Beiträge von Lexikon75

    Jetzt habe ich in dem Ganzen Tumult total übersehen, dass sich KKKDahlem schon entschieden hat.

    Da hat sich mein Beitrag mit der Zeit wo du dich entschieden hast überschnitten.

    Gute Entscheidung. Bin gespannt auf deine ersten Eindrücke mit dem Set. Kenne das Gefühl und weiß wie schön es war, dass erste Mal drauf spielen zu können. Hast du dein Köfferchen gepackt? Sticks, Gehörschutz und was man noch so braucht. Ich weiß, dass du das sicher alles schon hast.

    Nur mitnehmen nicht vergessen;) Hoffe du darfst es da auch kurz testen. Ich hatte leider damals beim Abholen des Hilite alles vergessen.

    Sticks waren zum Glück vorhanden.

    Die Freude siegte über die Vernunft und ich lies die Sau, trotz fehlenden Gehörschutz, einmal kurz vor die Tür.

    Hätte es auch so mitgenommen, aber wer will da schon warten?


    Tape gehört doch in jeden gut sortierten Drummerwerkzeugkasten. Abgesehen davon, dass es schnell mal etwas andere Stimmung machen kann.

    Wobei ich heute eher zu Moongels greifen würde.

    So kann man damit durchaus, mit etwas Glück, auch ein frisch gerissenes Bassdrum-Fell kurzfristig wieder flicken, um die Wartezeit bis das Neue eintrifft, zu überbrücken.


    50€ fürs Stimmen des Sets, durch den Lehrer, geht doch in Ordnung. Kenne den Stundensatz für eine Unterrichtsstunde jetzt nicht, aber man kann es durchaus als eine Lehrstunde verbuchen. Mein Lehrer hat, wenn auch unter leisem Protest, bei mir Zuhause mit mir gemeinsam mein erstes Schlagzeug einmal durchgestimmt. War wie Unterricht. Tape kam auch zum Einsatz. Moongels gabs es damals noch nicht.

    Zu den Becken hatte er keine Meinung. Die waren wohl einfach nur Mist. Habe ich im nachhinein auch eingesehen.

    Waren auch relativ schnell damit durch, so dass wir noch etwas Zeit hatten mit ein paar Noten zu jonglieren. Also eine ganz normal Unterrichtsstunde.

    Es gibt so Momente da möchte man am liebsten weglaufen. So viel Entscheidungen auf einmal und keine ist irgendwie befriedigend. Dabei möchte man doch einfach nur trommeln.

    Ich könnte jetzt einfach ein paar Tipps raushauen, aber die wäre lediglich ohne diese vielleicht doch sinnvollen, manchmal auch weniger sinnvollen Umwege, die man so macht, um dahinzukommen was einen am Ende glücklich macht.


    Angefangen habe ich selbst auf den Karl May Büchern meines Vaters. Lediglich beim Unterricht spielte ich auf einem richtigen Set. Aber das war für mich völlig ok, denn ich hatte meine Sticks in der Hand und mein Notenbuch vor der Nase. Später bekam ich auch die Möglichkeit in der Schule jeden Tag in der Pause auf einem der Drumsets zu spielen. Je nachdem was gerade verfügbar war, so stand mal mehr mal weniger da. Aber auch das war ok.

    Dann bekam ich meinen ersten "Schrotthaufen". Mein Musiklehrer legte zwar ein Veto ein, aber meine Mutter hat es dann einfach gekauft.

    Wobei ich bei dem Set nur die Becken und die Hardware + Fumas im nachhinein als Schrott bezeichnet hätte. Aber auch dieser Umstand war erstmal total belanglos, weil nur das Trommeln Trumpf war. Aber irgendwann wird es Zeit sich neu zu orientieren.

    Der Kesselsatz war zwar auch nicht der Bringer, aber mit den XP´s von Sonor (Felle Anfang 90er) der "Hammer". Etwas aufgehübscht mit neuen Becken.

    In den nächsten Jahre darauf kam das Eine oder Andere hinzu. Auf Anraten meines Lehrers, folgte das 13" AAX Studio Hats schon nach ein paar Monaten.

    Ob es ein 13" oder 14" werden würde entschied ein Battle. Passend zu den Hats kam ein 20" AAX-Studio-Ride dazu, di ich dies aus meinem Unterricht gewohnt war. Auch die Hardware musste auf Grund der schwereren Becken der Force 2000er Hardwarde von Sonor Platz machen.

    Ein Ride kommt bekanntlich selten allein und so wurde ein 20" Ufip Rough "Meins". Dieses Ride und das 16" Ufip Classic Crash waren die ersten Becken, die ich mir wirklich nach langem hin und her aus der Fülle des Beckenangebots beim Händler selbst rausgesucht habe.

    Fumas und der Snare-Ständer (Sonor 2000er) rundeten die Sache ab. So habe ich etwa 6 Jahre gespielt und ich war glücklich. Auch dass ich auf dem Küchenstuhl meiner Oma saß, war irgendwie kein Grund mir Gedanken zu machen.

