Hallo
Das Cover gefällt mir echt gut. Die Qualität des Covers kann ich leider nicht so gut einschätzen, weil mir da einfach die Erfahrung fehlt.
Ich möchte jedoch mal einen ganz anderen Aspekt ansprechen. Es soll jetzt keine Kritik an dir sein, sondern nur mal eine andere Sichtweise.
Ich fange mal an-schau mal, ob du was damit anfangen kannst. Es ist meine Sichtweise wie ich die Dinge sehe.
Mir ist am Schlagzeug immer eine Sache sehr wichtig-fast noch wichtiger als das was ich spiele.
Wie würdest du dich zu diesem Song bewegen? Dazu am bestem vom Schlagzeug weggehen(kein Muss) und sich im Raum bewegen, während du dir den Song anhörst.
Das kann man am Anfang machen oder auch wenn du den Song bereits schon spielen kannst.
Wenn du soweit bist, setzt du dich hin und spielst los.
Dieser Song hat gerade am Anfang etwas gemütliches (das Wort passt nicht so ganz>>mir fällt bestimmt noch ein besseres Wort dafür ein)
Das vermisse ich ein bisschen in deiner Performance. Zum Ende hin passt es wieder.
Du kannst 16tel durchspielen, aber den langsameren "Puls" in deiner Bewegung erfassen. Das kann auch die Snare-Hand sein oder deine Bewegung mit deinem Körper.
Versuche mal den Puls des Songs in deine linken Hand zu erfassen. Die wirkt bei dir auf der Snare sehr hektisch.
Sollen das Ghostings sein? Wenn ja>da ansetzten und die Schlaghöhe reduzieren. Vielleicht reicht das schon.
Ich beobachte das sehr oft, wenn die Snare sehr tief Man müsste es jetzt von der Seite sehen, um dazu mehr zu zusagen.
Wenn du auf Ride gehst machst du es zum Teil echt super. Schau dich mal bei 1:11 an. Wo ist da dein linker Arm?
Wenn du die letzte Ghost-Note vor dem Bachbeat als Up-Stroke spielst, nutzte die Zeit bis zu Backbeat zum ausholen voll aus. Die Wirkung ist so enorm.
Du setzt es sogar um, nur nicht immer.
Wahrnehmung
Es gibt Songs da kann beides passieren.
Ein Beispiel: Orange-Nimm dich mit
Ich habe dazu schon mal etwas geschrieben
Alles anzeigenBewegung?
Wird interessant, wenn ich langsam spiele. z.B. Halftime. Ich habe zw. den Snare-Schlägen ne Menge Zeit. Ich fülle also die Zeit mit einer gleichmäßigen Bewegung aus. Während die rechte Hand die Achtel "hämmert", und die HiHat in viertel getreten wird, bewegt sich die linke Hand nahezu in Zeitlupe.
Ein Lied was diese krassen Gegensatz gut beschreibt Nimm dich mit von Orange
Wer mich suchen möchte>>kleiner Tipp; Ich stehe in dem Bereich 5m vor und 5 m rechts von der Bühne
Ich habe die Leute beobachtet, wie die getanzt haben. Obwohl, die meisten das Spiel gespielt haben: "Wer sich bewegt muss gehen."
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Einige hopsten jedenfalls zum Takt schnell hin und her. Andere hingegen bewegenten sich langsam wie ein Pendel, so als wenn sie jeweils von der Bassdrum und der Snare von der Seite einen Schubs bekommen würden. Das fand ich irgendwie interessant.
Die Bewegung des Körpers sind ein wichtiger Faktor für eine gute Performance.
Ich finde es besonders interessant, dass du die Bewegungen der Zuhörer beim Konzert beobachtest. Musik ist in vielen Kulturen auf das Tanzen ausgelegt und nicht umgekehrt und viele Grooves sind entstanden, weil Schlagzeugerinnen und Schlagzeuger Menschen beim Tanzen beobachtet haben und diese Bewegungen der Tänzerinnen und Tänzer dann in ihren Rhythmen imitiert haben.
Im Anhang habe ich mal ein Groove-Pattern notiert. (zwei weiter Varianten)
Zu der Bassdrum immer die Silben von Amsterdam mitsprechen. Das ist die "Bewegung"
Man kann den Pattern in den Händen auch linear spielen (Ghosts auf 1+, 2+, 3+ und 4+ weglassen) oder einfach nur 16tel mit Backbeat auf 2 und 4 spielen.
Ich wollte hier nur die Snare auch etwas mehr machen lassen, um etwas mehr "Hektik" reinzubringen.
Dazu den Bassdrum-Pattern spielen und diesen verbalisieren. Lasse es einfach mal so steh´n>>>einfach mal Ausprobieren