Beiträge von Lexikon75

    Wahrscheinlich muss ich mehr üben und mich in Mini-Schritten dem schnelleren Tempo annähern. Dann kommt aber wieder dieser Faktor "Ungeduld" dazwischen. Die 100 wächst sich allmählich zu einem Angstgegner beim Shuffle aus.

    Ich denke mal das Hauptproblem ist das Prinzip von Anspannung und Entspannung was nicht funktioniert bzw. nicht so gut.

    Intervalltraining ist da gut. Bedeutet: Tempo anziehen bis es anfängt zu krampfen- noch ein bisschen halten und dann biss zu einem Tempo zurück, wo man gut entspannt spielen kann. Nicht aufhören zu spielen. Halbieren ist da ganz gut. Wenn es nicht gerade um shufflen geht, kann man auch durch die einzelnen Subdivision hecheln. Wichtig dabei ist, dass der Bewegungsablauf der gleiche bleibt. Auch wenn man schneller spielt, darf man da nicht von abweichen,

    Wenn das passiert, sofort runter mit dem Tempo. Die Technik muss stehen.

    Man kann auch hingehen und eine andere Technik probieren. Nicht jede Technik liegt einem.

    Trainiere auf dem Pad. Was du dir da erarbeitest überträgst du dann aufs Set. Es gibt eigentlich keine entspanntere Haltung wie auf dem Pad.

    Bin bisher mit dieser Methode gut gefahren. So entgeht man auch dem Faktor "Ungeduld" ein bisschen. Du bist in Aktion und läufst, wenn auch nur für einen Moment, deinem Angstgegner vor der Nase rum. Macht ein gutes Gefühl. Du wirst merken, dass du immer länger die Nase vorne haben wirst.

    Simon Phillips hat ein neues Video zu dem Thema rausgebracht. Der Grund für seine Umstellung sollte bekannt sein. Interessant finde ich was er im Zusammenhang über die Leadhand sagt (6;27)


    Das beim Umschalten auf OHP auch mal einem Fehler unterlaufen, weil der Kopf kurz in die alte gewohnte Spielweise verfällt,

    passiert also nicht nur mir (8;21) Man muss halt nur eine gute Ausrede parat haben ;)



    Ich empfinde die Haltung meines linken Armes auf der Hihat als spürbar unkomfortabler.

    Das Empfinden hatte ich zu meiner Anfangszeit beim Wechsel aufs Ride-Becken (rechts) auch. Dieses sich öffnen fühlte sich total komisch an. Daher mochte ich des Ride erst überhaupt nicht. Erst als ich anfing mit dem Ride-Becken zu arbeiten, kam so langsam das Gefühl, dass ich den Wechsel aufs Ride "cool" fand. Ich würde sogar sagen es war erst total unnatürlich so zu spielen. Was natürlich Blödsinn ist.

    Man wird aber quasi aus seiner engen Spielweise, wie beim CH raus gerissen.

    Immer davon zu sprechen OHP wäre die natürlichere und logischere Spielweise nicht ganz richtig>>mein persönliches Empfinden (siehe dazu #60)

    Die Möglichkeiten, die man bei OHP erlangt sind einleuchtend. Daher hab ich auch schon lange eine HiHat auf der rechten Seite.

    Außerdem eine ordentliche Geschwindigkeitsüberschreitung innerorts. Diese Bescherung kommt aber erst noch…

    Oje...Würde da auf jedenfall auf Qualität des Fotos achten. Bei den Preisen kann man das erwarten ;)


    Ich hab mir dieses Jahr selbst ein Geschenk gemacht.

    Meine Snom bekommt jetzt Beine. Die Gummifüße haben es zwar nicht mehr rechtzeitig unter den Baum geschafft, aber sobald die Feiertage vorbei sind lege ich schon mal mit der Arbeit los..


    Mattmatt danke fürs Video..

    Jetzt die Kurve kriegen zum Schlagzeug spielen. Das Schlagzeug war gekoppelt an der Entstehung der Musik an sich. Viele neue Genres entstanden und das Schlagzeug wuchs mit. Trommeln gab es auch schon früher, aber das Schlagzeug ist nun mal ein zusammengewürfelter Haufen von unterschiedlichen/verschiedenen/mehreren Instrumenten. Das da nicht gleich auf Anhieb alles ergonomisch bzw. aus heutiger Sicht logisch von statten ging sollte klar sein. Aber wenn man es genau betrachtet war da gar nichts unlogisch bei. Shawn erklärt es in dem Video ganz gut.


