Links - von wo jetzt aus betrachtet.
Stage left (=German stage right) ![]()
Einfach die Sets tauschen, dann kommste auch ohne Lechts und Rinks klar...
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Einfach die Sets tauschen, dann kommste auch ohne Lechts und Rinks klar...
Marius, wir sind uns da ja völlig einig, wie du am Rest meines Beitrages erkennen kannst. Ich wollte nur ausführen, was eben hinter deiner zunächst etwas "kompakten" Aussage noch steckt.
Wir "Alten Hasen" übersehen vielleicht manchmal, wie unsere Ratschläge aufgenommen werden, wenn Usern die Hintergründe nicht genauso klar sind wie uns selbst 😉
ausgerechnet zum größten Versand-(!)-händler
Du weißt ja sicher, dass Thomann ein ganz normales Ladengeschäft war und immer noch ist, bist ja ein alter Hase (?)
Und wenn man tatsächlich nach geldbeutelfreundlichen Alternativen zu den Big Four sucht, als Zultan-"Hersteller" (jaja, ich weiß...) definitiv eine der sinnvollsten Reiseziele. Andere relevante Stores mögen das eine oder andere Exemplar irgendeiner Masterwork-Serie (meist wohl Troy oder Custom) vorrätig haben, ich denke aber nicht, dass man eine ähnliche Vielfalt wie bei Thomanns Zultans vorfindet. Ob man nun Th. gut findet oder nicht.
Für klassische Blastbeat-Musik würde ich persönlich eher an dickere, starrere Becken denken
Interessant, als Drummer, dessen Kernkompetenz mit Sicherheit nicht mal in der Nähe dieser Genres liegt, dachte ich doch eher, dass Blaster schon alleine aufgrund des Tempos eher nen soften Touch haben als der klassische Hardrocker, der für jeden Schlag genüsslich Schwung holen kann. Dafür sprechen neben der reinen Beobachtung m.E. Indizien wie der häufige Einsatz von gesampelten Sounds, um das Ergebnis trotzdem noch nach fettem Punch klingen zu lassen. Und dann wären leichte Becken, die trotz leichtem Anschlag schnell aufgehen, eigentlich logisch und sinnvoll.
Ich hab auch schon überlegt zu Thomann zu fahren, aber es wäre ziemlich weit und ich müsste mir Urlaub nehmen und eine Nacht im Hotel schlafen, schwierig.
Die Constantinople HiHat gefällt mir sehr gut, kenne den Sound nur durch verschiedene Videos.
Prinzipiell spricht nichts dagegen, sich bei entsprechender Kaufkraft auch als relativer Anfänger Top-Gear zuzulegen. Aussagen wie "Als Anfänger brauchst du sowas nicht, (lern erst mal spielen)" fand ich noch nie besonders hilfreich. Allerdings rate ich dir aus persönlicher Erfahrung davon ab, deine Erstausstattung neu und ohne persönliche Vor-Ort-Auswahl zu kaufen.
Ich selbst habe - damals noch ohne Internet - anfangs mehrfach ungesehen Instrumente für viel Geld gekauft, die mir nur wegen des Images oder gar wegen des klangvollen Namens aufgefallen waren. Nur fehlte mir damals noch völlig die Vorstellung, welcher Klang mir eigentlich wirklich gefiel, und noch viel wichtiger, wie man sein teures Instrument zum klingen bringt. Es ist nämlich nicht nur so, dass ein Becken klingt, wie es klingt, wie man immer wieder liest. Tatsächlich kann ein Becken auch total unterschiedlich klingen, je nachdem, wer mit welchen Sticks darauf spielt.
Am eindrücklichsten wurde mir das bei den Meinl Benny Greb Modellen klar. Wer Benny hört, wird sich vielleicht sagen, geiler Drummer mit geilen Becken. Denn das ist quasi sein persönlicher Sound, der ihn inspiriert, der ihm seine musikalische Stimme gibt. Als ich bei T. die Teile unter den Sticks hatte, dachte ich nur, was für ein ausdrucksloser Kacksound, mit dem ich so gar nix anfangen konnte. Hätte ich mir in jungen Jahren aufgrund diverser Audios/Videos so ein Set zugelegt, hätte ich wohl viel Geld verbrannt. Ob dich deine Beckenausstattung zufriedenstellt, wirst du vermutlich erst mit der Zeit herausfinden. Gerade deshalb halte ich es für sinnvoll, alle Risiken eines echten Fehlkaufs zu minimieren, die da sein können:
1) Blindkauf, ohne persönlich zu testen
2) Neukauf besonders edler Becken mit hohem Potenzial von Wertverlust
3) Kauf im Bundle, ohne die Einzelkomponenten gemeinsam gehört zu haben.
