Beiträge von Lexikon75
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Ich lehne mich weit aus dem Fenster, glaube aber, egal ob 4/4, 3/4 oder 5/4, man lernt Swingen nicht für sich im stillen Kämmerlein. Ich habe noch keinen Drummer gehört, der ohne viiiiel Banderfahrung im Jazz beim Swingpattern gut geklungen hätte. Selbst wenn die Technik an sich nicht verkehrt war.
Ich verste was du meinst. Ich spiele diese Pattern total gerne und höre es auch gerne. Spiele jedoch nicht in einer Band.
Was also tun? "Spiel es mal geswingt": ist auch so eine Aussage wo ich erstmal unsicher die Sticks schwingen werde.
Ich kann von einem geraden Achtel-Pattern in Richtung ein Shuffle(Swing)-Pattern wandern und zurück schwingen. Wahrscheinlich aber das Feeling nicht rüber bringen können.
Demzufolge wäre es dann ja egal in welche Taktart ich mich bewege.
Den Pattern von Take Five bekomme ich hin-da bin ich mir sicher
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Die Moeller-Technik z.B. macht in einer derartigen Zeitlupe irgendwann auch keinen Sinn mehr, oder?
Kommt eben drauf an in welcher Phase man sich befindet. Kann ich Technik nicht, dann macht es durchaus Sinn in Zeitlupe zu trainieren. Kann ich es, dann kann gebe ich dir recht.
Ich mache es dennoch manchmal, um mich selbst zu kontrollieren und zu optimieren.
Gerade bei komplexen Dingen ist mir ein optimaler Bewegungsablauf wichtig.
Mir fällt oft auf, dass ich bei schnellen Tempo in eine Routine verfalle und nach einiger Zeit nicht mehr "weiß" was ich da eigentlich tue. Dann reduziere ich das Tempo um mich wieder zu erinnern
Ich mache mir so einiges wieder bewusster. Das macht mich flexibler, gerade dann, wenn ich der Groove ändern möchte.Es ist aber immer anhängig von der Situation.
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Bei 50bpm brauchst du keine Technik. Ich glaube auch nicht, dass dein Lehrer da irgendwas sehen will, außer ne vernünftige Stick-Haltung.
Ich kann mich inzwischen ganz gut auf solche Übungen einlassen. Ich sitz dann aber auch nicht kerzengerade am Set und warte wie ein Tiger auf den nächsten Schlag. Es ist dann halt alles ein bisschen wie in Zeitlupe und man hat sehr viel Zeit, sich selbst zu beobachten.
Wenn du verkrampfst weil du angespannt wartest, versuch mal, nach dem Schlag alles fallen zu lassen. Angefangen bei den Schultern. Vielleicht hilft es.
Das mit der Technik beim langsame Spielen sehe ich etwas anders.
Gerade da kann man viel lernen und Fehler korrigieren. Die sogenannten Pausen zwischen den Schlägen dienen der Entspannung. Lerne ich dies nicht beim langsamen Spielen, dann wird es schwierig diese beim schnellen Spielen zu etablieren. Die Zeit wird immer kürzer.
Bei langsamer Gangart kann ich auch gut kontrollieren, die Muskeln zu entspannen, die nicht gebraucht werden.
Dass man bei einem bestimmten Tempo völlig entspannt spielt, finde ich gar nicht mal so ungewöhnlich. Da passt anscheinend alles zusammen. Man fühlt sich gut, die Technik passt und der Bewegungsablauf erlaubt, dass sich Anspannung und Entspannung die Waage halten.
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Was mir im Zusammenhang mit langsam üben noch einfällt.
Langsamer spielen kann auch bedeuten, sich langsamer zu bewegen. Man hat bis zu nächsten Note mehr Zeit und diese Zeit fülle ich mit der Bewegung aus. Bedeutet, dass ich z.B. mit der Snarehand mehr ausholen. Wobei mehr ausholen nichts mit lauter spielen zu tun hat. Je schneller ich dann beginne zu spielen, desto kleiner wird mein Bewegungsradius.
Dieses weite ausholen ist ist gleichzeitig auch eine Srt und Weise wieich spoele und hat nicht immer ein Übehintergrund.
Habe mal etwas im Internet gestöbert.
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Ich beziehe mich auf den Swing-Pattern.
