Beiträge von Lexikon75

    Anika Nilles sollte nur ein Beispiel sein. Es sollte jetzt keine Huldigung ihrer Person werden.

    OK, ich gebe zu -ich habe ein Problem damit mich kurz zu fassen ;)

    Es ging vielmehr auch nur ums gegenüber stellen, von ungerade und gerade Sachen. Wobei wir hier lediglich von einer Subdivision sprechen. Den "normalen" Backbeat, den rote Faden, den Puls, den viele Songs verschiedener Genres inne haben, ist ja auch bei ihr größtenteils vorhanden. Außer wenn es bei ihr Poly-Rhythmisch wird.

    Etwas frikelig zu finden-Eine Frage des Standpunktes? Ab wann ist etwas frikelig? Vielleicht dann wenn ich es selbst nicht kann?

    fwdrums hat schon den passenden Satz parat:'Jeder Jeck ist anders"

    Oke jetzt versteh ich wenigstens, weshalb Anika Nilles ihre Quintuplets so liebt. Weil dann keiner merkt, dass sie nicht grooven KANN. (bezogen auf Jeff Beck)

    k.A. ob ich der einzige bin, der das so empfindet, aber ich finde ihr Getrommel völlig hölzern und an der Musik vorbei.

    Es soll jetzt keine Kritik an dieser Aussage sein, sondern nur ein Aufhänger für das was ich zu diesem Thema sagen möchte. Jeder hat so sein Meinung. und wenn diese in die Richtung "Nichtgefallen" geht, dann ist das in Ordnung.


    Ich finde Anika Nilles "Quintuplets" sogar sehr musikalisch.

    Es ist "krumm" und erstmal total befremdlich. Fand ich auch-ich bin auch erstmal davon ein Stückweit von weggegangen, es näher zu betrachten. Es anhören war toll.

    Bis mir dieses kleine Missgeschick glückte. Ab da an, liebte ich es. Muss zwar noch viel lernen, aber es irgendwie genau meins.

    Was einige als untanzbar halten, ist für andere das Zäpfchen zum Abgehen. Ist man z.B. in einem anderen Land können einen die hiesigen Rhythmen glatt aus den Schuhen klopfen.

    Es kommt vielleicht auch drauf an wie man zum Schlagzeug gekommen ist bzw. wie angefangen hat. Ich habe erst Trommeln gelernt und dann die Musikwelt erkundet. Anhand vom Gelernten fand ich die Musik dazu plötzlich auch gut. Streng genommen hat mich das schlagzeugspielen der Musik , die ich jetzt so mag, näher gebracht. Wäre es andersrum gewesen, dann wäre es vielleicht anders.


    Ich habe mal im Anhang ein paar Drum-Pattern aufgemalt. Für einige wird der Eine oder Andere Pattern total quer vorkommen.

    Wir hatten mal eine Diskussion-Runde zu ein paar Groove-Pattern. Einige Meinungen gingen in die Richtung, dass der 2.Pattern nicht rollen würde.

    Ich sah das anders. Für mich rollt der wie Sau.


    Ich finde Anika mit ihren 5 und auch allgemein (z.B. bei Jeff Beck) weder verkrampft noch klingt es für mich alles andere als hölzern.

    Jeff hat sich bestimmt auch was bei gedacht sie einzustellen.

    Musikalisch durch und durch, für mein Geschmack. Sie hatte ein Idee und daraus machte sie Musik. Man muss diese Art Musik mögen, sonst bleibt einem diese Richtung verschlossen. Anika hat Schlagzeug studiert und auch Unterricht gegeben(tut sie möglicherweise immer noch)

    Das Erste was ich von ihr gehört habe, war "Alter Ego".

    Da hat sie was mit 5 drin-einen ganzen halben Takt lang. Ich habe mir die Stelle zig mal angehört und habe nichts kapiert, was da passierte.

    Ich war mir aber im Klaren, dass es mir gefällt.

    Hier mal ein Erklärungsversuch Drumeo-Anika Hat jemand mal auf ihren Zeigefinger geachtet? Der liegt oben drauf.


    Der Backbeat (ich sage immer Kopfnicker dazu) ist am Anfang bestimmt auch als ungewöhnlich empfunden worden. Ging er doch ganz klar nicht nach dem "normalen Akzentmuster.

    Man brach sozusagen die Regeln der bisherigen Musiktheorie. Und das ist aufs Schlagzeug bezogen gar nicht solange her (Jazz/Blues)

    Man spricht auch von einer Backbeat-Phrasierung. Heute "meckert" keiner mehr, weil es so tief in uns verwurzelt ist. Es ist auch etwas eingängiges, wo jeder einfach gleich mitmachen kann.

