Beiträge von tschino

    Erster Eindruck, dieses Themas, insofern ich es falsch interpretiret habe und jetzt ohne die Version des Sängers zu kennen: Ich bin ein sehr verwundert, dass solche grundlegende Dinge, nicht schon beim Vorstellungsgespräch besprochen wurden und er schon euer "neuer" Sänger ist. IMHO sind das ja Dinge, die man im Vorstellungsgespräch schon ausräumt oder zumindest anspricht, bevor man jemanden in die Band aufnimmt.

    Ich weiß, dass es immer schwer ist einen guten Sänger zu finden, aber wenn einer schon so kommt und "drauf besteht", dann ist er der falsche Mann.


    Zum eigentlichen Thema: das macht halt jeder so wie er mag. Ich persönliche halte von Karaokeversionen überhaupt nichts. Karaoke ist für mich ein Spass, aber für mich nie und nimmer eine Grundlage seriöse Musik zu machen. Ich habe bestimmt beim Covern immer meine eigene Note dazugegeben, zum einen weil ich es schöner fand und ganz sicher auch, weil meine Fähigkeiten bei manchen Liedern begrenzt waren. Aber ich habe mich stets zuerst mal mit den Originalversionen beschäftigt und dann auch mal wie es andere Bands gecovert haben. Aber an Karaoke habe ich nie den leisesten Gedanken gehabt.

    Meine zwei Gedanken dazu, um alles noch ein wenig komplizierter zu machen:


    -Remo verkauft zwar haupstsächlich Felle, aber auch nicht ausschließlich, weil sie noch andere Produkte anbieten. Ich habe mir jetzt nicht alle Zahlen hier genauer angeschaut, vielleicht ist in einer oder anderen Quelle wirklich nur der Umsatz mit Fellherstellung ausgewiesen. Aber wenn man von Gesamtumsatz spricht, sind ja nicht nur die Felle enthalten. Und wer weiß schon, ob Remo auch andere Produkte/Dienstleistungen anbietet die in deren Bilanz auch miteingerechnet sind.


    -Bestimmt sind die Drumsfelle wohl der größte Marktabsetzer, höchstwahrscheinlich die simplen Ambassador für Snares das meistverkaufte Produkte. Aber ich würde bei der Kalkulation des Durchschnittspreises der Felle nicht hochpreisige Konzertpaukenfelle oder Felle für die große Konzerttrommel vernachlässigen. Gegenüber der Preise dieser speziellen Felle sind die Preise für eine Bassdrumfell ja geradezu gnädig.

    Das Thema Rack ist (meines Erachtens zurecht) eine Randerscheinung (geworden). Die wirklichen Vorteile eines Racks sehe ich dann, wenn man für den Transport nur sehr wenig demontieren bzw. muss. Dann braucht es aber meist mehr als eine Person, um das Rack zu bewegen und auch ausreichend Platz beim Transport. Zudem kommt man durch Türen und über Treppen schlecht voran. Wenn diese Themen geklärt sind, kann ein Rack sinnvoll sein bzw. auch die Vorteile ausspielen.

    Verstehe ich richtig, du meinst das Rack im zusammengebauten Zustand herumtragen und transportieren? Weil sonst erschliesst sich mir nicht, warum man eine zweite Person braucht, oder sich schwer tut bei Treppen/Türen. Denn warum sollte man ein Rack im zusammengebauten Zustand herumtragen und transportieren? Mit Memoryklammern und eventuell Kennzeichnungen mit Stift oder Tape ist ein Rack ja schnell auseinander- und auch wieder zusammengebaut.

    Wichtig ist IMHO auch, dem jungen Metaller klar zu machen, dass sein neu zu kaufendes Schlagzeug in natura (ohne Mikrofon, Trigger, PA, Mischpult...) nicht so klingen wird, wie auf Platte, - sorry stream - oder auf einem Konzert bzw. auf Fernsehaufnahmen.

