>>> Meine Drum Covers <<<

  • Guten Morgen, liebe Gemeinde :S !
    Wieder einmal präsentier ich euch einen (von meiner Seite sehr bemühten 8) ) Versuch eines Covers.

    Ich bitte euch wieder um Kritik, Verbesserungsvorschläge zum Stil, Technik, ...

    Liebe Grüße!


    Livin on a prayer- JBJ


    Diesen Post (war ein neuer Thread) mit dem aktuellem JBJ-Thread zusammengeführt. Grüße, Chuck


    Hallo, liebe Trommler!

    Ich werde hier in Zukunft meine Covers ablegen - Kritik, Verbesserungsvorschläge sind gerne gesehen und erwünscht!

    Schönen Tag euch allen...


    H-Blockx >>> countdown to insanity


    Evanescence >>> bring me to life


    Bon Jovi - livin on a prayer

  • Mal so als Idee, poste doch deine Covers alle im gleichen Thread. Fände es interessant, verschiedene Covers zu vergleichen, auch um sich nicht zu wiederholen.


    Zu diesem neuen Cover beschränke ich mich man nur aufs Drumming, da ich den Rest ja schon gelobt habe und das für dein neues Werk auch gilt.

    Gut finde ich an deinem Spiel, dass du nicht krampfhaft versuchst, aller Welt zu demonstrieren, was du alles drauf hast. Du beschränkst dich auf einfache Songs mit einfachen Drums und versuchst diese dann tight zu trommeln.


    Und genau da sehe ich noch deutliches Potenzial, wenn ich ehrlich bin. Der Beat schleppt häufig, zwar nur Nuancen, aber man merkt's halt, weil der Drive verloren geht. Ähnlich empfinde ich es auch mit deinen kleinen Fills. Die sind im Prinzip gut, weil sie den Beat nicht völlig verlieren, trotzdem klingt es etwas unruhig, weil sie nicht 100% auf den Punk sind. Und gerade wenn man da noch Unsicherheiten hat, ist weniger meist mehr. Nach meinem Eindruck würde dein Drumming davon profitieren, mehr zum Click zu üben, um noch präziser zu werden. Zumindest wenn ich den Fehler mache, von mir auf andere zu schließen ;), kaschiert ein cooler Song häufig meine Unsauberkeiten, die ein Click mir gnadenlos aufzeigt.

  • Gratulation, Du hast Dir zum Üben einen Super-Song ausgesucht und machst dabei sämtliche Fehler, die - ich glaub - wir alle anfänglich bei solchen Songs gemacht haben bzw noch machen: Insofern, willkommen Im Club !


    My 5 Cent:


    Du spielst nicht den Song, sondern Du spielst zum Song: Dein Drumpart ist nicht das Original, weder von den Noten (was egal wäre), noch - was wichtiger ist - vom Stil. Du spielst einfach das, was Du fast immer - auch bei Deinen anderen Covern spielst - nur halt jetzt zu einem BJ-Song mit seinem speziellen BPM.


    Dementsprechend spielst Du auch zu viel: Die unnötigen Double-Crash-Geschichten in der Strophe, die durchgehenden 8tel auf dem Ride im Refrain und im Solo-Teil, die nicht rocken, sondern auf einmal einen befremdlich-gehetzten Swing-Touch reinbringen, Crash-Akzente, die den Groove zerstückeln, bis hin zu Deinem "Signature-Move": der BassDrum auf der 3+: Die spielt zwar TT auch im Original, aber eben immer nur am Ende eines Schemas, du spielst das fast in jedem Takt und kippst damit den Groove, zumal das Ding auch noch zuweilen unsauber kommt.

    Der Groove lebt in diesem Stück aber vom präzisen knackig-punchigen und beständigen Pendel zwischen BassDrum und Snare. Die BassDrum geht dabei voran und ist der Boss, Deine beständige 3+ macht die Bass-Drum dagegen zum hinterher-stolpernden Betrunkenen.


    Mein Tip: Spiel den Song mal 5 x komplett durch, dabei konsequent mit der BassDrum nur auf 1 und 3, Snare auf 2 und 4, 8tel HH in Strophe und RideBecken als 4tel in Bridge und Refrain). Und nichts anderes. 5 mal.


