Beiträge von Druffnix

    Diese drei (vier) Trömmelchen habe ich hier stehen, das ist mir aber alles zu wuchtig und zu unhandlich. Im Link sieht man wie die aussehen, paar kleine Lackdings und Dongs, sieht man aber nur aus der Nähe. Sonst stehen sie gut da, klingen mächtig. Alles Finish Super Mahogany, dat sind se:


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    Das billigste soll 225€ kosten, Einzelpreise stehen in den Anzeigen. Forumsrabatte sind denkbar ;)


    Wer sich ne Bonham-Kiste hinstellen will, ich hab auch noch ne 24x14" Bassdrum in Super Mahogany, die ich abgeben würde, hab nur keine Bilder, mache ich aber noch. Zustand ist vergleichbar.


    Die Toms würde ich versenden, die Bassdrum nur sehr ungern. Abholung in 36318 Storndorf, mit Vorlauf geht auch Übergabe im Großraum Wiesbaden.

    Ich glaube wenn die sich bei der Markteinführung damals nicht so ungeschickt angestellt hätte, hätten sie da richtig was verkaufen können.

    Allerdings war es damals nicht Thomann, sondern GEWA, die sich doof angestellt hatten. Bzw. sie hatten halt nicht die Konkurrenz im eigenen Lager bedacht, DW was halt not amused over se Konkurrenz. Ich hab ja noch mein altes DC8, das ist absolut konkurrenzfähig.


    Hattest du damals nicht auch mal ein DC6, welches du irgendwann verkauft hattest? Oder verwechsle ich dich mit wem?

    Ja, ich hatte mal ein DC6, habe ich damals im Ausverkauf beim Musik-Service Aschaffenburg gekauft. Ich meinte auch nicht die Markteinführung damals, sondern die Wiedereinführung in 2022, wo sie die drei Serien dick und groß beworben haben, dann aber so gut wie nix vorrätig hatten.

    Le retour des cadavres, die Rückkehr der Untoten ;)


    Ich war gestern mit meinem Bruder auf Herrenausflug beim großen T. Er ist in der Gitarrenabteilung verschwunden, ich ab zu den Drums. Neben den unbeschränkten Testmöglichkeiten (man nimmt sich den Krempel, geht in eine Kabine, kann dran rumstimmen, und los) für Snares und Becken bei mehr als reichlicher Auswahl (bin jetzt stolzer Besitzer einer Drumcraft Vanguard 14x6,5" Maple, echt ein schönes instrument, optisch wie akustisch, und ein paar leider geile Zildjians habe ich gegen die von mir seit Jahren gespielten Zultan Rockbeats getestet) stand da ein Drumcraft 6 in mattbraun, Emperors drauf, und wollte ausprobiert werden. Zur Hardware: Wenn man die häßlich finden sollte, dann ist das natürlich Geschmackssache. Mechanisch machte das alles einen sehr stabilen und gut handhabbaren Eindruck, Leicht einstellbar, stabil und flexibel. Erstmal ein bisschen nachgestimmt in eher tiefer Grundstimmung, dann gib ihm. Und da kann man nur Wow sagen. Ein eher tiefenlastiger richtig schön fetter Sound mit einen ganz sauberen Sustain. Die Toms 10/12/16 standen da, die klingen echt Sahne. Man musste auch nicht draufwemmsen wie ein Verrückter, damit die Trommeln ihren Sound entfalten. Die Bass hatte ungedämpft mit dem PS3-Kopie-Werksfell richtig bassiges Fundament. Die 14x5,5 Snare ist knackig, eher trocken, da war allerdings das Fell echt fertig. Etwas höher gestimmt wurde es etwas perkussiver, aber immer noch mit sauberem Sustain und wirklich guter Dynamikrange.


    Daneben stand ein Drumcraft 4, das fiel deutlich ab. Dito das auf der anderen Seite stehende Sonor AQ2, das auch da stehende Mapex Armory kam fast dran bei den Toms, aber nicht bei der Bass. Das DC6 ist ein wirklich erwachsenes Instrument. Ich bin auch ein Freund dieser klassischen Kesselmaße. Anscheinend haben sie jetzt auch mehr am Lager. Wenn ich jetzt ein Set brauchen würde und nicht unbegrenzt Budget haben würde, dann würde ich mir das echt überlegen. Einzeltrommeln gibt es auch. Ich glaube wenn die sich bei der Markteinführung damals nicht so ungeschickt angestellt hätte, hätten sie da richtig was verkaufen können.

