Beiträge von Lexikon75

    Ich hatte zwar nur drei Auftritte, aber über den Transport meines Equipments hab ich mir natürlich Gedanken gemacht.

    Für alle Trommeln und Becken hatte ich einen Koffer und der sagenumwobenen "Sarg" durfte auch nicht Fehlen.

    In dem Kasten war allerdings nicht viel drin und blieb auch im Auto. Ich habe ein Rack, das ich zusammenklappen kann. Kann man locker alleine tragen. Ich habe es mal ausprobiert. Ich bekomme einen kompakteren Aufbau hin als mit Ständern.

    Ein Trommler hat natürlich auch ein ordentliches Gespann. VW-Kombi Passat und ein Anhänger.

    Das Rack passte optimal in den Anhänger, zusammen mit einigen Koffern. Im Auto war sogar noch Platz für zwei weitere Personen.

    Wenn ich mal so drüber nachdenke ist man als Schlagzeuger doch echt bescheuert.

    Meine Auftritte waren Geburtstage und eine Hochzeit. Einmal musste ich quer durch den Wald laufen um meine Klotten auf die Bühne zu bringen. Damals hab ich mir darüber keine Gedanken gemacht. Heute wird das nicht anderes sein. Es ist Hobby> Da steckt Leidenschaft drin. Da macht man so ziemlich alles. Sein Hobby ausüben zu können bedeutet manchmal auch viel Arbeit.

    Ich sehe das an meinem Sport. So eine Sportveranstaltungen aufzubauen kostet viel Zeit Energie. Man weiß jedesmal wie anstrengend es wird, aber man macht es doch immer wieder gerne.


    >>Zombie-The Cranberries"

    Die Frage: "Welche Tom soll es nun sein" ließe sich doch mit der nächsten Challenge beantworten ;)

    Junger Mann, kommense erstma in mein Alter, die kompakten Aufbauten gewinnen immer mehr an Charme

    Das mit dem Schleppen im Alter ist ein nicht zu unterschätzender Aspekt. Aber es ist ja Hobby und da nimmt man doch einiges in Kauf.

    Ich gehe jedoch mit meiner Rumpelkiste nicht auf Reisen.

    Was ich eigentlich so gar nicht mag ist es mein Set umzubauen, auch wenn es mal wieder Zeit wird. Ich bin einfach zu faul dazu und drauf spielen macht eh mehr Spass.

    Ich muss mir da wirklich ins Gewissen reden, um ans Abbauen und wieder Aufbauen zu gehen.

    Putzen ist dann immer angesagt>wer mag das schon. Letzte Putzaktion endete darin, dass ich alles zulegt habe und schn waren ein paar Nachmittage dahin. Aber es hat auch sein Gutes, man überdenkt so einiges beim Aufbauen.


    Es geht hier auch darum, dass Set mit einer gewissen Anzahl an Toms auszustatten.

    Wie geht ihr da vor? Hat jedes Tom seinen Platz?

    Ändert ihr das Setup, wenn mal nen Tom weniger da ist? Kompakter Aufbau ist mit wenger ja möglich.

    Ich für mein Teil, bin dazu übergegangen, dass ich an der Position eines Toms nichts ändere falls ich z.B. mit ein Tom obenrum weniger spiele.

    Ich könnte die HiHat etwas rüber rücken, wenn ich ohne 8er Tom spiele.

    Hallo

    Ich kann verstehen, dass man schnell mit "zu viel" Equipment überfordert ist. Vielleicht ist überfordert auch das falsche Wort. Man konzentriert sich auf das Wesentliche.

    Seit ich Schlagzeug spiele habe ich, wenn es hochkommt, 15 bis 20 Auftritte gehabt

    Ganze 3 davon mit einer Rock'n'Roll Cover Band. Ausgefeilte Fills habe ich in den Songs nie wirklich gespielt. Im Laufe der Zeit etablierten die sich irgendwann. Durch improvisieren und ausprobieren waren sie einfach da. Da wir nicht sehr lange zusammen waren hielten sich Fills bezüglich aufwendiger Orchestrierung

    in Grenzen. Oft waren es auch Dinge die ich gerade im Schlagzeugunterricht gelernt habe. Da spielte sich zu Beginn viel erst nur auf die Snare, auf ein bis zwei Toms und auf einem Crash ab. Demzufolge war mein "Besteck" auch sehr klein. Zuhause stand allerdings mein Hilite.