    Und bei den letzten beiden Mal versuch beim Spielen genau darauf zu hören, wann TT die BassDrum auf 3+ oder 2+ spielt. Und versuch mal die Noten so konsequent und bestimmt wie möglich zu spielen, also zu rocken. (Zur Not guck dabei, als wenn irgendwas nicht in Ordnung ist, das hilft - :) das wissen wir spätestens seit School of Rock :-)). Und dann spielst du das 6te mal das Ganze nochmal und vergleichst das mit dem, was Du hier aufgenommen hast.

    "Pommes/currywurst hat einfach seine eigenen Gesetze."
    (c) by frint / 2008


    "Es macht so viel Spaß, ein Mann zu sein, das können sich Frauen gar nicht
    vorstellen!" (c) by Lippe / 2006

    Einmal editiert, zuletzt von Seelanne ()

  • Ich hab den Song zwar schon mal gehört, aber wie das Schlagzeug sich im Original anhört weiß ich nicht. Naja-ist vielleicht auch gut so, sodass ich unvoreingenommen bewerten kann ;)

    Ich hab mir dein Cover mal angehört und versuche mal meinen Eindrücke wiederzugeben.

    Was sofort auffällt ist, dass du den Song augenscheinlich gerne magst. Etwa bei Zeitindex 2:20 zeigst du es besonders.

    Da gefällt mir auch deine Körperhaltung besonders gut.

    Du drehst allerdings auffällig oft dein Kopf nach rechts. Was jetzt aber nicht schlimm ist. Jeder hat so seine Gewohnheiten und nicht zu vergessen auch eine Schocki-Seite ;)


    Der Sound: Leider hört man deine HiHat und dein Ride manchmal so gut wie gar nicht. Da würde mich interessieren woran es liegt.

    Zu Beginn hört man die HiHat noch gut und man kann sie leicht raushören.

    Kommt allerdings auch immer drauf an was es für eine Art Cover es sein soll. Bei einem Drumcover finde ich es persönlich toll, wenn man jede, noch so kleine, Nuance vom Schlagzeug hören kann. Gerade dann wenn du auf Ride wechselst will man es auch hören.


    Kameraposition: Mal ein Vergleich zu dem Cover "Bring me to life">>gefällt mir bei dem Bon Jovi Cover echt besser. Frontaler und man sieht mehr von dir.

    Vermissen würde ich da nur die zweite Kameraposition von der Seite mit Blick direkt auf HiHat und auf die Snare. Ein Drummer schaut einem Kollegen immer mal gerne direkt auf die Finger :)


    Fazit: Toll gespielt, zwar mir Wacklern, die du aber mit deiner Attitude einen komplett vergessen lässt. Ich mag deine Art wie du spielst.

    Du spielst abwechslungsreich, es ist viel Bewegung drin und es kommt keine Langeweile auf. Du wirkst durchgehen locker und entspannt.

    Dein Spiel ist sehr authentisch, du bist im Song drin und deine Freude am Schlagzeugspielen nimmt man dir sofort ab.


    Ich kenne das Original nicht, daher kann ich auch nicht sagen, ob songdienlich oder nicht. Bin selbst kein guter "Diener" und spiele wie mir der Schnabel gewachsen ist. Für meine Ohren hast du das echt gut gemacht. Wenn ich mir ein Drummer anschaue, dann will ich auch seinen Stil und seine Art zu spielen sehen.


    Was du noch verbessern kannst hat trommla schon erwähnt.

    Eins würde ich vielleicht noch ansprechen. Wenn du aufs Ride gehst, tritts du die HiHat mal mehr mal weniger durch. Spielst du die bewusst?

    Wenn man drauf achtet, dann bringt es nach meinem Empfinden etwas Unruhe rein. Auch wenn man sie nicht hört, bringt es ne menge Dynamik rein-wenn auch nur optisch. Daher drin lassen und überlegen, wie du sie spielst. Vielleicht nur die 4tel oder nur 8tel treten. Einfach mal schauen was besser passt bzw. was besser aussieht.


    Hab dir auf jeden Fall mal ein "like" da gelassen.

