Beiträge von Lexikon75

    Nur mal eine verständnis Frage..

    Manchmal benutzen Drummer Live Sounds (mir fällt gerade der Fach-Begriff nicht ein), um überall gleich zu klingen. Wenn ich in der Nachbearbeitung den Sound verändern kann, dann muss, dies dich auch mit einem "E" funktionieren.

    Mir ist klar, dass man mit einem "E" nicht alles simulieren kann. Mit meinem "A" kann ich Klänge herausholen, die man bestimmt auch mit einem "E" hinbekommt, aber dann nicht mit einem speziellen Move mit einer Trommel.

    Aber mal konkret gefragt. Bei jedem Challenge wird immer heiß diskutiert welcher Beitrag mit einem "E" eingespielt wurde. Und hinterher ist mal baff, wenn man daneben lag.

    Wenn es schneller geht, dann wird das Zählen manchmal sportlich. Daher im Vorfeld verschiedene Zahlweise üben.

    Alle Schläge zählen auch wenn nicht alle gespielt werden. Achtel zählen. Viertel zählen.

    Manchmal mache ich auch nur Laute.

    Zählen wenn ich einen Groove spiele?

    Da zähle ich manchmal etwas anders. Achtel durchgehende auf der HiHat zähle ich dann manchmal nicht durch. Da schaue ich was auf den e's und a's gespielt wird. Wie klingt der Groove>verbalisieren.

    Dein Beispiel mit einer Pause zu Beginn.

    Da bin ich gerade etwas unsicher. Ich meine ich zähle die Pause als wenn ich da ein Akzent spielen würde. Die Pause verbalisieren>hörbar machen, obwohl man leise ist.

    Was ist den momentan los im Netz. Da ploppen ständig irgendwelche Schrott "KI" aufgeblasene

    Videos auf. Am Schlagzeug sieht man dann irgendwen, aber nicht Anika und brabbelt irgendein Müll daher.

    Mich juckt es dann immer in den Fingern, da mal ein gepfefferten Text drunter zu setzen.

    Wer drückt den da auf "Daumen hoch"?

    Ich hab das einmal bei einem Video gemacht. Es ging dabei um mein Sport und der Blödmann erzählte da Unwahrheiten.


    Hab's danach bereut, weil ich da böse angepampt wurde. Dabei war ich ganz sachlich.

    Vielleicht hab ich zu sehr den Erklärbär raus hängen lassen-bin da voll ins Detail gegangen-war voll in mein Element.


    Wäre vielleicht besser gewesen nicht soviel davon zu verraten. In etwa so vielleicht? "Kuckuck hier bin ich-die Nilles".


    Freue mich schon drauf, wenn Anika zeigt wo der Frosch die Locken hat.


    Mich juckt es dann

    Was das Schlagzeug spielen anbelangt kann ich nicht direkt von T(t)räumen sprechen.

    Mit dem Instrument Musik machen.

    Dinge, die ich vor Jahren in die Schublade getan habe, endlich zu spielen

    Vielleicht eine besseres Timing.

    Dinge, die ich mir ausdenken oder sehe/höre umsetzen zu können-es ist aber etwas was ich mir erarbeiten kann.anchmal dauert es eben etwas länger ;)

    Was meine Rumpelkiste anbelangt-da bin ich so ziemlich wunschlos glücklich

    Trommel umbauen und Kessel aufbauen mache ich sehr gerne. Ich habe vor Jahren ein Schlagzeuger mit einer Snom gesehen-da wollte ich auch eine haben. Den Wunsch habe ich in die Tat umgesetzt.

    Moin

    Ich habe jetzt eine Aufnahme machen können.

    Meine "Komposition" hat jedoch bisher nur ein Arbeitstitel>>>"Auweia"

    Mehr "un" als fertig.


    Mein Motto ist nach wie vor das Selbe.

    "Nichts abgeben ist auch keine Lösung".

    Daher kann ich nur das anbieten, falls ich heute Abend keine Aufnahme mehr machen kann.

    Es gibt ja immer noch die Möglichkeit, die Performance ohne Teilnahme am Voting später hier noch zu zeigen. Schade ist es natürlich trotzdem, aber ich will die Deadline jetzt nicht einfach "ins Blaue" nach hinten verschieben.

    So ein Samstag ist als Deadline für einige doch eher machbarer. Jetzt noch was ändern ist natürlich blöd. Man wusste ja wann Abgabe ist.

