eigenen Drumsticks und auch ein paar Noten können einen nach Hause begleitet haben.
    Aber ist da nicht auch eine Spur von Euphorie fürs trommeln dabei? Die quälende Gewissheit eine Woche auf die nächste Unterrichtsstunde warten zu müssen,um wieder trommeln zu können?
    Was tut man nun bis dahin? Sticks zur Seite legen,Hände in die Taschen stecken(Kopf in den Sand geht natürlich auch ;) ) und drüber nachdenken wie es weiter gehen soll ohne eigenes Drum-Set daheim.
    Ja,ein Erwachsener tut das wirklich.Leider!! ;(


    Sehe man die Dinge aus den Augen eines jungen Menschen,sagen wir mal 10 Jahre,würde man darüber kein Gedanken verschwenden,sondern die Sticks in die Hand nehmen und trommeln als wen´s kein Morgen geben würde.
    Dabei ist es zuerst sch...egal worauf man seine Karriere beginnt. Ein Buch mit dicken Einband leistet einem da wirklich gute Dienste und man kommt locker ein paar Wochen damit zurecht.
    Spreche da aus Erfahrung ;) (3 Monate bis zum ersten Drumset/Dixon Anfanger-Set/6 Jahre treuer Begleiter bis das Hilite kam)
    Soll es etwas "moderner" sein,dann kann es natürlich auch ein Practice Pad sein. (Sollte sowieso in keinem geordneten Drummer-Haushalt fehlen ^^ )

    Ist es die kindliche Einfachheit,die gewisse Dinge unkomplizierter erscheinen lassen. Auch heute noch ertappe ich mich dabei,wenn ich am Tisch sitze und mit Sticks (liegen bei mir überall rum
    :rolleyes: )und Fingerübungen mache.
    Und wenn mich die Muse packt sogar einen ganzen Groove trommle,der mir gerade so in den Sinn kommt.
    Oft genug stand meine Tochter kopfschüttelnd mit ihren Freunden in der Tür und meinte:"Bohaa,Papa du bist so peinlich!"


    Mag sein.Klingt trotzdem geil!!
    Warum sich zu Anfang den Stress machen und das Vorankommen davon abhängig machen,sich gleich für ein E-Set oder ein A-Set entscheiden zu müssen. Beides hat seine Vor-und Nachteile.

    Ich will mit meinen Ausführungen nur deutlich machen,dass zu Beginn der Erfolg,in seinem Wirken als Drummer voranzukommen,nicht zwingend davon abhängt auf was man spielen lernt.
    Ist nur das stellen eines E-Set´s möglich,dann wird man auch damit gut vorankommen und seine Erfahrungen sammeln können.
    Je besser man dann wird,so werden sich auch die Ansprüche und die Frage "Was will ich" ändern. Aber da muss jeder mehr oder weniger selber hinkommen.
    Einem zu Beginn Tipps und mit Rat und Tat zu Seite stehen ist ok,sollte aber nicht in einem Streit ausarten.

    Für einen Neulich ist der Kern des Streits völlig belanglos,sondern die Bewahrung der "kindliche" Euphorie und der Wille zum trommeln wichtig,um mit Spaß und Elan dabei zu bleiben.


    Am Anfang steht der Groove und nicht die Kaufentscheidung für ein E.Set oder A-Set

    Hab am Sonntag mit meiner Nichte (9 Jahre),die gar nichts mit Musik machen am Hut hat,ein Experiment gemacht.Habe sie gebeten 16tel zu klatschen..erst ohne mitzuzählen..Sie hat es mir vorgemacht und ist mehr oder weniger dran verzweifelt.Hab ihr dann gesagt wie sie es zählen soll..siehe da es klappte auf Anhieb.Auch am Schlagzeug konnte sie es ohne weiteres umsetzen.Sogar Singel Stroke Roll hat sie ohne weiteres gemeistert.


    Entweder sie hat Talent dazu oder am mitzählen von Noten ist doch was dran.
    Meine Schwester meinte heute etwas genervt:"Da hast du ja was ganz tolles angerichtet." Meine Nichte läuft wohl durchs ganze Haus und trommelt was das Zeug hält.Auf die Frage,ob die Kleine auch brav mitzählt.Die Antwort war kurz und knapp:"Jaahaa"...klick..Gibt jetzt zwei Möglichkeiten.Entweder meine Schwester Redet nie wieder ein Wort mit mir oder ich gebe demnächst Trommel-Unterricht ;)

    Den Rest werde ich wohl autodidaktisch machen müssen, der Lehrer kann mir ja dann den Kopf waschen was für einen scheiß ich mir da beigebracht habe

