Beiträge von Lexikon75

    Hallo

    "Amsterdam"-Der Klassiker auf der Bassdrum. Das war mein erster Groove den ich abseits vom legendären "Bummtschack" spielen konnte.

    Ein Part finde ich total super. Den Schluss mag ich total gerne. Weck Erinnerungen. Nach dem Ausklingen des Songs spielst du noch ein Stückchen weiter.

    Da kommt der "Amsterdam-Pattern" richtig gut. Man hat noch die Melodie des Songs im Kopf, aber man hört nur doch das Schlagzeug. Das kommt der Groove richtig gut rüber. Eigentlich ist der Groove nicht besonders schwierig-ich persönlich mag in irgendwie. Man darf in diesem Song jetzt nicht so sehr auf den Text achten, aber für mich schwingt bei diesem Bumm-BaBummBumm sowas wie "Fröhlichkeit" mit. Quasi ein "Abholer-Groove".

    Der kann alleine stehen und die Massen hopsen mit. Die Bassdrum reicht da völlig.


    Selbst erlebt-mein Schlagzeug und ich>alleine auf der Bühne>einfach brutal zurückgelassen>vor mir 30 Augenpaare, die mich erwartungsvoll anschauten. Zumal meine Schwester immer wider laut gerufen hat: " Zugabe...Zugabe..." Tja, da musste ich liefern. An dieser Stelle nochmal ein großes "Dankeschön".

    Ich habe dann irgendwas aus meinem Notenbuch gespielt. "Amsterdam"-Groove in verschieden Variationen.

    Das Buch habe ich immer noch. Es klappt Heute wie Damals immer noch bei der selben Seite auf. Woran das wohl liegen mag? :/


    Ich setze diesen Bassdrum-Part überall gerne ein. Er ist nicht allzu schwer-hat aber genug Volumen und Würze damit es untenrum nicht langweilig wird. Obenrum kann man dann allen Blödsinn anstellen. # 35 siehe Anhang


    Berühmtes Beispiel: "The Ronettes-Be my babe" (Dirty Dancing) Einfach die Snare auf 2 weglassen und das Ding tanz von ganz alleine ;)

    War es die Musik oder der Film was mich so fasziniert hat? Lass ich mal so stehen :whistling:


    Danke, dass du es immer wieder schaffst schöne Erinnerungen hervorzuholen.


    Ganz vergessen zu erwähnen. Gut getrommelt hast du es natürlich, wie immer, auch ganz nett ;)

    Habe auch glatt den wirklich tollen HiHat-Part unerhört links liegen gelassen ||

    Den mag ich. Warum sollte er das Ding nicht nochmal genauso hinbekommen. Ich finde schon, dass da Struktur drin ist und ich behaupte mal, dass er weiß was er da tut.

    Man muss so ein Stil zu spielen mögen, weil es sonst schnell sehr nervig wird. Wenn man den "songdienlichen" Stil bevorzugt, dann ist man bei dem Drummer an der falschen Adresse. Wobei ich finde, dass er schon auf den Song achtet. Es ist eben eine Interpretation und da ist alles erlaubt.

    Stilmittel über verschiedene Subdivision zu spielen, um einen gewissen Effekt zu erzeugen finde ich immer wieder interessant. Dabei sollte man aber bedenken, dass der Wechsel von gerade zu ungerade und umgekehrt schon etwas interessant werden kann. Quintölen zwischen Sechszehntel und Sechszehntel -Triolen ist nicht wirklich als mittig zu betrachten. Quintölen sind schon was anderes-nicht zu vergleichen mit Achtel-Triolen. Die sind zwar auch ungerade, aber salonfähig.

    Nicht falsch verstehen ich mag Quintölen total gern. Inbetween gehen die immer. Ich Versuche mich daran, aber ich bin noch an dem Punkt sie komplett zu spielen. Da tue ich mich schwer die einzubinden.


    Im Rock spielt man eigentlich viel Triplets. Da sind es meist Sexstolen.

    Wenn man auf YouTube ein bisschen stöbert, dann findet man was dazu z.B. Hier

    Etwas mit drei findet man so oft. Entweder als Triplets oder als Gruppierungen


    Der Wechsel von einem 8tel/16tel-Groove in einen Sextolen-Fill ist schon fast angenehm. Das ist Rock-Stuff ;)

    Quintolen habe ich da eher weniger gesehen. Das wird sich beißen-unangetastet davon, dass ich sowas knocke finde.

