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Beiträge von Lexikon75
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Die "e" fallen mir am schwersten
Das ist auch meine Achillesferse. Bei mir ist dies allerdings etwas anders gelagert. Ich habe die Probleme bei Single, Strokes und One-Hand Strokes, wenn ich den Akzent auf das "e" lege. Ich bekomme das hin, aber es fühlt sich komisch an und wenn ich mich nicht konzentriere fange ich an zu schwimmen.
Warum das so ist weiß ich nicht genau.
Ich könnte mir vorstellen, dass es am Puls liegt. Er ist quasi immer wieder ein Neubeginn. Das zweite 16tel ist schließlich die erste Note nach dem Puls.
Man hat vom Kopf her einfach zu wenig Zeit sich innerlich darauf vorzubereiten. Bei den weiteren beiden 16tel ist alles wieder schick.
Leider kommt nach dem nächsten Puls zwangsläufig wieder aufs neue das zweite 16tel

Zum Video. Toll gemacht und super erklärt. Man schaut das Video und man macht sofort mit.

Vielleicht jetzt auch nur ein Zufall. Aber in dem Video zeigst du anhand deiner Körpersprache welches 16tel du gerade auf der Bassdrum spielst.
Besonders ist es mir beim zweiten 16tel, also auf dem "e", aufgefallen. Ich mach die kleinen kaum wahrnehmbaren mitgehenden Bewegungen auch.
Schon komisch. Oder? An diesem zweiten 16tel muss irgendwas besonders dran sein, dass einige zum teil Probleme damit haben bzw. sich die Körpersprache sich auf gleiche weise ändert. Spreche da gezielt auf dieses typische Kopfnicken an
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Erstaunt ist gar kein Ausdruck. Finde es sehr mutig, so zu spielen. Wer trommelt schon mit den Händen? Ich dachte immer, dass ich unnormal wäre, weil ich des öfteren auch mal ohne Sticks spiele. Aber auf die Idee nen Bratdeckel an den Galgen zu hängen bin ich noch nicht gekommen.
Auch mit simplen Dingen, wie nur mit der Bassdrum und der HiHat ein Solo zu gestellten finde ich klasse und äußerst inspirierend.
Anfangen mit einer Art Thema, das man dann mit Leben und Variationen füllt. Auch zu Beginn nur mit dem Finger und diesem Harken-Teil-einfach toll.
Macht die Sache irgendwie interessanter und vor allen Dingen spannender. Irgendwie kam mir sofort dieses Video in den Sinn Benny Greb
Man sollte jedoch versuchen, dass das Thema greifbar ist, besonders für eventuelle anwesende Mitmusiker. Der Schuss kann durchaus nach hinten losgehen.
Passiert bei meinem ersten Auftritt in der Schule. Geerntet habe ich böse Blicke anstatt tosenden Applaus.
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Ich wünsche mir schon lange eine Art "Drummer's Gym" mit gezielten Körperspannungs-/Kraftübgungen für individuelle "Problemzonen" beim Drumming. Zum Beispiel für mein Lieblingsthema "rechte Hand Geschwindigkeit", aber auch Dinge wie Timing etc.
Ich weiß, dass das beste Training die entsprechende Bewegung selbst ist, aber man kann es sicher noch irgendwie unterstützen, indem man bestimmte Muskelpartien gezielt trainiert
Zum Thema Körperspannung gibt es ein ganz wichtigen Punkt, den kaum einer kennt und noch weniger bewusst auch trainieren>>Die Tiefenmuskulatur.Liegen unter den sichtbaren Muskeln direkt am Skelet.Sind unwillkürliche Muskel und können daher nicht bewusst angespannt werden.Diese Muskeln zu trainieren ist einfacher als man denkt.
Schmeißt mal euren Hocker weg und setzt euch auf ein Gym-Ball.Nicht zu groß damit ihr mittig sitzt,aber die Beine frei bleiben.
Falls ihr zu tief sitzt einfach was unter den Ball legen bis die passende Höhe erreicht ist.
Dann einfach wie gewohnt trommeln.
Wem das noch nicht genug ist kann z.B.auf einem Balance-Board die Übungen am Practice-Pad machen.Damit keiner zu Schaden kommt empfiehlt es sich zu Beginn mit einfachen Übungen anzufangen.Spreche da aus Erfahrung.
Thema Krafttraining.
Bestimmt nicht verkehrt,aber da drauf achten was und wie man trainiert.Ausduerkraft und Schnellkraft wäre diesbezüglich so mein erster Gedanke. Auch wichtig>Stichwort: schnelle und langsame Muskefasern.
These: Wenn Usain Bolt Schlagzeug spielen würde,behaupte ich mal, dass er ein guter Blastbeat Spieler wäre

