Beiträge von Lexikon75

    Denn bei schnellem Spiel verändert sich der Bewegungsablauf nicht unerheblich. Der Bewegungsablauf bei Doppel Stokes beispielsweise ist bei einer Geschwindigkeit von 180 nun mal ein anderer als bei 80. mit

    Diese Aussage finde ich sehr interessant. Wie ändert sich der Bewegungsablauf bei dir bei höheren Geschwindigkeiten?

    Ich habe vor etwa einem Jahr angefangen eine neue Schlagtechnik zu lernen. Ich bin da sozusagen mit "Standbildern" angefangen.

    Anders war es überhaupt nicht möglich den exakten Bewegungsablauf zu lernen. Ich bin zwar noch nicht da wo ich hinwill, aber es läuft schon ganz gut.

    Allerdings ist der Bewegungsablauf bei hohen Geschwindigkeiten genau so wie bei langsameren. Wie soll ich denn etwas erlernen, wenn ich, je schneller ich spiele, den Ablauf ändere. Dann ändert sich schlicht die Schlagtechnik.


    Zum Thema Speed. Wie soll ich etwas auf Geschwindigkeit trainieren, wenn ich durch schwerere Sticks langsamer machen muss.

    Was allerdings stimmt ist, dass ich durch das Trainieren der intermuskulären Koordination durchaus schneller werden. Aber auch nur, weil sich meine Koordination verbessert hat. Will ich schneller werden, dann muss ich, verdammt nochmal, mein Muskel auch darauf trainieren.

    Auch wenn ich mich wiederhole. Jeder Mensch hat verschiedene Arten von Muskelfasern. Schnell und langsam arbeitende (Es gibt da auch noch Unterteilungen, aber die lasse ich jetzt mal weg) Spiele ich langsam, wie z.B. mit schwereren Sticks, dann trainiere ich nun mal nicht die schnellen Muskelfasern.

    Möchte ich 8tel schnell und kraftvoll spielen, so muss ich überlegen wie ich da hinkomme. Da wird ein Training mit den Iron-Sticks und mit leichten Sticks für den Speed möglicherweise von Vorteil sein. Beides geht da Hand in Hand.


    Jetzt mal im Ernst. Wenn ich mich ernsthaft mit der Materie beschäftigen möchte, dann muss ich doch so ungefähr wissen wie mein Körper tickt.

    Trainiere ich meine Jungentruppe, dann muss ich schon wissen, wie ich was bei den Jungs und Mädels erreichen kann.

    Ein Beispiel: Anspringen einer Stufe. Zum einen muss ich etwas gegen den Wackelpudding in den Armen unternehmen, aber im gleichen Zuge auch die Schnellkraft nicht außer acht lassen. Fürs trainieren schneller Kraftentfaltung stelle ich mich auf mein Fahrrad und nicht aufs Motorrad.

    Was mich zu der Frage führt. Kann es vielleicht sogar sinnvoll sein, eher mit leichteren Sticks auf Geschwindigkeit zu trainieren?

    Einen positiven Einfluss, mit den Iron-Sticks zu spielen, möchte ich jedoch nicht ausschließen.


    Ich beschäftige mich mit nur ein sehr kleinen Teil der Materie. Aber schon in einem Umfang den ich brauche.

    ich denke nicht, dass es Probleme gibt, wenn man diese Sticks so anwendet, wie es vorgesehen ist, nämlich nur ein paar ganz wenige Minuten. Wenn man da ne Stunde mit denen herumhämmert, klar, dann wirds bald Sehnenscheidenentzündungen geben.

    Das ist genau das hüpfende Komma. Wenige Minuten reichen da völlig aus. Dies aber dann regenmäßig. Ob es gleich die ganz schweren sein müssen, könnte man diskutieren.

    Sehnenscheidenentzündungen: Wenn man sich ausreichend aufgewärmt hat und die Bewegungsabläufe sauber ausführt, dann minimiere ich die Gefahr schon erheblich. Was natürlich auf jedenfalls passieren wird, wenn ich es übertreibe, zu mindestens am Anfang ( hier, wenn es geht, nicht ohne Anleitung), dass einem die Muskel danach wehtun oder es durchaus in einem Krampf enden kann.

    15 Minuten open-closed Technik bei 200 bpm habe ich beim ersten mal, am Tag danach, deutlich gespürt.

    An sich finde Ichs nicht ganz blöd, aber jemand der vorrangig Funk, Jazz, Hip Hop oder sowas spielt wird vermutlich weniger Sinn darin sehen.

    Warum sollte das so sein?

    Es geht in erster Linie nicht um Kraft, sondern um Koordination.

    Gerade in Musikstilistiken, die du auzählst, trifft es doch am meisten zu. Laut und Leise präzise zu spielen bedeutet extreme Kontrolle. Du musst dir vorstellen, dass du mit Sticks spielst, die vielleicht gerade mal so schwer sind wie ne Tafel Schokolade.

    Du nutzt nur ein Bruchteil deiner Kraft. Also nur ein Bruchteil des Muskels wird genutzt und trainiert. Jetzt nimmst du ein etwas höheres Gewicht und führst die gleiche Schlagbewegung aus, die du ein paar Sekunden lang ohne Unterbrechung wiederholst. Unter Umständen wirst du feststellen, dass dein Arm anfängt ganz leicht zu zittern. Hat jetzt nichts mit Überlastung zu tun, sondern mit der intermuskulären Koordination, weil jetzt mehr Muskelfasern die Bewegung ausführen müssen. Wenn du dies mehrmals wiederholst, dann wird die Bewegung immer flüssiger werden. Kräftiger wirst man dadurch jedoch eher nur bedingt.