    Ich könnte noch viele Beispiele nennen, warum heute Dinge einfach besser funktionieren bzw. einfach anders sind,,,,,,

    Was alle gemeinsam haben, die anfangen, ist, dass jeder erstmal die Sticks in die Hand nehmen muss und anfangen muss zu trommeln.

    Mehr braucht es erst mal nicht. Ob OHP oder CH steht doch erstmal gar nicht auf dem Plan oder besser noch-es sollte noch nicht auf dem Plan stehen.

    Wenn ich Shawn richtig verstanden habe ist es vom Aufwand gar nicht so viel mehr beides zu lernen. Ich finde, sich gleich zu Anfang für eins zu entscheiden zu müssen, eher für nicht optimal. Offen für alles sein ist doch genau wovon jeder immer spricht.

    Warum sollte ich mir als Anfänger den Stress machen mich für eine Seite entscheiden zu müssen? Zumal man wahrscheinlich nicht gleich mit einem Groove anfangen wird.


    Mal ne andere Sache. Warum sollte OHP im Gegensatz dazu ergonomischer sein obendrein auch noch natürlicher? Ich breche mir kein Zacken aus der Krone meine links stehende HiHat mit Rechts zu spielen.

    Natürlich kommt es drauf an wo man seine HiHat-Fuma parkt.

    Meine Spielehaltung ist so natürlich wie man sich nur denken kann. Ich habe meine Hände direkt vor meiner Nase, was soll da unnatürlich sein?

    Für jemand anderes mag die Haltung, so wie meine, ganz unmöglich sein so zu spielen, aber ich bin nun mal ich. Ich finde OHP in manchen Situatinen praktischer, aber auch nur dann. Ergonomischer eher weniger als CH


    Nachtrag: Geschichte des Schlagzeugs

    Ich bin mal etwas auf Entdeckungsreise gegangen. Mich hat mal interessiert wie meine Rumpelkiste hergestellt wurde.

    Sonor 1990s


    Die Felle von Sonor habe ich auch gespielt. Mein 8" Tom hält heute noch eisern an dem XP-Thin fest. Das Reso musste ich leider noch 25 Jahren tauchen, weil des Fell an der Gratung rissig war. Das Schlagfell ist frisch wie aus dem Laden ;)


    Vieles erkenne ich aus dem Video wieder. Dinge auf den ich mal gespielt habe und heute noch spiele.

    Ich habe vor Kurzen einen Kessel zugeschickt bekommen. Lag einige Stunden Draußen auf der Terrasse. An dem Tag wär es zwar nicht frostig, aber sehr kalt. Ich habe es erstmal eingepackt gelassen und einfach in die Wohnung gestellt-ohne direkte Wärmeeinwirkung der Heizung. So konnte sich der Kessel langsam an die Raumtemperatur gewöhnen.


    Holz und Kälte

    Wir haben im Trommelbau eher trockenes Holz, daher wird sich da nicht viel tun. Ist ja auch gut verpackt nehme ich mal an.



    Viel wichtiger ist die Luftfeuchtigkeit, die das Instrument längere Zeit ausgesetzt wird. Ein Versand dauert in der Regel nicht allzu lange und verpackt ist es auch noch.

    Instrumente und die Luftfeuchtigkeit


    Mein Schlagzeug steht auf dem ungeheizten Dachboden.


    Werde morgen mal messen wie kalt es da oben ist und wie die Luftfeuchtigkeit sich dazu verhält.

    Es ist jedenfalls nicht so kalt, dass ich dort nicht spielen kann. Bin aber auch nicht so kälteempfindlich.

    Messdaten: 52,1% rel. Luftfeuchte bei 11,6°C



    Bei der Verarbeitung von Holz würde ich jedenfalls auf optimale Bedingungen setzen.


    Nachtrag; Ein Tipp den man überall immer zu hören bekommt.

    Trägt man sein Instrument an Orten, die große Temperaturdifferenzen unterliegen, dann ist es von Vorteil die Trommeln erstmal in ihren Koffern zu lassen

    bzw. sie grundsätzlich verpackt zu transportieren. So hält man große Temperaturschwankungen bzw. Luftfeuchtigkeit ein Stück weit vom Instrument fern.

    Ich denke mal, dass die Stabilität bei allen Modellen gegeben ist. Die Einstellungsmöglichkeiten sind halt ein wenig anders.

    Da der Preisunterschied bis zu der 80er Version nicht ganz so groß ist würde ich zu der HS80W tendieren.

