Beiträge von Lexikon75

    Claus Henssler sagt in einem Interview (Andi Rohde-Nachteile das OHP) etwas über Nachteile. z.B. Rimclick.

    Mit Rechts gespielt, bei tiefer gelegter HiHat und zu allem Überfluss auch noch viel zu nah an der Snare, ergibt sich nur eine Möglichkeit den Rim zu schlagen>links etwa auf 8 Uhr. Seine "Ausrede" nicht auf CH umzusteigen war, die HIHat mit einbinden zu können.

    Der Drummer von Jinjer spielt den Rimclick CH. Ansonsten, die HiHat OHP. Die HiHat auf ich nenne es mal Normalniveau".

    Das Ride steht, so weit ich weiß, rechts.

    Video dazu: Jinjer Achtung!!! Nicht erschrecken. Tatiana sieht nur so niedlich und harmlos aus. Sie beginnt auch sehr sanft an zu singen


    Wenn ich konsequenter OHPler werden würde, würde ich nie auf die Idee kommen die HiHat bis auf Snare Niveau abzusenken.

    Nicht falsch verstehen. Bei OHP hat man dazu die Möglichkeit. Und sieht man darin seinen persönlichen Vorteil, dann bekommt man meinen Segen dafür.


    Auch dieses ankippen der HiHat wäre nicht so meins. Wenn ich mich zur HiHat drehe, dann ist der Abstand linke und rechte Hand so ziemlich gleich. Auch ein Punkt, der mir wichtig ist. Auch der Höhenunterschied zwischen HIHat und Snare muss den Daten, die ich notiert habe, in etwa entsprechen. Ich muss irgendwie zwischen HiHat und Snare das Bottom-Becken von unten anspielen können.

    Und ja! Ich kann das aus vollem Galopp und ich mache das total gerne. Man hört zwar nur einen kleinen Unterschied-Auch nur dann, wenn man es weiß und genau hinhört.

    Ach wenn es klanglich nicht viel ausmacht, mache ich es einfach aus Spaß an der Freude. Und es kommt ein wenig mehr Bewegung rein.

    Ganz vielleicht macht es etwas aus, wie man im Ganzen spielt. Es ist ja in der Bewegung ein gewisser anderer Ausdruck da. Groovt es anders als wenn man gerade spielt? Wäre denkbar

    Oder die Sticks sind schon aus gepresstem Sägemehl. Wie Pellets > Pellwood

    Das was bei mir auf dem Boden landet würde man wahrscheinlich eher als geschrotetes Mehl bezeichnen. Habe es etwas übertrieben benannt, um zu verdeutlichen, dass es sehr feine Holzspäne sind. Bei Pellwood wird jeder Stick aus einem einzigen Stamm heraus gearbeitet. Da bleibt ne Menge Baum übrig-ein Preis den man für gute Qualität bezahlen muss. Der Rest wird einem als Brennholz mitgeliefert. Ein Paar Sticks bescheren einem gleichzeitig eine Winter lang ausreichend Brennholz. Nachhaltigkeit wird auch bei Pellwood groß geschrieben ;)


    So! Hier habe ich natürlich auch mal wieder total übertrieben. Das was jeder jetzt sofort gemerkt haben sollte ist, dass ich eigentlich nur gemeint habe, dass die

    Pellwoods aus Vollholz gefertigt sind und stark selektiert werden, um eine gute und gleichmäßige Qualität zu gewährleisten. Auch die Nachhaltigkeit kommt mit ins Spiel- für etwas weniger Geld bekommt man gute Sticks, die bei der Selektierung nicht ganz den Ansprüchen genüge getragen haben.

    Pellwood Hornbeam (Hainbuche) vs. Sonor Nr.8 Maple (Ahorn)

    Die Sticks von Sonor brachen ohne Vorwarnung einfach durch. Meistens im Nackenbereich oder wie auf dem Bild zu sehen spaltete sich der Stick.

    Die Pellwood´s haben einen sehr langen Nacken. Dort wird der Stick wahrscheinlich besonders durch die HiHat sehr beansprucht. Sieht man auch daran, dass vermehrt Sägemehl unter der HiHat liegt.