    Mir kam halt unpassend ne kleine OP am großen Zeh dazwischen, so dass meine Übezeit etwas reduziert wurde und natürlich erschwert wurde.

    Ich habe mal nachgeschaut welche Richtung die Band spielt >>> Post Bop, Modaler Jazz und Hard Bop.

    Beim Querlesen fallen Begriffe wie Improvisation, Komposition, Free-Jazz, Modern-Jazz, Gegenbewegung zum Cool-Jazz....usw....

    Die ganzen Querverweise lasse ich mal weg.

    Na gut>Polyphonie...

    Wenn man bei einer Unterkategorie, anfängt, dann grätscht man gleich in die Nächste rein. Hat man eine Teil kapiert, dann trifft man in dem Stück auf etwas was da gar nicht sein darf und muss weiter graben, um zu verstehen von wo der Einfluss herkommt..

    Welche Jazz-Stilistik mag ich den jetzt? Wenn man mich fragen würde, dann fängt das Fragezeichen über meinem Kopf ganz hektisch anzublinken.


    Kann dann vielleicht so ungefähr Dinge andeuten.

    Ich mag Swing-Elemente, gerne auch über die normalen Subdvisionen hinaus, Dynamik, Pattern die eine Gehirndurchflussstörung hervorrufen, Displaced Backbeat-Gedöns, Poly-Gedöns und mehr fällt mir gerade nicht ein.

    Diese Ding lasse ich auch gerne mit einfließen, soweit meine Können es zulässt.

    Wo liege ich denn nun so ungefähr? Ich suche jetzt nicht direkt eine Antwort. Ist mehr rhetorischer Natur.


    Ach ja da war noch was

    Die Instrumente Saxophon, Trompete, Harfe, Querflöte, Klavier, Quetschkomode, Mundharmonika, die Teile die man bei einer Rockband findet....einige der Instrumente sind einfach dabei, weil ich mit denen mal zusammen gespielt habe...

    Muss man in der Musik Zuhause sein um authentisch zu sein bzw. authentisch zu spielen?

    Muss man die Musik, die man spielt, selbst mögen?

    šErstmal muss man sein Instrument mögen und zwar unabhängig davon was man spielt und ganz wichtig es sollt auch unabhängig davon sein welche anderen Ziele damit verfolgt z.B. in einer Band zu spielen.

    Authensität beginnt am Instrument selbst.

    Wer Spaß mit seine Instrument hat kann eigentlich nur noch kacke spielen, um die Musik stilistisch zu versemmeln.


    Ich habe mal drei Geschichten.

    Ich drängel mich mal nicht vor und beginne mit der zweiten


    Tool vs. Chambers

    Er sagt gleich zu Beginn, dass es nicht seins ist.

    Er gibt es zu und spielt es ziemlich gut.

    Daher wird es authentisch. Was eingefleischte Tool-Fans dazu sagen würden steht dabei auf einem anderen Blatt, da diese einen anderen Blickwinkel darauf haben.


    So nun zu mir. Ich habe vor etlichen Jahren mal in einer Rock'n'Roll Coverband gespielt.

    Der letzte Auftritt war ein "Desaster". Wir waren gerade mittendrin, naja wahrscheinlich nur ich, denn meine beiden Kollegen ließen plötzlich alles liegen und verließen fluchtartig die Bühne.

    Ich wurde einfach zurückgelassen und dem toben Mop überlassen.

    Jedenfalls habe ich es irgendwie den Abend ohne die anderen gestaltet. (Hochzeitsspiele)

    Außer meiner Schwester kannte ich da keinen.

    Mir ging so die Düse, weil das Programm nun mal auf uns alle drei abgestimmt war.

    Da soll hier jetzt aber nicht hat Thema sein.

    In unserem Repertoire hatten, wie soll es auch anderes sein, "Smoke in the water".

    Meine Schwester war da und unser Wunsch war es das Stück mit der Harfe als Begleitung zu spielen. Wurde Band intern regeros abgelehnt.

    Da die beiden nun mal nicht da waren wäre es sogar gegangen. Warum die anderen so dagegen waren weiß ich nicht mehr.

    Aber auch hier hätte der Faktor Authensität eine Rolle spielen können>Musik mit unüblichen Instrumenten.


    Als letztes Anika Nilles. Sie spielt die Tour bei Rush. Wie wird es werden? Von großen Fußstapfen wird gesprochen. Was erwarten die Fans? Kann, darf oder gar will man da den Begriff Authensität gebrauchen?

