Beiträge von Seelanne

    Die Problematik ist hinlänglich bekannt: deswegen ist seinerzeit auch in den USA die Musiker Gewerkschaft AFM gegründet worden. Aber auch diese gewerkschaftliche Bündelung hat wieder ihre Nachteile gezeigt, so dass nach und nach deren Einfluss - natürlich auch wegen anderer Faktoren - auch wieder zurückgegangen ist.

    Ne Perle aus 1989:

    Stanley Clarke, Michel Petrucciani, Lenny White, Wayne Shorter etc. als Manhattan Project spielen Mingus' Goodbye Park Pie Hat.

    Soli: W. Shooter, Petrucciani und St. Clarke

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    (Für das Drum-Finish von L. White (zu sehen ab 5:55) könnte ich übrigens töten)


    Das Solo von Petrucciani ist das coolste badass-Solo ever:


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    Die Becken, die schon weg sind, sind gestrichen (Remixs und Mini Chinas)


    Leider auch das Will Calhoun: Ich hab's gestern von meinem innerfamiliären Entleiher zurückerhalten, dort war es zwischenzeitlich im Keller aufbewahrt worden ( ;( )und dort ist eine derartige Flüssigkeit drüber gelaufen, keine Ahnung was das ist, die ich aber jedenfalls nicht mehr weg bekomme. Der Familienkrach war ordentlich. So kann ich es aber nicht verkaufen || .

    Löse Teile meines Becken-Fuhrparks bzw dessen Ersatzbank auf. Auf einen neuen Verein freuen sich:


    I. Paiste   :!:

    13' Medium Heavy Sound Formula - 120 €

    12' Flanger Splash Paiste Exotic Percussion - 50 €

    08' Paiste Twenty Mini China - 65 €

    10' Paiste Twenty Mini China - 65 €

    12/14/14 Triple Raw Smash - 150 €


    II. Zildjian   :!:

    12' Zildjian REMIX Crash - 50 €

    14' Zildjian REMIX Crash - 50 €

    12' EFX Piggyback China - 115 €


    III. Sabian   :!:

    21' Will Calhoun Ambient Ride - 125 €

    12' Splash Evelyn Glennie Garbage - 50 €

    8' ' Chopper - 50 €

    10' Chopper - 50 €


    IV. Meinl   :!:

    7" Custom Bell Champagne - 25 €

    10' Generation X Filter China - 70 €

    10' Byzance Dual Splash - 85 €


    IV. Sonstiges :!:

    10' Stagg Ocean Splash - 25 €

    10' Splash UFIP Brilliant Series Earcreated Cymbals - 35 €


    (*) Alle Becken sind ohne Risse, Dellen oder Brüche und in klanglich einwandfreiem und optisch ordentlichem bis sehr gutem Zustand, einige wie neu.

    Lediglich die beiden Sabian Chopper haben an einigen Stellen etwas Grünspan angesetzt. Konkrete Zustandsbeschreibung auf Anfrage.








    Ich löse meinen Becken-Fuhrpark im Hinblick auf die nicht mehr verwendeten Becken auf, hier 3 Ride Becken von Paiste:


    I. 22er Full Ride Paiste Twenty Custom


    Dieses Full Ride aus der Vorgänger Serie der jetzt aktuellen Masters zeichnet sich aus durch ein klares und jederzeit durchsetzungsfähiges Ping, hat aber gleichzeitig einen warmen Unterton und klingt dadurch nie metallisch-unangenehm oder steril. Das Wash ist moderat.


    Es ist sehr flexibel bespielbar und zeigt bei Verwendung aller Stickgrössen von 7a bis 2b ein ausgewogenes Klangbild in allen Lautstärken.


    Stilistisch ist es ein "Allrounder", lediglich für reinen Trio-Bar-Jazz oder für Heavy- oder Trash-Metal würde ich es nicht als Main-Ride nutzen: für Ersteres ist es dann doch zu lebendig, aber auch für Letzteres vielleicht nicht trocken genug.


    Preisvorstellung: 295,- €



    II. 20" Flat Ride Paiste Signature


    Dieses Flat Ride zeichnet sich aus durch ein lebendiges, sehr klares aber zugleich warmes Ping mit einer exquisiten Stickdefinition. Der Grundcharakter ist fein, perlig und delikat. Der Wash ist maximal mittelfrequent und Flat-typisch gering ausgeprägt: wie bekannt, entfalten Flat-Rides ein Schimmern statt ein Wash.