    Dann stand ich irgendwann vor dem Schlagzeug meiner Träume (siehe Geschichte in meiner Galerie). Ein Sonor Hilite.

    Komplett mit allen Schikanen-würde es mal als Bühnentauglich bezeichnen. Schwere Entscheidung. Zuhause hatte ich ein einigermaßen brauchbares Set und hier ein Set, welches wohl mein letztes sein würde, für nicht gerade wenig Geld. Drei Monate harte Arbeit, in drei verschiedenen Jobs, würde ich da reinstecken müssen. (war zu dem Zeitpunkt noch Schüler) Habe damals wirklich eine Zeitlang drüber nachdenken müssen.

    Schlussendlich habe ich es mitgenommen und ich sollte Recht behalten-nach fast 30 Jahren spiele ich immer noch drauf und das wird wohl auch noch lange so bleiben. Auch auf den drei oben genannten Becken spiele ich heute immer noch. Das Ufip-Rough und das Classic Crash sind dabei mein absoluten Lieblinge. Wohl auch eher, weil ich sie schon so lange habe, denn ich mag alle meine Becken.

    Die Studio-Hats spiele ich ich im Wechsel mit den Zildjian A-Custom HiHat als Closed HiHat zu meiner Rechten.

    Haupt-Hat sind jetzt die 15" Turkish Dark Hammer".


    Jetzt doch ein Tipp:

    Um es mal auf den Punkt zu bringen. Ein wirklich gutes Shell-Set, auch gebraucht, spielt man möglicherweise sehr lange. Dazu richtig gute Becken bzw. Becken die einem gefallen-Und man hat sehr lange was davon. Würde an dieser Stelle aber auch die Hardware nicht ganz aus dem Auge lassen.

    Gute Becken sind auch nur so gut wie die Hardware an denen sie hängen. Auch eine High-End-Snare macht auf einem wackeligen Snare-Ständer kein Spaß.


    Die 13" AAX klangen auf der original Fuma von damals einfach nicht. Da ich die 14er Version im Unterricht gespielt habe, so konnte es nur die HiHat-Fuma sein. Mein nächstes Erspartes wurde sogleich investiert und siehe da ich hatte eine Sorge weniger. Gleiches habe ich auch mit den anderen Becken gemacht. Mit den Becken zusammen habe ich auch gleich neue Ständer dazu gekauft.


    Noch so ein Tipp:

    Anders herum kann man mit einem günstigen qualitativ minderwertigen Kesselsatz, mit guten Fellen drauf, gut ins Drummer-Leben starten.

    Wie, von anderen, schon erwähnt, hat man aber auch nur dann Spaß ,wenn die Becken einigermaßen brauchbar sind.

    Die Paiste PST 5 sind jetzt auch nicht so meins, aber dennoch akzeptabel für den Anfang. Wenn diese bei einem Set dabei sind, dann braucht man nicht sofort loslaufen und sich nach Neuen umschauen.


    Ich habe vor ein paar Jahren meiner Tochter ein Schlagzeug zusammen gestellt. Ein absolut billigen Kesselsatz nur für die Kosten der Abholung.

    (Bin ca. 100 km gefahren) Becken, die allerdings nur so aussahen wie welche und ein wenig Klimbim waren auch mit dabei-dieses wurde aber sogleich entsorgt. Besonders die HiHat-Fuma war alles andere als brauchbar. Sogar meine Zildjian A-Custom klangen bescheiden. Alles klapperte und schepperte, so dass ein Aufkommen von Freude in weite Ferne rückte.

    Die Felle habe ich erstmal durch meine gebauchte Sonor Xp´s ersetzt. Dazu noch Paiste PST 5 HiHats und 16er Crash mit Sonor-Force 2000 HiHat-Fuma und Ständer günstig bei Ebay ersteigert. Aus meinem Fundus noch ein Sabian AXX-Ride mit einem stabilen No-Name Galgenständer dazugestellt.

    Das Unterteil hat mir im Übrigen sehr lange als Abschuss-Rampe für die Silvester-Raketen gedient.

    Allerdings hat sich meine Tochter dann doch fürs Klavier entschieden und das Set stand dann mehr oder weniger nur so rum.


    Meine Nichte hat auf dem Set sehr lange gespielt. Allerdings auch nur wenn sie zu Besuch war, die nach dem Umzug dann doch recht unregelmäßig wurden. Da lag es auf der Hand, dass dem Set ein Umzug bevorstand.

    Während meine Schwester mit ihrer Familie im Urlaub war, war ich für ein paar Tage Haussitter. Der Hund durfte nicht mit und der Hund vertrug sich leider nicht mit meinen Beiden, so dass ich ein paar Tage dort bleib. Damit mir nicht langweilig wurde, hab ich das Schlagzeug mit genommen und da das Zimmer meiner Nichte sehr groß ist, passte es dort hervorragend rein. Habe dann schlicht vergessen es wieder mitzunehmen ;)

    Natürlich habe ich das vorher mit meiner Schwester abgesprochen. Mein Schwager war zwar erst nicht ganz so begeistert, aber hat sich seinem Schicksal dann doch ergeben und genießt die neu gewonnene "Ruhe".