    Man braucht in noch nicht mal aktiv zu spielen-spüren tut man in trotzdem.

    Ich meine mal gelesen zu haben, dass es aus dem Gospelbereich herkommt. Klatschen auf 2 und 4.

    Ich weiß nicht, vielleicht interpretiere ich das auch falsch. Ich habe den Eindruck das ein Drum-Pattern ohne Backbeat nicht groovt.


    Das Video aus #32 finde toll. Er trommelt super-die Mucke trifft mein Geschmack.

    Man kann sich einiges abschauen. Parts heraus picken und an die To Do Pinwand heften.

    Das ist aber nun mal nicht alles was unsere blaue Kugel am rotieren hält. Es gibt über jeden Tellerrand hinweg noch so viel anderes zu entdecken.

    Wer auf seinem Teller bleiben möchte-völlig in Ordnung. Würde mir aber nie anmaßen, die Eine oder Andere Richtung als die lehrreichste oder schwierigste hinzustellen.

    Man kann das "Quintuplet-Gerühre der Welt" vielleicht auch mit dem Moore/Emory-Gerühre nicht direkt vergleichen. Durchaus aber gegenüberstellen und abwägen, was einem besser gefällt oder mehr zusagt. Ich mag beides und finde beides groovt wie verrückt.

    Was wäre der Swing ohne den Quintuplet-Swing. Nicht zu vergessen "Take-Five", wobei es sich bei der 5 hier um den 5/4 Takt dreht und nicht um die 5 in einer Subdivision.

    Im Takt 3 mal ganz ohne Backbeat auf der Snare. Einmal ohne und einmal mit Ghost-Notes.

    Ob Quintuplets oder kein Backbeat. Ich war neugierig, wie das wirkt. Ohne diese Neugierde hätte es bei mir vielleicht nicht gezündet.

    Ich habe im Anhang mal ein paar weitere Groove-Pattern notiert. Der Grund-Groove ist mit Backbeat auf 2 und 4. Die Varianten gehen dann eigene Wege.

    Einfach mal spielen und schauen wie sich der Groove sich verändert. Wie wirkt es? Vielleicht in etwa so als hätte man Stolpersteine mit eingebaut.


    Wie ich mich am Schlagzeug bewege, ist für mich auch eine Art tanzen.


    Lernt man etwas Neues oder hört etwas zu ersten Mal, so kann es sich komisch und fremd anfühlen. Alles wirkt steif-man selbst auch.

    Man muss sich Manches durchaus schön spielen.

    Es sozusagen in die eigene Wohlfühlzone bringen. Es gab da so einiges was da nur mit viel üben und gefühlten millionenfach an Wiederholungen irgendwann da rein ging.

    Irgendwann kommt der Punkt wo man sich dazu auch bewegen kann. Bewegungen werden flüssiger und harmonischer. Man könne jetzt aufspringen und zu dem Beat ein Move aufs Parkett legen. "Problem">>so was kann dauern, manchmal mehrere Jahre.


    Was es braucht-eigentlich nicht viel: Geduld/es wollen/ordentliche Portion Neugierde/Umwege in kauf nehmen/sich selbst kennen, wie man tickt/offen für Neues sein/nichts zu verbohrt sein/nicht auf ein und der selben Stelle rumhüpfen/Dinge erstmal ausprobieren, bevor man sich ein Urteil erlaubt/auch mal in fremden Töpfen rühren/Lust am experimentieren haben/immer mit einem Lächeln am Schlagzeug sitzen und Spaß haben


    Das die Musik ständig im Wandel ist, sich verändert ist interessant. Soca-Beats höre ich immer öfters mal in Songs z.B. Shape of me von Ed Sheeran (Hoffe das ist auch einer)

    Ich weiß, das ist schon ein alter Hut-älter als ich selbst. Der Song ist jetzt auch schon ein paar Jahre alt. Bin da aber auch erst vor kurzen drauf gestoßen und seit der Veröffentlichung dieses Threads habe ich mal angefangen tiefer zu bohren. Viel ist es noch nicht, aber interessant mal etwas Musikgeschichte zu erkunden.

    Muss dir mal ein Kompliment für deine Aufnahme machen. Oft ist es klanglich nicht machbar bei mehr als 75% noch differenziert etwas rauszuhörten

    Ich konnte locker bis auf 50% gehen.

    Diese Aussage muss ich an dieser Stelle jetzt doch etwas ins rechte Licht rücken. Meine vorschnell getroffene Aussage, dass man bei langsameren Abspielen eines Stückes auf YouTube, oft Dinge nicht mehr differenziert raushören kann, stimmt nicht so ganz.