    Linear mit Thomas Lang Vielleicht ist das ein Beispiel dafür, was sich angenehm und was sich auf dem ersten Blick komisch anhört.


    Die Jazz-Karte ist mal wieder gezogen worden. Jazz ist so viel, da weiß man ehrlich gesagt gar nicht wo man da anfangen soll. Einiges mag ich aus dem Jazz-Bereich auch nicht.

    Schaut man sich einige Genre an, dann steht da oft Jazz. R&B, Soul Hip Hiphop. Jetzt schaut man mal welcher Musiker/Musikerin dahinter steht.

    Man wird überrascht sein. Lasse ich mal so stehen.

    Jazz ist aber nur der Oberbegriff und hat viele Unterkategorien. Gerade was das Schlagzeug angeht sind dessen Anfänge im Jazz zu suchen.

    PA - RA (= 2 Singles)

    DID-DEL (= 1 Double)

    Darf ich da zu einer kleine anderen Variante raten?

    >>Par a did dle Par a did dle<<

    Hat eigentlich nur den Hintergrund

    Bei RLLR LRRL

    Der Anfang vor dem Double ist recht kurz

    gesprochen >>a did dle Par a did dle Par<< Es spricht sich am Anfang einfacher. Hier habe ich allerdings ein kleine Sünde begangen und die jeweils erste Note der vierer Gruppe als Akzent ausgeführt. Dazu aber später ein Wörtchen dazu.


    Paradiddle sind nur eine Variation im Handsatz. Wie die Dynamik aussehen kann, muss die Anwendung zeigen.

    Down-Stroke, Up-Stroke, Tao, Full-Stroke gehören natürlich mit dazu. Wie man die anwendet kann man mit einer Frage klären.

    Was ist der nächste Schlag für einer? Bei eine Paradiddle natürlich immer der nächste Schlag der jeweiligen Hand.

    Regel-Konform hat es Trommelfellaz schon hut erklärt. Immer der erste Schlag der Single-Kombi wird akzentuiert.

    Ich finde es schon wichtig, dass man sich das Zeug anschaut. Vieles versteckt sich und ist nicht sofort erkennbar.

    Viele Groove-Pattern beinhalten die eine oder andere Handsatz-Variante aus der Paradiddle-Familie. Es können auch Teilstücke sein.

    Entscheidend ist, dass ich es schon mal getan habe. An dieser Stelle würde ich gerne etwas weiter über den Paradiddle hinausschauen und ein tolles Übersystem ansprechen. Das Rhythmus-Alphabet. Es geht ja um die Anwendung und da ist das Alphabet noch um einiges reicher an Interessante Varianten.

    Das Prinzip ist ganz einfach. Jeder (fast) Buchstabe-ich bleibe beim binären System-beinhaltet eine Variante.

    Nehmen wir einfachhalber die Buchstaben "F" und "M". -PP- und P-PP ("P" steht für Punkt)

    Aus den gegebenen Punkten (auf 16tel-Raster) bilde ich die HiHat-Figur. Der Backbeat auf 2 und 4 nehme ich mit rein. Die Lücken fülle ich mit Ghost-Note auf. In der Bassdrum der einfache Amsterdam. >>Takt 12<< Andere Variationen sind möglich.

    Kann gerne noch einige andere Varianten dazu packen


    einfache Paradiddles (RLRR LLRL so wars auf jeden Fall heute im Unterricht)

    Bist du dir sicher, dass du diesen Handsatz meinst?

    Habe denn in der Notation einfach so übernommen (Takt 8, 9, 10 und 11)

    wenn man eigentlich nicht zu viel üben soll

    Hier muss man vielleicht einen kleinen aber entscheidenden Unterschied machen. Da sagst, dass du nach ein paar Durchläufen rauskommst. Da bist du eigentlich noch im Trainingsmodus. Üben ist etwas was man schon kann und macht damit man einen gewissen Level halten möchte.

    Trainieren und üben hat aber auch einen fließenden Übergang. Bereits erlerntes und eigentlich schon gefestigtes kann wieder in den Trainingsmodus übergehen. z.B. schneller spielen, andere Orchestrierung-letzteres beinhaltet, dass der Paradiddle den Weg vom Pad zum Schlagzeug gefunden hat ;)

    Wie lange sollte man üben-wie lange sollte man trainieren. Üben kann man eigentlich soviel, so oft und an jedem Ort. Solange es eben Spaß macht.