Gerade beim letzten Punkt war ich erstaunt, wie inhomogen nach meinem Geschmack sogar fertige Packages renommierter Hersteller klingen können, das ist nämlich noch lange keine Garantie für das "perfekte" Beckenerlebnis. Ansonsten bin ich komplett bei m_tree, Zultan hat hervorragende Bleche für überschaubares Geld im Portfolio, da spricht überhaupt nichts gegen, selbst mit professionellen Ansprüchen.
Btw finde ich deine Vorauswahl gerade mit deinen musikalischen Zielen Doublebass und Blasbeats etwas irritierend, denn für diese Stilistiken brauchen Becken imho tatsächlich nicht besonders facettenreich klingen, wie deine Auswahl suggeriert. Sie sollten schnell ansprechen und im "Soundgewitter" präsent genug sein, das wäre mein Fokus. Wenn du eher warme, dunkle Sounds bevorzugst, kannst du CataBOOZEta getrost ignorieren ![]()
Die 2002 sind alles andere als dunkel und geheimnisvoll.
Hier ist ein deutscher Blaster mit einem Zultan-Setup, vermutlich kennst du ihn sowieso. Nur mal als Beispiel, dass du für wesentlich weniger Geld toll klingende Becken deiner Klangvorstellung bekommen kannst. Selbst die Heritage-Serie (eine der teuersten Zultan-Serien) ist immer noch wesentlich günstiger als alles, was du dir von Zildjian rausgesucht hast.
Gerade im Auto gehört:
Ab ca. 2:40 startet die Rakete. Plus 15 bpm, gar kein Problem ![]()
Immerhin bietet er ein Saubermachen an auf Wunsch.
Im Moment sieht Foto Nummer 2 ja fast aus, als wäre das Becken zuletzt als Wanduhr benutzt worden ![]()
Sooo schlecht kann doch kein handgehämmertes Ride sein 🤔
Vielleicht ist der Hammer ein paar mal zu oft daneben gegangen ![]()
wow, die kleinste Bell Brass des Forums 😀 Sehr cool, und nicht so sackschwer wie die großen Geschwister
Hättest du nicht noch bis zum 20ten Jubiläum des Freds warten können? Ist nur noch ein Jahr hin 😉
Da es aber immer wieder mal Menschen mit dieser Frage geben könnte, nenn uns doch wenigstens die Software, dann hätte dein verspäteter Einstieg zumindest echten Mehrwert.
gefühlt möchte es aber in nächster Zeit wieder weg…
Äh, weshalb? Ich hab so ein Teil nämlich auch auf der Liste.
Ich bin ein absoluter Verfechter von "Keep It Simple". Als erstes sollte die Frage stehen, für welches Problem ich eine Lösung suche. Geht es nur darum, beim Spielen die Kontrolle über's Tempo zu behalten, lasse ich die Finger komplett vom Click. Da läuft (mittlerweile standardmäßig) auf dem Androiden LiveBMP, und gut is. Ich sehe jede Temposchwankung und kann bei Bedarf gegensteuern, aber wegen +/- 2 bpm mache ich mich da nicht verrückt. Und das ist die Bandbreite, in der sich die meisten "Probleme" abspielen. Vorteil: die Musik kann atmen, und wenn der Gitarrist im Solo ein Schüppchen drauflegen will, dann kann ich ihn schön an der Leine führen und danach wieder zurückholen.
Um mit der Band gemeinsam an Tightness zu üben, spielen wir den Click direkt aus meiner Tama RW105 über einen KoHö-Verteiler aus, damit jeder den Click hört. Wir machen das immer mal wieder, und insbesondere vor Recordings empfiehlt es sich definitiv, gerade für ungeübte Click-Nutzer.
Andere Gründe für die Einbindung des Clicks in den Monitor aller Musiker sind mir bekannt, allerdings bislang nicht untergekommen. Wenn eine Band diese Synchronizität nicht zwingend braucht (Samples, Lightshow etc.), würde ich immer versuchen, bei meiner Arbeitsweise zu bleiben. Spart Aufwand und schont die Nerven, und bisher gab's noch keine Kritik an meiner Geschwindigkeitskontrolle, weder von Profis noch von Amateuren.
Ein Phänomen lässt sich aber natürlich auf diesem Weg nicht beseitigen: wenn alle rennen und ich sie nicht einfangen kann, war doch immer der Drummer schuld. Kürzlich wieder mehrfach erlebt: Keyboarder (beide Profis) haben Vorspiel und "definieren" das Tempo, es passt nicht, und die Blicke wandern fordernd zum Drummer mit dem Hinweis "Das war jetzt etwas zu schnell" ![]()
Dazu noch paar Steine für die Schleifmaschine
Huiuiui, willst du dir die edlen Messer gleich wieder ruinieren??