    Einmal editiert, zuletzt von Lexikon75 ()

  • Hallo Doc,


    ich schließe mich Seelanne's Kommentar ziemlich an.


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    So macht's der Tico.


    Die Frage ist, ob du den Song so spielen willst wie er gedacht ist, oder ob du ihn begleiten oder interpretieren willst. Ich habe Herrn Torres schon zwei mal bei der Arbeit bewundert, das ballert. Die Fills sind meistens einfach, aber wuchtig und auf den Punkt. Bei dir ballert es nicht. Du spielst zu viel, die Idee, Doppelcrash mit Splash und Crash einzufügen, passt eigentlich nicht zum Song. In die erste Bridge beispielsweise spielst du ohne Akzent rein, da nimmst du dem Song die Dynamik. Und da gehören Viertel auf die offene HiHat, dann verliert der Song nicht seinen Flow. Die Versuchung bei solchen einfachen Songs ist ja immer, eine eigene Note reinbringen zu wollen. Bei ganz vielen Youtube Covers geht dann das Feel des Songs etwas verschütt. Das ist hier auch so, es plätschert so ein bisschen vor sich hin.


    Bertram Engel hat mal gesagt, er wolle jeden Schlag so spielen, dass man merkt, dass er auch so gemeint ist. Und dann lieber ein paar weniger, aber mit Nachdruck. Gerade bei eine Stück wie living on a Prayer ist das der richtige Ansatz.

    667 - The Neighbour Of The Beast!!

  • Vielleicht kurz was Allgemeines. Für dich gibt es hier immer sehr viel konstruktive Kritik. Ich hoffe, du nimmst das als was Positives wahr.

    Trotz der aufgezeigten Schwächen wären sicher viele Feierabendbands froh, wenn ihr Schlagzeuger das so spielen würde. Also weiter so und die guten Ratschläge beherzigen.

    "Just beat the devil out of it." - Bob Ross

  • Du spielst nicht den Song, sondern Du spielst zum Song

    Das hatte ich in dem Sinn auch nicht vor. Ein zuviel, bspw. an Crashes war mir während der Aufnahme und während des "Probens" nicht bewusst, wurde jedoch bewusst gewählt - danke für den Hinweis!

    Mein Tip: Spiel den Song mal 5 x komplett durch, dabei konsequent mit der BassDrum nur auf 1 und 3, Snare auf 2 und 4, 8tel HH in Strophe und RideBecken als 4tel in Bridge und Refrain). Und nichts anderes. 5 mal.


    Und bei den letzten beiden Mal versuch beim Spielen genau darauf zu hören, wann TT die BassDrum auf 3+ oder 2+ spielt. Und versuch mal die Noten so konsequent und bestimmt wie möglich zu spielen, also zu rocken. (Zur Not guck dabei, als wenn irgendwas nicht in Ordnung ist, das hilft - :) das wissen wir spätestens seit School of Rock :-)). Und dann spielst du das 6te mal das Ganze nochmal und vergleichst das mit dem, was Du hier aufgenommen hast.

    Super Idee!

    Der Sound: Leider hört man deine HiHat und dein Ride manchmal so gut wie gar nicht. Da würde mich interessieren woran es liegt.

    Zu Beginn hört man die HiHat noch gut und man kann sie leicht raushören.

    Da muss ich nochmals in die Aufnahme reinhören. Ich nehme mit dem EAD10 von Yamaha auf - durchaus möglich, dass hier nicht so gute Aufnahmequalität herrscht, wie beim direkten Abnehmen über Mics.

    Für dich gibt es hier immer sehr viel konstruktive Kritik. Ich hoffe, du nimmst das als was Positives wahr.

    Natürlich - sonst wäre ich falsch hier mit meinen Bitten um Kritik!

    Und glaubt mir, auch wenn es die Zeit nicht allzu oft zu lässt (hab ja schon mal was von 3 Kids zuhause, Job, Frau,usw. berichtet :saint: ). Ich nehme eure Kritik wahr und ernst - und bleibe am Üben!

    Schönen Tag euch allen!