    Zumal der Satz eher so lauten müsste. "Oft ist es nicht machbar, bei weniger als 75% Abspielgeschwindigkeit, klanglich noch differenziert etwas rauszuhören."

    Da ich den Satz so lieber nicht stehen lassen möchte, kann er eigentlich gestrichen werden.

    Auf den ganzen Song betrachtet stimmt das allerdings schon, dass ein Song, langsamer abgespielt, an Würde verliert-das ist aber, so glaube ich, bei allen so.

    In deinem Fall habe ich aber nur die HiHat betrachtet und die ist gestochen scharf. Der Gesang hingegen, geht bei schwindender Abspielgeschwindigkeit so langsam in ein nuscheln über, eng gefolgt von der Snare-da wird sich aber ein passenderes Wort als nuscheln finden ;)

    Die HiHat macht immer noch ein gute Figur. Ich habe mir mal verschiedene YouTube Songs rausgesucht und angehört. Die HiHat bleibt so ziemlich stabil in ihrem Klang. In unserm Fall ist das super, denn die wollen wir uns ja genauer anschauen.

    Zumindest habe ich das getan. Was mir bei einigen anderen Covern dieses Songs aufgefallen ist (bei dir habe ich jetzt nicht so genau hingeschaut), dass die Schlagzeuger bei 3 und 3+ etwas auf der HiHat schummeln. Kann auch Absicht sein. Aber streng genommen verlassen sie etwas den durchlaufenden HiHat-Move.

    Ich nenne das immer-sich auf der Bassdrum einhängen. Die HiHat wird entweder ein Tick lauter oder der Bewegungsablauf ändert sich ein wenig

    und kehrt ein paar Noten später wieder ins alte Muster zurück.


    Ein kurzes Wort zu der "schwingenden" HiHat. Ich muss hier allerdings etwas von der HiHat weggehen und zu meinem Stack-Becken umschwenken, weil ich mich dort mit den Schwingverhalten und daraus mögliche klangliche Unterschiede, beschäftigt habe. Dieses Becken-Paar nehme ich meist nur als Effekt ins Visier.

    Ich schlage das Becken von unten an und in einer Bewegung schlage ich von oben wieder drauf. Geht recht fix. Ich bin dann hingegangen und habe den zweiten Schlag so gesetzt, dass ich das Stack in seiner abwärts Bewegung (Variante 1) anschlage. Dann genau, wenn es von unten (Variante 2) wieder hoch schwingt. Dieser Vorgang hat einige Zeit gedauert, bis ich das richtig hinbekommen habe, Bei Variante 1 gebe ich dem Teil noch mal richtig Schwung. Bei Variante 2 bremse ich es ab oder boxe es sogar wieder nach unten. Es ist klarer Unterschied, denn man hören kann. Hier geht es lediglich um zwei Schläge. Bei der HiHat kann man sich zwar auch genau zwei heraus picken, aber hier muss man die Sache doch eher über den ganzen Takt hinweg betrachten-besser noch über ein gewissen Zeitraum.

    z.B. bei dir während des Prechorus (1:08)-da sieht man die Unterschiede ganz gut. Der zweite Schlag trifft nicht immer die Becken in der gleichen gerade befindlichen Position. Ich meine da ein Unterschied diesbezüglich raus zu hören. Da muss es doch ein Unterschied geben, oder nicht? Spürt man es wohlmöglich sogar? Mal bremst du die HiHat abrupt ab, dann wieder nicht. Man muss auch mit der Abspielgeschwindigkeit etwas runter gehen, dann sieht man es.

    Das Auge "hört" ja mit. Man sieht ein Unterschied und meint ihn sogar zu hören.

    Möglicherweise gehe ich auch den sagenumrankten hustenden Flöhen auf den Leim ;)

    Der schlägt technisch sogar Thomas Lang

    Da bin ich mir ehrlich gesagt nicht so sicher. Versuche das mal in ein paar wenigen Worten darzustellen


    Jorge Garrido (El Estepario Siberiano) ist ein verdammt guter Schlagzeuger und auf YouTube eine Größe. Was ist seine Stärke?

    Kleines Set und feuert darauf ein Feuerwerk ab, was sehr auf einen kleinen Bereich konzentriert ist, wie z.B. ein bekanntes Musikstück als Augenöffner vorgetragen-Wahnsinn


    Mein(e) Favorit(en)

    Lindsey Stirling Seine rechte Hand ist der Hammer.

    Bleed

    Evanescence


    Das macht in so erfolgreich auf YouTube. Er ist greifbar, (nicht wie er spielt ;) ) man muss nicht viel dabei denken, weil seine Sachen sehr kurz sind.

