Beiträge von Lexikon75

    Manchmal kann man aber eben am Aufbau nicht alles nach eigenem Gusto verändern, wie eben bei dem Rack, an dem ich spielen musste, an dem die Beckenständer für mich eigentlich viel zu hoch mit Memory-Klammern fixiert waren.

    Konnte man die Memorys nicht verschieben oder stand "Finger weg" drauf?


    Ich spiele selbst an einem Rack.Bin damit eigentlich relativ flexibel was ein Ändern des Aufbaus anbelangt.

    Gerade das positionieren der Bassdrum finde ich extrem entspannt.

    Becken hängen ausnahmslos an Galgen, da war mir Flexibilitat extrem wichtig.

    Kommt natürlich drauf an was für ein Rack man da hat.Es gibt Racks die aufs Setup abgestimmt sind. Nicht zu vergessen ist der Individelle Geschmack,ob man ein Rack bevorzugt oder eben Ständer.


    Meine Nichte (140 cm) spielt manchmal auf meinem Set. HiHat, Sitzposition, Snare, Ride und die rechten unteren Toms lassen sich schnell auf ihre Größe anpassen.

    Die oberen Toms kann sie komischerweise recht gut erreichen. Klar, sie muss den Arm höher heben und mehr ausstrecken.

    Finde das aber gar nicht so schlimm.

    An dieser Stelle komme ich auch wieder zum Thema zurück. Eine Frage die mich schon des öfteren beschäftigt hat.

    Ist es zu Beginn erstrebenswert sein Setup zu sehr zu optimieren bzw.sich mit dem ersten Aufbau zufrieden zu gehen?

    Spreche da gezielt die Bewegungvielfalt an, die gerade zu Anfang nach meiner Meinung sehr wichtig ist.

    In diesem Zusammenhang finde ich Two's "Aufbaukur" echt interessant.


    Ich kenne auch den umgekehrten Fall, dass ich an ein fremdes Set komme, welches mich plötzlich in einer Weise inspiriert, dass ich das Gefühl habe, besser zu spielen als je zuvor. Ungewohnte Beckensounds, ne andere Stimmung, tolle Raumakustik, was auch immer diese Wahrnehmung begünstigt.

    Kann ich voll und ganz unterschreiben.

    Wobei es unter Umstände nicht nur bei einem guten Gefühl bleibt. Wie oft ist es passiert, dass beim nächsten Gig ein neues Becken am Galgen baumelt? ;)

    Vieles spielt sich meist auch nur im Kopf ab. Funktioniert die Fußmaschine nicht wie gewohnt oder klingen die Becken gar gruselig, dann ist die eigene Motivation schnell dahin. Das wirkt sich natürlich auch auf eigene Spiel aus. Kann natürlich auch in die andere Richtung gehen. Motiviert dadurch einfach aus der Situation das beste machen.

    Mal in die andere Richtung gedacht. Zuhause spielt man auf einem Einsteigerset und plötzlich sitzt man an einer Hi-End Kiste.

    Obwohl der Aufbau möglicherweise einem nicht fremd ist, wird man nicht zwangsläufig gleich besser spielen. Auch wenn man ein gutes Gefühl hat, eingewöhnen muss man sich trotzdem.

    Das letzte mal wo ich auf einem anderen Set gespielt habe ist schon ein paar Jahre her. Es war die Kiste von meinem Nachbar. Ein Schlag auf die Snare und ich wusste sofort, dass wir keine Freunde werden würden. Ich konnte zwar meine Sachen spielen, aber irgendwie wollte der Funke nicht springen.

    Ich hatte das Gefühl ich müsste mehr geben, um das gleich zu spielen zu können, wie an meiner Rumpelkiste.


    Was ist wenn der Aufbau vom Gewohnten abweicht? Ich kann mir vorstellen, dass dies für den einen oder anderen ein Problem sein könnte.

    Leider kann ich dazu nicht viel sagen, da ich dieses Problem weniger hatte. Als ich mit Schlagzeug spielen anfing hab ich auf drei verschiedenen Drumsets gespielt. Wobei zu erwähnen wäre, dass ich noch nicht mal ein eigenes hatte. Mein jetziges Drum-Set habe ich in den letzten Jahren immer wieder erweitert, so, dass sich quasi von selbst der Aufbau immer wieder verändert hat. Auch der Punkt der Optimierung spielt da eine Rolle. Ich habe z.B. mein 16" Tom jetzt zu meiner Linken hängen.

    Zumal m.E. die Felle auf jeden Fall neu müssen. Dazu wäre dann die VB gut. Da das Set jetzt erst einen Tag zum VK online ist, wird er sich nicht auf das erstbeste Angebot einlassen, denke ich. Es wird auch einige Interessenten für das (Shell)Set geben.