Habe diesen bisher nur in einem 4/4 Takt gespielt und bin da bei weiten noch nicht da wo ich gerne hin möchte.
Obwohl ich Take five gerne mag und oft höre, habe ich diesen noch nie gespielt.
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Ich finde dieses Stück wirklich toll.
Oft bekommt man zu hören, dass das Fahrstuhl-Musik ist. Wenn man dann aber über das Stück philosophieren beginnt, ändern sich die Meinungen sehr schnell.Naja, zumindestens wird das Sück nicht mehr auf den Fahrstuhl reduziert.
Den Part den du spielst ist toll. Ich finde einen anderen Part, auch nicht ganz uninteressant
Ab etwa 2:30 bei dieser Version>>Take five
Der Part hat was.
Ich wollte mich immer mal daran versuchen, aber ich hab mich noch nicht getraut. 5/4 ist schon was anderes.
Wie sehr muss man es im 4/4 Takt beherrschen?
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Langsam üben hat seinen Sinn.
Weiß man wie die Noten liegen. Füße und Hände wissen wann und wo sie sein müssen find ich ein passendes Tempo besser. Was ist nun passend? Jeder Pattern, Groove oder was auch immer hat seinen "Klang und Melodie". Das ist manchmal erst dann der Fall, wenn das Tempo auch stimmig ist.
Leise spielen ist super. Beispielsweise auf dem Pad, auf den Oberschenkel klopfen mit und ohne Sticks, jedoch ist man hier von Natur aus schon leiser.
Auch versuchen leise auf dem Set zu spielen bringt wirklich was.
Ich habe das von meinen damaligen Musiklehrer übernommen. Wir hatten mit unserer Musik-Truppe einen Auftritt in der Aula. Plötzlich hob unserer Lehrer die Finger an die Lippen und wir mussten so leise spielen wie möglich, ohne dabei Tempo oder aus dem Groove zu fallen.
Einige Parts zeigte er dann an, die laut gespielt werden sollten.
Das war so schwer, aber für mich war es persönlich im nachhinein eine Bereicherung.
Ich war so konzentriert, weil ich zum einen auf mich und die Anderen fokussiert war, aber auch auf unseren Lehrer achten musste.
Man hatte volle Lotte rein gehauen und plötzlich musste das Crash-Becken super leise angespielt werden.
Gerade dieser Wechsel zwischen laut und leise ist total interessant. Damit meine ich jetzt nicht den Wechsel zwischen lauten und leisen Parts eines Songs, sondern den bewussten Wechsel zwischen laut und leise.
Das macht manches bewusster und man spielt konzentrierter.
Mir fiel es auch immer leichter meine Schwester an der Harfe/Querflöte zu begleiten. Man kann das Set auch abdämpfen, aber das war vom Klang her nicht das gleiche. Das war zumindestens die Meinung meiner Schwester. Wir hatte einen Auftritt zusammen. Da haben wir "Smoke on the water" gespielt. Sie Harfe und ich am Schlagzeug. War spontan und wir mussten uns kurz etwas lautstärkenmässig einjustiren. Als wir unser Level gefunden hatten, war alles prima und wir haben den Song super rüber gebracht. Eigentlich sollte es mit meiner damaligen Band gespielt werden, aber außer mir hat der Rest der Band das Weite gesucht.
In dem Video spricht er von leise in Verbindung mit langsam spielen.
Das mache ich eigentlich nicht.
Versuche schon das Tempo zu halten.
Aber ich finde den Ansatz in den Video mit dem Laut und Leise nicht ganz uninteressant. Einfach mal ausprobieren.
Außerhalb von Metronom zu spielen fällt mir nicht schwer. Ich eiere oft um den Click drumherum

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Hallo
Ich setze mal da an woran ich gearbeitet habe.
Ich nehme mal wieder das Rhythmus-Alphabet heran.
Beschränke mich nur auf die Grundschlagarten.
Downstroke, Umstroke(gemeint ist Upstroke), Tab, Fullstroke...
Das hat mir sehr geholfen, lockerer zu werden.
Ich habe drauf geachtet, dass die Bewegungen locker laufen. Das hatte auch Einfluss auf alles andere. Auf Bewegungsabläufe achten.
Nimmt man einen Groove, dann hat dieser seinen eigenen Choreografie.
