Beiträge von Lexikon75

    Eine Triole ist eine Folge von drei gleichen Noten, die zusammen die gleiche Zeitdauer haben wie zwei Noten gleichen Notenwertes.

    In einem 6/8Takt würde ich den Begriff Triole nicht zu laut sagen ;)

    Diese Definition ist schon richtig, aber trifft, dass auch in einen 6/8 Takt in Bezug auf die 8tel zu?

    Hatte diesbezüglich mal richtig Beef mit meiner Notensoftware. Ich habe mal Noten aus einem 4/4 Takt in einen 12/8 Takt kopiert.

    Die hat mir alles durcheinander geworfen und schließlich mit Systemabbruch gedroht. Haben uns dann darauf geeinigt, dass notierte Triolen aus einem 4/4 Takt nicht so einfach in ein 12/8Takt übernommen werden können. Musste alles umschreiben, bis die Software zufrieden war.

    Daher bin ich mir nicht mal sicher, ob sich Triolen in einem 6/8 Takt, wie in einem 4/4 Takt auf zwei 8tel beziehen.

    Würde da stumpf danach gehen was ich als Puls zähle. Dementsprechend würde ich, bei zu notierenden 8Tel Triolen, in einem 6/8 Takt 18 Noten notieren.


    Stelle mal folgende These auf:

    Zwar entspricht der 6/8 Takt einem 2/4 Takt (als Triolen notiert), aber die Noten ähneln auf dem ersten Blick dem eines 3/4 Taktes. In einem 2/4 Takt sind notierte 8tel nun mal nur 4 Noten. Übertragen in einem 6/8 Takt wären es dann auf einem 16tel Raster jede dritte Note die gespielt wird.

    Und zack-da haben wir wieder dieses olle Poly-Gedöns.

    Hoffe man konnte meinen Gedankengängen folgen und habe hoffentlich nicht zu viel Klarheiten beseitigt ;)

    Theoretisch ist das nicht ganz korrekt..

    Ein 6/8 Takt entspricht einem 2/4 Takt.

    Der Puls bezieht sich da auf punktiert 4tel.

    In einem 2/4 Takt würde man 8el Triolen notieren.

    Ein 3/4 Takt wäre dann ein 9/8 Takt.

    4/4= 12/8

    Das ganze bezieht sich darauf wie ich zähle und wie ich den Takt fühle.

    Bin da ehrlich.So tief in der Materie mit den unterschiedlichen Taktarten bin ich noch nicht. Ich notiere meine Notation in dem Takt der mir am sinnvollsten erscheint. Vom Feel her bin ich da eher ein Banause ;)

    Ich bin der Auftraggeber, der andere ist Dienstleister. Wenn der blöd ist oder mir auch nur die Cordhose oder sonst etwas nicht gefällt, habe ich jederzeit (auch unmittelbar sofort) das Recht und die Möglichkeit, die Situation abzubrechen.

    2. ich bin derjenige, der bezahlt, dafür muss der andere leisten

    Sorry das ich hier so reingrätsche. Du hast durchaus recht, aber diese Ansicht ist nicht ganz fair. Eine Schüler Lehrer Beziehung ist durchaus problematisch zu betrachten. Funktioniert eine Seite nicht,dann ist das ganz grosser Mist. Klar wird der Lehrer bezahlt. Dafür bringt er dir ja auch was bei. Dennoch kann er auch eine gewisse Erwartungshaltug dir gegenüber haben.

    Wie ich schon mal sagte-ein geben und nehmen auf beiden Seite.

    Eins sollte man jedoch nicht vergessen,wenn ich mich als Schüler in eine Unterichtssituation begebe,dann gebe ich etwas von meiner "Freiheit" auf.

    Das Wort Freiheit in diesen Zusammenhang bitte nicht zu wörtlich nehmen. Nicht ich sage wo es lang geht, sondern der Lehrer. Dahingehend kann auch der Führungsstil unterschiedlich sein.

    Demokratisch ( , autoritär. Durchaus auch denkbar, dass der Lehrer nur der Coach ist.

    Ganz klar, er muss seinen Job machen.

    Es steht auch geschrieben: "Die Würde des Menschen ist unantastbar."

    Ein Leitsatz den man sich auf die Fahne schreiben kann.