Je intensiver man irgendetwas betreiben möchte, desto wichtiger wird es,sich im Vorfeld zu informieren,wie man was wie angehen kann.
Gerade wenn es darum geht seinen Bewegungsapparat in Schuss zu bringen, muss man sich im klaren sein,dass sich nicht jede Komponente im Körper mit der gleichen Geschwindigkeit entwickelt.
Hab da mal ein kleines Ratespiel:
Anpassungsgeschwindigkeit von schnell nach langsam
Muskulatur, Bänder, Gelenke, Psyche, Sehnen, Herz-Kreislauf.
Ist eins der Komponenten schon gut entwickelt,ein anderer Teil aber noch nicht und man glaubt jetzt kanns richtig losgehen,dann kann man sich, wenn blöd läuft, richtig wehtun.
Wie wichtig ist die Fitness am Schlagzeug?
Enorm wichtig jetzt vielleicht nicht gerade.
Körperliche Fitness hat ja nicht nur Auswirkungen darauf, dass einem die Luft nicht knapp wird, sondern auch positiven Einfluss auf die Psyche. Fühlt man sich körperlich gut,dann ist man in der Lage über einen großen Zeitraum hinweg, auf einem hohen Niveau zu agieren, ohne dabei an Konzentration einzubüßen zu müssen..
Anderes herum genau so. Man brennt förmlich,aber der Körper lässt einen hängen. Wobei ich dies weniger am Schlagzeug erlebt habe, sondern im Motorradsport. Wo es einen nun ereilt ist ja völlig egal. Mich hat es immer tierisch geärgert,wenn ich das Trainung frühzeitig reduzieren musste.
Am Schlagzeug werde die meisten wohl nicht an ihre konditionelle Grenze stoßen.
Dennoch finde ich, dass Schlagzeug spielen schon sehr reich an Bewegung ist.
Es wird immer davon gesprochen, wie wichtig das Aufwärmen ist.
Vieles kann man sich auf YouTube und Co anschauen.Sicher ganz nett und auch nicht verkehrt.
Mir sind da oft aber die Bewegeradien zu klein und zu speziell auf Trommen ausgelegt.
Bin da eher ein Ganzkörper Workouter.
Fange da auch ganz oben mit meiner Runkelrübe an, da ich finde, dass alles mit einer lockeren Nackenmuskulatur anfängt.
Dann einfach nach unten hin durcharbeiten.
Ein weiterer Punkt den viele so oft unterschätzen, ist die Frage: Habe ich ausreichend Flüssigkeit zu mir genommen?
"Echt jetzt?" werden viele denken. Ich sag es mal so. Auch wenn ich von meinen Muskeln keine kräftmässige Höchstleistung abfordere, so werden sie doch über einen langen Zeitraum gefordert. Klar kann ich an meiner Grundfitnes arbeiten und so einiges kompensieren, aber irgendwann ereilt auch ein trainierter Körper ein Krampf.
Kenne das weniger am Schlagzeug,sondern wie so oft auf dem Moped. Im Gegensatz zum Schlagzeug habe ich da das Problem, dass ich trotz eines Kramfes (bei mir rechter Unterarm) nicht sofort alles fallen lassen kann.
Auch wenns blöd klingt, ich muss, dann einfach weiterfahren. Zwar nicht sehr schmerzhaft, aber äußerst unangenehm, dennoch ist ein Sturz in dieser Situation fatal.
Jeder kann sich wohl vorstellen wie ärgerlich das ist, wenn es lediglich daran liegt, weil man sich nicht richtig aufgewärmt hat oder einen simplen Schluck aus der Flasche nicht getätigt hat.
Auch das Herz-Kreislaufsystem kann etwas Anschwung gebrauchen.
Dies hab ich eigentlich nur vor meinem Sport gemacht, aber irgendwann erkannt, dass es am Schlagzeug nicht verkehrt sein kann.
Sicherlich, jetzt hab ich vielleicht 10 bis 15 Minuten Zeit verballert. Die ich aber dadurch wieder aufhole, weil ich möglicherweise effektiver,schneller und konzentrierter arbeiten kann.
Klar könnte man jetzt hingehen und sagen:"Hey,ist dies nicht eher den Profis, die mehrere Stunden am Set sitzen, zuzuschreiben?Für uns Hobbyisten ist das wohl weniger wichtig.Odaa?
Kann schon sein, danach kommt jedoch immer ein "aber".
Wie oft kommt es vor, dass man auf den Punkt genau sein können abrufen will, vom Kopf her bereit ist, aber der Rest sich anfühlt abwesend zu sein.Hinzu kommt vielleicht noch eine Portion Nervosität/Stress und schon haben wir den Supergau.
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Wenn man sich vor Augen führt, welcher Aufwand dahinter steckt und wie viele Menschen im Verborgenen dazu beitragen, eine gute Show zu machen, sind die Musiker als "Produkt" letztendlich auch nur ein Teilchen im Räderwerk
Seltsamerweise fiel mir genau diese Video dazu ein The Agonist
Zum Thema Leistung am Set. Ich denke vieles hängt davon ab wie man sich selbst wahrnimmt. Wie stark ist das eigene Selbstbewusstsein und
wie gebe ich mich selbst nach Außen hin. Ein Drummer mit einer guten Ausstrahlung wird auch die Menge zum toben bringen, wenn er nur mit der Hälfte des Equipment oder gar mit Minderwertigen Material zurecht kommen muss.
Dazu fällt mir eine "kleine" Geschichte aus meiner Schulzeit ein.
Auftritt in der Aula unserer Schule in der großen Pause. War jetzt nichts großes geplant. Zwei selbst im Musikunterricht komponierte Stücke.
Wir waren drei Gruppen mit jeweils einem Schlagzeuger. Da ich gerade aus dem Unterricht kam hatten die beiden anderen Zeit gehabt sich die beiden anderen schon die beiden "guten Sets" gesichert. Ich musst mich mit dem "Keller-Kind" zufrieden geben. Was ich natürlich mit dem Hausmeister noch aus dem Keller holen musste. Zum Glück kannte ich das Set, da ich in jeder sich bietenden Gelegenheit drauf spielen durfte (an dieser Stelle einen großen Dank an meine Deutschlehrerin, die mir nicht nur eine Instrumentennutzerkarte organisiert hatte, sondern mich auch ermutigt hatte mich als Drummer zu "outen"). Set bestand aus HiHat, Snare und Bassdrum. Etwas mehr wäre zwar toll gewesen, aber ich dachte mir-wird irgendwie werden. Also auf dem ersten Blick erstmal alles schick. Nur leider hatte man mal wieder die Dämpfung aus der Bassdrum entfernt. Kurzzeitig überkam mich Panik. Das Teil würde klingen wie eine Pauke. Da kann jetzt nur eins helfen.
Also rannte ich los. Wohin? Na ratet mal!!
Auf Klo natürlich
Zurück mit einem Haufen Klopapier, Bassdrum mit dem Reso nach oben gedreht und die Bassdrum vollgestopft.Verständnislose Blicke aller Beteiligten, wohl auch gleichermaßen irritierter Blicke aus dem Publikum, deren Menge um ein Vielfaches höher war.
Da kommt jemand mit einem Haufen Klopapier auf er Bühne gelaufen und stopft die Bassdrum damit voll. Dem Gelächter zum trotze zeigte ich an ,dass ich bereit war und so legten wir ne tolle Show hin. Naja, was man so unter toll zu verstehen vermag.
Unser Basser bekam gleich beim Einsatz einen Lachflash und so holperten wir von Note zu Note. Die kurzen Lachflashpausen untermalte ich mit meinem Improvisationstalent.
War natürlich so geplant
War ja unser eigene Komposition. Jedenfalls haben wir Tränen gelacht. Ok, ich jetzt vielleicht nicht, weil ich eher vom Typ bin, der Innerlich lacht und keinerlei Emotionen nach außen hin zeigt. Soweit ich mich noch erinnern kann bekamen die beiden anderen Gruppen nicht so viel Applaus. Haben ja auch nur was gecovert was jeder schon kannte. Diese Langweiler 
Ups. Jetzt mal wieder ins OT abgerutscht.
Nehme mal die Kurve zurück zum Thema.
Die Massen zum toben bringen!!! Egal wie man aufgestellt ist bzw. mit einem Leih-Set aufgestellt wird. Klar kommt es drauf an, wo man auftritt.
Ramstein wird mit so einer Darbietung wohl Weltverbot bekommen. Aber wie in meinem Fall, bei einer Schulaufführung (etwa 2500 Schüler+ Lehrer),
wohl eher kein Problem. Es geht ja auch nur um die eigene Einstellung. Wie gehe ich mit so einer Situation um, wenn das gestellte Drumset nicht so pralle ist? Stick wegwerfen und flüchten wäre ne Option und auch sinnvoll, wenn man sich, vom Kopf her, schon darauf einstellt: "Material ist Mist, ich kann hier auf keinen Fall die Bühne "rocken" ".
Egal auf welchem Niveau man spielt, die Einstellung, trotz Widrigkeiten, kann und sollten vielleicht die selbe sein. Sie ist nur etwas anders orientiert und spielt sich auf einem höheren Niveau ab. Und ist natürlich auch Abhängig von der Situation und von dem was man erreichen will und möglicherweise auch muss.
Hoffe ihr versteht worauf ich hinauswill. Es deckt auch nur einen kleine Teil von dem ab, was viele hier in der Musik so machen.
In vielen Bereichen ist perfektes Equipment unablässig. Da denke ich mal, dass derjenige wohl auch sein eigenes Equipment mitnimmt.
Aber auch da kommt es mal vor, dass mal etwas nicht funktioniert.
Mir kommt diesbezüglich ein Auftritt von Charly Antolini in den Sinn. Ihm ist während des Auftritts das Bassdrumfell gerissen. Hätte ich nicht direkt neben ihm gesessen, dann hätte ich es vielleicht noch nicht mal bemerkt. Seine Performens war trotz dessen unglaublich. Ich hatte nicht das Gefühl, dass es ihn gestört hätte oder er plötzlich weniger als seine 100% gezeigt hätte. Bis das neue Fell da war hat er einfach weiter gemacht. Ich dacht damals:" Boah ey, was ne cool Socke!!!" Profi hin oder her, es geht allein um den Gedanken und die Einstellung die dahinter steckt.
Für mich echt eine inspirierende Situation, wenn auch nur unbewusst. Hat es mich beeinflusst? Vielleicht? Hmmm!! Ganz bestimmt sogar!!!
Da ich zu dem Zeitpunkt jedoch mehr in den Rasten (Motorradsport) stand, als an meiner Rumpelkiste gesessen habe, wird man den positiven Einfluss eher dort finden. Könnte ein Reihe Anekdoten erzählen-wir sind aber ein drummerforum, daher verkneife ich es mir mal.
Eins würde ich dennoch gerne teilen. Ich habe trotz nicht 100% funktionierenden Material oft eine besser Leistung abgegeben, wenn auch nicht auf dem Papier (Platzierung). Aber das gute Gefühl, das ich hatte, war um ein vielfaches höher und ich hab unter Umständen genau da meine bester Performens abgeliefert. Daher ist e möglicherweise gar nicht so verkehrt, dass man zu Beginn vielleicht nicht das Top-Material hat. Wobei das Material kein Hindernis darstellen sollte. Aber vielleicht doch erstmal auf ein Top-Hocker (Sattel) verzichten, um dem Körper die Chance zu geben sich zu entwickeln. Gilt im übrigen auch für uns Altsemester. Wer zur Rückengymnastik geht nimmt schließlich, hoffe ich mal, nicht sein Sofa mit