    Er hat sich doch recht lange, mit den Worten "Ein Schlagzeug wäre zu teuer und viel zu laut", bisher erfolgreich, gegen eine Anschaffung wehren können.

    Diese Sorge habe ich ihm dann abgenommen ;) Meine Schwester hat dann doch mal gegoogelt was das eine oder andere kosten würde-oha, da bekam ich dann doch "mecker".

    Mittlerweile haben aber auch die Brüder meiner Nichte gefallen am Schlagzeug spielen bekommen, somit wird das Set täglich auf seine Tauglichkeit geprüft. Als Anfängerset würde ich es daher als ein tauglich einstufen.


    Endgegnertipp:

    Falls du noch kein Pad hast, dann würde ich dir dies schon mal ans Herz legen. Unabhängig von einem Drumset eine gute Investition.

    Die Beckenfrage ist oft das Zünglein an der Waage. Welche das sein werden? Tja, entweder man hat schon eine Vorstellung oder man folgt zu Beginn dem einen oder anderen Tipp. Mit keinem der hier genannten Tipps diesbezüglich macht man was falsch.


    Bei den Drumsets bin ich allerdings etwas aus der Übung, da ich eben Sonor(Hilite) Fan bin und auch bleiben werde. Das gerade mein zweites Schlagzeug, die Rumpelkiste fürs Leben sein wird, war einfach Schicksal. Bereue nichts und bin froh darüber, auch wenn es einen traurigen Hintergrund hatte, dass es meins geworden ist. Auch wenn es einer der Gründe ist, warum ich mich wohl nie von dem Hilite trennen werde, so ist Hauptgrund die unumstrittene Qualität dieser Serie.

    Das Pearl Vision wäre da so etwas was ich mir genauer anschauen würde. 7,5 und 10mm für die Kessel liegen in etwa auch bei meinem Set an.

    Zum Preis für die Kessel bin ich mir allerdings etwas unsicher, da haben andere hier mehr Ahnung von. Bei einem Hilite läge der Preis lediglich bei nur einem Kessel. Da war das Gesamtpaket von damals gegenüber von Heute wirklich ein Schnapper.


    Kann mir irgendwer beantworten, wie groß der Durchmesser eines 22" Bassdrumfell außen am Metallreifen ist? Hier habe ich ja theoretisch mehr wie die 56 cm.


    Evtl. auch jemand mit dem Tama Set als Referenz?


    Da ich ungern meine angenehme Sitzposition in der Höhe verändern möchte , würde es mich Interessieren wie viel Abstand ich mit einer 22" BD zwischen den Toms noch habe.


    Jungs, ihr habt echt zu viel Zeit :/

    Könnt ihr sowas nicht privat diskutieren? Ich glaube der Mehrwert für den normalen Drummer geht hier gerade gegen Null.

    Wenn ich mir den letzten Satz von "soeren" anschaue, dann geht es eigentlich genau darum. Es geht auch um Sitzposition.

    Es geht zwar auch nur um 5cm. Aber setze den Fall, dass es vielleicht doch eine 24er wird oder die Toms sind tiefer als die Vorherigen.

    Dann zählt der eine oder andere Zentimeter dann doch. Daher kann man ruhig einmal mehr etwas tiefer ins Detail gehen. Es braucht auch nur einmal diskutieren werden. orinocco kann schließlich nichts dafür, dass wir ihn nicht sofort verstanden haben.

    Die Bassdrum wird auch breiter, so dass ein möglicher Tomständer auch anders steht. Jede Konfiguration hat so seine ganz eigenen Tücken. Ich habe ein Rack-das ist auch nicht immer optimal. Musste selbst einmal zur Säge greifen.

    Eigentlich geht nichts daran vorbei sich das neue Set anzuschauen und mit eigenen Augen sehen, ob es passt oder nicht.

    Manchmal kann nur 1cm ein ganzes Universum sein und den Weg zum Verbandkasten notwendig machen, weil man mit der Hand irgendwo angeschlagen ist.

    Die 20" oder 22" sind der Durchmesser. Was soll ich da wohl für eine Differenz messen? Genau 2 Zoll wahrscheinlich.


    meine Toms sassen noch nie auf der BD Oberkante auf 12 Uhr oder Im Norden (N),

    da saß Allen falls der BD Mount.

    Alternativ stell mal nur ums extrem zu verdeutlichen ein Tom auf die ca. 10 Uhr Position (aufgeständert im (Snare)Korb daneben), oder messe dann da die Höhe bzw. den Höhenunterschied. ;)

    Ich verstehe was du meinst. Habe ich, wie du einen BD-Mount oder ein Tom an einem Ständer neben der Bassdrum hängen, dann mag deine Theorie vielleicht stimmen, weil man nicht den höchsten Punkt der Bassdrum als Maß nimmt. Jeder hat jedoch so seinen ganz individuellen Aufbau.