    Und wegen Gebrauchtmarkt: ja, die Preise in den Anzeigen sind schon nach oben gegangen aber ob die am Ende auch bezahlt werden, habe ich immer so meine Zweifel, wenn ich sehe, wie lange oft Anzeigen drin sind. Der Markt ist überfüllt mit guter Ware, schwer wird es aber wenn man etwas ganz bestimmtes will und sich auf eine Marke festlegt.

    Hab letzte Woche z.b das Zeitgeist 15ner China gekauft, vorher noch kurz mit dem Service gemailt,die hatten nur Gutes über das China zu berichten gehabt,haben mir direkt die Triggerwerte übermittelt.

    Ja,und das ist es wirklich.Kann ich nur weiter empfehlen.

    Welcher Service hat die Becken gelobt? Der Service von Zeitgeist selber? Wenn dies, so ist es doch logisch, dass der Hersteller (oder der, der sie herstellen lässt) nur Gutes über seine eigene Produkte sagt. Oder welcher Service war es?

    Mir fällt die Kinnlade runter. Die Frage nach dem "warum" stelle ich nicht, weil die Antwort ganz einfach ist: weil du es kannst. Ich hätte tausend Fragen, aber die schiessen über dem Ziel hinaus, ich geniesse einfach.... und hoffe ich finde die Kinnlade wieder, sobald es Mittagessen gibt. WOOW

    Ich hatte keines, welches mangelhaft war. Ich habe halt früher immer die perfekten von den etwas weniger perfekten ausgesucht.

    Mit den Sticks ist es ja ähnlich. Die werden in der Herstellung auch sehr exakt und mit gleichem Gewicht hergestellt. Aber vor dem Kauf habe ich mir immer mehrere Paare angeschaut und das allerbeste gekauft.

    Mit den Sticks hatte ich in den letzten 25 Jahren andere Erfahrungen. Ich habe sehr oft bundles gekauft und selbst bei den etablierten Herstellern bei A-Ware Gewichtsunterschiede von bis zu teils 10 gramm festgestellt. Bei den matched Paaren war es besser, aber auch nicht immer exakt. Mittlerweile verwende ich Sticks von einem kleinen Hersteller in der Tschechischen Republik und da gibt es zwischen den matched kaum große Gewichtsunterschiede und selbst beim ganzen bundle bewegen sich Gewichtsunterschiede von wenigen Gramm. Also gehen tut es schon mit dem exakten Gewicht, nur bei den etablierten Herstellern greife ich kaum noch zu.

    Wo und wie könnte man das realisieren?

    Wer beteiligt sich und kümmert sich um was?

    Lohnt es sich, das nach erfolgreicher Realisierung über Youtube, Bonedo u.ä. publik zu machen?

    Meine persönliche Meinung, nachdem dieser Beitrag fast zwei Wochen hier online ist und ich die inzwischen eingetrudelten Antworten gelesen habe, die - ebenfalls meine persönliche Meinung - nicht viel zu deinen Fragen beigetragen haben:


    IMHO ist es ein Riesenaufwand so etwas zu betreiben. Wenn dann abgesehen von Toms und Bassdrum auch noch die Snares an die Reihe kommen, wird das ein Fass ohne Boden. Ich hatte mal vor langer langer Zeit einen Vergleich von einem 12" Birken (Sonor Force 3000) und einem Ahorn (Sonor Hilite) gemacht, gleiche Felle, gleiche Stimmung, gleiche Hardware. Unabhängig vom Resultat und dass ich keine großen "professionellen" Arbeitsgeräte zur Verfügung hatte, war da schon der Aufwand riesengroß und sehr zeitintensiv. Wenn das dann in die "professionelle" Richtung geht, ist das denke ich sehr sehr schwer alleine realisierbar.

