Beiträge von Lexikon75

    Worum es mir geht, ist sowas wie hier, beginnt bei 1:30 . Das ist allerdings für meine Verhältnisse schon zwischen 185-190bpm. Hier wird auch gleich klar, dass es sich nicht um gleichmäßig betonte Achtel handelt, sondern der Downbeat betont wird.

    Der Drummer spielt das verdammt kraftvoll.Sehr geprägt von Ausdauer und Schnelligkeit. Würde ich so nicht hinkriegen. Nicht vom Tempo,das wäre noch machbar. Frage ist,ob es sich dann noch so anhört,wie er es spielt und du es gerne hättest.
    Bei dem Tempo wäre es bei mir fast nur aus dem Handgelenk mit Fingermoves möglich. Zwar mit Betonung auf den Downbeat,aber etwas filigraner und eher mit dem Schaft auf die Becken-Schulter. Klingt anders,groovt anders.Daher unter Umständen keine Option und vorsichtig ausgedrückt "indiskutabel".
    Da geht nach meiner Meinung der Weg nur übers schneller werden.Rock ist nun mal Rock und nicht Jazz oder Funk. Da geht kein Weg an der knallharten HiHat-Kante vorbei ^^

    Habe früher zu meiner Bandzeit die gleichen Probleme gehabt.Da hab ich noch nicht mit der Technik wie heute gespielt,sondern,die wie in dem Beispiel-Video. Wenn es nicht ging,dann eben nur 4tel gespielt.
    Wie trainiert man sowas? Würde selbst spielen,wie du schon sagst mit einem Tempo,dass du prima spielen kannst. Wichtig dabei die down and up Bewegung durchführen.Dann Tempo verdoppel für eine bestimmte Zeit,die du selbst festlegst.
    Dann wieder zurück zum Ursprung.
    Beispiel:stell dir 160er Puls ein.Darauf fängst du mit 4tel an>down auf die 1,up auf die 2,down auf die 3,up auf die 4,solange bis das läuft.Dann kurz auf 8tel gehen mit gleichem Bewegungsmuster(down-up im wechsel) bis kurz davor wo es nicht mehr rund zu laufen droht.Dann wieder zurück zum Anfang.Das in Schleife. Wiederholungen nach eigenem ermessen. Wäre so meine Vorgehensweise. Wie sich das auswirkt kann ich nur vermuten. Wünschenswert wäre es,wenn die Sprints immer länger werden.


    Man kann es noch extremer machen,in dem du mit dem Puls runter gehst.Mit 4tel wie gehabt anfängst und dich bis 16tel hocharbeitest.Wenn du magst ruhig auch die Triolen mitnehmen.Das ist aber Geschmackssache und verfälscht möglicherweise das Feeling.

    In der Tat: Da die Handgelenke „schräg“ eingehängt sind und die Sticks bei natürlicher Haltung sodenn auch nicht nach vorne, sondern nach innen zeigen, haben „Über-Kreuz-Spieler“ bei schnellen 16tel auf der HH bzw bei 8tel in hohen Tempi Vorteile gegenüber open-hand-Spielern (ausnahmweise) (Auch zusätzlich deshalb, weil da auch Noch die Arm-Rück-Bewegung so natürlicher ist.)

    Diese Aussage leuchtet mir auf den ersten Blick nicht ganz ein.
    Wenn die HiHat OHP erstmal läuft dürfte es außer,dass es spiegelverkehrt ist,eigentlich kein Unterschied machen. Abstand Links wie Rechts ist bei mir exakt gleich und die Sticks treffen auch gleich auf die HiHat auf.
    Bin mit der Linken noch nicht so schnell und ausdruckstark,wie mit der Rechten,aber vom Bewegungsablauf völlig identisch. Da ist eher das Ding,dass die Linke nicht wie die Rechte zu betrachten ist.
    Wenns ums grooven geht ist die Rechte auf der HiHat ganz klar vorne,aber bei Gradlinigkeit hat bei mir die Linke vorteile. Kann sie laufenlassen wie ein Uhrwerk.Woran das im Detail dran liegt weiß ich nicht ganz genau.
    Habe dazu zwar eine Theorie,aber die ist nicht so wichtig.
    Hat möglicherweise vielleicht etwas damit zu tun,dass ich,als Rechtshänder,mit Links Dart spiele.