    Bei mir ist zwischen dem 10er, dem 12er Tom und Bassdrum (20") so gut wie gar kein Abstand. Dazu sitzt das 10er auch so ziemlich mittig über der Bassdrum und sogar fast direkt an der Kante. Was dazu führt, dass ich den höchsten Punkt annehmen muss.

    Ich habe zwar auch ein Rack, aber eine 22" Bassdrum (zufällig ist das andere Set mit einer 22er bestückt) kann ich da nicht so einfach mal eben drunter schieben. Würde ich mich jetzt nur auf das 10" Tom beschränken, dann wird es beim Wechsel auf 22" nahezu genau um diese Differenz von 2" höher hängen müssen.

    Und daran orientieren sich natürlich auch das 8er und 12er Tom. Bei etwas 5 cm Differenz würde ich wahrscheinlich noch nicht mal den Winkel der Toms ändern. Ein Wechsel wirkt sich bei jeden Aufbau nun mal ganz klar unterschiedlich aus.

    Da jeder so seine ganz individuellen Vorlieben hat, was die Größe der Bassdrum anbelangt, so gehe ich mal davon aus, dass man wohl mit jeder Größe irgendwie klar kommen wird. Ich mag eher kleinere Durchmesser. 20" wäre da schon oberes Limit. Eine 22" käme nur auf der linken Seite in Frage-da ist mir die Höhe egal. Liebäugle aber eher mit einer 20er oder sogar mit einer 18er. Da die Preise bei einem Hilite nun mal so sind wie sie sind, sind die Anschaffungskosten zur Zeit leider etwas außerhalb meines Budget.

    Ich denke das Drumset steht vor der Sauna-Direkt vor der Tür-das ist eine Glastür. Dieser Metallbügel scheint der Griff zu sein.

    Das wird wohl ein Vorraum sein, wo eine Dusche drin ist. So wie das Set steht, wird es schwer werden in die Sauna zu kommen.

    Da dort noch andere Dinge rumstehen, kann man es durchaus so sehen, dass man den Raum als Abstellraum genutzt hat.

    Die Dusche macht mir da schon eher Sorgen, die bringt, wie man sich vorstellen kann, auch ordentlich Feuchtigkeit in den Raum.

    Wird gut gelüftet, dann muss das nicht unbedingt ein Problem sein. Würde es jedoch nicht als optimal betrachten, wenn der Raum so genutzt wurde, wie es vorgesehen ist/war.

    Um die Becken würde ich mir eher weniger Gedanken machen. Eher um die Kessel. Felle runter und sich den Kessel genau anschauen.


    Ich hatte mal ein Kessel (siehe "Meine Snom) der war so oval, dass es unmöglich war diesen zu stimmen. Das Holz zeigte aber keine Merkmale irgendwelcher Einflüsse von Außen. Hab den Kessel einfach wieder rund gemacht und den Kessel dann zu einer Snare-Tom umgebaut.


    Wenn das Set dauerhaft hoher Feuchtigkeit ausgesetzt wurde, dann wird man es unter Umständen auch an der Hardware sehen. Da auch genau draufschauen, ob man Korrosion erkennen kann.

    Sind natürlich alles nur Vermutungen. Vielleicht war es der einzig frei Raum.

    Ich schließe mich auch den 2 Zoll mehr an.

    Du mochtest dir gerne ein neues Set kaufen. Wie soll das Setup denn aussehen? Wie sah es vorher aus?

    Ich spiele auf einem fast 30 Jahren alten Sonor. Zu der Zeit waren die Tomkessel relativ tief. z.B. mein 12" Tom ist 10" tief.

    Hatte auch eine kurze Zeit lang meine 13" Tom oben. Das war mir jedoch vom Durchmesser etwas zu wuchtig.

    Die etwas aktuelleren haben meist 8-9 Zoll-da sind die 2 Zoll mehr, an der Bassdrum, gar nicht mehr so schlimm

    Was darf man eigentlich unter einer "Lagerkannte" verstehen?

    Hab da zwar eine Vermutung, traue mich es aber fast nicht laut hinzuschreiben ;)

    30° Gratung.Entweder rundherum, also oben und unten oder die Gratung ist abgerundet

    Ich meine, wenn ich rum experimentiere und merke, dass kaum ein Groove gefühlt richtig passt, wie gehe ich dann vor? Gibt es sowas wie "Grundsatzregeln"... "wenn du dies und das Gefühl vermitteln willstm spiele dies und das?"

    Mochte dieses gerne noch mal aufgreifen. Grundsätzlich wurde gesagt, dass es keine Grundregeln gibt.

    Ich bin da jedoch ein wenig anderer Meinung.

    Eins vorweg. Habe ich schon viel gesehen, gehört und gespielt wird das durchaus mehr und mehr in den Hintergrund geraten, weil man es einfach aus dem Bauch heraus einfach spielt.