Was sich jedoch erstmal eingeschlichen hat läßt sich auf Anhieb nicht sofort beheben.
Den Bewegungsablauf ändern. Mehr Weg gehen.
Also übertrieben weit ausholen.
Beim Sport mache ich das mit meinen Schülern auch so. Sie fahren und bewegen sich zu wenig.
Klappt mal was nicht, dann wird, bei jeder Wiederholung der Bewegungsradius immer kleiner. Da hole ich sie dann raus.
Rebound nutzen ist gut. Ich mische es aber gerne.
Mal ganz ohne Rebound spielen und dann wieder mit.
Ohne Rebound geht gut mit den Sticks aud den Oberschenkel.
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Hallo
Hmmm, eigentlich soll die BD nicht zwischen den Achteln kommen. Im gesamten Track sind es nur viertel und Achtel. Keine 16tel und auch nichts punktiertes.
Ich versuch mich gerade etwas in deine Problematik rein zu denken. Ich beschäftige mich sehr viel mit Bewegung und Bewegungsabläufe.
Aber zuerst mal was anderes.
Kann es sein, dass du versuchst nach Gefühl zu spielen und du unbewusst 16tel bzw. punktiertes rein spielst. Du dann aber versuchst dagegen anzusteuern?
Ich kenne die Noten jetzt nicht, aber vom Gefühl her kann man da "e's" "and" "a's auf der Bassdrum durchaus spielen. Kann mich aber auch täuschen.
Es gibt natürlich viele Übungen, damit die Bassdrum besser wird.
Hat die Bassdum einen Part, dann sollte man diesen hörbar machen.
Entweder die Bassdrum alleine spielen lassen oder den Part z.B. auf ein Standtom spielen. Nur um mal zu hören wie es klingen muss.
Ähnlich wie die Hände muss man auch wissen wie man die Füße bewegt.
Auf der HiHat spielt man z.B. den "Wipp".
Down-Stroke\Up-Stroke.
Der Backbeat(Snare) ist in der Regel ein Down-Stroke, also gleich der HiHat, daher "einfach".
Warum es bei den Füßen anders machen?
Bei den Füßen nennt man es nur anders, aber vom Gefühl her ähnlich.
Bei mir ist es eine Mischung aus Heel-Down, Heel-Up, Toe-Heel, Heel-Toe
Jetzt schaut man, welche Noten man auf der Bassdrum spielen muss oder will.
Die inner Dynamik kommt dabei auch noch ins spiel, aber das wäre dann der nächste Schritt.
Der erste Schritt und ganz klar auch der Wichtigste ist Time. Natürlich auch was man spielen möchte, aber das ist immer ein Kopf an Kopf-Rennen zwischen "Wollen" und "Können".
Beim Üben spielt es keine große Geige, aber im Zusammenspiel mit anderen schon.
Time:
Es wurde schon ne Menge aufgezählt. Mit Click spielen usw.
Was mir auch immer sehr hilft ist das Verbalisieren und auch die eigene Körpersprache beim Spielen.
Verbalisieren kann lautes Zählen sein, aber auch einfach nur Laute, die man von sich gibt. Wichtig, dass diese beim Üben laut sind.
Jeder Groove hat seine"Melodie" hat man die im Kopf, dann kann nichts schief gehen.
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Die Hi-Hat kann man mit Anschlagen oben oder am Rand und geschlossen oder offen ja vielseitig "färben", das Ride aber eben nur mit der Glocke (abgesehen von Crashen).
Ich spiele ein Ufip Rough Ride 20". Spiele das Becken schon seit Mitte der 90er und finde das Ride immer noch knorke. Die Glocke komme recht gut durch ohne nervig zu sein.
Bezüglich Klang kann ich sagen, dass die Glocke den Klang vom Body gut ergänzt. Würde es mal als harmonisch bezeichnen.
Mein Rock Alpha nutze ich auch als Ride. Das Becken muss man schon ordentlich anschubsen und die Glocke überrascht einen immer wieder.
Ist eigentlich auch ein Heavy-Crash und da klopft man weniger auf die Glocke. Aber ich mag den Klang, auch wenn der Übergang weniger harmonisch rüberkommt.
