Beiträge von Lexikon75

    Hallo

    Zum spielerischen Inhalt wurde schon eine Menge gesagt. Am Timing arbeiten usw.

    Ich gehe mal davon aus, dass wir hier deine eigene Kreation(Schlagzeug) gehört haben. Gefällt mir-einfallsreicht und hier und da ein paar tolle Tempo-Effekte gespielt. Einfach mal seine Ideen in sein Spiel bringen finde ich total super. Die Oben genannten Problemzonen höre ich auch, aber ich denke, dass du daran motiviert genug bist daran zu arbeiten.

    So genug der Blumen ;) -einen kleinen Punkt hätte ich vielleicht. Nur zum drüber nachdenken.

    Achte mal auf den Unterschied zwischen deine Haltung , wenn du auf der HiHat spielst und wenn du auf dem Ride spielst. Dabei Augenmerk auf die Snare lenken. Bist du auf dem Ride unterwegs spielst du die Snare freier und dynamisch kreativer.

    Spielst du auf der HiHat geht ein wenig von der Freiheit verloren. Spiel die HiHat mal so, dass die Snare-Fläche von oben gesehen etwa bis zur Hälfte frei bleibt, so, dass du unabhängig von deinem rechten Arm, die Snare aus jeder Höhe anspielen kannst. Du sollst jetzt nicht die Snare verprügeln, sondern so spielen, wie du sie spielst, wenn du auf dem Ride spielst. Dazu den rechten Arm etwas vom Körper wegdrehen. Ist im ersten Moment ein wenig ungewohnt aber zum ausprobieren mal was anderes. Würde fast sagen-Mach dir deine Größe/Reichweite zu Nutze.



    Deine Größe spreche ich an, weil mir auffällt, dass deine Snare und Hihat im Verhältnis recht tief zu sein scheinen, ebenfalls das Ride

    War auch mein Gedanke. Da wir darüber schon ausreichend diskutiert hatten, hab ich das nicht mehr ansprechen wollen.

    Würde da aber eher der HiHat mehr Beachtung schenken. Wie spiele ich sie an? Wieviel Platz habe ich zw. den Armen, wenn ich Cross-handed spiele. und die HiHat ancrashe?

    Jetzt bin ich mega gespannt, was da so kommt.

    Auf die Gefahr hin, dass ich mir gerade doch etwas mehr zumute als man es eigentlich tun sollte, muss ich doch diese "dumme" Frage stellen.

    Ich habe den Half-Time-Shuffle etwas anders in Erinnerung. Es geht auch hier nur um die Notation. Ich habe den Pattern im "Sextolen-Feel" kennengelernt.

    Takt 1+2 sind als 8tel Triole notiert, so wie Timo es uns am Mittwoch Abend super erklärt hat. Dafür nochmal ein großes Dankeschön.

    Halftime-Shuffle.pdf

    Takt 3 ist so wie mir es damals gezeigt wurde. Hier mit den Möglichkeiten von Heute.


    Hab auch mal die Version hochgeladen, so wie ich es auf dem Blatt stehen hatte

    Hoffe, dass mich da mein fotographisches Gedächtnis nicht im Stich gelassen hat.

    Musste es doch wahrhaftig handschriftlich niederlegen, da mein Notationsprogramm den Dienst verweigerte.

    Wahrscheinlich hat es genauso entsetzt darauf reagiert, wie ich damals, in einem Alter von 13 Jahren.

    Der Halftime-Shuffle vom Damals.pdf


    So nun meine Frage:

    Wie ist er im Original notiert? Als Sextole notiert, würde man auf jeden Fall etwas Platz sparen.


    Richtig kapiert habe ich den erst im 8tel Triolen Gewand. Auch die Herangehensweise "Step by Step" hätte damals einiges einfacher gemacht.

    Jazz ist ja oft für Nichtjazzschlagzeuger ein Buch mit sieben Siegeln.

    Ich hätte eine Frage nach der Phrasierung des dritten Triolen-Achtel auf der zweiten und vierten Zählzeit. Im langsamen Tempo soll die Note als 32stel oder als 16tel Triole gespielt werden. Etwas schneller als 16tel. In meinem Beispiel bei einem Puls von 208 als 8tel Triole. Ist das Tempo noch schneller, dann soll man 8tel spielen. Gibt es da eine Tempotabelle wie man was wie spielen soll oder geht man einfach nach Gefühl. Bei dem hier gezeigten Beispiel von 208 gehe ich sowieso erstmal runter vom Gas, weil er auch eine polyrhythmische Komponente hat.

    Oft wird die Notation auch in 8tel ausgeführt, aber triolisch gespielt.

    Kennt ihr das, wenn Songs in TV-Werbung dermaßen laienhaft produziert oder geschnitten werden, dass es einfach nur wehtut?