    3Up und 3Down. Hätte ich das bei einem Auftritt gebraucht> wahrscheinlich nicht. Wobei ich zu bedenken geben muss, dass einige Toms durchaus für sich alleine stehen, mit denen ich Effekte erzielen möchte.

    Bei Auftritten in der Schule hatte ich meist nur HiHat, Snare und Bassdrum vor mir, weil einfach nicht mehr da war oder die Zeit zu knapp war, mehr aufzubauen.

    Das war mir aber auch ein bisschen egal, weil es darum ging vor der gesamten Schule eine gute Performance abzuliefern. Der Einsatz von faulem Gemüse und Eiern war was zu vermeiden war.

    Aber vielleicht hat auch dies mit Erfahrung und einer guten Portion Kreativität zu tun. Bei meinem ersten Mal hatte ich ein Standard-Aufbau. Zwei oben, eins unten, Snare, Bassdrum, HiHat und Ride.

    Das Stück was wir da spielten war auch auf das Setup ausgelegt. Kann nicht mal sagen, ob ich das damals auch auf einem schmaleren Set hätte hinbekommen.

    Dazu sei gesagt, dass der Auftritt auch eine Art Probe war. Das Stück befand sich die ganze Zeit im Wandel und man wusste nie was wir am Ende dabei herauskam.

    Orchestrierung, Dynamik oder gar mal was anderes eingespielt, war durchaus denkbar.

    Das empfand ich an einem etwas größerem Set etwas einfacher, weil ich mehr Möglichkeiten hatte.

    Hierbei handelte es sich natürlich um experimentelle Musik, weil stellenweise sehr stark improvisiert wurde

    In einer Band mit festgesetzten Songs weis man schon eher eas man braucht oder nicht.



    Mal etwas in die andere Richtung gedacht.

    Wie sieht, dass mit YouTube Trommlern aus. Da muss so jede Sequenz passen. Würde man da möglicherweise nur das aufbauen was auch wirklich gebraucht wird.

    Eine Schlagzeugerin hat über längeren Zeitraum nur mit ein Racktom und ein Floortom gespielt. Plötzlich spielte sie mit zwei Racktom's. In einem Interview erzählte sie, dass das ein langer Prozess war mit 2Ups zu spielen. Nicht weil sie es nicht kann, sondern es war repräsentativer Natur. Ich habe es so verstanden, dass Sie Vorgaben hatte, mit welchem Equipment sie vor der Kamera spielen durfte. Es ging dabei sogar um das selbe Stück, was sie einmal mit einem Racktom und und dann mit zwei Racktom's spielte.

    eigenwillig. Speziell als Du das Schlagfell wieder aufgesetzt hast und dann nur vorne die Schrauben erstmal handfest gemacht hast - danach erst hinten: damit ist ein "Verspannen" des Fells irgendwie programmiert. In der Folge habe ich kein einziges mal gesehen, dass Du die Stimmung an einzelnen Lugs überprüft hast - wie willst Du so sicherstellen, dass sie alle gleich hoch sind und das Fell damit in sich in Stimmung? Ist nur das, was mir aufgefallen ist - kann ja auch jeder machen, wie er will. Ich glaube, mit überkreuz anziehen und Feintimmen der einzelnen Böckchen könnte Dein Stimmergebnis deutlich besser sein.

    Wenn ich bei meiner Snare mal das Fell abnehmen muss und es wieder draufmachen, dann geht das Stimmen Recht schnell. Das Fell ist ja schon auf den Kessel geeicht.

    Bei Drummeo habe die mal die 360er Fell vorgestellt. Das Fell passte wie der Deckel auf den Topf. Kein zentrieren oder langwieriges abklopfen der Lugs.

    Ich persönlich bin Perfektionist. Ich achte darauf, dass alles überall gleiche Abstände herrschen. Durch fühlen oder nachmessen. Einmal mit dem Finger entlang der Gratung sollte schon drin sein.

    Aber wie bereits angedeutet ist das bei einem bereits zentrieren Fell nicht mehr ganz so wichtig>mache es aber immer. So lernt man auch, wie es sich anfühlen muss, wenn alles tutti ist

    Um das abklopfen der einzelnen Lugs kommt man dennoch nicht drumherum.