    Wenn du Interesse an dem Set hast,dann mach mit dem Verkäufer schnellstmöglich einen Termin aus.Er würde dann das Set auch aufbauen.Gar nicht am Telefon verhandeln,sondern persönlich.Mach ihm klar dass du es auf jedenfall mitnehmen wirst.Dir sollte aber auch klar sein, dass du den eventuell auch den vollen Preis bezahlst.

    Wegen den Fellen mach dir später Sorgen.

    Wenn es nicht gerade die Werksfelle sind, wirst du wohl noch ein paar Meter mit laufen können. Hab den Hype immer gleich neue Felle drauf machen zu müssen eh nie verstanden.Bin da auch kein Maßstab in der Fellfrage und gehe meinen eigenen Weg.Mache die Felle drauf die mir gefallen(gern auch gemischt).Klingt noch gut,dann bleibt es drauf.Mein 8" Tom klingt nach 25 Jahren, mit den selben Fellen, immer noch.

    Von dem Angebot würde ich Abstand nehmen-ist kein Drum-Hocker dabei ;)

    Mach nur Spaß.


    Auf den Fotos macht das Set einen guten Eindruck. Wäre natürlich schön,wenn du vorher mal ein persönlichen Blick drauf werfen und es auch mal antesten könntest. Sind von dir aus doch ein paar Meter.

    Das Set (Trommeln und Becken) ist laut Tests für Fortgeschrittene Drummer konzipiert, also wäre das kein K.O. Kriterium. Hast du mal grob überschlagen wie das preislich aussieht?

    Ist ja doch ne Menge dabei.

    Ist es auch das was du suchst, bezüglich Kesselgrößen?

    Kannst du es, bei nicht gefallen, auch wieder gut verkaufen? z.B.Einzelteile wenn nötig..

    Ich bin auf dem Sektor etwas raus, da ich mir seit gut 25 Jahren keine Gedanken um eine Neuanschaffung eines Drumsets machen musste

    Nichts ist schlimmer, wie ein Hocker bei dem die Befestigungsschraube der Sitzfläche radial auf das Rohr drückt. Damit wird man bei längerer Benutzung fast immer seekrank. Wackel ich auf dem Sitz herum klinge ich auch unsicher.

    Auch wenn ich der Meinung bin, dass Sitzstabilität von einem selber kommen sollte, bin ich da ganz auf deiner Seite.

    Die von dir beschriebene Befestigung der Sitzfläche war genau mein Problem. Ist jetzt aber mit der Spindel verschweißt-da wird wohl nie wieder was wackeln.

    Sitzkomfort am Schlagzeug ist ein interessantes Thema-hier darüber zu diskutieren vielleicht doch eher unpassend.

    Nur so viel noch dazu.Fängt man gerade an oder steigt wieder ein, ist Komfort am "Arbeisplatz" möglicherweise nicht das Erste was man anstreben sollte. Stichwort:Gleichgewichtstraining.

    Bei Rückenproblemen gibt es natürlich keine Diskussionen.

    Mir ist bequemer und gleichzeitig stabiler Sitzkomfort enorm wichtig, und da empfehle ich auch jedem Drummer, ein paar Euro mehr zu investieren.

    Stabil sollte er natürlich sein-keine Frage..Mir ging es in erster Linie auch nur darum, dass der Wiedereinstieg, spitz gesagt" nicht an der Sitzgelegenheit "scheitern" sollte. Ich z.B. bin ein Kantensitzer, daher ist es mir so ziemlich egal worauf ich sitze. Jeder muss ganz klar, für sich selbst herausfinden worauf er sich setzen möchte und worauf er sich wohlfühlt.

    Ich habe natürlich standesgemäß einen Drum-Hocker. Rund muss er sein.

    Wo mein Hocker kaputt gegangen ist, habe ich kurze Zeit auf einem medizinischen Sitz-Ball gesessen. Ging erstaunlich gut.

    Hallo

    Eigentlich wurde schon alles gesagt.

    Vielleicht nur mal zum drüber Nachdenken.

    Ich habe bisher Drumsets immer mit der dazugehörigen Snare gekauft. Mittlerweile bin ich dazu über gegangen die Snare separat zu sehen.

    Die Snare ist halt so ziemlich der Mittelpunkt (für mich) daher vielleicht nicht mit einem Shellset kaufen, sondern dort gesondert auf die Suche gehen.

