Denn bei schnellem Spiel verändert sich der Bewegungsablauf nicht unerheblich. Der Bewegungsablauf bei Doppel Stokes beispielsweise ist bei einer Geschwindigkeit von 180 nun mal ein anderer als bei 80. mit
Diese Aussage finde ich sehr interessant. Wie ändert sich der Bewegungsablauf bei dir bei höheren Geschwindigkeiten?
Ich habe vor etwa einem Jahr angefangen eine neue Schlagtechnik zu lernen. Ich bin da sozusagen mit "Standbildern" angefangen.
Anders war es überhaupt nicht möglich den exakten Bewegungsablauf zu lernen. Ich bin zwar noch nicht da wo ich hinwill, aber es läuft schon ganz gut.
Allerdings ist der Bewegungsablauf bei hohen Geschwindigkeiten genau so wie bei langsameren. Wie soll ich denn etwas erlernen, wenn ich, je schneller ich spiele, den Ablauf ändere. Dann ändert sich schlicht die Schlagtechnik.
Zum Thema Speed. Wie soll ich etwas auf Geschwindigkeit trainieren, wenn ich durch schwerere Sticks langsamer machen muss.
Was allerdings stimmt ist, dass ich durch das Trainieren der intermuskulären Koordination durchaus schneller werden. Aber auch nur, weil sich meine Koordination verbessert hat. Will ich schneller werden, dann muss ich, verdammt nochmal, mein Muskel auch darauf trainieren.
Auch wenn ich mich wiederhole. Jeder Mensch hat verschiedene Arten von Muskelfasern. Schnell und langsam arbeitende (Es gibt da auch noch Unterteilungen, aber die lasse ich jetzt mal weg) Spiele ich langsam, wie z.B. mit schwereren Sticks, dann trainiere ich nun mal nicht die schnellen Muskelfasern.
Möchte ich 8tel schnell und kraftvoll spielen, so muss ich überlegen wie ich da hinkomme. Da wird ein Training mit den Iron-Sticks und mit leichten Sticks für den Speed möglicherweise von Vorteil sein. Beides geht da Hand in Hand.
Jetzt mal im Ernst. Wenn ich mich ernsthaft mit der Materie beschäftigen möchte, dann muss ich doch so ungefähr wissen wie mein Körper tickt.
Trainiere ich meine Jungentruppe, dann muss ich schon wissen, wie ich was bei den Jungs und Mädels erreichen kann.
Ein Beispiel: Anspringen einer Stufe. Zum einen muss ich etwas gegen den Wackelpudding in den Armen unternehmen, aber im gleichen Zuge auch die Schnellkraft nicht außer acht lassen. Fürs trainieren schneller Kraftentfaltung stelle ich mich auf mein Fahrrad und nicht aufs Motorrad.
Was mich zu der Frage führt. Kann es vielleicht sogar sinnvoll sein, eher mit leichteren Sticks auf Geschwindigkeit zu trainieren?
Einen positiven Einfluss, mit den Iron-Sticks zu spielen, möchte ich jedoch nicht ausschließen.
Ich beschäftige mich mit nur ein sehr kleinen Teil der Materie. Aber schon in einem Umfang den ich brauche.
ich denke nicht, dass es Probleme gibt, wenn man diese Sticks so anwendet, wie es vorgesehen ist, nämlich nur ein paar ganz wenige Minuten. Wenn man da ne Stunde mit denen herumhämmert, klar, dann wirds bald Sehnenscheidenentzündungen geben.
Das ist genau das hüpfende Komma. Wenige Minuten reichen da völlig aus. Dies aber dann regenmäßig. Ob es gleich die ganz schweren sein müssen, könnte man diskutieren.
Sehnenscheidenentzündungen: Wenn man sich ausreichend aufgewärmt hat und die Bewegungsabläufe sauber ausführt, dann minimiere ich die Gefahr schon erheblich. Was natürlich auf jedenfalls passieren wird, wenn ich es übertreibe, zu mindestens am Anfang ( hier, wenn es geht, nicht ohne Anleitung), dass einem die Muskel danach wehtun oder es durchaus in einem Krampf enden kann.
15 Minuten open-closed Technik bei 200 bpm habe ich beim ersten mal, am Tag danach, deutlich gespürt.