    Es sei den man heißt mit Nachnamen Lang und nimmt nen Akkuschrauber ;)

    D.drummer ich möcht bei deinem Video inhaltlich jetzt nicht nach irgendwelchen Fehlern suchen. Jeder ist seines Glückes Schmied und muss seine eigene Vorgehensweise finden. Wie auch diejenige die sich das Video anschauen, durchaus mit kritischem Auge deine Vorgehensweise betrachten sollten.

    Hallo

    Ich habe mir vor nicht Allzu langer Zeit eine 15" HiHat angeschafft. Auf der Herstellerseite war ne Menge zu hören.

    Das Problem was ich persönlich dabei habe ist, dass wenn ich nicht sehe wie die HiHat angespielt wird, ich die Sache fast vergessen kann. Ich habe sie mir dennoch gekauft und war anfangs richtig enttäuscht. Aber ich wollte diesen Schnapper nicht so schnell abschreiben. Ich habe mich etwa eine Woche nur mit der HiHat beschäftigt. Schlussendlich finde ich das Teil richtig gut.

    Ich musste erst lernen drauf zu hauen.

    Was ich damit sagen will, dass man die Soundfiles ganz gut zur Vorauswahl mit einbeziehen kann. Aber wenn derjenige nun mal die Becken nicht so anschlägt, wie man es selbst tuen würde oder gar einfach nur auf eine Art anschlägt, dann kann ich wenig damit anfangen. Wenn ich ehrlich bin dann habe ich mir eigentlich jedes Becken einfach gekauft und ausprobiert. Bisher waren es zwei Becken, die mir nicht so gut gefallen haben und wieder gehen ließ.

    Ich kann auch nicht sehr gut Tipps für Becken abgeben. Ich kann nur sagen, dass mir das eine oder andere Teil gut gefällt, weil es in mein Spiel passt.

    Mike Mangini hat in einem Interview mal gesagt, dass er ein Job zu erledigen hat.

    Er hat in der Band seine Aufgaben.

    Auf der Bühne, auf Proben und was man noch alles so zu tun hat, um gut in dem zu sein was man tut.

    Ich denke mal, dass sich dies nicht viel von einem anderen Job unterscheidet.

    Klar spielen auf der Bühne noch andere Dinge eine Rille z.B. Lampenfieber, dem Publikum gefallen usw.

    Was man aber auch bedenken könnte, dass Musik oder auch Sport machen, im Gegensatz zu Büroarbeit, auch ein Hobby sein kann. Etwas was man in seiner Freizeit macht. In der Freizeit geht man halt nicht ins Büro.

    Manchmal beneide ich diejenigen, die ihr Hobby zum Beruf gemacht haben.

    Sicherlich gibt es zw. teinem Hobby und dem Part das es auch ein Job ist noch Unterschiede.

    Ich kenne selbst das Gefühl wie es ist auf der Bühne zu sein, auch wenn rs nur im kleinen Rahmen gewesen ist. Ich ear in meinem Sport relativ erfolgreich. Ich war zwar nie Deutscher Meister ( nur einem Nord-Deutscher Cup Sieger) aber ich bin dabei gewesen. Wie schwer es ist nur mitzufahren, ohne abzustinken, war enorm. Dreimal die Woche ins Trainingsgelände um zu trainieren. Nahezu jeden Tag habe ich meine Freizeit damit verbracht mich fit zu halten.

    Ein Punkt der in vieler Hinsicht wichtig ist.

    Ist man fit, so kann man die Konzentration länger auf einem hohen Niveau halten. Ma meistert besser schwere Momente, wo die körperliche Fitness gefragt ist.

    Fitness und gute Vorbereitung beim Training ist ein Garant dafür, dass man dich weniger weh tut. Was natürlich nie ganz ausgeschlossen werden kann.

    Übertage ich dies nun auf das was ich hinter meiner Rumpelkiste tue, sehe ich viele Parallelen. Nur kann ich persönlich mehr aus sportlicher Sicht berichten


    Das Thema Fitness, geistig und körperlich, sollte man nicht unterschätzen.

    z.B. Wie fit muss ein Snookerspieler sein um auf Weltniveau bestehen zu können? Wie fit muss da ein Schlagzeuger sein?

