Hallo
Ich war live dabei, zwar nicht von Beginn an, aber bei dem wichtigen Part war ich anwesend. Bin ehrlich: Ich hab`s total vergeigt.
Irgendwie harkte es an allen Ecken und Kanten. Dabei hast du das total gut erklärt und mir war auch sofort klar gewesen , warum es geht.
Für mich war jetzt nur die Kombination zw. Schlagabfolge und dem Alphabet etwas Neues.
Jedenfalls hat mich das so gewurmt, dass ich mich danach noch eine Stunde ans Set gesetzt habe. Da klappte es komischerweise besser. Jetzt ein paar Tage später und ein paar Gedankengänge weiter bin ich immer noch unschlüssig woran es gelegen hat. Alleine war alles gut, nur mit dir zusammen hatte ich ein Brett vorm Kopf. Muss man sowas wirklich auch üben?
Es scheint wirklich so zu sein, dass dieser Aspekt, sich auf jemand anderen zu konzentrieren und das Gezeigte gleichzeitig mitzuspielen, für mich doch noch eine Hürde ist, die ich nehmen muss.
Das ternäre Alphabet und seine 2te Position. Damit stehe ich so ein bisschen auf Kriegsfuß. Kann es zwar spielen, es fühlt sich aber noch nicht so richtig wie meins an. Ich denke, dass ich es einfach mehr üben muss. Kennt bestimmt jeder. Man hat da so seine Lieblinge, die man immer wieder übt und auch spielt. Einige Positionen hat man vielleicht mal gesehen, aber eher links liegen gelassen. Darum ist so ein Alphabet echt eine Hilfe, weil man eben keine Position vergießt 
Ganz klar hat mir diese Übung auch gezeigt, dass diese Dreier-Schlagabfolge bei mir noch nicht richtig automatisiert ist.
Auch mit meiner bevorzugten Technik (opentapclose) habe ich noch übebedarf. Gerade bei den Übergangen zum nächsten Pattern falle ich kurz aus der Schlagabfolge raus. Muss mich dann ein Takt lang erstmal wieder einfangen.
Lustigerweise, wenn ich meine Zweier-Schlagabfolge über die Dreier legen, dann läuft es ziemlich flüssig.
Bei der Schlagabfolge liegt bei mir das Hauptproblem bei den Tabs dazwischen. Mit einer Zweier-Abfolge geht es prima. Blöd dabei ist nur, dass sich die Art das Schlages auf dem Puls dann ständig ändert.
Eine Zweierbewegung über 8tel Triolen zu legen ist zwar auch was feines, aber das war leider nicht gefordert 
Gerade das Kombinieren von zwei Dingen, offenbart so einiges. Beides für sich alleine ist kein Problem. Ist, wie du schon sagst, genau das Problem. Man übt diese Dinge meist nur für sich alleine.
z.b. für das Rhythmus Alphabet habe ich mir so kleine Magnetschilder in verschiedenen Farben besorgt, auf den ich diese Punkte gemalt habe.
Da mein Notenpult aus Metall ist, kann ich so die Schilder in beliebiger Reihenfolge platzieren.
Gerade diese Automatisierung braucht seine Zeit. Motto: "Jo, kann ich, mache mal ein Harken hinter" ist wohl nicht der richtige Weg.
Es dann mir etwas anderem zu kombinieren ist dann einfach nicht drin oder es bereitet einem Probleme.
Wie ich jetzt feststellen musste, ist es auch wichtig, dass man alle Positionen mit übt. Klar hat man so seine Lieblinge und manches klingt nicht so schick.
Aber so, meine ich, kann man seine bevorzugten Move´s besser abgrenzen und spielt sie genauer. Kann aber auch Einbildung sein.