Wenn ich zurückdenke, wie ich angefangen habe, weicht es oft deutlich von dem ab, welche Voraussetzungen heute als Maßstab angesehen werden , um mit dem Schlagzeug spielen anzufangen. Zum Unterricht gehen und zuhause auf Büchern zu Trommel werden wohl die wenigsten in Erwägung ziehen.
Klar muss man sich auch die Frage stellen, in welchem Umfang dies ein positiver Aspekt sein könnte.
Möchte ich mir etwas neues aneignen, wie z.B. Schlagtechnik, Subdivision etc., dann setze ich mich erst ans Pad bevor ich ans Set gehe.
Oft dauert dies durchaus mehre Tage. Das Ding mit dem Polygedöns hat Wochen gedauert, bis ich es ans Set gebracht habe.
Die Moeller-Technik habe ich mir durch simples Klatschen klar gemacht.
Da ich ohne eigenes Set gestartet bin, musste ich mir gezwungener maßen, immer vorstellen, wie es an einem richtigen Set funktionieren würde und auch klingen würde. Davon profitiere ich natürlich heute von. Ich hab immer eine ungefähre Vorstellung davon, wie es sich an meinem Schlagzeug anhören wird. Das Feintuning kommt erst dann. Ist aber oft nicht weit von dem entfernt, was ich mir vorher erdacht habe. Gerade die Bewegungen ( Moves) übernehme ich. Aussagen wie: "Papa!! Du bist so peinlich" oder " Der gehört nicht zu mir, den kenne ich gar nicht" zeigen mir immer wieder, dass ich auf dem richtigen Weg bin
Gerade heute mit meiner Tochter, auf dem Weg zum einkaufen, vor einer roten Ampel. Gute Mucke im Radio, da hat es mich einfach gepackt. Aber gerade diese Momente sind die, wo ich unabhängig von meiner Übe-Routine nochmal Lust bekomme mich sofort ans Set zu setzen.Ist im übrigen auch ein Tick von mir, den ich von meinem Sport auf den Motorrad übernommen habe oder besser gesagt ein Teil von mir ist. Ich brauche nur ein Stein, ein Hang oder ähnliches zu sehen, dann sehe ich mich schon auf dem Motorrad.
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Manchmal kann man aber eben am Aufbau nicht alles nach eigenem Gusto verändern, wie eben bei dem Rack, an dem ich spielen musste, an dem die Beckenständer für mich eigentlich viel zu hoch mit Memory-Klammern fixiert waren.
Konnte man die Memorys nicht verschieben oder stand "Finger weg" drauf?
Ich spiele selbst an einem Rack.Bin damit eigentlich relativ flexibel was ein Ändern des Aufbaus anbelangt.
Gerade das positionieren der Bassdrum finde ich extrem entspannt.
Becken hängen ausnahmslos an Galgen, da war mir Flexibilitat extrem wichtig.
Kommt natürlich drauf an was für ein Rack man da hat.Es gibt Racks die aufs Setup abgestimmt sind. Nicht zu vergessen ist der Individelle Geschmack,ob man ein Rack bevorzugt oder eben Ständer.
Meine Nichte (140 cm) spielt manchmal auf meinem Set. HiHat, Sitzposition, Snare, Ride und die rechten unteren Toms lassen sich schnell auf ihre Größe anpassen.
Die oberen Toms kann sie komischerweise recht gut erreichen. Klar, sie muss den Arm höher heben und mehr ausstrecken.
Finde das aber gar nicht so schlimm.
An dieser Stelle komme ich auch wieder zum Thema zurück. Eine Frage die mich schon des öfteren beschäftigt hat.
Ist es zu Beginn erstrebenswert sein Setup zu sehr zu optimieren bzw.sich mit dem ersten Aufbau zufrieden zu gehen?
Spreche da gezielt die Bewegungvielfalt an, die gerade zu Anfang nach meiner Meinung sehr wichtig ist.
In diesem Zusammenhang finde ich Two's "Aufbaukur" echt interessant.
Ich kenne auch den umgekehrten Fall, dass ich an ein fremdes Set komme, welches mich plötzlich in einer Weise inspiriert, dass ich das Gefühl habe, besser zu spielen als je zuvor. Ungewohnte Beckensounds, ne andere Stimmung, tolle Raumakustik, was auch immer diese Wahrnehmung begünstigt.
Kann ich voll und ganz unterschreiben.
Wobei es unter Umstände nicht nur bei einem guten Gefühl bleibt. Wie oft ist es passiert, dass beim nächsten Gig ein neues Becken am Galgen baumelt?

