Beiträge von Lexikon75

    ist ähnlich, wie der Versuch mit den Händen schneller zu spielen, als man eigentlich kann. Man wird die Oberarmmuskeln anspannen und irgendwann fängt man an zu krampfen.

    Da kann etwas nicht ganz stimmen. Oberschenkel und Oberarm spielen wohl eine Rolle. Wie hälst du dein Unterarm waagerecht? Im Gegensatz zum Oberschenkel ist der Oberarm nach unten gerichtet und der Unterarm waagerecht.

    Beim Bein ist das "andersrum".

    Da kommt viel aus der Rumpfmuskulatur.

    Daher sind Gleichgewichtsübungen auch so interessant.

    Beim Schlagzeug spielt der gesamte Körper mit. Spannung bedeutet nicht verspannt. Das muss man üben. So locker wie möglich so angespannt wie nötig.

    Ich bin jetzt kein Speedy auf der Bassdrum. Man kann ohne weiteres ohne komplizierter Fuß oder Handtechnik super schnell spielen. Man muss die Muskeln dahingehend nur trainieren.

    Viel wird von dem Schienbeinmuskel geredet. Der soll irgendwie locker bleiben.

    Am Schlagzeug nutze ich nur Teflon-oder Silicon-Spray. Macht weinger Sauerei.

    Gute Fumas haben meist Kugellager, die man wechseln kann, wenn sie Geräusche machen.

    WD 40 ist nur ein Marken-Name. Da gibt es unterschiedliche Sorten welche unter diesen Namen laufen. Das WD 40 was jeder wahrscheinlich kennen wird, ist nicht geeignet, weil es nicht nachfettend ist. WD 40 hat aber auch Trocken-Schmierstoffe im Sortiment, das kann man nehmen. Vorher aber genau draufschauen was drin ist. Hab mal versehentlich Kettenspray erwischt. Das war ein "Hallo". Da bekam der Begriff "Sauerei" mal eine ganz andere Bedeutung ;)

    Erster Kesselssatz ging zurück und wurde problemlos erstattet. Der zweite Satz, der wegen Lieferbarkeit anderernorts bestellt wurde, hat vllt. marginal bessere Gratungen. Ich werde ihn behalten. Ob ich irgendwann das Geld investiere und die Gratungen neu machen lasse, weis ich noch nicht.

    Das verstehe ich nicht. Du gehst davon aus, dass die Gratung nur geringfügig besser sein wird als die Erste. Da hättest du doch auch den ersten Kesselsatz behalten können und dir die Option, alles neu graten zu lassen, offen halten können. Wobei ich dann versuchen würde diese Kosten an den Hersteller oder Händler weiter zu geben. Mal anfragen kostet ja nichts.

    Druffnix hat etwas von einem Tausender gesagt. Das ist ja nicht gerade wenig. Da würde ich eine nahezu 100% Zufriedenheit meinerseits anstreben wollen.

    die Holzbasis muss stimmen (ist bei E.Klampfen der Hals, Halstausch bringt am meisten); d.h. klangliche Ausgeglichenheit, gleichmäßiges Sustain,

    Das ist bei einer Trommel aber nicht viel anders.

    Stelle mal eine Trommel einer Gitarre gegenüber

    Fell=Saiten

    Gratung=Sattel/Brücke

    Kessel=Body

    Genau wie bei einer Gitarre sollte bei einer Trommel jeder Übergang exakt verarbeitet sein. Ist etwas nicht so gut gelungen, dann wird es sich auf den Klang auswirken. Die Sache ist die, da man oft keine Vergleichsmöglichkeit hat, wird man gar nicht erkennen, dass irgendetwas nicht in Ordnung ist, weil es nicht so sehr negativ auffällt. Oft geht der Fusch am Bau im Orchester unter. Je tiefer man sich aber mit der Materie beschäftigt, desto eher wird man sofort sagen können, was da nicht stimmt.

    Das mit dem Bürostuhl finde ich interessant. Saß ich doch zu Beginn auch auf einem.

