Beiträge von tschino

    Aber wenn diese Teppiche wirklich "nur" für Bänder geeignet sind, warum sind dann da überhaupt Löcher für Schnüre drin?

    Ob es sich lohnt, kommt auf deine Vorstellungen und auf deine Erwartung drauf an und welche Kessel du hast. Ich gehe mal davon aus, dass du billige Kessel hast und da trifft es in den meisten Fällen - wie oben von Beeble geschrieben - daß unter der Folie die letzte Furnierschicht eher unansehnlich ist. Öknonomisch würde ich pauschal sagen, lohnt es sich bei "billigen" Kesseln nicht.


    Aber wo es sich meines Erachtens sehr lohnt, ist die Gewinnung an Erfahrungswerten. Ich habe bestimmte Kessel vor allem zu Testzwecken "entfremdet". Und das Basteln kann eine unheimliche Freude sein.


    Bei Folie kommt es jetzt drauf an, ob die Folie ganzflächig verklebt ist oder nur an der Schnittstelle. Meine alten Linkos z.B. hatten nur an der Schnittstelle, deshalb war es ein leichtes die Folie zu entfernen. Ich hatte aber auch mal eine Sonor Phonic Panther und dort war die Folie ganzflächig verklebt, aber mit der Wärmepistole habe ich es zum großen Teil auch ohne große Schwierigkeiten entfernen können, bis - leider - auf eine kleine Stelle, wo der Kleber ein kleines Stück Furnier mitrausgerissen hat. Aber unterm Strich durchaus machbar, wenn man sorgfältig vorgeht und mit Hilfsmitteln arbeitet.


    Lack entfernen ist natürlich auch möglich. Entweder mit Schleifpapier/maschine oder Entlacker. Ich hatte anfangs immer mit dem Entlacker gearbeitet, weil ich der Meinung war, damit riskiere ich nicht zuviel Holz vom Kessel zu nehmen. Mittlerweile bin ich aber doch auch auf Schleifmaschine zurückgekehrt (habe jetzt eine Makita, die beim Ansetzen nicht sofort schleift, also auch keine Macken hinterlässt). Muß man halt immer aufpassen, wieviel Lack man runternehmen kann/will. Aber mit Vorsicht geht das auch. Auch das Schleifen per Hand kann man miteinsetzen. UND UNBEDINGT Maske tragen. Lackpartikel sind alles andere als gesundheitsfördernd.


    Die Kessel zu lackieren ist dann eine Philosophie für sich. Wenn man ein Topergebnis haben will, muß die Vorarbeit auch top sein. Da hat Beeble ja schon geantwortet: da muß alles plan sein, füllern, schleifen, nachschleifen, gucken, schleifen ecc... Aber wenn man keine großen Erwartungen hat, sondern einfach mal basten will, muß man ja nicht alles so genau nehmen. Und wenn das Ergebnis nicht passt, einfach andere Folie drübermachen.


    Aber zum Lackieren gibt es ja auch noch Alternativen wie Ölen, Wachsen oder Beitzen. Hierzu einfach die Suche benutzen, das ist ein Thema, das hier schon öfters mal besprochen wurde.

    Ich kann nur die Zusammenfassung aus einem alten 2011er Katalog finden:

    Die Vintage Serie soll eine Homage an den warmen Sound den 50er erinnern. Es besteht aus 5 Lagen nordamerikanisches Ahorn und 2 Lagen finnische Birke und einer Delmarfolie.


    Muss mal schauen, ob ich sonst noch Infos über die Gratung finde.

    Ruhe in Frieden Franz. Immer sehr traurig, wenn - ob selbst verschuldet oder auch nicht - Menschen in diesen Teufelskreis gelangen und so früh gehen..



    P.S.: hat Franz echt auch mitgeschraubt? Soviel ich weiß, war Franz Trojan zwar Endorser von Troyan (das zuerst Trojan hiess aber nach meiner Information war der gleiche Namen Zufall) und war an mancher Idee beteiligt und hat diverses getestet, aber dass er selber aktiv mit Hand angelegt hat, ist mir neu.