    Bei Toms und Bassdrum würde ich nach einem günstigen Angebot schauen. Muss ja nicht gleich ein "Hilite" sein ;)

    Hab einfach mal Sonor Force 3000 eingegeben. Schupp gleich eins für 1000€ gefunden. Nur leider ohne Versand.

    Bei Becken würde ich für den Wiedereinstieg nicht gleich in die Vollen gehen. Du bekommst z.B. von Zultan ein Beckenset "neu" für ca. 550 €.

    Von der Serie hab ich geplant mir die 15" HiHat-Becken zu holen. Habe die mal mit den Meinl Byzance verglichen. Zultan hat gewonnen.

    Es kommt natürlich auch drauf an, wieviel Anspruch du an ein Drum-Set legst. Klar man sollte sich jetzt kein Schrott kaufen, aber mehr den Fokus darauf legen, welche Komponenten man mehr Beachtung schenken sollte. Bestimmt bekomme ich gleich wieder Mecker ;)

    Toms bekommt man irgendwie immer hin, dass sie vernünftig klingen und auch angenehm zu spielen sind.

    Bei Becken wird es schon eher schwieriger. Aus einem Blecheimer kann man halt keine Glocke machen.

    Hardware ist auch knifflig da es sich bei den Fumas um bewegliche Teile handelt.

    Bei einem Hocker geht so ziemlich alles worauf man sitzen kann. Hauptsache die Höhe passt. Ich sitze Mittlerweile über 25 Jahren auf dem selben Hocker.

    Musste ihn schon mal wieder zusammenschweißen müssen, aber an einen Neuen hab ich eigentlich noch nie gedacht.


    Eine gute Gelegenheit sind natürlich Musikflohmärkte. Leider fällt auch dieses Jahr der Flohmarkt in Ibbenbüren aus.

    Ich könnte es wahrscheinlich wirklich selbst. Dennoch können Bohrungen ausreißen, oder aufgrund einer kleinen Unachtsamkeit an der falschen Stelle sein. Dann ist der Kessel (zumindest unter Erbsenzählern und Pixelpeepern ;) ) wie man bei uns hier im Ruhrgebiet sagen würde: im Arsch.

    Du brauchst natürlich einen guten Bohrer. Hab alles mit einem Akkubohrer gebohrt. Da ist nicht ausgerissen.

    Beide Seiten hab e ich abgeklebt und dann ganz langsam rein. Gebohrt habe ich etwa 30sec- ausgemessen etwa zwei Tage. Dann hab ich mich endlich getraut zu bohren. Ist ganz gut geworden und das Ergebnis war der Hammer. Ist schon was anderes wenn man etwas selbst macht

    Zusammen mit den Spannklauen, an der breitesten Stelle, komme ich auf 61cm.

    Ein einfaches aber passendes bag habe ich zwar, aber wie soll das dann auf 60x60 in den Karton?


    Kommt drauf an wohin du die Spannklauen drehst. Eine Bassdrum ist ja rund, sodass du in den Ecken platz hast. Die Klauen die auf der geraden Kartonseite liegen schraubst du einfach ab und schon hast du etwas Luft. Ich denke das die Bassdrum nicht perfekt gestimmt transportiert werden muss, daher kann wohl auf die eine oder andere Spannklaue verzichtet werden ;)

    Außerdem möchtest du ja den Kessel kürzen, daher kannst du alle Anbauteile abschrauben. Wird bei der Bearbeitung eh gemacht.

    Hallo

    Der Schreiner muss halt das passende.Werkzeug haben.Ich denke mal,dass das Kürzen die Hauptbaustelle ist. Die Gratung planen und fräsen ist dann nur noch Formsache. Man muss halt den passenden Fräskopf haben. Ein Schreiner arbeitet nun mal mit Holz und daher sollte dies kein Hindernis sein.

    Mach dir im Vorfeld klar wie dein Kleinod später aussehen soll.

    Klar kann man den Kessel so kürzen, dass du die Möglichkeit hast aus beiden Teilen etwas zu machen. Da muss du abwägen, die Tiefe so wählen, dass der Abschnitt verwertbar ist oder du nimmst deine Traumtiefe.


    Ich habe eine 10" Stave-Snare Kessel mit 9" Tiefe. Könnte die auch halbieren, dann hätte ich zwei.Wohlmöglich aber nicht mehr so einen tollen Klang.

    Da hast du leider die Qual der Wahl.


    Wichtig auch, was für eine Gratung soll es sein?

    Da wird dir der Schreiner, falls er mit Musikinstrumenten nicht am Hut hat, kein Tipp geben können. Bei einer Bassdrum bin ich mir nicht so sicher, welche Gratung sich wie auswirken würde.Hab bei meiner "Snom" (13") lange überlegt welche es sein soll. Hab da auf der Reso-Seite 30° mit Gegenschliff genommen und auf der Schlagseite eine Runde.