    Hallo

    Schöne Arbeit. Auch wenn es hier und da ein bisschen eng würde, bist du, so hört es sich an mit denen Neuen zufrieden.

    Ich selbst bastle auch ein bisschen an meinen Trommel. Kürzen kam mir allerdings nie in den Sinn, weil mir meine Toms so gefallen. Allerdings habe ich meiner 13er einen Teppich gegönnt, was sich im Nachhinein wirklich mehr gelohnt hat. Da schaut man dann auch nicht mehr so genau hin wie viel es am Schluss gekostet hat. Obwohl ich außer der neuen Gratung(auch Stdrums) alles selbst gemacht habe.

    Ich werde wahrscheinlich meine 12er und das 14er ebenfalls zu einer Snom umbauen.

    Aber zuerst muss ich erstmal mein Stave-Snare Projekt beenden.

    Danke, dass du uns an deinem Projekt hast teilnehmen lassen. Man sieht nicht nur was geht, sondern lernt auch ein bisschen was dabei.

    Hallo

    Ich bin kein Bandtrommler, sondern ein einfache Heimtrommler

    Ich versuche schon sein geraumer Zeit (etwa 6 Jahre) daran anzuknüpfen, wo ich in meiner Schulzeit aufgehört habe. Mein Musiklehrer war sehr experimentell unterwegs. Zum einen die Verbindung unterschiedlicher Instrumente. Die da wären. Geige, Querflöte, Bass, E- 🎸, Blockflöte , 🎷 Saxophon und naturlich ich am Schlagzeug. Er hat es immer geschafft alles unter ein Hut zubekommen. Wir haben bekannte Sachen gespielt, aber auch was selbst gestricktes. Das hat mir damals irgendwie viel Spaß gemacht.

    Ich mag es auch unzerschiedliche Klänge mit einfließen zu lassen. Mir gefiel der Klang einer Snom. Also habe ich mir eine gebaut. Jetzt muss diese natürlich mit eingebaut werden. Ich arbeite auch gerne mit Effekten. z.B. hab ich an meiner 14er Tom ein Schlauch dran, um diese auf zu pusten.

    Ich habe natürlich auch ein klassisches Setup innerhalb meiner Rumpelkiste.

    "Snare", >>>10er, 12er, 16er<<<

    und "Bassdrum".

    Die Toms haben alle Emperors drauf.

    Sind beinahe klassisch angeordnet> nur das 16er hängt auf der linken Seite.

    Die drei anderen Toms haben alle unterschiedliche Felle drauf.

    Eben so wie ich es gerne mag.

    z.B. hat das 8er immer noch das Original von 1994 drauf. War vorher das Reso jetzt das Schlagfell. Das alte Schlagfell war dann doch irgendwann durch. Zum Glück war das Reso das selbe, so dass ich mir nur nen Resofell kaufen musste. Ich mag den Klang von dem alten Fell, weil ich genau den Sound herauskitzeln kann den ich haben will.

    Becken: Ich habe die Crash-Becken(16+17) damals mit dem Hilite (1996) übernommen und spiele diese heute immer noch. Bin kein Fan von irgend welchen Beckenserien und habe daher einen bunt gemischten Haufen. Insgesamt sind es, ohne die drei verschiedenen HiHats, 8 Becken. Da bin ich bisher ganz zufrieden mit. Vielleicht wären Effekt-Becken noch was> da habe ich jedoch (noch) keine Wunschliste.

    Allerdings wären so Pekussions-Dinger noch etwas worauf ich ein Auge werfen würde, aber auch da habe ich noch keine Liste.

    Eine Cowbell und ein Block reichen vorerst.

    Ich habe nie versucht mit mein Equipment irgendwas abzudecken, sondern war mehr darauf bedacht mit Klängen Sounds zu experimentieren. Einfach um Musik zu machen.


    Was vielleicht noch zu erwähnen wäre, dass ich gerne bastle. Bisher habe ich mich auf Snares beschränkt. Eine Metall und eine Stave-Snare sind es bisher.

    Zwei Stave-Rohkessel habe ich noch.

    Das ist aber mehr ein Hobby für sich, ohne dabei den Fokus auf einen individuellen Snare-Sound zu legen.

    Ich kann jetzt nicht sage, dass ich sauberer oder unsauberer spiele mit oder ohne.