    Es ist flexibel bespielbar und zeigt bei Verwendung aller Stickgrössen von 7a bis 2b ein ausgewogenes Klangbild. Selbst bei Verwendung von dicken Sticks (2B) neigt es nie zum Aufschaukeln oder Übersteuern.


    Stilistisch ist es auf Grund seiner Flat-Ride-typisch moderaten Lautstärke ideal für Musik im leisen bis mittellauten Bereich. Bill Bruford hat solch ein Signature -Flat-Ride jahrelang gespielt.


    Preisvorstellung: 285,- €


    III. 20' Full Ride Paiste Sound Formula


    Ein Full-Ride aus der direkten Vorgänger-Serie der Signature-Serie bei gleicher Legierung (Paiste Alloy). Es stammt aus der zweiten SF-Serie (1994 - 1999) mit "Frankenstein"-Logo und ist "Made in Switzerland").


    Dieses Full Ride zeichnet sich aus durch ein lebendiges, helles und angenehmes Ping mit einem mittelfrequenten Wash, rauchige Untertöne sind weniger vorhanden, der Gesamteindruck ist klar und frisch, halt typisch SoundFormula.


    Es ist flexibel bespielbar und zeigt bei Verwendung aller Stickgrössen von 7a bis 2b ein ausgewogenes Klangbild in allen Lautstärken. (Bei Verwendung von 2B Sticks neigt es aufgrund seiner 20er Größe aber schon zum aufschaukeln.)


    Stilistisch ist es ein "Allrounder", lediglich für reinen Trio-Bar-Jazz oder für Heavy- oder Trash-Metal würde ich es nicht als Main-Ride nutzen: für Ersteres ist es klanglich wohl etwas zu hell, für Letzteres nicht laut genug.


    Preisvorstellung: 195,- €


    IV. Sonstiges


    Der Zustand ist altersgemäß gut: keine Risse, keine Dellen und auch kein Grünspan. Patina und übliche Gebrauchsspuren sind altersbedingt natürlich gegeben.

    Das/Die Becken kann versendet, aber auch abgeholt werden. Standort ist Hagen

    Proberaum in Hagen zur Mitnutzung frei:

    Die Mitmieter-Band des von mir angemieteten Proberaums hat sich aufgelöst. Ich suche nun Untermieter/Mitnutzer, im günstigsten Fall auch Drummer, aber auch Band oder andere Einzelmusiker.

    Der Raum ist rund 30 qm groß, hell und trocken. Nutzung 24/7, also in Abstimmung untereinander, ich bin selber max. 2 x die Woche drin und flexibel, ansonsten auch keine tageszeitliche Beschränkung (also Tag und Nacht). Weiteres per PN. Kosten absolut (!) im Rahmen.

    See

    Das mit dem meditativen Zustand stimmt: Cale schafft Atmosphäre, irgendwann versinkt man drin. Und selbst seine mäßigen Sachen kann man durchaus hören, ohne dass sie nerven. Der Rest ist wie immer Geschmacksache. Irgendwie hat er sich aber sowohl in seiner Musik als auch insbesondere als Typ wohl immer der Messbarkeit und Verobjektivierung ohnehin entzogen, Cale ist Cale und so der Prototyp des Authentischen und Integren, ohne damit hausieren gegangen zu sein, man kann sich vorstellen, er hätte sein Musik exakt so gemacht, auch wenn ein Musikbusiness niemals existiert hätte.


    Das mit dem Covern, liegt wohl auch am speziellen Cale-Sound: Die Cale Nummern vertragen schlecht unausgegorene Soundverhältnisse. Eric Clapton berichtete einst in einem Interview, dass er es mehrfach erlebt habe, wo - sowohl bei JJ's eigenen Sachen als auch bei Sachen, wo er als Produzent tätig war - eigentlich das eingespielte Studiomaterial für sich irgendwie Scheisse klang, JJ dann aber alle rausgeschmissen hat und für sich den Mix gemacht hat und anschließend klang alles wunderbar. Ich meine mich zu erinnern, dass EC es JJ "magische Souce" nannte, die er "über das Mischpult gießt".