    Mach dich da auf jeden Fall schlau.

    Drummer sind musikalisch gesehen schon die Krönung der Säugetiere

    Interessant. Das Schlagzeug ist doch eher ein junges Instrument und musste sich erst den Platz als vollständiges Instrument erkämpfen.

    Aber sich auf den Marktplatz stellen und brüllen" Ich bin der König der Welt" würde ich bleiben lassen.

    Tastendrücker oder Saitenzupfer benutzen all ihre Finger. Wenn du einzeln mit deinen Finger ein Solo aufs Brett legst, dann neige ich mein Haupt vor dir. Vorher aber nicht ;)

    Ich frag mich immer, wie man sowas hinbekommt

    Ich denke mal, so geht es vielen, wenn sie das erste mal ein Blick auf solchen einen Song riskieren.

    Mir geht es da nicht anderes. Fängt ja schon damit an, dass man sich für eine Taktart entscheiden muss, falls dieser noch nicht bekannt ist.

    Leider konnte ich auf meinem Handy die Noten nur teilweise entziffern. Hab dennoch mal ein Schuss ins Blaue gewagt und auf einen 5/4 Takt gesetzt.

    Die 16tel passten dazu nicht so recht, aber 8tel tun es vorerst ja auch. Bass auf die 1 und die Snare auf die 4. Akzente in einer vierer Gruppierung.

    Hätte mir zwar gerne ein paar Notizen gemacht, aber leider hatte ich gerade kein Notenpapier zur Hand.

    Zu meiner Verteidigung sollte erwähnt werden, dass ich mich gerade im Heidepark befand und mitten in einer Warteschlange stand.

    Bei den Wartezeiten vor den Fahrgeschäften kommt man halt auf dumme Gedanken und hört sich mal eben ein Cover an.

    Die Sache mit den nicht lesbaren Noten konnte während der Wartezeit in Gruppenarbeit auch geklärt werden. Einfach Screenshot machen und Bildausschnitt vergrößern. Ist schon erstaunlich, wie kommunikativ die Menschen trotz Abstand und Plexiglasscheiben sind. Ganz einfach mal eine verzwickte Lage gemeinsam gemeistert ;)

    5/8 Takt??? Echt jetzt? Verdammt! Unwissenheit kann wirklich ein Segen sein ^^

    Lag ich wirklich so verkehrt? Jetzt brauchte ich ein Blatt für Notizen mehr denn je. Man! War ich schlecht vorbereitet ;)


    Und genau an dieser Stelle schalten die meisten wohl ab, obwohl der Drops im Kopf eigentlich schon fast gelutscht ist.

    Leider konnten "wir" die Sache mit dem 5/8 Takt vor Ort nicht lösen und so musste ich gezwungenermaßen warten bis ich wieder Zuhause war.


    Nun stellt sich einem die Frage, wie genau gehe ich jetzt mit diesem "Vinnie Colaiuta-Drum-Gedöns" um?

    Weglaufen und drauf hoffen, dass man es irgendwann mal kann? Wäre ne Option. Wohlmöglich eher keine sehr befriedigende.

    Auf der anderen Seite. Wann läuft einem ein solcher Drum-Pattern mal wieder über den Weg? Es sei den man ist Sting-Fan.


    Hab einfach mal ein paar Ideen aus dem Netz, etwas von meinem Wissen und Können in einen Pott geworfen und kräftigt umgerührt.

    Und das ist dabei rausgekommen. Ist auch nur der erste Entwurf. Muss mich da erst einmal durch den Song wühlen.

    Den Ride-Part in Takt 7,8 und 9 nicht ganz für voll nehmen. Bisschen Google ein bisschen "Ich". Sollte auch nur zum Üben sein-aber trotzdem schön


    Sting-Seven Days Drumpart-Übungen.pdf  (Falls ich mich notentechnisch vergaloppiert haben sollte. Bitte bei mir melden)


    Die Übungen sollen auch nur verdeutlichen, wie ich an solche Dinge rangehe. Soweit vereinfachen wie man es braucht,

    um zu verstehen was "Phase" ist :)

    Habe mir speziell auch, unabhängig vom Song, Sachen in 5/8 rausgesucht. Um einfach ein Gefühl für diese Taktart zu bekommen.


    Hätte dazu auch noch eine Frage. In dem Groove spielst du zu Beginn die Bassdrum nur auf der 1. Hab in einem Liveauftritt (1993 Live) auch eine auf 2+(5/4 Takt) gehört. Hätte ich keine Noten vor der Nase, so würde ich glatt da immer eine Bassdrum spielen.