    An wegrollen war jedoch nicht zu denken. Auf einem Teppich rollt es sich nicht so gut. Störend war nur, dass sich das Teil im Kreis drehen kann. Die Rotation war nicht gravierend, aber störend. Ganz zu Anfang zwar nicht, aber je mehr Bassdrum mit ins spiel kam, war jeder Störeinfluss nervig. Als Anfänger hat man noch mit sich selbst und den Elementen zu kämpfen, da war so ein Drehteller fehl am Platz. Daraufhin habe ich meiner Oma einen Küchenstuhl gemopst.

    Der war perfekt in der Höhe und gar nicht mehr nervig. Einen richtiger Drumhocker kam erst ein paar Jahre später mit dem Hilite zusammen. Kann jedoch nicht bestätigen, dass man dadurch besser sitzt oder gar besser spielen kann. Diesen Hocker habe ich jetzt seit 1996 unter meinen 4 Buchstaben. Ich habe es versucht, aber auf einem anderen kann ich nicht sitzen. Nachdem eine Halterung gebrochen war habe ich ihn fachmännisch schweißen lassen.

    Ein Sitzball hingegen empfand ich sehr gewinnbringend. Stabilisiert die eigene Sitzhaltung und trainiert die Tiefenmuskulatur, die einen großen Einfluss aufs Gleichgewicht hat.

    Ein Balanceball darf eigentlich auch nicht fehlen. Fördert die Konzentration z.B. beim üben auf dem Pad. Denke aber, dass man das nicht unbedingt braucht.


    Einen Notenständer kann man immer gebrauchen. Noten. Tablet oder Notebook brauchen einen sicheren Platz. Ich habe ne menge davon-damit sind natürlich die Notenblätter gemeint.

    Ein Notenständer ist für mich etwas persönliches-so ein Teil muss für die Ewigkeit gebaut sein. Mit solchen "Einwegständern" konnte ich nicht umgehen. Einmal aufgebaut und versucht diese wieder zu falten endete in einem Totalschaden.

    Er ist immer mit dabei, ganz egal auf welchen Schlagzeug man gerade spielt.

    Ich kann mich an keinen Auftritt erinnern, an dem ich auf dem Weg zum Schlagzeug nicht mit meinen Notenständer unter dem Arm geklemmt, die Sticks vor Aufregung fest in der Hand haltend, die Bühne betreten habe.

    Hallo

    Willkommen hier.

    Man kann die Dinge aufzählen die man braucht damit es gut funktioniert.

    Bei einer Sache sollte man sich Zeit lassen, um die optimale Auswahl zu treffen.

    Die Sticks!!!

    Worauf man trommelt ist erstmal total egal. Die Sticks sind die Verlängerung der Finger, Hand oder Arme. Je nachdem wie man die Sache in Augenschein nimmt.

    Stockhaltung sollte da natürlich nicht außer acht gelassen werden.

    Wer keine Ahnung davon hat, sollte sich beraten lassen. Ich habe bereits schon ein paar Jahre gespielt bis mir jemand den Rat gab andere zu nehmen. Dieser Jemand hatte recht-die ergänzen sich mit meiner Spielweise und was ich spiele.

    Meine Sticks kosten etwa 8 € das Paar. Sind relativ leicht. Klingen gut. Das Gewicht eines Paares passt eigentlich bis auf 10tel Gramm genau. Ein Punkt den "Billigsticks" nicht so genau nehmen. Gerade sollten sie natürlich auch sein.

    Ist diese Hürde genommen sollte man sich vorab ein Practice Pad zulegen damit es erstmal los gehen kann. Danach kann man sich entspannt zurücklehnen und sich ein paar Drumsets anschauen. Billigkessel zu Beginn gehen eine Zeitlang gut. Ordentliche Felle drauf dann kann man schon einiges machen. Bei Becken sehe ich es ebenfalls etwas anders. Da sollte es schon etwas besseres sein. z.B. B8 Becken.

    Hallo

    Ich habe mal fröhlich Spannreifen von verschiedene Hersteller hin und her getauscht. Grund war eigentlich der, dass die Spannreifen beim Hilite bei mir bei einigen Kesselgrößen einfach zu eng sind und das Stimmen zu einer Qual werden ließ. Habe erst die Reifen von meinem Dixon-Set als Übergang drauf gemacht. Nach dem Umbau sind jetzt ganz normale Standart Teil drauf. Wenn du bei denen Set ganz normale Felle drauf hast, dann sollten Spannreifen aus dem Zubehör passen.