    Beim Übergang in den Fill und wieder zur HiHat zurück,gebe ich dir völlig recht.Ich spiele ja auch nur OPH,wenn ich zu einer durchlaufenden HiHat,"Blödsinn" auf den Toms oder Becken machen möchte :D
    Kommt bei mir im "Gefecht" noch recht selten vor,weil ich im Punkt OPH noch in der "Welpenphase" bin ^^

    Es ist dann wohl am ehesten die "Baum'sche Technik". Aber ich werde in Zukunft darüber noch mal mit Lehrern sprechen. Irgendwie wird das sicher mit einer oder mehreren Techniken verwandt sein.


    Letztendlich interessiert das dann auch keinen mehr. Viele Wege führen nach Rom. Wenn das Ergebnis passt und die Umsetzung komfortabel für einen selbst läuft, ist alles ok. Wie mit Traditional vs. Matched Grip ... am Ende interessiert keinen, wie was gespielt wird. Insbesondere den Hörer, der nur das fertige Produkt hört.

    Sage nur Steve Gadd ;)


    Du sagst da was sehr interessantes..Egal welche Technik oder Stockhaltung es nun ist,es muss sich für einen gut anfühlen..Komfortabel und locker sein Ding durchziehen..
    Die Frage,ob man alles richtig macht,führt unweigerlich zu einer Unsicherheit.War bei mir nicht anders,aber ich denke ich habe da mein Ding gefunden.Die Argumente,die m_tree,erwähnt,wie Lockerheit,Präzision und Ausdruckstärke sprechen dafür.Den Speed lasse ich da vorerst mal außen vor,weil ich mit einer anderen Fingertechnik doch schneller bin,allerdings geht das auf kosten der Ausdruckstärke,die mir doch etwas wichtiger ist.
    Es geht in unserem Fall ja um eine durchlaufende HiHat.



    "Trommla" sagt da etwas schönes(hoffe du war es diesmal auch :rolleyes: )

    "kannst du 8tel bei 160 bpm spielen?". Wenn's ging, ok, wenn nicht hat man halt gesagt "Schaff ich nicht". Und dann musste man sich was anderes einfallen lassen, was gut klang.

    Eine Frage kommt bei mir allerdings immer noch auf.Geht hierbei um durchlaufende Noten. Wechsle ich von 8tel zu Triolen ändere ich meinen Bewegungsablauf nicht,sondern behalte ihn bei(up und down wechseln sich auf dem Puls ab)
    Einhändig ist das ja noch ganz ok,aber beidhändig wird es dann doch recht ulkig.Nicht falsch verstehen,es hört sich toll an und macht Laune. Ziehe das,je nach gewähltem Tempo,konsequent durch,bis ich halt bei meinem Maximumspeed ankomme.Stichwort Treppe spielen.
    Wie macht ihr das?

    Die Technik hatte ich mir selbst, ohne Lehrer und direkte Vorbilder, angeeignet. In den Kommentaren nannte sie einmal jemand "sloppy shit" ... das mag sicher auch irgendwie stimmen, aber ich kam damit prima zurecht.

    Deine HiHat Technik war mir in deinen Videos sofort aufgefallen.Hat die einen Namen bzw. ein Link dazu wo man die sich anschauen oder nachlesen kann..
    In deinem Video bist du einfach zu schnell ;)

    Bin selbst gerade am checken welche mir am besten steht..eigentlich vermische ich einige der gängigen Schlagtechniken miteinander bzw.schaue welche am besten passt..was auffällig ist,dass ich immer wieder auf Blastbeat Techniken schiele,egal ob Hand oder Fuß..auch,dass ich den Stick extrem locker in der Hand habe..ist auf der einen Seite ja gut,aber so oft ist mir der Stick,wie in der letzten Zeit,noch nie zu Boden gefallen..dachte schon ich müsste einen Arzt aufsuchen,bis mir auffiel,dass sich der Stick in meiner Hand dreht wie eine Kurbelwelle..sah immer nur die Beschrieftung vorbei "flitzen"

    Nimm alles zurück..wenn Panik einen die Sinne raubt ;)
    Muss daher zu dem Thema,Erfahrungen mit der Qualität von Sonor aus vergangenen Zeiten,auf den Bericht von "tschino" verweisen.


    trommla hoffe du kannst mir noch einmal verzeihen..

