Beiträge von Seelanne

    Ja, das 20'er 2002 ist schon ein delikates, etwas zarteres Seelchen. Die Serie stammt schließlich noch aus Zeiten, in denen die einzelnen Beckentypen noch nicht so deutlich ausdifferenziert waren im jeweiligen Portfolio, wie das heute meistens der Fall ist.


    Auch in der 602-Linie beispielsweise waren/sind alle Becken des gleichen Typs (thin, medium, heavy) relativ dicht beieinander und unterscheiden sich innerhalb der Gewichtsklasse eben nur marginal.


    Die Hörgewohnheiten und SoundVorstellungen ändern sich auch. Die ersten Jahre meines Schlagzeuger-Daseins hatte ich damals exakt diese 2002 -Kombination (20/18 - ua.) gespielt und seinerzeit fand ich alles "Bene".Wenn ich es heute höre, ist es mir alles zu Wischiwaschi und indifferent.

    fast forward to :!: 5:15 :!: = badabum

    Toooolles Video......könnte man als Ruff (ich weiß böses Wort) sehen....das "Bumm" auf den Beat als Abschluss und das "bada" als Vorschlag. Da hier als zwei Einzelschlage(Single Stroke) ausgeführt liegt meine Vermutung nah dran. Oder??

    Bereits lautmalerisch ist das (5:15) mE kein "bada-bum" sondern ein "dla-bumm", das Hand-Sticking daher auch kein Single Stroke, sondern ein Flam: insgesamt daher ein Flam und ein Tap - ein Flam Tap - wobei der Tap auf der Bass kommt.



    Die Toms hören sich nach E-B-E an

    Edith: Oli war schneller 😀😀😀 - 2 doofe 1 Gedanke ......)


    Das ist bei 10/12/16 mE nun schon etwas im oberen Bereich, wenn auch nicht super hoch. Bei einem 10er bsp ist das Spektrum ja so von g2 bis f3, da bist du mit E eins unter höchst.

    Das Set hört sich so zwar gut an - ich mag diese Abstimmung - aber um es fetter und tiefer zu bekommen, werden andere Felle mE nicht ganz ausreichen. Ein 10er auf rund 164 Hz gestimmt wird auch mit anderen Heads nicht sonderlich tiefer klingen:


    Ich würde einfach mal ne andere Abstimmung versuchen, mit dem 10er bsp auf d oder c und die anderen entsprechend (btw tip: gehe aber grds. Weder vom höchsten noch von dem tiefsten TomTom aus, sondern von dem, was du am häufigsten spielst.)


    Hinsichtlich der Angesprochenen Felle würde ich auf der Schlagseite durchaus mal zu den Emperor Vintage tendieren: die sind zwar etwas dicker als die normalen, haben aber aufgrund des etwas weicheren Remo-Films noch genug Luft und Ton, um trotzdem nicht abgewürgt zu klingen, auch wenn sie natürlich schon etwas trockener sind und etwas weniger offen-lebendig als die normalen Emperor.


    Die von dir dazu gewählten Diplomat als Resos wären für mich im Normalfall nicht erste Wahl, da man es - jedenfalls meiner Meinung nach – vermeiden sollte, Felle von extrem unterschiedliche Dicke zu verwenden. Da du aber die kurzen Hyperdrive Kessel hast, könnte das vielleicht doch wunderbar klappen. Gib mal Nachricht, das ist ganz spannend.


    Zur Ergänzung hinsichtlich der von member Schmatz angesprochenen Evans SSC Resos: ich spiele die jetzt rund ein Jahr zusammen mit den Vintage emperor und finde sie je nach Soundverhältnissen wunderbar druckvoll. Die Toms verlieren aber gegenüber klassischen Amber Clear schon etwas im Obertonbereich, so dass bei ungünstigen Soundverhältnissen die Angelegenheit auch schnell zu trocken werden kann, ohne dass man Druck gewinnt. Bei meinen dünneren Birkenkessel passt es wie Arsch auf Eimer, bei etwas dickeren Kessel könnte ich mir dagegen vorstellen, dass das ganze schnell zu dumpf wird.