    "Normale" Spannreifen brechen eigentlich nicht. Sind geschmiedet.

    Ist der Spannreifen mitsamt Kessel runtergefallen oder gar geworfen und nicht gefangen worden?

    Guss kann bei einem harten Aufprall Schaden nehmen.

    Hart, stabil, schwer, aber spröde in der Struktur.

    Korrosionsbeständiger, nachhaltig, stimmstabil, wobei hier wohl letzteres interessant für Schlagzeuger wäre

    da kannste dir machen lassen was du willst und da werde ich mir machen lassen was ich will

    Bist du dir sicher, dass die die Becken extras speziell nach den Angaben, die du da anklicken kannst, auf Wunsch für dich anfertigen.

    All diese Spezifikationen kann man auch bei einigen anderen Herstellern finden. Die stehen da meist aber schon für dich griffbereit im Regal.

    Ich habe mir mal auf der Seite "About us" durchgelesen. Ließt sich gut und vermittelt genau, dass was man sich wünscht. Das Becken muss dazu gehören und zu einem passen. Stimmt-müsste aber das Becken ein paar Wochen gespielt haben, um mir eine aussagekräftige Meinung zu bilden, ob es passt.

    Das dazu gehören klammere ich mal aus, weil ein Becken zu mir gehören muss und nicht zu "Jemand" anderen.

    Damit ein Hersteller einen überzeugen kann>Muss man da nicht mal ausgiebig testen und sich den Einen oder Anderen Teller kaufen. Von einem Hersteller und vieleileicht noch aus einer Serie, find ich für mich persönlich sehr schwierig. Auch andere Väter und Mütter haben schone Becken.

    Darum habe ich nicht nur einen Hersteller, sondern einen wild durcheinander gewürfelten Haufen.

    Ich habe Becken die ich seit 1996 habe und derer nie überdrüssig geworden bin und mit Sicherheit auch nie werde. Ich spiele auch reparierte und abgedrehte Becken. Im übrigen habe ich das beste Splash-Becken der Welt.

    Ich habe mir 2021 neue HiHats gekauft. Die "Alten" mussten weichen und ich hatte sofort das Gefühl das was fehlte. Die "Neuen" habe ich fast enttäuschen müssen, aber mittlerweile finde ich sie auch ein bisschen gut.

    Gefühle, wie die Becken passen nicht zur Musik?!?!-Naja, doch eher die Musik passt nicht zu meinen Becken würde ich sagen und folgerichtig passt die Musik dann auch nicht zu mir.

    Spezifikationen hin oder her. Man muss schon viel über Becken (Bauart usw.), um eine Auswahl an Möglichkeiten, ein Becken zu gestalten, zu treffen. Kann ich das nicht, dann bleibt nur ein-ein Schuß ins Blaue. Was natürlich nicht verkehrt sen kann, weil man so auch viel lernen kann.

    Kann schief gehen-was auch noch schlimm ist, weil man aus Fehler auch lernen kann.

    Wenn ich mir eine Trommel konfiguriere, dann probiere ich unterschiedlich Sachen aus. z.B. Auswahl der Gratung usw.

    Hier habe ich aber auch ein Vorher und Nachher und die Kosten halten sich da in Grenzen.

    Mal so eine Frage. Ist das Set was? Würde sich da eine Aufarbeitung lohnen? Man könnte anbieten, dass Set mit Kostenübernahme sich fertig machen zu lassen. Angebot einholen und einfach mal nett Fragen, ob man sich so einigen kann. Die Sache ist die. Ich bin zwar schon etwas aus dem Thema raus, denn meine Schulzeit liegt schon etwas zurück, aber ich meine der Hersteller oder Händler hat das Recht auf Nachbesserung. Bedeutet, du schickst die Teile weg und kannst darauf warten bis du deine Kessel repariert zurück bekommst. Beim zweiten oder dritten Mal kannst du dann sagen, dass du gerne dein Geld zurück hättest. Recht auf Wandlung hat man unter Umständen nicht gleich sofort.