    So langsam beschleicht mich das Gefühl ich hab mit meinem Sonor Hilite nur Schrott am Start.Erst wurde gesagt,dass so massive Tom-Halterungen,die damals Standard bei Sonor waren/sind,sich negativ auf das Soundverhaltenauswirken.Ok,dachte ich,mach einen anderen Halter dran.Hab gebohrt,geschweißt und geschraubt.Ist ganz schick geworden und kann die Tom jetzt stufenlos in alle Richtungen einstellen.


    Und jetzt erzählt "trommla" "tschino",dass ihm die Ständer abknicken.Muss ich jetzt Angst haben?Meine beide Snare-Ständere(Force 3000) haben schließlich schon 25 Jahre auf dem Buckel.
    Bin auch gerade panisch in meinen Proberaum geklettert und musste mit Schrecken feststellen,dass mein "Bestes Stück" an einem Sonor-Galgen (Force 3000) hängt.
    Bestimmt reißt meine 25 Jahre alte Fell Kombi auf meinem 8" Tom demnächst oder verliert ihren schönen Klang.HILFE.. Ich hab Angst.. ;)


    Ok..Spass beiseite..kann jetzt nicht feststellen,dass meine Sonor Hardware qualitativ minderwertig ist..Zumal sich meine Enkelin,mit ihrem Gewicht,gerne mal unters Becken klettert.
    Da wackelt nichts und knack hat es auch noch nicht gemacht.
    Muss allerdings zugeben,dass die anderen Beckengalgen alle von Pearl sind.Da hat mich einfach deren praktische Anwendung überzeugt.Besonders die stufenlose Einstellung finde ich gut.Bosonders der Umbau auf gerade war ein Kauf'Argument :?:
    Bei billigeren Ständern(noname) hab ich manchmal den Eindruck,dass die mitbrummen.Gerade dann wenn man z.B. ein Tom an ein Beckenständer klemmen möchte kommt das zum tragen

    Hast du eigentlich mit diesen Lochverstärkungen gute Erfahrungen gemacht? Ich hab zweimal versucht, welche einzubauen, zweimal hat mich das Ergebnis nicht überzeugt. Erstens hielten die Dinger nicht vernünftig, zweitens ist mir das Zeug zu schwer an nem eh schon (durchs Loch) schwingungsbehinderten Fell. Drittens habe ich irgendwo gelesen, dass die Dinger manchmal mitrappeln.

    In diesem Punkt bin ich für selbstklebende Lochverstärker. Da rappelt garantiert nichts..


    Garvin hat bestimmt bei der Auswahl der Bassdrum mit Sicherheit ein Auswahl zum testen da gehabt und hat sich das,was zu ihm passt,genommen.Er spielt ja auch eine 12" Snare nicht ohne Grund.
    Bin daher etwas vorsichtig mit Tipps abgeben in Bezug auf Auswahl von Kesselgrößen..ich selbst spiele eine 20"x16" Bassdrum..kann jetzt nicht sagen,dass die kein Bumms hat.Bestimmt kann ich da noch einiges verbessern in hinblick auf den Sound.In das Lock in meinem Reso kann ich fast mein Kopf durchstecken.Daher ist es auch so extrem wichtig,dass die Blattanzahl(Klopapier als Dämpfung´s Materiel) exakt stimmt ;)


    Wenn ich aus der Ferne entscheiden müsste,welche Tiefe ich wählen sollte,dann würde ich,als Ergänzung zu den Tipps hier aus dem DF",im Netzt einige Hörbeispiele zu meiner endgültigen Entscheidung zu rate ziehen.
    Ansonsten geht nichts über selbst "Fuß anlegen".