    Ich bin immer noch der Auffassung, dass schnelles Spiel eine Frage des optimierten Bewegungsablauf ist und nicht von Kraft.


    Und das Problem bei diesen schweren Sticks, ob es nun diese sind oder die andern vorgestellten mit 470 g pro Stück, ist einfach, dass ich exakt das, was ich eigentlich üben will (und für den dieses Dings vorgeben, eine Hilfe zu sein ) nicht üben kann:

    Nimm doch in diesem Kontext die Kraft raus. Wie ich in meinen vorherigen Beitragen schon andeutete, dass es eigentlich nicht um mehr Kraft geht, sondern um das optimieren eines Bewegungsablaufes. Schnelleres spielen hat das Üben mit diesen schwereren Sticks erstmal nicht zu tun.

    Wird sich aber nach meiner Meinung später auf das trainieren auf Geschwindigkeit denoch positiv bemerkbar machen.

    Was ich jedoch etwas problematisch erachte ist, dass die etwa 500g schweren Sticks nicht für jeden optimal sind. Daher würde ich besser finden, dass man zwischen mehreren unterschiedlich schweren Sticks wählen kann. Frage ist jetzt was ist für den einzelnen nun optimal um das Maximum herauszuholen.


    anschließend sofort mit Sehnenscheidenentzündung zum Orthopäden bewegen.

    Genau da sehe ich auch das Problem. Da wird etwas auf den Markt geworfen, was erstmal vielleicht ganz toll ist, aber eben auch nicht.

    Will man Joggen gehen, dann sollte man sich Laufschuhe zulegen. Aber nicht jeder ist nun mal gleich. Ich habe mir einfach Schuhe aus dem Regal genommen und die Quittung mit 6 Wochen Zwangspause erhalten. Danach bin ich zum Experten gegangen und der sagte, dass meine Schuhe für mich total verkehrt waren. Genau so sehe ich das mit den vorgestellten Sticks auch. 100g mehr als die eigenen Sticks sollten vielleicht schon ausreichend sein.

    Auf Ausdauer zu trainieren ist in diesem Zusammenhang ein ganz anderes Thema und sollte getrennt davon trainiert werden.

    Wie? Was soll ich sagen. Mein Beitrag ist doch schon so lang :/

    Ich weiß nicht genau, warum das so ist, vermutlich hilft das Gewicht den Fingern die Bewegung zu lernen? Keine Ahnung, warum, aber es wirkt.

    Ich denke, dass hat was damit zu tun, dass der Körper bei länger anhaltenden Bewegungen sich auf das Gewicht einschießt. Bedeutet der Körper, in diesem Fall der Muskel, optimiert sich. Nimmst du schwerere Sticks dann aktivierst du mehrere Muskelfasern. Nennt sich intermuskuläre Koordination.

    Leichtes Gewicht: Wenige Muskelfasern werden durch Nervenimpulse angesprochen. Bedeutet auch, dass weniger Muskelfasern die Bewegung kennenlernen.

    Schweres Gewicht: Viel mehr Muskelfasern werden stimuliert, die Bewegung auszuführen.

    Jetzt bitte nicht mit Baumstämmen üben ;) Es gibt ein bestimmten Prozentsatz an Zusatzgewicht der optimal ist. Wie der ist, weiß ich nicht.

    Da müsste man z.B. jemand Fragen der Sprinter trainiert.


    Man könnte auch hingehen und sagen-man trainiert mit etwas mehr Gewicht, dass Nerv-Muskel Zusammenspiel.

    Ist jetzt sehr Laienhaft dargestellt. Bin schließlich auch einer.

    Daher hast du das Gefühl, dass es danach leichter und besser läuft.

    Ich bin da ehrlich und könnte jetzt nicht sagen, wie man so ein Training optimieren kann, damit man nachhaltig etwas davon hat.

    Wäre aber mal interessant etwas darüber zu erfahren.


    Auch mal wichtig wäre. Was bedeutet ich trainiere etwas und was bedeutet ich übe etwas?

    Was hat welche Auswirkung?

    Ich trainiere: Ich setzt einen höheren Reiz(im Gegensatz zum üben), damit eine Körperanpassung stattfinden kann.

    Ich übe: Verbesserung der motorischen Fähigkeiten.

    Was bedeutet das jetzt für uns Trommler? Möchte man schneller werden, dann muss man trainieren gehen ^^

    Die Musikpolizei wird mir dafür bestimmt sofort einen Strafzettel verpassen. Aber egal.

    Ich nehme ein Geschwindigkeit oberhalb meine Komfort-Zone. Also, da wo es eigentlich schon unrund läuft und setze dann noch etwas drauf.

    Jedoch nicht so hoch, dass man bereits nach 10 sec die "weiße Fahne" schwenken muss. So etwa 5 min sollten es schon werden.

    Auch wenn es holpert, dranbleiben und durchziehen. Sind ja beim Training und nicht beim üben.