Eine Glocke ist doch auch nicht nur eintönig. Auch das Ride selbst hat mehrere Zonen. Ich denke da kann man so viele verschiedene Töne erzeugen wie auf einer HiHat. Natürlich sind die Töne gegenüber einer HiHat anders gelegen, aber dennoch vielseitig. Vielleicht sogar etwas vielseitiger.
Geht es denn mehr um den Klang selbst oder um die Lautstärke?
Ich finde, dass die Glocke eines Ride-Becken eine wichtige Rolle im Schlagzeugspiel einnimmt
Gezielt eingesetzt kann es den Groove weit nach vorne bringen.
Für mich ist auch die Position des Ride-Becken wichtig. Als Referenz habe ich meine HiHat genommen. Gehe ich aufs Ride brauche ich den rechten Arm nicht ändern>muss diesen nur rüber schwenken.
Ein Ride kann man mit viel Gefühl spielen und wenn nötig auch richtig hinlangen.
Ich bin eher der mit Gefühl.
Ich kann die Glocke locker mit der Hand erreichen. So kann ich ziemlich den ganzen Stick nutzen und auch wie man die Glocke anspielt gut variieren.
Oft spiele ich die Glocke mit einer wischende/schiebenden Bewegung. Auch wenn man "hektisch" unterwegs ist, kann man die Lautstärke gut kontrollieren, ohne dabei den Klang aus den Augen zu verlieren.
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Hallo
So wenig wie möglich, so viel wie nötig.
Ich würde meine favorisierten Schuhe mal als Vorstufe zum Barfuß-Schuh bezeichnen.
Mit den gleichen Schuhen gehe ich auch Joggen.
Ich mag den direkten Kontakt zum Boden, auch wenn sich jeder noch so kleinen Stein manchmal unangenehm bemerkbar macht.
Etwas am Fuß, aber nahezu nicht da.
Die Sohle ist gleichmäßig dick/dünn.
In Socken oder gar Barfuß geht allerdings gar nicht.
Der Schuh muss jedoch jede Bewegung mitmachen. Wenn ich mein Fuß/Zehen anziehe oder nach oben ziehen, dann kann man auch von außen sehen, dass der Schuh die Move mitmacht.
>Konturen des Fußes sind ansatzweise sichtbar.
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Hallo
Wie viele jetzt wohl denken:"Verdammt, hätte ich doch ein bisschen mehr dieses olle Rhythmus-Alphabet trainiert!!"
Ich schliesse mich da nicht aus. Ich übe immer vermehrt ganau das was ich gerade brauche. Das Problem dabei ist, dass mir da einiges durch die Lappen geht was sich, im Zusammenhang in einem Groove, total knorke anhört.
Sicherlich hören sich einiges nicht so gut an. Nicht zu vergessen fühlen, sich einige Kombinationen auch nicht so gut an>sich gehen nicht so gut von der Hand und laufen nur bis zu einem gewissen Tempo einigermaßen gut. Ich habe ein Linearen Groove der will einfach nicht schneller werden. Was nicht so schlimm ist, weil er sich gespielt verdammt gut anhört.
Vieles läßt sich auch in einem musikalischen Kontext schlecht einbauen, es sei den man nimmt nen Vorschlaghammer

Tolles Video. Sehr inspirierend. Toll rüber gebracht.
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Hallo
Gute Laune Musik und nicht minder macht es laune zum mitspielen.
Populär! Fallen Begriffe wie Funk, Fusion und Jazz dann schaut man in Gesichter der Ablehnung.
Nimmt man diese an die Hand und schleift sie in den Jazz-Club dann hört man meist:"Ach. War doch nicht so übel!"
Gibt man Disco-Musik ein dann steht gleich im ersten Satz Funk.
Ich kenne so viele die Michael Jackson hören oder gar Fan sind, dann wird man belächelt, wenn man es wagt anzudeuten, dass in einigen Stücken Jazz-Elemente drin sind. Sicherlich vermischt mit anderen Genres wie R'n'B, Soul und allgemein Pop.
Mit dem Wissen werden viele Musikstücke auf einmal interessant.
Der Satz mit dem "Schön trinken" findet auch in dr Musik Anwendung.
"Schön spielen"

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Gibt es die APP auch fürn PC?
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Hallo
Ein Playalong fände ich toll.
Vielleicht mal was aus den Charts.
z.B. "Komet" von Udo und Apache
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