    Die schnelllebige Welt tut dann ihr übriges dazu. Man braucht noch nicht mal Schlagzeuger sein, um gewillt zu sein ein Abonnent zu werden.


    Thomas Lang ist da ganz anders. Er wird nie an Jorge herankommen-siehe Abonnenten>>1,04 Mio. vs. 0,082 Mio.

    Ich betrachte die Sache jedoch als Schlagzeuger und da muss ich sagen, dass Thomas technisch im Ganzen besser ist und um Längen der interessantere Schlagzeuger ist.

    Seine technische Bandbreite, die er abdeckt, ist enorm. Sogar aus Sicht eines Schlagzeugers betrachtet, einfach unfassbar gut.

    Und das ist sein "Problem". Er ist für die breite Masse (Schlagzeuger und Nicht-Schlagzeuger) einfach unattraktiv, weil er sich als Ganzes darstellt.

    Was ihn für mich persönlich wiederum attraktiver macht. Ich kann von ihm viel mehr lernen. Man muss es natürlich mögen was und wie er spielt.

    Diese geballt Ladung, die er abfeuert ist nicht sofort greifbar, weil es gleich der ganze Sternenhimmel ist, mit all seinen Sternenbildern.

    Man muss sich schon die Mühe machen aus seinem Spiel etwas für sich herauszuziehen. Das wollen die Meisten gar nicht und viele wissen gar nicht was da passiert, schon gar nicht wenn man kein Schlagzeuger ist.

    Thomas Lang kann natürlich auch kleine Kekse backen>>Der kleine Keks- nur 0,5 Mio., aber immerhin.

    Man findet auch Kurzvideos von ihm Thomas Kurz Auch hier würde ich sagen-wer sich das anschaut, muss es wollen.

    Ich verschlinge seine Videos-Motto:" Ja. Ich will"


    Mir wäre auch nie in den Sinn gekommen die Beiden miteinander zu vergleichen. Die Beiden sind vom Typ Schlagzeuger her, so verschieden.

    Es gibt Reaktionen von Jorge über Thomas Lang-das trifft es so ziemlich genau auf den Punkt

    mein neuestes YouTube-Video ist eine Transkription von "You Get What You Give" von den New Radicals.

    Hallo

    Mir gefällts. Zum Thema HiHat würde ich mal meine unsicheren Gedanken mitteilen. Unsicher, weil mich irgendwas irritiert hat.

    Würde man nicht eher etwas mehr Betonung auf den Off-Beat legen. Ich wäre geneigt es so zu spielen. Kaum hörbar gespielt, aber dennoch da.

    Der Sänger betonnt auch den Gesang auf den Off-Beat. Würde ihn glatt dahingehend unterstützen. Oder wäre das zu viel?

    Ich bin kein Bandspieler, sondern einer der sich die Mucke auf den Kopfhörer legt und einfach frei Schnauze mit daddelt.

    Während ich so durch den Song cruisen, fällt oft die Frage, warum spiele ich das jetzt so und nicht wie der Drummer im Original.

    Ich switche leicht zwischen Nacken (Stelle am Stick knapp am Tipp) und Schulter, auf der Kannte gespielt, hin und her. Also von der Stärke her nicht viel anders, aber dieser kleine Unterschied hört sich für mich irgendwie richtig an. Leichten Off-Beat-Charakter.


    Ich finde Timos HiHat "ungleichmäßig" schön. Auch von der Bewegung her, die immer ein ganz wenig unterschiedliche ist. Beziehe ,mich da auf die Ausholbewegung. Leider ist die Einstellung von vorn nicht lange genug, um da ein Muster zu erkennen. Falls es überhaupt eins gibt :saint:

    Deine HiHat-Becken schaukeln auch ganz schön. Wie beeinflusst das beispielsweise den Schlag auf dem Off-Beat?

    Vielleicht war es das was mich etwas irritiert hat. Eigentlich hört man auch nicht so genau hin, was da auf der HiHat passiert. Aber wenn man es tut dann hört man schön einiges mehr raus. Ob beabsichtigt oder nicht-einfach schön.


    Muss dir mal ein Kompliment für deine Aufnahme machen. Oft ist es klanglich nicht machbar bei mehr als 75% noch differenziert etwas rauszuhörten

    Ich konnte locker bis auf 50% gehen.