    Geräusche werden in bestimmten Situationen unterschiedlich wahrgenommen und nehmen auch Einfluss auf das Spielgefühl.

    Nimm mal ein E-Pad und stelle unterschiedliche Sounds ein.

    Obwohl die Spielfläche die gleiche ist, wird ein Snaresound oder ein Beckensound seine Wirkung erzielen.

    Auch der Wechsel vom Pad aufs Drumset muss man üben.

    Ebenso das Leise und Laute spielen.

    Dabei meine ich nicht die interne Dynamik, sondern, dass man versucht, das Gleiche mal laut und leise zu spielen.

    Dabei sollte der Bewegungsablauf mehr oder eher weniger nicht beeinflusst werden. Zusammenspiel mit verschiedenen Instrumenten bei ein und dem selben Song kann eine gute Übung sein.

    Ebenso das spielen mit unterschiedlichen Gehörschutz.

    Ich finde aber auch, dass man mit Gehörschutz durchaus auch mehr Details wahrnehmen kann, weil das Gehör mit Schutz weniger gestresst ist.

    Eigentlich traurig, dass man nach wie vor Frauen am Schlagzeug besonders hervorheben muss, nur weil sie Frauen sind. Unter Selbstverständlichkeit verstehe ich was anderes.

    Ich fand den Artikel allgemein interessant.

    Wer das Schlagzeug auch als Melodieinstrument versteht finde ich einfach nur gut.

    Extrametric zeigt genau das was ich an ihrem Spiel so interessant und spannend finde.

    Ich mache schon lange kein Thema draus.

    Männlein und Weiblein sollte egal sein.

    Vielleicht war dieser Threads nicht ganz glücklich gewählt, weil ich was ganz anderes zeigen wollte.

    Sie ist einfach ein bisschen gut.

    Aber man muss auch bedenken, dass das Schlagzeug es schon schwer hat Aufmerksamkeit zubekommen.

    Ich war mein Leben lang perkussiv unterwegs.

    Schon in der Grundschule wurde mir Bongos in die Hand gedrückt, weil ich nicht singen , Klavier, Geige oder Flöte spielen konnte. Auf den Bongos durfte ich allerdings auch nicht spielen. Ich hab's versucht und wurde von der Bühne geworfen.

    Ich nenne es mal das Perkussion-Abstellgleis.

    Wenn wir für mehr Aufmerksamkeit die Frauenkarte ausspielen müssen, dann ist das durchaus ok

    Du bist Endverbraucher, deine Materialpreise z.B. bei ST Drums darfst du ja nicht rechnen.

    Das stimmt. Derjenige, der ne Trommel kauft, ist aber auch Endverbraucher. Daher denke ich, dass ich meine Preise in etwa als Vergleich ansetzen kann.Dass die Hersteller geringere Eigenkosten haben, ist mir auch klar. Kalkuliert muss jede Schraube, die sich auf den Endpreis auswirken wird.

    1,50€ gegen 7€ bei den Böckchen. Kann man da nicht in etwa ausmachen, wo Dr Preis in etwa hingehen kann?


    Ich gebe auch zu, dass meine Trommeln keine Massenware sind. Wenn in der Fabrik am Ende des Tages 5 fertige Trommeln stehen, messe ich noch mit einer Schieblehre die perfekte Position der einzelnen Böckchen aus.

    Jetzt mal salopp gesagt/gefragt: Ist es nicht so, solange es Leute gibt, die die Preise bezahlen, wird es so bleiben!?

    Aus welcher Zeit stammt dein Zweitset? Wir raten zwar hier von so billigem Zeug eh ab, aber selbst in diesem Sektor dürfte sich die Kesselqualität im Vergleich zu früher deutlich gesteigert haben.

    Das Andere ist etwas 5 Jahre alt.

    Mir fällt gerade ein, dass ich noch die Kessel von einem Dixon habe> Anfang 90er. Hat 450 DM gekostet. Die Anbauteilen fühlen sich qualitativ gleichwertig an, aber wenn ich mir die blanken Kessel so anschaue, würde ich das Dixon nehmen.

    An dem Dixon habe ich mich etwas am graten geübt.

    Kann mich auch nicht erinnern, dass ich mich über eine schlechte Gratung ärgern musste.

