Beiträge von Lexikon75

    Wirklich ernsthaft relevante Dinge gibt es eigentlich nicht die mich nerven. Aber so Manches, das einem genervt sein schon sehr nahe kommt.

    Mich nervt am meisten, dass je besser ich werde, desto mehr wird mir bewusst was ich noch nicht alles kann. Unwissenheit ist manchmal ein Segen.


    Oft rennt man gegen eine geschlossene Tür, steht wieder auf und rennt mit Schmackes wieder davor. Ist das Leidenschaft?

    Wird wohl so sein, man ist ja noch da ;)

    Aber irgendwann sieht man, dass die Tür eine Klinke hat. Drück mich steht sogar dran, tut es dann und steht vor weiteren Türen. Aber man weiß jetzt, auch die wird man öffnen können und rennt los. Ist jetzt sehr Bildhaft dargestellt, aber so kommt es mir manchmal echt vor.

    Beinahe 20 Jahre habe ich versucht etwas zu spielen und bin vermeintlich gescheitert, ohne es zu merken/wissen, dass ich es eigentlich schon tausendmal gespielt habe.

    Manchmal bedarf es nur einen kleinen Schubs in die richtige Richtung und es läuft fast wie von selbst.


    Allein der Umstand nicht alles auf einmal lernen zu können finde ich total blöd. Aber eine Weisheit besagt,, dass man nicht alles schaffen kann, aber man muss es versuchen.

    Ich habe so viele Baustellen und keine wird irgendwie fertig. Und immer wieder diese neuen Ideen, die einem ungefragt einfallen.

    Oft sieht man andere , die gewisse Dinge, locker aus der Hüfte geschossen, spielen. Bei einem selbst bleibt es dabei, es jedenfalls mal versucht zu haben oder bestenfalls es wenigstens mit hängen und würgen hinzubekommen.

    Das Schlimmste daran ist, dass es einem auch noch egal ist.

    Gilt im übrigen für jedes Hobby, das man mit Leidenschaft betreibt.

    Tolles Video. Danke fürs teilen. Ich habe mir das Video wirklich bis zum Schluss mit Begeisterung angeschaut. Was es nicht alles gibt. Ich glaube ich habe in der Garage noch ein Satz Bremsscheiben liegen. Der Tüv würde mir dafür bestimmt die Plakette verweigern, aber ich denke die Musikpolizei wird bei geringfügigem Untermaß ein Auge zudrücken. Sind gut eingebremst und daher klanglich bestimmt ein Sahnestückchen. Was sagt man da wohl? Ich hätte gerne ein Satz Bremsscheiben, die auf ein hohes "C" gestimmt sind?

    Bei der Füller des Equipments in diesem Laden fehlt mir bei einigen Dingen echt die Vorstellungskraft und wirft die eine oder andere Frage auf. Wer kauft sowas? Und würde man es da auch suchen?


    Ich finde da hat jemand bei dem einen oder anderen Perkussionsinstrument, bei einigen würde man sogar Maschinen sagen, mal richtig seiner Phantasie freien lauf gelassen.

    Mahagoni ist ein Tropenholz-aus dem Grund scheidet die Pearl für mich sofort aus. Ich finde Omar Hakim als Drummer total klasse und ich glaube er hat da bestimmt eine ganz tolle Snare mitentwickelt. Aber beim Holz bin ich eher auf dem Standpunkt, dass es nicht allzu weit von meiner Heimat gewachsen sein sollte.

    Die Sonor von Benny sieht gut aus. Hat aber ein Problem. Für mich wird die nächste Snare keine aus mehreren Lagen Holz sein.

    Aber schauen wir mal was die Greb alles zu bieten hat. Dabei blende ich den Preis mal gedanklich aus, denn der ist nicht ohne.

    Zwei auswechselbare innenliegende Dämpfungsmöglichkeiten, die schnell und unkompliziert den Sound ändern lassen.

    Ich bin immer ein wenig skeptisch, wegen der relativ geringen Kesselstärke. Meine Toms haben schon 7,5mm. Ich habe bei meiner Snom vorsichtshalber Verstärkungsringe einbauen lassen. Aber gut, Benny weiß bestimmt was er tut und vertraue ihm mal, dass das Teil stabil genug ist ;)

    Ich habe mir von der Snare mal ein paar Soundbeispiele angehört. Klingt gut, Ich denke aber man muss sie selber mal antesten, um zu sehen, ob sie das ist was man haben möchte. Die Frage, die ich mir bei solchen Signatur Snares immer stelle. Hat der Namensgeber nur sein Namen drangehängt oder hat er da wirklich seine eigenen Vorstellungen, zu einer perfekten Trommel, in diese Snare mit einfließen lassen?