    Und anhand der ausbleibenden konkreten Antworten, denke ich, dass - wie so oft im Leben - die Leute die ganze Sache ohne Aufwand vom Sofa aus beobachten, ihre Meinung dazugeben aber dabei mitarbeiten nicht im Sinne haben. Ich mag mich (hoffentlich) täuschen, denke aber, dass du von der Mehrheit des Forums bei dieser Aufgabe "im Stich" gelassen wirst. Ich persönlich habe weder genügend knowhow noch verfüge ich über ausreichend Arbeitsgeräte und zeitlich wird es sehr schwer und ich bin auch viel zu weit entfernt.


    Ich werde weiterhin deine Videos - vielfach als stiller Beobachter - mir zugute führen, da sind schon riesengroße interessante Inhalte. Alles Gute ;)

    Was allein badges betrifft, bin ich - ganz gegen mein Naturel - zugegebenermassen auf der kitschigen Seite. Ich liebe Symbole, Lorbeerkränze und wenn die badges mit fetten Nieten oder Schrauben befestigt werden. Am schönsten empfinde ich das badge meines Arstars und jenes vom Orion. Ohne Rangliste folgen Troyan, Hilite.


    Was ich an badges nicht mag ist jenes vom Sonor F3000 oder jenes meiner Ludwig snares wo die badged einfach nur mit der Luftausgleichsniete einfach auf den Kessel draufgepresst werden. Das riecht bei mir immer so nach billig schnell schnell draufgemacht.


    Das Gretsch Stopschild ist so ein Zwischending. Schönes Design, schaut edel aus, aber halt auch nur auf dem Luftausgleichsloch draufgeklatscht.

    Es wurde ja schon im Beitrag #5 angeschnitten: um was geht es konkret? Alles nur ein wenig stiller zu machen, damit es angenehmer ist zu üben oder geht es konkret darum alles so runterzufahren, damit du eventuell nicht jemand anderen (Mietwohnung? Nachbar?) störst?

    Bei Trommeln kann man schon sehr viel machen, dass es auch angenehm klingt, bei Becken ist aber jeder minimale Eingriff ein Tonkiller.

    Moin

    Warum macht man es so kompliziert?

    Einfach im Norden, oder in der Mitte, oder mal selber suchen, sind genug unterwegs ;)

    Weis ja keiner wo du her kommst.

    Ein DR 80 in schwarz, wie hier in den Anzeigen angeboten, hat er ja schon. Er möchte sein DR 503 in schwarz haben, weil er mit diesem besser zurecht kommt. Und das DR 503 in schwarz, ist ihm momentan neu noch zu teuer mit über 1.000 Euro.

    Brackets weiß ich nicht, aber auch die Füsse sind nicht von der Designer Serie bzw. von Sonor, die hatten bei der Serie andere Gummis drauf. Und die Position des brackets genau unter dem Logo ist auch ein wenig unglücklich gewählt.

    Aber am Ende hat er ja im Text beschrieben, dass er alles selber aus einem Phonitom zusammengezimmert hat, er verkauft es ja nicht als original Designer.

    Subjektiv ist meine 13x7 Stavesnare lauter, als mein 14x6,5 Ludwig Supra, 14x6,5 Pearl Free Floating Stahl. Vielleicht hau ich auch einfach subjektiv bei der kleinen Snare fester rein.

    Ein Dezibel-Gerät habe ich aber nicht daneben gestellt.

    Ich kenne die Noten mit einem Strich ( nicht jene mit drei, die einen Wirbel darstellen) als "Faulenzer", weil man die Noten nicht einzeln notiert.

    Soweit ich weiß sind Faulenzer die Symbole 𝄍 , 𝄎 oder 𝄏 die anzeigen, den vorherigen Teil (z.B. letzter Takt) nochmal zu spielen. Den Strich durch einen Notenhals kenne ich als Zeichen für einen Trommelwirbel allgemein oder als Zeichen, die entsprechende Note als (closed roll?) Wirbel bei n Strichen 2ⁿ mal zu wiederholen, da ist die Interpretation aber eher uneinheitlich. In Stick Control stehen zwei Striche mal für 4 Noten (Seite 32, Nr 61 Links, 𝅘𝅥𝅮 + 𝅫 = 𝅘𝅥𝅰 𝅘𝅥𝅰 𝅘𝅥𝅰 𝅘𝅥𝅰), mal stehen drei Striche mal für 5 Noten als Quintole über eine halbe Note (Seite 38 Nr. 21), mal die gleiche Notation für 8 Schläge über eine halbe Note (Seite 43, Nr 13), mal für 10 Noten (Seite 39, Nr. 13).