Hab mal gelernt, gute Küchenmesser haben an ner Schleifmaschine nix verloren ![]()
Gabs schlagzeugbezogene geshenke bei euch? Bei mir leider nicht
Die einzige Lösung: sich selbst beschenken ![]()
Ich hab mir selbst ein Gesangsmikro geschenkt, da ich in meiner Rockabilly-Band mittlerweile regelmäßig Background singen darf (bzw muss). Vor allem müssen es alle anderen ertragen, da kann ich wenigstens für guten Sound sorgen ![]()
Inzwischen ist auch der erste Auftritt gelaufen und da war am Start:
Funk mit zwei Drummern? Oder waren zwei Bands nacheinander auf der Bühne zugange?
Mein innerer Monk flüstert mir übrigens gerade ins Ohr, man hätte doch das weiße Set (deins vermutlich) links vom roten aufbauen können, dann sähe es nicht gar so schlimm aus, dass das Set nicht nach vorne schaut. Wie wenn jemand beim Aufbau gepennt hätte...
Da würde ich dann empfehlen, ein parabolfürmiges zu wählen, hat vermutlich die beste Sende- und empfangsleistung 😉
Muhaha, ein "Zweitdirigent" neben der Rhythusgruppe, hab ich davor auch noch nicht gesehen.
man beachte insbesondere die Taktverschiebung kurz vor Minute 15
Dagegen hat er aber auch nix ausrichten können.
Abgesehen von den vielen recht frei ausgelegten Tönen des Orchesters aber ein schönes Ambiente in dieser Kapelle. Mit Sicherheitein ein für alle unvergessliches Konzerterlebnis.
Vielleicht sucht er ja nur Inspiration damit das Weihnachtsgeld nicht der Inflation anheim fällt?
Haha, also bei mir liegen die Ideen, was ich mal ganz gerne hätte, immer deutlich vor dem verfügbaren Kapital. Wenn dann mal ein kleiner Geldsegen (Weihnachtsgeld, Gagen) Spielräume eröffnet, brauch ich wirlich nicht lange recherchieren.
Höchsten von meiner Wunschliste auswählen, was mir grad den meisten Nutzen bringt.
Um auch für den von dir genannten Fall konstruktiv zu bleiben, wäre auch dort meine Empfehlung, statt eines "Funk-Rides" irgendwas mit größerem Mehrwert zu kaufen. Alles, was ein Ride für Funk können muss, hat Jürgen schon, der Rest ist Spiel!
Er hat die Anfrage unter "Kaufberatung" gepostet - nicht unter "Cymbals" allgemein und nicht unter "Sparberatung" nach dem Motto: Du hast schon ein passendes Becken.
Also da bin ich dann komplett raus, wenn ich deiner Argumentation folge.
Wenn ein Teenage- Newbie so nen Fred aufmacht, kommen schnell Sprüche wie "Sind schon Ferien?", "Bemüh' erst mal die Suche!" oder "Was sollen wir dir hier empfehlen, das kommt immer auf den persönlichen Geschmack an, geh testen".
Ich hätte nicht erwartet, dass Jürgen auf diesem Niveau Rat sucht, denn sein Ride-Arsenal hält imho mehrere geeignete Optionen vor. Wenn's einfach um den emotionalen Spaß am Kaufen geht und das Geld nicht anderswo dringender gebraucht wird, wird ein alter Hase sicher ne Vorstellung haben, was ihm fehlt. Da helfen ihm wohlmeinende Vorschläge auch nicht mehr als jedem Newbie.
Imho kann so ein sinnfreier Fred ebensogut geschlossen werden.
Es kommt vollkommen auf die Umgebung und die Kapelle an.
Öhm, vielleicht manchmal auch auf den Drummer ![]()
Bei so viel Reiterei würde ich mich als Rittmeister über meine Abteilung freuen und mich um wichtigere Dinge sorgen.
Mein Startpunkt beim vorhandenen wäre wohl nach deiner Beschreibung der Allrounder in 22", ohne es selbst zu kennen.
Weil es gerade nochmal hochploppt, diese Aussage finde ich ehrlich gesagt manchmal etwas eigenartig:
Grundsätzlich wäre mein Tipp für die Wohnzimmertrommelei auf Silent Sticks oder Besen umzustellen
Besen sind was komplett anderes, erfordern ne völlig unterschiedliche Technik und ergeben dadurch ne ganz speziellen Sound.
Dirigent: Auf die letzte Eins im Pianissimo bitte nen leisen Gong
Percussionist: Ok, dann nehm ich gleich die Triangel, lässt sich leiser spielen.
Als Dirigent würde ich mich über solch kreative Musiker freuen 😉 Auch wenn der TS scheinbar kein Jazzhasser ist, will er vielleicht auch mal ein paar Rockbeats raushauen und nicht immer nur Besentechnik üben.