    Ach, J.J. Hats einem nie leicht gemacht, eigentlich waren auf jeder Platte ein, zwei Stücke für die Ewigkeit und dann auch wiederum viel Durchschnitt.


    Was man in jedem Fall gehört haben muss, ist "Mama don't" von der "Shades" mit einem mitreissenden Four on the Floor – Drum-Track mit einem der geilsten-groovigsten Breaks/Fillls ever, an dem man schön demonstrieren kann, dass es nicht immer die Superchops sind, die den Vogel abschiessen.


    Von der gleichen Platte ein Muss ist auch "CloudyDay" mit einem wunderbaren Sax-Solo von Dennis Solee.


    Ansonsten wäre auch noch 77 zu empfehlen mit dem super-cremigen "Sensitive Kind", was später vom John Mayall genial in Blus-Manier gecovert wurde mit einem herrlichen Solo von Coco Montoya.


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    burned_destroyer: Rechts ist eine Acoutin-Snare mit nem Onyx-Fell. Die ist aber als Ablage und zum Wechseln, wenns knallen soll. Die ist am Reso-Fell auf 425hz(Lugs) gestimmt.

    @ Das rechte (hochhängende) China ist tatsächlich mein 505 China aus dem Jahre 1983. Das linke hoch hängende China ist das Master Swish. Die beiden kleinen Chinas zwischen dem 12er und 14er Tom sind ein 16er Masterworks China und ein 12er Meinl Filter China on top. Die passen tonal exakt zueinander.

    Two: ja, das ead10 ist Monitor und Play-Back-Station.

    burned_destroyer:

    - der Eindruck in Sachen Stacks täuscht etwas: eigentlich sind es nur zwei echte Stacks: das Flangerstack

    rechts neben der HH und das Mini-China-Stack auf der linken Seite, das ist meine persönliche Clap-Stack-Kreation. Alle anderen doppelten Becken haben so viel Zwischenraum, dass sie getrennt angespielt werden können.

    -Auch das mit dem Slave Pedal täuscht etwas: beide Fußpedale sind fast parallel, nur das Yamaha HH Pedal ist näher zu mir, das hat aber ein ziemlich langes footboard und wirkt durch den großen Fersen Teil noch zusätzlich länger. Wenn ich das HH im übrigen weiter weg habe, komme ich mit rechts nicht mehr so hin, dass ich bequem spielen kann. Ich sitze im übrigen auch mittlerweile relativ hoch und habe daher häufig ohnehin auf dem HH den Fussballen. Aber wie immer beim Aufbauing ein Kompromiss, einen Tod stirbt man immer.

    Schattinho: jedes Becken zu seiner Zeit 🙂

    die_happy 😀

    TripHops: kann ich 90 % von exakt so unterschreiben. Erstaunliche Erkenntnis dadurch: ich spiele Schlagzeug tatsächlich nur um des Schlagzeugspielens willen, keinerlei andere Motivation vorhanden, weder Anerkennung, noch Applaus, noch Kommunikation, noch Geld oder sonst irgendetwas. (Eine Form von) Glück sind Zeit, Sticks und ein Pad, Steigerungsform Zeit, Sticks und mein Set. Ich übe mittlerweile jeden Tag mindestens 1/2 Stunde am Pad und oftmals 1 Tag in der Woche für 5-7 Stunden am Stück.

    Die Aufnahmen lassen erahnen, welche fantastische Projektion die Trommeln haben. Wunderbares Set.


    Der Eindruck wird aber leider geschmälert durch das Tuning: die Trommeln klingen - jedenfalls in meinen Ohren - sowohl in sich als auch als Set indifferent und unrund sowie drucklos. Ist schade bei dem schönen Set.

    Kann ich gut nachvollziehen, ich hasse es auch, wenn Dinge am Set anders sind als gewohnt, bin ich extrem picky.


    Halte das aber auch für okay: ich meine, man sagt ja auch nicht zum Pianisten: "sorry, aber wir haben dir das C jetzt mal 5 cm nach rechts verschoben und das F 3 cm nach links". Und der Gitarrist muss auch nicht damit klarkommen, dass seine e Seite mal 4 cm weiter unten angeschraubt wurde.