    Hallo

    Ich stehe auf dem Standpunkt, dass Vorbild sein immer noch der beste Weg ist. Einfach mit üben. Meine Tochter spielt jetzt kein Schlagzeug, sondern Klavier, aber auch da kann man motivierend rangehen. Ich setzte mich einfach ans Keyboard und klimmper ein wenig rum. Bin noch auf der Stufe des Einfingersuchsystem, aber einiges bekomme ich dann doch zustande. Es dauert meist nicht lange, dann kommt meine Tochter mit den Worten an. "Lass mich mal, ich zeig dir wie es richtig geht". Und schon hab ich sie da wo ich sie haben wil. Mit meiner Enkelin das selbe Spiel. Ich setze mich an meine Rumpelkiste und klimper ein wenig drauf rum. Schwupps und schon ist sie mit dabei, Vorträge wie wichtig Gehörschutz muss ich des Öfteren über mich "ergehen" lassen, aber das ist genau was ich will. Wichitg dabei ist, dass die beiden nicht wissen, dass ich sie im Griff habe ;)

    Man muss gar nicht viel tun, alles kann wie von selbst laufen. Und schon gar nicht muss man selbst ein Virtuose sein. Die "Kleinen" wissen meist schon ganz von selbst was sie grob üben müssen. Wenn ich da ansetze und die Motivation am laufen halte, dann ist alles gut. Kinder brauchen das. Zeigen das es einen auch interessiert und man mit im Boot sitzt. Daneben sitzen reicht,

    Hallo

    Schlechte und gute Verarbeitung sieht man oft auch nur, wenn man genauer hinschaut. Ich vergleiche mal mein Hilite mit meiner ...... Errungenschaft.

    Den Namen der Marke lasse ich mal weg-ich möchte keinen Hersteller zu nahe treten.

    Wenn man beide ordentlich stimmt (gleiche Felle) dann ist man mit beiden mehr oder weniger ausgehfertig.

    Schnappt man sich jeweils eine Tom, meinetwegen auch gleiche Größe, und zerlegt diese, dann staunt man nicht schlecht, was da alles zutage kommt.

    Über das Hilite muss ich wohl nicht viel sagen-nach 30 Jahren ist alles noch tutti.

    Das ,,,, einfach nur eine Katastrophe. Ausgefranste Bohrlöcher sind da noch harmlos. Beiläufig bemerkt wäre das für mich ein K.-o.-Kriterium.

    Mit einem passenden Holzbohrer kann man so schöne Löcher bohren-da franst gar nichts. Es gibt doch so viele tolle YouTube-Tutorials zum Thema "Arbeiten mit Holz"-da kann man doch wirklich mal ein Blick riskieren.

    Ich habe auch mal den Kessel abgeklopft-das hörte sich nicht wirklich gut an. Die Vermutung lag nahe, dass der Kesselbau auf eine nicht ordentliche Verleimung der Schichten hindeuten könnte.

    Dass ich damit Recht haben sollte zeigte sich als ich die Felle wieder runtermachte. Ein Teil der Gratung war weggebrochen und man konnte teilweise die drei Holschichten auseinanderbiegen. Die Stelle war auch von der Farbe her anders. Ein Astloch vielleicht-unbehandelt?

    Bei einem vernünftigen Kessel sollten ein bis zwei Fellwechsel schon drin sein. Oder? ;)

    Über Anbauteile und Schrauben braucht man wohl nicht viel drüber diskutieren. Nach dreißig Jahren sollte eine Spannschraube immer noch eine sein und ihren Dienst tun.

    Ein Sprichwort besagt zwar auch "Nach fest kommt ab!" Wenn sich ein Böckchen auf dem Weg in Richtung fest, schon vorher verabschiedet, dann kann dieses Drumset nur ein Lebensabschnittsgefährte für eine kurze Zeit sein. Ist ja auch ok. Man kann sich ruhig am Anfang an so einem Drumset austoben.

    Habe ich auch gemacht und ein paar Jahre auf einem 200€ (Neupreis 90er) Drumset gespielt. Dies stand die ganze Zeit eigentlich nur in meinem Zimmer. dennoch war es am Ende durchgelutscht.

    Bei meinem Sonor lutsche ich nach all den Jahren immer noch vor Freude an meinem Daumen.

    liegt vielleicht an meinem Alter

    Wieso? Am Ende lässt du doch noch mal richtig die Sau raus ;)

    Ich finde das Ding gar nicht so lahm. Ganz ohne Drogen.

    Dave ist ein klasse Trommler-ich mag ihn total gerne, aber hier finde ich Timos Version wirklich ein bisschen gut. Hätte auch besser schreiben können, aber das trifft es nicht ganz. Kommt auf die Situation an. Im Hintergrund hört man Menschen reden. Sich einfach mal dahinein versetzten, dann passt das wie die Fast auf Auge. In dem "langsamen" Tempo gespielt hat man einfach etwas mehr Zeit zum genießen.