    Seine Aufgabe beschränkt sich allerdings nicht nur auf das Erlernen der Noten, sondern erstreckt sich auch auf eine positive Entwicklung des Schülers. Sozusagen eine Art von Erziehung zu einem guten Menschen.

    Jeder Schüler der in der Schule sitzt oder Sport macht,ist einer weniger der auf der Strasse sitzt und Blödsinn macht. Das Alter spielt dabei noch nicht mal eine allzu große Rolle.

    Ich kann auch einen Erwachsenen positiv beeinflussen. Ich bin ja Trainer im Motorradsport. Wenn ich es schaffe, dass sich mein 35 jähriger Schützling, durch mein Training, im Straßenverkehr etwas umsichtiger verhält, dann hab ich einen guten Job gemacht. Die Arbeit endet nicht an der Unterrichtstür, sondern wirkt sich auch darüber hinaus aus. Schließlich soll sich der Schüler Zuhause nicht ausschließlich hintern Fernseher klemmen, sondern auch mal hinters Schlagzeug ;)


    Sind es schlechte Erfahrungen, dann wirkt sich das noch gewaltiger aufs eigene Leben aus.

    Als ich die Geschichte von PaisteDrummer95 gelesen habe, bekam ich richtig Magenschmerzen.

    Angesichts dessen kann ich die Reaktionen und Meinung z.B. von Jürgen K total verstehen. Aber was soll das bringen, wenn ich mit so einer Einstellung in den Unterricht gehe. Viel wichtiger ist es mit einem guten Gefühl und mit einer positiven Einstellung reinzugehen. Aufstehen und gehen kann ich jederzeit.

    Gedanken etablieren wie: "Ich schaffe das!" Du hast dich dazu entschieden, trotz der schlechten Erfahrungen, nochmal Unterricht zu nehmen. Dazu gehört ne ordentliche Portion Mut. Finde ich im übrigen total stark. Mit dieser Einstellung gehst du da hin.

    Du könntest dir Rückendeckung mitnehmen. Jemanden dem du vertraust und auch um deine Ängste bescheid weiß. Eigentlich sollte der Lehrer damit kein Problem haben, wenn da zu Beginn noch eine weitere Person dabei ist. Ich persönlich würde das sogar befürworten und hätte damit kein Problem.

    (Weiß jetzt leider nicht wie da die Corona-Bedingungen aussehen)

    Ob du gewillt bist auch über deine bisherigen Erfahrungen zu sprechen, musst du selbst entscheiden. Falsch ist es auf keinen Fall. Wehrt sich der Lehrer mit Händen und Füssen dagegen-Tja, dann weiß du, dass er möglicherweise nicht der Richtige ist.


    Aber vielleicht sehe ich die Dinge auch etwas falsch. Ich arbeite nun mal Ehrenamtlich und bin möglicherweise ganz anders motiviert und gehe mit einer ganz anderen Einstellung an die Sache ran.

    Hallo

    Geht es nicht immer um etwas? Man hat ein Ziel vor Augen, was man erreichen möchte. Sicherlich ist die Anspannung um so größer, wenn eine Prüfung bevor steht. Die ist meist aber daran gekoppelt ein höheres Ziel zu erreichen. z.B. Die Gesellenprüfung. Schaffe ich die Prüfung nicht, dann kann ich in dem Beruf nicht anfangen zu arbeiten.

    Ist im Hobbybereich jedoch eher nicht der Fall, aber dennoch ist Aufregung, Ängste und Nervosität immer präsent.

    Bei dem einen mehr bei dem anderen weniger. Auch wenn es um nichts geht. Gefühle sind menschlich, die sind halt einfach da.

    Ich bin von Natur aus ein nervöses Hemd. Ich mache mir über alles und nichts Gedanken. In der Regel haben diese keine negative Orientierung, sondern sind auf mein Vorhaben konzentriert.


    Hab gerade gesehen, dass deine große Stunde bereit morgen schon ist. Eigentlich hatte ich noch vor etwas darüber zu schreiben, wie man mit solchen Situationen umgehen kann und wie man vielleicht trotz großer Nervosität die Sache meistern kann. Würde dich möglicherweise noch mehr durcheinander bringen. Daher mache ich hier erstmal einen "Cut". Wenn bedarf besteht kann ich darüber gerne später etwas sagen.