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Vieles spielt sich meist auch nur im Kopf ab. Funktioniert die Fußmaschine nicht wie gewohnt oder klingen die Becken gar gruselig, dann ist die eigene Motivation schnell dahin. Das wirkt sich natürlich auch auf eigene Spiel aus. Kann natürlich auch in die andere Richtung gehen. Motiviert dadurch einfach aus der Situation das beste machen.
Mal in die andere Richtung gedacht. Zuhause spielt man auf einem Einsteigerset und plötzlich sitzt man an einer Hi-End Kiste.
Obwohl der Aufbau möglicherweise einem nicht fremd ist, wird man nicht zwangsläufig gleich besser spielen. Auch wenn man ein gutes Gefühl hat, eingewöhnen muss man sich trotzdem.
Das letzte mal wo ich auf einem anderen Set gespielt habe ist schon ein paar Jahre her. Es war die Kiste von meinem Nachbar. Ein Schlag auf die Snare und ich wusste sofort, dass wir keine Freunde werden würden. Ich konnte zwar meine Sachen spielen, aber irgendwie wollte der Funke nicht springen.
Ich hatte das Gefühl ich müsste mehr geben, um das gleich zu spielen zu können, wie an meiner Rumpelkiste.
Was ist wenn der Aufbau vom Gewohnten abweicht? Ich kann mir vorstellen, dass dies für den einen oder anderen ein Problem sein könnte.
Leider kann ich dazu nicht viel sagen, da ich dieses Problem weniger hatte. Als ich mit Schlagzeug spielen anfing hab ich auf drei verschiedenen Drumsets gespielt. Wobei zu erwähnen wäre, dass ich noch nicht mal ein eigenes hatte. Mein jetziges Drum-Set habe ich in den letzten Jahren immer wieder erweitert, so, dass sich quasi von selbst der Aufbau immer wieder verändert hat. Auch der Punkt der Optimierung spielt da eine Rolle. Ich habe z.B. mein 16" Tom jetzt zu meiner Linken hängen.
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Zumal m.E. die Felle auf jeden Fall neu müssen. Dazu wäre dann die VB gut. Da das Set jetzt erst einen Tag zum VK online ist, wird er sich nicht auf das erstbeste Angebot einlassen, denke ich. Es wird auch einige Interessenten für das (Shell)Set geben.
Wenn du Interesse an dem Set hast,dann mach mit dem Verkäufer schnellstmöglich einen Termin aus.Er würde dann das Set auch aufbauen.Gar nicht am Telefon verhandeln,sondern persönlich.Mach ihm klar dass du es auf jedenfall mitnehmen wirst.Dir sollte aber auch klar sein, dass du den eventuell auch den vollen Preis bezahlst.
Wegen den Fellen mach dir später Sorgen.
Wenn es nicht gerade die Werksfelle sind, wirst du wohl noch ein paar Meter mit laufen können. Hab den Hype immer gleich neue Felle drauf machen zu müssen eh nie verstanden.Bin da auch kein Maßstab in der Fellfrage und gehe meinen eigenen Weg.Mache die Felle drauf die mir gefallen(gern auch gemischt).Klingt noch gut,dann bleibt es drauf.Mein 8" Tom klingt nach 25 Jahren, mit den selben Fellen, immer noch.
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Von dem Angebot würde ich Abstand nehmen-ist kein Drum-Hocker dabei