    Wenn ich diese aber noch nicht kann und noch nicht gelernt habe, dann gibt es doch diese kleinen Anhaltspunkte an denen ich mich erstmal grob orientieren kann. Setze ich Bassdrum, Snare und die HiHat in einem Takt an die eine oder andere Stelle, dann entfalten sie genau dort ihre Wirkung.

    Das sieht mir doch verdammt noch ein Muster aus, was ich mir anschauen kann und nichts zuletzt erstmal draufschaffen muss.

    Wenn mir jemand sagt-Spiel mal einen Groove in dem Stil XY dazu, dann weiß ich so in etwas was mich erwartet. Wenn ich noch nicht soweit bin, dann muss ich mir Infos besorgen.

    Ein erfahrener Schlagzeuger aus einem fremden Genre wird bestimmt auch aus dem Bauch heraus auf unbekannten Terrain spielen können.

    Ein Anfänge hat diese Erfahrungen aber noch nicht und muss sich diese erarbeiten. Vieles muss man auch erst lernen, um zu verstehen wie gewisse Dinge, miteinander kombiniert, funktionieren. Manchmal muss man da sehr strukturiert, beinahe sogar "mathematisch", an die Sache ran gehen.

    Ich muss Dinge auch erstmal koordiniert bekommen bevor ich anfangen kann den Groove/Pattern mit Emotionen zu füllen.


    Ich gehe heute immer noch genau nach diesen Prinzip vor. Das was man spielt kann durchaus sehr schnell an Komplexität zunehmen.

    Überspringe ich das einige Sachen dann komme ich nur damit weiter was ich mir bis dahin aufgebaut habe. Es gibt nun mal Grooves, die ich zunächst sehr mechanisch spiele und üben muss. Das auch über eine gewisse Zeit auch zu bleibt.

    Aber irgendwann platzt der Knoten und ich kann damit arbeiten und es so formen, wie ich es möchte.

    Das braucht Zeit, die man sich nehmen muss. Einiges spielt sich nun mal auch nicht nur auf der Basis eines einfachen Bumm-Schack ab.


    Wie sieht es zum Beispiel mit der HiHat aus? Bei manchen Sachen ist sie neben dem Beat auch wie eine Art Puls der sich durch den ganzen Song zieht.

    Es gibt da einige berühmte HiHat Pattern an denen man nicht so einfach vorbeikommt.

    z.B. Black Valvet, Everybody Wants To Rule The World (Noten+ Lernvideo) Und jeder spielt es irgendwie immer ein wenig anders.

    In einigen Genres spielt man die HiHat so und nicht anders. z.B. Rock

    Es gibt auch andere Beispiele, wo ich mir auch denke. Warum macht man das so?

    Geht doch auch viel einfacher King Kong Hab mich aber hingesetzt und den Grundgroove gelernt. So oft bin ich noch nie in Gedanken aufgestanden und schreiend ums Haus gelaufen, wie bei dem Teil.

    Nach einem halben Jahr spiele ich da nichts anderes mehr. Ich muss mich sogar dazu zwingen da nur 8tel auf der HiHat zu spielen.

    Auch, wenn ich das Endprodukt noch nicht erreicht habe, ist es genau das was das Stück erst interessant macht.

    Und das Schöne dabei ist, der Basis-Groove passt bei andern Songs auch wunderbar rein.

    Durch die vielen Synkopen wird es ein bisschen unübersichtlich, eine Harmonie entsteht nicht wegen der vielen Brüche, eine Schwere

    gelingt auch nicht wegen der Hektik

    Findest du? Die Bassdrum auf der "2und" und "3und" heben sich so ein bisschen gegenseitig auf. Beide allein gespielt schon eher.

    Kommt natürlich auch drauf an was man streng genommen unter einer Synkope versteht. Für mich ist eine Synkope eher sowas wie ein leichter Schluckauf bis hin zu einer Ohnmacht. Ist in dem Fall aber auch eine Frage der Betonung.

    Für mich rollt das Ding. Aber auf jeden Fall hektisch- Besonders, wenn man es richtig schnell spielt. Auch gerne mit der Bassdrum vorne auf beiden 8tel Noten. Habe den in meinem Heft unter Speed Boogie (260 bpm) stehen. Bei 180 habe ich dankend abgelehnt.

    #3 auch gerne bei langsamen Rock-Balladen. Wird auch "Amsterdam"-Groove genannt, Diesen Groove würde ich mit unterschiedlichen HiHat-Pattern probieren.

    #4 Rock`n-Roll und R&B. Studio-Rock sagt mir jetzt nichts.


    Trotz der ganzen Tips, die schon abgegeben wurden und noch kommen werden, ist es durch nichts zu ersetzen, es selber auszuprobieren. Die verschiedenen Grooves einfach zu verschiedenen Songs spielen.

    danyvet hatte mal eine Seite auf YouTube aufgezeigt, wo man sich einfache Tracks aus unterschiedlichen Genres raussuchen konnte.