    Die Kessel einfach austauschen lassen und hoffen, dass es besser wird, ist doch auch keine tolle Lösung. Darum mein Tipp mit der Nachbesserung in eigene Hand, Natürlich nur, wenn man es bezahlt bekommt. Du bist dann zufrieden, ohne Sorgenfalten und der Hersteller auch, weil er einen glücklichen Kunden hat.

    Ist doch nur die Verhandlungsbasis.

    Richtig. In der Regel ist es der Preis was der Verkäufer gerne hätte, lässt aber durchblicken, dass man durchaus zu Verhandlungen bereit ist.

    Man sollte sich schon im Klaren sein was VB oder VHB bedeutet, bevor man eine Anzeige so reinstellt. Bedeutung VB/VHB

    Bei einem Euro hat man nicht viel Spielraum nach unten

    Sind mehrere Käufer interessiert, kann es natürlich auch nach oben gehen. Ist man der einzige Interessent, dann wird es für den Verkäufer schwierig zu argumentieren warum z.B. 1000€ der angestrebte Kaufpreis gewesen wäre. Es fehlt halt einige Angaben dazu was der Verkäufer möchte.


    Nur VB wäre da vielleicht besser gewesen und vielleicht Preisschilder. Was ich auch immer lustig finde, dass bei so einem Angebot an Ware oft privater Nutzer steht. Das sieht für mich eher wie auf einem Flohmarkt aus.

    Ich glaube der "Händler" verkauft so einiges. Nicht nur Schlagzeuge. Für mich sieht das auch wie ein Auspuff aus.

    gefräst wird natürlich erst, wenn der Kessel plan ist, und keinesfalls freihändig, wenn es eine gute Arbeit werden soll.

    Freihändig mit einer Oberfräse war jetzt bezogen auf das Video.

    Allgemein müsste, wie Einige hier von ihren Erfahrungen mit schlechten Gratungen berichten, irgendwas bei der Bearbeitung der Kessel total aus dem Ruder gelaufen sein.

    Je nachdem fällt die Stärke der gefrästen Phase unterschiedlich aus, wenn vorher der Kessel gar kein Plan hat. Von zu viel, nur angetäuscht bis gar nicht vorhanden. Es sei den man stellt den Fräskopf ständig nach oder man hat gar keine Fräse und nimmt ne Feile.

    Ich stelle mir vor, wenn der Kessel nicht Plan ist, dass das Fräsen alles andere als leicht ist.


    Bei den Hydraulik's wäre ich geneigt zu sagen, dass eine perfekte Gratung ein absolutes "Muss" ist. Ich empfinde diese Felle alles andere als leicht zu stimmen.

    Das Fell muss frei schwingen können, keine zusätzliche Dämpfung und so wenig wie möglich Auflagefläche auf der Gratung haben.

    Eine runde Gratung oder 30° wäre vielleicht schon zu viel.

    Meine 14er Hilite hat Single 45° und ist ein Hänge-Tom. Ich hab die sowieso schon schwer gestimmt bekommen, müsste ich mich da noch mit einer schlechten Gratung rumschlagen, hätte ich die Segel streich müssen. Allein mit Beinen waren die Hydraulik's ein "No go".

    Da probiere ich aber noch mit einer anderen Form von Beinen rum.

    Der Kessel muss plan sein (bzw. gemacht werden). Wenn ein unplaner Kessel mit einer vorhandenen Gratung nachgearbeitet wird, wird der vorhandene Grat an den zu hohen Stellen abgetragen, wobei der bleibende Grat dann an diesen Stellen eben nicht mehr so spitz bzw. schmal ist wie an den nicht abgetragenen Stellen. Ob der Grat dann 1 mm beträgt oder an manchen Stellen 2 mm, spielt jedoch klanglich mE keine Rolle, und ich habe damit einige Erfahrung.

    Das funktioniert? Bei einer Single Bearing-Edge könnte ich mir vorstellen, dass das gut geht. Da machen ein paar Millimeter mehr Auflageflache oben an einigen Stellen nichts aus.