Mach nur Spaß.
Auf den Fotos macht das Set einen guten Eindruck. Wäre natürlich schön,wenn du vorher mal ein persönlichen Blick drauf werfen und es auch mal antesten könntest. Sind von dir aus doch ein paar Meter.
Das Set (Trommeln und Becken) ist laut Tests für Fortgeschrittene Drummer konzipiert, also wäre das kein K.O. Kriterium. Hast du mal grob überschlagen wie das preislich aussieht?
Ist ja doch ne Menge dabei.
Ist es auch das was du suchst, bezüglich Kesselgrößen?
Kannst du es, bei nicht gefallen, auch wieder gut verkaufen? z.B.Einzelteile wenn nötig..
Ich bin auf dem Sektor etwas raus, da ich mir seit gut 25 Jahren keine Gedanken um eine Neuanschaffung eines Drumsets machen musste
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Nichts ist schlimmer, wie ein Hocker bei dem die Befestigungsschraube der Sitzfläche radial auf das Rohr drückt. Damit wird man bei längerer Benutzung fast immer seekrank. Wackel ich auf dem Sitz herum klinge ich auch unsicher.
Auch wenn ich der Meinung bin, dass Sitzstabilität von einem selber kommen sollte, bin ich da ganz auf deiner Seite.
Die von dir beschriebene Befestigung der Sitzfläche war genau mein Problem. Ist jetzt aber mit der Spindel verschweißt-da wird wohl nie wieder was wackeln.
Sitzkomfort am Schlagzeug ist ein interessantes Thema-hier darüber zu diskutieren vielleicht doch eher unpassend.
Nur so viel noch dazu.Fängt man gerade an oder steigt wieder ein, ist Komfort am "Arbeisplatz" möglicherweise nicht das Erste was man anstreben sollte. Stichwort:Gleichgewichtstraining.
Bei Rückenproblemen gibt es natürlich keine Diskussionen.
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Mir ist bequemer und gleichzeitig stabiler Sitzkomfort enorm wichtig, und da empfehle ich auch jedem Drummer, ein paar Euro mehr zu investieren.
Stabil sollte er natürlich sein-keine Frage..Mir ging es in erster Linie auch nur darum, dass der Wiedereinstieg, spitz gesagt" nicht an der Sitzgelegenheit "scheitern" sollte. Ich z.B. bin ein Kantensitzer, daher ist es mir so ziemlich egal worauf ich sitze. Jeder muss ganz klar, für sich selbst herausfinden worauf er sich setzen möchte und worauf er sich wohlfühlt.
Ich habe natürlich standesgemäß einen Drum-Hocker. Rund muss er sein.
Wo mein Hocker kaputt gegangen ist, habe ich kurze Zeit auf einem medizinischen Sitz-Ball gesessen. Ging erstaunlich gut.
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Hallo
Eigentlich wurde schon alles gesagt.
Vielleicht nur mal zum drüber Nachdenken.
Ich habe bisher Drumsets immer mit der dazugehörigen Snare gekauft. Mittlerweile bin ich dazu über gegangen die Snare separat zu sehen.
Die Snare ist halt so ziemlich der Mittelpunkt (für mich) daher vielleicht nicht mit einem Shellset kaufen, sondern dort gesondert auf die Suche gehen.
Bei Toms und Bassdrum würde ich nach einem günstigen Angebot schauen. Muss ja nicht gleich ein "Hilite" sein