    Trainieren ist so eine Sache. Da sollte in gewisser Weise gewährleistet werden, dass in dem Moment die Konzentration am größten ist. Wie lange diese Phase ist, ist von vielen Dingen abhängig. Tagesform, was kann ich selbst leisten, wie groß ist der Reiz den man gesetzt hat. Diese Verknüpfungen, von den du sprichst, brauchen ihre Zeit. Manchmal kann es von Vorteil sein, dass du aufhörst, sobald du es das erste Mal schaffst. Auch hier kommt es drauf an, wieviel Zeit du schon hinter dir hast. Dein Kopf brauch eine Pause. Eine Pause kann aber auch bedeuten, dass du etwas anders machst und dann wieder zu deinem Pattern zurückkehrst. Jeder ist da aber immer etwas anders, daher ist es schwer jemanden einen passenden Ratschlag zu geben.

    Gut, dass sich auch andere dazu etwas sagen-da kommt einiges zusammen. Irgendwie und irgendwo findet man sich darin wieder.


    Der Single Paradiddle und seine Umkehrungen sind schon sehr eng beieinander und wenn man dann noch Teilstücke miteinander kombiniert, dann kann dies bedeuten, dass bereits Gefestigtes massiv gestört wird. Ich musste wirklich den Handsatz >>RLRR LRLL<< sprichwörtlich wieder von der Picke auf lernen. Ganz so schlimm war es dann doch nicht, aber das Chaos in meinem Kopf war extrem nervig, aber auch interessant. Wenn man bewusst diese Phase durchläuft, sieht man wie diese Verknüpfungen neu entstehen und das Erlernte immer klarer wird.


    Systematisches Vorgehen kann auch ein wichtiger Bestandteil sein, wenn man, wie hier, den Paradiddle erlernt.

    Ich habe mal ein paar Takte notiert, die mir sehr geholfen haben. Mir war die Aufsplittung rechte und linke Hand wichtig.


    In einem anderen Thread haben wir das Thema Paradiddle mal kurz angeschnitten

    Hier geht es zwar um den Shuffle, aber im weiteren Verlauf kommen die Paradiddle noch zu Wort.

    Hallo

    RLRR LLRL ist eigentlich keiner der üblichen Verdächtigen der Single Paradiddle Familie

    Gruppierung 1 gehört zum Normale Paradiddle

    RLRR LRLL

    Gruppierung 2 gehört zum Reverse Paradiddle

    RRLR LLRL

    Ich bin ein Freund davon diese Gruppierungen zu mischen.

    Wie lange sowas dauert kann ich nicht sagen.

    Was passieren kann ist, wenn man was neues ähnliches spielt, dass man da ins Schwimmen geraten kann


    RlRR LRLL vs. RLRR LRRL

    Letzteres ist ein Pattern vom King Kong Beat

    Nachdem ich den drauf hatte konnte ich ersteres

    nicht mehr sauber spielen. Hat mich zwei Wochen gekostet bis ich es wieder drauf hatte.

    Daraufhin habe ich angefangen die Gruppierungen durcheinander zu würfeln.

    Aus dem Paradiddle lassen sich schöne Grooves basteln

    Ich habe da eine Frage. Wie klingt die Snare ohne Teppich?

    Liegt das Fell richtig im Snarebed drin? Falls überhaupt eins da ist.

    Wenn nicht, dann kann man den Teppich andübeln wie man will, die Snare klingt nicht.

    Ich hatte bei einem Billigeinkauf eine Metall- Snare dabei, die hatte keins. Ein Pfund Taschentücher und ebenso so viel Tape klebte an der Snare. Habe dann meine alte Dixon-Snare dabei gestellt. Auf der habe ich meine Gesellenprüfung gemacht. Ich meine zu Beginn habe ich nur eins dieser Dämpfungsringe draufgelegt. Nachdem ich ein paar Beulen im Schlagfell drin hatte bekam die Snare ein neues.

    Aber ein AQ2 Stage ist bestimmt kein Billigzeug, daher sollte ein brauchbarer Klang realisierbar sein.

    Wir hier, diskutierten schon Mal über das Mitrascheln des Teppichs. Da achtet man auch auf die Großen unserer Zunft und sieh da sie rascheln alle. Thomas Lang Simon Phillips, um nur mal zwei zu nennen.

    Hier und da mal mit dem Finger das Fell abdämpfen(wurde bereits genannt) und wenn es Erfolg verspricht, dann z.B. ein Moongel hin kleben.