    So macht's der Tico.

    Wie hast du die Drum in den Vordergrund geholt?

    Es gibt auch diverse apps oder Programme, welche die Tonspuren trennen. Von ziemlich teuer (iZ otope RX7 für 1.200 €) bis ziemlich günstig (Moises 3€/Monat oder Gratisversion aber mit limitierter Downloadanzahl, Neural MixPro 6,99€/Monat oder 49,99€/Jahr) bis zu ganz kostenlose Versionen (Splitter). Kommt am Ende darauf an, wie einfach es gehen soll und wie hoch die Ansprüche an die Qualität sind.

    Ruud heißt er übrigens, ist wohl Berufsmucker und hat(te) ein Studio in Bredevoord, nahe der Grenze. Geliefert hat er immer noch nicht.

    Wäre es möglich, hier nochmals irgendeine Anzeige von dem Typ zu veröffentlichen oder unter welchen Suchbegriff finde ich ihn noch. bei den Kleinanzeigen?


    orinocco: ich bin auch immer jemand, der beide Seiten gerne hört, aber im Fall von diesem berühmten Ruud hat es keinen Sinn und ich merke, der hat sich kein bisschen geändert. Wie er mich beschimpft hat, gebe ich hier nicht preis. Ich hoffe dem Typ wird endlich mal das Handwerk gelegt.

    Ich halte es auch für völlig unlogisch ein Galgenbecken-Ständer zu benutzen, es ist für mich eine Fehlkonstruktion & Materialverschwendung und hat nichts im Bereich Schlagzeug zu suchen. Keine Ahnung warum Leute sich sowas kaufen 🤷‍♂️ (bei mir war es im Preis mit inbegriffen, als ich das Shell-Set gebraucht gekauft habe).


    Rational gesehen macht nur ein Drum-Rack Sinn.

    Sehe ich komplett anders, auch weil ich in meinem Musikverein "gezwungen" bin, auf geraden Beckenständern zu spielen. Ansonsten in meiner Band oder zuhause kommen sowohl auf Rack als auch auf Dreibeiner NUR noch Galgenständer in Frage. Da kann ich die Position milimetergenau einstellen, wie ich es haben will. Vor allem auf meinem Rack habe ich dadurch Vorteile. Etwas was ich mit geraden Beckenständern nie und nimmer hinbekomme. Daher habe ich schon vor Jahren alle meine geraden Beckenständer aussortiert. Über Galgenständer mit Gegengewicht mag man ja noch diskutieren können, aber den simplen Galgenständer an sich, als Materialvetschwendung hinzustellen, ist für mich absoluter Blödsinn.

    Ich bin gespannt auf Punkt 2.


    Hast du nur beim Yamaha-Tomaufhängesystem Vergleiche gezogen oder auch mit den herkömmlichen von Pearl und den alten Sonor? Ich kann leider nicht mit professionellen Datensätzen dienen, sondern lediglich mit meinem nicht bemessbaren Gefühl und den Ohren. Daher schließe ich nicht aus, daß ich auch unbedingt einen positiven Unterschied erkennen muß/will, weil man ja weisgemacht bekommt, daß die RIMS nicht nutzlos sein "dürfen".


    Was ich in den 20 Jahren RIMS-Versuchen vs. herkömmlichen Tomaufhängungen als Eindruck beibehalten habe:


    -Ein merklichen Klangunterschied traditionell vs. Rims habe ich je größer das/die/der Hängetom wird. Während bei 8er und 10er kein Unterschied ist, fängt es ganz klein und leise beim 12er an und wenn dann bei 14 und 16 ankomme, meine ich einen deutlichen Unterschied zu hören. Ich habe zwar auch das eine oder andere Standtom-RIM, aber hier ist wirklich kaum bis gar kein Unterschied. Hatte ich mir vor allem deshalb zugelegt, weil ich nicht bohren wollte.


