Nun hätte ich ein Thema für einen der nächsten Podcasts, welches Thomas Lang angesprochen hat: "Red Light Phobia". Ich habe das ganz massiv und bin froh, dass ich nicht von der Musik leben muss.
Wie kommt man damit klar und wie wird man sie los?
Das wird man wahrscheinlich irgendwie nie los, nur lernen damit umzugehen.
Finde dieses hoch interessant.
Ich hab das massiv bei meinem Sport, wenn ich vor Publikum fahren musste. Man hat zwar immer Zuschauer, aber so ein Stadt-Event mit einem künstlichen Parcours und rund 1000 Zuschauern ist da eine ganz andere Nummer.
Man muss hier und jetzt seine volle Leistung bringen Manchmal auch darüber hinaus.
In der Hinsicht ist Trialsport echt brutal.
Man müsste abliefern, sonst schafft man es nicht oder tut sich weh.
Alles verkrampft sich und man ist kaum in der Lage sich zu konzentrieren. Autogenes Training hat mir da sehr geholfen.
Hat man die ersten Hindernisse hinter sich, dann läuft es ein wenig besser. Hier kommt natürlich auch die Verletzungsgefahr ins Spiel. Klar kann der Drummer auch vor lauter Aufregung den Stick in Richtung Mit-Musiker feuern, aber da muss dieser auch erstmal treffen 
Was auch hilft, ist vor dem Auftritt, seine Zeit mit etwas anderem vertrödeln.
Wartet man nur darauf, dass das rote Licht angeht, dann kann das für jemanden, der diese Phobie hat, schon zum Problem werden.
Ich hatte immer eine Art Ritual was ich vor jedem Auftritt vollzog. Ich hatte eine Aufgabe, die ich erledigen musste bevor wir anfangen konnten.
Die kann ganz unterschiedlich aussehen.
Ich habe die Massen jetzt nicht warten lassen, aber ich brauchte ein bisschen Druck von mir selbst künstlich erzeugt. Zu dieser Erkenntnis bin ich allerdings erst viele Jahre später gekommen.
Damals hab ich das einfach ohne jeglichen Hintergrund so gemacht.
Der Spruch "Unter Druck arbeite ich am besten!!"
(Von wem und aus welchem Film ist diese Aussage?)
Was mich immer gewundert hat, das ich oft angesprochen wurde und gesagt bekam was für eine coole Socke ich wäre. Wie kommen die auf sowas, mir ging sowas von die Düse.
Bei den Aufnahmen zur Challenge bin ich vor jeder Aufnahme immer um mein ganzes Set herum gehüpft, hab mich dann hingesetzt und dann losgelegt.
Jeder ist da aber auch anders und braucht etwas Anderes.