    Zum Pearl:

    Ja, die Bass schiebt unheimlich toll, das kommt echt gut.

    Das ganze Set mundet akustisch exquisit, auch wenn ich deine Meinung teile: Die Toms klingen wunderbar (und sind btw toll gestimmt), aber im Gesamtmix sind sie auch mir etwas zu "luftig" im Verhältnis zu Bass und Snare, wobei das tatsächlich im Band-Zusammenhang genau das richtige sein kann.


    Zum 15er DE:

    .................... Schwein ! 😀😀

    (Du weisst wie ich es meine)

    Das sind schlichtweg sensationelle HiHats.

    Viel Viel Spass damit !!!!!!!

    (das Trommla die rausgerückt hat - tzrztz)

    Toller Post mit wunderbaren Beispielen. Danke dafür.


    Ich seh es ein klein wenig anders:


    Zunächst einmal bin ich überrascht über die Einschätzungen insgesamt hier. Frage an alle: seid ihr sicher, dass wenn Drummer Nr. 2 im Ambiente und mit einem Sound daherkäme wie Drummer 3 und dieser wiederum sein Drummen in seiner Rumpel-Garage wie Nr. 2 aufgenommen hätte, die Meinungen exakt gleich ausgefallen wären ? Ich glaube nämlich, dass Sound und Optik hier ne Menge ausmachen.


    Denn mein grottiger Handy-Sound hier kann mich ja täuschen: Aber Drummer Nr 2 ist in meinen Ohren besser "im Flow", sein Groove sitzt besser im Song und bis 1-2 Snare-Schläge, die irgendwie "flamen" und den Snare-Einstieg gegen Ende nach der Pause (der ist anfangs ganzganz wenig zu hurtig), ist das wirklich gut.

    Okay, man hört, dass er ein "young gun" ist und die Breaks wirklich eingeübt hat, die kommen alle gleich, und über die Passung kann man natürlich musikalisch unterschiedlicher Meinung sein, aber: hey, das ist ein YT-Drum-Cover, thats it.


    Und Drummer 3 groovt jetzt nicht so pralle, wie ich mir das vorgestellt hatte. Seine Fills auf 0:50 und 1:35 scheinen einerseits richtig, aber hakeln auch irgendwie zugleich, ohne dass man genau sagen könnte, was denn nun nicht stimmt: mit anderen Worten: grooven tuts für mich jetzt nicht sonderlich. Ja, es geht als "okay" durch, aber wirklich mehr nicht.

    (Fairer Weise muss man sagen, dass die Drums aber auch volumenmässig so über dem Song sitzen, dass das "Hakel-Feeling" auch daher kommen kann).


    Lange Rede, kurzer Sinn: Drummer 3 im Ambiente von 2 und meine Schlussfolgerung wäre jetzt nicht die, dass das zwingend ein Profi sein muss. Klar: man sieht die Routine. die Abgeklärtheit und Sicherheit, aber das wars.


    Also für mich hat Drummer 2 das Stück "gemastert" und Drummer 3 zum Stück einfach nur gespielt. Mit umgekehrten Sounds und Bildern wäre das mE auch klarer.


    Was uns zur Frage zurückführt, wer ist was und was bringen diese Kategorien (ausser Gedankenspiele zum Zeitvertreib):


    Ich denke einfach - und das Beispiel zeigt es ganz gut - dass jedenfalls auch "nur" Fortgeschrittene Drummer teilweise überzeugender Spielen können (!) als manch Profi, aber - ganz wichtig -: bezogen auf einzelnes: in Summe ist Nr. 3 natürlich besser als Nr.2, die anderen Videos im Netz zeigen es.