    Ich habe eine ähnliche Verstellung der Neigung des Korbes wie bei der HS40W. Ist total ok. Man verstellt es ja nicht ständig. Daher sollte die 40er ausreichend sein.

    Was bei der Version mit dem Omni-Ball vielleicht schön ist, dass sich die Neigung in alle Richtungen realisieren lässt ohne den Korb drehen zu müssen.

    Meine Snare ist ganz minimal in Richtung 8 Uhr geneigt. Dazu muss der Korb halt etwas gedreht werden. Aber auch das ist kein Hindernis

    Eine variable Verstellung der Arme ist auch etwas Feines. Bei mir liegt immer ein Arm genau auf Höhe einer Spannschraube. Ist aber auch nicht tragisch, weil meine Snare quasi Waagerecht ist und nur lose draufliegt. Ich habe auch so ein Schnellspannhebel dran, denn ich aber eigentlich gar nicht brauche.

    Bei der regelmäßigen Hardwarepflege wird dieses kleine Gadget aber auf Funktion geprüft und leicht eingefettet.

    Je schräger die Snare angestellt wird desto wichtiger wird die Klemmung. Da wird der Hebel auch wieder interessant. Einfach den Hebel nach oben schieben und man kann die Snare runternehmen.

    Mal eine Frage. Dient die Sicke als Stabilisierung?

    Mich nervte diese beim Aufbau meiner Stainless-Snare. Musste immer drüber hüpfen, um auf die anders Seite zu kommen. Bei den Böckchen war das kein Problem. Aber bei der Abhebung und dessen Grundhalter musste ich doch etwas kreativ werden. Der Kessel war leider schon gebohrt und ich wollte jedes Loch nutzen und darüber hinaus auch sinnvoll.

    Wie würde man die Löcher am besten zumachen - mit Holzzapfen? Und wäre das so machbar, dass man danach da ggf. neue Bohrungen setzen könnte (die evtl. einen Teil des Zapfens erwischen), ohne dass die Zapfen dabei wieder rausbrechen oder bröseln?

    Ich bin ja ein Freund von Epoxydharz.

    Mit ein bisschen Übung und Geduld kann man damit alles verschließen. Wer das große ovale Loch von den Tomhalten eines Hilites kennt, weiß wovon ich spreche. Wenn das richtig ausgehärtet ist lassen sich auch überlappende Stellen, wo Hoz und Harz sich treffen, gut bohren.

    Da es im Tischlerhandwerk auch gang und gebe ist mit Epoxyd zu arbeiten, sehe ich es auch nicht als Sünde an, es im Tommelbau zu benutzen.

    Die Löcher mit Zapfen zu verschließen geht ganz klar schneller. Ich plane mit Epoxyd 2 Tage ein. Am Anfang ist es flüssig wie Wasser. Daher braucht man auch etwas Übung.

    Als die Souce begann anderes Terrain der Trommel zu erkunden, wurde es doch etwas hektisch-mein Gesichtsausdruck unbeschreiblich ;)


    Sakrileg!

    Ach nö! Erkenne aber meine Verfehlung an.

    Werde mich heute Abend in aller Demut in mein Proberaum einschließen und Buße tun.

    Wie? Weiß ich noch nicht.

    Vieleicht 10 mal das

    Rhythmus-Alphabet rauf und runter spielen? Mit Links auf der HiHat getreten?

    Werde ich aber erstmal ausprobieren müssen. Soll ja schließlich kein Spass dabei haben.

    Wenn es um Gummi geht dann würde ich mal beim Reifenhändler vorbeischauen.

    Das was die da auf ihre Reifen machen, damit sie beim raufziehen besser fluppen, ist super.

    Zumal ist es gut zum Gummi und nicht zu vergessen auch gut zum Metall.

    Bei Spühlmittel hätte ich bedenken, weil es fettlöslich ist. Ich habe es früher mal zum Reifenaufziehen bei meinem Motorrad benutzt. Da wo man es nicht abdpühlt, in dem Falle innen, greift es Metal(Alu) an. Schmierseife genauso. Es schmiert wie sau, aber man sollte es restlos wieder entfernen. Wenn es etwas aus dem normalen Haushalt sein soll, kann ich Shampoo empfehlen.

    Fett für Lager ist auch in Ordnung.

    Ansonsten. Silikon oder Teflonspray könnte man probieren. Macht jedenfalls keine Sauerei.

    Talkum ist auch eine Möglichkeit.