    Mal ein Stimmt-Odyssee mit meiner Sonor Force-Marpel in ein paar Worten erzählt. Das Original-Fell von Sonor war schon Top. Aber die Mainzelmännchen kamen zu Besuch. Jedenfalls das Fell erlitten auf brutaler Weise einen Totalschaden.

    Ein neues Fell war schnell bestellt. Aber irgendwie wollte das Neue nicht so wie ich will. Vielleicht sollte ich erwähnen, dass es ein Hydraulik war. Dieses Fell brauchte schlicht weg ein wenig mehr Spannung als das Vorherige-viel mehr. Hat nur etwas länger gedauert bis ich das kopiert hatte. Was ich eigentlich damit sagen möchte ist, dass nicht jedes Fell einfach zu stimmen ist und nur in einem bestimmten Bereich funktioniert.

    Tolle Auswahl des Songs. Eye of the Tiger gehört zwar jetzt nicht zu den Songs, die ich in die Kategorie "mag ich total gerne" stecken würde, aber der hat irgendwas an sich. Wenn man den Song hört hat immer sofort sowas wie Kraft, Stärke, Ausdauer und unerschöpfliche Motivation im Kopf.

    Ob man dazu auch den Film gesehen haben muss. um dieses assoziieren zu können, weiß ich jetzt nicht. Aber ich muss dir sagen, dass du das sehr gut rüberbringst.


    Zu den Noten und was damit zusammenhängt.

    Erst mal erinnert es mich immer daran, dass ich eine zweite Bassdrum für meinen linken Fuß brauche, weil durchgehend "Four on the Flur" mit Rechts, aus meiner Sicht, einfach (leider) "Mist" ist. Damals in der Schule im Musikunterricht, war der Song natürlich ein "Muss".

    Da habe ich wirklich die Bassdrum mit Links gespielt. "Four on the Floor" in Songs und im Allgemeinen ist schon was, was sitzen muss, weil es ein tragendes Element ist. Das war mir in meinen Anfängen schon sehr bewusst geworden. Meine Musiklehrer ging mir damit immer auf die "Nerven". Wenn ich nicht "Four on the Floor" war finge er an mit dem Fuß auf den Boden zu stampfen. Taktisches Zeichen für mich, dass ich mich mehr in Zeug legen musste. Da habe ich alle Register gezogen und die Bassdrum auf Links geschoben.

    Natürlich wurde da auch an der Kreativ-Schraube gedreht. Ich meine mich noch dunkel daran zu erinnern, dass wir das im Unterricht etwas "Swing" gespielt haben. Lag wahrscheinlich daran, dass unser Lehrer ein Jazzer war ;)

    Daher mal eine Frage. Kann man den Song auf der HiHat auch ein wenig angeshuffelt spielen oder wäre das ein "No-Go" oder gar eine Sünde? Mir kam da so dieses Swang-Drumming in den Sinn. Also nur ein bisschen runter von dem "Und". Kann der Song ein Hauch davon gebrauchen?


    Besonders das kraftvolle Spielen am Anfang mag ich gerne. Bestimmt eine kleine Herausforderung. Dieses Ding mit der "Drei" im Zusammenhang mit der punktierten Note sind schon echt knorke. Dann noch Crash mit der Bassdrum zusammen>>Uiiii<<

    Hand aufs Herz. Hat das jemand rausgehört? Du hast das so straight durchgezogen>>toll<<

    Ich habe mich erst wieder daran erinnert, als ich auf die Noten geschaut habe :thumbup: Mir ist gerade bewusst geworden, dass ich die Noten vor ca. 30 Jahren das letzte Mal vor Augen hatte. Ich habe gerade mein Enkel auf dem Arm und schwelge in Erinnerung.

    Jetzt habe ich schon wieder so viel geschrieben, aber eine letzte Frage noch>>Wirklich ;)

    Die ersten Takte des Grooves haben auf der 2 eine hochgestellte Note-Was ist damit gemeint?

    Genau da war früher mein Problem beim Stimmen von Trommeln. Was dieses ominöse "fingertight" praktisch bedeutet, war mir nicht klar, und gleichmäßig angezogen und zentriert habe ich meine Felle lange damit nicht bekommen. Erst seit ich kapiert habe, dass ich die jeweils gegenüberliegenden Schrauben reihum gleichzeitig mit den Fingern anziehen muss

    Eins möchte ich da noch einwerfen, da du gerade von frühere sprichst. Damals legte ich ein Fell drauf und ich meine mich zu erinnern, dass das Fell sozusagen wabbelig auf der Gratung saß. Rutschte von einer Seite auf die andere. Da musste ich das Fell in der Mitte erst richtig nach unten drücken, um die Spannschrauben dann mit den Fingern "festzuziehen".

