Ich spiele selbst auch in keiner Band. Trommel aber gerne mal mit. Was die Musikrichtung angeht, so bin ich ziemlich für fast alles zu haben.
Von klassisch angehauchter Musik, über Jazz, Fusion, Metal bis hin zu Raw-Hardstyle. Momentan bin ich sehr der Pagan-Folk Musik zugewandt.
Besonders dieses hier Faun
Dazwischen gibt es Ausnahmen
Diesen Ballermann-Schrott bekomme ich bei mir zuhause gelegentlich um die Ohren geknallt. Mein Nachbar hört "Radio Bollerwagen".
Bin da aber noch sehr entspannt. Ich habe das Weghören nahezu perfektioniert. Daher stört es mich nicht, wenn er am Wochenende im Garten sitzt und die Nachbarschaft dezent beschallt. Dennoch lege ich manchmal doch ein Veto ein und hau ihm meine Sticks um die Ohren. Natürlich nur im übertragenen Sinne. Ich sitze brav an meinem Schlagzeug und spiele ihm was vor
Frage mich allerdings wie man diese Ballermann-Mucke nüchtern ertragen kann. Ich kann sie mir nicht schön trinken, da ich kein Alkohol trinke.
Daran sieht man "Kein Alkohol ist auch keine Lösung" Was mich aber immer wieder wundert ist, dass diese Lieder wie z.B. Layla doch recht sexistisch sind-
Warum hüpfen Frauen da mit? Siehe Fernsehgarten. Was muss einem passiert sein, damit man das toll findet?
Für mich ein Fall für die "No-go" Tonne.
Was auf jeden Fall da rein kommt kommt
-Rechts orientierte Musik geht für mich gar nicht.
-Lieder mit Gewalt-und drogenverherrlichenden Texten. Ebenso auch Sachen in denen sexistische und minderheitenfeindlichen Begriffen verwendet werden. Das geht für mich gar nicht klar. Frage mich auch warum man das veröffentlicht werden darf.
Gerade der Deutsch-Rap fährt da wohl besonders oft auf dieser Schiene. Da frage ich mich-"Kann diese Musik nicht ohne Beleidigungen"?
Gegen Rap ist ja grundsätzlich nichts einzuwenden.
Und das ist genau das was mich manchmal nervt. Die Musik ist total toll, aber die Texte machen es kaputt.
Bei Layla ist es beides-Musik und Text ist besch....
Deep Purple-Smoke on The Water gehört doch wohl zum Standard. Oder?
Wobei, die schönste Variante, habe ich immer noch mit meiner Schwester(Harfe) zusammen gespielt.
Mache ich heute mit einigen Stücken. Ich suche mir gezielt Cover raus, die eben nicht mit den üblichen Instrumenten gespielt werden. Hat meist den Vorteil, dass da oft kein Schlagzeug dabei ist.
In meiner damaligen Band war eigentlich so ziemlich alles dabei was ich in meinen eigenen 4 Wänden nicht angehört habe. Wie es schon zutreffend formuliert wurdet. Wenn man es selber spielt, ist es was anderes-ganz besonders dann, wenn man Musik mit anderen macht und für andere.
Hört sich jetzt vielleicht etwas seltsam an. Ich habe zuhause so gut wie nie an den Songs gearbeitet. Separat an den jeweiligen Grooves schon, aber losgelöst von den Stücken. Privat war zu der Zeit mehr Jazz, Funk und Fusion angesagt.
Ein Lied möchte ich noch hervorheben. Jeder kennt bestimmt "Movie Star". Gehörte nicht zu unserem Inventar-war aber ein spontaner Wunsch aus dem Publikum(Geburtstag). Dummerweise konnte es unser Basser einigermaßen singen und unser Gitarrist es spielen. Tja da standen wir, besonders ich, mit unserem von Gott gegebenen Talent. Augen zu und durch. Unser Bassist war jetzt kein Gesangstalent-war auch nicht nötig, die Gäste sangen lauthals mit. Aber dies ist genau der Punkt wo es einen mitreißt.
Keine Ahnung was ich da spielen sollte, aber man tut es einfach. Motto: "Lexi hears the Song for the first time". Die Beiden fingen an und ich stieg mit ein.
Erst zaghaft, dann wurde es besser. Probierte sogar ein wenig rum, was zwar zu einigen Verbremser führte. Aber aufmunterndes Kopfnicken und gelegentliches "Daumen hoch" aus Publikum. Da war es so, dass der ganze Raum die Musik gemacht hat-einfach mir cool.
Auf die Frage was auf unsere Playlist kam kann ich nur eins sagen. Bestimmt hat dies eigentlich unser Bandleader. Geprägt durch die Wunschliste unserer "Auftraggeber". Lieder wie: Marmor. Stein und Eisen bricht, Jonny B Goode usw,