    In welchen Punkten haben sich die Kesselqualität den geändert? Maschinen haben sich mit Sicherheit verbessert, aber wie sieht es mit Holzverarbeitung im allgemeinen aus?

    Damals noch Handarbeit heute eher maschinell?

    Das Dixon fühlt sich vom besser an Hat auch fünf Lagen gegenüber dem Anderen, der "nur" 3 hat.

    Hallo

    Ich habe zwei Drumsets. Mein Hilite und irgend so ein Anderes. Ich habe es für 50€ gekauft.Neupreis soll bei 350€ gelegen haben. Letzteres ist schick, solange nichts kaputt oder repariert werden muss.

    Ich habe nur mal eben das Fell abgenommen. Stellenweise konnte man erkennen, dass die Verleimung Wünsche offen lässt ;)

    Neu graten kommt wahrscheinlich einem Totalschaden sehr nahe.


    Die Kessel vom Hilite lassen sich gut bearbeiten.

    Umbauen, Restaurieren, aufmotzen>kein Problem.


    Anbauteile sind ebenfalls nicht ganz billig.

    Ich habe gerade meine Stave-Snare fertig.

    Die Kosten nur vom Material lagen bei ca. 300€(ohne Kessel und Arbeitszeit).

    Zusammenbauen musste ich das Ding auch noch. Habe ich gratis gemacht ;)

    Da es keine Snare von der Stange ist und werden sollte, musste ich einiges auch noch anpassen, damit sie so wird wie ich sie haben wollte.

    z.B. die Böckchen haben das Gewinde auf der falschen Seite :rolleyes:

    Ich kann mir gut vorstellen, dass allein nur ne Snare in einem Set locker mal 500€-1000€ kosten kann.

    Jungs, lest ihr auch, was dani808 schreibt, oder triggert euch "Solo" irgendwie?

    Eure Vorschläge passen vielleicht in eine Performance auf nem Drumfestival, haben aber mit der Fragestellung nicht viel zu tun

    Es geht nur um Ideen, mehr nicht. Wenn ich nun mal keine Konzepte/Ideen habe, dann muss ich auf die Suche gehen. Und die lassen sich durchaus aus den Videos herausfiltern.

    Mir ist klar, dass es bezüglich des Solierens immer wieder unterschiedliche Meinungen gibt.

    Auch das Thema das man in einem kurzen Solo aufgreifen kann, ist von Typ zu Typ unterschiedlich.

    Ich habe lediglich nur Möglichkeiten aufzeigen wollen, was man daraus macht, ist jedem selbst überlassen.

    Es sollte klar sein, dass ein Drumsolo bei einem Festival etwas anders ist, als ein "Solo" bei einem Auftritt mit einer Band.

    Die Musik, die man macht hat auch ein Thema. Genauso kann man es mit einem Solo auch machen>in Anlehnung an die Musik die man gerade macht.

    z.B. den Groove zerlegen und ihn dann wieder zusammensetzen. Da kann die Band auch wieder einsteigen.

    Sich damit nicht stressen ist wichtig.,Mutig sein und seine Ideen umsetzen.


    Auf der kleine Bühne reicht viel weniger aus als man denkt.

    Bei meinen ersten Auftritt (Aula in der Schule) musste ich den Anfang machen. Ich habe Sechzehntel auf der Snare gespielt und ein Akzentmuster in einer Dreiergruppe drüber gelegt. Damals war es schon was besonderes für mich persönlich, weil es etwas war was ich gerade erst im Unterricht als Thema hatte. Es schaute gefühlt die ganze Schule zu. (2500 Schüler/innen)

    Da macht man sich natürlich Gedanken darüber>reicht das?Wie kommt das bei denen an, die um einen herumstehen?

    Ich habe durchweg nur positives Feedback bekommen. Auch, weil wir die Situationen, in die ich unsere Musikgruppe gebracht habe, gut gemeistert haben.

    Manchmal entsteht auch einfach aus der Situation heraus. Wie ist das Publikum so drauf. Reagiert man darauf, dann hast du die Massen im Sack.

    Damit mein Lehrer und meine Mitmusiker mir folgen konnten habe ich einfach laut gezählt was ich da spiele und habe mein HiHat-Fuß übertrieben hochgezogen. Letzteres kann auch, wenn auch nicht gerade so übertrieben, auch ein Konzept sein.