    Und es gibts wohl nichts nervigeres als beim Rimshot wegen falsche Snarehöhe oder -Winkel sich entweder auf die Oberschenkel zu dengeln oder pausenlos am Rim zu scheitern und sich die Vibrationen Comic-artig-federnd in den Ellbogen zu beamen.


    Zur Muscle memory gehört jedenfalls für mich auch eine immer gleiche Hardware-Position (das man gelegentlich auch mal Alternativen austestet, hindert das ja nicht).

    Also ich empfehle bei schweren Snares den Yamaha 950, das ist die schwerste Ausführung bei Yamaha, da gibt's sogar noch Dornen für die Füße, damit der Ständer nicht weghoppeln kann , aber insbesondere eben sitzt das stufenlos einstellbare Kugelgelenk genau im Zentrum des Ständers, was bei der Ausrichtung insbesondere bei schweren Snares günstiger ist, als nicht zentrierte Gelenke. Das sitzt dann in der Regel bombenfest.


    Gleichwohl: die hier von Vorrednern verlinkenkten Pearl und Gibraltar sind davon abgesehen ebenfalls sehr gut. Nachteilig bei einigen Pearl Modellen sind allerdings die wuchtig ausfallenden Gummihalterungen, die – je nachdem wie man sitzt oder wie man die Snare eingestellt hat - durchaus zu Problemen führen können.


    Mit Tama hatte ich seltsamer Weise bislang immer nur Schwierigkeiten, trotz Tonnenschwerer Ausführung hab ich mit den Dingern immer Stress gehabt. Irgendwas war da immer.


    Allerdings muss man auf eins achten: fast alle stufenlos einstellbaren Ständer mit Kugelkopf Gelenk lassen sich eigentlich exakt ausrichten. Dass es trotzdem immer mal wieder zu Problemen kommt, insbesondere für Hochsitzende Drummer, ist, dass die Flügelschrauben so tief sind, dass man automatisch beim Einstellen des Korbs am Ende irgendeine Bewegung macht, die die gerade Ausrichtung dann doch wieder im letzten Moment des zudrehens der Schraube hinfällig werden lässt. Insbesondere bei Tiefen Snares ist es manchmal echt eine Kunst.


    (Tip: jedes Handy, jedenfalls alle iPhones, haben die Wasserwaage als App gleich eingebaut. Die kann man gut nutzen, um den Winkel immer gleich einstellen zu können (so auch bei den Toms). Denn je nachdem, wie das Set aufgebaut ist, ergeben sich optisch oftmals viele Fluchtlinie, die manchmal sie Snare fälschlicherweise schräg oder gerade aussehen lässt, obwohl sie vom tatsächlichen Winkel richtig eingestellt ist. So eine App kann die Sache dann schon etwas objektivieren.).



    Yamaha SS950
    Yamaha SS950 Snare Ständer, neues exclusives Korb Klemm System lässt die Snare in jedem Winkel positionieren, schweres stabiles Untergestell, doppelstrebige…
    www.thomann.de

    Vergiss diesen Lehrer. Wenn der Typ sagt, dass man Kinder beziehungsweise Schüler einfach laufen lassen muss und der Rest dann von alleine käme, ist das ja gewissermaßen das selbst-Eingeständnis, dass ein Lehrer generell überflüssig ist. Mindestens aber bräuchte man dann ja einen Lehrer, der eben dieses Laufen sinnvoll begleitet und lenkt, aber gerade daran mangelt es wohl offensichtlich.


    Nach alldem, was du erzählst, scheint es im übrigen sogar eher ein Lehrer zu sein, dessen Fähigkeiten ausreichen, absolute Anfänger anzulernen, dessen didaktische und vielleicht sogar auch Drumtechnische Fähigkeiten aber nicht ausreichen, um selbst einen fortgeschrittenen Anfänger begleiten zu können. Sowas gibt es. Denn eigentlich müsste ein Lehrer ja ein Riesenspaß daran haben, wenn er mit einem jungen, begeisterten Schüler eventuell überdurchschnittliche Lernerfolge basteln kann. Und die Tatsache, dass hier noch nicht einmal Hausaufgaben verteilt werden, zeigt, dass das ganze vollkommen planlos ist.


    Letztlich ist es aber auch vollkommen egal, woran es nun liegt, klar ist, dass der bisherige Weg nicht weiterführt. Also muss was Neues her.


