wenn ich den Schaft nicht an die Kante schlagen muss dann habe ich mehr Rebound
Werft mit Sticks nach mir, wenn ich jetzt was falsches sage. Die Marke kennt ihr hoffentlich. Bei dieser Whip-Technik braucht man eigentlich nicht viel Rebound, weil nach dem Akzent kommt ein Tap und der wird knapp über der Schlagfläche gesetzt. Das meiste kommt aus der Bewegung selbst. Ich habe meist das Gefühl, wenn ich die Kante anspiele, spiele ich die HiHat mit dieser Technik schneller.
Der Downstroke ist ja quasi ein abwürgen des Rebounds.
Ich will ja schnell diese 1cm haben. Je langsamer man es spielt, desto mehr sieht es nach abwürgen aus. Sicherlich macht man sich den Rebound auch zu nutze, aber auch dieser will kontrolliert sein.
Es getrennt üben ist hier völlig richtig. Klar will man sofort die ganze Choreographie tanzen, aber das funktioniert nun mal nicht immer.
Entweder man übt es langsam getrennt voneinander, macht es richtig und fügt es später ebenso langsam zusammen.
Oder man macht es wie in den Videos gezeigt und baut unnötig Fehler ein, die man sich möglicherweise auch noch angewöhnt.
Das das flüssig läuft brauch Zeit. Ich übe die Open/closed Technik jetzt knapp ein Jahr lang und es beginnt jetzt erst einigermaßen zufriedenstellend flüssig zu laufen. Richtig anwenden tue ich es nur dann, wenn ich es bewusst anwende. So richtig intuitiv spiele ich es noch nicht. Auch sowas braucht seine Zeit.
Mit Metronom zu üben ist nie verkehrt. Würde es aber erst dazu nehmen, wenn der gesamte Bewegungsablauf steht und reibungslos läuft.
Ich habe es jedenfalls so gemacht. Es geht je erstmal nicht darum nach Noten zu spielen, sondern den Bewegungsablauf zu üben.
Bringst Du jetzt uns bei, wie man Up- und Downstrokes spielt?
Naja.. nach der Definition hat Marcel eigentlich nie gefragt, sondern ob das, was er uns in seinen Videos zeigt, Downstroke und Upstroke ist.
Kleiner Unterschied, ob jemand die Begriffe kennt, sie aber nicht auf Parkett bekommt. Bekommt man dann hier und da dumme Bemerkungen an den Kopf geworfen (in einem Forum leider Normalität), so muss man sich nicht über seine Reaktion wundern 