    Also ihr wisst ja, was ich spiele. Welche Snare würde als Side Snare in mein Setup passen? Habe z. B. schon daran gedacht, eine 13er Sonor Vintage oder gar die Benny Greb in 13 dazuzustellen. Oder besser was klassisches von Ludwig in Metall? :/

    Ich habs nicht so mit Snares.

    Eine Snare die in dein Set passen würde kann ich dir nicht empfehlen.

    Momentan ist es hip eine Tom mit einem Snare-Teppich aufzumotzen.

    Normaler Tomsound mit Teppich geflüstert.

    Da kann man z.B. eine Tiefe Tom (13") nehmen oder eine hohe Tom (10").

    Viele nehmen als Side Snare eine sehr tief gestimmte Snare. Jojo legt sich ein Metalring auf die Snare, Benny legt sich ein zweites Fell drauf, auch ein Hantelgewicht nahm schon mal Platz auf dem Schlagfell..der Phantasie ist da wohl keinerlei Grenzen gesetzt..

    Ich habe mir vor "kurzen" erst ein Roh Snarekessel 10"x9" in Fassbau gekauft.

    Wo ich den einordnen soll wird sich zeigen, wenn ich sie aufgebaut habe.

    Da ich mir gerade neue HiHat-Becken gekauft habe, muss die neue Snare allerdings noch etwas warten ;(

    Klar, kann die Freude über etwas neues sparsamer ausfallen als gedacht. Manche Dinge brauchen auch Zeit, um sich ins eigene Set einzufügen. Hatte mal ein Ride/Crash mit dem bin ich erst gar nicht "grün" geworden. Jetzt mag ich es und hängt auf meiner linken Seite. Vielleicht war es zuerst einfach die falsche Seite ;)

    Eine Anfangs "doof" klingende Snare ist manchmal garnicht so "doof". Manchmal passt die eigene Anschlagsdynamik einfach nicht ins Klangspektrum der Snare. Setzte da mal eine gute Fellabstimmung voraus.

    Vielleicht etwas zu sehr ins Blaue hinein vermutet. Effekt-Sachen sind da möglicherweise besonders mit viel Zeit in Augenschein zu nehmen, weil sie von ihrer Art her ein sehr kleinen Spielraum habe wo sie funktionieren.

    Vielleicht war dies auch eins der Probleme von Marcel.

    Hallo


    Die Mapex Falcon habe ich als Singel-Fuma. Bin damit sehr zufrieden. Lässt sich in allen erdenklichen Möglichkeiten einstellen. Ich habe die jetzt schon so lange, dass ich gar nicht mehr weiß warum ich mich für die entschieden habe.

    Eine Sache wäre vielleicht interessant.

    Die Aufnahme der Feder ist oben und unten beweglich so, dass die Halterung und die Feder immer eine Gerade bilden.

    Könnte mir vorstellen, dass das mögliche Federgeräusche eliminiert. Außer dem Plöck, wenn der Beater auf das Fell trifft, habe bisher noch keine weiteren Nebengeräusche hören können.

    Ob es Kinderkrankheiten gibt? Habe bisher jedenfalls noch keine gefunden.

    Hmm jetzt bin ich verunsichert, wenn die führende Hand links ist auf der Hihat, heißt das dann das ich mit der linken Hand aich anfange zu spielen? Weil standardmäßig fängt man ja mit der rechten Hand an z.B. 16tel zu spielen, aber das würde ja auch bedeuten das ich dann bei 16tel (beidhändig) mit der linken zur Snare runtergehen muss (Wenn die Snare bei 1,2,3 oder 4 geschlagen werden soll).

    Wer auf OPH umstellen möchte muss sich zwangsläufig mit dem Thema Handsätze auseinander setzen.

    Möchtest du mit der Linken nach einem Fill auf der "1" wieder auf der HiHat sein., dann ist es ungünstig wenn der letzte Schlag (letzte 16tel) mit der Linken ausgeführt wird. Da kannst du gut mit Paradiddles arbeiten. Einer von vielen Gründen warum die nicht auf dem Pad liegen bleiben sollten ;)

    Auf dein Problem mit dem runtergehen auf die Snare habe ich zwar jetzt keine konkrete Antwort, aber da dich das Thema wirklich zu interessieren scheint, dann schau mal ins Netzt oder besorge dir die Bücher von Claus Hessler, die ich verlinkt habe. Die sollen wirklich gut sein.


    Mein Lehrer meinte das ich eventuell ein Linkshändler bin, weil ich aich gut mit links klarkomme, aber das stimmt nicht, es waren einfach die isolierten Up/Downstrokes, also eine Übungssache.

    Das wäre eine Erklärung. Die andere wäre, dass du in jungen Jahren irgendwas gemacht hast was koordinativ viel mit der Linken zu tun hatte.

    Ich bekomme meine linke Seite koordinativ auch sehr gut in den Griff.

    Obwohl ich Rechtshänder bin darte ich mit Links. Mein Linker Fuß tut meist das was ich von ihm verlange. Das habe ich definitiv vom Fußball. Ich war ein miserabler Feldspieler, daher hat man mich immer auf die linke Seite gestellt. Das ich mit der Linken Hand so gut kann, könnte vom Trial-Sport kommen.

    Auch wenn man eigentlich Rechtshänder ist, schlummern in einem manchmal ungeahnt Fähigkeiten, man muss sie nur aufwecken.