    Ich habe die Snare des Öfteren unter seinen Sticks erblicken können, daher denke ich mal, dass sie ganz brauchbar sein wird.


    Warum hast du dir genau diese beiden herausgesucht?

    Hallo

    Es geht um 15cm. Arme sind flexibler als die Beine bzw. Füße. Arme kann man höher heben. Pedale stehen nun mal gut, wenn sie auf dem Boden stehen.

    Ergonomie? Weiß nicht, ob das mit 4 schon so wichtig ist. Wie tief kann die Snare runter? Geht es nicht mit dem Original Ständer, dann den Korb rausnehmen und z.B. in einen Weihnachtsbaumhalter stecken. Geht wunderbar, hab ich schon ausprobiert.

    HiHat auf max. Tiefe. Sitzgelegenheit anpassen so, dass der Kleine an die Pedale kommt. Geht kein Hocker oder Stuhl, dann funktioniert das auch gut mit einem Sitzball. Sind natürlich alles nur Möglichkeiten, die man ausprobieren kann.


    Die Pedale zu erhöhen wird technisch bestimmt machbar sein. 15 cm bei einer 18" Bassdrum wir aber ganz schön sportlich. Gehen wir mal davon aus, dass der Beater normalerweise in der Mitte aufschlägt. 15 cm höher und wir sind fast am Rand.

    Das Herta-Rudiment finde ich echt toll. Ich kenne diese 4er Kombi jetzt nur in 8tel Triolen gespielt, aber ich denke das ist egal.

    Jazz/Swing ist halt triolisch, daher passt er da gut rein.

    Ich meine mich zu erinnern, dass Dave Grohl den Herta in "No One knows" ausgiebig zelebriert hat.

    Der Herta wird auch oft mit dem "Single Stroke 4" verwechselt. Zu mindestens war es bei mir so. Ist ja auch nur ein ganz kleiner Unterschied, der es aber ausmacht. "Dance of Eternity" von Dream Theater wäre ein Beispiel was mir spontan einfallen würde.


    Ich weiß ich bin ein ganz schrecklicher Schüler und muss eins nachfragen.

    Der Satz der bei mir als erstes hängen geblieben ist. Du sagst, dass das Herta eine Schlagfolge von 2 schnell aufeinanderfolgenden

    Noten ist, gefolgt von zwei um die hälfte langsamer gespielter Noten. Ist erstmal nicht falsch, sagt aber nicht aus wo die beiden letzten Note liegen, nur wie zueinander liegen. Oder ist das nach Definition egal?

    Das besondere für mich war immer, dass ich vom Klang her drei gleichmäßig verteilte Noten höre, wobei eine davon verdoppelt ist.

    Meine Herleitung war immer so. Drei Noten gleicher länge. Handsatz RRL. Jetzt wird die erste Note gedoppelt. Handsatz RLRL.


    Im Verlauf des Videos wird es von dir natürlich, an Hand der Vorübungen, klar dargestellt.

    Auf den eingeblendeten Noten ist es auch gleich klar ersichtlich, aber wer achtet schon auf Noten, wenn der Meister spricht ;)


    Es geht hierbei eben auch nur um den Unterschied zum "Single Stroke 4". Da würde die letzte gespielte Note (8tel Triolen) auf das "Und" fallen.

    Beim "Herta" auf die 3ten Note der Triole. Interessanter wird es auch erst bei anderen Subdivisionen. Wobei die Verbindung mit 8tel Triolen schon nicht ohne ist.

    Mal weg von unserem ganzen Signature-Bashing (mich eingeschlossen), das zeigt aber halt auch, was es heißt, spielen und stimmen zu können. Und da spielt der Formfaktor der Gratung wohl auch keine Rolle mehr.

    Lustigerweise wird immer wieder die Gratung so hingestellt, als wenn sie keine Rolle spielt. Warum macht er sich den Dämpfungsring drauf? Warum stimmt er die Snare nicht so wie sie am Anfang klingt? Kurz und präzise ohne Obertöne. Spielt da auch das Spielgefühl eine Rolle?