    Sobald ein Gegenschliff da ist und ich trage was von der Gratung ab, dann wandert der äußere Auflagepunkt des Felles an der Stelle doch automatisch nach Außen. Oder irre ich mich da? Mir ist bewusst, dass das nur minimal ist, aber wenn man dann mit dem Finger über die Gratung fährt, dann wird man an ein oder mehreren Stellen merken, dass da was nicht passt. Für mich ist dann das schwingen einer Oberfräse oder Feile nötig, um den Gegenschliff wieder an der Stelle anzugleichen. Ich versuche mir das jetzt nur bildlich vorzustellen. Habe ich Beispielsweise eine Doppel 45° Fräsung und ich trage nur 1mm an einer Stelle ab, dann wandert der äußerte Auflagepunkt auch etwa um 1mm nach Außen. Inwieweit sich das auf den Klang auswirken mag, müsste man mal ausprobieren.


    Mal abgesehen davon. Wenn die Trommel bei einem Zuhause schon so kippelt, wie in dem gezeigtem Video, dann kippelt die doch auch auf dem Frästisch.

    Also, ich würde da ein Fön kriegen. Eine Freihand-Fräsung habe ich auch schon mal gesehen, aber auch da merke ich doch eine "Berg-und Talfahrt".

    Freihändig (bei 24:30 legt er los)

    Ich denke, dass eine unsaubere Gratung, in welcher Form auch immer, sich auf die Stimmbarkeit einer Trommel auswirkt. Dabei ist es egal ob hoch oder tief gestimmt wird.

    Beispielsweise ein nicht ordnungsgemäß zentriertes Fell, klingt tief gestimmt eher tot als lebendig.

    Ich hatte bisher noch keine Gratung die nicht perfekt war. Daher könnte ich nur meine Snom mal als Beispiel nehmen, wenn eine Gratung nicht plan ist. In dem Fall ist es aber gewollt, weil ein Snarebed bei einer Teppich-Nutzung Ehrensache ist.

    Ich bekam die Snom fertig gegratet zurück und machte sofort erstmal Felle drauf, weil ich die neue Gratung testen wollte.

    Beim anschlagen war beim ausklingen immer ein leises schnarren zu hören.

    Ich hatte schlicht das Snarebed vergessen. An den beiden Stellen lag das Fell nicht exakt auf der Gratung auf. Daher kam auch diese Schnarren. Das Fell rein gestimmt und alles war gut.


    Klar ist es so, dass der Hauptsound von den Fellen selbst kommt und Kessel mit seiner Gratung eine nicht so große Rolle spielt. Jedoch kann man ein Unterschiede wahrnehmen, wenn es eine andere Gratung ist oder eben was mit dem Gratung nicht stimmt. Manchmal hört man es auch nur, wenn man es weiß und genau hinhört ;)

    Wenn du was im System änderst, dann ändert es sich auch an anderer Stelle.

    Ich gehe immer zu gegenüberliegenden Schraube und dann zur am weit entferntesten Schraube.

    Habe alle in Einklang, dann schaue ich wie das Fell bzw. Trommel im ganzen klingt. Hab ich die Stimmung gefunden, dann bin ich fertig, ansonsten geht's weiter. Beim Stimmen und abklopfen der einzelnen Schrauben, dämpfe ich das gegenüberliegenden Fell ab.

    Probier auch mal die Trommel unterschiedlich zu stimmen. Von hoch nach tief. Klingt die Trommel immer sauber? Liegt das Fell überall auf der Gratung auf. Ich stimme eine Trommel, wie jeder es hier macht. Stummschrauben abklopfen usw.

    Ich achte aber auch ein bisschen darauf, dass das Drehmoment sich an jeder Spannschraube etwa gleich anfühlt. Ich weiß jetzt nicht inwieweit die Gratungen von Optimum abweichen. Überspitzt gesagt-nicht das du wie bei einer Snare ins Bed reinstimmen musst.

    Hallo

    Ich habe ein einziges Mal an einem alten Kessel probeweise eine Gratung neu gemacht. Erst Plan geschliffen und dann gegratet. Für ein Amateur hab ich das eigentlich ganz gut hinbekommen. Den Ceranfeld-Test hat der Kessel bestanden.

    Dann sollte sowas, wie bei dir, auf dem Profi-Sektor eigentlich nicht aussehen.