Hab einfach mal Sonor Force 3000 eingegeben. Schupp gleich eins für 1000€ gefunden. Nur leider ohne Versand.
Bei Becken würde ich für den Wiedereinstieg nicht gleich in die Vollen gehen. Du bekommst z.B. von Zultan ein Beckenset "neu" für ca. 550 €.
Von der Serie hab ich geplant mir die 15" HiHat-Becken zu holen. Habe die mal mit den Meinl Byzance verglichen. Zultan hat gewonnen.
Es kommt natürlich auch drauf an, wieviel Anspruch du an ein Drum-Set legst. Klar man sollte sich jetzt kein Schrott kaufen, aber mehr den Fokus darauf legen, welche Komponenten man mehr Beachtung schenken sollte. Bestimmt bekomme ich gleich wieder Mecker

Toms bekommt man irgendwie immer hin, dass sie vernünftig klingen und auch angenehm zu spielen sind.
Bei Becken wird es schon eher schwieriger. Aus einem Blecheimer kann man halt keine Glocke machen.
Hardware ist auch knifflig da es sich bei den Fumas um bewegliche Teile handelt.
Bei einem Hocker geht so ziemlich alles worauf man sitzen kann. Hauptsache die Höhe passt. Ich sitze Mittlerweile über 25 Jahren auf dem selben Hocker.
Musste ihn schon mal wieder zusammenschweißen müssen, aber an einen Neuen hab ich eigentlich noch nie gedacht.
Eine gute Gelegenheit sind natürlich Musikflohmärkte. Leider fällt auch dieses Jahr der Flohmarkt in Ibbenbüren aus.
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Ich könnte es wahrscheinlich wirklich selbst. Dennoch können Bohrungen ausreißen, oder aufgrund einer kleinen Unachtsamkeit an der falschen Stelle sein. Dann ist der Kessel (zumindest unter Erbsenzählern und Pixelpeepern
) wie man bei uns hier im Ruhrgebiet sagen würde: im Arsch.Du brauchst natürlich einen guten Bohrer. Hab alles mit einem Akkubohrer gebohrt. Da ist nicht ausgerissen.
Beide Seiten hab e ich abgeklebt und dann ganz langsam rein. Gebohrt habe ich etwa 30sec- ausgemessen etwa zwei Tage. Dann hab ich mich endlich getraut zu bohren. Ist ganz gut geworden und das Ergebnis war der Hammer. Ist schon was anderes wenn man etwas selbst macht
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Zusammen mit den Spannklauen, an der breitesten Stelle, komme ich auf 61cm.
Ein einfaches aber passendes bag habe ich zwar, aber wie soll das dann auf 60x60 in den Karton?
Kommt drauf an wohin du die Spannklauen drehst. Eine Bassdrum ist ja rund, sodass du in den Ecken platz hast. Die Klauen die auf der geraden Kartonseite liegen schraubst du einfach ab und schon hast du etwas Luft. Ich denke das die Bassdrum nicht perfekt gestimmt transportiert werden muss, daher kann wohl auf die eine oder andere Spannklaue verzichtet werden

Außerdem möchtest du ja den Kessel kürzen, daher kannst du alle Anbauteile abschrauben. Wird bei der Bearbeitung eh gemacht.
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Hallo
Der Schreiner muss halt das passende.Werkzeug haben.Ich denke mal,dass das Kürzen die Hauptbaustelle ist. Die Gratung planen und fräsen ist dann nur noch Formsache. Man muss halt den passenden Fräskopf haben. Ein Schreiner arbeitet nun mal mit Holz und daher sollte dies kein Hindernis sein.
Mach dir im Vorfeld klar wie dein Kleinod später aussehen soll.
Klar kann man den Kessel so kürzen, dass du die Möglichkeit hast aus beiden Teilen etwas zu machen. Da muss du abwägen, die Tiefe so wählen, dass der Abschnitt verwertbar ist oder du nimmst deine Traumtiefe.
Ich habe eine 10" Stave-Snare Kessel mit 9" Tiefe. Könnte die auch halbieren, dann hätte ich zwei.Wohlmöglich aber nicht mehr so einen tollen Klang.
Da hast du leider die Qual der Wahl.
Wichtig auch, was für eine Gratung soll es sein?
Da wird dir der Schreiner, falls er mit Musikinstrumenten nicht am Hut hat, kein Tipp geben können. Bei einer Bassdrum bin ich mir nicht so sicher, welche Gratung sich wie auswirken würde.Hab bei meiner "Snom" (13") lange überlegt welche es sein soll. Hab da auf der Reso-Seite 30° mit Gegenschliff genommen und auf der Schlagseite eine Runde.
Mach dich da auf jeden Fall schlau.
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Alles anzeigen
Drummer sind musikalisch gesehen schon die Krönung der Säugetiere
Interessant. Das Schlagzeug ist doch eher ein junges Instrument und musste sich erst den Platz als vollständiges Instrument erkämpfen.
Aber sich auf den Marktplatz stellen und brüllen" Ich bin der König der Welt" würde ich bleiben lassen.
Tastendrücker oder Saitenzupfer benutzen all ihre Finger. Wenn du einzeln mit deinen Finger ein Solo aufs Brett legst, dann neige ich mein Haupt vor dir. Vorher aber nicht