    Warum sollte da kein ordentlicher Ton rauskommen..Luftlöcht werden diese Tommel doch auch haben. Klanglich wird man es hören, ob man gleichzeitig draufhaut oder nicht. Ist doch egal wie die Felle zum schwingen gebracht werden.

    Wenn ich drauf haue, bringe ich die Felle in Schwingung.


    Ich habe es mal bei meiner 8'" Tom ausprobiert. Der Ton wird höher-Ich habe dabei jetzt nur aufs Schlagfell geachtet. Die Luft in der Trommel wird komprimiert. Wenn ich mittels Schlauch Luft ins Innere blase, dann wird der Ton auch höher.

    Was auffällig war. Wenn ich den Schlag auf einer Seite nur ein wenig mehr ins Fell drücke, dann würgt man den Ton ab.

    Die Schläge müssen so ziemlich gleicher Intensität sein, damit es "gut" klingt.

    Ob das bei den großen Dosen auch so ist weiß ich nicht. Kann mir aber vorstellen, dass man da den Ton nicht so ohne weiteres abwürgen kann. Meine 8" klingt eh schon sehr kurz, daher reagiert sie viel sensibler auf Veränderung.

    Keine Ahnung, warum das trotzdem klingt. Vielleicht liegt’s an der Größe der Trommeln

    Das könnte schon der Grund sein warum die Trommeln so schön klingen

    Plastik ist auch nicht gleich Plastik. Manche können klimatische Veränderungen gar nicht leiden. In der Autoindustrie kommen bestimmte Plastikteile in spezielle Klimakammern.

    Manche Teile können nicht mit Verformungen umgehen. Kommt Spannung oder lang anhaltender Druck drauf, dann zerspringen die regelrecht.

    Meist dann wenn man mal nach langer Zeit mal wieder dran dreht.


    Fett muss nicht schlechtes sein. Silikon-Spray geht immer. Bei diesen Multifunktionsölen würde ich vorsichtig sein. Da genau lesen was es kann. Steht da irgendwas von reinigende Wirkung, würde ich es nicht nehmen. z.B. WD 40


    Als Unterlegscheibe nehme ich Teflonscheiben. Kann man in allen erdenklichen Größen und Formen kaufen.

    Ansonsten ist bei normalen Fett oder Öl, was jeder Zuhause hat, eigentlich nichts zu befürchten. Bestimmt hat jemand schon mal ein Türschanier gefettete ode geölt. Da sind manchmal auch Kunststoffscheiben verbaut. Hochleistungslagerfett dazwischen und die Türen schließen sich praktisch von selbst.

    Wenn es nur ein unbedeutender Kratzer wäre, dann wäre die Stelle nicht zu tief schwarz. Wenn du schon mit dem Fingernagel eintauchen kannst, dann würde ich da echt bedenken haben. Kann man etwas auf der andere Seite sehen? Bieg mal ein bisschen dran rum.

    Ich habe auch ein Becken mit einem Riss. Auf dem ersten Blick sieht man es nur von unten. Von oben nur wenn ich es ein bisschen biege. Ich spiele noch auf dem Becken und klingen tut es auch noch super.

    Was für ein Preisnachlass würde man da anlegen? Keiner weiß wie es um dein Becken bestellt ist. Ich habe meins mit dem Riss gekauft und 30€ dafür bezahlt. Neu kostet es über 300€.

    Steht vielleicht unter den Neuen Bildern

    'Alle Bilder als gesehen markieren"?

    Bei ungelesenen Beiträgen steht der Button "Alle Foren als gelesen markieren" auch ganz unten drunter.


    Leider ist jetzt kein Neues Bild bei mir vorhanden, um die These zu überprüfen..

    Natürlich soll die stärkere Hand drauf spielen. Unbedingt!

    Interessanter Ansatz. Darüber habe ich mir auch Gedanken gemacht.


    -Warum ich angefangen habe es mal mit OHP zu probieren habe ich in Post #31 schon offengelegt-


    Die starke Hand übernimmt auch den "starken" Teil in einem Groove. Tja, da muss ich dem Ride eine besondere Stellung zuweisen. Darauf wird nicht gekleckert, sondern geklotzt. Das artet manchmal richtig in Arbeit aus. Da bin ich mit Rechts besser.

    Meine Linke ist ja auch nicht übel, die kann was auf der Snare. Besser als meine Rechte.