    Leider hat mir mein Musiklehrer es damals ausgeredet OHP zu spielen und bin es über Jahre nicht angegangen. Jetzt wo ich Opa bin hat mich die Neugierde dann doch gepackt und habe es ausprobiert. Und ich bin selbst überrascht wie gut das läuft. Spaß macht es natürlich auch.


    Du musst dir auch klar machen was es bedeutet etwas mit Leidenschaft zu tun. Gedanken wie:" Ich verschenke damit meine Zeit". gehören weniger dazu.

    Mache ich meine Leidenschaft zum Beruf oder spiele in einer Band dann muss ich schon schauen was wichtig ist, aber dennoch darf ich dabei nicht außer acht lassen, wer man ist und was ein ausmacht Schlagzeug zu spielen. Irgendwann kommt die Frage auf einen zu: "Was kommt danach?"

    Höre ich auf Schlagzeug zu spielen, wenn ich in Rente gehe oder nicht mehr in einer Band spiele? Oder mache ich weiter?

    Komme ich an einer Stelle nicht weiter, mache ich ja dennoch weiter. Wenn nicht, dann hatte man wohlmöglich nur eine schöne Zeit.

    Mein Nachbar hat jahrelang in einer Band gespielt, aber das Funkel ins seinen Augen konnte ich nicht sehen, als ich versucht habe mit ihm darüber in Gespräch zu kommen. Ich hatte uns schon in stundenlangen Jamsessionen gesehen, aber in den 10 Jahren, wo ich jetzt hier wohne, ist nichts passiert.

    Das letzte mal wo ich Krach von nebenan gehört habe ist schon Jahre her und da war es auch nur sein Sohn.


    Gerade dann wenn man mit einem Instrument anfängt, muss man auch mal seiner Nasenspitze folgen. Neugierig auf was Neues sein und schauen wie man sein Feuer anzündet. Man sollte echt nicht so viel drüber nachdenken, ob man etwas angeht oder nicht.

    So entwickelt man auch seine Persönlichkeit. Ich weiß, es klingt komisch bei Erwachsenen von Persönlichkeitsentwicklung zu sprechen.

    Denke aber, dass ist genau das "hüpfende Komma". Mal von gewohnten Weg abzuweichen, ein Rückschritt, ohne nachzudenken, in kauf nehmen, wieder im Urschleim eintauchen und mal nicht drauf hören was andere einem raten.

    Ich denke, dass wir trotzdem alle hinter deiner Entscheidung stehen und dir mit Rat und Tat zur Seite stehen werden.


    Auch wenn du mit deinem Vorhaben, OHP zu spielen, ne Bauchlandung hinlegst (wird nicht passieren), bist du dennoch deinem Herzen gefolgt und machst dann trotzdem , so hoffe ich, weiter.

    Ich spiele jetzt etwa 30 Jahre Schlagzeug, hab in der Schule in einer Schülerband gespielt und war auch mal 1 Jahr lang in einer Rock´n Roll-Band.

    Die meiste Zeit davon habe ich also damit verbracht nicht in einer Band zu spielen. Also nur für mich und für meine Nachbarn gespielt ^^

    Was hat mich also dazu bewegt immer weiter zu machen? Ganz klar. Neugierde!!!

    Habe immer geschaut was geht. Habe die unterschiedlichsten Stilistiken durchlaufen und mich selbst ausprobiert. Sicherlich, ich war noch jung, ich denke mal, dass dieser Aspekt keine Rolle spielen sollte.

    Ich habe jahrelang mit dem Poly-Gedöns gehadert, aber drangeblieben bin ich trotzdem. Irgendwann hat es dann "klick" gemacht.

    Heute muss ich mir überlegen was ich "nicht als erstes" machen möchte. Ich habe einfach nie aufgehört neugierig zu sein.

    Ich bin wirklich kein guter Schlagzeuger und werde auch wohl keiner mehr werden.

    Ich lade mir oft einfach zu viel auf und möchte irgendwie alles auf einmal. Daher kann ich von vielen Dingen zwar ein bisschen, aber eben nicht perfekt.


    Was soll ich dazu sagen? Ich bin nach 30 Jahren immer noch hier und kein Stück leiser ^^


    Entschuldige, dass ich etwas vom Kurs abgewichen bin. Aber manchmal komme ich einfach ins schwafeln. Muss wohl etwas dran sein, an dieser Leidenschaft ;)

    Es ist zwar ein Rückschritt auf den ersten Blick, aber ich werde es wohl so machen und direkt OHP spielen, denn so viel schlechter finde ich meine linke Hand gar nicht und in ein paar Wochen lässt sich das sicherlich beheben.

    Ein paar Wochen mehr wirst du wohl schon brauchen bis du mit Links auf dem Level deiner Rechten bist. Aber ich denke, dass du da recht fleißig zu Werke gehst, daher glaube ich, dass du das hinbekommst.

    Das Problem mit der Hand darüber kenne ich auch noch aus meinen Anfänger-Zeiten. Ich habe mir oft auf die Finger gehauen und so mancher Stick flog unkontrolliert durch den Raum. Daher habe ich mein rechten Arm etwas weiter nach Außen/Vorne gedreht. Sieht von oben aus als würde ich die Snare umarmen. So bleibt die Mitte der Snare für die linke Hand frei und komme mir so nicht ins Gehege. Wenn ich richtig flott spielen möchte gehe ich meist auf die rechte HiHat. Mein Ziel ist es, dass ich von Rechts auf Links umswitchen kann. Da ich viel mit dem Poly-Gedöns mache und einiges dahingehend mit Links besser hinbekomme ist OHP echt eine Bereicherung für mich. Und cool obendrein ist es auch ;) Hinzukommt, dass man die Rechten frei übers Set fliegen lassen kann.

