Beiträge von Lexikon75

    Hallo

    Also-ich kann berichten, dass ich immer noch gute Laune habe und kein Kissen benötige.

    Zum Glück hatte ich nicht ganz so gut aufgepasst wer wann was eingereicht hatte. Dennoch lies ich zur Sicherheit noch ein paar Tage verstreichen, um ganz sicher zu gehen, dass ich mir nicht doch noch irgendwas gemerkt habe.

    Nur bei einer Aufnahme hatte ich von Anfang an so ein Verdacht wer sich dahinter verbergen könnte-ich lag richtig damit.


    Mir ist es wirklich nicht leicht gefallen-musste ich mich doch für nur 3 Kandidaten entscheiden.

    Ich bin im Grunde ein Gefühlsmensch und entscheide vieles aus dem Bauch heraus. Hier solle ich jedoch auch etwas andere Maßstäbe ansetzen müssen.

    Präzision und Dinge, die die Genauigkeit beschreiben, habe ich in meiner Entscheidung mit einfließen lassen.

    Dann der "Härtetest" ;) Wie kann man mit der jeweiligen Nummer zusammenspielen? Die Essenz aufnehmen-in die Darbietung eintauchen

    Den Test haben übrigens alle bestanden.

    Bei vielen hatte ich so ∞ richtig, Bock gehabt mitzuspielen. Nur Schade, dass nach 2 Minuten immer Schluss war.

    Schlussendlich habe ich einige Teilnehmer-im Herzen Alle-in die engeren Auswahl reinnehmen müssen, sonst wäre ich nie fertig geworden.

    Notizen helfen da einen bekanntlich auch immer


    Hier mal ein kleine Ausschnitt der Rand-Notizen von mir.

    - "Da will einer aufs Treppchen"

    - "Hamma"

    - "interessante Snare"

    - "super, aber nicht oben"

    - "eventuell"

    - "ohne Teppich"

    - "dünne HH, aber ganz ok"

    - "charmant"

    - "okay"

    - "leise HH, aber schön gleichmäßig"

    Begriffe wie "leise" oder "dünn" sind hier nicht abwertend gemeint


    Ein "typischer" allererster Aufnahme-Tag

    Das Zoom H1n, welches ich mir eine Woche vorher gekauft habe, stand nun etwa 50cm vor meiner Bassdrum. Dort platziert bekam ich auf die Schnelle, für meine Verhältnisse, ganz brauchbare Ergebnisse hin. Ich hatte erst etwas Bedenken, dass das Zoom während der Aufnahme umkippen könnte, aber es stand die ganze Zeit tapfer im Wind.

    Ich war nun aber auch gezwungen, bei jeder Aufnahme, jedes Mal um meine Rumpelkiste herum zu hüpfen, um das Gerät zu starten. und zu stoppen.

    Etwa 40 mal Tipptipptipp, pfffff, schick, (bumm), pfffff-Son typischer Start eben, wenn der Drummer platz nimmt.

    Ich hatte zwar einen groben Plan, wie ich es laufen konnte, aber ich wollte noch ein paar Dinge durchprobieren.

    Meine Snom musste natürlich dabei sein.

    Nun musste ich mit überlegen, wie ich das machen sollte. Mein Snomchen steht nun mal rechts von mir und die HiHat links. Extrem überkreuzte Haltung? Hat funktioniert-dies kollidierte jedoch etwas mit mein kleinem Problem mit dem Metronom zusammen zuarbeiten und ergonomisch war das bestimmt nicht. Die Aufnahme habe ich dann zwar durchgezogen, aber beim spielen merkte ich schon, dass dies keine glückliche Wahl war. Meine Snom zickt sofort rum, wenn man sie nicht ordentlich in der Mitte schlägt.

    Habe mich dann im Open-handed playing versucht. Fing erst gut an, aber dann fehlt mir noch nach hinten raus brutal die Ausdauer. Zwei Minuten sind zwar nicht viel, aber dafür reicht es einfach noch nicht.

    Zumal meine Rechte auch anfing schlampig zu arbeiten, weil meine ganze Konzentration auf Links lag.

    Nun ja-mehr als zwei Probleme konnte ich nicht gebrauchen.