    Wünsche dir für deine Probestunde ganz viel Spaß.

    Du musst keine Leistung erbringen. Das muss dein Lehrer machen, der dafür bezahlt wird.

    Ich weiß wie du es meinst, daher meinen Meinung dazu bitte nicht als Kritik ansehen.

    Es wurde oft erwähnt: "Der wird dafür bezahlt". Ok! Bestimmt ein Argument, aber nicht der Grund warum ich meine Arbeit gut mache-genauer gesagt gut machen möchte. Hab ich als Lehrer nicht auch den inneren Anspruch meine Sache gut zu machen? Ganz unabhängig davon was ich dafür bekomme?


    Mir ist Gestern, beim Training, noch ein Gedanke gekommen. Ich habe akribisch mehrere Stunden dazu gebracht eine Spur für das gestrige Training in den Hang zu "fräsen". Ziel dabei Ausdauer und Durchhaltevermögen zu trainieren. Gestern Premiere. Wie werden sie drauf reagieren?

    Die ersten Durchgange war auf dem ersten Blick ein "Desaster". Eins war mir aber sofort aufgefallen. Und hier ist der Punkt worauf ich eigentlich hinaus wollte,

    Es lag ganz und gar nicht am "Können", sondern an der inneren Blockade. Parkour länger als üblich, Terrain unbekannt, usw.

    Die Angst zu stürzen oder Bedenken es nicht zu schaffen, im Motorsport, natürlich ein ganz wichtiger Aspekt. So das der Versuch, die Spur anzugehen, gänzlich gegen "Null" geht.

    Um jetzt die Kurve zur Musik zu bekommen mein Gedanke dazu. Bedenken sich zu blamieren oder gar zu versagen war ja ein Thema. Die Blockade im Kopf ist da beinahe schon vorprogrammiert.

    So wie ich dem/der Fahrer/in die Angst/Bedenken (Pipi in den Augen sind da übrigens keine Seltenheit) nehme, kann ein Musiklehrer erkennen, was sein Schützling leisten könnte. Sozusagen "die Noten aus der Nase ziehen". Vielleicht sogar dein Stil zu spielen aus dir herauskitzeln.

    Könnte auch ein Aspekt sein einen guten Lehrer zu erkennen.

    Ich hab einmal den Lehrer wechseln müssen. Der "Neue" war ganz anders. In der ersten Stunde ist er immer wieder um mich herum gegangen und hat mich wohl aus verschieden Perspektiven betrachtet. Er hat gar nicht mal viel gesagt, nur geringfügig mich und das Equipment zurechtgerückt.

    Fragen nach, Vorlieben und Lieblingsdrummer>Ganz vorne weg natürlich Charlie Antolini und Dennis Chambers< selbstverständlich.

    Er hat sich verschiedene Sachen aus meinen Büchern angeschaut und mich spielen lassen.

    Aber schlussendlich doch etwas von meiner bisherigen Weg abgewichen. Damals konnte ich mir kein Reim drauf machen, heute könnte ich das wohl etwas auseinanderdröseln.


    Will damit jetzt nicht andeuten, dass man mit heruntergelassenen Hosen den Unterrichtsraum betreten sollte, aber schon zeigen wer man ist.

    Es macht es dem Lehrer einfacher, denn Noten aus der Nase ziehen kostet Zeit.

    Der Lehrer wird Mittel und Wege haben und wissen, wie er dich anpacken muss, um ein passendes Konzept für dich zu entwickeln.

    Ein Abschlussgespräch ist auch wichtig. Da kann geklärt werden wie es weiter geht bzw. könnte

    Hallo

    Klar ist man nervös. Auch dann noch, wenn man schon des Öfteren in dieser Situation gewesen ist. Viele Gedanken schießen einem durch den Kopf.

    Wie wird es laufen? Wie ist der Lehrer? Werde ich mich blamieren?

    Alles berechtigte Fragen.

    Aber ein sollte man auch bedenken. Der Lehrer ist in de selben Situation wie du selbst.

    Für ihn bist du auch neu. Lehrroutine hin oder her. Er hat die selben Gedanken, nur anderes orientiert, nämlich dir etwas beizubringen.