    -Auch das traditionelle Aufhängesystem macht einen Unterschied: während ich bei Sonor (alte Forceserie, Hilite und Lite) und Pearl meine, einen deutlichen Unterschied zu der mit Rims gekoppelten Aufhängen zu hören, ist hingegen der Unterschied zwischen der traditionellen Tama-Aufhängung vs. RIMS der Unterschied geringer. Zu Yamaha kann ich nichts sagen, da ich kein Yamaha-Schlagzeug in meinem Besitz habe.


    -Es kommt auch auf den Kontest drauf an. Wenn ich allein hinter meinem Schlagzeug spiele, meine ich einen Unterschied zu merken. Wenn ich dann das ganze von weitem und zusammen mit der Band anhöre, ist der Unterschied wiederum wenig bis garnicht hörbar. Aber allein, daß ich "meine" einen Unterschied zu hören, wenn ich allein hinter meinem Set sitze, haben für mich die RIMS eine Daseinsberechtigung. Ich liebe nun mal, wenn es schwabbelt.

    ich habe das gefühl das die generelle verarbeitung unsd anfassqualität nicht wirklich gut ist. klingen tuen die sticks super keine frage aber es macht sich euin unangenehmes gefühl breit. wenn ich die anfasse

    Aber dann ist es deine persönliche Meinung, daß du dich mit den Sticks nicht wohlfühlst. Ich spiele seit Jahren Agner 5B. Bei Agner bemängle ich, daß die Sticks nicht alle die gleiche Gewichtsklasse haben, da wiegen einzelne 5B Sticks schon mal von 45 Gramm bis 57 Gramm. Aber verarbeitungstechnisch sind die Agner Sticks wie geleckt und müssen sich hinter Vic Firth alles andere als verstecken. Das ist dann meine persönliche Meinung.

    Friesendrummer


    Ich kann dir leider keine großen Hilfsansätze anbieten. Viel wurde auch schon von den anderen Teilnehmern gesagt und es wird dir ja auch Hilfe mittels chat angeboten. Das bleibt letztendlich deine persönliche Entscheidung, ob und in wieweit du das annehmen kannst und willst.


    Ich gebe dir nur einen letzten Senf von mir: vergiss den Gedanken, dass du irgendwen nervst oder dass dich jemand als Freak ansieht. Das kann, muss und sollt dir doch egal sein. Ein wenig mehr Selbstachtung. Ich habe in keinen deiner Absätze irgendetwas gefunden, wo du nervst. Missverständnisse (die nun mal im Forum passieren können) hast du geradegebogen und damit ist auch alles gut. Wisch den Gedanken, dass du nerven könntest, einfach weg.

    Du hast ein Problem mit deinem 10er Tom und viele Leute wollen dir helfen. Auf das kommt es an.... Und wenn es noch ein wenig Zeit braucht auf den grünen Nenner zu kommen, dann braucht es halt seine Zeit.


    Leider sind wir viel zu weit weg, ansonsten würde ich gerne mal mit meinen 10er Toms vorbeikommen, um da zu vergleichen, an was es liegen könnte. Aber gute Lösungsansätze, wurden ja hier erwähnt.




    Ich wünsche dir, dass du den Fehler bald findest... und merke: wir sind doch alle Freaks hier ;)

    Ohne deiner Freundin nahe zu treten: ist sie auch Schlagzeugerin und kann sie beurteilen, dass Ihr Hörverhalten genau dasselbe ist wie deines? Wenn wirklich ja, ok, dann nehme ich die Frage zurück. Wenn Zweifel sind, eventuell einen anderen Drummer an deine Trommel ranlassen?


    Was mir als allererstes auffällt, ist, dass du ziemlich viel Stress hast und meines Erachtens ist dies - insofern ich richtig liege - kontraproduktiv, um der Ursache auf den Grund zu gehen. Für so eine Problemlösung, braucht es IMHO Ruhe, Geduld und Ausdauer. Mit Stress - immer meine persönliche Meinung und Erfahrung - kommt man in Versuchung den Wald vor lauter Bäume nicht mehr zu erkennen. Also IMHO mal runterkommen, auch mal versuchen paar Tage nicht an das 10er Tom zu denken. Ich weiß schwierig, aber - ich betone meine persönliche Erfahrung - besser, als gestresst nach dem Fehler zu suchen. Es geht ja nicht um Leben oder Tod. ;) Daher wirklich auf das neue Fell warten, mit Ruhe montieren und weitersehen...