    Eins solltest du bedenken. Wenn du bei einem Fill die "Runde" spielst solltest du dir überlegen wie du den Handsatz gestaltest.

    Claus Hessler hat dazu zwei Bücher geschrieben. OHP Vol. 1 + OHP Vol. 2

    Einfach mal so machen ist zwar möglich, aber ohne sich ernsthaft darüber Gedanken zu machen, wie du die Handsätze und die Orchestrierung gestaltest, kann durchaus nach hinten losgehen.


    Ich bin da echt kein Experte, aber geh wirklich Schritt für Schritt vor. Alles umzustellen ist nicht so einfach wie man glauben mag.

    Fang erstmal an die HiHat, so wie du sie jetzt stehen hast, mit Links zu spielen.

    So unergonomisch kann sie ja wohl nicht stehen. Du spielst doch auch mal 16tel Single-Stroke Grooves auf der HiHat wo du auf 2 und 4 mit der rechten Hand auf die Snare springst. Oder? ;)

    Hier ist mein Set, dann tausche ich also das C18 gegen das R20 aus? Und setzte die Hihat tiefer (ein paar Zentimeter, über die Snare)? Und dann passt das?


    Oder kommt die Hihat dann auch woanders hin?

    Ich spiele die HiHat auch mit Links ohne dabei meine Setaufbau zu ändern. Du kannst tun und lassen was du möchtest. Du kannst das Ride auch rechts lassen, denn du spielst so ja quasi auch schon Openhanded. Ich habe z.B. links ein Crash-Ride das ich mit der linken Hand in einem Groove auch als Ride spielen kann.

    Wenn du komplett auf OHP umstellen möchtest, dann sind alle deine Fragen mit "Ja" zu beantworten. Wobei die Positionierung der HiHat eher eine Frage der Ergonomie ist. Da ich die HiHat auch von unten anspiele ist die Höhe, wie ich sie jetzt habe, optimal. Ich denke, dass du nicht so spielst wie ich, daher ist ein Absenken der HiHat-Becken durchaus denkbar.

    Du kannst auch dein Set symmetrischer aufbauen. So, dass du an Hand der Orchestrierung entscheiden kannst mit welcher Hand du den Groove führen möchtest. Nach dieser Philosophie hat Mike Mangini sein Drumkit aufgebaut Mangini-Dream Theater

    Hallo

    Ich habe vor ein paar Jahren angefangen die HiHat auch mit Links zu spielen. Die Frage ist natürlich, ob man sein ganzes Spiel links führen möchte.

    Also nicht nur die HiHat mit Links spielen, sondern auch die Handsätze umdrehen. Letzteres mache ich nur bedingt, nämlich dann, wenn es die Orchestrierung notwendig macht. Ich habe meine 16" Tom jetzt links hängen. Da kommt es vor, dass ich ein Fill auch mal mit Links beginne.


    Warum man die HiHat bei OHP allerdings tiefer einstellen muss weiß ich nicht. Ich würde eher sagen man kann sie tiefer einstellen, wenn man es möchte.

    Da ich auf gewisse Sachen nicht verzichten möchte, habe ich die Höhe nicht geändert. Ich kann die HiHat ganz entspannt mit Links spielen, dazu muss ich weder mein Oberkörper drehen, noch mein linken Arm zurückziehen. Von der Snare zur HiHat brauche ich nur mein Arm nach links versetzen.

    Den Vorteil mit Rechts ungehindert über die Toms zu gehen ohne den HiHat-Pattern zu unterbrechen nutze ich gerne. Gleiches gilt auch für meine linke Hand, wenn ich auf dem Ride spiele oder auf der rechten HiHat.


    Die HiHat zu meiner Rechten ist eine Closed-HiHat. Wenn ich an einem neuen Groove arbeite, gehe ich manchmal zuerst auf die rechte HiHat. Da spiele ich, wie m_tree es schon andeutete, etwas entspannter. Waran das liegt, könnte man nur spekulieren. Ist aber auch nur in der ersten Phase, wenn ich was neues spiele. Danach ist es eigentlich egal. Warum also nicht immer OHP spielen und die HiHat mit Rechts treten und die Bassdrum mit Links? Dafür müsste ich die Spezialisierung meines linken Fußes aufgeben und das will ich nicht.

    Zum anderen wäre dann auch ein Umbau meines Sets von Nöten und das will ich auch nicht.

    Die Spezialisierung ist ein elementarer Aspekt, denn man nicht unterschätzen sollte. Meine rechte Hand ist und bleibt meine starke Hand.

    Jedoch kann ich mit meiner Linken einige wenige Dinge besser machen, was mich dazu gebracht hat die HiHat auch mal links geführt zu spielen.

    Alles andere führe ich mit der rechten Hand.