    Mit dem 5/8 Takt werde ich auch noch nicht ganz grün. Verstehe zwar was dahintersteckt. z.B. Betonungsmuster (hier 3+2)

    Aber warum hat man in diesen Song genau diese Taktart gewählt?


    Finde den Drumpart im übrigen total interessant. Besonders wie die Akzente (HiHat) in Verbindung mit dem 5/8 Takt gesetzt sind, sind ist klasse.

    Werde den mal auf meine To-do-Liste ganz nach oben setzen.


    Bevor ich es vergesse>> Danke für deine Mühe. Hast du wirklich gut gemacht :thumbup:

    Klein LexiEin Schlagzeug wäre natürlich am besten, passt aber die gesagt absolut nicht in meine kleine Bude rein.

    Mein mittlerweile verkauftes Drumset stand jetzt auch eine Zeit lang total gequetscht in der Ecke und obwohl es sich immer noch irgendwie bespielen ließ, hat es überhaupt keinen Spaß gemacht. Da fehlte einfach der Platz zum richtigen Spielen.

    Tja, was soll ich dazu sagen. Du gibst ganz klar den Weg vor den du beabsichtigst zu gehen bzw. gerade gehen kannst.

    Du beginnst gerade an dir zu zweifeln, ob dein Weg der Richtige ist.

    Ich denke mal, dass dir keiner wirklich die Gewissheit geben kann, ob du unabhängig von einem Drumset, mit einem Cajon, Bongos etc. glücklich wirst. Problem ist nur, wenn du dir, mit den Zweifeln im Hinterkopf, jetzt ein z.B. ein Cajon zulegst-Wie willst du dir du dir die Leidenschaft am trommeln beibehalten, wenn du dich nicht auf das neue Instrument einlassen kannst? Du wirst nach kurzer Zeit die Klamotten in die Ecke werfen.

    Leidenschaft bedeutet nicht einfach nur am Schlagzeug zu sitzen. Freude an der Bewegung, eintauchen in den Rhythmus, den Noten auf dem Blatt Leben einhauchen. Genau das sollte man z.B. auch auf ein 8" großes Pad projizieren können. Du möchtest deine Fähigkeiten schlussendlich nicht verlieren. Warum sollte das nicht auf einem anderen Schlaginstrument funktionieren?


    Sehe es mal aus der Perspektive. Die zu spielenden Noten sind ja plötzlich keine anderen.

    Du bleibst drin und erweiterst dein Können noch dahingehen, dass du dir Neues aneignest, möglicherweise sogar dadurch besser wirst.

    Trommeln nur mit den Händen ist schon etwas anderes, aber kann genau soviel Spaß machen-du musst es nur zulassen.

    Hast du irgendwann mal wieder die Möglichkeit an einem Schlagzeug zu spielen, kannst du diese Erfahrungen mitnehmen.

    Und was noch viel wichtiger ist-Du bist nicht stehen geblieben. Nichts machen, bedeutet Stillstand und oft verliert man den Fokus auf das was man mal gerne gemacht hat. Die Gefahr gar nicht mehr mit dem schlagzeugspielen anzufangen ist sehr groß. Darum finde ich deine Idee mit dem Cajon, Bongos, Congas total toll. Es motiviert dich ja auch, weiter am Ball zu bleiben.


    Mal eine kleine Geschichte von einem kleinen Jungen von dem ich eine Menge gelernt habe ;)

    Klein Lexi


    Ich will dich jetzt zu nicht überreden. Wenn du nur die geringste Möglichkeit siehst doch wieder Schlagzeug zu spielen, dann ergreife sie.

    Lasse deine Zweifel aber bitte nicht allzu groß werden. Auch wenn man von allen Seiten gesagt bekommt, was nicht geht.

    Fang mit irgendwas an und mach deine Erfahrung damit. Ideen wie es weiter geht kommen von ganz alleine


    Hab nach 25 Jahren zweifeln endlich mit OPH angefangen (OHP)


    Die Idee von DannyCarey mit dem Meinl Cajon-Kit finde ich echt gut.

    Nur ein Schlagzeug ist ein Schlagzeug.

    Alternativen mögen gelegentlich spass machen, sind aber niemals the real thing!

    Da hast du natürlich recht. Sehe die Dinge aber mal aus den Augen eines Kindes. Dem ist es egal auf was es trommelt. Hauptsache es kann trommeln.

    Ich mache auf meinem Drumpad (im übrigen 8" groß) so einiges. Warum sich so abhängig von einem Drumset machen?

    Ich sitze nicht steril vor meinem Pad und trommle meine Rudiments so vor mich hin.