    Es ist halt so ein wenig wie beim Sport im direkten Vergleich, wo immer noch die Worte von Herb Brooks vor dem "Miracle on Ice" gelten: "Sicher, wenn wir 10 mal gegen die Soviets spielen, gewinnen sie 9 mal. Aber nicht heute: heute ist das eine Mal".


    Will sagen: ein Fortgeschrittener kann durchaus bei hervorragender Konzentration auf ein Stück, ein Programm bzw eine Stilrichtung oder einen Fill durchaus besser daherkommen als ein Profi, der sich "nebenbei" auf tausend andere Sachen konzentrieren und sie abdecken muss.


    Und das mal ganz abgesehen von dem Herzblut, was man manchmal eben bei "nur" Fortgeschrittenen findet - das ist für alle ja hier auch wahrnehmbar - Während der Profi dann doch oftmals mehr oder weniger routiniert sein Ding macht, was aber nummal in der Natur der Sache liegt.


    (Das Ganze gilt im übrigen auch umgekehrt: es gibt Aufnahmen von Profis, die ansonsten wunderbare Drummer sind, aber eben partout ein Stück nicht hinbekommen - grade erst auf YT gesehen: Tolles Coverprojekt, toller Drummer, alle Stücke gut, aber bei einem einzogen Stück läufts gruselig unrund).

    Ich geh' da mal sodenn noch einen Tacken weiter und bezweifle ernsthaft die Sinnhaftigkeit der gesamte Fragestellung.


    Denn abgesehen von der vollkommenen Relativität der Begrifflichkeiten und dementsprechend auch Antworten: selbst wenn es eine objektivierbare Antwort gäbe: was würde sie eigentlich nützen ? Was bringt solch Einordnung ?


    Oder anders: wieder so eine Frage, deren Versuch der Beantwortung einen nur davon abhält, die Sticks in die Hand zu nehmen. 😀

    @MoMJovi:


    aufschlussreiches Video. Der Bewegungsablauf muss ergänzt werden und wie sooft ist der springende Punkt gar nicht mal die Finger beziehungsweise das Handgelenk, sondern die vernachlässigte Armbewegung:


    1. Auf dem Video sieht man zunächst sehr gut, dass -wie auch schon bemerkt- der Stick sehr weit und hoch rebounded bzw wegfedert. Grundsätzlich Ist das auch gar nicht verkehrt, beweist es doch, dass der Schwung ausreichend ist und du den Stick locker genug hältst. (Es sieht fast wie in einem Lehrvideo aus, in dem demonstriert wird, wie die Rebound -Bewegung auszusehen hat und hierbei der Bewegungsablauf stark überzeichnet, dann anschließend aber diese Bewegung eins zu eins übernommen wird als tatsächliche Bewegungsablauf beim Spielen).


    2. Leider gerät der Stick dann gewissermaßen außer Kontrolle, da die Stickspitze sich weit und für längere Zeit über den Handrücken hinaus bewegt. In dieser Position hast du keine Kontrolle mehr auf den Stick und übst auch überhaupt keinerlei Kontrollbewegung mehr auf ihn aus.

    Anschließend hebst du dann den Arm an, was aber auf den Stick überhaupt keine Auswirkungen mehr hat, da die Stickspitze ja schon oben ist. Und dann versuchst du aus der oberen Position noch einen Schlag auszuüben, der dann allerdings aus einer viel zu hohen Position heraus erfolgt.


    3. Ursache für diesen etwas verkorksten Bewegungsablauf ist, dass du vergisst, den Unterarm schneller anzuheben. Anders ausgedrückt: nach deinem ersten Schlag erfolgt für Sekundenbruchteile überhaupt keinerlei begleitende Reaktion beziehungsweise Bewegung, sondern du siehst mehr oder weniger tatenlos zu, wie sich die Rebound voll entfaltet und reagierst erst dann.