    Ich habe das Gefühl, dass die 3B Teile, trotz schwindenden Durchmesser, besser halten.

    Liegt es an der Qualität, Holzart oder gar an meiner Spielweise? Keine Ahnung. Ich finde die 3B Vintage seit langen ein bisschen gut.

    Die Stockspitze sieht bei dem Sonor noch fast wie neu aus. Die Vintage Hölzer zeigen da schon deutliche mehr Gebrauchsmerkmale auf.

    Auch auf die ganze Länge gesehen sehen die Pellwood deutlich schlechter aus-daher wundert es mich, dass sich noch nicht durch sind.


    Wenn ich mir den Faserverlauf anschaue, so sind diese beim Pellwood ziemlich gerade. Bei den Sonor sieht es so aus als wenn sie verdreht sind.

    Soweit ich mich erinnern kann, waren, die Sonor immer ein wenig gebogen, Den Rolltest haben sie dennoch bestanden.

    Jetzt nach den vielen Jahren haben sie ordentlich zugelegt-sind jetzt krumm wie ein Flitzebogen. Sie haben brav die vielen Jahre in meiner Sonor-Kiste

    auf ein mögliches Revival gewartet. Musste sie enttäuschen ;)

    Ich überlege gerade, was in meinem Fall linkslastiger ist CH oder OHP.

    Spiele ich CH hab ich meine rechte Hand mittig über der Snare und direkt vor meiner Nase. Die linke Hand auf der Snare geht tendenziell auch zu Mitte hin als etwas nach rechts. Somit ist eigentlich alles gut in Balance. Ganz wichtig, ich drehe meine Schulter mit dem Arm nur minimal nach links rein-eher nach vorne.

    Im Ganzen bin ich so gut in Balance.

    Ich hatte erwähnt, dass ich mit dem Oberkörper etwas nach vorne gehe. So bringe ich die linke Schulter, der rechten Schulter, auf einer Linie liegend, ein Stück näher.

    Bei OHP ist die Linke komplett auf der linken Seite-weiter als der rechte Arm dies nach rechts ausgleicht, da die Hand in Richtung Snare nach "rechts" geht.

    Dieses vermeintliche Ungleichgewicht ist zu vernachlässigen-zumal man selbst auch noch im Bewegung ist.


    Bei dem Thema Verspannungen am Schlagzeug weiß ich nicht wie ich das einordnen soll.

    Lange sitzendes Tätigkeit ist immer doof.

    Ich kann jetzt nur von mir sprechen.

    Für mich gibt es nichts besseres bei Verspannungsschmerz als Schlagzeug spielen. Ich kann auch Lockerungsübungen mache, aber am Set geht das auch. Lass ich die Sau raus, fühle ich mich danach wie der frische Morgen.

    Sich bewegen muss man ja. Ausholbewegungen, gerade beim langsamen, spiele einfach ein bisschen übertreiben. Standardübungen am Pad aufs Set übertragen und Meter machen.

    Gerade die Muskeln brauchen das. Muskelgedächnis wurde erwähnt. Fängt beim Beginn der Bewegung an und hört da auf wo die Bewegung stoppt. Darüber hinaus kann es schon wackelig werden.

    Warum zu Beginn erstmals mehr Weg gehen. Becken höher hängen oder etwas weiter weg.

    Genau wie mit der HiHat. Es muss nicht gleich der Sweetypoint sein.

    Bis ich dort war wo ich jetzt bin, ging einige Zeit ins Land-tja auch schmerzhaft, nicht nur für mich.

    Patter durchaus mal auf unterschiedlichen Instrumenten spielen z.B. den Groove (8tel) auf HiHat, Ride oder Kuhglocke begleiten. Mir ging der Wechsel von de HiHat aufs Ride nicht sofort wie gewohnt sofort leicht von de Hand. Hat ein wenig gedauert bis ich genau so locker das Ride spielen konnte. Zumal das Ride, beispielsweise bei Akzenten, auf der Glocke nochmal eine Ausbaustufe ist.

    Vieles optimiert sich auch von selbst. Man beginnt präziser und effizienter zu spielen.

    Wichtig dabei wäre, dass man sich viel bewegt und Dinge ausprobiert.


    hernimmt, sollte man beachten wie weit der Hihat Ständer zu ihm geneigt ist.