    Mal der Phantasie die Sporen geben und nen Ferkel fliegen lassen ;)

    Spiele ich in einer Band und hab den einen oder anderen Auftritt, so kommt ich natürlich nicht um ein Drumset nicht drumherum.

    Darum geht es hier aber erstmal nicht, sondern nur um den Spaß und den Willen am Trommeln


    Ich sehe mit weinemden Auge so manchen Drummer aufhören, weil er/sie nicht mehr an einem Set sitzen kann. Aus welchem Grund auch immer.

    Ein Grund die Sticks an den Nagel zu hängen sehe ich jedoch nicht. Ich bin mit 20 von zuhause ausgezogen und konnte ein paar Jahre nicht spielen.

    Hab Monate lang nichts gemacht, aber irgendwann hat es mich doch gepackt.

    Hab meine Bongos wieder rausgeholt und auch meine Karl May Bücher schenkte ich wieder Beachtung. Hab dann aber gemerkt, dass ein Practice-Pad doch besser ist.

    Mein Rumpelkiste hab ich in der Zeit eingemottet. Daran es zu verkaufen hatte ich eigentlich nie gedacht.


    Jetzt hab ich ein eigenes Haus. Was glaubt ihr stand als erstes. Sofa oder Rumpelstilzchen? ;)


    Du hast noch die Möglichkeit angesprochen sich nur eine Snare zu kaufen.

    Ist bestimmt eine gute Idee, aber gerade da würde ich nicht so sehr aufs Geld achten.

    Die Snare ist so ziemlich das Herzstück eines Drumsets, da sollte diese schon einen guten Klang haben und sich gut spielen lassen.

    Ich hatte das Glück mit meinem Hilite eine gute Snare zu bekommen. Ist seit 25 Jahren ein ein treuer Wegbegleiter.

    "Eine" gute Snare kauft man sich nur einmal im Leben. Ok, manchmal auch zwei oder drei ;)


    Da es sowieso schon dein Traum war, dir Bongos und eine Cajon zuzulegen, dann fang damit an.

    Fängst erstmal damit an, dann kommen dir meist ganz von selbst neue Ideen, wie du dein Hobby gestallten kannst.

    Möglicherweise ist ja das Cajon genau das was du suchst. Es ist schließlich nicht irgendeine Ergänzung zu einem Drumset, sondern ein eigenständiges Instrument.

    Hallo

    Du hast selbst schon einige Dinge aufgezählt, die man ohne Schlagzeug gut nutzen kann.

    Lustigerweise wäre das billigste und einfachste sich nur Sticks zu kaufen.

    Eine Oberfläche die trommeltuglich ist.

    Mit den Füssen einfach auf den Boden rumtippeln.

    Ein Practicepad ist natürlich die beste Variante. Ich habe ein relativ billiges-hat mit Ständer um die 20 Euro gekostet.

    Da kannst du so ziemlich alles drauf machen. Spiele darauf ganze Grooves und sogar ganze Musikstücke lassen sich darauf mittrommeln. Fusstechniken lassen sich gut auf dem Boden üben.

    Wir hatten gerade eine Disskussionsrunde darüber. "Fusstechniken üben ohne Pedal".


    Bongos,Cajon und Co. sind für sich alleine total toll und auch als Ergänzung zum Schlagzeug unschlagbar.

    Anderweitig kann man Basics machen und sich aufwärmen. Thomas Lang sagt im Video zum Schluss auch, dass er das hauptsächlich zum Aufwärmen so macht.

    Naja, auch ein Thomas Lang war mal Anfänger...Thomas wird irgendwann, in seiner Anfangszeit, damit angefangen haben ohne Pedal Fußtechniken zu üben.

    Wäre mal interessant zu erfahren warum er seine Übungen dahingehend erweitert hat.

    Lediglich der Grund sich aufzuwärmen wird wohl nicht im Vordergrund gestanden haben. Thomas Lang hat seine Fußtechniken nahezu perfektioniert, daher kann er die Übungen, die er in dem Video zeigt, zum aufwärmen nutzen. Ein Anfänger sollte das tunlichst vermeiden und sich aufwärmen bevor er an solche Übungen geht. Einem Anfänger sollten so viel Alternativen wie möglich geboten werden, um seine Techniken zu verbessern. Welche für einen zielführend sind muss man schauen. Jemanden von etwas abraten, auch wenn man selbst davon nicht überzeugt ist, ist daher nicht sehr glücklich.


    Nicht falsch verstehen. Ich bin natürlich auch der Meinung, dass das Üben am Arbeitsgerat (Fußmaschine) allem anderen vorzuziehen ist.

