Beiträge von tschino

    Nachdem ich so gut wie alles vieles einiges hatte/habe (von Alu die umgebaute Sensitive von der ich enttäuscht bin bis zu jener von Tama, Stahl von Pearl und Sonor, Schichtholz Birke Force 3000, Schichtholz Buche von privatem Eigenbau, Schichtholz Tamburo Formula, Pappel von der Force 2000, Fassbauweise Ahorn von Troyan und Nuss von Steppodrums, die Nobley aus einem Stück Ahornholz, Birke ecc... ecc...), habe mich mir selber ein Verbot auferlegt, nach einer neuen Snare Ausschau zu halten.


    Mich interessiert seit einigen Jahren Castmetall. Eine Bronze/Messing/Kupfer in Cast wird es wohl nicht werden, weil das ist mir zu teuer, ausser ich lasse mir irgendwo einen Bronzekessel für meine Free Floating giessen. Aber eher ausgeschlossen. Es gibt irgendwo ein wenig entfernt von mir, einen Eigenbau aus Inoxmetall mit 2,5 mm Wandstärke. Das werde ich mir in den nächsten Monaten mal anhören. Aber ansonsten habe ich in meinem Alter keinen Traum mehr, irgendwann muß man (vielleicht) zufrieden sein :D mit dem, was man hat.

    Vielleicht ein mikrofoniertes Xylophon?

    Nein, ein Xylophon erzeugt nicht den Klang, der mit Glocken verbunden wird. Xylophon geht, aufgrund des Holzmaterials, in Richtung dumpfer Klang. Deshalb wäre man mit einem Glockenspiel näher an der Sache, weil die Stäbchen aus metall sind und daher brillanter.

    Ein Xylophon gibt es auch mit Metallstäben. Daran hatte ich gedacht.

    Nein, Xylophon hat die Stäbchen aus Hartholz (Xylo ist der griechische Name für Holz) und das Pendant mit Stäbchen aus Metall ist das Glockenspiel.

    Vielleicht ein mikrofoniertes Xylophon?

    Nein, ein Xylophon erzeugt nicht den Klang, der mit Glocken verbunden wird. Xylophon geht, aufgrund des Holzmaterials, in Richtung dumpfer Klang. Deshalb wäre man mit einem Glockenspiel näher an der Sache, weil die Stäbchen aus metall sind und daher brillanter.



    @Jacobs

    Ich habe ein Stück, für das ich zwischen Trommeln und Glockenspiel wechseln mußte, einfach auf meinen Drumsticks modifizieren lassen und auf der Schaftseite Plastikkugeln draufmachen lassen.


    Sind es denn viele unterschiedliche Töne, die das Stück vorgibt? Welches Stück wird gespielt?Weil eine Anschaffung/Ausleihen für nur paar Töne sehe ich nicht in Relation Aufwand/Nutzen.

    Ich weiß nicht, ob es hier reinpasst, aber wer kann mir was zum Sonor S-Class sagen? War das Mittelklasse? Ist das noch Made in Germany?


    Das Set unten sieht quasi neu aus, inkl. Hardcases, Metallcases, neuwertiger Becken etc..pp.


    Sonor Schlagzeug / S-Class

    Ja, ist noch Made in Germany. Trotz, dass die Kessel guten Sound haben, war es für mich hardwaretechnisch und psychologisch immer "jetzt wird die Force 3000/2000 Serie eingestampft, jetzt brauchen wir noch den Rest der 3000/2000er Hardware für die neue Serie S-Class auf und specken ab wo möglich, um ordentlich zu sparen, z.B. an den Füssen."


    Vielleich zusammengerechnet mit den 2002er Tellern und cases kommt man auf 1.950. Aber das S-Class kalkuliert mit 800 wäre mir persönlich absolut überteuert.

    Das kein Missverständnis entsteht: ich habe nicht allgemein die Qualität der Chinahardware angezweifelt, sondern fragte, ob jemand bestätigen kann, ob bei diesem Alibihändler die Qualität passt. Dass mittlerweile der Grossteil der Hardware aus Asien kommt, ist ja ein offenes Geheimnis. Hardware die Spanbokken, Woodbrass und auch Stdrums anbietet, kommt natürlich auch aus Asien.

    Hardware direkt kaufen, ist sicherlich ein guter Coup, man müsste halt auch wissen, ob genau diese Hardware, die dieser Alibabahändler anbietet, eine bestimmten Quamitätsstandard erreicht. Weil Werbung und geschönte Fotos geniese ich mittlerweile aufgrund von Alibabakäufen (China und Pakistan bei anderen Sektoren)/Aliexpresskäufen ein gebranntes Kind.