    Ich habe vor zwei Monaten eine neue Jugendgruppe übernommen. Man, was war ich beim ersten Training nervös.

    Werde ich der Sache gerecht? Im Vorfeld habe ich mir schon Informationen eingeholt, wie die Trainingssessionen bisher so gelaufen sind.

    Naja, war nicht so wie ich mir ein Training vorstellen.

    Erst waren die Kids etwas irritiert, haben aber gut mit gemacht. Obwohl alle nach 2 Std. alle Fühler von sich streckten wirkten sie glücklich.

    Wichtig für beide Seiten ist die Kommunikation. Ganz zu Beginn stelle ich immer die Frage nach der Erwartungshaltung in den Raum. Diese Frage sollte sowohl von dem Schüler als auch von dem Lehrer beantwortet werden. Ob der Lehrer dafür Geld bekommt oder es ehrenamtlich, wie ich es tue, sollte eigentlich völlig Wummpe sein. Ich habe einen "Job" zu erledigen, den ich besten Wissens zu erfüllen habe. Tue ich das nicht...Tja...dann haben wir ein Problem.

    Ist irgendwie ein Geben und Nehmen auf beiden Seiten.


    Ich denke mal der Schlüssel zu einem guten Unterricht ist die Leidenschaft zu seinem Instrument.

    Egal wie nervös oder unter welchen Druck man selbst steht. Diese Dinge lassen sich schwer verbergen. Das Funkeln in den Augen sieht man trotzdem ;) Man muss nur genau hinschauen. Mit der Leidenschaft und Vorfreude nicht geizen, es zeigen und alles wird gut gehen. Vorausgesetzt es ist beiderseits vorhanden.

    Sich verstellen oder gar die Nervosität verbergen würde nicht machen. Mal abgesehen davon wird der Lehrer es merken. Ein Lehrer wird sich von dir ein Bild machen wollen und dazu gehören auch Gefühle, die dich bewegen.

    Gesetzt den Fall, dass du in Tränen ausbrichst, weil du etwas nicht hinbekommst, wird er dich auffangen und damit umzugehen können.


    Wünsche dir viel Spaß und einen ganz tollen Unterricht

    Blöd ist nur bei kleinen Becken das man die Glocke nicht immer trifft,

    Ups. Da haben wir gerade von zwei unterschiedlichen Dingen gesprochen ;)

    Mit dem Klang eines Becken in Bezug auf die Glocke meine ich nicht den Klang, wenn du sie anspielst.

    Bei Crash- Becken zwar auch machbar, aber eher weniger üblich. Die Glocke und die "Oberflächenbehandlung" hat starke Auswirkungen auf den Gesamtklang eines Beckens. Dabei spielt die Größe und die Form der Glocke eine wesentliche Rolle.

    Ich selbst benutze ein Rock-Crash als Ride-Becken, weil ich den Glocken-Klang so gerne mag. Da ist die Glocke, aber auch groß genug. Um die zu verfehlen muss man es wirklich wollen ^^

    Wenn du den Glockenklang des eine Beckens gerne magst. Nur zu. Erweitert das Klang-Spektrum deines Drum-Sets.

    Ich spiele auch gerne die Glocke meiner Hi-Hat an. Gibt nochmal einen schönen Kontrast, wenn ich auf dem Hi-Hat unterwegs bin.

    Spiele da sogar auch das unter Becken an. Klingt gut und ist auch ein schöner Move (bewegungstechnisch).

    Crashbecken von unten anspielen ist auch eine Möglichkeit noch etwas mehr Würze ins Spiel einzubringen. So kann man z.B. zwei Anschläge mit einer Hand schnell hintereinander machen. Einen in der Aufwärtsbewegung und der Abwärtsbewegung. Ist natürlich nur Spielerei-macht aber Laune

    Hallo

    Wenn du die Felle frei schwingen lassen möchtest, dann sollte da nicht noch etwas zwischen sein.

    Was einige machen ist, dass sie in Die Trommeln Watte-Kügelchen rein machen.

    Mal ne ganz andere Frage. Warum willst du das Schlagzeug so leise wie möglich bekommen? Auf der anderen Seite willst du die aber auch die Natürlichkeit behalten. Im Spielgefühl mag das ja noch gut gehen, aber im Punkt Klang ist eine totgedämpfte Trommel nun mal klanglich nicht mehr lebendig ;)

    Hast du den Probleme mit der Lautstärke? Jetzt nicht im Unterrichtsraum, sondern nach Außen hin?