    Die Alternative, es mal ohne zu machen, dennoch vielleicht mal in Betracht ziehen. Man muss sich natürlich auch, wie mit allen anderen Dingen auch, intensiv damit beschäftigen, um feststellen zu können, ob man etwas positives daraus ziehen kann oder nicht.

    Dafür muss man sich, so doof wie es klingt, Zeit lassen und sich diese auch nehmen. Um mal einen Zeitrahmen darzustellen. Ich habe Anfang letzten Jahres begonnen eine neue Schlagtechnik zu lernen. Ich beginne erst jetzt diese auch in mein Spiel zu integrieren.

    Man könnte sich jetzt fragen warum man nach 30 Jahren sich noch eine neue Technik aneignet. Ich bin sogar selbst erstaunt darüber, wie beharrlich ich an der Sache dran geblieben bin. Ich hab mal nach Gründen gesucht. Dazu musste ich zu meinen Anfängen am Schlagzeug zurück kehren.

    Es ging um "open handed playing" kurz OHP. Mein erster Lehrer hat es mir mit Händen und Füssen ausgeredet und es soweit gebracht, dass ich Drummer wie Simon Philips gemieden haben. Hört sich vielleicht doof an, aber ich konnte mir Schlagzeuger, die OHP spielten, einfach nicht anschauen.

    Er war ansonsten ein super Lehrer. Auf Vieles was ich damals gelernt habe kann ich heute zurückgreifen und darauf aufbauen.

    Er hätte mich allerdings die Erfahrung mit OHP machen lassen sollen. Auch wenn er es nicht für gut befand. Heute spiele ich gerne so.

    Ich habe einfach Spaß daran gefunden. Werde zwar nicht umstellen, aber es ist eine schöne Bereicherung für mich. Tja, hätte ich damals schon damit angefangen. Gleiches gilt auch für die neue Schlagtechnik. Ich spiele dadurch zwar nicht unbedingt besser, aber es klingt etwas anders-Abwechslungsreicher.


    Einige Dinge mögen einem unnütz vorkommen und man sagt sich "Den Quatsch brauche ich nicht" Ist auch völlig in Ordnung.

    Jeder muss seine eigenen Erfahrungen machen und seinen Weg finden. Nichtsdestotrotz sollte man auch mal über seinen Tellerrand schauen.

    Alternative Übe-Methoden einfach mal ausprobieren oder vielleicht vorerst einfach mal nur im Hinterkopf behalten. Es gibt natürlich auch Dinge, die bei dem Einen funktionieren und bei dem Anderen nicht. Auch die Geschmäcker und Ansichten sind anders.

    Danke jetzt weiß ich wie ich es nicht üben werde, denn so wie die da rumtapsen bringt rein gar nichts, außer zu üben wie man den Takt hält, aber technisch gesehen ist es nicht vorteilhaft. Denn ein Pedal hat einen Winkel und den haben ich am Boden nicht, also ist die Übung für Anfänger kompletter Quatsch, woher weiß ich denn ob ich nicht zu viel Kraft aufwende? Wandert mein Fuß? Wenn ja wie stark? Bin ich überhaupt noch auf dem Pedal oder auf der richtigen Stelle?

    Wie kommst du darauf, dass die Übungen die Mr Lang macht quatsch sind? Es geht in dem Fall darum die Muskel zu trainieren>>Präzision und auch Schnelligkeit. Hier geht es um die Technik weniger um die Kraft. Du musst deinem Fuß erstmal beibringen in welche "Richtung" er laufen soll.

    Die Kraft die du auf einem Pedal aufwenden musst ist dabei erstmal unwichtig. Mach die Bewegung mal in der Luft und du wirst sehen, wie du zu Beginn rumeierst. So kannst du lernen nur die Muskeln zu benutzen, die du für die Bewegung brauchst.

    Mache das mit den Händen manchmal auch. Einfach die Bewegungen ausführen, die du beim Schlagen machst. Ist nahezu Geräuschneutral.

    Nur das Zischen ist zu hören, wenn die Hände bzw. Füße durch die Luft schneiden. Besonders dann, wenn eh schon "dicke" Luft zwischen dir und deinen Nachbarn herrscht. Da viele hier durchaus älteren Semesters sind hört man auch das Quietschen der Gelenke.

    Da ist Stress mit Nebenan vorprogrammiert :D ;)


    Ok. Spaß beiseite.

    Zum Winkel des Fußes. Ob du auf dem geraden Boden rumtippelst oder auf einem Pedal ist völlig schnuppe. Das gleichst du damit aus, dass du dich am Set passend zur Bassdrum hinsetzt.