    Kann die Seite gerne noch raussuchen-bin jedoch gerade nicht am Pc. Vielleicht ist jemand schneller ;)

    Meist wurde dabei auch die passenden Grundpattern eingeblendet an denen man sich grob orientieren kann. Dann einfach mal selbst was probieren und es einfach mal laufen lassen und das spielen was die in den Sinn kommt. Du kannst vielleicht auch mal schauen, wie Grooves aus anderen Genres dazu gespielt funktionieren, nur um mal zu sehen wie die wirken. Und ob man diese auch so modellieren kann, dass Genrefremde Grooves trotzdem gut klingen oder eben gar nicht funktionieren.


    Ein wirklich gutes Buch, wenn man gerne etwas Anleitung möchte.

    Udo Dahmen-Am Anfang steht der Groove.

    Deckt verschiedene Stile ab und zeigt auch gewisse Methoden und Ideen auf, wie man vom Einfache und Leichten zum Komplexen und Schweren kommt.

    Mach dir ein Fill-Inn Baukasten. Zu Beginn wirst du dich möglicherweise sehr daran orientieren, aber mit der Zeit immer mehr an Freiheit gewinnen.

    Schreib dir mal alle Möglichkeiten auf, die du auf dem 16tel-Raster spielen kannst. Mit einer, zwei, drei und vier Noten pro vierer Gruppe.

    Kannst natürlich auch einfach das Rhythmus-ABC nehmen. Einige hast du schon notiert.

    Dann die Frage-Soll es ein Fill-In sein oder ein Break sein?

    Habe dazu gerade eine Seite zu gefunden>>Fill-In


    Auch Rudiments, die du so fleißig übst, kannst du nutzen. Ich mag den die Herta-Figur sehr gerne. Auch die verschiedenen Paradiddle sind ganz nett.

    Auch mal die Subdivision ändern wäre möglich. Die Effekte die man damit erzielen kann sind da interessant>>beschleunigen oder entschleunigen.

    Auch 16tel durchgespielt mit Akzenten hören sich gut an. Pausen aber auch ;)

    Ich mag da die Gruppierungen in den Akzenten sehr gerne>>3er oder 7 und 4 Die Videos sind von JoP hier aus dem DF.

    Auf seiner Seite gibt es einiges was dich interessieren könnte Hier


    Timo war auch sehr fleißig 24 mit einen Streich oder etwas zur Herta-Figur.


    Wie man die Fill-Ins gestaltet ist auch abhängig davon was man gelernt hat. Auch die Kreativität ist gefragt. Wie oben angesprochen, wie setze ich meinen Baukasten zusammen? Ich denke, dass einen Ideen, die du dir selber ausdenkst und die von anderen, ausreichen werden, deine Songs gut klingen zulassen.


    Wie Grooves, Fills oder Breaks aussehen hängt vom Song ab, Musikrichtung spielt da auch eine Rolle. Wir hatten vor kurzen von der Essenz eines Songs gesprochen. Die kann sowohl von anderen Musikern abgeschaut werden, aber, was vielleicht noch wichtiger ist, auch eine ganz persönliche Note haben kann. Ich habe dazu mal was geschrieben Hier

    Ein sehr wichtiger Punkt den ich in diesen Beitrag auch erwähne ist >>>Der eigene Stil<<<

    Der ist sehr prägend und zeigt, wie du in einem Song klingst.


    Gibt es ein Schema? Irgendwie schon. Wie ein Groove aufgebaut ist, so wirkt er auch.

    Nimm mal deinen dritten Groove.

    Spiel ihn mal so, wie du ihn notiert hast und dann nimmst du mal die Bassdrum auf der 3 weg. Vergleiche den Unterschied.

    Oder spiel die HiHat nur auf den "Und". Diese kleine Änderung wirkt sich schon enorm aufs Ganze aus.

    Allein wenn du nur die HiHat variierst, kannst du schon einige Grooves kreieren.

    Auch wichtig ist die dynamische Spielweis-Laut vs. Leise.

    Ich schreibe es jetzt mal hier rein. Denke hier passt es besser.

    Es wurde in dem Thread von Ambitious viel gesagt. Einige gute Tipps sind dabei. Der Pool ist voll und das Angeln freigegeben. Prima.


    Würde dem eins vielleicht noch hinzufügen. Ich finde, dass man sein ganz individuellen Weg gehen muss/sollte.

    Darüber hinaus auch seinen eigenen Stil zu spielen finden. Welcher Musikrichtung man nun frönt ist völlig egal.

    Dabei solle man sich seine Lieblingsmucke mal genau anschauen.


    Bleiben wir doch mal bei Elvis. Rock'n'Roll muss mit seinem Namen wohl in einem Atemzug ausgesprochen werden.

    Was alles steckt nun im Rock 'n' Roll drin>>Jazz, R&B, Blues.

    Sein Gesangsstil umfasste Genres wie Rock, Pop, Country, Gospel und Blues.