    Von wie vielen Kindern sprechen wir denn? Gehörschutz gehört nun mal zum Drummerleben dazu. Da sollte man von Anfang an wert drauf legen. Meine Enkelin ist jetzt vier und setzt sich ihre Kopfhörer eigenständig auf. Klar nervt es sie, aber Schlagzeug spielen macht halt Spaß und sie weiß warum die Mickys so wichtig sind. Auf einem Pad spielen mag sie gar nicht. Macht halt nur "plöck". Sie mag den vollen Klang der Becken und der Trommeln.

    Wo Geräusch-Dämpfung nötig ist, da muss es gemacht werden, aber dort wo man freie Bahn hat, wüsste ich nicht warum man es den Kindern vorenthalten sollte.

    Probiere es doch erstmal mit den Low-Becken und den Mesh-Heads aus. Mir ist leider nicht ganz klar, warum die nur für Kinder problematisch sind.

    Wenn bei Kindern die Sticks zur Seite federn, dann bei Erwachsenen doch auch.

    Leider kann ich dir zu Mesh-Heads nicht viel sagen, da ich noch auf keinem gespielt habe.

    Dat wird nämlich nix.

    Du arbeitest mit dem Buch Modern Drumming 2. Leider hab ich das nicht, daher wird es schwer dir darin gestellte "Aufgabe" zu folgen.

    Ist auch erstmal nicht so wichtig. Wichtig ist, dass du nicht aufgibst und an dem dranbleibst was dich bewegt. Dazu gehört auch nicht damit aufhören Fragen zu stellen.

    Auch, dass du mit Lehrern nicht so gute Erfahrungen gemacht hast, ist unschön und hat ne tiefe Kerbe ins Selbstbewusstsein.

    Vielleicht ist für dich Präsenz-Unterricht das was du brauchst. Und vor allen Dingen ein Individuelles Konzept ist wichtig. Da ist zwar Arbeit, aber die sich durchaus lohnt. Es hilft dem Schüler und der Lehrer kann so effektiv sein Wissen übermitteln.


    Ich bin selbst Trainer einer Jugendgruppe (Motorradsport).

    Ich weiß, es hat jetzt nichts mit Musik zu tun, aber Konzepte, die da funktionieren funktionieren auch anderswo.

    Meine Gruppe ist gemischt (Mädchen und Jungs) Leistungsniveau geht über fast drei Leistungsklassen. Da kann ich nicht alle nach Schema "F" trainieren.

    Der Schlüssel ist ein individuelles Konzept.

    Ein Konzept was du für dich auch finden musst. Wie übe ich effektiv,? Wie kann ich mir Dinge merken?

    Du machst es handschriftlich-das ist schon mal sehr gut-du könntest auch ein Schritt weiter gehen und die Notation farblich gestellten. Visualisiert Dinge prägen sich sehr gut ein. Und immer wieder aufs neue Wiederholen, also nicht nur einmal aufschreiben, sondern öfters. Wenn ich etwas nicht auf den ersten Blick kapiere oder ein die Notation ist etwas verzwickt, dann male ich sie mir auf mein Whiteboard. Dieses "Bild" präge ich mir dann ein.

    Das schöne daran ist, dass ich es wegwischen kann. Zur Sicherheit mache ich mir dennoch ein Foto davon ;)

    Anderes Beispiel: Schreibe dir mal verschieden Möglichkeiten auf wie man 4 Schläge als Single-Stroke auf ein Viertel spielen kann

    Handsatz: rlrl

    Unten hab ich mal drei Varianten aufgemalt.

    Anhand dessen hab ich mir den Unterschied klar gemacht.

    (die Diskussion dazu> Die glorreichen vier )


    Wie gesagt es sind nur mal Vorschläge, wie man an unbekannte Dinge ran gehen kann.


    Ich hab vor 25 Jahren das Poly-Gedöns nicht auf den Schirm bekommen und aufgehört danach Fragen zu stellen.

    Hätte mir damals mal jemand gesagt, dass ich das schon längs kann hätte ich mir ne Menge erspart, besonders den Ärger.

