Was braucht man alles bei einer Hihat-Maschine... Da gibt's für mein Empfinden einige sinnvolle, aber auch ein paar sinnlose Features. Viel gearbeitet habe ich mit einer DW 5000, einer Tama Road Pro und einer günstigen Yamaha (das weiß ich leider die Serie nicht). An Backline Sets hatte ich auch noch die ein oder andere Maschine unter dem Fuß.
Ich spiele viel Doppelpedal, daher ist mir eine zweibeinige Hihat lieb. Ein Dreibein funktioniert auch, wenn die Beine drehbar sind. Für optimale Position sind zwei Füße aber angenehmer.
Einstellbare Federspannung ist mir persönlich wichtig. Das Becken soll flott hoch kommen wenn ich die Hihat öffne, und soll auch oben bleiben. Die oben erwähnten Yamaha-Maschine hatte das bei einer 14er new beat schon kaum geschafft. Will ich da jetzt eine 15er spielen oder gar noch ein Tambourin oder andere Percussion auf der Hihat anbringen dann wird das nichts.
Was ich in Verbindung mit dem Doppelpedal noch nicht gesehen habe: Da sollte die Fersenplatte für mein Empfinden ähnlich hoch und breit sein wie die des Bassdrumpedals. Oft ist meine Ferse noch auf dem Bassdrumpedal während ich mit dem restlichen Fuß die Hihat spiele. Kein Drama wenn das mal nicht passt, aber bei den aufgerufenen Preisen sollte es eben doch passen.
Einen Schnellverschluss an der Clutch hätte ich bisher nie vermisst, vielleicht habe ich da noch nicht die passende Anwendung gefunden?
Bisher hab ich bewusst auch nur Hihats mit Kette und direkter bzw. linearer Verbindung zwischen Becken und Pedal gespielt. Ob ich jetzt Direct Drive oder eine Umlenkung wie etwa bei einer Pearl Eliminatior oder DW9000 brauche weiß ich nicht, aber ich habe es bisher nicht aktiv vermisst.