    Simon P. hat sich glaube ich aufs Fell seiner Bassdrum gestellt. Simon Phillips on Bassdrum (3:20)

    Das Fell ist dann bestimmt zentriert.

    Heute legt man das Fell auf und es sitzt perfekt. Zentrieren braucht man da fast schon nicht mehr. Nur noch langsam die Schrauben anziehen und fertig.

    Ich suche gerade nach dem Video von Drumeo, wo speziell dieses angesprochen wird<<gefunden>>360° by Drumeo

    Bei 0:45min sieht man was ich mit "wabbelig" meine.


    Ich drücke aber immer noch das Fell leicht mit dem Finger nach unten. Erst Fingerfest und dann mit dem Stimmschlüssel. Ziehe dann die Schrauben etwas fester als das zu erwartende Stimm-Niveau, damit sich das Fell ordentlich auf die Gratung legt. Ich meine auch, dass die Felle für relativ spitze Gratungen ausgelegt sind. Ich habe bei meiner Snom oben eine runde Gratung drauf. Da habe ich wirklich ordentlich angezogen, damit das Fell sicher überall auflag. Vielleicht habe ich mir da aber auch nur zu viel Sorgen gemacht.

    Einmal mit dem Finger in die Runde über die Gratung, um zu sehen, dass die Abstände alle gleich sind. Früher hab ich sogar alles mit der Schieblehre nachgemessen. Meist lasse ich es dann so über den Tag so stehen. Bei meiner 16er Tom habe ich das mal vergessen, so, dass das Fell über der Gratung schwebte. Klang aber dennoch beunruhigend super.

    Schließlich entsteht ja durch das Hämmern auch eine Oberflächenspannung, die dann durch das Verkürzen zum Teil doch verloren gehen könnte? Das hätte dann eine Klangverschlechterung zur Folge!

    Kommt drauf an wie alt das Becken ist. Die Spannungen im Gefüge dürften mit der Zeit immer weniger werden. Mal abgesehen davon, wieviel Spannung sitzt in einem neuen Becken. Werden die Becken nicht einer Wärmebehandlung unterzogen. Wegen der Oberflächenspannung, in welcher Größenordnung auch immer, braucht man sich nach meiner Meinung keine Gedanken machen. Stellt euch vor das Becken reißt an einer Stelle, wenn da solche Kräfte vorhanden wären, würde das Becken auseinanderreißen. "Einfach" abdrehen aufs gewünschte Maß und fertig. Ich habe ein 16" China, das auf 12" abgedreht wurde.

    Ist jetzt das beste Splash der Welt und hat seine Form nach der Metamorphose beibehalten.

    Das Hämmern verdichtet doch eigentlich nur das Material, was sich auf den Klang des Beckens auswirkt.

    Solche Quick-Stimm-Videos sind ja ganz ok, wenn es mal schnell gehen soll. Problem ist aber immer, dass man immer beim "Fingertight" starten muss/sollte.

    Ich stell jetzt mal die Frage in den Raum. Was ist mit dem zentrieren des Felles? Ein bereits zentriertes Fell würde ich so wie Mr Brown auch aufziehen.

    Man kennt das Fell, weiß wie es gestimmt schon geklungen hat, es ist schon so wie man es haben will und der Trommel angepasst Dann legt man es nur drauf-da verrutscht auch nichts mehr. Nur noch anziehen und fertig. Ich hatte mal beim Aufbau meiner Stainless Steel-Snare vergessen die Abhebung festzuschrauben. Das hat vielleicht 5 Minuten gedauert, da lag die Snare schon wieder auf dem Ständer.


    Die Spannschrauben kurz mal antippen würde ich dennoch immer machen, weil ein Fell nicht nur in der Mitte gut klingt.

    Beim Snare-Reso nehme ich mir allerdings auch noch mal eine "Extrazeit" in Bezug auf das Snarebed. Gerade als "Anfänger" sollte man da besonders drauf achten was da mit dem Fell passiert.

    Rob weiß natürlich was er da tut. Er hat bestimmt schon öfters mal ein Fell aufgezogen und gestimmt. Beim "Ersten Mal" aber bestimmt nicht mit dieser Technik.