    So kann man auch die Distanzen verringern. Er spielt die HiHat auch auf seine individuelle Weise. So seitlich über den Rand über die Becken hinweg quasi auf der anderen Seite

    Ich habe meine HiHat-Snare-Körperposition ganz bewusst gewählt. Meine Hüfte und Oberkörper ist gerade nach vorne gerichtet. Würde ich eine Linie vor mein Schlagzeug malen, sitze ich exakt parallel dazu. HiHat-und Bassdrum-Fuma bilden ein "V". Eine gerade Linie von der Mitte des Hocker durch die Mittelpunkt der Snare gezogen, steht im rechten Winkel zu der imaginären Linie vor meinem Schlagzeug.

    Wenn ich auf der HiHat spiele drehe ich mein Oberkörper nicht. Ich kann aus dieser Haltung aus-nennen wir es mal Grundposition-problemlos HiHat und Snare bedienen.

    Das einzige was ich vielleicht erwähnenswert ändere ist, dass ich ein wenig mit dem Oberkörper nach vorne gehe.

    Wirklich nur ganz minimal. Dazu drehe ich mein Arm nach vorne weg, so dass die Snare für die rechte Hand frei ist (siehe Selfie)


    Zur Fußposition-Ich spiele zur Zeit keine Doppelbassdrum-Fuma. Die HiHat-Fuma ist dafor ein bisschen ein Ersatz. Daher ist sie, gespiegelt, fast genau wie die Bassdrums-Fuma positioniert. Nur etwas nach links versetzt, weil ich den Platz für eine zweite Bassdrum-Fuma frei gelassen habe.

    Auf dem Foto habe ich, zur besseren Veranschaulichung, meine Alte neben die HiHat gestellt.


    Bei den Bildern, die ich gemacht habe, fallen mir doch gleich drei Dinge auf.

    1. Die HiHat kann wegen dem 8-Zöller gar nicht weiter nach rechts.

    2. Ich muss unbedingt neue Birdseye-Fotos machen. Hat sich doch einiges getan.

    3. Endlich mal aus den Puschen kommen und die neue Lampe installieren, die seit zwei Wochen neben meiner Rumpelkiste liegt.


    Darüber hinaus kann man nach eine weitere Frage klären. Wie ist in dem Zusammenhang dazu mein Ride positioniert?

    Auch dies überließ ich keineswegs dem Zufall.

    Aus der HiHat-Position heraus brauche ich meinen Arm, so wie er ist, nur nach rechts drehen und spiele auf dem Ride weiter. Ich meine sogar, dass auch die Höhe so ziemlich gleich ist. Auch hier brauche ich meinen Oberkörper nicht zudrehen.

    Man könnte jetzt meinen ich habe ein Stock inne. Ich bewege meinen Oberkörper natürlich schon. Man geht ja schließlich mit der Musik auch ein wenig in Phase.

    Das mit dem Stock ist aber gar nicht so weit hergeholt. Ich habe schon darauf geachtet, dass meine Arme/Schultern den Weg machen.

    Mein 14" Tom steht rechts etwas hinter mir-da muss ich mich natürlich ein wenig drehen.


    Fazit: Ich denke ich habe für mich persönlich die perfekte HiHat-Position gefunden und komme gut klar damit.


    Messdaten lügen nicht:

    Ich > 181cm

    Hocker > 54cm (sitze auf der Kante)

    Snare (14") > 69cm (Boden/Spannreifen)

    HiHat (15") > 85cm (Boden/Beckenkante)

    Hocker-Snare > 56cm (Mitte/Mitte)

    Hocker-HiHat > 84cm (Mitte/Mitte)

    HiHat-Snare > 48cm (Mitte/Mitte)

    Ach, Mist, ich habe das auf das Set von panikstajan bezogen.

    Macht nichts. Ist eben die kleine Schwester ;)

    Meinst du, in etwa, so?

    Jeep. Bei dir ist es ähnlich wie bei Bealdor. Ich schaue meist zuerst auf die Fußmaschine. Ich habe auch die Falcon. Da der Rest in etwa genau so aufgebaut ist, wie bei mir, verriet mir erst der zweite Blick, dass ich nicht mein Set vor Augen hatte. Dieser Vorgang spielt sich natürlich innerhalb Bruchteilen von Sekunden ab.

