Beiträge von trommla

    Top-Endorser haben den Vorteil, dass sie sich für jede Tour ein neues Set hinstellen lassen können. Pinke Sets oder Artwork wie bei Nicko will ich zuhause nicht stehen haben, aber für ne kurze Welttournee kann man das mal machen. 😉


    Ich persönlich stehe voll auf Understatement. Auffallen um jeden Preis war nie mein Ding, und mit Sets, die primär darauf abzielen, luxuriös zu wirken, ist bei mir kein Eindruck zu schinden. Deshalb bin ich voll bei danyvet und ihrer Abneigung gegen DW.

    Ich les immer "knallen". Seine Band macht doch keinen Heavy Metal Country, da geht's in der Regel gut ohne Gußreifen und brachiale Rim Shots. Und ne Vintage-Snare mit Gußreifen mag ich mir auch gar nicht vorstellen, wär ein echter Stilbruch...

    Stave ist nochmal eine ganz andere kiste, weil viel dicker vom Kessel.

    Sicher, ändert aber nicht arg viel an meiner Aussage ;)

    Stellschrauben gibt's genug, um der Snare ausreichend Biss zu verleihen, zumal Country-Rock kein Genre ist, bei dem ne Snare besonders gefordert ist, sich durchzusetzen. Ein etwas "oldschooligerer" Sound sollte da funktionieren. An der runderen Gratung wird's gewiss auch bei Sperrholz nicht scheitern.


    Oft ist einfach die Stimmung zu tief und nimmt der Trommel dadurch die Durchsetzungsfähigkeit, ist meine Erfahrung. Das trifft sowohl auf Toms als auch Snare zu. Man muss sich zwar eventuell nen Moment an's neue Spielgefühl gewöhnen, aber das wäre mein erster Ansatz, und der ist sogar völlig gratis. (Nir-Z hat in dem Video schon auch ein paar mal an den Schrauben gedreht, das ist teilweise ein recht hohes Tuning in manchen Tracks)

    Runde Gratungen ziehen automatisch die Höhen raus aus dem Klang und die Höhen sind das, was vermutlich im Mix bei dir zuwenig ist, um die Snare "knallen" zu lassen.

    Da wird glaube ich wieder mal aus einer Mücke ein Elefant gemacht. Ich habe eine Stave-Snare mit runder Gratung, denen es gewiss nicht an Knack u. Transparenz im Klang fehlt, tatsächlich ist sie dabei noch mega sensibel. Nur dominiert das Klingeln im Sound nicht wie bei vielen "scharfkantigeren" Snares ohne Dämpfung.


    Jede Snare ist natürlich individuell, aber jedes Moongel hat mehr Einfluss auf den Sound als die Form der Gratung, da müsste ja jede gedämpfte Snare komplett absaufen.

    Die eigentliche Frage war ja: Schaffe ich mit einer Starphonic, was mit der Sonor Vintage nicht geht? Und wenn ja, welche sollte ich am ehesten probieren?

    Auch wenn du jetzt nicht den größten denkbaren Fuhrpark hast, wäre meine Antwort darauf ein deutliches Nein.

    Selbst die Sonor Vintage sollte bei entsprechender Befellung, Stimmung, Spielweise und Abnahme nicht dazu führen, dass sie im Mix zu wenig durchkommt. Wenn du hinterm Set einen ausgewogenen Eindruck hast, lässt sich der auch nach außen transportieren, und das hat, zumindest bei mir, mit noch jeder Snare funktioniert. Wie schon jemand schrub, gibt es noch reichlich Stellschrauben (andere Felle, anderer Teppich, Stimmung, Teppichspannung, Mikrofon, EQing), die deiner Sonor auf die Sprünge helfen dürften. Ebenso sind vermutlich deine übrigen Snares noch nicht ausgereizt, es bleiben zig Optionen.