    Cross-Handed zu spielen ist für mich aber auch so ein Gefühlsding. Bedeutet, dass ich besonders viel Gefühl in einen Groove legen kann, wenn ich klassisch überkreuz spiele. Wobei ich dabei eigentlich die "Schwerter" nicht kreuze, sondern ich kann mit der Linken voll ausholen und die Snare anspielen ohne, dass mir die Rechte im Weg ist.


    Ich habe mal zwei Videos rausgesucht, die die Vorteile ansprechen, aber auch die Nachteile aufzeigen.

    Vorteile

    Nachteile

    Ein professioneller Anbieter kann das nicht für ein paar Euro machen; das Risiko, dass die Folie beim Ablängen mit der Säge reißt, ist sehr groß. Außerdem ist die Folie an manchen Billigsets - wozu auch das 507 zählt - nur an wenigen Stellen verklebt, oft an den Außenkanten. Wenn Du dort ablängst, ist auch die Verklebung weg

    Da hast du möglicherweise recht. Durch die Folie wird man aber doch nicht sägen, sondern diese erst einschneiden und was weg soll, entfernen. Ich habe an meiner Trommel eine andere Gratung drauf bekommen, so das der Kessel etwa 1cm kürzer geworden ist. Die Folie war ganz sauber geschnitten. Das bekommt man nicht mit einer Säge oder einem Fräskopf (neue Gratung) hin. Bin zwar kein Experte, aber solche Arbeiten würde ich echt den Profs überlassen. Die haben alle Maschinen dafür und werden wohl wissen was sie da tun. Ich kann jetzt nur für Stdrums sprechen. Die haben vor jedem größeren Schritt immer Kontakt zu mir aufgenommen. Ich wollte ja eine andere Gratung, dadurch wurde der Kessel etwas kürzer. Obwohl eigentlich kein Problem bestand hat mich der zuständige Mitarbeiter kontaktiert und mit mir alles besprochen.


    Ein Schreiner bekommt sowas bestimmt auch hin, wenn er den Ahnung davon hat und die nötigen Werkzeuge.

    Geht die Folie möglicherweise ab, dann wird man dafür auch ein Plan "B" haben...z.B. nachkleben ;)


    Möchte hier keinen überreden etwas zu tun. Eins jedoch mal zu bedenken geben. Hier geht es um den Wunsch kürzere Kessel zu bekommen.

    Ob der Wunsch größer ist als die Kosten, die auf einen zukommen, muss jeder für sich selbst klar machen.

    Hallo

    Willkommen hier im DF.


    Kommt drauf an, ob es reicht, wenn man nur auf einer Seite den Kessel kürzt. 25€ Gratung + 18€ kürzen + Versand

    Ich habe meine 13" Tom bei Stdrums bearbeiten lassen. Tolle Arbeit und klasse Service.

    Sicher, du musst dir im klaren sein, dass so ein Vorhaben oft den Wert des Kessels übersteigt.


    In meinem Fall:

    Die 13"Tom habe ich für 120€ gebraucht gekauft. In den Umbau habe ich etwa 280€ reingesteckt.

    Bereut habe ich es nie, denn ich habe jetzt ein Trommel, die es möglicherweise kein zweites mal gibt und obendrein einfach nur Hammer ist.

    Jedes Mal, wenn ich drauf spiele, erinnere ich mich daran, wie viel Spaß es gemacht hat daran zu arbeiten und wie gespannt ich war, wie sie am Ende klingen wird.


    Zu erwähnen wäre vielleicht noch, dass ich sie vor dem Umbau eigentlich nie richtig nutzen konnte. Kessel war unrund und richtig stimmen ließ sie sich nur bedingt. Daher habe ich schon überlegt, ob ich den Umbau in Angriff nehmen sollte, Nachdem ich den Kessel nahezu wieder rund bekommen habe, ging der Kessel dann doch auf die Reise.


    Wenn du Lust hast kannst du dir meine 13" Tom mal anschauen. Meine Snom


    Eine Snare habe ich mir auch mal zusammengebaut Stainless-Steel

    Bin eigentlich gar nicht der Fillexperte. Mache alles mehr nach Gefühl. Man kann zum Beispiel hingehen und schauen welchen Charakter der Fill haben soll.

    Entschleunigung, Beschleunigung oder gleiche Geschwindigkeit. Handsatz und Melodie-Verlagerung bleiben gleich nur die Subdivision verändert sich.

    Auch ne Pause kann ein Fill sein. Muss auch gar nichts kompliziertes sein. Ein Fill kann auch einfach der gespielte Groove sein, nur anders orchestriert.

    Erstmal klein anfangen z.B. das Crash einsetzen.


    Sich nicht so viel Gedanken machen, ist erst mal ein guter Weg. Fang einfach an zuspielen und hör auf die Musik und auf die enthaltenen Instrumente.

    Gibt es z.B. markante Stellen die du unterstützen kannst? Oder setzt ne Pause, um dem Gesang oder einem anderen Instrument etwas Raum zu lassen.

    Du kannst natürlich auch hingehen und dir z.B. bei einem Coversong den original Fill raussuchen bzw. raushören.


    Vielleicht auch ganz sinnvoll, nur so ne Idee. Setz dich erstmal nur ans Pad und daddle darauf zum Song, Loop oder was du da gerade hast, dazu.

    Da hast du nicht so die Qual der Wahl worauf du spielen möchtest, sondern nur was.

    Könnte etwas entspannter sein, um erstmal reinzukommen.