    Da haben die Produzenten der Werbung mal alles richtig gemacht. Die haben es geschaft, dass man sich über den Werbefilm unterhält. Auch wenn es, wie hier, nur darum geht, dass wir uns über die schlechte Qualität der Songs unterhalten.Man redet zwar nur über den verschnittenen Song, aber indirekt auch über die beworbene Ware. Auch wenn es keiner zu geben würde,dass die Werbung das eigene Kaufverhalten beeinflussen würde, tja den Weg hier ins DF hat es schon mal gefunden. Raffiniert ;)


    Beim nächsten Mal,wenn es irgendwo wieder zwickt,dann wird man unbewusst eher zu Voltaren greifen.

    Ich spiele/höre mich gerade so zwanglos durch ein paar Lieder, da sind mir doch glatt noch ein paar Ideen zugeflogen...


    Lied 1

    Eine coole Idee wäre auch so ein offenes Ende. Gleich zu Anfang spielen erst alle. bääm>Pause und nur die Gitarre spielt weiter. Hier ist es zwar der Anfang, aber so als Idee als Übergang zu einem nächsten Song bestimmt nett.

    Ein Schluss muss sich auch nicht immer wie ein Schluss anhören. Man kann die Treppe runter gehen, aber genauso auch hoch gehen.

    Dieser Song ist eigentlich voll von solchen Sachen. Zeigt, dass man auch innerhalb eines Songs mit dem Thema konfrontiert wird. Nur eben als Übergang.


    Ehrlich gesagt hab ich bei dem Song nie darauf geachtet was da im einzelnen auf einen zukommt. Jetzt, wo wir uns, in diesem Thread, mal drüber unterhalten habe, schaut man plötzlich doch unbewusst, ungefragt, doch bewusst auf solche Dinge =)

    das Hand-Sticking daher auch kein Single Stroke, sondern ein Flam: insgesamt daher ein Flam und ein Tap - ein Flam Tap - wobei der Tap auf der Bass kommt.

    Was er da spielt ist irgendwas aber weder ein Flam ist ganz richtig noch ist meine Idee ganz auf den Punkt.. diesen "Tab" am Schluss ist eher nicht ernst zu nehmen und eher ein versehen. Das Video ist ja nicht schlecht, aber wie soll man daraus etwas lernen. Hab es mir auf Slomo anschauen müssen.

    Um wirklich auf den Punkt genau zu wissen, was genau gespielt wurde, muss man entweder studiert haben oder genug Zeit mitbringen und die Sequenz wissenschaftlich analysieren. Ich nehme Variante 3 und setze mich hin und denk mir selber was aus. Wenn das Ende wieder erwartend doch in die Hose gehen sollte, dann kann ich mich trotzdem zurück lehnen, denn nach dem Abschlag ist in der Regel der Song zu ende. Notfalls kann man sich ja wegducken und weglaufen ;)



    Warum kritisierst du einen ständig, gibst aber selbst keine Antwort auf die Thread-Frage? Ich gebe hier besten Wissens meine Meinung und Ideen ab.

    Auch wenn meine Idee sich nicht mit der Vorschlag aus dem Video deckt, dann hab ich wenigsten eine weiter Möglichkeit aufgezeigt, was man spielen könnte.


    Ich habe es so gesehen und im Originaltempo nun mal 3 schlage gehört-daher kein Flam >Ende der Diskussion

    Herta wäre ja ne Kombi aus verschiedenen Notenwerte innerhalb des Lick, MoM schrub einfach von 16thTriolen.

    Das ist richtig...Das Blöde an den Triolen ist, dass es im Gegensatz zu den andern ungeraden Gedöns, Sie als 8tel und als 16tel gibt.

    Daher sind viele Variationen möglich wie ich es aufschreibe.

    Es kommt eben drauf an wo die Bassdrum hin soll.. gleich auf den Offbeat oder auf die 3te 8tel Triole(Herta) oder sogar auf die Letzte 16tel.


    Benny beschreibt es wie ich es in Figur 1 notiert habe.


    Die ersten drei Schläge bleiben ja gleich. Du kannst auch die Notation so aufschreiben, dass man die ersten 3 als 16tel Triole aufschreibt und die Notation danach wie es ein beliebt. Alles eine Frage wie ich es aufschreibe. Figur 2 kann man auch Sextole notieren und Pausen dazwischen setzen.


    Bin gespannt was MoM Jovi wirklich gemeint hat...man darf gespannt sein ;)

    Ehrlich gesagt finde ich die gesamte Diskussion um "Talent", "Begabung" usw. relativ sinnlos.


    Der Begriff "Talent" öffnet auch schnell das Tor zu negativen zwischenmenschlichen Dingen: Neid, Be- bzw. vor allem Abwertung und ähnliches.

    Genau meine Gedanken. Darum ist es durchaus wichtig wo man detailliert über dieses Thema diskutiert.

    Wer muss sich denn solchen Fragen stellen? z.B. ein Musiklehrer, Trainer etc.