    Ich wählte daher eine etwas angenehmere Haltung und spielte die 13er HiHat auf der rechten Seite. Dass sich dies nicht als ganz so einfach herausstellen sollte, stellte ich ziemlich schnell fest. Mein rechtes Crashbecken dengelte ich versehentlich zwischendurch immer mal wieder von unten an.

    Ärgerlich, wenn die Ziellinie schon in Sichtweite liegt. Mittlerweile war auch schon etwas mehr als eine Stunde seit dem Startschuss vergangen und ich hatte irgendwie noch nichts dabei, was mich befriedigt hätte. Es kam wie es kommen musste-ich dengelte wieder ans Becken-so lies ich meiner Wut mit kontrollierter Gewalt einfach mal freien Lauf.

    Ich habe dann ein kleines Update an meinem Aufbau vorgenommen. In etwas entspannterer Haltung, entstand so schlussendlich die Aufnahme, die ich eingereicht habe. Habe ihre den Namen "Vielleicht" gegeben. Ändere ich aber noch in "Mein erstes Mal".

    Eine etwas experimentellere Aufnahme habe ich Shuffle-Gegner, kurz ShG, genannt. Was auch immer man darunter verstehen mag, mir ist in dem Moment nichts besseres eingefallen. Ich weiß ja was es bedeutet und was ich da zu spielen gedenke. Der Begriff muss ja nicht viral gehen.

    Vielleicht gibt es dafür sogar ein professionelleren Namen.

    Bei euren Aufnahmen habe ich das auch so gemacht. So kann ich mir das im Kopf besser zurechtrücken. Kleine Randnotizen, gepaart mit einem Namen oder Bezeichnung, der die Aufnahme charakterisiert.


    Kurz noch etwas dazu, wie ich gespielt habe.

    Bassdrum: Heel-Down

    HiHat: Hand locker geschlossen mit "geschmeidigem" Whip gespielt

    Snare: Eigentlich der HiHat nicht ganz unähnlich, nur ist hier die Bewegung bei 100bpm dementsprechend viel "laaaanngsaaamer", in einer einzigen fließenden Bewegung gespielt

    Kann man sich das so bildlich vorstellen, wie das im Ganzen ausschaut?


    Konsequenzen:

    Meine Snom steht jetzt auf der linken Seite neben der HiHat-Fuma. Ich nutze sie doch mehr als eine zusätzlich Snare. In einem Groove gespielt, habe ich so mehr Freiheit und ist so auch angenehmer zu spielen. Ich vermisse sie zwar etwas auf der rechten Seite, aber ich habe eh geplant meine 14er ebenfalls zu eine Snare/Tom umzubauen.

    Den freigewordenen Platz hat die 14er auch schon eingenommen und die 16er Tom hangt nun auch wieder auf der rechten Seite.


    Eine Frage schwirrt mir die ganze Zeit im Kopf rum.

    Ob sich die eigene Meinung bezüglich der Punktevergabe wohl ändern würde, da man ja jetzt weiß wer sich hinter der Nummer verbirgt?

    Ich kann nur eins dazu sagen. Meine "Drei" habe ich nicht ohne Grund ausgewählt. Ich würde mich auch jetzt noch immer wieder so entscheiden.


    An dieser Stelle noch mal ein großes Dankeschön und Lob an alle. die die teilgenommen haben.

    Auch ein besonderen Dank an Marius für die Organisation.

    Nein, das ist noch nicht das, was man ( ich ) unter Polyrhythmus verstehe. Der Groove wird ja innerhalb eines 4/4 - Taktes wieder "gerade" gerückt.


    Wenn du z.B. die 3er Gruppe "gegen" einen 4/4 Takt durchziehst, also ohne es mit einer 2er Gruppe aufzulösen, dann kommst nach Polyrhythmusthan

    Das hättest du jetzt nicht sagen dürfen-jetzt hast du eine hochinteressante Diskussion an der Backe. ;)

    Ne mal im Ernst. Wie man was sieht und auslegt ist eigentlich völlig egal. Ich schreibe mir die Noten auf wie sie mir gefallen und sie fallen eben so wie ich es spielen möchte. Daher kommt auch mein Oberbegriff-Polygedöns. Da reget man sich vielleicht über den Begriff auf, aber nicht darüber, dass ich irgendwas falsch bezeichne. Ich will spielen und nur so an Rand die Tiefen der Theorie erkunden, die natürlich auch interessant ist.