    .

    bin viell nicht berechtigt Tipps zu geben, da selbst noch Anfänger

    Gerade ein Anfänger sollte mit Tipps nicht geizen. Du bist gerade dabei es zu lernen. Exklusiver geht es doch gar nicht.

    Ich hab das irgendwann mal vor 30 Jahren gelernt. Woher soll ich jetzt noch wissen wie das geht mit dem erlernen dieses Moves.

    Ich mache mir jetzt keine Gedanken mehr drüber, weil es bei mir automatisch läuft. Soweit ich mich noch erinnern kann hat mein Lehrer, sobald ich mir was drauf geschaufelt habe, die getretene HiHat gleich mit drunter geschrieben. Hab nie spezielle Übungen dazu gemacht. Irgendwann fing es an zulaufen.

    Da ich zu Beginn viel Jazz-Gedöns gespielt habe, war die getretene HiHat auf 2 und 4 Pflicht.

    Und wippt man nach oben oder nach unten? Weil ich benutze das Bein ja auch um die Hihat zu öffnen und das nicht grade selten

    Ich trenne getretene HiHat und geöffnete HiHat voneinander. Werden auch notentechnisch anders aufgeschrieben.

    Offnen: kleiner Kreis über dem Noten-Kopf Schließen: wenn ich mich nicht ganz vertue ein kleines Plus-Zeichen.

    Letzteres sehe ich meist dann, wenn es darum geht, die HiHat länger geöffnet zu lassen. Wie man den Öffnungsgrad kennzeichnet weiß ich leider nicht.


    Wenn ich auf der HiHat spiele hebe ich nur die Ferse an. Wie stark die HiHat geschlossen sein soll entscheide ich wo ich den Fuß auf dem Pedal positioniere.

    Geht es darum die HiHat zu treten, Beispielsweise auf dem Puls, dann Pedal unten und die Becken geschlossen.

    Du kannst die HiHat benutzen wie eine normale Fuma. Du kannst allerdings noch viel mehr damit anstellen. Öffnungsgrad variieren wenn du auf der HiHat spielst. Ich denke da ist der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Ich spiele die HiHat auch gerne von unten an.


    Ich hab die HiHat (getreten) soweit, dass ich sie nahezu automatisiert habe. Da kann ich mich ruhig verspielen, die läuft wie ein Uhrwerk.

    Da ich gerne und oft dieses Quere Gedöns spiele ist es zum üben eine gute Referenz. Gerade dann, wenn man Noten oder ganze Grooves verschiebt.

    Nimmt man dann die Referenz (getretene HiHat) dann fängt es an kompliziert zu klingen. Aber da bin ich noch am ausprobieren was so geht. Bin da noch so ziemlich am Anfang.

    Ich denke, dass es wichtig ist, dass das Kind so viel Bewegung bekommt wie möglich. Sprich, seine motorischen Fähigkeiten entwickelt.

    Dabei ist es eigentlich erstmal gar nicht wichtig, dass man ne Trommel am Start hat.

    Mit was fangen Kinder den an? Klatschen. Such dir Lieder raus und klatsche beim singen dazu.


    Ich würde vielleicht nicht mit einer Trommel anfangen. Wenn doch, dann würde ich Trommeln nehmen wo das Kind mit der Hand drauf trommeln kann.

    Da ich Bongos habe, war das natürlich am naheliegendsten.


    Mit erst 11 Monaten hätte ich bei benutzen von Trommelstöcken bedenken, dass es sich negativ auf Hände und Arme auswirken könnte.


    Kinder machen viel durch Laute. Wenn ich am Pad geübt habe, dann hab ich meine Enkelin oft auf dem Schoß gehabt.

    Hab dann immer laut mitgezählt. Das fand sie immer echt spannend.

    Sie ist jetzt 4 und kann nahezu perfekt Quintuplets zählen. "Ta Ka Di Mi Di"


    Sie sitzt momentan auch gerne an meinem Schlagzeug und daddelt so vor sich hin. Da ist sie auch schon recht selbstständig. Mickys auf und los geht´s.

    Eigentlich mag sie die überhaupt nicht. Aber das war mir wichtig, dass sie die alleine aufsetzen kann, bevor es ans Set ging.

    Ist noch weit vom richtigen trommeln entfernt. Ihr geht es mehr darum Krach zu machen. Gezielt anschlagen von Trommeln und Becken klappt schon ganz gut.

    Das Drumming halt, was man noch effektiv in Bands einsetzen kann, wenn man mit Mitte 30 anfängt.

    Ich erinnere mich noch an deine Bewunderung meiner Videos ... die hatten alle nichts mit Rudiments zu tun. Und auch nichts mit Schlagzeugnoten.

    Ich finde deine Videos immer noch toll. Sie sind allerdings auch nur ein ein kleiner Teil dessen, was ich gerne mache und mich interessiert.


    Der ersten Satz geht genau in die Richtung, die ich so gar nicht mag.

    Hier steht ein junger Mann, der voller Euphorie uns sein selbst gestaltendes Notenblatt, mit den Diddles-Gedöns präsentiert.

    Bekommt jedoch zu hören: "Für die Technik ganz ok, aber eigentlich brauchst du das nicht fürs effektive Schlagzeugspielen". Wieviel Bock macht das jetzt auf mehr?