    Du musst unmittelbar nach dem auftreffen des Sticks auf der Schlagfläche aus dem Ellbogen heraus den Unterarm nach oben ziehen. Nur so gelingt es, dass du den Handrücken über der Stickspitze und so die volle Kontrolle über den Stick bei den nachfolgenden Bewegungen behältst. Die Stickspitze sollte nie sonderlich weit über dem Handrücken sein, sondern dieser sollte immer der oberste Punkt sein. (Wenn sich die Stickspitze erst einmal über dem Schwerpunkt des Handgelenkes befindet, bist du nur noch damit beschäftigt, den Stick wieder "einzufangen".)


    Und während dieser Bewegung des Armes nach oben, erfolgt dann natürlich bereits der zweite Schlag, ausgeführt entweder mit dem Handgelenk oder mit den Fingern. In deiner jetzigen Bewegung führst du diesen Upstroke erst dann aus, wenn die Hand beziehungsweise Arm bereits oben ist. Da ist es aber dann viel zu spät beziehungsweise der Stick viel zu weit weg von der Schlagfläche: Der Upstroke muss dann erfolgen, wenn der Arm beziehungsweise die Hand unten ist.


    4. Als psychologische Hilfe sei vielleicht folgende Visualisierung empfohlen:


    Stell dir vor, du spielst auf einer heißen Herdplatte und musst die Sticks möglichst schnell von der Herdplatte wieder wegbekommen beziehungsweise deine Hände möglichst schnell wieder nach oben bekommen. Mit diesem Gedanken im Kopf kann man die schnellere Aufwärtsbewegung mit dem Unterarm manchmal besser initiieren.


    Ps: du kannst den Bewegungsablauf auch dadurch gut einüben, dass du die Handgelenke zunächst einmal nicht locker hältst, sondern gerade beziehungsweise steif hälst. Dadurch eliminierst du zwar die Peitschenbewegung ala Moeller, aber das führt dazu, dass die gesamten Bewegungen nur der UnterArm und die Finger machen müssen. Du zwingst gewissermaßen dich selbst damit, mit den Unterarmen mehr zu arbeiten bzw zu trainieren.

    Tatsächlich ein Dinosaurier, der schon lange überfällig war und dessen Gebeine seit geraumer Zeit klappern:


    Abgesehen davon, dass die Einrichtung einer Messe aus den ja auch hier schon erwähnten Gründen zunehmend antiquiert wird,, habe ich nie verstanden, warum gerade bei sinkender Nachfrage die Standplätze dann sogar immer teurer wurden. Jedenfalls berichteten das Messeständler aus anderen MesseVeranstaltungen aus Frankfurt. Und das, obwohl die Umsätze der Messe GmbH in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen sind, wenn auch mittlerweile fast die Hälfte de Umsätze im Ausland generiert werden.


    Aber sehr wahrscheinlich agiert man da wohl nach dem Motto, die Kuh so lange zu melken, bis sie umfällt und gut ist.

    Also ich habe die von der Konstruktion her recht ähnlichen Trick-Beater dran.

    Trick Drums P1V4 Pro 1 V Beater – Musikhaus Thomann

    Bin total zufrieden: die Verbindung der leichten Beater mit der Pearl ist klasse. Hatte erst Befürchtung, dass die Beater nicht genug "Druck" bzw Widerstands-Gewicht bieten, aber nix da. Wirklich gut.


    Könnte mir daher vorstellen, dass der Dw da ebenfalls sehr gut passen könnte.


    (Weiss aber nicht, ob man den "nackt" spielen kann, beim Trick kann man die Kunststoffscheibe rausdrehen und mit der Metallfläche spielen, was nochmal ein Tacken mehr Druck bringt. den Trick kann man auch zusätzlich gleichzeitig so am Kopf verstellen, dass er sich exakt dem Neigungswinkel des Fells anpasst, da gibts dann auch kein Soundverlust und selbst ohne Fell- oder Kunsstoffscheibe als Schlagfläche wenig mehr Verschleiss.)

    Wobei Vinnie seinerzeit in einem Interview Ende der achtziger Jahre mal ausgeführt hat, dass es tatsächlich nicht einfach gewesen ist, als "durchgeknallt-verrückter Zappa-Drummer" Fuß zu fassen in der Studio- und Recording Szene. Anfänglich sei das durchaus problematisch und gefährlich gewesen.