    So eine Dreierfigur geht nun mal auch nicht in einem 4/4 Takt auf, daher ist es, wenn man nur einen Takt spielt, dennoch irgendwie doch polyrhythmisch-wenn auch nur angehaucht.

    Man muss es erstmal in ein Rahmen packen den man kennt, um sich da heranzutasten.

    Man kann natürlich auch Fuchs sein und einfach nen 3/4 Takt spielen und wenns gerade sein soll wieder auf 4/4 Takt umschwenken.

    Da kann man sich es aussuchen-entweder es mit einer 2er Figur auflösen und bei 4/4 bleiben oder den Weg über ein 3/4 Takt gehen ;)

    2 gegen 3 kommt in der Polyrhythmik am häufigsten vor, habe ich gelernt.

    Das stimmt-hört sich auch vor allem gut an. Vielleicht kannst du uns etwas dazu sagen, wie das war-Das erste Mal 2 gegen 3 zu spielen.


    Nachtrag: Musst mich gerade mal ans Zeichenbrett setzen und mal was aufmalen. 2 gegen 3 ist bei hauptsächlich gespielten 8tel Noten nicht einfach.

    Das Grundraster sind 16tel Triolen. Die haben wir hier nicht. Die muss man sich reinbasteln und genau drauf achten wo die liegen. Ich glaube ich denke aber schon wieder viel zu weit. Das da oben in dem Video ist schon nicht einfach sich das im Kopf klar zu machen. Das ist wirklich nicht einfach-denke ich mal.

    Zumal das nur ein Einblick ins Ganze ist. Man kann das mit jeder Subdivision machen. z.B. die Bassdrum-Figur von Bleed (Meshuggah)

    Hallo

    Dein Video zu dem Thema finde ich Klasse. Unabhängig von dem Song ist es etwas was man sich gut merken sollte.

    Besonders die Zahl drei. Warum die so beliebt ist weiß ich nicht-aber sie hat schon fast was magisches.

    Die Einblendung von einer Notation ist genau richtig. Hab am Anfang gedacht, hoffentlich denkt er dran ;)

    Um diese Gruppierung besser sehen zu können, könnte man es noch etwas anderes notieren. Deine Erklärungen dazu lassen einen aber nicht mit einem Fragezeichen zurück.

    Wir sind Drummer und vom Fach. Diese Besonderheit erkennen wir sofort auf den ersten Blick.

    Die Verbindung direkt zu einem Song aufzuzeigen finde ich super und sehr wichtig:thumbup:

    Tolles Video, auf den Punkt gebracht, gerne wieder.


    Solches Grupping-Dinger mag ich sowieso total gerne. Besonders die Sachen mit drei kommen ein immer wieder vor die Flinte.

    Ist ein Dreierverschieber-danyvet war schneller.

    Die machen einen zu Beginn nen Knoten im Kopf, wenn man den Dreh raus hat kann man damit sehr viel"Dummheiten"anstellen.

    2 gegen 3 ist das aber glaube ich nicht nicht, weil man nicht drei in der Zeit von zwei spielt. Man spielt nur eine Subdivision, nur mit einer Gruppierung von drei Schlägen. Man könnte jetzt vielleicht hingehen und denken, dass man etwas ternäres auf was binären spielt. Also etwas polyrhythmisches? Egal-für mich ist es einfach alles Poly-Gedöns. Spielt man so eine Dreierfigur über mehrere Takte (bei 3 fängt man von vorne an) mit der passenden Betonung, ohne Referenz zur "Time", dann kann sich das nach außen sehr interessant auswirken.

    Obwohl - wenn jetzt jemand schon ewige Zeiten spielt - und kriegt dann hier keinen Punkt - das könnte tatsächlich miese Laune verursachen.

    Diejenigen, die noch nicht so lange dabei sind, können sich entspannt zurück lehnen. Von ihnen erwartet man halt nicht so viel.

    Gut, dass ich im Vorfeld meine miese Laune schon verpulvert habe.

    Ich war selbst nicht mit mir zufrieden, warum sollte es bei euch anders sein? ;)


    Ich glaube bei mir ist das Interesse, zu erfahren, welche Aufnahme zu wem gehört, um einiges größer als, dass mir ein Nullinger die Laune verderben könnte.