  • Das habe ich nicht gemacht, das machen manche Experten, die extrahieren die Original-Drumspuren aus Aufnahmen. Wenn du bei Youtube den Songtitel und Drums only eingibst, kannst du Glück haben und das passende finden. Ich spiele in einer Grunge-Coverband, das habe ich schon reichlich Material gefunden. Das hilft beim originalgetreuen Spielen.


    Das wäre übrigens auch noch ein Tipp: Versuch die Drumspur vom Tico mal 1:1 nachzuspielen. Technisch kannst du das. Da kriegst du ein ganz gutes Gefühl, wo die Akzenze hinmüssen, wie der Song sich im Ablauf dynamisch entwickelt. Und wenn du das Feeling dann hast, kannst du auch gucken, wo du was frickeln willst. So schaffe ich mir neue Sachen immer drauf: Erstmal so lange nur die Basis-Grooves, bis der Ablauf komplett sitzt, mit Dynamik usw., und wenn ich mich da sicher fühle, baue ich nach und nach Akzente, Fills, Ghostnotes usw. ein. Da merkst du auch, was passt und was nicht. Und wenn ich bei einem Auftritt mal nicht so richtig reinkomme, spiele ich nur Karo Einfach, das geht dann quasi automatisch.

    667 - The Neighbour Of The Beast!!

  • So macht's der Tico.

    Wie hast du die Drum in den Vordergrund geholt?

    Es gibt auch diverse apps oder Programme, welche die Tonspuren trennen. Von ziemlich teuer (iZ otope RX7 für 1.200 €) bis ziemlich günstig (Moises 3€/Monat oder Gratisversion aber mit limitierter Downloadanzahl, Neural MixPro 6,99€/Monat oder 49,99€/Jahr) bis zu ganz kostenlose Versionen (Splitter). Kommt am Ende darauf an, wie einfach es gehen soll und wie hoch die Ansprüche an die Qualität sind.

  • sad but true - drum cover


    Liebe Leute!

    Ich bitte euch wieder mal um konstruktive Kritik am Schlagzeugspiel meiner Wenigkeit! Gibts Fortschritte zu früheren Covers, etc.

    Was mir vom Videoschnitt auffällt und ich gar nicht hinbekomme, ist folgendes: Direkt nach jedem Kamerawechsel scheint das Vid kurz langsamer zu sein, fängt sich jedoch wieder. Woran das liegt?!

    In diesem Sinne "Frohe Weihnachten"!

    Einmal editiert, zuletzt von Dr. R_o_c_k ()

  • Moin,

    ich hatte das Video am Freitag schon gesehen, aber noch nicht die Zeit für einen Kommentar gefunden.

    Im Vergleich zum vorherigen Video ist der Song lauter bzw. sind deine Drums leiser. Passt im Mix besser zusammen, aber gerade bei einem Drum Cover finde ich persönlich etwas zu laute Drums schöner, denn es geht ja in erster Linie ums Drumming.


    Mir fällt als erstes auf, dass du für den Backbeat mit links schon in der Schulter ausholst. Du bewegst den Ellenbogen stark seitlich nach oben, um dann den Arm und den Stick peitschenmäßig in Richtung Snare zu führen. Das kann einerseits aus einer Moeller-Bewegung hilfreich sein, um mit wenig Krafteinsatz laute Akzente zu spielen. Im normalen Backbeat wird es dadurch aber für mein Empfinden schwieriger, den Schlag sauber und konstant auf den Punkt zu platzieren, da man mit dieser Peitschenbewegung eine leichte Verzögerung zwischen "Arm geht nach unten" und "Stick trifft Snare" hat. Das wäre mit einem normalen Downstroke einfacher. Meiner Erfahrung nach hilft es dem Timing, die lauten Downstrokes mit Ellenbogen und Handgelenk zu spielen - ohne Schultereinsatz. Der kommt dann ggf. für die Live-Show, um die ganz harten Schläge rauszukehren.


    Und das Timing ist auch der zweite Punkt, den ich ansprechen möchte. Für mich fühlt es sich nach einigen Fill-Ins (insbesondere wen der linke Fuß mitspielt oder du auf dem China warst, z.B. 0:56, 1:53, 3:45) so an, als ob du davon überrascht bist, wie langsam der Song eigentlich ist. Du wirst im Fill schneller und kommst mit dem Abschlag vor der 1 wieder in den Groove zurück. Das ist sehr schade, weil abgesehen von diesen Unrundheiten nagelst du den Beat schön auf den Punkt, so wie das auch sein soll.