    (Siehe Notenblatt meines ersten Auftritts vor Publikum) Fünf Takte die nicht nur Aufsehen erregten  ;)

    War mir halt sehr lang nicht bewusst was der Grund für den Fauxpas war. Erst ein Tipp hier aus dem DF hat das Geheimnis gelüftet

    Nicht nur Blumen werden welk ich hab dazu was in die Kommentare geschrieben.


    Ich kann nur sagen: Dranbleiben, dranbleiben und nochmals dranbleiben.



    Sicherlich. Oft ist es so, dass man vier fünf mal vor die Wand läuft und sich dann sagt: "Ist nichts für mich!"

    Jetzt stellt euch mal vor ein Kind würde das so machen wie wir Erwachsenen.

    Jeder "erinnert" sich bestimmt wie oft man aufs Maul gefallen ist als man laufen gelernt hat. Bestimmt mehr als fünfmal.

    Würde es dann sagen: " Mama du musst mich jetzt weiter tragen. Ich habe laufen lernen wollen, bin ein paar mal hingefallen. Ist wohl nichts für mich."

    Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg! Man muss ihn nur finden.

    Ein schönes Zitat von Suzanne Grieger-Langer: "Ein Meister ist weit öfter gescheitert als es der Schüler je versucht hat."


    Jetzt hab ich wieder so viel geschrieben und keiner weiß wohlmöglich jetzt noch um was es geht.

    Darum mache ich es jetzt mal kurz: Flügel hängen lassen gilt nicht!

    Auch ich habe jetzt noch immer ne Menge Fragen, wo ich mir selbst auch denke. "Mensch, nach 30 Jahren sollte man das eigentlich wissen."

    Frage aber trotzdem, auch wenn es nur der Absicherung dient. Die Diskussion darüber, wie z.B. die Sache mit den "Vierern" hilft möglicherweise jemand anderen.

    Dachte Grünspan kann man auch Edelrost nennen

    Grünspan ist in großen Mengen giftig und ist wasserlöslich. Hast du das auf dem Becken, kannst du es mit einem nassen Schwamm wegwischen.

    Grünspan


    Verfärbung von Kupfer


    Was du in der Regel auf einem Becken sehen kannst ist die sogenannte Patina. Auch "Edelrost" genannt.

    Tut dem Becken nichts und bezüglich des Klanges, kein Beinbruch.

    Ich denke mal das die Glocke bei deinem Becken unbehandelt ist. Daher der Unterschied zum Rest des Beckens.

    Für mich sieht das Becken klasse aus. Klingt es auch klasse? Dann ist doch alles gut :)

    Leider bin ich in Sachen Beckenfinish bezüglich des daraus resultierenden Klanges noch zu unerfahren.

    Die Glocke ist meines Wissens doch sehr wichtig für den Gesamtklang eines Becken, daher könnte ich mir vorstellen, dass die unbehandelte Glocke mitentscheidend ist, wie das Becken klingt.

    Hallo

    Steht in dem Buch ein Thema drüber?

    Geht es da vielleicht um unterschiedliche Notenschreibweisen?


    Ein Beispiel was ich meine. Möglicherweise bin ich gerade eh auf dem falschem Schiff und rudere in die falsche Richtung.

    Mein Notenprogramm will momentan nicht so wie ich will, daher muss ich zur Zeit alles handschriftlich niederschreiben.

    In Takt 2 mit Pausen notiert. In Takt 3 ohne. Takt 1 bitte ignorieren, hat mit was andern zu tun.

    Es gibt natürlich noch andere Varianten z.B. Takt 4.

    Bei diesem Pattern würde ich die Variante 1 nehmen, wegen der Dreierfigur in Snare und Bassdrum.

    Kommen jetzt noch Ghostnotes hinzu müsste man sich überlegen wie man es dann notiert >> Takt 5

    Meist werden die Ghostings nicht notiert und man hat nur die Noten wie in Takt 2 auf dem Blatt.



    Ich habe es eben ganz schnell hingeschrieben. Fehler bitte sofort melden. Werden dann sofort korrigiert. Wie man sehen kann hab ich schon an einigen Stellen radieren müssen ;)

    Deine These das der Sound über die Felle und die Stimmkünste erzielt wird halte ich für ziemlich sportlich.