    Abgesehen davon hatte ich, außer dem kleinen "Formtief", dennoch verdammt viel Spaß.

    Ich habe zu jeder eurer Aufnahme ein Bild im Kopf. Wie hat Diejenige/Derjenige an ihrem/seinem Set agiert, gekämpft, gearbeitet und/oder einfach nur Spaß gehabt? Hat auch jemand vielleicht sogar kein Spaß gehabt?

    Fragen wie>> Wie habt ihr gespielt? Locker von der Leber weg oder doch verstellt, auf Genauigkeit achtend? Wie sind eure Aufnahmen entstanden? Gibt es da was zu erzählen? Das Voting>Eher ne Bauchentscheidung oder mit einer Schieblehre gemessen?

    Inwieweit stimmt das Endergebnis mit der eigenen Einschätzung überein?

    Hallo

    Falls das PDF dauerhaft für alle zugänglich ist, wäre das ok. Oft sind nach ein paar Jahren die Daten, die irgendwo hinterlegt worden sind nicht mehr abrufbar. Wir, hier und heute, können uns das PDF runterladen, fände es jedoch toll, wenn sich Neuankömmlinge sich die Sachen von "Damals"auch noch anschauen können.

    Ansonsten die ersten zehn ganz vorne fände ich ausreichend. Die Himbeeren nicht vergessen ;)

    Das allerwichtigste ist, es mit Leuten, die den Stil drauf haben, gemeinsam zu spielen. Trockenübungen helfen m.E. nur bedingt. Zumindest habe ich keinen Stil durch irgendwelche Kompendien gelernt, bin dafür aber vielleicht auch nicht akademisch genug veranlagt.

    Da gebe ich dir recht. Das ist dann der nächste Schritt. Nen "King Kong" spielen können ist das Eine. Im Kontext mit anderen Musikern oder nur zu dem Song zu spielen, steht man dann im Wald und findet den Fluss nicht.

    Ich finde aber doch, dass man seinen Stil zu spielen finden kann, auch wenn man "nur" in die Bücher schaut. Durch das was ich geübt habe hat sich auch dahingehend mein Musikgeschmack entwickelt. Ich habe angefangen danach zu suchen, wo man das spielt, was ich auf dem Blatt stehen hatte.

    Damals war das nicht ganz einfach. Bin dann z.B. in einen Jazz-Club gefahren. Im Musik-Unterricht in der Schule hatte ich schon meine Art zu spielen drauf, was ich dort auch umgesetzt habe.

    Ich hatte natürlich auch meinen Musiklehrer. Das beeinflusst einen dann doch enorm. Alles ging dann doch irgendwie Hand in Hand. Auch die kurze Zeit in einer Band war toll und habe einiges mitnehmen können.

    Handwerkzeug lernen und umsetzen lernen-passt in so vielen Dingen.

    Schicke mal Benny ins Rennen

    Benny Greb


    Es gibt auch ein Video von ihm wo er etwas zu dem Thema sagt. Leider finde ich das jetzt nicht-reiche es gegebenenfalls nach.


    Ich glaube alles kann ein Drum-Solo sein. Man muss da auch nicht sein "Können" zeigen. Also sein ganzes Können

    Was ganz simples ist manchmal oft mehr und reicht aus.



    Spiel dein Drumset doch einfach mal nur mit den Händen. Schwupps da haste ein Solo.

    Spielwitz reinbringen. Hier Ein Handstand muss es ja nicht gleich sein. Verrückte Bewegungen reichen da völlig.

    Hol das Rhythmus-Alphabet raus und trommel etwas zu dem Thema. Erzähl den Leuten was du da machst-die hören dir zu.

    Steck nen Schlauch in die Trommel und puste rein-auch schick

    Hast du irgendwas etwas Komplexes auf Lager. Hau es raus-Naja, Man kann es einfach raushauen. Was ist, wenn du es Stück für Stück aufbaust.

    Mach es zum Thema. Man kann dann auch hingehen und das Metronom für alle hörbar einstellen.

    Ich habe mal irgendwas mit Poly gemacht. Zum üben habe ich mir das Stück für Stück aufgebaut. Dieses Aufbauen ist dabei das Schwierigste.

    Dazu dann das Metronom....Könnte ich mir gut vorstellen. Dazu laut Zählen z.B.>>>Das Chid-Ding durchziehen<<<Da können die Zuschauer auch mit machen. Die zählen-du spielst.