    Eine Wahl der Gratung hätte schon den Effekt, dass man sich auf eine 1000€ teure Snare kein Dämpfungsring legen muss bzw. etwas dezenter dämpfen braucht. Bei soviel Geld möchte ich die Snare nur noch stimmen und klingen sollte sie so wie ich es haben will.

    Tut sie das nicht, dann ist es wohl nicht "Meins"


    Möchte man die Vorzüge eines Dämpfungsring hervorheben, dann ist das Video toll.

    Meine das jetzt nicht böse-musste nur etwa schmunzeln, als er den Dämpfer vom Fell genommen hat.

    Da scheiden sich aber die Geister, ob die Art des Dehnens wirklich förderlich ist oder eher Schaden anrichtet.

    Dazu sag ich nur eins. Ein kalter Muskel dehnt nicht gerne. Wobei er da ja nicht viel dehnt.

    Würde das Warm-Up in dem Video zum speziellen Aufwärmen zählen.

    Aufwärmen beinhaltet ja auch, dass man sein Aufwärmen mit einem größtmöglichem Radius durchführt. Also über den Radius hinausgeht, den man beim spielen erreicht, so dass man sich nicht gleich ne Zerrung holt, wenn man aufs hoch hängende Crash geht.

    Übungen sollten immer ohne Schwungholen ausgeführt werden, also dass was man körperlich erreichen kann.

    So ein Aufwärmworkout soll ja auch nur zum aufwärmen sein und nicht zur Steigerung der persönlichen Fitness. Das kommt danach oder in einer separaten sportlichen Betätigung.

    Hallo

    Das Problem ist allerdings, dass beim allgemeinen aufwärmen keiner mehr zuhört. Geht es um die Sache selbst, dann sind alle gleich wieder vorne mit dabei.

    Man kann auch hingehen und das Workout am Set machen. Da kann man der Phantasie ruhig mal etwas Raum lassen.

    Auch für zwischendurch wären solche Übungen vielleicht von Vorteil. Sich sprichwörtlich die Beine vertreten ohne auszutreten.


    Sicherlich, es wird immer von aufwärmen gesprochen. Aber wie? Da sitzt jemand am Pad und trommelt sich warm. Ist ja nicht verkehrt, aber das Herz-Kreislaufsystem kommt so nicht in Wallung. Dein Link "Schlagzeug und Gesundheit" trifft es genau auf den Punkt.

    Kurzes Workout. Übungen die man sich im Internet raussuchen kann. Es fängt oben am Kopf an und hört unten an den Zehnspitzen auf.

    Jeder kann doch Seilspringen. Sehr beliebt um sich locker warm zu machen. Man braucht nicht viel platz und so ein Springseil ist gut zu verstauen.

    Ist man in einer Gruppe, so kann man dies auch ausweiten. Federball spielen. Bewegung und Koordination sind gefragt. Sehr beliebt bei kleinen Kindern und großen Kindern. Hört sich vielleicht doof an und man erntet erstmal fragende Blicke, wenn man die Schläger rauskramt.


    Hab gerade mal etwas gestöbert. Da fand ich das Hier

    Würde da den Begriff Tiefenmuskulatur gerne nochmal hervorheben. Balanceboard


    Mal ein ganz anders Thema was eventuell auch helfen kann. Autogenes Training Im letzten Absatz habe ich was dazu geschrieben.

    Klar, ist es etwas aus dem Sport. Aber auch am Set läuft es mal nicht so rund.

    Auch sowas kann nützlich sein. 3x3x3 Da sollte man diesen allerdings auch lösen können, sonst trainier man eher den Wurfarm ;)


    Fitness = Erhöhte Konzentrationsfähigkeit


    Wie sieht es mit mentalem Aufwärmen bzw. Übungen aus?

    Selbstdisziplin ist schon so eine Sache. Entweder das Feuer brennt oder eben nicht. Klar steht in der Stellenbeschreibung eines Lehrers, dass er seine Schüler motivieren soll. Und zwar nicht nur während der Stunde ,sondern auch darüber hinaus.