    Also den Winkel deines Unterschenkels variierst und zwar so, dass der Weg den der Fuß ohne Pedal macht der Selbe ist, wie mit Pedal.


    Probiere es aus und du wirst sehen, dass es funktioniert.


    Mach dir Markierungen auf den Boden, so kannst du sehen, ob dein Fuß wandert. Auch das trainierst du mit solchen Trockenübungen.

    Du übst dabei den Fuß präzise zu bewegen. Dabei ist es unter Umständen sogar von Vorteil dies am Anfang ohne Gegenkraft zu üben.

    Klar fühlt sich ein Pedal anders an. Das tut ein Pad gegenüber einer Snare auch. Trotzdem sind die Übungen auf dem Pad durchaus wichtig.


    Hier noch ein anders Video. Ab 5:30 zeigt er die Fußtechnik ohne Pedal. Da kannst du auch den Unterschied sehen, wie die Position vom Bein auf dem Pedal und wie auf dem Boden aussieht.

    Wanja

    Ich hab den Song zwar schon mal gehört, aber wie das Schlagzeug sich im Original anhört weiß ich nicht. Naja-ist vielleicht auch gut so, sodass ich unvoreingenommen bewerten kann ;)

    Ich hab mir dein Cover mal angehört und versuche mal meinen Eindrücke wiederzugeben.

    Was sofort auffällt ist, dass du den Song augenscheinlich gerne magst. Etwa bei Zeitindex 2:20 zeigst du es besonders.

    Da gefällt mir auch deine Körperhaltung besonders gut.

    Du drehst allerdings auffällig oft dein Kopf nach rechts. Was jetzt aber nicht schlimm ist. Jeder hat so seine Gewohnheiten und nicht zu vergessen auch eine Schocki-Seite ;)


    Der Sound: Leider hört man deine HiHat und dein Ride manchmal so gut wie gar nicht. Da würde mich interessieren woran es liegt.

    Zu Beginn hört man die HiHat noch gut und man kann sie leicht raushören.

    Kommt allerdings auch immer drauf an was es für eine Art Cover es sein soll. Bei einem Drumcover finde ich es persönlich toll, wenn man jede, noch so kleine, Nuance vom Schlagzeug hören kann. Gerade dann wenn du auf Ride wechselst will man es auch hören.


    Kameraposition: Mal ein Vergleich zu dem Cover "Bring me to life">>gefällt mir bei dem Bon Jovi Cover echt besser. Frontaler und man sieht mehr von dir.

    Vermissen würde ich da nur die zweite Kameraposition von der Seite mit Blick direkt auf HiHat und auf die Snare. Ein Drummer schaut einem Kollegen immer mal gerne direkt auf die Finger :)


    Fazit: Toll gespielt, zwar mir Wacklern, die du aber mit deiner Attitude einen komplett vergessen lässt. Ich mag deine Art wie du spielst.

    Du spielst abwechslungsreich, es ist viel Bewegung drin und es kommt keine Langeweile auf. Du wirkst durchgehen locker und entspannt.

    Dein Spiel ist sehr authentisch, du bist im Song drin und deine Freude am Schlagzeugspielen nimmt man dir sofort ab.


    Ich kenne das Original nicht, daher kann ich auch nicht sagen, ob songdienlich oder nicht. Bin selbst kein guter "Diener" und spiele wie mir der Schnabel gewachsen ist. Für meine Ohren hast du das echt gut gemacht. Wenn ich mir ein Drummer anschaue, dann will ich auch seinen Stil und seine Art zu spielen sehen.


    Was du noch verbessern kannst hat trommla schon erwähnt.

    Eins würde ich vielleicht noch ansprechen. Wenn du aufs Ride gehst, tritts du die HiHat mal mehr mal weniger durch. Spielst du die bewusst?

    Wenn man drauf achtet, dann bringt es nach meinem Empfinden etwas Unruhe rein. Auch wenn man sie nicht hört, bringt es ne menge Dynamik rein-wenn auch nur optisch. Daher drin lassen und überlegen, wie du sie spielst. Vielleicht nur die 4tel oder nur 8tel treten. Einfach mal schauen was besser passt bzw. was besser aussieht.


    Hab dir auf jeden Fall mal ein "like" da gelassen.

    Das Original ist aber auch ziemlich blöd geschrieben um ehrlich zu sein.

    Sieht man aber sehr oft. Man spart sich dadurch die Pausen-Zeichen und die punktierten Noten.

    Wenn man damit lernt geht das mit der Zeit.

    Wenn ich etwas neu lerne, dann schreibe ich es mir auf wie Miss_Mieze. Allerdings auf Notenlinien.