Mit so einer Aktion erreicht man das genaue Gegenteil von “Miteinander”, nämlich “Misstrauen”.
Da gebe ich dir recht. Kommt eben drauf an was für ein allgemeines Verhältnis man zueinander hat.
Das Benutzen des Instruments eines anderen ist ganz klar Vertrauenssache. Stehen z.B. die Instrumente im allgemeinen immer im Proberaum, so kann sich keiner davon freisprechen nicht auch mal in die Saiten zugreifen. Sowas kann und sollte man natürlich im Vorfeld klären.
Ich habe auch mal in einer Band gespielt. Da war sowas nie ein Problem. Der Bassist war auch ganz passabel an der E-Gitarre. Wenn der Leader mal nicht da war griff er durchaus auch mal in 6 Saiten anstatt in 4. Da wir unser Instrumente nicht am Probe-Ort lassen konnte war es kein Problem das Equipment bei demjenigen, der fehlen würde abzuholen. So konnten man wenigsten zu zweit üben. Da ich, was das musikalische angeht, das schwächste Mitglied in der Band war, waren die Probetermine meist nach meinem Terminkalender ausgelegt. Daher war das Schlagzeug immer am Start ![]()
Sicherlich gibt es auch Musiker, die mit ihrem Instrument sehr eitel sind und fremde Hände am besagtem "bestem Stück" einer Sünde gleichgesetzt wird.
Aber mal ehrlich. Als Bandkollege kennt man sich doch, da weiß man doch wie der andere tickert.
Mit der von mir angesprochenen Heimlichtuerei war eigentlich weniger das Instrument gemeint, sondern eher auf das tüfteln mit dem Sound bezogen.
Wenn etwas einem wirklich auf der Seele brennt, dann findet man einen Weg. Zur Not besorgt man sich halt z.B. eine eigene E-Gitarre.
Die Frage, die man sich dann allerdings stellen sollte ist, ob sich der Aufwand überhaupt lohnt. Muss man solche Wege gehen, dann stimmt eigentlich irgendetwas innerhalb der Band nicht. Und da wäre es das Erste woran man arbeiten sollte oder wie schon erwähnt wurde, man geht getrennte Wege.