    Für mich gibt es eine Zeit wo ich übe und eine Zeit wo ich mich ausschließlich mit dem Stimmen beschäftige.

    Dazu gehört auch die Auswahl der Felle.

    Wer sich noch unsicher ist mit dem abklopfen der Stimmschrauben soll doch z.B. einen Bot benutzen. Gitarristen benutzen auch sowas und ungeschminkt spielen die mit Sicherheit auch nicht.

    Ich persönlich habe da schon einen Anspruch auf ein gut klingendes Schlagzeug. Gerade dann, wenn ich ein neues Fell aufziehe, spiele ich doch auch. Da lasse ich alles los was ich in Zukunft auf dieser Trommel spielen werde. Die Trommel stimmen bedeutet für mich auch, die Trommel auf Herz und Nieren auszuprobieren. Bei meiner 8" Tom hat es sogar dazu geführt, dass ich das alte Fell (Bauj.1995) wieder drauf gemacht habe. Ist jetzt drei Jahre her.

    Eine Trommel zu stimmen ist keine verschenkte Übe-Zeit-zwar nicht so intensiv-naja vielleicht ja doch-ich habe beim aufziehen des Black Chrome Fells bestimmt mehr als eine Stunde nur auf diesem Tom gespielt. Gerade beim stimmen beschäftigt man sich viel mehr mit einer einzelnen Trommel als sonnst.

    Ich behaupte mal, dass man sogar über die eigentliche geplante "übe-Zeit" hinausgeht. Es ist was Neues-gerade dann, wenn man eine unbekanntes Fell aufzieht, sitzt man doch gerne länger auf dem Hocker. Zieht man das gleiche Fell auf, dann mag es etwas anderes sein. Gleiches gilt , wenn man oft das Fell wechselt

    Ich wechsle relativ selten meine Felle. da ist es für mich immer ein Highlight.

    Es kommt auch drauf an, wie man selbst diesen Vorgang sieht. Notwendiges Übel oder mit Lust und Laune dabei, weil es dazu gehört und auch ein Stück näher bringt mehr sein Instrument kennen zulernen. Hier geht es auch um das wie. Wenn es alleine darum geht was ich spiele, dann ist es mir persönlich sogar fast egal auf was ich spiele.

    Ich meine aber, dass ich besser spiele, gerade weil ich mir Mühe gebe meine Rumpelkiste gut zu stimmen. Wie ich meine Trommeln anspiele fängt damit an wie ich sie gestimmt habe.

    Nehme ich zum Beispiel ein Pad. Für den einen klingt es nach "Plöck". Ich sage aber ein Pad klingt nach dem was immer ich will-eben nachdem was meine Phantasie zulässt. In diesem Beitrag Hier habe ich kurz dazu was geschrieben.

    Auf meinem Schlagzeug sieht das anders aus. Da kann ich bin ich und kann ich sein was mir die Trommeln hergeben. Ich habe nicht umsonst 6 Toms mit vier verschiedenen Fellen drauf.


    Ich bin kein guter Schlagzeuger, aber ich mag den Klang meines Spiels auf meiner Rumpelkiste. Da ist jede "verschwendete" Minute gut investiert gewesen.


    Ich falle beim hinauslehnen bestimmt jetzt aus dem Fenster, aber ich behaupte mal, dass ein "guter" Schlagzeuger auf einem schlecht gestimmten Schlagzeug, dennoch gut klingen wird, weil dieser weiß damit umzugehen, Ein Anfänger kann das nur bedingt und ist möglicherweise auf ein gut gestimmtes Set mehr angewiesen. Wie gesagt- ich sehe mich da schon brutal auf dem Kopfsteinpflaster aufschlagen ;)

    Hallo

    Eigentlich entstehen wegen den Klauen keine Kratzer, weil die sind schon gut verarbeitet. Ich habe eben mal bei mir drunter geschaut-da ist nach 30 Jahren alles noch wie neu. Bei mir sind die verchromt. Das ist so glatt da sollte eigentlich nichts passieren. Bei mir würde da auch kaum was drunter passen, aber ich habe mal getestet, ob meine Silicon Gummimatte drunter passt>>funktioniert Silicon Gummimatte Die gibt es in verschieden Stärken. Meine ist 0,3 mm. Das ist schon verdammt dünn.

    A5Weiß nicht, ob´s den schon gab,

    Das ist altes Handwerk. Fällt unter die Rubrik "Feintuning". Das Bassdrumfell klingt nach der Reparatur nicht unbedingt schlechter.Bekommt manchmal sogar mehr Punch und man will unter Umständen kein anderes mehr.