    Aber eigentlich ist es egal. Ist keine Disziplin da, dann macht ein Face to Face Unterricht auch keinen großen Unterschied zu einem Online Kurs. Würde so einen Online Kurs sogar diesbezüglich etwas mehr zutrauen, da man selbst aktiv an die Sache rangeht. Nicht zuletzt sind Online-Kurse oft auf einen hochmotivietenden Level. Schließlich will man auch Kunden damit bewerben.


    Ich denke es ist wichtig zu wissen was für ein Schülertyp man ist. Entweder man horcht mal in sich hinein (wie war es früher in der Schule) oder man probiert es aus und macht sich dann ein Bild davon.

    Ich persönlich würde eine Mixtur aus beiden wählen. Zeit und Geld ist natürlich auch ein Faktor, den man beachten muss.

    Kommt natürlich auch drauf an auf welchem Level man spielt. Man kann selbst hochmotiviert sein, wenn es aber daran scheitert,weil man nicht weiß wie man die Sticks richtig hält, dann ist ein Lehrer klar im Vorteil. Dieser kann sofort eingreifen, was bei einem Online-Kurs nicht der Fall ist.

    ein Gratungsring würde ja durch das Fell mit ordentlich Kraft auf den Kessel gepresst. Da bewegt sich nichts und der Kraftschluss ist gegeben.

    Da bezog ich mich auf die Gratung, die sich mit einer Mechanik verändern lässt. Austauschbare Ringe mit verschiedenen Gratungen würde gehen. Wobei ich die Pressung nicht durch das Fell realisieren würde. Je nach Stimmung würde der Kraftschluß variieren. Bei einer tiefgestimmten Trommel hätte ich Bauchweh.

    Ich habe schon drei Dinge genannt. Hast du außer den Frosch schon was anderes probiert?

    Was ist den das für eine Oberfläche. Pulverbeschichtetes Alu oder eloxiert? Für Eloxiertes gibt es das hier eloxclean

    Kannst du fühlen, dass da was drauf ist?

    Ist die Oberfläche ansonsten glatt?

    Nimm eine neue Rasierklinge, Dichtungscharber, irgendwas was scharf und absolut gerade ist. Ceranfelscharber wäre auch eine Möglichkeit. Damit versuchst du einfach mal,ob du da was abtragen kannst. Dann polieren. Zum Polieren kannst du beispielsweise Knete nehmen. Damit es etwas flutscht, vielleicht etwas WD40 drauf machen. WD40 Reinigt auch sehr gut. Achte aber darauf, dass es das Original ist. WD40 steht z.B. auch auf Kettenspray drauf.

    Ich hätte jetzt vielleicht noch Ballistol vorgeschlagen. Stinkt natürlich alles danach.

    Waschmittel in Wasser gelöst. wäre auch noch so ein Geheimtipp, gefolgt von der bis in den Himmel gelobten Zahnpasta.



    Sind es Stockflecken (glaube ich aber nicht),dann kommt man mit Spiritus möglicherweise nicht weiter.

    Schimmelreiniger probieren. Ich persönlich würde es mit RTU- Verfampferreiniger versuchen.

    Ansonsten ist es von Natur aus immer schwer anhand von Fotos herauszufinden was du da drauf hast.

    Wenn gar nichts hilft, dann bleibt einem nicht weiter übrig als es so zu lassen. Denke mal, dass die Anlage noch funktioniert. Dann nach dem Motto: Wenn Muttis Haushaltstipps nicht helfen, dann Omi fragen.

    Ne, mal im Ernst-probier die genannten Dinge aus. Wenn du nicht weiter kommst, dann fragst du einfach noch mal nach.

    Teilbare Kessel habe ich bei Marching-Trommel gesehen. Es gibt da sogar Kessel die aus Stein bestehen. Da wird auch von mehreren Teppichen gesprochen. Direkt unter dem Schlagfell und wie gehabt untendrunter. Bei Solchen Trommel bekommt der Begriff "fest" eine ganz andere Bedeutung.


    Wenn man Toms (z.B.10") mit Snareteppich, wie es üblich ist, etwas schräg stellt, dann sollte der Strainer nach unten gerichtet sein. Dann geht das eigentlich ganz gut. Thomas Lang oder Mike Mangini haben, soweit ich weiß, so ihre 10 " Toms aufgehängt. Der Schrägstellung sind natürlich Grenzen gesetzt. Eine Parallel-Abhebung wäre vielleicht ein Lösung. Bleibt da der Teppich nicht sowieso immer unter Spannung?