    Gemerkt habe ich es daran, nachdem ich mein Blick auf die andere Seite wandern lies. Tja-Ich habe keine Doppel-Fuma ;)


    Respekt wer es selber macht.

    Ob jetzt mit einer Oberfräse oder mit einer Feile. Wobei ich mich bei jemanden an der Feile doch zu einer tiefen Verbeugung hinreißen lassen würde.

    Mit einer Oberfräse habe ich mich einmal an einer Gratung probiert. Allerdings habe ich dazu einen alten Kessel von meinem Dixon (ca. Anfang der 90er)

    genommen. Sah gar nicht mal schlecht aus. Ein bisschen mit Schmiergelpapier nachgearbeitet und fertig.

    Ich habe das allerdings mit der Oberfräse in der Hand gemacht. War eine etwas wackelige Angelegenheit, aber mit ein bisschen Übung durchaus machbar.

    Konnte mich in dem Fall auch richtig austoben.

    Bei dem Umbau meiner 13" Tom habe ich allerdings Profis die Gratung machen lassen, da ich eine runde Gratung haben wollte. Das stelle ich mir noch eine Ecke schwieriger vor. Aber bestimmt auch machbar. Bei den Verstärkungsringe wäre jedenfalls mit Sicherheit eine ordentlich Packung Ausdauer von Nöten gewesen ;)

    Da die Trommel sich eh schon in Profihand befand waren mir es die "paar" Euro wert. Als ich die fertige Trommel dann in der Hand hatte habe ich schon nicht mehr drüber nachgedacht.


    Deine Arbeit sieht jedenfalls richtig toll aus. Mein Respekt davor hast du dir sicher.


    Bei mir kommt immer die Frage auf, warum manche Trommeln gerade wenn es um die Gratung geht manchmal schon auf den ersten Blick nicht in Ordnung sind. Einfach mal ne Lampe auf einem planen Untergrund in die Trommel reinzuhalten kann doch nicht schwer sein.

    Vielleicht liegt>>>Hier<<< die Antwort dazu

    Egal welche bisher aufgezeigte Variante man nimmt, sie funktionieren alle.

    Ich habe von 8" bis 16" (in 2" Schritten) nur Hänge-Toms.

    16" war nie ein Problem, diese an ein Beckenständer zu hängen.

    Beckenständer stehen stabiler als man denkt. Da es ein "Floor-Tom" ist, wird es wahrscheinlich auch sehr tief hängen, somit geht der Schwerpunkt sehr weit nach unten. Ich habe dazu ein Beckenständer mit Galgen, damit ich etwas flexibler in der Auswahl der Beckenposition war.

    Ist das Setup, wie in deiner Galerie zu sehen, noch aktuell? Auf dem einen Bild hast du dein Ride-Becken, im Hinblick auf das Tom, etwas nach links versetzt aufgehängt. Wenn du das so mit einem Beckenständer machst, dann hält sich das Ganze ein wenig in der Waage.

    Der Halter an dein Tom kann in dem Fall ja genutzt werden. Den Beckenständer muss man natürlich haben. Da muss man ein bisschen im in den einschlägigen Shops rumstöbern-da wird man bestimmt was finden.


    Ich habe gerade vor kurzen meiner Snare-Tom Beine verpasst. In dem Fall habe ich lange drüber nachgedacht, weil man schnell in die Lage kommt es zu verbasteln. Ein Zurück gibt es nun mal leider nicht. Aber ich wollte einfach mehr Flexibilität und so wagte ich den Schritt. Ein bisschen "Knoff-Hoff" wurde mir ja in die Wiege gelegt. War auch gar nicht teuer.

    Tom mit neuen Beinen

    Mich würde das tatsächlich interessieren. Kriegst du denn einen Shuffle bei über 100 bpm sauber gespielt?