    Schneller gespielt, hätte ich so das Gefühl, dass man, salopp gesagt, so durch den Song durchhechelt-bloß schnell fertig werden-muss noch einkaufen ;)

    Nicht falsch verstehen. Jede Version, ob schneller, härter, weiter, hat ihren Reiz.

    Steve Smith mag ich da am Schlagzeug auch sehr gerne-in dem Fall passt es prima.

    Hier finde ich Dave Weckl genau richtig. Keine Spur von Egomanie. Ich bin halt Schlagzeuger-da darf ruhig mal etwas über den Teller gespielt werden.


    deinschlagzeuglehrer Timo, toll gespielt. Macht Bock mal einen genaueren Blick auf die zu spielenden Noten zu werfen.

    Die auf den Off-Beat gespielte Snare finde ich interessant. Auch der Dynamikwechsel bringt "Schwung" ins Ganze und hebt die Stelle, wo der Wechsel stattfindet-"langsam" gespielt-noch ein Stück mehr hervor. Ich kann jetzt nicht beurteilen, ob die Wirkung aufrecht erhalten bleibt, wenn man das Stück schneller spielt-ich mag es. Auch Keine Note zu viel und keine zu wenig.

    Am Ende kannst du ruhig mehr Gefühle zeigen-die Leute jubeln dir doch zu ;)

    Was mich immer bei diesen vielen Videos vermisse ist, dass nie jemand beim stimmen mal ein Wort über das Stimmen am Snarebed verliert.

    Bei meiner Hilite habe ich rumprobieren müssen, bis sich das Fell ins Bed gelegt hat. Ich habe rechts und linkt vom Snarebed die Spanschrauben einfach mal angefangen langsam zu lösen. Ich konnte dabei zusehen, wie sich das Fell langsam an die Gratung im Snarebed-Bereich legte.

    Ich hatte das Fell vorher allerdings richtig angedübelt. Da war das Snarebed quasi für des Reso gar nicht vorhanden. Vielleicht hat es was damit zu tun, dass das Snarebed relativ schmal ist. Bei meiner Snom ist es viel breiter.

    Worauf ich bei einem neuen Snare-Teppich als erstes achte ist, dass er für die Schnüre eine sogenannte Aussparung hat. Bei meiner Metall-Snare ist das Snarebed sehr flach, so dass der DW-Snare-Teppich nicht voll aufliegt. Tut dem Klangbild kein Abbruch. Wenn ich nicht so ein Millimeter-Junkie wäre hätte ich das wahrscheinlich nicht mal bemerkt. Aber ich hab alles ganz genau unter die Lupe genommen und da habe ich gesehen, dass der letzte Millimeter von der Saiten nicht aufliegt. Vielleicht auch ganz gut so, so liegt der Teppich mit den Lötstellen nicht auf.

    Bei meiner Snom habe ich den von Stdrums drauf (TW Bronze). Günstig und tut sein Job.

    Bei meiner Sonor Hilite Snare ist noch der erste olle Teppich drauf. Schnurrt wie ein Kätzchen. Wüsste kein Grund ihn zu tauschen.

    So fest wie nötig, so lose wie möglich. Vielleicht ein Grund warum die Teppich bei mir so alt werden.


    Ambassador Snare-Reso war meine erste Wahl als es Zeit wurde mal ein neues Fell draufzumachen. Was soll ich da zum Klangverhalten sagen-außer gut.

    Viel wichtiger ist, dass es was aushalten muss. Das Teil wird stramm gezogen das die Schwarte kracht. Zitat: "Tabletop tight"

    Udo Masshoff bringt es da auf den Punkt.

    Bei meiner 10" Snare wird es ein Hazy 200 sein.

    Das würde bedeuten, dass offtopic negativ ist.

    Negativ bedeutet nicht immer schlechtes.

    Ein negativer Corona-Test ist durchaus als positiv zu betrachten.

    Negativ kann so viel positives beinhalten.

    Dem Wort negativ begegnet man häufig im Sport. Effektives Training wäre gar nicht möglich.

    Negative Schwingungen sind in der Musik gar nicht wegzudenken.

    Und in der Mathematik-was wären wir ohne negative Zahlen?

    Kurvendiskussionen würden bei x<=0, wie bei einer undurchdringlichen Wand, kläglich scheitern.

    harlie Watts hatte sein "Main Crash", welches ein China war, aber auch wie ein "Ride" aufgehangen. Ich erinnere mich an ein Interview, in dem er sagt, er hat dadurch zwar schon ein paar davon kaputt gehauen, aber ich meine es waren keine 3 in seiner ganzen Karriere.