    Meine persönliche Einstellung ist, das Geld für ne Starphonic, immerhin mindestens an die 600 Euro, ist sinnvoller aufgehoben bei irgendwas, das der Familie zugute kommt. Zumindest habe ich das damals so gesehen und mir wirklich nur geleistet, was wirklich für die Musik benötigt wurde. Spaßkäufe finden erst wieder gelegentlich statt, seit meine Mädels groß sind und eh ihr Ding machen.

    danyvet

    Bist du vor der Deadline zufällig in München? Wir könnten ne Kooperation für die nächsten beiden Challenges machen. Ich geb dir nen Crashkurs in Swing und Reggae, und du mir in Audio Engineering ^^

    Meine Skills hören jenseits der Mikrofone auf.

    und manchmal kommt die snare gefühlt "irgendwo"

    Das ist tatsächlich gar nicht so random. Comping ist das Zauberwort. Snare und Bassdrum sollten die Melodie- oder Harmonieführung unterstützen. Deshalb hat man bei guten Jazzern oft den Eindruck, selbst ungeprobt schnell zusammenzufinden, da ja die üblichen Standards bekannt sind und alle das vorgegebene Thema umspielen.

    Im Jazz ist eigentlich alles erlaubt.

    Sorry, das kann auch nur von Leuten kommen, die noch nie Jazz gespielt haben. :/

    Jazz ist ungefähr so vielgestaltig wie Metal, du spielst doch auch nicht auf alles nen Blastbeat? Und "im Jazz" geht's tatsächlich häufig um Improvisation und Spontanität, da ist Zuhören für's Zusammenspiel extrem wichtig. Würde jeder einfach machen, was ihm grad in den Sinn kommt, wäre es arg.


    danyvet 4/4 drüberklopfen kannste schon machen, in der Schule wäre das dann vermutlich ne 6 wegen Themaverfehlung, wenn dir nicht irgendwelche Synkopen gerade so das Bestehen sichern :P

    Uh, das kleine Tama hat was, auch wenn es mit seinem Badge keinen Preis abräumen kann.

    Schade, dass man nicht bei der 18er BD geblieben ist und alles ein bisschen größer macht, also 18/10/12/14 und die 13er Snare vom "großen" Club Jam Kit.

    Auch mein erster Gedanke. Solche Mikro-Kits sind aber in den letzten 10 Jahren ziemlich in Mode gekommen und finden vermutlich mehr Anhänger als ne "normale" 18er Bassdrum. Ich habe trotz nils Versicherung zwar bisher noch keine 16er gehört, die mich überzeugt hätte. Allerdings will ich nicht ausschließen, dass man sich recht schnell damit arrangiert. Und das Safari damals im Just Music hatte mit der 16er durchaus durchaus nen gewissen Spaßfaktor.

    Trotzdem wird meine Devise wohl weiterhin bleiben "so groß wie möglich, so klein wie nötig".

    Ich frage mich gerade, ob's hier um die Badges der eigenen Lieblingsdrums geht, oder eher um besonders schön (im Auge des Betrachters) designte Badges ohne Ansehen des eigenen Besitzes...

    Moin, ich wollte aus Interesse ein Thema starten, was ich so hier noch nicht gesehen habe. Was sind eure Lieblingsbadges? Warum? Was zeichnet ein gutes Badge aus? Was mögt ihr nicht so gerne?

    Ich dachte tatsächlich mehr an Zweiteres, aber zwischenzeitlich bekomme ich den Eindruck, man zeigt hier gerne das Badge der eigenen Ausstattung, kann das sein?

    Auch interessant, wenngleich vielleicht (nach meinem Verständnis) nicht intendiert.


    kuki was mich gerade irritiert, welches Sonor-Finish soll das unter dem Script-Logo sein? Sieht dem Pearl Reference extrem ähnliclh, ähem...

    Mit Jürgens Traum und Weiß und Deinem zukünftigen sind dann die 2 wahrscheinlich schönsten Finishes von Sonor

    ... wohl auch (fast) die zwei einzigen schönen Sonor-Finishes überhaupt, die man noch neu ab Werk kaufen kann *duckundwech*


    Na dann wünsch ich schönes Vorfreuen, bis eines Tages dann das Telefon klingelt (die Mail aufploppt), dass das Set abholbereit ist. Hatte ich ja nicht soooo oft in meinem Leben, nämlich exakt 2 Mal, aber das war schon irgendwie spektakulär.

    Als Gestalter, v. A. als deutscher, kommste unweigerlich irgendwann mit Otl Aicher in Berührung. Der gilt, Gott hab ihn selig, sozusagen als Vater des Corporate Designs und erschuf mit den Klöppeln wohl DAS Logo der Branche. Ich bin seit langem ein großer Bewunderer.