    Für einen begeisterten Zwölfjährigen, der für sein Instrument "brennt", sind solche 60 Minuten in der Woche sowieso lediglich das reine Pflichtprogramm und tatsächlich die Möglichkeit, eine Leitlinie zu geben, alles andere bringen sich Schüler in dem Alter zumeist zusätzlich selber bei. Von daher wäre es vielleicht sinnvoll, darüber nachzudenken, auf Materialien zurückzugreifen, die er selber in Sachen Fortschritt selber bestimmen kann und die einigermaßen flexibel sind. Zu denken wäre beispielsweise an "My Groove" von Martin Grubinger und Thomas Lang. Das Ding hat eigentlich durchweg gute Kritiken bekommen, und man kann durch die gezielte Anwahl von entsprechenden Modulen Zielgenau lernen. Andere Vorschläge wurden auch hier schon unterbreitet. Da muss man einfach mal das Angebot sondieren.


    Oder suche in der Nähe einen anderen Lehrer, zumindest einen, der die Fähigkeiten deines Sohnes mal vernünftig checkt. Dann würde sich auch die von dir konkret gestellte Frage beantworten: denn hier im Forum wird man schwer beurteilen können, auf welchem Stand dein Sohn ist, das hängt ja nicht nur von theoretischen Fähigkeiten ab, sondern auch an vielem anderen (Körperhaltung, Stick Technik, etc. PP). Hier gibt es im übrigen auch keine objektiven Kriterien: der eine spielt nach einem Jahr schon Konzerte mit einer Band, der andere hat Schwierigkeiten, einen simplen Takt hinzubekommen beziehungsweise flüssige 16tel Singles zu spielen. Die Bandbreite ist einfach zu groß.


    Auch die Entwicklungsschritte bei Schülern sind ja recht unterschiedlich, es gibt Schüler, bei denen "platzt der Knoten" relativ spät, die holen dann allerdings in Windeseile das auf, wofür andere weniger Zeit gebraucht haben, überflügeln diese dann aber.

    Musikalisch nicht wirklich meine Baustelle aber der hat schon was. Insbesondere zuweilen wirklich intelligente und fantasievolle Grooves, was in dem Musik-Genre ja nicht alltäglich ist. Zur Abrundung:


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    Mir will ohnehin nicht in den Kopf, weshalb man bezweifelt hat, dass A. Nilles die Rush- Sachen spielen kann. Das stand für mich ausser Frage, da ich sie objektiv für die technisch bessere Drummerin halte als Neil. Dessen Leistung liegt ja auch nicht darin, höllisch komplizierte Sachen zu spielen, seine Genie war, geniale Drum-Parts bis ins kleinste auszutüfteln und zu komponieren in einer Art und Weise die selbst für heutige Verhältnisse einmalig ist und das ganze dann eben auch technisch umzusetzen, was in dieser Form und Qualität seinerzeit eine Klasse für sich war und auch heute noch nach 40 Jahren Vergleiche nicht scheuen muss.


    Dass eine Drummerin vom Format von Annika N. das daher grundsätzlich spielen kann, war im Kern klar. Eine ganz andere Frage ist dann ja wieder, ob man sowas mental und körperlich anspruchsvolles 2 1/2 Stunden über eine ganze Tournee hinbekommt und inwieweit man eventuell seinen Spielstil anpassen muss - von der anspruchsvollen Konzentration auf die "nicht eigenen und daher nicht in Fleisch und Blut verankerten" Kompositionen mit ihren unzähligen vertrackten Arrangements mal abgesehen.


    Ich meine, jedenfalls erkennen zu können, dass Nilles ihren Stil teilweise abgeändert hat und teilweise eine andere Schlag Technik benutzt, als sonst, ich denke, das kommt daher, weil bestimmte Dinge sich einfach nicht anders spielen lassen, beispielsweise die schnellen, einhändigen und doppelhändigen HiHat Passagen, da sieht man deutlich, dass mehr Kraft eingesetzt wird. Wäre mal interessant von ihr zu erfahren, ob und was genau sie eventuell hat umstellen müssen (also von der Technik her), um alles sauber zu bewerkstelligen.


    Ps: letzteres fände auch ich jedenfalls interessanter als onkelhaft – klebrige Schein-Komplimente zu lesen.