    Gratung wechseln habe ich auch eher selten gehört, aber das so manch einer ein Verstärkungsring nachträglich einbauen lässt,

    soll ja öfters vorkommen.

    Hab ich beides gemacht. Bin damit sehr zufrieden. Oben rund und unten 30° mit Gegenschliff. Überlege, ob ich dies auch an meiner 14" und 16" Tom auch so mache. Aber ohne Snareteppich. Die 16" bekommt jetzt auf jeden Fall Beine.


    Gedankenspiel

    Vielleicht ist ja genau das was man mal ins Auge fassen könnte. Einfach mal an seinem Set in die Runde schauen und kreative Gedanken durch den Kopf gehen lassen. Ich habe Thomas Lang an einer 14" Tom mit Teppich gesehen und wollte auch sowas haben. Habe dann geschaut, ob ich das umsetzen kann. Meine Wahl fiel auf meine 13" Tom. Habe natürlich auch darüber nachgedacht, ob sich dies an einem fast 30 Jahre alten Drumset lohnt. Hat mein Drumset überhaupt das Potential dazu?

    Da ich BMF-Reiniger zuhause habe, würde ich es damit probieren. Kann man gut mit Wasser verdünnen und ist gegen Oberflächen sehr neutral. Reinigt aber gut. Mit milder und verdünnter Seife würde auch gehen. Spiritus hat man in einem gepflegten Haushalt eigentlich immer am Start. Damit kann du auch ne Menge anstellen.

    Ich habe z.B. von Frosch Glasreiniger mit Spiritus, der geht auch gut zur Sache-ist auch gut zur Haut


    Ansonsten würde ich mal sagen, dass du hier eher falsch bist.

    Gibt doch bestimmt so Foren wie "Mutti´s Haushaltstipps"

    Wechsel-Gratung? Naja, wenn man sich das Prinzip der Soundentfaltung anschaut, dann ist ne Wechsel-Gratung nur soweit interessant, wenn jeder Gratung auch eine gute Verbindung zum Kessel hat. Fell-Gratung-Kessel. Oder sehe ich da was falsch? Andernfalls ist so ein Kessel mit innen verstellbaren Ringen bestenfalls eine andere Art der Dämpfung. Hab mir den Link von diesem Zikit angehört. Ohne das ein Ring anliegt, klingt die für mich eh nicht schick.

    Beim ersten Mal umschalten würde ich sagen ok. Zweites Soundbeispiel mit Ring drunter=Tod.

    Begenze ich nicht so schon im Vorfeld den Umfang der Stimmbarkeit einer solchen Trommel?

    Hatten wir nicht mal eine Diskussion über die Auswahl der Kesselgratung. Ich meine mich zu Erinnern, dass die Form der Gratung nur einen geringen Anteil am Sound der Trommel hat. Daher verstehe ich den Wunsch nach einer Wechselbaren Gratung nicht.

    Würde es wirklich gehen, dass man per Knopfdruck zwischen zwei Gratungen hin und her wechseln könnte, dann ändere ich eigentlich nur die Stimmung des Felles. Ich muss die zweite Gratung (ich nenne sie jetzt mal so) ja mit einer gewissen Spannung an das Fell drücken, sonnst würde diese unter umstanden den Fellkontakt beim schwingen verlieren.

    Als Effekt-Snare oder Tom bestimmt eine schöne Ergänzung, aber für die Hauptsnare würde ich das lassen. Nach was würde man die den dann stimmen?

    Ich würde mir das Geld sparen und einfach ein Moongel draufwerfen. Ich spiele ein Fell mit einem Dot in der Mitte-gehe ich etwas daneben, dann klingt die Snare "schön" ganz anders, mit mehr Obertöne.

    Bisschen am Luftdruck rumspielen wäre auch noch eine Idee-aber ich glaube das Thema lasse ich lieber


    Sich dadurch eine Snare zu sparen ist doch wohl hoffentlich nur Spaß gewesen. Oder? Ein Schlagzeuger braucht doch mehrere davon.

    Ich hab zur Zeit nur zwei und fühle mich schon als Außenseiter.

    Auss lauter Verzweiflung habe ich schon unter meine 13" Tom einen Teppich drunter geknallt, damit ich noch einigermaßen mithalten kann ;)

    wenn man die musik hier weglässt, würde man wohl nie draufkommen, dass der zu kommerzpop trommelt. großartig

    Wenn man sich mal die Mühe macht und die Entstehung einiger Genres anschaut, dann bekommt manches ein ganz anderen Stellenwert.