    Wie facettenreich muss da ein Schlagzeuger sein? Wenn man es mal zeitlich sieht. Was waren es für Schlagzeuger, die bei der Geburtsstunde des Rock'n''Roll auf dem Hocker saßen?

    Stilistisch seinen Weg finden geht manchmal nicht, ohne dass man beim erlernen des Instruments das Eine oder Andere Genre mal besucht.


    Es wurde von der Essenz eines Songs gesprochen. Habe mir darüber mal Gedanken gemacht. Ist die Essenz eines Songs bei jedem immer gleich?

    Bei "Radar Love" wollte ich einen Swing Pattern spielen, was für jemand anderen möglicherweise undenkbar wäre.


    Dein Einwand mit diese Triole finde ich schon mal super. Du findest sie passend, dann hast du ja deine persönliche Essenz. Also etwas was auf jeden Fall da rein "muss". Die Tatsache, dass man es ohne Vorgabe dieser Noten möglicherweise so nicht gespielt hätte, könnte man jetzt diskutieren.

    Finde den Takt selbst gar nicht mal so uninteressant. Warum fehlt hier die Snare auf der 2? Das sollte man sich in dem Song mal ganz genau anhören.

    Die Triole auf dem "Und" nach der 4 ist ebenfalls schick. Beginnend mit der "Nichtführhand" hat man ein Rudiment drin.


    Diese Video lohnt sich mal anzuschauen

    Headroom

    Denn bspw. der 7er ist ja de facto kein 7er mehr wie beim open roll, sondern mindestens ein 10er. Und ich halte 3 oder mehr Schläge pro Armbewegung auch für nicht wirklich sauber und Praxisnah spielbar.

    Das Hauptproblem sehe ich immer darin, dass beides, Open oder oder Closed, so ziemlich gleich notiert werden.

    Beim Closed Roll kommt eben noch diese Besonderheit der Ausführung hinzu. Wer sich damit beschäftigen möchte, der muss gegenüber einem Open Roll noch einige andere Dinge beachten, damit es richtig gut klingt. Auch wenn die Schlagdichte und Häufigkeit zunimmt, wird die Bewegung im Handgelenk, gegenüber dem Open Roll, eher weniger.

    Man hätte da vielleicht den 7er Roll einfach weglassen und nur Closed Roll hinschreiben sollen, mit dem Zusatz 4er Wirbel. Dann wäre es klarer gewesen.

    Denn so wie ich das sehe spielt da die Anzahl der Bewegungen zwar noch eine Rolle, steht aber nur noch dafür wie man den Wirbel ausführt. Der wichtige Aspekt ist der gleichmäßig "gehaltene Ton". Um das zu bekommen muss man die Schlagdichte erhöhen-Triller-Schlag.

    In deiner Übung steht die 7 möglicherweise nur noch, weil man sich daran orientieren soll.

    Einige Trommler beherrschen das-wie lange man dafür üben muss? Keine Ahnung

    Ich übe das auch hin und wieder mal so nebenbei. Ist als Effekt mal ganz nett.

    Wieso verwirrt?

    Das mit dem 7 Stroke Roll sollte jetzt nur ein einfaches Beispiel sein, das ich genommen habe, weil es was Aktuelles war und zum Thema passte.

    Zum anderen kann es sich so jeder mal anhören und sich den Zusammenhang zwischen dem Single Stroke 4 und dem 7 Stroke Roll selbst klar machen. Wenn man genau hinhört, dann kann man den 4er sogar hören. Das war auch erst der Grund, wie ich drauf gekommen bin. Mir kam da bei der letzten Übung von m_tree etwas sehr bekannt vor. Wusste aber erst nicht warum. Habe mich dann hingesetzt und es mal auf geschrieben, um der Sache auf den Grund zu gehen. Bämm. da war es glasklar.


    So, jetzt könnten wir darüber noch debattieren, wann ein "Closed Roll" ein guter "Closed Roll ist.


    Ich weiß nicht wie es bei euch so ist.

    Manchmal kann es gut sein, wenn ein Thema mal so richtig bis ins letzte Detail durchgekaut wird. Auch wenn es bedeutet, dass man mal das Gefühl hat auf Leder rumzubeißen und es den Einen oder Anderen gehörig auf den Keks geht.

    Man selbst grübelt dann durchaus mal viel intensiver über eigentlich belanglose Sachen nach und stolpert selbst dann über neue Erkenntnisse.

    In diesem Fall haben wir erkannt, wie man sich einem 7-Stroke closed/open Roll mit Hilfe eines Single Stroke 4 erarbeiten kann.

    Falls dies jedem schon bewusst war, dann habe ich nichts gesagt

    Werfe den ersten Stick, wenn du es nicht mal versuchst hast mit m_tree mitzuhalten zu wollen ^^

    Und? Hat sich jemand mal ans Pad oder woran auch immer gesetzt und das Ding mit der 7 und der 4 ausprobiert? ;)


    orinocco

    Ich denke, dass sich diese Snare-Übungen durchaus auch auf andere Teile des Drumsets übertragen lassen.