    Wie rum hing es bei ihm? Wie ein "Ride" oder ein "Crash"? Ich habe natürlich sofort nachgeschaut. Laut meines zitierten Zitats, hat er es wie ein Crash aufgehängt. Das was er in dem von mir beäugten Video gespielt hat, hat eine relativ flache Krempe.

    Das mit dem "nur" 3 Becken glaube ich sofort. Er streichelt das China regelrecht ;)


    Wenn ich meine China "richtig" für mich "falsch" herum aufhänge, dann sind das richtige Stick-Killer.

    Ich bin mal beim großen "t" eben mal ein bisschen durch die China-Becken Reihen geschlendert..

    Dort entdeckt man auch Unterschiede in der Bauart. Ich meine jetzt nicht den mehr oder weniger gekrümmten Rand oder ein etwas anders geformten Body, sondern die Glocke, die manchmal gewölbt ist, durchaus auch mal wie ein Töpfchen aussieht. Wenige "wagen" sogar den Schritt und lassen die "Glocke" in die andere Richtung zeigen. Auch eine nochmal abgekanteter Rand macht das Becken eindeutig stickfreundlicher.

    Die Töpfchen-Chinas schreien förmlich danach, diesen Topf unter dem Becken verschwinden zu lassen.


    Habe mal drei China-Becken Typen rausgesucht.

    Paiste Rude 18" Wild China Gut zu sehen der Rand, der nochmal umgebogen ist. Ein Auge kann man hier auch bei der "Besonderheit" der Glocke riskieren

    Paiste Rude 18" Novo China Vergleicht man dieses mit dem Wild China, so fällt einem gleich, die anders orientierte Glocke in Auge

    Paiste Rude 18 " China Das nenne ich Töpfchen-China. Das muss eindeutig andersrum

    Das Schlimmste kommt noch: Ich trinke nichtmal Bier.

    N= 0

    Du musst eins trinken. Sonst muss die Mathematik bei N=0 neu überdacht werden.

    Muss mich bei dir allerdings entschuldigen. Du darfst das das "n" auch klein schreiben. Dann aber mit einem "!" dahinter.

    Aber auch da musste trinken. Derweil>>0!=1.

    Mathe ist sowieso komisch. Wenn man null Potenz hat, kommt trotzdem immer Eins raus ;)

    Bei einer Verkehrskontrolle wäre eine Angabe, wieviel Bier man getrunken hat, es mit n! anzugeben total schlau.

    Im Lokal würde ich allerdings vorsichtig sein. Bestellt man 5! Biere ist dies gleichzusetzen mit einer Lokalrunde.

    Richtig oder falsch? Gibt es das?


    Zitat:Wenn man es als Crash spielen will, sollte man es mit den Rand nach oben aufhängen, also Richtig herum. Wenn man es als Ride spielen will, sollte man es mit dem Rand nach unten, also falsch herum aufhängen.


    Wenn ich mich mal in den Musik-Läden im Internet umschaue, dann hängen Die die Chinas also alle verkehrt herum auf?

    Ich habe da keins gesehen, welches den Rand nach oben stehen hatte.


    bei mir wäre es: "ick mach' mir jetz' mal 'n Bier auf".

    Also, da ist dir eindeutig ein Schnitzer passiert. "n" schreibt man in dem Fall groß. "N" steht für die Menge der natürlichen Zahlen (N=1;2;3;4;....)

    Du kannst natürlich nur ein Bier trinken-aber weiß man das im Vorfeld?

    Ob man Bier in dem Fall in der Mehrzahl schreiben muss, weiß ich nicht. Darüber konnte man jetzt diskutieren. ;)

    gibt´s eigentlich HH kleiner 13 muss ich gleich mal gucken.

    Du kannst jede erdenkliche Größe auf die HiHat-Maschine schrauben. Greb hat z.B. eine 8". Diese sind jedoch wohl eher für Effekte geeignet.

    Thomas Lang hat zwei Bell-Becken auf einer Hi-Hat.


    3.) Dort wo jetzt die Füße stehen (V förmige Position, kommen Bassdrumpedal und Hihatpedal hin. Unterschenkel sollten damit in Lot stehen. (Sprunggelenke unterhalb der Knie oder leicht davor)

    Das ist eine interessante Aussage. Den ersten Teil deines Satzes (nicht unterstrichen) unterschreibe ich sofort.

    Ich beziehe mich da jetzt nur auf den lotrechtstehende Unterschenkel. Habe eben mal nachgeschaut, wie ich zu meinem Pedal stehe.

    Die Sache ist ja die, dass das Pedal ganz nach unten gedrückt, immer noch einen Winkel zum Boden hat.