    Letztlich sei es diesbezüglich auch schwierig gewesen, regelmässig mit Zappa auf Tour zu sein, das hätte es ihm unmöglich gemacht, sich eine Karriere aufzubauen. Deswegen habe er auch dann Zappa verlassen.


    Erstaunlich ja auch, dass Vinnie grade mal schlappe 2 Jahre bei Zappa gespielt hat und diese kurze Zeit gereicht haben, um den Grundstock für alles zu legen.

    Ich habe das so verstanden, dass der TS kaum Zeit und Platz zum trommeln hat, zudem auch derzeit keine Proben oder Band hat und befürchtet, wie er sagt, seinen "Speed" derweil zu verlieren. Aus meiner Sicht gehts darum, einfach in Form zu bleiben und die Bewegungsabläufe nicht zu verlieren bzw wenn es geht, vielleicht zu verbessern, aber weniger darum, jetzt auf einmal Bücher durchzuackern, die man vorher auch nicht beachtet hatte:


    Wenn Du keine Sticks vor Ort hast oder eben keinen mit Gezappel nerven kannst/willst, bleiben Hand- bzw Armübungen, um In Form zubleiben. Das ist natürlich nicht super spannend und hat etwas den Charme vom Barrenturnen in der Grundschule und hat auf der nach oben offenen Coolness-Skala ne glatte -375. Aber es kann einen wirklich fit halten und sogar bei regelmäßiger Anwendung tatsächlich die Technik und Geschwindigkeit - fast wie von Zauberhand - verbessern.


    # Jojo-mayer-Wrist-Übung:

    Hände wie zum Beten zusammenlegen und dann gegeneinander klappen, wobei die Handballen zusammenbleiben. Das ganze aber bitte so, dass Hand und Unterarme eine Linie bilden: wenn die Hände abwinkelt werden, drohen Sehnenentscheidenentzündungen. Und Geschwindigkeit nicht übertreiben.


    # Jojo-mayer-Marco-Minnemann-Finger-Übungen (Variante ohne Sticks)

    Hand wie beim German Grip halten, als wenn man einen Stick hält. Nun bis auf Daumen alle Finger über das erste und zweite Gelenk auf und ab bewegen : Hand offen und wieder schließen. Sowohl Ausdauer als auch Geschwindigkeit üben. Dies auch mit den Fingern einzeln machen (wobei der Übeeffekt nicht so stark ist, wie vermutet: die Finger laufen am Handrücken und GHG in wenig Muskel und Sehnen zusammen.


    # Finger-"Reibe"-Übung

    Man bewegt die Finger so, als wenn man etwas fest zerreibt. Das ganze in rhythmischen Abständen. Ruhig dabei fester Druck ausüben und die Bewegung extrem ausführen. Eine der effektivsten Übungen.


    # Finger-"Druck"-Übung

    Hand schließen und Finger gehen den Handballen drücken, als wenn man jemandem fest die Hand gibt. Den Druck halten und in rhythmischen Abständen verstärken und wieder lockern. Finger aber immer geschlossen halten.


    #Finger-"Königs"Übung

    Finger am zweiten (mittleren(!)) Finger- Gelenk ganz einklappen, so, dass die Fingerkuppen die Innenseite berühren. Nun die Finger auch am 1ten Gelenk (also da, wo die Finger an der Hand ansitzen) ganz einklappen sodass man die Finge einrollt und ne Faust bekommt. Nun die Finger (im gekrümmten Zustand) über das 1te Gelenk auf und zu bewegen (ruhig dabei auch auf Geschwindigkeit gehen und Druck ausüben), die Finger kuppen drücken dabei in die Handinnenfläche.