    KORREKT, da habe ich etwas verwechselt, weil ich der Meinung war, dass man auch Querstriche in den Noten als Faulenzer bezeichnet, weil sie im Grunde (Wirbel ist vielleicht ein anderes Thema) eine verkürzte Schreibweise darstellen, damit man einzelne Notenwerte nicht ausschreiben braucht. Mein Fehler.


    Die Sache hat mir dann doch keine Ruhe gelassen und ich habe mal geschaut, ob in meinen alten Büchern irgendetwas "gescheides" steht. Da wurde ich eigentlich auch nicht fündig, aber wenn auch sonst keiner die genaue Bezeichnung rausgefunden hat auch nichts im Internet steht, würde ich einfach den Begriff "Abkürzung" verwenden, welcher z.B. in der Trommelschule von Heinrich Knauer verwendet wird.


    Bei Buddy Rich's Schule steht auch keine Bezeichnung, sondern nur das Beispiel der verschiedenen Schreibweisen. Wenn mir mal wieder mein "MusikTheorieUndPraxisSstudierter" übern Weg läuft, frage ich mal nach, ob er weiß, ob es da eine spezifische Bezeichnung gibt.

    Es wäre insgesamt sehr naiv, wenn sich ein Betrieb ausschließlich auf das Laserschweißen von Becken ausrichtet.

    Kann mir das irgendwie kaum vorstellen.


    Für diejenigen, die Ihre Becken trotzdem reparieren lassen wollen, gibt es jedoch Alternativen.

    Es gibt mittlerweile viele metallverarbeitende Betriebe, die Laserschweißen können. Man muss sie nur finden.

    Das ist korrekt, Becken Schweissen ist/war eine kleine Sparte, Hauptaugenmerk sind andere Sachen schweissen: https://www.latec-laser.de/gravur/

    Andere Betriebe finden, ist so eine Sache. Da werden halt Betriebe dabei sein, die sich mit Becken nicht auskennen und da muß man von vorne erklären zu was diese Bronzedinger überhaupt benutzt werden. Viele werden vielleicht schon abwinken, weil die Auftragsbücher scho so voll sind, da will man sich mit solchen Kleinigkeiten nicht herumstreiten. Hingegen Timur hat sich vorher mit der Sachlage schon auseinandergesetzt und mußte man halt nicht lange erklären was so ein Becken ist. Deshalb war das wohl ganz einfach mit ihm ins Geschäft zu kommen.


    Abgesehen von Schweissen, kann - natürlich nur bei kleinen Rissen - auch Kleben eine Alternative sein? Wenn ja mit welchem Kleber?

    Das scheinen ja Sets zu sein, die eben nicht durch die Endkontrolle gekommen sind. So lange es nur kleine optische Makel sind, finde ich das auch nicht verwerflich diese dann günstig an den Kunden weiterzugeben.

    Ja und nein. Mich wundern 2 Punkte. Wenn es mehrere (scheinen ja mehrere Sets zu sein) sind: warum kontrolliert man nicht, an was es liegt? Wo liegt der Fehler (hat Material versagt, hat der Mitarbeiter nicht ordentlich gearbeitet)? Wenn das Set mit "lediglich" paar optischen Mängeln 1.400 kostet und das Qualität bestandene Set 3.100 (insofern diese Zahlen so stimmen?),und der Mangel - wie im Video beschrieben - mit paar wenigen Schritten/Kosten sauber zu beheben ist, warum Ludwig es nicht selber macht, und sage und schreibe auf 1.700 Dollar verzichten kann?