    Würde jedoch zu Paketband greifen.

    Hallo

    Erstmal willkommen hier im DF.

    Wie geht man an sowas ran?

    Wenn man keine Idee hat, dann weg von Drumsets, die Sticks beiseite legen und setz dich mit Kopfhörern einfach auf was auch immer drauf. Dann hörst du dir den Song einfach nur an. Fang den Groove auf deinen Oberschenkeln mit zu klopfen, die Füße dürfen auch mitspielen.

    An der Stelle kannst du durchaus auch schon kreativ werden und dein Ding trommeln. Meist ist Originale schon ganz nett und kann bleiben. Jetzt zu deinen Fills. Einfach passieren lassen. Du hast doch bestimmt schon einiges gelernt was du kreativ einsetzen kannst. Würde aber z Beginn beim Original ansetzen. Es muss ja kein Scan werden-spiel was du hörst und fühlst.

    Jetzt kommt das Entscheidende-die Brücke zum Schlagzeug bauen. Du brauchst nur deine Stick und ein Pad. Haste keins, dann aufs Bein wie gehabt. Gleichzeitig stellst du dir vor du sitzt an deiner Schießbude.

    Du weißt wie es klingt, wie es aussieht und wie es sich anfühlt. Das überträgst du aufs Pad und auf den Boden (Fuß). Jetzt komme ich an den Punkt was etwas schwer zu erklären ist. Schlage ich aufs Pad, dann ergeben sich zig Möglichkeiten wie der Schlag klingen könnte. Am Schlagzeug geht das nur bedingt. Schlage ich Beispielsweise aufs 16er Crash, dann klingt es so wie ich angeschlagen habe und muss damit in dem Moment klar kommen und weiter spielen. Am Pad passiert in dem Moment, im Kopf, um einiges mehr. Der Schlag kann alles sein. Unter Umständen genau so klingen wie in dem Stück. Alles was du dir am Pad erarbeitet hast geht nun ans Set. Ganz egal, ob du klingst, oder spielst wie im Original, was du ja nicht willst, kannst du das Stück schon so spielen, wie du dir es vorgestellt hast. Ein bisschen Feintuning hier und da und fertig. Bist du noch nicht zufrieden, dann durchaus noch mal zurück ans Pad. Dieses hin und her kann natürlich auch öfters vorkommen. So zwischendurch mal was am Set ausprobieren>andersrum genauso möglich. Sowas muss man natürlich üben und nicht jeder kommt damit klar. Ich selbst habe so angefangen Schlagzeug zu spielen. Und in meinem Sport ist es eine ganz normale Vorgehensweise. Daher fällt mir sowas sehr leicht und mache es nahezu automatisch. Ein weiterer Vorteil ist, dass ich es überall zu jeder Zeit machen kann.

    Ich muss mich noch nicht einmal bewegen.


    Finde deinen Weg um kreativ zu sein.

    Auch mal unabhängig von einem Stück.

    Schauen wie bestimmte Dinge zusammen wirken.

    Beispiel:

    8tel HiHat

    2 und 4 Snare

    3 x Bassdrum

    Die Bassdrum ordnest du unterschiedlich an und beobachte wie sich der Groove ändert.

    Das Rhythmus-Alphabet sollte man nicht außer Acht lassen.

    Sich die Zahl "3" merken.


    Denk dir einfach mal Grooves aus.

    Jost Nickel hat da mal ein kurzes Video zum Thema lineare Grooves gemacht.

    Vom Handy kann ich es jetzt nicht verlinken. Hole ich gerne heute Abend nach. Thomas Lang hat in seinen Videos ganz brauchbares dabei..

    David Garibaldi

    Den habe ich abgecheckt. Die Akzente in der Bassdrum-Figur habe ich mir von ihm abgeschaut. Liegt bisher aber nur in Notenform vor und nicht auf meinem Fuß. Hoffe ihr versteht was ich meine ;)

    Ich habe zu dem Notenblatt Diddle-Groove-Pattern noch drei Takte drangehängt (Takt 10-12) Da kommen drei Teilstücke aus dem Paradiddle-Universum vor.

    >>rlrr lrrl rrlr<< dann wieder von vorne. Ich habe es jetzt in einem 4/4 Takt notiert. Für die Bassdrum habe ich noch nichts passendes gefunden. #185

    Dreierfigur in Quintolen durch einen 6/4-Takt laufen lässt.