    (Das ganze mit Sticks machen, indem man die Stick wie oben beschrieben in die Finger einrollt: Die Hand wird nun in der German Grip Position gehalten (der Daumen kann völlig aus dem Spiel gelassen werden). Den Stick jetzt nur mit den Fingen auf und ab bewegen , gerne auch Finger wegnehmen und nur mit 2 oder einem Finger machen, die ganze Bewegung wird aus den Finger gemacht, während der Stick auf dem Endglied (-Gelenk) der Finger liegt. Daumen dann zum richtigen Spielen dazunehmen und "Fulcrum" (Haltepunkt) frei wählen.


    # Handgelenksübung

    - Die Hände in der Luft nur über Handgelenksbewegungen auf und ab bewegen, maximal waagerecht und nach unten (nicht nach oben überdehnen)

    - Die Handgelenke locke lassen und die Hände durch auf und ab Bewegungen des Unterarms auf und ab bewegen bzw schütteln (als wenn man einen Basketball dribbelt)

    - Die Finger dabei bei der Abwärtsbewegung öffnen und bei der Aufwärtsbewegung sch.ließen, so dass die Finger gegen die Innenseite der Hand schnappen und ein Klatschgeräusch ergeben.


    PS: von irgendwelchen Faxen während der Autofahrt (außer Trommeln aufs Lenkrad) würde ich wortwörtlich die Finger und die Füße lassen.

    Nicht uninteressantes Thema, meine 5 Cent:


    Der Grund, Drum-Videos auf YouTube zu stellen, entspringt wohl dem gleichen Grund, wie bei allen Musikern, die sich in die Öffentlichkeit begeben:

    Es ist einfach das Bedürfnis, wahrgenommen zu werden.


    Das Motiv für dieses Bedürfnis dürfte bei jedem etwas anders gelagert sein: in negativer Hinsicht Exhibitionisumus, Geltungsbedürfnis und Prahlerei-Angeberei , in positiver Hinsicht der schlichte Wunsch nach Kommunikation, natürlicher Stolz und der Wunsch nach Standortbestimmung und in neutraler Hinsicht finanzielle Motive: all diese Aspekte sind wohl mannigfaltig und bei jedem individuell gewichtet und ausgerichtet. (Wobei Selbstbewertungs-Fragen natürlich psychologisch immer recht tricky sind).


    Das Publikum nimmt es ja auch gerne an, vor rund 10 Jahren begann der Hype, als Drum-Cover-Videos eines Cobus die 18 Millionen-Viewer-Grenze sprengte. Drums eignen sich für sowas hervorragend, da grade die Nicht-Drummer endlich einmal sehen können, was diese Trommler da so treiben. Vergleichsweise Gitarren- und Keyboard-Videos sucht man sodann auch vergebens. Selbst mäßige Drumvideos nehmen sich dazu spannungsmäßig aus wie ein NHL-Eishockey-Match um den Stanley Cup im Sudden Death zu einer Partie Bingo auf einer SPD-Ortsverein-Tombola.


    Die Bedürfnis ist jedenfalls weder ehrenrührig, noch obskur, sondern allgemein menschlich, und für jemanden, der mit seiner Musik etwaig auch irgendwie mal jemanden erreichen will, absolut nachvollziehbar.


    Missverständnisse oder Eifersüchteleien gehen mE dabei oft auf das Alter zurück: Dass Jüngere aber auf YT eher vertreten sind, liegt abgesehen von der Tatsache, dass sie im Regelfall einfach auch mehr Zeit für sowas haben, in der Natur der Sache und wohl unter anderem auch daran, dass sie mit diesem Medium halt aufgewachsen sind, was alle Aspekte mit einschließt, auch die Umstände der technischen Produktion etc. Ältere können oftmals dagegen mit einem weitestgehend anonymen Publikum im Internet ohnehin einfach weniger anfangen. Das Virtuelle hat bei Ihnen einfach nicht diesen Realiter-Stellenwert.