    Ansonsten mein Senf zum Thema: Wenn das Tom ohne Kopfhörer wirklich ok klingt, dann kann es meines Erachtens nur der Kopfhörer oder das Hörverhalten sein. Natürlich nur kann und nicht muß.

    Wieviele Kopfhörer wurden schon durchprobiert? Und außerdem (insofern ich es nicht überlesen habe) um welches Schlagzeug handelt es sich? Um welches Kopfhörermodell? Hast du schon mal probiert Aufnahmen oder Videos an andere Leute zu schicken, damit sie eventuell online erkennen, wo das Problem ist. Oder eventuell hier ins Forum ein Video- oder Aufnahmedatei reinschicken.


    Ich denke mal, dass der Verkauf des Schlagzeuges - abgesehen von der emotionalen Seite, weil eine mittlerweile verstorbene Verwandte ja mitfinanziert hat - ja das eigentliche Problem nicht löst. Zum einen hängt ja dein Herz dran, zum anderen, wie willst du jemanden ohne Gewissensbisse ein Schlagzeug verkaufen, wo du Zweifel hast, ob das 10er Tom intakt ist? Und wenn das Schlagzeug mal weg ist, du ein anderes Set hast und wieder das gleiche Problem, dann hast du den großen Aufwand Verkauf-Ankauf auch umsonst gemacht.


    Also bitte in Ruhe alles nochmals durchgen, Fell wechseln.... und vor allem - trotz Stress und Hektik und schwere Zeit - positiv bleiben. Irgendwie, vielleicht auch nur durch Zufall, wirst du der Ursache schon auf den Grund gehen.


    Alles Gute für die Suche... ;)

    Ich schlage mich auf die Seite jener, die das stört. Wenn man etwas nagelneu kauft, dann sollte es auch makellos sein. Klar hat dieser Farbklecks nullkommanix eine Auswirkung auf den Ton. Aber wenn man etwas neu kauft, sollte meiner Meinung nach, auch das optische passen. Ob es dann ein wirklicher Reklamiergrund ist oder auch nicht, auf alle Fälle kann man ganz nett und freundlich beim Händler nachfragen. Der wird dann wohl - insofern so etwas für ihn neu ist -beim Zwischenhändler oder Hersteller nachfragen. Und dann wartet man die Antwort ab. Aber einer freundlichen Nachfrage steht meines Erachtens aber auch gar nichts im Weg.

    Hallo Gerald,


    zuallererst wünsche ich dir schnelle Genesung.


    Wollte nur einen Gedanken zu deinem Satz, bezüglich zum Rat dich mal ordentlich auszukurieren: "Wenn ich nur könnte. Ich spechen leider (hier nicht unbedingt nennbare) Sachzwänge dagegen."

    Manchmal gibt es Zeichen im Leben und dies ist meines Erachtens ein Zeichen: kuriere dich ordentlich aus und überprüfe ob die Sachzwänge nicht warten können, oder ob dir dabei jemand währenddessen zu Hilfe kommen kann, diese zu erledigen. Die Gesundheit ist und bleibt IMHO das Wichtigste im Leben und was jetzt noch überlebensnotwendig erscheint, erweist sich, daß es doch warten kann, bis du wieder gesundheitlich ok bist... Das ist nur mein Gedanke.


    Von strainern die man den Bohrlöchern anpassen kann, weiss ich. Aber von Böckchen, die man einstellen kann, habe ich noch nie gehört und finde die nicht auf Stegners Seite. Wo sind die?

    Bin jetzt ein wenig verwirrt.... Zum einen schreibst du die Trommel ist metrisch aber andererseits die Trommel ist aus den 50ern und die Metrik kam um 1960. Wenn die Trommel also aus den 50ern ist, die Metrik aber erst um 1960 kam, dann verstehe ich es zumindest so, daß die Trommel vorher in einem anderen Maß vermessen wurde? Oder sollte es heißen, die Zollmessung kam erst ab 1960?