    Ich habe bei einem Auftritt einfach mal mein Notenbuch aufgeklappt und was daraus gespielt. Was besseres fiel mir in dem Moment nicht ein.

    Ich saß alleine auf der Bühne, Fluchtwege waren durch die "Massen" versperrt und meine Schwester hatte laut genug gerufen: "Wir wollen ein Solo hören",

    so dass die anderen dies auch für eine gute Idee hielten ;)


    Es gibt so viele Ideen. Da wird sich doch was Passendes finden lassen.

    Muss ja nicht gleich sowas wie im Anhang sein. Hat ich nur gerade in passender Form auf dem Rechner liegen.

    Ich habe das auch noch nicht zur Solo-Reife gebracht. Mit Metronom bei 100 bpm?..Au Backe!!..... :P

    Hab gerade gemerkt, dass ich so ein Notenblatt in Beitrag #39 schonmal hochgeladen hatte.

    Die Beträge dort könnten hier auch gute Ratgeber sein.


    Um sich wirklich den verschiedenen Genres anzunähren ist es bestimmt nicht verkehrt, wenn man da ein Leitfaden hat.

    Ein Lehrer, ein gutes Buch oder Muse, die unendlichen Weiten, des Internets zu durchforsten.


    Ein Buch: Udo Dahmen-Am Anfang steht der Groove.

    Das Buch zeigt lediglich ein Weg, aber was draus machen muss man selber.

    Soll es ja eben nicht!!!

    Das sollte nur eine Ergänzung sein wie man das Fell nutzen kann. In der Mitte angeschlagen hört man weniger Ping bis kein Ping mehr.

    Haut man daneben, was bei etwa 10cm Dot-Durchmesser schon schwierig sein sollte, pingt das Ding wieder.

    Ich habe meine Snare allerdings sehr hoch gestimmt. Daher ist von einem fettem Sound zur Zeit nichts zuhören.

    Aber mal anders gefragt. Mehr Bauch macht aber nicht nur das Schlagfell. Oder? Oder geht es auch mehr um weniger Sustain. Da kann ich ein angedübeltes Reso durchaus verstehen.

    Hallo

    Schön mal mal wieder was von dir zuhören


    Erstmal eine gute Auswahl, was die Musik anbelangt.

    Dein Spiel passt soweit und es hört sich erstmal gut an>>Meine Meinung.


    Was soll ich als Hobbymusiker dazu sagen? Man könnte jetzt sagen-"Mach es erstmal besser".

    Ist die Meinung eines Schulbankdrückers sinnvoll und brauchbar?


    Daher nachfolgendes abwägen, ob du was davon gebrauchen kannst.


    Die HiHat ist mir etwas zu gerade durchgespielt. Auf dem Ride bist du da schon mutiger und spielst auch mal nen Akzent.

    Dein linkes Bein wippt, in die Zeit wo du auf dem Ride spielst, mit. Lass dabei ruhig mal die getretene HiHat mitspielen-muss aber nicht.

    Du bedienst ausschließlich den Backbeat. Habe mal im Anhang Übungen von mir hochgeladen.

    Die haben jetzt nichts direkt etwas mit deiner Songauswahl zu tun. Möglich, dass ich jetzt auch etwas in die falsch Richtung galoppiere.

    Jetzt keine Angst, es geht mir in erster Linie auch nur um die erste Figur. Die Bassdrum auf der"1" und die Snare auf 1e+a

    Schau mal, ob das vielleicht irgendwo für dich passen könnte.


    Ich bin selbst noch jemand der die Schulbank drückt, daher bin ich mit meiner Expertise etwas vorsichtig.

    Ich finde es wichtig, dass man sich unabhängig von der Musik, sich einige typische Groove-Pattern anschaut, lernt und sich zu eigen macht.

    Auch was das Setzten von Ghostnotes betrifft. Bewusst einsetzen und verschiedene Variationen durchspielen.

    Ghostnotes sind wie das Salz in der Suppe. An der richtigen Stelle machen sie dem Groove richtig Beine.

    In der Notation habe ich jetzt allerdings keine notiert.


    Dann kommt Vieles fast von selbst, was man spielen kann-vielleicht sogar schon gezwungen ist es so zu spielen und nicht anders.