    Also mein Kommentsr sollte kein Beitrag sein, pauschal die Chinahardware in Frage zu stellen. ;)

    Weiß man denn wie gut die Qualität dieser Alibaba-Böckchen sind? Ich habe mir aus Interesse erst kürzlich einige von Aliexpress bestellt (Aliexpress ist meines Wissens ja nur der private Ableger von Alibaba, und die Teile sind meistens identisch.... oder korrigiert mich, falls ich total falsch liege) und die waren, wenn man die Böckchen mit jenen von ST-Drums oder Woodbrass vergleicht, ziemlich beschi...eiden.

    Der Preis von $ 2,8/pro Böckchen wird dann wohl noch ohne Steuer/Zoll/Versand sein?

    Was ich nicht ganz verstehe ist: "Farbe egal" aber auf die originalen Gratungen wird pocht. Die Gratung ist doch eine fur..normale 45° Gratung, die ist doch nichs besonderes? Wenn die mal "überarbeitet" wurde - jetzt nicht im Falle des Sets von Pommersche, der sie bei dem Set rund machte - heißt ja nicht automatisch, dass da automatisch eine andere Gratung drin ist. Kann ja auch nur optimiert worden sein und deshalb immer noch eine 45° Gratung.


    Wenn Geld genug vorhanden ist und man gewillt ist auszugeben, würde ich zu allererst Sonor kontaktieren, ob da etwas gehen würde und ob die im SQ2 Paket irgendwo so ein Einzeltom raushausen und eventuell auch noch lackieren.


    Danach, wie oben angegeben, Stegner Drums, wo man allerdings schauen muß, ob die einen identisch dicken Kessel herbekommen, weil selber stellen sie ja keine Kessel her.


    Dann fällt mir noch, was Deutschland betrifft, die Sindelfinger Ringe ein. Wie es da mit Custom ausschaut, weiß ich allerdings nicht. Hatte denen vor zig Jahren mal Kontakt, weil ich nach einem Hi-Lite kessel Nachbau mit deutschem Ahorn Ausschau hielt. War damals noch die Zeit, als ich meinte man hört zwischen Ahorun und Birke einen großen Unterschied. Das hat sich mittlerweile bei mir ja auch Gott sei Dank ergeben.


    Ansonsten wäre dann noch was Europa betrifft z.B. CVL-Drums. Die machen ihre Kessel auch selber und da kann man sich seine Kessel mit beliebig vielen Lagen und Dicke kreieren lassen. Die machen auch noch die Lackierung, wenn man eine RAL-Nummer angibt. Und Bohrlöcher für die Lugs machen sie auch noch. Wird dann halt keine deutsche Birke sondern eher eine italienische Birke sein. :D


    Und es wird in Europa sicherlich noch andere Hersteller oder Manufakturen geben, die eine F3000 Kopie herstellen können.


    Wurde ein originales 18er Standtom überhaupt ohne Bohrlöcher für die Beinaufnahme verkauft? Während die 90er die Zeit der Mode von Freischwimmsystemen war, wo man Hängetom ohne Bohrlöcher für die brackets bestellen konnte, war man bei den Standtoms doch noch nicht soweit, die mit RIMS auszurüsten. Also insofern sich da keiner extra eins bei Sonor bestellt hat, denke ich mal, wird es da auf dem Markt auch keines geben. Aber ich kann mich da gut und gerne ja täuschen.


    Am Ende - persönliche Meinung - wird aber eine Kopie von einem F3000 wohl klanglich kaum noch von einem originaler Trommel im Gesamtkonzept zu unterscheiden sein. Das einzige wird das psychologische sein und immer dieser Hintergedanke, dass ees nicht original ist. Gott sei Dank bin ich aus der elendigen Holzsortediskussion seit Jahre draus und bei mir geht es nur noch um Hubraum, sprich Dicke des Kessels :D

    Erster Eindruck, dieses Themas, insofern ich es falsch interpretiret habe und jetzt ohne die Version des Sängers zu kennen: Ich bin ein sehr verwundert, dass solche grundlegende Dinge, nicht schon beim Vorstellungsgespräch besprochen wurden und er schon euer "neuer" Sänger ist. IMHO sind das ja Dinge, die man im Vorstellungsgespräch schon ausräumt oder zumindest anspricht, bevor man jemanden in die Band aufnimmt.

    Ich weiß, dass es immer schwer ist einen guten Sänger zu finden, aber wenn einer schon so kommt und "drauf besteht", dann ist er der falsche Mann.