    Naja, vielleicht bin ich doch etwas naiv was das angeht...sportlich ist ein passendes Wort...wenn ich mir überlege wieviel Zeit und Energie man selbst in seinen eigenen Drum-Sound steckt, kann man es durchaus sportlich sehen...macht mich doch ein wenig nachdenklich...ich liebe es mit den verschiedenen "echten" Klängen meines Drumsets zu experimentieren>>Fellauswahl etc.

    Wenn ich mich doch mal nach 30 Jahren entschließen sollte mich mal richtig aufzunehmen, dann will ich die Natürlichkeit auch auf den Kopfhörern haben bzw. auf der Aufnahme. Ich hab mir viel Mühe auch mit dem Nachklang einer Trommel gegeben. Wie nehme ich sowas richtig ab. Hab schon Konzepte gesehen, wo zusätzlich Mikros in einer Tom verbaut waren. Leider finde ich das Video von Thomas Lang auf YT nicht mehr, wo er ganz genau erklärt wie er was aufnimmt. Auch die Unterschiede zwischen Außen-und Innen-Mikro hat er aufgezeigt.


    Danke an alle, die mir die Augen geöffnet haben, wie der Sound "Live" auf der Bühne entsteht. War mir ehrlich gesagt so nicht bewusst.

    Vielleicht schreiben wir ja aneinander vorbei, aber der im Video nach 5:45 zu hörende Sound vom Hängetom und den beiden Floortoms ist keinesfalls der Sound der Felle oder wenn, dann nur zu einem sehr kleinen Teil. Wenn Du das anders hörst, ist es aber ok für mich...

    Jeep...wir reden meilenweit aneinander vorbei...Was ich da gehört habe war für mich jetzt nicht sonderlich ungewöhnlich oder ein besonders technisch in Form gebrachter Klang...ich habe dieses technisch Gedöns dabei überhaupt nicht im Sinn gehabt....

    Du magst mit deinen Aussagen völlig recht haben...mag mich auch gar nicht mit dir streiten...zumal ich von der Materie auf der anderen Seite vom Mikrophone überhaupt keine Ahnung habe...aber mal abgesehen davon wäre das gezeigte Video dann völlig sinnlos. Es wird erzählt wie die Felle gestimmt werden und welchen Aufwand diesbezüglich getrieben wird. Warum dann das ganze Stimmgeplänkel, wenn sowieso nicht der Sound zu hören ist, der von den Fellen kommt? Dann wäre es doch besser gewesen die technische Seite zu betrachten. Wenn es stimmt, was du sagst, hab ich gerade keine Lust mehr mir das Video nochmal anzuschauen ;)

    Entweder ich stimme mein Set perfekt durch und mache was draus oder lasse es und lasse die Muskel der Technik spielen. Wenn ich mir das Video so anschaue gehen perfekt abgestimmt und perfekt abgenommen bis hin zu dem was man hört, Hand in Hand....anders würde ich das Video nicht verstehen...

    Mir ist völlig klar, dass ein von der PA abgenommenes Drumset anders gestimmt wird, aber schlecht gestimmt ist ein Sache was gar nicht geht...auch die PA freut sich, dann haben sie weniger zu tun ;)

    Hallo

    Rutscht das Band durch?Sind die Halteplatten für die Schnüre/Band nicht ganz gerade?

    Dann könntest du probieren die Halteplatte zu drehen. Kannst du die Schrauben dafür anziehen oder drehen die durch?

    Ob dein Strainer kaputt ist könnte man in einem Video sehen.Der Strainer an meiner Hilite ist auch nicht mehr der Jüngste.Wenn ich den Teppich gelöst habe,dann wackelt er in sich auch ein wenig in der Mechanik. Die Befestigung am Kessel sollte schon fest sein

    Er wird jetzt wohl nicht kaputtgegangen sein, nur weil du den Teppich gewechselt hast.

    Manche (viele?) Techs sind durchaus schon in der Preproduction mit ins Sounddesign einbezogen und müssen sich mit der gesamten Signalkette auskennen. Wenn nämlich Studiosounds für Liveperformances adaptiert werden sollen, kann je nach Produktion nämlich schon etwas Kopfarbeit nötig sein. So die typische Fragestellung "wie können wir das live machen?". Und da sehe ich den Drumtech als Bindeglied zwischen Drummer und Soundmensch, der beide Welten kennen muss.