    Ganz einfach. Hat nur den Hintergrund, dass ich nur einen Takt habe der aufgeht. Hatte es erst in einem 4/4 Takt notiert. Da braucht es jedoch mehrere Takte bis es aufgeht. Da war ich einfach etwas faul beim Noten schreiben ;)

    Diese Single-Paradiddle haben es Faustdick hinter den Ohren. Tüfteln tue ich viel, vieles stammt aus eigener Hand. Kann natürlich nicht sagen, ob das irgendwer vielleicht doch schon mal so gespielt hat. Oft sind es einfach nur Kombinationen aus verschiedenen Dingen, die zusammen gespielt einfach nur knorke sind. Die Notation mit dem Doppel-Paradiddle ist allerdings gemopst.

    Der King Kong-Beat ist so ein Groove der aus eine Kombi aus dem Single-Paradiddle und dem Invert-Paradiddle besteht. Jedoch nur jeweils aus einer 4er Gruppe>>RLRR RLLR Diese Kombination bekommt erst richtig pfiff, wenn man jeweils die andere Gruppe über die andere legt. Habe es mal im Anhang drangehängt. Ist gerade so, dass woran ich gerade verzweifle und Spaß habe.

    Den Single-Paradiddle lege ich so gut wie über jede Subdivision. Über Sextolen bisher eher weniger. Aber eine andere Subdivision habe ich dadurch kennen und lieben gelernt. Anika Nilles hat mal was mit 5 gemacht. Fand ich total toll-bekam aber kein Zugang dazu.

    Dann passierte mir ein kleiner Fehler, denn ich später sogar noch etwas ausgebaut habe. Ich habe die Fehlerquelle mal in Noten festgehalten-Hoffe man erkannt es in welchen Fehler ich reingelaufen bin. So wie in Takt 4 sollte es eigentlich ursprünglich aussehen. Wahrscheinlich war es die Bassdrum, die ich auf die Akzente gelegt habe. Irgendwann habe ich dann wohl das in Takt 5 gespielt ohne, dass es mir bewusst war. Ich habe nicht mehr mitgezählt und die HiHat nicht mit getreten. Habe es einfach frei gespielt. Da ist der eine Akzent zusammen mit der Bassdrum auf die 2 gerutscht. Es fühlte sich gut und irgendwie auch richtig an. Obwohl ich diesen Pattern nahezu "freihändig" spielen kann, so habe ich mit dem Buch "Quintessence-Schlagzeug" noch richtig viel Arbeit vor mir. Ich dachte, wenn ich das kann, so kann mich nichts mehr überraschen ;)

    Fehler in den Noten? Vermutlich in Takt 15, die Ghostnote, die etwas zu tief gefallen ist

    Das war genau einer dieser Fehler die passieren-wenn man sie dann dennoch mal so aus Spaß spielt kommt manchmal was gutes bei rum.

    Ghostnotes in der Bassdrum? Ist das nicht auch was Virgil Donati oft mal macht?


    Ich habe einiges schon an Erklärungen zum üben auf den Notenblättern angegeben. Bei Fragen zu den Noten-einfach Fragen.

    Deine Videos zum Thema "Shuffle" sind super. Den verschobenen Shuffle finde gut und hört sich toll an.

    Wenn man es überhaupt noch Shuffle nennen darf. "Don´t call it Shuffle"-Wer die Werbung mit dem Toasty kennt weiß was passiert ;)

    Die Figur auf der HiHat ist ein "gerade" Dreier-Verschieber (hoffe man nennt in hier immer noch so) über ein Sechszehntel-Triolenraster gelegt. Streng genommen ist der richtige Shuffle, derjenige der verschoben ist. Kommt halt drauf an aus welchen Blickwinkel man es betrachtet.

    Ist jetzt etwas weit hergeholt. Die Figur (RRL RRL) auf der HiHat alleine finde ich leichter als den Shuffle (RLR RLR). Nehme ich jetzt den ganzen Pattern, dann sieht die Sache schon anders aus. Da sehe ich bei beiden Varianten noch blas aus.

    Die HiHat-Figur hatte ich schon mal so in der Art als Übung auf dem Blatt stehen. Gebe zu, dass ich etwas suchen musste-habs länger schon nicht mehr auf dem Notenständer gehabt. Das ist leider meine Schwäche. Ich finde soviel interessant, dass es auf einmal viel zu viel ist.


    Falls in der Notation Fehler auftauchen sollten-Bitte melden