    Er wird unter Umständen das Notenblatt zerknüllen und schlimmstenfalls sich nie wieder von selbst mit dem Thema Paradiddles beschäftigen. Sie einfach vergessen.

    Auch der Drang mal selbst Sachen auszuprobieren, also von sich aus mal kreativ werden, hab ich ihm eventuell auch vermiest.

    Er bietet uns ja schon was an was ihn interessiert, warum ihn nicht einfach an dieser Stelle abholen und mit auf die Reise nehmen. Auch wenn es möglicherweise noch zu früh bzw. noch zu schwer ist, greife ich dennoch das Thema auf.

    Ich würde dann sagen: " Zeig mir was du schon gemacht hast". Zum einen hab ich die Ungeteilte Aufmerksamkeit und zum anderen kann ich gezielt eingreifen. Und kann dann hingehen und den Fokus wieder auf die Grundlagen legen und etwaige Prallelen aufzeigen,. Was glaubt ihr wohl mit wievielt Elan dann die Grundlagen durchgearbeitet werden. Irgendwann ist man genau da was man "verfrüht" angegangen ist. Auch ein hin und her switchen ist möglich.

    Ich mache das eigentlich immer so. Wenn ich einen Groove höre oder sehe, der mich interessiert, dann rupfe ich ihn erstmal auseinander, um zu schauen was dahinter steckt. Besonderheiten könnten z.B. eine unbekannte Taktart sein.


    Ich gebe zu, dass was ich jetzt geschrieben habe ist schon recht hypothetisch. Man muss es jedoch auch mal aus der Perspektive sehen.

    "Wer weiß schon wohin ein die Reise führt". Man entwickelt sich stets weiter. Den Raum den man braucht, um sich zu entfalten, sollte einem auch gelassen werden. Ich kenne das wenn es einem verwehrt wird und auch das Gefühl, wenn einem der Wind aus den Segeln genommen wird. Ich habe dazu in einem anderen Thread schon mal was zu geschrieben. Daher verlinke ich es an dieser Stelle open handed playing

    Darum finde ich es heute extrem wichtig, dass man sich, gerade zu Beginn, mit so viel Verschiedene Sachen beschäftigt wie möglich. Stilistik, Subdivision, Techniken, Musikrichtungen usw. Ich begann mich plötzlich für Musikrichtungen zu interessieren, die ich vorher für total abwegig gehalten habe.


    Auch wenn es bedeutet das man sich mal verlaufen hat und man im Prinzip jetzt genau da steht wo man auch stehen würden, wenn man den Weg nicht gegangen wäre, so ist man dennoch um einiges reicher an Erfahrung. Was noch viel wichtiger ist, man hat möglicherweise einer etwas andere Einstellung zu seinem Instrument und auch zu den Dingen die man noch angehen will. Man ist den Umweg ja mit viel Spaß und noch mehr Enthusiasmus gegangen.

    m.E. zum Üben von Technik und zum Aufwärmen praktisch, aber ansonsten im "Standarddrumming" für Hobbybands nicht von besonderer Wichtigkeit.

    Warum sagst du das? Was ist den Standarddrumming? Gerade bei Fills (auch bei Grooves) kommen die richtig gut, wenn man sie richtig in Szene setzt.

    Es ist eine Bereicherung des eigenen Repertoire. Warum soll ich die auf dem Pad oder im Übe-Raum liegen lassen?


    Mal ein Video zu diesem Thema Paradiddle-Gedöns

    Wer jetzt immer noch sagt: "Das wäre nichts für mich" dann weiß ich auch nicht weiter ;)


    Du hast alle Variationen des "Single-Paradiddle" notiert. Wobei eigentlich nur der erste der "Richtige" Single-Paradiddle ist. Paradiddle und Variationen (Unten auf der Seite gibt es ein pdf)

    Wichtig noch, damit es "richtig" wird. Die erste Note der Single-Kombination wird betont gespielt (Rlrr Lrll). Bedeutet für deine Verschiebungen, dass du schauen muss, wo der Single bei der Umkehrung liegt (rllR lrrL) Wäre auf deinem Blatt Zeile 7. Eigentlich ist es völlig egal wo du den Akzent hinsetzt. "Spielen was gefällt", sage ich immer

    Was sich hier gut anhört ist, wenn die Bassdrum nach dem Akzent gespielt wird.


    Die Übung ist dazu da um meine Beine von den Armen abzukoppeln.

    Genau dafür spielst du den Ostinato in HiHat und Bassdrum. Die Noten, die da auf dem Blatt stehen hast, variierst du indem du den Handsatz änderst. Zwi Möglichkeiten hast du ja schon zur Auswahl. Gerade wenn du z.B. Rechts und Links tauscht machst du einen Schritt in Richtung Unabhängigkeit.

    Du kannst auch hingehen und tauscht Füße und Hände. Oder Rechte Hand mit linken Fuß. Mach aber erstmal die Übungen, die dir dein Lehrer mitgegeben hat.

    Ich hoffe ich hab dich jetzt richtig verstanden. Du spielst in der Bassdrum und in der HiHat ein Ostinato. Also eine gleichbleibende Figur, so wie du sie beschrieben hast.

    Ist dein Problem jetzt, dass du es koordinativ nicht hinbekommst? Dann würde ich sagen, dann ist bei dir alles ok, denn Blatt zwei ist echt nicht ohne.

    Ist reine Übungssache.