    Zum eigentlichen Thema: das macht halt jeder so wie er mag. Ich persönliche halte von Karaokeversionen überhaupt nichts. Karaoke ist für mich ein Spass, aber für mich nie und nimmer eine Grundlage seriöse Musik zu machen. Ich habe bestimmt beim Covern immer meine eigene Note dazugegeben, zum einen weil ich es schöner fand und ganz sicher auch, weil meine Fähigkeiten bei manchen Liedern begrenzt waren. Aber ich habe mich stets zuerst mal mit den Originalversionen beschäftigt und dann auch mal wie es andere Bands gecovert haben. Aber an Karaoke habe ich nie den leisesten Gedanken gehabt.

    Meine zwei Gedanken dazu, um alles noch ein wenig komplizierter zu machen:


    -Remo verkauft zwar haupstsächlich Felle, aber auch nicht ausschließlich, weil sie noch andere Produkte anbieten. Ich habe mir jetzt nicht alle Zahlen hier genauer angeschaut, vielleicht ist in einer oder anderen Quelle wirklich nur der Umsatz mit Fellherstellung ausgewiesen. Aber wenn man von Gesamtumsatz spricht, sind ja nicht nur die Felle enthalten. Und wer weiß schon, ob Remo auch andere Produkte/Dienstleistungen anbietet die in deren Bilanz auch miteingerechnet sind.


    -Bestimmt sind die Drumsfelle wohl der größte Marktabsetzer, höchstwahrscheinlich die simplen Ambassador für Snares das meistverkaufte Produkte. Aber ich würde bei der Kalkulation des Durchschnittspreises der Felle nicht hochpreisige Konzertpaukenfelle oder Felle für die große Konzerttrommel vernachlässigen. Gegenüber der Preise dieser speziellen Felle sind die Preise für eine Bassdrumfell ja geradezu gnädig.

    Das Thema Rack ist (meines Erachtens zurecht) eine Randerscheinung (geworden). Die wirklichen Vorteile eines Racks sehe ich dann, wenn man für den Transport nur sehr wenig demontieren bzw. muss. Dann braucht es aber meist mehr als eine Person, um das Rack zu bewegen und auch ausreichend Platz beim Transport. Zudem kommt man durch Türen und über Treppen schlecht voran. Wenn diese Themen geklärt sind, kann ein Rack sinnvoll sein bzw. auch die Vorteile ausspielen.

    Verstehe ich richtig, du meinst das Rack im zusammengebauten Zustand herumtragen und transportieren? Weil sonst erschliesst sich mir nicht, warum man eine zweite Person braucht, oder sich schwer tut bei Treppen/Türen. Denn warum sollte man ein Rack im zusammengebauten Zustand herumtragen und transportieren? Mit Memoryklammern und eventuell Kennzeichnungen mit Stift oder Tape ist ein Rack ja schnell auseinander- und auch wieder zusammengebaut.

    Wichtig ist IMHO auch, dem jungen Metaller klar zu machen, dass sein neu zu kaufendes Schlagzeug in natura (ohne Mikrofon, Trigger, PA, Mischpult...) nicht so klingen wird, wie auf Platte, - sorry stream - oder auf einem Konzert bzw. auf Fernsehaufnahmen.

    Und wegen Gebrauchtmarkt: ja, die Preise in den Anzeigen sind schon nach oben gegangen aber ob die am Ende auch bezahlt werden, habe ich immer so meine Zweifel, wenn ich sehe, wie lange oft Anzeigen drin sind. Der Markt ist überfüllt mit guter Ware, schwer wird es aber wenn man etwas ganz bestimmtes will und sich auf eine Marke festlegt.

    Hab letzte Woche z.b das Zeitgeist 15ner China gekauft, vorher noch kurz mit dem Service gemailt,die hatten nur Gutes über das China zu berichten gehabt,haben mir direkt die Triggerwerte übermittelt.

    Ja,und das ist es wirklich.Kann ich nur weiter empfehlen.

    Welcher Service hat die Becken gelobt? Der Service von Zeitgeist selber? Wenn dies, so ist es doch logisch, dass der Hersteller (oder der, der sie herstellen lässt) nur Gutes über seine eigene Produkte sagt. Oder welcher Service war es?

    Mir fällt die Kinnlade runter. Die Frage nach dem "warum" stelle ich nicht, weil die Antwort ganz einfach ist: weil du es kannst. Ich hätte tausend Fragen, aber die schiessen über dem Ziel hinaus, ich geniesse einfach.... und hoffe ich finde die Kinnlade wieder, sobald es Mittagessen gibt. WOOW

    Ich hatte keines, welches mangelhaft war. Ich habe halt früher immer die perfekten von den etwas weniger perfekten ausgesucht.