    Jedes Genre verbirgt eines. Sein Stil zu spielen finden. Jeder macht es ein bisschen anders.


    Ich, mit meinem laienhaften Verständnis muss dir sagen, dass du das gut gemacht hast.

    Wieviel jetzt von dir dabei ist weiß ich jetzt nicht.

    Ich bin jetzt auch kein Song-Spieler, sondern so eine Art Groove-Pattern-Hüpfer.

    Daher kann ich jetzt nichts hilfreiches dazu beitragen, was den Song im Ganzen betrifft.

    Ich höre mir Musik an, die mir gefällt und versuche da Interessantes für mich herauszuziehen. Auch wenn ich mir schon des Öfteren Musik auf die Kopfhörer lege und einfach drauflos spiele. Das ist aber einfach nur improvisiertes "Geklopfe". Das hört sich bei Weiten nicht so strukturiert an, wie es für ein Song dienlich wäre.


    Mir gefällt was du spielst, aber mir fehlt auch etwas das Besondere. Wobei "fehlt" auch nicht das richtige Wort ist.

    Du hast es so gespielt und das war ok so. Besser machen kann man es immer und Luft nach oben bleibt einem auch erhalten.


    Präzision und Timing? Da bin ich wohl der falsche Ansprechpartner.

    Siehe aktuelle Challenge-Da kann ich mich nach dem Voting, in der Nachbesprechung, schon mal warm anziehen.


    Eine Frage. Hat dein Hocker eine Rückenlehne?

    Take Five ist schon was besonderes. Allein die Taktart macht den ganz besonderen Charme aus.

    Vielleicht solltest du mal genauer die Bewegungsabläufe von Jazzern beobachten

    Ich habe bisher nur zwei "live" gesehen. Mr. Jazzpower und mein Lehrer. Ich glaube da muss man schon in die spezielle Sparte schauen. Jazz ist so viel.

    Er steckt irgendwie in Allem. Ich bin damit angefangen, hab mich aber in den Verzweigungen verloren. Mein erster Lehrer war ein Jazzer. Er meinte mal zu mir. Jazz kann man nicht lernen. Man muss es fühlen. Es erleben. Es spielen.

    Diese Stufe hab ich wohl nie erreicht. Dabei habe ich genau das gespielt was auf dem Blatt stand. Seine Aussage: "Es swingt nicht". "Was? Das swingt doch wie sau".


    Wir hatten in der Nähe einen Jazz-Club. Alle zwei Wochen war Jam-Night. Es wurde schon alles gespielt, aber meistens Jazz. Da bin ich hin. Und wollte auch gleich wieder gehen. Wie, verdammt noch mal, können die sich einfach da hinsetzten und so geile Musik machen? Die kannten sich nicht mal :?:

    Natürlich hat jeder Jazz-Club eine Bedienung die singen konnte. "Sing mal was dazu". Eben noch ne Bedienung, jetzt Frontfrau einer neuen Jazz-Combo?

    Ich verstand die Welt nicht mehr. Egal-Was ich eigentlich sagen wollte ist, dass man mit anderen spielen muss. So lautete die Aussage meines Lehrers.

    Er meinte zu mir-spiel einfach mal mit-da reißt dir keiner den Kopf ab. Da war ich mir aber nicht so ganz sicher ;) hab mich nie getraut.

    Ich kann jetzt nur aus meiner Erfahrung sprechen und das ist nicht besonders viel. Sich zu bewegen wie einer, aussehen wie einer, die Noten spielen wie einer, reicht nicht aus.

    Auch als mein Lehrer meinte: "Viel besser". Wusste ich nicht mal was ich viel besser gemacht hatte. Ein Schlagzeuger, der des Öfteren bei der Jam-Night gespielt hatte war vielleicht Anfang 20 und trug immer einen Schlumpf-natürlich immer Kapuze auf. So gar nicht wie man sich einen Jazzer vorstellt. Geswingt hat er wirklich wie Sau-jedenfalls sagten das einige Zuhörer um mich herum. Auch die "Mode" macht vor dem Jazz nicht halt.

    Stichwort: Polygedöns. Auch so was, was ich damals nicht kapiert habe. Mein Lehrer gab mir jedoch alles mit auf den Weg, so dass ich es eines Tages kapieren würde.