    Bei deinem Kessel scheint man es mit dem planschleifen nicht so genau genommen zu haben. Andererseits sieht die Gratung in dem Video so verdammt gleichmäßig in seiner Unvollkommenheit aus ;)

    Druffnix hat es schon angesprochen. Der Kessel könnte unrund sein- dann aber nur auf einer Seite oder unterschiedlich krumm.

    Ich hatte das bei meiner 13" Tom.

    Habe über Wochen den Kessel wieder gerade gebogen. Da war der Kessel aber gleichmäßig oval, so das die Gratung plan Auflage. Habe es bemerkt, dass ich die Trommel nicht gescheit stimmen konnte und mit dem Fingertest einmal über die Gratung, zeigte ganz klar wo der Hase begraben lag. Die Spannringe müssen dabei natürlich Tip-top sein.

    Ich weiß nicht wie stark die Kessel bei dir sind. So "Wackelpudding" Kessel werde schnell wieder rund, wenn das Fell drauf kommt und die Spannschrauben angedübelt werden. Vorausgesetzt die Hoops sind gerade.

    Daher einfach mal das Fell drauf und das Fell zentrieren-schauen wie es dann aussieht.

    Hallo

    Denkmalgeschützte Gebäude mögen Feuchtigkeit, ebenso wenig, wie "normale" Gebäude. Luftentfeuchter können nur entfeuchten, daher sind die Einsatzgrenzen nach unten meist begrenzt>>40% ist das optimale Minimum. Daher kann ich mir nicht vorstellen, dass die Geräte tiefer gehen.

    Bei mir in der Nähe steht ein altes Badehaus>wurde aufwendig restauriert und steht ebenfalls unter Denkmalschutz.

    Problem bei dem Badehaus ist, dass es sehr tief liegt und das Grundwasser bzw. Feuchtigkeit im allgemeinen von unten in die Wände zieht. Da musste natürlich eine Lösung her. Wir, die Firma in der ich arbeite, haben dann in drei Räumen Luftentfeuchter installiert. Die laufen nahezu rund um die Uhr auf Maximum.

    Ich meine 40% ist das niedrigste was man einstellen kann. Nur im Winter bekommen die Geräte eine Pause.

    Die Geräte kann man auch als Kältetrockner bezeichnen. Die Luft wird über ein kalte Oberfläche geführt an der sich die Feuchtigkeit niederschlägt. Diese Oberfläche nennt man Verdampfer. Ich kennt diese Haus-Gebräuchlichen Entfeuchter nicht, aber die bei den Dinger in dem Badehaus bildet sich sogar Raureif, das bis zu einem bestimmten Punkt zunimmt, dann über eine Abtaufunktion abgetaut wird. Über einen Abfluss wird das Kondensat nach draußen abgeführt.

    Diese Geräte sind Kompaktgeräte und somit befindet sich der Verflüssiger auch in dem Gehäuse. Darin wird das Kältemittel wieder verflüssigt. Das kann nur durch Wärmeabgabe passieren und somit die umgewälzte Luft wieder erwärmt wird. Das bedeutet, dass die Ausblastemperatur durchaus etwas warm ist. 30 Grad ist da nicht unmöglich.

    In kleinen Räumen kann es daher recht muckelig werden. Die Temperatur spielt der relativen Feuchtigkeit natürlich positiv in die Karten. Kommt allerdings die Leistung des Gerätes der nachdrückenden Feuchtigkeit nicht nach, dann kann es ungemütlich werden. Ist alles im normalen Rahmen dann wird das gut funktionieren wenn sich alles erstmal eingespielt hat. Ich habe im Keller eine Brauchwasser-Wärmepumpe stehen.

    Die sorgt dafür, dass ich das ganze Jahr immer eine optimale Feuchtigkeit im Keller habe. Wäsche trocknen ist daher zu keiner Jahreszeit ein Problem.

    Wer glaubt, dass das Arbeitsprinzip eines Luftentfeuchter etwas besonderes ist-jeder Kühlschrank, jede Klimaanlage, jeglicher Kaltwassersatz funktioniert nach dem selben Prinzip. Kommt nur drauf an wie es genutzt wird.

    Wir haben einige Gebäude die unter Denkmalschutz stehen, in denen wir Klimaanlagen eingebaut haben.