    Mit den Sticks ist es ja ähnlich. Die werden in der Herstellung auch sehr exakt und mit gleichem Gewicht hergestellt. Aber vor dem Kauf habe ich mir immer mehrere Paare angeschaut und das allerbeste gekauft.

    Mit den Sticks hatte ich in den letzten 25 Jahren andere Erfahrungen. Ich habe sehr oft bundles gekauft und selbst bei den etablierten Herstellern bei A-Ware Gewichtsunterschiede von bis zu teils 10 gramm festgestellt. Bei den matched Paaren war es besser, aber auch nicht immer exakt. Mittlerweile verwende ich Sticks von einem kleinen Hersteller in der Tschechischen Republik und da gibt es zwischen den matched kaum große Gewichtsunterschiede und selbst beim ganzen bundle bewegen sich Gewichtsunterschiede von wenigen Gramm. Also gehen tut es schon mit dem exakten Gewicht, nur bei den etablierten Herstellern greife ich kaum noch zu.

    Wo und wie könnte man das realisieren?

    Wer beteiligt sich und kümmert sich um was?

    Lohnt es sich, das nach erfolgreicher Realisierung über Youtube, Bonedo u.ä. publik zu machen?

    Meine persönliche Meinung, nachdem dieser Beitrag fast zwei Wochen hier online ist und ich die inzwischen eingetrudelten Antworten gelesen habe, die - ebenfalls meine persönliche Meinung - nicht viel zu deinen Fragen beigetragen haben:


    IMHO ist es ein Riesenaufwand so etwas zu betreiben. Wenn dann abgesehen von Toms und Bassdrum auch noch die Snares an die Reihe kommen, wird das ein Fass ohne Boden. Ich hatte mal vor langer langer Zeit einen Vergleich von einem 12" Birken (Sonor Force 3000) und einem Ahorn (Sonor Hilite) gemacht, gleiche Felle, gleiche Stimmung, gleiche Hardware. Unabhängig vom Resultat und dass ich keine großen "professionellen" Arbeitsgeräte zur Verfügung hatte, war da schon der Aufwand riesengroß und sehr zeitintensiv. Wenn das dann in die "professionelle" Richtung geht, ist das denke ich sehr sehr schwer alleine realisierbar.

    Und anhand der ausbleibenden konkreten Antworten, denke ich, dass - wie so oft im Leben - die Leute die ganze Sache ohne Aufwand vom Sofa aus beobachten, ihre Meinung dazugeben aber dabei mitarbeiten nicht im Sinne haben. Ich mag mich (hoffentlich) täuschen, denke aber, dass du von der Mehrheit des Forums bei dieser Aufgabe "im Stich" gelassen wirst. Ich persönlich habe weder genügend knowhow noch verfüge ich über ausreichend Arbeitsgeräte und zeitlich wird es sehr schwer und ich bin auch viel zu weit entfernt.


    Ich werde weiterhin deine Videos - vielfach als stiller Beobachter - mir zugute führen, da sind schon riesengroße interessante Inhalte. Alles Gute ;)

    Was allein badges betrifft, bin ich - ganz gegen mein Naturel - zugegebenermassen auf der kitschigen Seite. Ich liebe Symbole, Lorbeerkränze und wenn die badges mit fetten Nieten oder Schrauben befestigt werden. Am schönsten empfinde ich das badge meines Arstars und jenes vom Orion. Ohne Rangliste folgen Troyan, Hilite.


    Was ich an badges nicht mag ist jenes vom Sonor F3000 oder jenes meiner Ludwig snares wo die badged einfach nur mit der Luftausgleichsniete einfach auf den Kessel draufgepresst werden. Das riecht bei mir immer so nach billig schnell schnell draufgemacht.


    Das Gretsch Stopschild ist so ein Zwischending. Schönes Design, schaut edel aus, aber halt auch nur auf dem Luftausgleichsloch draufgeklatscht.

    Es wurde ja schon im Beitrag #5 angeschnitten: um was geht es konkret? Alles nur ein wenig stiller zu machen, damit es angenehmer ist zu üben oder geht es konkret darum alles so runterzufahren, damit du eventuell nicht jemand anderen (Mietwohnung? Nachbar?) störst?

    Bei Trommeln kann man schon sehr viel machen, dass es auch angenehm klingt, bei Becken ist aber jeder minimale Eingriff ein Tonkiller.