    Was ich behalten habe ist die getretene HiHat und etwas was ich irgendwie automatisch mache. Ich drehe meine "Ride-Hand" fast um 180°. Also spiele fast mit dem Handrücken nach unten. Keine Ahnung woher ich das habe.


    m_tree Ich finde, dass du das gut gespielt hast. Ob man gleich den Nerv getroffen hat, ist vielleicht auch zu "Beginn" nicht so wichtig.

    Jemand sagte mal "Irgendwo muss man den Hebel ja ansetzen". Ich glaube es war im Zusammenhang mit dem SwangDrumming. Alles beginnt mit irgendwas. Jojo meinte mal: "Man muss es erstmal mechanisch üben. Damit Hände und Füße wissen wo sie zu welcher Zeit sein sollen. Und so wird es auch erstmal klingen-mechanisch eben"

    Dass du dich aufgenommen hast, ist schon mal super. Ok, das dies jetzt von mir kommt klingt jetzt wirklich etwas albern.

    Aber ich sehe es an mir. Jede Aufnahme birgt auch etwas Schönes-etwas was man doch gut gemacht hat. Sei es nur an einer Stelle wo man geswingt hat wie Sau.

    Vielleicht war es das was mein Lehrer gemeint hatte. "Schon besser". Man wird immer mehr Stellen ans sich finden, vielleicht muss man sie noch nichtmal suchen. Sie kommen von ganz alleine man muss es nur tun-spielen, spielen und Spaß haben


    Tolles Video. Ich mag es sehr. Der zweite "Like" war von mir.

    30 Drummer über das gleiche Set spielen lassen

    Ok. Ich stelle meins zur Verfügung. Da ist für jeden was dabei. Nur umstellen darf man nichts ;)

    Das mit dem Sound ist auch für mich schwer. Ich versuche mich in denjenigen hineinzuversetzen. Ist wie mit auf dem Pad spielen. Das macht auch nur "Pöck". Im Kopf kann man alles sein. Ich bin darin wahrscheinlich jedoch sehr geübt. Ich bin ohne eigenes Schlagzeug angefangen.

    Auch in meinem Sport, ist es extrem wichtig sich im Kopf die Sachen vorzustellen zu können. Wichtig: Sonst kann man sich ordentlich weh tun.

    dass Triolen genau genommen nichts mit Punktierungen gemeinsam haben. Wird ja hier und da so notiert (ein Swing Feel bspw. mit Punktierung angedeutet). Allerdings teilen z.B. Achteltriolen die Viertel in drei Teile auf, während eine punktierte Achtel die Viertel in vier Teile aufteilt und die Dauer von drei 16teln hat.

    Da sprichst du ein Thema an was mich auch total interessiert. Wobei es bei mir um den Vergleich zwischen ungeraden Subdivisionen geht.

    z.B. Triolen und Quintolen. Man spielt exakt die gleich Anzahl von Noten. Bei den "Funfern" hat man eben noch mehr Positionen, die besetzt werden kann.

    Spielt man jetzt "normale" 8tel und schnappt sich jeweils das zweite Achtel und spielt es auf einem Triolen oder Quintolen-Raster, so kommen die tollsten Sachen bei raus. Hört sich auch total schön an.

    Ganz krasse Leute wie Thomas Lang haben aus Stick Control zusätzlich noch "Foot Control" gemacht und die Übungen auf DoubleBass übertragen.

    Das finde ich auch krass. Ich bekomme gerade mal nen Paradiddle oder nen Herta hin

    Ich bin als kleiner Bub angefangen. Ich habe auf alles drauf Rum getrommelt was nicht schnell genug weglaufen konnte.

    Untergrund, wie auch Klang, war mir egal. Die zu spielenden Noten waren es die mich begeistert haben.

    Ich Frage mich woran das liegt? Am Alter oder ist es schlicht die Leidenschaft am Trommeln, die es scheinbar egal aussehen lässt auf was man trommelt.

    Sicherlich, ich habe mich über mein erstes eigene Schlagzeug gefreut.

    Aus meiner heutigen Sicht würde ich das Set als mies bezeichnen, aber damals war mir das irgendwie egal. Ich würde mich damals Mal als ein leeres Gefäß bezeichnen, was noch gefüllt werden muss. Es entwickelte sich alles sehr viel langsamer und ich hatte auch keine Eile damit. Das Hilite kam und blieb, bis heute. Ich liebe es auf dieser großen Rumpelkiste zu spielen. Eines hab ich mir allerdings bewahrt.

