Beiträge von trommla

    Die hatte ich auch schon auf meiner Einkaufsliste. Glücklicherweise hat das Teil aber eine Abhebe, die für mich gar nicht in Frage kommt. Diese Plastikknöpfe will ich nicht!!! Hat mir ein paar Euro gespart, außerdem hab ich doch schon genug flache Snares in 5 oder 5,5. Ne tiefere Holzsnare wär aber vielleicht mal was. Gibt's da nichts von Ratiopharm Millenium?

    Klasse! Ich drücke dir die Daumen, dass es sich weiter so gut entwickelt mit dem "Neuen".


    Vielleicht würde es dir auch helfen, mit etwas entspannterer, positiverer Grundeinstellung an die Dinge ranzugehen. Du wirkst ein wenig so, als ob du aufgrund manch schlechter Erfahrungen in deinem bisherigen Leben häufig sicherheitshalber mit dem schlimmsten rechnest, Self fulfilling prophecy und so ;)

    Hab gerade im Birdseye-Fred gesehen, dass du auf deiner Vintage Bassdrum noch das Werksfell spielst, wollte dort aber nicht ausschweifen. Bist du mit dem Sound denn zufrieden? Wie sieht es im Inneren deiner BD aus? Womit dämpfst du, und wieviel davon?

    Ich weiß noch, dass mir das Originalfell zu knochig war und ich zügig ein rau-weißes PS3 draufgeschraubt hab. Auch damit hat es allerdings noch einen Moment gebraucht, bis ich wirklich glücklich war mit dem Sound. Gemessen am Donnergrollen anderer Sonor-Bassdrums schien mir das Ding sehr zurückhaltend. Am Ende hat sich dann Handtuchrolle in Kombi mit etwas Akustikschaumstoff als beste Lösung erwiesen, die sowohl mit offenem als auch geschlossenem Reso funktioniert.

    Letztendlich besagt ja das Gesetz sinngemäß, dass bei Onlinekauf die gleiche Testmöglichkeit gegeben sein muss wie im Ladengeschäft. Und wenn ich im Geschäft eine Snare oder ein Set anspiele, bekommt das Fell ebenfalls Spielspuren, ohne dass einem beim Verlassen des Ladens ein Nutzungsentgelt abgezogen wird. Sofern die heimische Nutzung nicht mehr Spuren hinterlässt, sollte Rückgabe kein Problem sein. Zur Bandprobe oder Studiosession würde ich dann aber doch eher ein anderes Fell aufziehen und sehr genau darauf achten, wo jemand Gaffa draufklebt. Und ganz sicher nicht den befreundeten Drummer der Nachbarband drauf rumklöppeln lassen!!! Ich hatte schon so oft Krater in nagelneuen Fellen, selbst von Jazzdrummern :rolleyes:

    Oh Gott, ich würde mich mit Händen und Füßen gegen dieses elektronische Helferlein wehren, selbst wenn es tatsächlich funktionieren würde. Bin nun auch nicht gerade mit einer grandiosen Singstimme gesegnet und streue nur hie und da ein paar Backings ein, aber auch wenn die Intonation nicht perfekt sein mag, habe ich noch auf keiner meiner Livemitschnitte das Treffen der Töne als wahrnehmbares Problem ausgemacht. So lange Klang und Volumen nicht live elektronisch so aufgebrezelt werden können, das unsere Vocalarrangements wahlweise nach Queen oder Eagles klingen, total uninteressant. Wobei neben Queen und Eagles auch andere Presets online zu beziehen sein müssten ;)


    Wieviele Stimmen habt ihr insgesamt? Das unterscheidet nämlich oft in meinen Augen ne gute Band von ner geilen Band. Es gibt so viele tighte Bands da draußen, die was können, die aber mit Stimmen nicht wirklich gesegnet sind. Bei meinen eigenen Bands ebenso, es fehlt häufig an ausreichend Mitmusikern mit zumindest nutzbarer Stimme, um wenigstens einen drei- oder vierstimmigen Satz hinzubekommen. Damit zwei Stimmen fett klingen, brauchts halt eher Glück, dass beide wirklich gut harmonieren. Und Backgroundsänger*innen kann sich halt nicht jede Band leisten.

    War vor zwei Wochen selbst erst wieder im Drumcenter, weil ich ein Snarefell brauchte.

    Oh ja, das ist gefährlich. Ausgezogen, um ein Snarefell zu kaufen, zurückgekehrt mit einem Satz neuer Hihats. So ging es mir in der Prä-Online-Ära mal, immerhin spiele ich die Zimbeln heute noch. Snarefelle bestelle ich aber sicherheitshalber nur noch online :D


    Btw, die Becken sind von einem der großen 4, bzw damals eigentlich noch 3, weil Meinl damals noch weit weg war von heutiger Qualität. Meinl Profile mit unverwechselbarem rot-grünen Schriftzug war einfach noch keine Option.


    David ich glaube auch, dir fehlt ein wenig die Erfahrung, Becken live, vor allem auch im Zusammenhang mit echter Musik, zu hören und zu spielen. Klar spricht nichts gegen einen sehr eigenständigen Geschmack bei Beckensounds, aber eigenständig heißt eben auch oft, man steht mit seinem Geschmack relativ alleine da. Verallgemeinerungen, wie man sie von dir gelegentlich zum Thema Becken liest, passen dazu dann eher weniger.