    Ist man befangen, wenn man weiß wer dahinter steckt?

    Beim letzten Mal war es so, dass jeder hier geschrieben hat , wenn er/sie fertig war.

    Da war es leicht, denjenigen zu orten.

    Man könnte es ja auch anonym abgeben und sich nach dem Voten outen.

    Durch andere beeinflusst werden? Wenn man keine Idee hat, dann könnte einem das passieren.

    Covern will man ja auch nicht, sondern, sein Ding machen. Jede hat nun mal seinen Still zu spielen. Oder etwas nicht?

    Jeder hatte doch die Möglichkeit sich das Stück schon mal anzuhören und sich was auszudenken, da schon sicher war was kommt.

    Ich hab mich etwas allgemein mit dem 5/8 beschäftigt. Der macht mich echt fertig. Ich hab da schon ein paar Pattern geschrieben, aber bei dem Höllentempo geht mir die Zeit flöten.

    Der 19/8 Takt ist dagegen beinahe sogar einfach.

    Also wegen mir kannst du voll durchziehen und mitmachen.


    Auf YouTube gibt es glaube ich zwei Versionen. Einmal nur mit Einzahler und einmal mit durchgehenden Klick.


    Dein Klick- Tracks finde ich super. Taktwechsel klappen etwas besser.

    Ich vermute, dass Du damit meinst, dass die Seite erst dann richtig gespielt ist, wenn ich keine Fehler mehr mache. Völlig klar.

    Mit meiner Frage "Was wäre denn "richtig"?" wollte ich aber wissen, wie man am sinnvollsten bei einmal gemachten Fehlern weitermacht: Immer knallhart abbrechen und von vorn oder eben anders vorgehen? Die Frage kam ja daher, dass es orinocco für relevant ansah zu wissen, wie ich bei einem Fehler weiter mache.

    Mit "Alle" meinte ich auch schon wie man bei einem Fehler weiter macht.

    1. weiter spielen

    2. aufhören und von ganz vorne beginnen

    3. aufhören und den Takt von vorne beginnen

    4. aufhören und schreiend ums Haus laufen

    5. wie du schon sagst ist das manchmal echt stimmungsabhängig

    Das Buch von Micha Fromm müsste man sich mal im Ganzen anschauen. Hier haben wir nur ein kurzen Ausschnitt. Daher möchte ich den Micha mal ne Chance lassen und sehen wo sein Ansatz hinführt. Kennt jemand das Buch "Am Anfang steht der Groove"? Da sind Automatismen aufgeschrieben die alleine erstmal total langweilig erscheinen und sich wie hier meist nur auf die Hände beschränken. Sie sind aber ein wichtiger Teil eines großen Ganzen.

    Die muss man erstmal drauf haben bevor man weiter macht. Ich war jung und hasste das, aber mein Lehrer war da gnadenlos. Heute weiß ich, dass mein Lehrer Recht behalten sollte.

    Ich nehme mal mich und beschreibe mal ein 20 Jähriges Warten. Warten darauf, dass ich endlich diesen Pattern spielen kann.

    Ich habe es damals einfach vieles nicht verstanden. Einige wichtig Dinge vernachlässigt.

    Mag mich aber so wie ich bin.

    Ein Ostinato ist schon knifflig genug - ich will nicht zu viel gleichzeitig machen. Wobei ich manchmal glaube, dass so ein Ostinato wie "a a a . a a a ." sehr viel einfacher ist.

    Mit Ändern meine ich jetzt nicht, noch etwas draufsetzen, sondern einfach die Achteln durchspielen. Also die Linke als Fix ansehen. Nehm dir vielleicht auch die Takte einzeln vor und wechsele, von deinem Ostinato zu durchgehende Achteln. Den Part wo "Fehler" auftreten, einmal mehr spielen.


    Jonglieren mal mit den ganzen Tipps und Anregungen und finde heraus was du brauchst.

    Reflektiere dich selbst und andere.


    Ich beschreibe hier auch nur meine Ansichten.

    Fehler, die ich gemacht habe. Probleme die ich geschaffen habe und versuche sie nun zu umschiffen. Lösungen finden, die vielleicht manchmal total bescheuert sind, aber mich nun mal dem Ziel näher bringen.


    Ein Tipp zum Schluss noch. Am Pad sitzen bedeutet nicht unbedingt, dass die Füsse still halten sollen/müssen ;)