Zur Frage: Etwas anderes und neues zu lernen wirkt sich durchaus auch aufs Schlagzeugspielen aus.
Deine Sichtweise ändert sich.Du bist unter Umständen vielschichtiger,experimentierfreudige,offen für neue Dinge.
Es reicht ja auch schon,wenn du dich am Schlagzeug weiter bildest.
Es gibt viele Gründe die dafür spreche und nur einen der dagegen spricht>du musst Geld für neues Equipment ausgeben.Naja,vielleicht sich auch den Kopf darüber zerbrechen,was man alles braucht....
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Drummer sind musikalisch gesehen schon die Krönung der Säugetiere
Interessant. Das Schlagzeug ist doch eher ein junges Instrument und musste sich erst den Platz als vollständiges Instrument erkämpfen.
Aber sich auf den Marktplatz stellen und brüllen" Ich bin der König der Welt" würde ich bleiben lassen.
Tastendrücker oder Saitenzupfer benutzen all ihre Finger. Wenn du einzeln mit deinen Finger ein Solo aufs Brett legst, dann neige ich mein Haupt vor dir. Vorher aber nicht

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Ich frag mich immer, wie man sowas hinbekommt
Ich denke mal, so geht es vielen, wenn sie das erste mal ein Blick auf solchen einen Song riskieren.
Mir geht es da nicht anderes. Fängt ja schon damit an, dass man sich für eine Taktart entscheiden muss, falls dieser noch nicht bekannt ist.
Leider konnte ich auf meinem Handy die Noten nur teilweise entziffern. Hab dennoch mal ein Schuss ins Blaue gewagt und auf einen 5/4 Takt gesetzt.
Die 16tel passten dazu nicht so recht, aber 8tel tun es vorerst ja auch. Bass auf die 1 und die Snare auf die 4. Akzente in einer vierer Gruppierung.
Hätte mir zwar gerne ein paar Notizen gemacht, aber leider hatte ich gerade kein Notenpapier zur Hand.
Zu meiner Verteidigung sollte erwähnt werden, dass ich mich gerade im Heidepark befand und mitten in einer Warteschlange stand.
Bei den Wartezeiten vor den Fahrgeschäften kommt man halt auf dumme Gedanken und hört sich mal eben ein Cover an.
Die Sache mit den nicht lesbaren Noten konnte während der Wartezeit in Gruppenarbeit auch geklärt werden. Einfach Screenshot machen und Bildausschnitt vergrößern. Ist schon erstaunlich, wie kommunikativ die Menschen trotz Abstand und Plexiglasscheiben sind. Ganz einfach mal eine verzwickte Lage gemeinsam gemeistert

5/8 Takt??? Echt jetzt? Verdammt! Unwissenheit kann wirklich ein Segen sein

Lag ich wirklich so verkehrt? Jetzt brauchte ich ein Blatt für Notizen mehr denn je. Man! War ich schlecht vorbereitet

Und genau an dieser Stelle schalten die meisten wohl ab, obwohl der Drops im Kopf eigentlich schon fast gelutscht ist.
Leider konnten "wir" die Sache mit dem 5/8 Takt vor Ort nicht lösen und so musste ich gezwungenermaßen warten bis ich wieder Zuhause war.
Nun stellt sich einem die Frage, wie genau gehe ich jetzt mit diesem "Vinnie Colaiuta-Drum-Gedöns" um?
Weglaufen und drauf hoffen, dass man es irgendwann mal kann? Wäre ne Option. Wohlmöglich eher keine sehr befriedigende.
Auf der anderen Seite. Wann läuft einem ein solcher Drum-Pattern mal wieder über den Weg? Es sei den man ist Sting-Fan.
Hab einfach mal ein paar Ideen aus dem Netz, etwas von meinem Wissen und Können in einen Pott geworfen und kräftigt umgerührt.
Und das ist dabei rausgekommen. Ist auch nur der erste Entwurf. Muss mich da erst einmal durch den Song wühlen.
Den Ride-Part in Takt 7,8 und 9 nicht ganz für voll nehmen. Bisschen Google ein bisschen "Ich". Sollte auch nur zum Üben sein-aber trotzdem schön
Sting-Seven Days Drumpart-Übungen.pdf (Falls ich mich notentechnisch vergaloppiert haben sollte. Bitte bei mir melden)
Die Übungen sollen auch nur verdeutlichen, wie ich an solche Dinge rangehe. Soweit vereinfachen wie man es braucht,
um zu verstehen was "Phase" ist

Habe mir speziell auch, unabhängig vom Song, Sachen in 5/8 rausgesucht. Um einfach ein Gefühl für diese Taktart zu bekommen.
Hätte dazu auch noch eine Frage. In dem Groove spielst du zu Beginn die Bassdrum nur auf der 1. Hab in einem Liveauftritt (1993 Live) auch eine auf 2+(5/4 Takt) gehört. Hätte ich keine Noten vor der Nase, so würde ich glatt da immer eine Bassdrum spielen.
Mit dem 5/8 Takt werde ich auch noch nicht ganz grün. Verstehe zwar was dahintersteckt. z.B. Betonungsmuster (hier 3+2)
Aber warum hat man in diesen Song genau diese Taktart gewählt?
Finde den Drumpart im übrigen total interessant. Besonders wie die Akzente (HiHat) in Verbindung mit dem 5/8 Takt gesetzt sind, sind ist klasse.
Werde den mal auf meine To-do-Liste ganz nach oben setzen.
Bevor ich es vergesse>> Danke für deine Mühe. Hast du wirklich gut gemacht