    Ich stelle mit zunehmenden Jahren definitiv fest, dass mir Equipment immer weniger Kopfzerbrechen bereitet, da ich immer besser lerne, auf allen möglichen Instrumenten trotzdem so zu klingen, wie ich es als gut empfinde. Welches Logo draufsteht, interessiert mich nur noch vom ästhetischen Standpunkt aus. Würde mir morgen - aus irgendeinem schwer vorstellbaren Grund - Hersteller XY anbieten, seine Instrumente zu endorsen, hätte ich wenig Zweifel, ein ordentliches und mir genehmes Setup zu finden, ziemlich egal von wem.

    Wenn die O.H. vom Holz her rausfällt und die B.G. dich überfordert:

    alleine beim T. gibt's (ohne Signature-Modelle) 47 Snares mit 13" Durchmesser aus Holz oder Stahl. Dazu kommen dann noch Modelle aus Alu, Messing und wasweisich, und natürlich weitere Signaturemodelle. Es kann also alles noch gut werden ;)


    Du scheinst da wohl einfach zwei gute Angebote vorliegen, dich aber noch gar nicht näher mit der Materie beschäftigt zu haben. Dann würde ich einfach nach harten Fakten entscheiden, oder meinetwegen auch nach Instinkt. Beide Snares werden grandios klingen KÖNNEN, wenn du sie entsprechend stimmst. Das kann aber auch jede andere Snare oberhalb von sagen wir mal 300 Euro oder sogar weniger. Worauf ich primär achten würde, sind Spannreifen und Abhebe, denn die will ich ja nicht gleich wechseln müssen. Die Cast Hoops klingen einfach anders als Stahlreifen, und bei Strainern gibt's selbst auf "besseren" Snares Licht und Schatten.

    Und an oberster Stelle steht natürlich, dass mich auch die Optik ansprechen muss. Sonst wird es nix zwischen ner Snare und mir.

    Ich habe immer gedacht professionelle Kollegen würden sich die firmen nach klang und qualität aussuchen

    Da die etablierten Hersteller sicher alle über genügend Vielfalt im Portfolio verfügen, findet glaube ich jeder Profi bei jedem der etablierten Hersteller mehr als genug gut klingende Instrumente.


    Der Rest ist dann buchstäblich Handwerkszeug. Wenn heute ein angestellter Monteur vom Brötchengeber Makita-Maschinen gestellt bekommt, nutzt er die beruflich, auch wenn er privat Festool oder Dewalt bevorzugt, meinst du nicht? Ebenso muss für nen Profi sein Instrumentarium funktionieren, und da ist Klang nur einer von verschiedenen Faktoren.


    Wenn man von einer Tätigkeit leben muss, wird man häufig recht pragmatisch, statt wie ein Freizeitmusiker all sein Herzblut in die Dinge zu stecken, ist zumindest meine Erfahrung. Da brauchst du nicht enttäuscht zu sein, das würde dir wahrscheinlich irgendwann ähnlich gehen, wenn du als Profi dein Geld verdienen müsstest. Und wo jetzt Musik deine Freizeit prägt, wäre es dann vielleicht Blumen züchten, wandern oder Radfahren, was dir Ausgleich zum Alltag gibt.

    Oooch, ich find Schlagzeug gar nicht sooo schlimm, so lange ich nicht jeden Tag spielen muss ;)


    Was mich wirklich nervt, sind meine Füße, die einfach nicht so wollen wie ich. Logisch, wenn man meist daheim nur das Pad beackern kann. Ich geh in letzter Zeit regelmäßig mit anderen Instrumenten fremd, bei denen das Üben auch im Wohnzimmer komplett möglich ist.

    Kann man denn anders als rückblickend entscheiden, wer stilprägend war? Wenn man einen Drummer (im Fall von Copeland) nach über 40 Jahren noch eindeutig (er)kennt, würde ich mal behaupten, das SIND große Fußabdrücke, auch wenn heutige Kids vielleicht grad wem anders nacheifern. Das ist nämlich erst mal nur ne Mode ohne echten Wert, wenn man den Begriff in diesem Zusammenhang verwenden will.


    Was Copeland bis heute auszeichnet, ist auf jeden Fall seine Reputation als Komponist und Musiker. Das ist weit wichtiger für unsere Wahrnehmung als Drummer, als jeder Signature-Groove oder Mörderfill es sein könnten.

    In der Regel steht der Beater-Schaft ja nicht senkrecht, wenn er aufs Fell auftrifft, sondern ist schon leicht zum Fell geneigt. Insofern würden "fast" 90° Auslenkung in Ruheposition nicht waagrecht sein.

    Yep, so versteh ich das. Wäre mir wohl immer noch etwas zu viel des Guten, aber ich muss auch nicht schnell spielen, zumindest nichts, was mehr als Doppelschläge mit dem rechten Fuß heißt.

    Das Video ist hamma. Finde zwar persönlich die Becken für den Drumset-Einsatz auch nicht optimal, aber die Vielfalt symphonischen Schlagwerks ist beeindruckend. Wobei man sich bisweilen fragt, ob die jährlichen Verkaufszahlen wohl im hohen einstelligen oder niedrigen zweistelligen Bereich liegen. Sind schon einige Exoten dabei.


    D.drummer: könnte mir vorstellen, dass solche Zimbeln von Kolberg nicht gerade zum Schnäppchenpreis zu haben sind. Orchesterschlagwerk kennt ja, zumindest gefühlt, ähnliche Preisaufschläge wie Medizinprodukte.