    Ja das bekomme ich hin. Wenn du hier jetzt die HiHat meist, so spiele ich sie ähnlich wie du. Da ich meine Snare ein bisschen weiter weg stehen habe, geht mein Arm ein Stück weiter nach Außen. Die HiHat spiele ich auch ein wenig weiter oben an. Wenn ich diese Arm-Position beibehalte und auf den Ride (rechts) spiele, den Arm also nach rechts schwenke, dann kann ich in der Arm-Position so einfach auf dem Ride weiterspielen.

    Aufs Ride wechseln und hoffen, dass es besser wird? Muss man ausprobieren.

    Je nachdem wie man Cross spielt hängt die Schulter eigentlich locker runter. Auf dem Ride eher nicht.

    Je nachdem wo das Ride hängt, muss man mehr oder weniger das ganze Gewicht von dem Arm halten. Wenn man auch noch weniger Ride gespielt hat, dann wird es erst etwas "mühsamer". So war es bei mir jedenfalls. Spielt man CH-Noch enger den Arm an den Körper bekommt man nicht.

    Nacken und Schulter sind immer blöd. Lernen die gezielt zu entspann, wenn der Unterarm in Bewegung ist. Stichwort: autogenes Training

    Ein starker Rücken ist auch so ein Thema. Rumpfmuskulatur, Tiefenmuskulatur. Je mehr man da tut desto weniger "leiden" andere Muskeln.

    Sitzt man eventuell nicht optimal. Das HiHat nur um wenige Zentimeter verrücken und gar etwas anders anspielen wirken manchmal auch schon Wunder.

    Wie ich die HiHat spiele, da bekommen andere von zusehen schon einen Krampf ;)

    Wahrscheinlich muss ich mehr üben und mich in Mini-Schritten dem schnelleren Tempo annähern. Dann kommt aber wieder dieser Faktor "Ungeduld" dazwischen. Die 100 wächst sich allmählich zu einem Angstgegner beim Shuffle aus.

    Ich denke mal das Hauptproblem ist das Prinzip von Anspannung und Entspannung was nicht funktioniert bzw. nicht so gut.

    Intervalltraining ist da gut. Bedeutet: Tempo anziehen bis es anfängt zu krampfen- noch ein bisschen halten und dann biss zu einem Tempo zurück, wo man gut entspannt spielen kann. Nicht aufhören zu spielen. Halbieren ist da ganz gut. Wenn es nicht gerade um shufflen geht, kann man auch durch die einzelnen Subdivision hecheln. Wichtig dabei ist, dass der Bewegungsablauf der gleiche bleibt. Auch wenn man schneller spielt, darf man da nicht von abweichen,

    Wenn das passiert, sofort runter mit dem Tempo. Die Technik muss stehen.

    Man kann auch hingehen und eine andere Technik probieren. Nicht jede Technik liegt einem.

    Trainiere auf dem Pad. Was du dir da erarbeitest überträgst du dann aufs Set. Es gibt eigentlich keine entspanntere Haltung wie auf dem Pad.

    Bin bisher mit dieser Methode gut gefahren. So entgeht man auch dem Faktor "Ungeduld" ein bisschen. Du bist in Aktion und läufst, wenn auch nur für einen Moment, deinem Angstgegner vor der Nase rum. Macht ein gutes Gefühl. Du wirst merken, dass du immer länger die Nase vorne haben wirst.

    Simon Phillips hat ein neues Video zu dem Thema rausgebracht. Der Grund für seine Umstellung sollte bekannt sein. Interessant finde ich was er im Zusammenhang über die Leadhand sagt (6;27)


    Das beim Umschalten auf OHP auch mal einem Fehler unterlaufen, weil der Kopf kurz in die alte gewohnte Spielweise verfällt,

    passiert also nicht nur mir (8;21) Man muss halt nur eine gute Ausrede parat haben ;)



    Ich empfinde die Haltung meines linken Armes auf der Hihat als spürbar unkomfortabler.

    Das Empfinden hatte ich zu meiner Anfangszeit beim Wechsel aufs Ride-Becken (rechts) auch. Dieses sich öffnen fühlte sich total komisch an. Daher mochte ich des Ride erst überhaupt nicht. Erst als ich anfing mit dem Ride-Becken zu arbeiten, kam so langsam das Gefühl, dass ich den Wechsel aufs Ride "cool" fand. Ich würde sogar sagen es war erst total unnatürlich so zu spielen. Was natürlich Blödsinn ist.

