Es gibt eben nur eine Art wie der Single Paradiddle richtig gespielt wird und wie der Handsatz aussieht.
Ich kenne das Video von Mike, Ich habe auch verstanden wie du es meinst, sich erstmal nur auf eine Seite zu konzentrieren.
Es geht hierbei darum wo setzte ich den "Downstroke" und wo den "Upstroke". Der Erste Schlag bei der Single Kombination ist ein Akzent, gefolgt von zwei Taps auf dem 3. und 4. 16tel.
Gespielt wäre es dann so: Downstroke(R)-Upstroke(L)-Tap(R)-Tap(R) Downstroke(L)-Upstroke(R)-Tap(L)-Tap(L) usw.
Sind einfach gesagt, die Grundschlagarten angewendet auf ein Single Paradiddle. Fängt man damit an, dann kann man das so aufteilen, um zu lernen es zu koordinieren. Sieht einfacher aus als es den Anschein hat. Daher ist es genau richtig wie du es machst.
Jeder fängt gleich an alles gleichzeitig zu spielen, Bass, Snare Hihat dann mal ein Fill In auf den Toms, Crashbecken anschlagen, Ride spielen, nebenbei noch auf den Takt achten, dann noch mitzählen und noch Noten lesen und dann das spielen was alle machen. Und das ist der Grund wieso ich nicht mehr beim Schlagzeug-Lehrer bin.
Schau in ein Anfängerbuch rein, da ist nichts mit "alles" Gleichzeitig spielen. Es fängt mit ganz einfachen Sachen an und baut sich dann nacheinander aufeinander auf. Komplexe Sachen beinhalten meist schlich nur Basixs die miteinander kombiniert etwas Ganzes ergeben.
z.B. ein Groove (Rhythmus-Figur, die für ein Musikstück typisch ist)
Wie m_tree allerdings andeutet hat da jeder so seine Herangehensweise. Sage aber gleich, dass diese angepasst an den Schuler/in sein sollte.
Einem ist es wichtig sofort einen Groove spielen zu können. Jemand anderen steht erstmal das Erlernen der Basixs im Vordergrund, die man einfach auf einem Pad üben und lernen kann.
Das erste halbe Jahr hatte ich zuhause kein eigenes Schlagzeug. War auch nicht nötig. Es ging erstmal nur um Grundschlagarten, wie oben bei dem Paradiddle-Gedöns usw. Heute vielleicht undenkbar ohne das Instrument anzufangen. Beeinflusst durch die Medienwelt geht man heute ganz ander4s an die Dinge heran.
Gefahr dabei ist, dass man sich vergaloppieren kann.
Ich bin vor "kurzen" auch mit etwas Neuem angefangen. Reingerutscht bin ich da über einen fehlerhaft interpretierten Groove. Er klang für mich einfach schön, ohne dabei eigentlich zu verstehen was ich da eigentlich spiele. Um es zu verstehen, bin ich ganz vorne angefangen. Alle Permutationen bei den Akzentuierungen notiert und durchgespielt, so wie du es wahrscheinlich auch bei den 16tel machst. Bei mir sind es die Quintolen.