    Nur die Sticks in der Hand haltend und das"Buch" vor mir liegend. OK, OK. Ich gehe schließlich mit der Zeit. Nun ist es ein 8" Pad. So ein Pad hält auch deutlich länger als damals eins meiner Karl May Bücher ;)

    Ich liebe es auf dem Pad zu spielen.

    Da fällt es mir leichter meiner Phantasie freien Lauf zu lassen. Am Schlagzeug fällt mir das schwerer. Was selten Mal dazu führt kann, dass ich mich gar nicht ans Set setze. Mir reicht das in dem Moment. Klanglich macht ein Pad nur "Pöck" der Rest spielt sich in der Bewegung und im Kopf ab. Ich gebe zu ich habe dabei mein Rumpel im Kopf.


    Einst saß ich an einem E-Set. Dass sich alle Teile wie mein Pracrice-Pad anfühlten, fand ich toll. Kopfhörer legte ich zur Seite und spielte einfach nur so darauf. Tolle Erweiterung zu meinem Pad ;)

    Vielleicht einfach mal ein Fell von einem anderen Hersteller ausprobieren. Passiert genau das gleiche, dann ist das Problem dann doch bei der Trommel selbst zu suchen.

    Um sich mal ein Bild davon zu machen, wie man die Trommel trägt, wäre ein Foto hilfreich.

    Spielst du die Trommel ausschließlich in getragener Haltung? Wäre ja mal interessant, ob das Fell auch auf einem Ständer nen "Sittich" macht.

    Vielleicht findet man hier eine Antwort.

    Kann man Felle zu fest spannen?


    Ich hab mich mal gefragt-Was passiert als erstes? Fell löst sich aus dem Spannring oder das Fell reißt?

    Reißt das Fell immer an der selben Stelle am Kessel? Dann müsste es schon verdammt ein Zufall sein, dass du genau dort das Fell stärker spannst.

    Gehe mal an der Innenseite von Fell mit dem Finger entlang-dort wo der die Gratung gedrückt hat. Wenn du im spielfertigen Zustand mit dem Finger übers Fell auf der Gratung, direkt am Spannring, entlang entlang fährst, ist da irgendein Unterschied festzustellen?

    Ich dübel meine Felle auch richtig ordentlich an. Klar-fester geht immer oder gar extrem ungleich>Masshoff-Methode

    Um der Sache näher auf den Grund zu gehen, muss man für klare Fakten sorgen. Fellspannung messen>Ist sie überall gleich? Ändert sich etwas, nachdem man getrommelt hat? Seine eigenen Stimmqualitäten überprüfen?>z.B. TuneBot (nur um diesen Faktor auszuschließen)

    Was ist, wenn an einer Stelle das Fell beim Stimmen nicht sauber über die Gratung rutscht?

    Nur so eine Idee>Nimm mal Silikonfett oder Teflonspray und sprüh etwas auf die Innenseite vom Fell auf, bevor du das Fell aufsetzt.

    Aber eigentlich können Felle ganz schön was aushalten-z.B. reinstimmen ins Snarebed. Verbiegt man da nicht sogar den Spannring? Bei Gussringen wahrscheinlich eher nicht.

    Spannschrauben liegen sich jedoch genau gegenüber-ziehe ich auf der einen Seite an, dann wirken die Kräfte auch auf der anderen Seite. Oder nicht?

    Und so ungleichmäßig die Schrauben anziehen, kann eigentlich auch nicht allein der Grund sein. Mehrmals im Jahr so daneben liegen, dass sich dies so negativ auswirkt?

    Auch mal schauen, ob alles gerade ist. Spannböckchen, Stimmschrauben etc.-also alles einmal vermessen. Das sich solche Sachen so gravierend auswirken muss man schon mit bloßen Auge sehen. Ich habe auch ein Steenless-Kessel (selbst von Grund auf aufgebaut). Auf der Reso-Seite ist mein Kessel, auf Grund

    der Einbringung des Snarebeds, leicht unrund-man könnte meinen die haben da einfach ne Beule in die Gratung gemacht.

    Lässt sich aber super stimmen.