    Bis die vom Amt endlich grünes Licht gegeben haben gingen einige Tage ins Land

    Denkmalschutz hin oder her der Fortschritt hat noch vor keiner Tür halt gemacht. Hat das Gebäude ein Feuchtigkeit Problem dann muss man handeln. Man muss darin auch leben können.

    Da wird von anderer Stelle über das eigene Eigentum entschieden

    Ich finde alte Gebäude auch toll, die es auch wert sind so erhalten zu bleiben, wie sie mal waren und heute noch sind. Aber manchmal denke ich auch, dass Ämter die Kirche ruhig mal im Dorfe stehen lassen könnten.

    Ich hatte schon bei einigen 14" Standtoms Probleme mit der Aufbauhöhe, weil mir die Beine zu kurz waren.
    14"x12" auf Füßen ginge bei mir z.B. grundsätzlich gar nicht.
    14"x14" ist aktuell (Gretsch) voll ans Limit ausgefahren.
    Beim 14"x14" Sonor Delite musste ich damals immer was unterstellen.

    Also Nutella: Falls du jemand bist, der relativ hoch sitzt und den Krempel bei sich oben haben will anstatt sich runter zu bücken: Bitte Vorsicht.

    Das Problem kenne ich nur zu gut. Auf dem Bild war alles noch gut. Dann habe ich die Beine abgelängt und sie da, sie waren zu kurz. Dabei habe ich mich strickt an das gängige Längenmaß gehalten. Vorher beim dran halten hatte noch alles gepasst. Es gibt allerdings längere Beine zu kaufen oder man macht sie sich selber, dann kann man sich wenigstens über sich selbst ärgern, wenn die Beine nach dem wiederholten ablängen, immer noch zu kurz sind ;)

    Wie man sieht besteht ja Rede-Bedarf. Knapp über 30 Beträge find ich noch recht wenig.

    Jeder hat sich doch wenigstens einmal Gedanken gemacht, wie man was wie aufbaut und hinstellt. Irgendwann macht man sich keine Gedanken, über solche"Nebensächlichkeiten". Passt irgend etwas beim Auftritt nicht, weil der Gitarrist sich das Tom für seine Grösse aufgebaut hat oder man einfach mal an einem fremden Set sitzt. Dann muss ein Blick auf die Beine reichen, um zu wissen, an welchen Bein man drehen muss. Ich habe es am liebsten wenn ich nur an einem Bein den Winkel einstellen muss. Die anderen Beine sind identisch und bleiben, abgesehen von der Höhen-Einstellung, fix.

    Habe ich 2 oder sogar 3 Floor-Toms, dann müssen die schon im Vorfeld passend gedreht werden.

    Ist alles verkabelt, das Floor-Tom mit einer Stickstasche behängt, das wichtige Bein schier unerreichbar oder ein Bein ist zusammen mit dem Beckenständer zu einem Knoten mutiert, so dass das Drehen der Trommel unmöglich ist, um die Situation noch zu retten. Tja dann ist das dumm gelaufen und man wünscht sich an den Zeitpunkt zurück, wo man es noch zum positiven hätte "drehen" können ;)


    Wenn dem so ist, warum sollte ich die Beine dann durchnummerieren?

    Mache ich mir die Mühe bei den Beinen, dann mache ich das auch auf die Halter drauf.

    Mir ist es auch egal wo das Logo hinzeigt. Ich habe außer ein Tom nur Hängetoms. Da zeigt das Logo immer in Richtung Halter. Mache ich Werbung für ein Fell-Hersteller, dann kann es schon sinnvoll sein sich Gedanken zu machen, wie das Logo angeordnet ist. So eine Einheitlichkeit, in welcher Form auch immer, wäre schon schön. Das Auge spielt Dach auch mit.

    Aber mal Hand aufs Herz. Ziehe ich neue Felle drauf, dann tue ich das nach einem gewissen Prinzip. Da kann mir doch keiner erzählen, dass beim wiederholten aufbauen, das Logo plötzlich auf dem Kopf steht. Ich glaube der eine oder andere könnte da zu Diva werden.

    Hat man dann noch eine Snom, dann bekommt man Puls, wenn man aufs Buttend schaut ;)