    So ein geschlossener Wirbel kommt wahrscheinlich dennoch am besten auf einer Snare rüber.

    Wie wir jetzt wissen ist es auch nicht der einzige Wirbel um den Wind gemacht wird.

    Ich selbst bin eher der Single Stroke Typ.

    Einige, erklären einiges unterschiedlich, auf Viel - unterschiedlichste Weise, ich steig da einfach nicht durch.

    Ich denke mal, dass man in erster Linie schauen sollte was man eigentlich will. Wie möchte ich klingen? Was möchte ich spielen? Zu was möchte ich spielen?

    Dann gehe ich hin und frage mich. Wie mache ich das?

    Ich habe mir bezüglich des Open und Closed-Stroke Roll noch dieses Video angeschaut Open-Closed



    im Video des ist doch, teilweise schon wieder ein Triller, und was ist das dann wieder für ein Wirbel.

    Das ist der wovon wir die ganze Zeit Reden-Ein Closed Roll oder der geschlossene Wirbel.

    Kleiner Tipp>Wer danach sucht-gibt bloß kein "geschlossener Wirbel" ein, da kommt meist was medizinisches.

    "Closed Roll" und gut.

    Es geht hauptsächlich darum, dass die Schläge sehr dicht klingen und prasselnd klingen sollen. Daher war auch meine Frage, ob es da so eine Richtlinie gibt, bei welchem Tempo man wie viele Bewegungen ausführt.

    Habe gerade was interessantes dazu gelesen.

    Satz lautet siehe Text >>Jetzt wird es echt "spannend" ^^ Also hat die Wirbelaufteilung irgend was auch mit dem Tempo zu tun.

    Ich denke aber mal, dass man ihn erstmal spielen können sollte bevor man sich darüber Gedanken machen sollte. Zumal die gezeigte Übung mit der Aussage 4 statt 6 noch ein ganz anderes Thema beinhaltet.


    Manches verwirrt mch auch auf den ersten Blick. Ich schreib es mir dann einfach mal auf.

    z.B. m_tree´s 7-Stroke Closed Roll ist in seiner Bewegung, wenn man nur einzelne Schläge setzt und ich nicht ganz daneben liege, ein Singe 4-Stroke Roll.

    Ab wann welcher Geschwindigkeit ist denn ein Wirbel überhaupt noch ein Wirbel,

    oder nur mehr ein "Sticking", "nur" mehr ein Handsatz, eine Aneinanderreihung von Doppelschlägen und/oder Einzelschlägen.


    Wann ist ein Doppelschlag ein "Doppelschlag", oder eine Aneinanderreihung von Einzelschlägen.


    Wie lange dauert der "Zirkus" (Wirbel) wann wie lang, denn Überhaupt.

    Kommt drauf an von welchem Wirbel du sprichst. Beitrag #222 da habe ich zwei Links hinterlegt. Die erklären schon einiges.

    Der Wirbel geht solange wie der Bogen geht. Offen oder Mühle genannt wird so notiert wie geschlossen gewirbelt wird. Klingt aber anders und wird auch andes gespielt. Soll es ja auch.

    Beginnend auf der Note am Bogenanfang bis zur Note am Bogenende. Wobei diese Note der sogenannte Abschöag ist. Kann man betonen oder eben nicht. Manchmal geht von der nächste Note wieder ein Bogen weiter. Da wird der Wirbel weitergeführt. Jedoch setzt man da einmal kurz ab. Wie das aussieht weiß ich allerdings "noch" nicht-ist in Arbeit. ;)

    Würde gerne zu dem closed Roll (geschlossener Wirbel) ein oder zwei Fragen zur Disskussion stellen.

    Stickhaltung: Andes als beim Open Roll?

    Gelernt habe ich es so. Stick zwischen Zeigefinger, Daumen und Mittelfinger, die anderen Finger bleiben Draussen. Ich habe nur noch blasse Erinnerung daran, daher würde ich fragen. Wie macht ihr das?

    Sticking-wobei ich dies auf die Bewegung beziehe. Ab welchen Tempo spielt man es wie? Gehe ich z.B. mit dem Tempo soweit runter, so dass ein gleichmäßiger Klang bei einem zweier Wirbel, wie im Video zu sehen, nicht mehr funktioniert. Kann und "darf" man da auch zu einem 4er Wirbel übergehen. Natürlich immer darauf bedacht es locker gleichmäßig klingen zu lassen. Die zu wirbelnde Note soll geschlossen gespielt bis zur nächsten Note "gehalten werden. Andersherum, wie wäre es, wenn nur die letzten 16tel Note als Roll gespielt werden soll. Einer-Wirbel?

    In dem Video beim letzten Durchgang wird sogar ein 3er gespielt. Interessant wäre, wie das ausnotierz aussehen würde.

    Mir geht es eigentlich nur darum, dass oft gesagt wird "Es muss gleichmäßig klingen und locker gespielt werden". Es geht dabei auch nur um den geschlossenen Roll.