    Gut finde ich den Sound. Klar reicht das EAD10 nicht für eine Studio-Produktion, aber gerade für solche Schlagzeugvideos finde ich den Sound top. Man hört alles und es klingt sehr brauchbar, ohne dass man sich in der Übezeit in Recording-Details verliert.

  • Zitat

    Du wirst im Fill schneller und kommst mit dem Abschlag vor der 1 wieder in den Groove zurück.

    Erwischt... :saint: Du hast vollkommen Recht, ich werde in den Fills definitiv schneller, aber ich arbeite dran!

    Zitat

    Meiner Erfahrung nach hilft es dem Timing, die lauten Downstrokes mit Ellenbogen und Handgelenk zu spielen - ohne Schultereinsatz

    Ja, ich weiß, dass ich vor dem Schlag zumeist umrühre wie im Kochtopf, um es mal lebenspraktisch zu formulieren.

    Danke für den Tipp zu den Downstrokes!

  • Drankolz danke für deine Analyse mit der Ausholbewegung beim backbeat. Genau das hab ich nämlich auch, nicht mehr so stark, aber immer noch ein bissi. Deine Erklärung, warum das nicht gut ist, ist jedenfalls hilfreicher als die Kritik, die ich mal bekam, dass ich „sägende“ Bewegungen mache, was ja nicht gestimmt hat, weil mein Ellbogen auch zur Seite geht und nicht nach hinten. Ich habs damals auch als möller-ähnlich bezeichnet, worauf ich ausgelacht wurde.

    Deine Erklärung hilft mir, an dieser falschen Bewegung weiterhin zu arbeiten 👍

    Lieber brennende Herzen, als erloschene Träume! <3 xxxx Love life, and live! - It's worth it.


    “You are never too old to set another goal, or to dream a new dream.” ― C.S. Lewis


    Don‘t waste your time or time will waste you. (Muse - Knights of Cydonia)

  • Hi,

    ich finde, du treibst ein bisschen. Es würde wohl schon sehr helfen, wenn du die Viertel auf der Hihat deutlicher betonen und die folgenden Achtel etwas dezenter spielen würdest.

    Er hier macht das sehr schön, finde ich:

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    Kleine Änderung, großer Effekt.

    Phasenweise machst du es ja auch, ziehst dann aber immer wieder Tempo und Feel an.

    "Just beat the devil out of it." - Bob Ross

  • Hallo

    Finde es immer schwer Feedback zu geben, wenn ein Cover schon verdammt nah am Original ist. Finde du bist mit Lars Ulrich auf Augenhöhe

    (ich weiß, bei dem Größenunterschied nicht ganz einfach ;) )

    Ok Spaß beiseite. Ich finde dein Cover wirklich gut. Besonders der Anfang gefällt mir echt gut. Locker-flockig aus der Hüfte gespielt.

    Ich schicke mal voraus, dass ich kein Metallica-Dauerhörer bin und daher könnte meine Expertise weniger brauchbar sein.


    Was bei anschauen deines Videos sofort auffällt, dass du trotz deiner Größe verdammt nah an deine Snare dran bist. Ist aber ein Punkt den man nicht diskutieren braucht, wenn es sich für dich gut anfühlt.

    Du wirkst allerdings lockerer und freier, wenn du aus der überkreuz Spielweise in die Offene wechselst.

    Am Anfang spielst du die HiHat schöne locker mit Links, verglichen damit, wie du die Snare anspielst irgendwie entspannter.

    Aus meiner Sicht jedoch schwer zu beurteilen, weil ich nicht weiß wie du es selbst empfindest.


    Du setzt die Betonungen in dem Stück gut und passend an die richtigen Stellen. Bei 0:54 (1:53) spielst du die HiHat sehr gut und betont.

    Danach gehst du etwas davon weg. Nicht schlimm, weil du mit der Bassdrum gut die 2+ und 3 (hoffe ich habe mich nicht verzählt) betonst. Dezent aber hörbar.