    Ich spiele manchmal aber auch Sachen wo ich die Rechte auf der Snare brauchen könnte, die HiHat, die dann was ganz simples zu spielen hat, könnte ich gut mit Links bedienen. Ich übe


    Überkreuz spielen beinhaltet manchmal auch ein ganz besonderes Spielgefühl, was ich nicht missen möchte.

    Man spielt sein Lieblings Groove-Pattern und man nimmt eine ganz bestimmte Spielhaltung ein.

    Ich habe meine rechte Hand direkt vor meiner Nase. Ich sehe wie der Stick in meiner linken Hand auf der Snare tänzelt. Ich beuge mich noch ein wenig nach vorne, um dem Geschehen noch näher zu sein. Das ist ein so enormes tolles Spielgefühl. Da denke ich nicht mehr ich mache einfach.

    Ich könnte es auch auf dem Ride spielen oder mit etwas Übung mit Links auf der HiHat probieren. Es wäre aber einfach nicht das selbe.

    Eins was ich jedoch festgestellt habe. Wenn ich mal auf ein Problem stoße und mal was nicht klappt, dann wechsele ich mit der Rechten auf mein rechtes HiHat. Da ist die offene Spielhaltung beim erlernen von einem Groove-Pattern echt besser. Überkreuz zu spielen ist etwas wo ich mehr Gefühl reinbringen kann. Aber irgendwie gibt die offenen Spielhaltung bei meinem Gehirn Ressourcen frei und es kann Neues besser verarbeiten.


    Das Schlagzeug ist eine Kombination aus verschiedenen Schlaginstrumenten. Es entwickelte sich in Abhängigkeit vom Musikstil.

    Manches landete halt da wo gerade Platz war. Bassdrum und die Snare waren schon da. Irgendwann kam dann die HiHat dazu.

    Je nachdem mit welchem Fuß man die Bassdrum getreten hat, so legte man sich die HiHat unter den anderen Fuß.

    Ich glaube mal gehört zu haben, dass man die HiHat bzw. LowHat auch mehr getreten als geschlagen hat.

    Etwas später wurde das Ride-Becken erfunden und ist mit dem Jazz aufgewachsen. Logischerweise hat man es auf die rechte Seite getackert, weil man es mit Rechts auch bedienen wollte. HiHat wurde immer noch mehr getreten und mit dem "bisschen" Snare kam man gut mit Links zurecht.

    Eine Sache darf man an dieser Stelle jetzt nicht übersehen. Die rechte Hand spielte hauptsächlich auf dem Ride und Linken konnte sich frei über das ganze Drumset bewegen. Sogar das untere Stand-Tom wäre barrierefrei zu erreichen. Wir reden hier ja von einer offenen und natürlichen Spielhaltung.

    Ich denke mal die Schlagzeuger dieser Zeit fanden ihr Setup ganz logisch und natürlich aufgebaut.

    Ein Jazz Trommler, der über Stunden in einer Smoke Jazz Bar sein Job macht, wird nicht in einer unnatürlichen Spielhaltung gespielt haben.


    Aber die Uhr dreht sich weiter. Bis heute haben sich viele Genres entwickelt, die Kisten wurden größer, man spielte einen ganz anderen Stil und die Häufigkeit mit der man welche Komponente in einem Drumset anspielt hat sich etwas gewandelt.

    Klar, dass man da irgendwann auf die Idee kommen musste sich mal grundlegend über die eigene Spielweise Gedanken zu machen.

    Aufkommende Gedanken sind bei jeden aber immer ein wenig anderes. Wer überkreuz anfängt zu spielen macht überhaupt nichts verkehrt. Wer die HiHat mit Links spielt, aber des Ride weiterhin mit Rechts ,acht auch nichts verkehrt. Eigentlich kann man spielen wie es einem am besten liegt. Jeder Anfang ist schwer, weil man erstmal seinen weg finden muss. Viel ausprobieren-den Spaß und spielen nicht vergessen

    Fichte Tanne so das Billigste was geht.

    Meinst du das Billigste was es unter der Rubrik Fichte gibt oder die Holzart an sich?

    Mach mir jetzt keine Angst ;)

    Ich habe mir ein Rohkessel aus Fichte gekauft. Diesen möchte ich mir zu einer Snare aufbauen. 10"x6,5" 15mm Kesselstärke.

    Das Holz ist ist speziell welches man auch im Instrumentenbau verwendet, zu mindestens bin ich bisher davon ausgegangen. Der Kessel hat im Rohzustand eigentlich einen schönen Klang. Ist in Fassbauweise gebaut.