    Ich denke,wenn es ein guter Lehrer ist,dann wird er dir auch Tipps geben können,wie du alleine weiter arbeiten kannst,ohne dir was falsches anzueignen.Lass dir eventuell zeigen welche Bücher geeignet sind für deine Musikrichtung.Wie trainiere ich Doppel-Fußpedal? usw. Bücher mit Videos oder Hörbeispielen zum nachspielen gibt es auch einige.
    Musste,damals,wegen meinem Abitur mal ein halbes Jahr mit meinem Unterricht aussetzen.Danach wieder eingestiegen bei einem anderen Lehrer. Wurde bei der ersten Stunde zwar ordentlich in die Mangel genommen,weil er sehen wollte,welchen Stil ich spiele,aber alles gut.
    Allerdings hat sich in dieser Zeit mein Musik-Geschmack total geändert. Vorher noch brav Schlager-Charts gehört,waren ab da nächtliche Jam-Session im Radio meine Vorlieben>Jazz-HipHop,Fusion
    Dennis Chambers(Live gesehen) um mal Namen zu nennen. Vor meiner "Schlagzeug-Karriere" ein absolutes "No-Go". Heute höre ich Sachen wie Igorrr oder Dimmu Borgi,um mal das Extreme aufzuzeigen.
    Warum sich das so gewandelt hat,weiß ich nicht. Von meinen Eltern hab ich das nicht ;)


    Ein Instrument spielen und lieben zu lernen bewirkt ne menge in einem und holt das zutage was möglicherweise tief in einem schlummert.
    Hoffe für dich,dass du auch solche Erfahrungen machst. Also nicht,dass du jetzt dein Musikstil änderst,sondern eher die Veränderung Musik intensiver wahrzunehmen erlebst.
    (Muss mal schauen,ob es schon ein Thread zu diesem Thema gibt)


    Gruß
    Lexi

    So nun die Zusammenfassung (Aufbau des Drumsets lasse ich jetzt mal außen vor)


    Wie in der Überschrift erwähnt,kommt jeder Trommler um eine grundlegende Notenlehre nicht herum. Aber egal,ob bei einfachen oder später bei komplexeren Noten haben alle eins gemein.
    Wie zähle,ich die? Klar gibt ein Metronom einem exakt den Takt vor. Jedoch sollte es nur ein Hilfsmittel für einen sein,damit es gerade läuft.
    Ausgehend von einem einfachen 4/4 Takt nehme ich jetzt hier mal als Beispiel 16tel. Als Neuling komplett durchzählen und vor allen Dingen laut. Wirklich laut.

    1 e + e/2 e+ e/3 e + e/4 e + e In Worten eineunde/zweieunde/ usw. Hab ich dies auf der Lampe,dann kann man einfach 1234 zählen.

    Je mehr man etwas bestimmtes übt,je mehr tritt das Zählen in den Hintergrund und man kann ausschließlich mit dem "Klick" arbeiten. Bei Neuen Sachen ist wieder Zählen angesagt.
    Und egal was andere meinen,ich mache es so und es ist gut so für mich. Alles gilt nach meiner Ansicht auch für die Fortgeschrittene Fraktion.

    Da fällt mir in diesem Zusammenhang Benny Greb´s Ansatz zum Thema "Time" ein. Benny Greb: The Art & Science Of Groove - Drum Lesson (Drumeo) - YouTube


    Profi oder Anfänger,egal. Mal ausprobieren und drauf einlassen. Macht ne Menge Gaudi und rückt einiges gerade.
    Hab das mit dem "chid-Laut" beim "Amsterdam Groove" angewandt. Brachte mich zuerst total aus dem Konzept.Dann fluppte es auf einmal..
    Man spielt wirklich stabiler und der Fels in der Brandung,von dem jeder immer spricht, ist ab da nur noch eine Weichflöte ;)
    "Klick" und "chid" sind zwei unabhängige Sachen und sollten als solches auch so gehandhabt werden. Benny Greb erklärt dies aber ganz gut.

    Es ist fürs spielen in einer Band enorm Wichtig,dass der Schlagzeuger stabil spielt. Fängt er das schwimmen an,dann schwimmt die Band mit.


    Was allerdings passieren kann,dass man vom Kopf her schon gerade läuft,also "in time" ist,aber die Hände noch ein wenig schwammig daher kommen.
    Oder die durchlaufende Hihat steht stabil im Wind,aber oben rum wackelt es noch.
    Hat was mit den Verknüpfungen im Gehirn zu tun. Aber wenn der Kopf schon mal die Marschrichtung kennt,dann wird der Rest bald folgen. Das bedeutet>üben,üben,üben.


    Kann ich mir das Schlagzeug spielen nun selbst beibringen?Sicher,aber gerade als Autodidakt in Sachen Schlagzeug (gilt für jedes Instrument),muss ich lernen den zu spielenden Takt richtig zu zählen.Wichtig!!
    Hab ich dies drauf,dann kann man gut ohne Lehrmeister auskommen und auch mit Problemen fertig werden.

    Ich spiele für mich alleine und bin streng genommen auch autodidaktisch auf der Bahn und bringe mir selbst die Dinge bei. Gibt eigentlich nichts was ich nicht ausprobiere
    Nur zu wissen wie, ist der Schlüssel dazu!!!!