    Ein Musiklehrer muss/sollte sich über diese Thematik im klaren sein, aber im Unterricht diesbezüglich möglichst ein Monolog mit sich selbst führen.


    Ich stehe dieser Thematik zweimal im Jahr auf den Trainer-Fortbildungsseminaren gegenüber.

    Wenn ich danach wieder am Schlagzeug sitze und mich in die Rolle eines Schülers begebe, stehe ich mit einer Ladung Selbstironie dem Zitat gegenüber


    "Unwissenheit ist fast ein Segen, denn Gewissheit ist fast ein Fluch"


    Fange an zu schmunzeln und zeige dann der Nachbarschaft

    "Wo der Frosch die Locken hat" ;)   ^^

    Jetzt hast du mich möglicherweise missverstanden.

    Jetzt warst du ein Tick zu schnell. War gerade dabei eine Entschuldigungsrede an die zu verfassen.

    Nachdem ich meine Gedanken dazu schon veröffentlich hatte, habe ich deinen Beitrag nochmal gelesen und sacken lassen.

    Da fiel mir auf, dass ich dich, wie du schon sagst, falsch verstanden habe.


    Entschuldige.

    Talent heißt, zu spüren was die Musik braucht, statt alles totzuknüppeln. Während du eine Band souverän und musikalisch gediegen begleitest , verliert er völlig den Beat aus den Augen und versucht willkürlich Chops zu zeigen. Von echtem Groove ganz zu schweigen.

    Von dem, was Adam Tuminaro da raushaut, kannst du wirklich nichts gebrauchen, so lange die Basics nicht stimmen. Und die stimmen bei ihm hörbar noch nicht.

    So wie du ihn hier beschreibst sprichst du von seiner Begabung(Talent). Eben alles totzuknüppeln und willkürlich Chops rauszuhauen. Es ist seine Art wie er sein Instrument versteht und in dem Zusammenhang die Musik. Nur weil mir seine Nase nicht gefällt kann ich ihm eine Begabung nicht absprechen.


    Die Frage, die man sich stellen sollte ist "Was haben alle Talente gemeinsam?" Sie sind auf Grund ihrer Anlagen unter besonders günstigen Bedingungen zu herausragenden Leistungen fähig. Ich denke in diesem Punkt sind wir uns einig. Was sind jetzt aber besonders günstige Bedingungen? Diese Frage zu erörtern würde nicht nur den Rahmen diese Threads sprengen.

    Man sollte grundsätzlich die Frage zum Talent immer in einem Kontext sehen. Es unterliegt auch immer einer gewissen Interpretation wie ich Talent und Begabung definiere.

    Da wir hier im Forum nicht da sind um Talente zu entdecken, ist die Frage was ein Talent schlussendlich ist und was ausmacht völlig belanglos.

    Manchmal sollte man sich die Frage nach dem Talent nicht stellen. Ich sehe das genau wie die Frage nachdem man Maßstäbe ansetzt, was ein Anfänger ist, für nicht immer zielführend. Wir sind hier eine breit gefächerte Gesellschaft. Manche identifizieren sich mit solchen Fragestellungen.

    Denn manchmal ist Unwissenheit ein Segen.


    Spaß und Leidenschaft zu dem was man tut. ist eben manchmal wichtiger als die Frage danach, ob ich talentiert bin oder nicht.

    Schnarre

    Tut mir leid, dass die Diskussion so abgelaufen ist. Hoffe du konntest trotzdem noch einiges mitnehmen, was dir beim Erarbeiten des Songs weiter helfen kann.

    Da ich hier anscheint eine Sache total fehl interpretiert habe und es dadurch zu Missverständnissen gekommen ist, habe ich meine Beiträge zum Teil rausgenommen.


    Meine Notation lasse ich dennoch hier mal stehen.

    She´s a River.pdf

    Ich weiß aber, dass man nichts von einem Ruff wissen muss, um das angefragte Pattern zu spielen...

    Da hast du natürlich völlig recht. Es ging mir auch nicht um den "Ruff" und seiner Definition, sondern wollte nur die Ähnlichkeit zum Hihat-Groove aufzeigen.

    Ok! Ich gebe zu es war sehr ausführlich, aber so bin ich eben.

    Aber wenn einem nur vorgehalten wird was man möglicherweise, auf Grund einer Fehl-Interpretation, falsch gemacht hat, dann muss man sich nicht wundern, dass ich zurück hupe.

    Egal! Ich hab meine Ruff-Interpretation raus genommen, um weiter Verwirrungen zu vermeiden.

    Die Frage wäre, sinds Farbkleckse getropft auf die Gratung und verlaufen.

    Seltsam dass die immer zwischen der Ersten und Zeiten Lage sind, und immer im Äußeren Bereich, kann auch Zufall sein.

    Mir kam es gerade auch so was in den Sinn. Vielleicht war da etwas drauf notiert, was bei der Erstellung der Gratung möglicherweise dann nicht ganz mit weg gegangen ist.