Hallo
Vorweg muss ich erwähnen, dass du da ein tolles Video gemacht hast. Deine Art, wie du es rüberbringst macht Laune gleich mitzumachen.
Gerade deine Erklärungen sind Gold wert.
Im ersten Moment dacht ich "Puh, gar nicht so einfach". Konnte mir aber sogleich ein leichtes Grinsen nicht verkneifen-Irgendwie kam mir die eingeblendeten Notationen doch verdammt bekannt vor.
Ein kurzer Sprung in die Vergangenheit, so etwa 30 Jahre zurück, zu meinen Anfängen als Schlagzeuger, musste ich feststellen, dass ich diese Dinge schon mal gespielt habe.
Zwar jetzt nicht in Kombination, aber in der Basis gleich. Diese Akzentuierungen mit vorgesetzter oder nachfolgender Bassdrum hat es mir damals wirklich nicht leicht gemacht.
Hab mich mehr oder weniger da durch gemogelt, ohne den wirklichen Sinn zu erkennen, warum mich mein Lehrer damit so gequält hatte
Für mich, als junger Bub, war das augenscheinlich nur so eine Plicht-Lektüre, wo jeder Schlagzeuger durch musste.
Vieles was mich damals so genervt hat, läuft mir heute in anderer Gestalt immer wieder über den Weg.
Aber das eine oder andere ist doch hängen geblieben. Besonders, wie du schon sagst, diese "Lieblings-Sätze", spielt man immer wieder gerne und bleiben einem erhalten.
Heute nutze ich diese Dinge, um mir meine eigenen Grooves zu kreieren. Beschäftige mich zur Zeit mit der "Quintessence".
Dazu gekommen bin ich eigentlich durch einen kleinen Gedanken-Fehler. Siehe Anhang.
Den Tipp zu dem Buch kam von jemanden hier aus dem DF #Thread zum Tipp#
Womit ich mir immer noch schwer tue sind die Fill Ins. Da dort das Spektrum an Vielfalt doch sehr groß ist, etwas passendes zu finden.
Ein Groove ist da schon etwas einfacher, aber auch nicht leicht.
Einen Aspekt möchte ich aber noch besonders hervorheben. Eigentlich was total nebensächliches, aber etwas, was für mich so essenziell wichtig geworden ist.
Der Weg vom Pad ans Set
Genau das zeigst du in deinen Videos. Vieles was man sich rudimentär auf dem Pad erarbeitet, bleibt meist auch da und findet nicht den Weg ans Set.
So war es jedenfalls bei mir. Jetzt gehe ich diesen Weg bewusst.
Darum freut es mich, dass du genau das zeigst.
Danke auch für die Sound-Files. Die sind wirklich gut. Auch wenn man sich mal verhauen hat, bleibt man drin.
Hab auch mal versucht den Quintuplet-Pattern als Fill reinzuspielen. Wackelt noch, aber ganz so verkehrt hört sich das nicht an.