    Das Royalstar könnte schwer verkäuflich bleiben. Die tiefen Kessel sind maximal unpraktisch, die 22x14 Bassdrum ist eher mäßig. Diese Abmessung hab ich damals schon nicht verstanden, lauter Kanonenrohre und ne kurze Bass. Ich hatte mal ein rotes Royalstar auf Beobachten, mit Becken und der guten Metallsnare. Das ist dann wohl für 340€ weggegangen.

    haidem: So kann man es sich natürlich einfach machen. Aber die letzten zwei Absätze von trommla's Post sind doch valide und wertschätzend geäußerte Fragen. Ich bin auch kein Profi, spiele seit 10 Jahren in meiner Band. Wir haben ein paar Stücke im Repertoire, die spielen wir nicht live, weil wir nicht damit zufrieden sind, wie wir sie bringen. Sorry dass ich das so sage, aber jedes dieser Stücke klingt viiieeeel besser als jedes der Stücke, die Hellicon in 50 Minuten spielen. Da erkennt man ja teilweise gar nicht was es sein soll. Würde ich in so einer Band spieln und vor allem auch auftreten wollen? Auf gar keinen Fall. Ich hab das gestern im Auto auf der Heimfahrt mal fast durchgehört, ich musste mehrmals laut lachen, vor allem bei Highway to Hell. Und der "Sänger" sagt zwischendurch, sie würden ja schon viele Jahre zusammen spielen. Und dann steht er da, die Hand in der Kipp', und trifft nicht einen einzigen Ton, der Gitarrist kann keine Soli, das Zusammenspiel holpert. Das muss man doch hören und so ehrlich sein, dass man das so eigentlich nicht vor Publikum aufführen kann. Am Anfang habe ich mich gefragt ob das ernst gemeint ist, aber das ist es wohl.

    Wenn uns einer sagt, dass wir vor 4.000 Leuten spielen können, und das passt musikalisch so, dass wir nicht mit Popeln beschossen werden, da wäre ich sofort dabei. Ich bin erweiterter Hobbymusiker, einmal vor so einem Haufen Leute spielen, das wäre schon was. Der Aufwand muss natürlich überschaubar bleiben.

    "Die Kleine" ist 43 Jahre alt, eine gestandene und extrem kompetente Musikerin. An dem was die drei (mit etwas Keyboardunterstützung) da abgeliefert haben, sieht man, dass sie da keine halbgare Performance à la Kiss oder Bon Jovi abliefern wollten, sonder es nur machen wollten wenn sie es auch bringen. Und dazu braucht ein fähiges drittes Bandmitglied am Schlagzeug. Das haben sie in Anika Nilles gefunden. Die hätten sie ja nicht ausgewählt, wenn sie sich nicht sicher gewesen wären, dass sie das kann. Sie musste ein Stadionkonzert abliefern wo 15.000 Fans in der Mehrzahl jeden einzelnen Schlag von Neil Peart kennen, fast alle haben erst mal auf sie geguckt. Da darf man nervös sein, aber sie hat es wirklich klasse gespielt, die drei waren absolut tight. Es gab ja auch mehr als ein Mal Szenenapplaus für ihr Spiel, und Geddy und Alex haben sehr zufrieden gewirkt. Ich habe bei Geddys Stimme mehr Bedenken als bei Anikas Spiel, die Stimme kommt schon immer mal an die Grenzen. Für Anika Nilles ist das eine tolle Belohnung für die viele harte Arbeit, und für mich als stolzer Besitzer eines Tickets ein Grund mehr, mich auf das Konzert zu freuen.

    Ich hatte mal als Beifang ein wirklich vollkommen verschmökeltes 2002er Ride hier. Das war 20 Jahre im Live-Einsatz und ist dann weitere 15 Jahre in einem unklimatisierten Schuppen vor sich hin gegammelt. Da hat man sich schon beim Anfassen die Finger verdreckt. Nach einer intensiven Reinigung mit Bref Power Kalk und Schmutz sah es wieder gut aus. Einen wirklichen Effekt auf den Sound habe ich ehrlich gesagt nicht gemerkt. Der Anschlag war mit viel gutem Willen minimal pingiger. Aber kontrolliert verschmoddern lassen dürfte nicht funktionieren.

    Wir brauchen einen neuen Thread: Welchen Einfluss haben Altersschmodder und Patina auf die Amtlichkeit und die Komplexität des Sounds guter Becken? Denn das ist doch das Ziel, oder? Amtlich und komplex sollen sie klingen.

    Ich hab ein GA aus dem gleichen Baujahr. Die Gratungen sind noch gerundet.

    2 Badges, damit man das Badge auch von vorne sieht, wenn du das 13er da hinhängst wo sonst das 12er ist.

    Laut Badge ist das ein 9000er GA aus dem Jahr 1984, also foliert., siehe Akuttrommler's Beitrag. Guck erstmal was rauszuholen ist. Der Chrom ist normalerweise super haltbar, wenn die Gratungen noch gut sind und die Folie keine Wellen hat, dann erstmal wienern und polieren, dann mach mal gescheite Felle drauf. Kann sein dass Du es behalten willst.