    Nimmt man z.B. Disco-Musik..Musik die dazu gedacht ist "mitzugrooven" Link dazu weiter unten.

    Viele Genres hängen oft miteinander zusammen oder haben gemeinsame Wurzeln.

    Ich zähle mal einige Musikrichtungen auf. Links zu "Wiki" Da kommen viele Begriffe vor, die so manchen Schlagzeuger das Fürchten lehrt-Ich sag nur Synkope oder Polyrhythmus

    Funk    Fusion    Hip Hop   Jazz   Disco(Musik) Das Verlinken wurde korrigiert



    Zu meiner Schulzeit war z.B. Ice Ice Baby der absolute "Renner". Jeder hüpfte, jeder hörte es. Ich habe es gehasst. Lässt man allerdings mal das "Geplärre" weg, dann hat man einen hamma Beat, der auf dem Schlagzeug richtig Laune macht.

    Ich habe viele Genres erst übers Schlagzeugspielen, kennen gelernt.

    Mal ein paar Namen die ich gar nicht auf den Schirm Sabrina Setlur, Joy Denalane, Max Herre, Jan Delay? Eigentlich alles Musiker Sänger/in) die meine Frau gerne hört. Mal genau hingehört und schon wurden die Sticks geschwungen.

    Jan Delay ist umso mehr interessant, weil für ihn Jost Nickel trommelt.

    Diese Figur habe ich in eine Viertel gequetscht, also quintolisch gespielt, ohne das ich zu diesem Zeitpunkt jemals was von Quintolen gehört hatte.

    Hast du es sofort gemerkt? Bei mir war es so, ich nenne es mal Versprecher, dass ich es erst nicht gemerkt habe. Es klang für mich einfach besser und auch noch "Richtig"

    Dass ich da eigentlich was falsch gemacht habe, ist mir erst aufgefallen, als ich nach einer Pause (2 Wochen), mich wieder an diesen Groove erinnert habe und ihn herleiten wollte. Er klang aber nicht so wie ich ihn in Erinnerung hatte. Erst nach der Analyse war mir klar, dass ich da was "schön" falsch gemacht hatte.

    Nicht, dass ich noch nie was von Quintolen gehört hatte. Anika Nilles hatte mal was mit Quintolen gemacht und fand das echt interessant. Habe aber irgendwie nicht den Zugang gefunden, es umzusetzen. Daher verwarf ich das Thema Quintolen wieder.

    Bis zu dem Punkt, als mir der Verbremser passierte. Blöd nur, dass es gleich ein Groove war. Rechts und links davon gab es nichts. Also hab ich mir ein Grundlagenbuch besorgt. Hab zwar schon einiges geschafft, aber richtig anwenden traue ich mich es noch nicht. Allein wenn es mit Akzenten losgeht, falle ich immer noch in alte Muster und schon wird es schief bzw. falsch. Mein Ziel ist es, dass alles irgendwann mal zu mischen. Bei Triolen fällt es mir schon erheblich leichter, weil ich es von Anfang gelernt habe (Jazz). Ohne konsequentem zählen, ohne Metronom und höchste Konzentration läuft da gar nichts.

    Letzteres ist da nicht immer ganz einfach. Bin meist nie alleine. Meine Drummer-Princess ist fast immer dabei.

    Gute Überleitung dazu, ob man sich gleich zu Anfang auch mit Subdivisionen beschäftigen sollte, die eigentlich nicht so üblich sind. Oder sollte man erst gefestigt in den anderen Subdivisionen sein? Anika hat dies in einem Interview mal angedeutet, dass sie nur Vorteile darin sieht und dies in ihrem Unterricht auch einfließen lässt.


    Es ist schon interessant, aber man sollte sich im klaren sein, dass es einen ganz schön ausbremst. Man ist es ja schon gewohnt es richtig krachen zu lassen.

    Ist oft auch mit viel Frust verbunden und der Gedanken es hinzuwerfen ist mehr als einmal aufgekommen. Die Balance finden ist da ein guter Weg. Am Anfang ist es noch die Euphorie, die einen weiter machen lässt. An der passenden Stelle einfach mal ne Pause machen