    Wenn das Pedal in der neutral Stellung steht (nicht getreten/oben) dann steht mein Fuß ebenfalls in einer neutralen Position. Mit neutral meine ich, dass ich den Fuß locker lasse.

    Wohin lässt sich der Fuß nun am besten und leichtesten bewegen? Um die Schwerkraft mal auszuschließen kann man das selbe auch versuchen, wenn man seine Beine nach oben hält. Die Fußspitze anziehen ist deutlich "anstrengender" als sie abzusenken.

    Da das Pedal nun schräg steht (auch getreten) so muss ich das Pedal als die Grundebene betrachten und nicht den Boden.

    Wenn ich nur so auf den Boden rumtipple, dann steht mein Fuß näher an mir dran. Nicht viel, aber messbar. Ist mir ehrlich gesagt noch nie bewusst aufgefallen. Bedeutet auch, dass es für mich nicht ein ungefähr gibt sondern eine Position die ich am angenehmsten und optimalsten empfinde.

    Steht mein Hocker mal nicht auf seinem Platz, dann merke ich das sofort, dass meine Füße nicht gut stehen. Wie gesagt habe ich das noch nie bewusst gemacht-eher ganz instinktiv und automatisch.

    Um es mal genau auf den Punkt zu bringen. Stelle ich mein Fuß lose aufs Pedal, dann steht mein Unterschenke im rechten Winkel zu Pedal.

    Wie du es nach dem "oder" schon andeutest. "leicht davor", wenn man es auf den Boden beziehet.

    Ich glaube so lässt es sich am entspanntesten spielen. Setzte ich mich nun so nah dran, dass mein Unterschenkel Lotrecht zum Boden steht, dann spiele ich aus einer Position heraus, wo ich mein Fuß angezogen habe. Fühlt sich nicht gut an und irgendwie falsch.

    Hierbei spreche ich natürlich nur von Heel-Down. Dabei steht mein Fuß auch komplett auf dem Pedal.

    Bei Heel-Up sieht die Sache anders aus. Da spiele ich das Pedal auch mehr mittig an. Dann steht mein Unterschenkel auch lotrecht zu Boden.

    So kann man auch ordentlich Druck machen.


    Zu Punkt 5 kann ich nur eins zu bedenken geben. Die Füße/Beine sind unflexibler als Hände/Arme. Da ist mir eine optimalere Position für die Füße wichtiger.

    Es gibt für die Füße von der Position her, nicht so viel Möglichkeiten, wo sie gut funktionieren können. Die HiHat Becken kann man so ziemlich überall hinhängen, wo man drankommt.

    Natürlich gibt es auch da die Eine ganz persönliche optimal Position, in der man die HiHat gerne spielt.

    Wenn du die HiHat mit links spielst ist die "normale Höhe" der HiHat unangenehm, da du unwillkürlich die linke Schulter hochziehst um bequem auf der HiHat spielen zu können, dadurch sitzt du schief bzw verspannst die Schulter.

    Wie sieht das denn mit der Schulter aus, wenn du Cross-Handed spielst oder gar aufs Ride gehst? Das Ride hängt, je nach Aufbau, doch mindestens auf HiHat-Niveau. Jetzt kommen wir zu dem Punkt wo du dennoch total Recht hast. Es liegt bei vielen einfach an der Position der HiHat.

    Meist sehr nah an der Snare und hinzu kommt noch, dass der Arm dazu noch eng am Körper anliegt. Die Armposition ist oft nicht viel anders als auf der Snare. Nur, dass der Arm zur HiHat hin, einfach nur gedreht wird. Auf der Snare ist das noch bequem, weil sie die passende Höhe dazu hat.

    Würde die HiHat noch "vormal" Höhe haben dann zieht man unweigerlich die Schulter hoch. Jetzt weiß ich auch warum, die OHPler die HiHat immer niedriger einstellen wollen>>schlau ;)


    Was ist, wenn du anstatt die Schulter anzuheben, den Ellenbogen anhebst und nach Außen drehst? Dabei die Schulter locker lassen. Unter Umständen wird mal die HiHat etwas später als 6 Uhr anspielen. Ich habe meine HiHat etwas weiter weg stehen. OHP gespielt, treffe ich sie etwa bei 6 Uhr. So, dass ich dort an der Kante schön die Wippe machen kann.

    Mein Ellenbogen bleibt, wenn ich auf der auf der Snare wechsle, auf einer Line mit der Schulter. Da ich nur knapp 150mm zwischen Snare und HiHat habe, muss ich gar nicht so viel höher. Zumal man auch bedenken muss in welchem Winkel man die Snare spielt.