    Hier lernt man ja richtig "relevante" Dinge! Otl Aicher war mir als "Olympia-Designer" '72 ein Begriff (die Piktogramme existieren ja glaube ich heute noch teilweise), aber dass die Sonor-Klöppel von ihm stammen, muss mir wohl entgangen sein.

    Find das Thema Klasse, muss aber erst mal nachdenken, was mir eigentlich gefällt. Ich glaub, ich bin auch eher "klassisch" unterwegs, wie Daniel S und Niles. Intarsien und Schnitzereien sind zwar Handwerkskunst, aber ein Badge braucht für mich kein eigenes Kunstwerk sein.


    Slingerland aus diversen Jahrgängen fand ich immer coole Badges, hab nur grad kein Bild zur Hand. Ich reich's der Vollständigkeit halber nach.


    Nachtrag:

    iu (400×400)

    Das JoJo-Pedal war mehreren Leuten beim Spiel mitten im Auftritt zusammengeklappt, der Faltmechanismus war irgendwie nicht so ganz ausgereift. Und es hat nicht wirklich fest gesessen

    Leider wahr, ist mir jüngst wieder mitten im 2. Set passiert. Wer die Maschine nur an einer Bassdrum nutzt und sie dafür ideal einstellt, kann wirklich Spaß damit haben. Ein Wechsel zwischen verschiedenen Hoops bringt aber immer wieder das Risiko mit sich, den Anpressdruck zu fest einzustellen, dann kann die Verriegelung nicht vollständig einrasten, und die Säule löst sich möglicherweise. Oder man stellt ihn zu lose ein, dann hält die Säule, aber das Pedal "schwänzelt".


    Allerdings finde ich Spielgefühl und Kompaktheit zu gut, als dass ich umsteigen will. Gibt es überhaupt faltbare Alternativen außer im Vintage-Segment?

    Sagt mal, spielt ihr alle nur Rimshots in Fortissimo, und drunter macht ihr's nicht?


    Ich besitze Snares, die richtig knallen (können), andere sind eher für den gepflegten Ausritt geeignet und insgesamt etwas dezenter. Aber noch keine davon war im Vergleich zu Bassdrum und Toms irgendwie vorlaut. Ich bin wirklich kein Heavy Hitter in härteren Genres, meine Snares sind exakt so laut, wie ich sie spiele.


    Aktuell habe ich wie du nur 14er bei mir rumstehen, daher fiele meine Wahl auf ne 13, den der Charakter einer 13 unterscheidet sich wahrnehmbar von ner 14er.

    Haha, das empfindet echt jeder anders. Für mich hört sich das nicht klasse, sondern knapp oberhalb von sch*** an. Ging mir schon damals bei Sinead O'Connor so. Mehrstimmigkeit mag ich hingegen gerne, nur gibt's anscheinend in D nur wenige Bands, die das wollen/können.

    Ich hab so nen Test damals nach dem Kauf meines Gretsch Catalina durchgeführt, und das Ergebnis war ähnlich ernüchternd. Bei nem Billo-Set vielleicht eher erwartbar, trotzdem ärgerlich. Dachte ich zumindest, da es mir zunächst nicht gelang, das 12er mit 5er-Teilung vernünftig zu stimmen. Hatte sogar schon nen Trommelbauer kontaktiert, um die Gratung nachzuarbeiten. Dann hab ich aber vorher noch den Gretsch-Freischwinger gegen ne RIMS-Kopie vom Stegner getauscht, und siehe da, das Tom klang, wie man es von einem Holzzylinder mit Fellen erwartet.


    Warum schreibe ich das? Weil mir dadurch klar wurde, dass die hier bereits getätigten Aussagen (Naturprodukt, "erst mal hören", keinen Kopf machen) einfach stimmen und am Ender der Sound zählt, nicht die Messung.

    wie für mich ein gutes Funky Ride klingt,

    Um gern auf dem Ride zu spielen muss es aber für mich top sein!

    Dann hast du es ja gut erwischt, dieses Ride klingt schön, aber nicht ungewöhnlich. Es gibt viele gute Rides mit ähnlichem Charakter. Schön angepasst, nicht provokativ oder aufmüpfig, das sind mehr die Anzugträger unter den Rides. Können vieles, passen sich an, fallen dabei nicht groß auf. Tatsächlich auch nach meinem Geschmack :D


    Was allerdings an dem Video funky sein soll, muss ich noch herausfinden.