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Ein Schlagzeug wäre natürlich am besten, passt aber die gesagt absolut nicht in meine kleine Bude rein.
Mein mittlerweile verkauftes Drumset stand jetzt auch eine Zeit lang total gequetscht in der Ecke und obwohl es sich immer noch irgendwie bespielen ließ, hat es überhaupt keinen Spaß gemacht. Da fehlte einfach der Platz zum richtigen Spielen.
Tja, was soll ich dazu sagen. Du gibst ganz klar den Weg vor den du beabsichtigst zu gehen bzw. gerade gehen kannst.
Du beginnst gerade an dir zu zweifeln, ob dein Weg der Richtige ist.
Ich denke mal, dass dir keiner wirklich die Gewissheit geben kann, ob du unabhängig von einem Drumset, mit einem Cajon, Bongos etc. glücklich wirst. Problem ist nur, wenn du dir, mit den Zweifeln im Hinterkopf, jetzt ein z.B. ein Cajon zulegst-Wie willst du dir du dir die Leidenschaft am trommeln beibehalten, wenn du dich nicht auf das neue Instrument einlassen kannst? Du wirst nach kurzer Zeit die Klamotten in die Ecke werfen.
Leidenschaft bedeutet nicht einfach nur am Schlagzeug zu sitzen. Freude an der Bewegung, eintauchen in den Rhythmus, den Noten auf dem Blatt Leben einhauchen. Genau das sollte man z.B. auch auf ein 8" großes Pad projizieren können. Du möchtest deine Fähigkeiten schlussendlich nicht verlieren. Warum sollte das nicht auf einem anderen Schlaginstrument funktionieren?
Sehe es mal aus der Perspektive. Die zu spielenden Noten sind ja plötzlich keine anderen.
Du bleibst drin und erweiterst dein Können noch dahingehen, dass du dir Neues aneignest, möglicherweise sogar dadurch besser wirst.
Trommeln nur mit den Händen ist schon etwas anderes, aber kann genau soviel Spaß machen-du musst es nur zulassen.
Hast du irgendwann mal wieder die Möglichkeit an einem Schlagzeug zu spielen, kannst du diese Erfahrungen mitnehmen.
Und was noch viel wichtiger ist-Du bist nicht stehen geblieben. Nichts machen, bedeutet Stillstand und oft verliert man den Fokus auf das was man mal gerne gemacht hat. Die Gefahr gar nicht mehr mit dem schlagzeugspielen anzufangen ist sehr groß. Darum finde ich deine Idee mit dem Cajon, Bongos, Congas total toll. Es motiviert dich ja auch, weiter am Ball zu bleiben.
Mal eine kleine Geschichte von einem kleinen Jungen von dem ich eine Menge gelernt habe

Ich will dich jetzt zu nicht überreden. Wenn du nur die geringste Möglichkeit siehst doch wieder Schlagzeug zu spielen, dann ergreife sie.
Lasse deine Zweifel aber bitte nicht allzu groß werden. Auch wenn man von allen Seiten gesagt bekommt, was nicht geht.
Fang mit irgendwas an und mach deine Erfahrung damit. Ideen wie es weiter geht kommen von ganz alleine
Hab nach 25 Jahren zweifeln endlich mit OPH angefangen (OHP)
Die Idee von DannyCarey mit dem Meinl Cajon-Kit finde ich echt gut.
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Nur ein Schlagzeug ist ein Schlagzeug.
Alternativen mögen gelegentlich spass machen, sind aber niemals the real thing!
Da hast du natürlich recht. Sehe die Dinge aber mal aus den Augen eines Kindes. Dem ist es egal auf was es trommelt. Hauptsache es kann trommeln.
Ich mache auf meinem Drumpad (im übrigen 8" groß) so einiges. Warum sich so abhängig von einem Drumset machen?
Ich sitze nicht steril vor meinem Pad und trommle meine Rudiments so vor mich hin.
Mal der Phantasie die Sporen geben und nen Ferkel fliegen lassen

Spiele ich in einer Band und hab den einen oder anderen Auftritt, so kommt ich natürlich nicht um ein Drumset nicht drumherum.
Darum geht es hier aber erstmal nicht, sondern nur um den Spaß und den Willen am Trommeln
Ich sehe mit weinemden Auge so manchen Drummer aufhören, weil er/sie nicht mehr an einem Set sitzen kann. Aus welchem Grund auch immer.
Ein Grund die Sticks an den Nagel zu hängen sehe ich jedoch nicht. Ich bin mit 20 von zuhause ausgezogen und konnte ein paar Jahre nicht spielen.
Hab Monate lang nichts gemacht, aber irgendwann hat es mich doch gepackt.
Hab meine Bongos wieder rausgeholt und auch meine Karl May Bücher schenkte ich wieder Beachtung. Hab dann aber gemerkt, dass ein Practice-Pad doch besser ist.
Mein Rumpelkiste hab ich in der Zeit eingemottet. Daran es zu verkaufen hatte ich eigentlich nie gedacht.
Jetzt hab ich ein eigenes Haus. Was glaubt ihr stand als erstes. Sofa oder Rumpelstilzchen?

Du hast noch die Möglichkeit angesprochen sich nur eine Snare zu kaufen.
Ist bestimmt eine gute Idee, aber gerade da würde ich nicht so sehr aufs Geld achten.
Die Snare ist so ziemlich das Herzstück eines Drumsets, da sollte diese schon einen guten Klang haben und sich gut spielen lassen.
Ich hatte das Glück mit meinem Hilite eine gute Snare zu bekommen. Ist seit 25 Jahren ein ein treuer Wegbegleiter.
"Eine" gute Snare kauft man sich nur einmal im Leben. Ok, manchmal auch zwei oder drei

Da es sowieso schon dein Traum war, dir Bongos und eine Cajon zuzulegen, dann fang damit an.
Fängst erstmal damit an, dann kommen dir meist ganz von selbst neue Ideen, wie du dein Hobby gestallten kannst.
Möglicherweise ist ja das Cajon genau das was du suchst. Es ist schließlich nicht irgendeine Ergänzung zu einem Drumset, sondern ein eigenständiges Instrument.