    Man wird aber quasi aus seiner engen Spielweise, wie beim CH raus gerissen.

    Immer davon zu sprechen OHP wäre die natürlichere und logischere Spielweise nicht ganz richtig>>mein persönliches Empfinden (siehe dazu #60)

    Die Möglichkeiten, die man bei OHP erlangt sind einleuchtend. Daher hab ich auch schon lange eine HiHat auf der rechten Seite.

    Außerdem eine ordentliche Geschwindigkeitsüberschreitung innerorts. Diese Bescherung kommt aber erst noch…

    Oje...Würde da auf jedenfall auf Qualität des Fotos achten. Bei den Preisen kann man das erwarten ;)


    Ich hab mir dieses Jahr selbst ein Geschenk gemacht.

    Meine Snom bekommt jetzt Beine. Die Gummifüße haben es zwar nicht mehr rechtzeitig unter den Baum geschafft, aber sobald die Feiertage vorbei sind lege ich schon mal mit der Arbeit los..


    Mattmatt danke fürs Video..

    Jetzt die Kurve kriegen zum Schlagzeug spielen. Das Schlagzeug war gekoppelt an der Entstehung der Musik an sich. Viele neue Genres entstanden und das Schlagzeug wuchs mit. Trommeln gab es auch schon früher, aber das Schlagzeug ist nun mal ein zusammengewürfelter Haufen von unterschiedlichen/verschiedenen/mehreren Instrumenten. Das da nicht gleich auf Anhieb alles ergonomisch bzw. aus heutiger Sicht logisch von statten ging sollte klar sein. Aber wenn man es genau betrachtet war da gar nichts unlogisch bei. Shawn erklärt es in dem Video ganz gut.


    Ich könnte noch viele Beispiele nennen, warum heute Dinge einfach besser funktionieren bzw. einfach anders sind,,,,,,

    Was alle gemeinsam haben, die anfangen, ist, dass jeder erstmal die Sticks in die Hand nehmen muss und anfangen muss zu trommeln.

    Mehr braucht es erst mal nicht. Ob OHP oder CH steht doch erstmal gar nicht auf dem Plan oder besser noch-es sollte noch nicht auf dem Plan stehen.

    Wenn ich Shawn richtig verstanden habe ist es vom Aufwand gar nicht so viel mehr beides zu lernen. Ich finde, sich gleich zu Anfang für eins zu entscheiden zu müssen, eher für nicht optimal. Offen für alles sein ist doch genau wovon jeder immer spricht.

    Warum sollte ich mir als Anfänger den Stress machen mich für eine Seite entscheiden zu müssen? Zumal man wahrscheinlich nicht gleich mit einem Groove anfangen wird.


    Mal ne andere Sache. Warum sollte OHP im Gegensatz dazu ergonomischer sein obendrein auch noch natürlicher? Ich breche mir kein Zacken aus der Krone meine links stehende HiHat mit Rechts zu spielen.

    Natürlich kommt es drauf an wo man seine HiHat-Fuma parkt.

    Meine Spielehaltung ist so natürlich wie man sich nur denken kann. Ich habe meine Hände direkt vor meiner Nase, was soll da unnatürlich sein?

    Für jemand anderes mag die Haltung, so wie meine, ganz unmöglich sein so zu spielen, aber ich bin nun mal ich. Ich finde OHP in manchen Situatinen praktischer, aber auch nur dann. Ergonomischer eher weniger als CH


    Nachtrag: Geschichte des Schlagzeugs

    Ich bin mal etwas auf Entdeckungsreise gegangen. Mich hat mal interessiert wie meine Rumpelkiste hergestellt wurde.

    Sonor 1990s


    Die Felle von Sonor habe ich auch gespielt. Mein 8" Tom hält heute noch eisern an dem XP-Thin fest. Das Reso musste ich leider noch 25 Jahren tauchen, weil des Fell an der Gratung rissig war. Das Schlagfell ist frisch wie aus dem Laden ;)


    Vieles erkenne ich aus dem Video wieder. Dinge auf den ich mal gespielt habe und heute noch spiele.