    Da sagst du was ganz wichtiges...Der Drum-Tech muss/sollte wissen was die PA braucht...kann mich an eine Situation erinnern, wo der PA-Mensch den Drummer gebeten hat die Toms mit weniger Sustain zu stimmen...tja der Drummer wusste nicht wohin er die Schrauben drehen sollte und der von der PA leider auch nicht. Wie das Lied ausging weiß ich leider nicht ;)

    Jo wird alles sein müssen...Drummer, Tech und PA...das ist eine große Themen-Gebiete, die man erstmal beherrschen muss...

    Ich spiele auf einem Drumset ohne irgendein technisches Gedöns. Es hat Jahre gedauert, bis ich die richtigen Felle für die einzelnen Trommeln gefunden habe. Hat sich aber gelohnt. Ich hab ne Menge übers stimmen und klangverhalten gelernt und bin schlussendlich ganz zufrieden mit meiner Auswahl.

    Gleiches gilt möglicherweise auch für den technisch Part. Fang klein an und erarbeite dir so das "Know-Hoff"


    Wie du selbst schreibst geht es dir hauptsächlich um einen guten 1A Sound ohne Kompromisse. Entweder du steckst ne Menge Arbeit und Fleiß in dein Recording oder du kaufst dir wirklich ein E-Drumset.

    Da du selbst die Frage zu Sampler gestellt hast würde ich diese durch eine weiter Frage ergänzen. Wenn ich eine Akustik-Snare sample muss ich da verschieden benutzen, wenn ich z.B. die Dynamik mit ins Spiel bringen möchte?

    Was ich immer lustig finde...man kritisiert eher meine Aussage, als selbst mal ne gescheite Antwort auf die eigentliche Frage zu erbringen ;)



    Die Frage war

    Wie schaffen es Metal bands so einen extrem guten live sound für deren Schlagzeug zu bekommen?

    Womit fängt man wohl an? Bestimmt nicht damit an der Elektronik zu schrauben oder an irgendwelchen Triggern rumzuspielen.

    Ich hab von dem ganzen PA-Gedöns keine Ahnung, daher hab ich mich darauf beschränkt, wozu ich was sagen kann.

    Hab ich irgendwas gesagt, was nicht stimmt? Ergänzt doch einfach meine Aussage.

    Warum holt man sich wohl so einen super Drumtech wie Herrn Rossi ins Boot? Ein Virtuose an der Stimmschraube!!!

    Und wer sich das Video mal genau angeschaut hat wir den Satz den ich angeführt habe, auch noch mal hören. Bei Zeit-Index 3:22 und zwar von dem Meister an den Drehknöpfen.

    Eigentlich wird in dem Video alles gezeigt und gesagt was man wissen muss. Was man zu dem Technik-Gedöns, wie z.B. Trigger wissen muss, dazu kann hier im DF bestimmt jemand etwas zu sagen.

    Wofür haben wir schließlich unsere E-Drums Abteilung

    Ob das getriggert ist oder nicht...die Becken hören sich jedenfalls sehr natürlich an...auch die Toms klingen wie man es von den aufgezogenen Fellen erwarten würde...Herr Rossi sagt ja welche Felle drauf sind. Nimm die selbe Konfi und stimme sie so, bis du den Sound hast, denn du haben willst...

    bedenke aber, dass er auf einer Bühne die Toms anspielt...da kommen Trommel ganz anders rüber, als in seinen eigenen vier Wänden...

    es sind ja auch E-Pads im spiel, warum sollte man trotz triggern, den Sound der Toms noch manipulieren.

    Ein guter Satz den man sich gut merken kann:

    "Guter Sound passiert vor dem Mikrophone!!"


    Man könnte jetzt drüber philosophieren, warum Metaller ihre Drums meist triggern.

    Zitat: "Es mag überraschend klingen, aber Metal-Drummer sind die heimlichen Pioniere moderner Hybrid-Kits. ... Aus diesem Grund verwenden Metal-Drummer bereits seit den 80er Jahren elektronische Drummodule und Trigger, um ihre Drums präzise und druckvoll im Gesamtmix hörbar zu machen."