    Ich bin jetzt kein Experte was dieses Stück angeht und daher bin ich jetzt auch etwas vorsichtig mit meiner Meinung und stelle es mal als Frage in den Raum.

    Wie sollte man die HiHat im Groove (Vers) am besten spielen? Schön dezent betont als "Whip" gespielt durchgehend auf den Puls? Manchmal wirkt es auch so, dass an einigen Stellen (Chorus), die HiHat auch leicht betont auf den "Unds" gut rüber kommen würde.

    Auch gleichmäßig auf den 8tel durchgespielt wäre die HiHat spielbar.


    Du spielst sie eh schon geöffnet, daher ist sie eh schon sehr präsent. Dein linker Fuß steht auch wahrscheinlich nicht auf dem HiHat-Pedal. Oder?

    Auf 2+ und 3 spielst du zusammen mit der Bassdrum in die HiHat rein.

    Eher bewusst als zusätzlicher Akzente gedacht oder harkst du dich unbewusst auf die Bassdrum bzw. Gitarre ein? Verstehst du wie ich das meine?

    Frage dies jetzt auch nur, weil mir dies des Öfteren auch mal passiert, dass ich den HiHat-Groove (downstroke-upstroke) unbewusst verlasse.


    Tempo: An einigen Stellen, besonders in der ersten Hälfte stolpert deine HiHat ein wenig. Du kommst aus dem Fill und musst dich auf der HiHat wieder einfangen. Was dir auch gut gelingt, aber man sieht und hört es.

    Die Fills sind auch nicht leicht, auch wenn sie augenscheinlich leicht und überschaubar aussehen die haben es in sich.

    Z.B. den Effekt gut rüberzubringen, der die Triolen in Verbindung mit 8tel und 16tel mit sich bringt, ist auch gar nicht mal so einfach. Schneller als erwartet steht man plötzlich vor der "1" und muss etwas auf die Bremse gehen. Ich glaube (gefühlt), dass es bei dir so ist.


    Aber abgesehen davon hast du das Ding gut gecovert. Spielerisch und auch von Sound her. Ich glaube ich habe mal bei einem früheren Cover gesagt, dass die HiHat bzw. das Ride (Hier jetzt nicht im Einsatz) im Verhältnis zu den anderen Becken und Trommeln etwas zu leise war. Hier würde ich mal behaupten, dass alles sehr ausgewogen rüberkommt. Ich ziehe jetzt auch kein Vergleich zu anderen Covern bzw. zum Original, weil man es nicht muss.

    Du bist am Schlagzeug schön anzuhören und hast das Stück gut präsentiert und das Ding gerockt.

  • Direkt nach jedem Kamerawechsel scheint das Vid kurz langsamer zu sein, fängt sich jedoch wieder.

    Interessant, bei mir ist nur die Frontkamera sauber, die auf deiner linken Seite weist eine deutliche Bild-Ton-Schere auf, und der Ton läuft hinterher. Extrem schwer, da irgendwas zu beurteilen, da ich mir oft nicht sicher bin, ob das gesehene oder das gehörte unsauber ist.


    Zum Song insgesamt: ich kenne Metallica kaum und musste mir erst mal das Original anhören, um deine Interpretation beurteilen zu können. Von den bisher präsentierten finde ich diese Nummer deutlich am schlechtesten. Nicht, weil du schlechter trommelst als vorher, sondern weil die Nummer noch deutlicher deine Schwäche, nämlich wackeliges Timing, offenbart. Insgesamt eiert es schon ziemlich, und an zwei Stellen wird es dann besonders deutlich. Einerseits diese sowieso schon original sehr elastisch interpretierten Triolen, die sich durch deinen Drumtrack noch holpriger anfühlen. Andererseits der Wiedereinstieg nach der großen Pause, an dem man ziemlich deutlich bemerkt, wie du aus der Kurve fliegst.


    Tja, langsame Songs können schwieriger sein als schnelle ;)


    Da steckt noch viel Arbeit drin, und ich merke grad wieder, dass selbst einfach klingende Songs ihre Tücken haben können.

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