Manchmal kann man aber eben am Aufbau nicht alles nach eigenem Gusto verändern, wie eben bei dem Rack, an dem ich spielen musste, an dem die Beckenständer für mich eigentlich viel zu hoch mit Memory-Klammern fixiert waren.
Konnte man die Memorys nicht verschieben oder stand "Finger weg" drauf?
Ich spiele selbst an einem Rack.Bin damit eigentlich relativ flexibel was ein Ändern des Aufbaus anbelangt.
Gerade das positionieren der Bassdrum finde ich extrem entspannt.
Becken hängen ausnahmslos an Galgen, da war mir Flexibilitat extrem wichtig.
Kommt natürlich drauf an was für ein Rack man da hat.Es gibt Racks die aufs Setup abgestimmt sind. Nicht zu vergessen ist der Individelle Geschmack,ob man ein Rack bevorzugt oder eben Ständer.
Meine Nichte (140 cm) spielt manchmal auf meinem Set. HiHat, Sitzposition, Snare, Ride und die rechten unteren Toms lassen sich schnell auf ihre Größe anpassen.
Die oberen Toms kann sie komischerweise recht gut erreichen. Klar, sie muss den Arm höher heben und mehr ausstrecken.
Finde das aber gar nicht so schlimm.
An dieser Stelle komme ich auch wieder zum Thema zurück. Eine Frage die mich schon des öfteren beschäftigt hat.
Ist es zu Beginn erstrebenswert sein Setup zu sehr zu optimieren bzw.sich mit dem ersten Aufbau zufrieden zu gehen?
Spreche da gezielt die Bewegungvielfalt an, die gerade zu Anfang nach meiner Meinung sehr wichtig ist.
In diesem Zusammenhang finde ich Two's "Aufbaukur" echt interessant.
Ich kenne auch den umgekehrten Fall, dass ich an ein fremdes Set komme, welches mich plötzlich in einer Weise inspiriert, dass ich das Gefühl habe, besser zu spielen als je zuvor. Ungewohnte Beckensounds, ne andere Stimmung, tolle Raumakustik, was auch immer diese Wahrnehmung begünstigt.
Kann ich voll und ganz unterschreiben.
Wobei es unter Umstände nicht nur bei einem guten Gefühl bleibt. Wie oft ist es passiert, dass beim nächsten Gig ein neues Becken am Galgen baumelt? ![]()