    Und das Bedürfnis, wahrgenommen zu werden, wandelt sich zudem auch mit den Jahren: Ist es anfänglich noch ausgeprägter, schieben sich mit den Jahren ganz andere Prioritäten davor bis hin zu dem Zustand, wo Menschen sich sogar aktiv zurückziehen von der „nervigen Welt da draußen“, um einfach ihre Ruhe zu haben.


    Da wären so meine Gedanken. Wobei mir auffällt, dass die Antwort-Alternative in der Umfrage „aus Spass“ ein weißer Schimmel sein dürfte: Da die Wahrscheinlichkeit gering sein dürfte, dass jemand zur Herstellung eines Video mit vorgehaltener Schusswaffe gezwungen wird, dürfte das „Spass haben“ bei jedem der Video-You-Tuber ein gesetztes Motiv sein, oder ?

    Zumal dann bereits die zweite kleine Wahrheit in Sachen Drums hier in diesem Thread gefunden wäre:


    1. in Sachen Schnelligkeit ist der Rebound überschätzt

    2. die absolute HöchstGeschwindigkeit und die jederzeit abrufbare Geschwindigkeit sind zwei paar Schuhe. Um es in der Formel1-Sprache zu sagen: Entscheidend ist nicht die eine "Fastes Lap", sondern die höchste Durchschnittsgeschwindigkeit.


    Und der Thread würde ohnehin sogar noch eine dritte Wahrheit bergen:

    entgegen des landläufigen Mantras, nachdem "Geschwindigkeit von alleine kommt" wäre hier bei Gelingen des Experiments festzustellen, dass Geschwindigkeit durchaus trainierbar und erlernbar ist; was ich für zutreffend halte.

    Ich weiss jetzt aber auch gar nicht, warum es so wichtig sein soll, Kunst zu machen bzw Künstler zu sein. Von daher ich die ganze Diskussion "was ist Kunst" für völlig überflüssig halte.


    Dinge sind, was sie sind. Auf die passgenaue Labelung achten wohl nur die, die meinen, mit der Erfüllung irgendeiner Definition schon das Ding an sich getroffen haben. Für alle anderen ist es unerheblich.


    Im übrigen ist oftmals das, was wir heute als Kunst begreifen, in der Zeit ihrer Entstehung reine Handwerkskunst gewesen, bsp. Gemälde wie eben die hier angesprochene Mona Lisa waren häufig reine Auftragsarbeiten.


    Und zur Diskussion von like und dislike:

    Überflüssig, sich darüber Gedanken zu machen. Diese Abstimmung gibt ja noch nicht einmal die realen Abstimmungswerte wieder, dazu ist das Dunkelfeld einfach eben zu dinkel.


    Bekannt ist lediglich, dass Menschen auch dann schon disliken, wenn und weil jemand überhaupt etwas gemacht hat, also aus Prinzip. Andere wiederum liken ebenfalls ohne Sinn und Verstand.


    Man sollte sich da einfach auf sich selbst besinnen und sich selbst der grösste Kritiker sein. Das macht nicht immer Spass, aber macht einen weitgehend immun gegen unsinnige Pros und Cons vom Volk, dem man, es liegt in der Natur der Sache, ohnehin nie ganz recht machen kann.

    ....... was meine insgeheime Theorie erhärtet, dass der Rebound in Sachen Schnelligkeit schlicht viel zu sehr überschätzt wird und andere Dinge, wie etwa Höhe des Spielgerätes, die Ergonomie der Arm- und Handhaltung etc., die Günstigkeit der Schlagposition und die Schlagtechnik wichtiger sind.

    Frage, und auf welchem Einzelinstrument, Becken, Snare, BD oder Übe Pad, Holztisch etc. .

    vielleicht spielt ja der "Untergrund" und Rebound auch noch eine Rolle.

    In Sachen " Untergrund" gibt es für jeden Schlagzeuger eigentlich nur eine ehrliche Alternative: der Oberschenkel. :)


    Der Oberschenkel ist das New York für Drummer: "Schaffst du es dort, schaffst du es überall." ;)