    Vielleicht in unserem Fall völlig OT. Aber möglicherweise hat jemand auch schon mal in diese Richtung Überlegungen angestellt.Gehe jetzt auch mal von dem Standpunkt aus,dass die Schlagtechnik kein Thema ist und es nur noch auf den Ausbau der Geschwindigkeit geht.
    Meine Frage die sich immer gestellt hat: Warum man schnelle Bewegungen nicht über einen längeren Zeitraum durchführen kann.
    Hier müssen wir mal klären,wie ein Muskel überhaupt aufgebaut ist:Es gibt 3 Typen von Muskeln
    http://www.sportunterricht.de/lksport/fasertyp1.html

    Sage jetzt schon mal,dass ich kein Experte auf dem Gebiet bin.Aber ich verstehe das so,dass wir uns in unserm Fall in dem Bereich der Typ 1 und 2 Muskelfasern befinden,besser wäre der Bereich der Typ 2 Muskeln.
    Die Sache ist nun wie ich genau diese trainiere. Klar,ich muss sie ansprechen. Hab da im speziellen jetzt keine Beispiele für Drummer finden können.(gibt es bestimmt). Hab mir deshalb mal angeschaut wie Sprinter trainieren.
    Klar werden sie speziell ihre Distanz trainieren,aber aber ein Begriff der immer wieder genannt wurde war Intervall-Training. Genau darauf wollte ich hinaus. Das Intervall-Training
    Wie ich das nun aufs Schlagzeug spielen umsetze wäre nun zu überlegen.
    Kurze Sprints bis an die Maximalgeschwindigkeit könnten eine Möglichkeit sein,auch Antritte(Starts) wären etwas,was man üben könnte. Wie ein Übungsplan jetzt im Detail aussehen könnte müsste man sich selbst erarbeiten oder wenn es sowas gibt,schauen wie die "Profis" es machen.
    Falls ich hier etwas total abwegiges angerissen haben sollte,möge man mir es verzeihen. Ich für mein Teil werde darauf mal ein Auge riskieren ;)


    Eine Sache was auch immer Thema war,ist eine Stabile Körperhaltung. Speziell die Rumpf-Muskulatur war etwas,was immer im Trainingsplan mit aufgeführt wurde. Stichwort Tiefenmuskulatur. Das aber nur am Rande erwähnt.



    Der versprochene Link zum Thema Gehin-Muskel-Kollaps.Sehr Laienhaft dargestellt,aber so konnte ich mir das wissenschaftlich fundierte Wort,besser vorstellen.
    http://www.drummerforum.de/for…sich-vor.html#post1263472



    Naja,wollen wir doch mal hoffen,dass der TS,in Bezug auf die bpm Angabe,nicht doch was anderes gemeint hat ;) ;) (extra mal 2 Emojis gesetzt,damit ein jeder erkennt,dass es Scherz gemeint ist)

    Gleichlaute Achtel sind für einen Anfänger sehr schwer und führen leicht zu verkrampftem Spiel

    Dieser Meinung schließe ich mich an..bei einer gleichmäßigen Bewegung ohne,dass der Muskel Zeit hat sich zu entspannen,kommt es irgendwann unweigerlich dazu,dass es es "wackelt" und schlimmstenfalls zu einer Blockade kommt.Blöd aber die Natur hat es so eingerichtet.Um dies zu umgehen können wir entweder mit dem Kopf durch die Wand und so lange trainieren,dass die Holzhammermethode Erfolg hat.Oder man bedient sich einer der Schlag-Techniken,die uns erlauben den Kampf aus dem Weg zu gehen.Welche das nun ist,hängt davon ab,mit welcher Dynamik ich die HiHat spielen möchte.
    Ein Aspekt wurde allerdings noch nicht beleuchtet.Wie sitzt unser TS zu seiner HiHat?Ergonomitrie ist der erste Schritt den man sich anschauen sollte.


    Seelanne beschreibt das,wie ich finde,ganz gut und ausführlich

    In den Videos würde ich auf diesen Punkt achten,dann erkennt man wo die "1" ist(leuchtet rot).


    Bei 320(1/4) hast du eine viertel Note pro Takt.Möchte ich 8tel dazu spielen sind es zwei 8tel pro Takt. Stumpf schauen was ist im Nenner,was im Zähler und dann spielen was gefordert ist.


    Er schreibt doch 4tel in 160 bpm,also 160 in einer Minute. Dazu möchte er 8tel drüber spielen.
    entspricht dem hier,wenn es ein 4/4 Takt ist.
    http://www.youtube.com/watch?v=JBNi90B-XPw


    Also,auf jeden Klick zweimal auf die HiHat klopfen :D Macht dann 320 8tel pro Minute.

    Steht vorne eine Zahl mit bpm,schaue ich auf den Nenner. Bei 4/4 oder 3/4 Takten werden die 4tel gezählt. Bei anderen Taktarten wie z.B. 12/8 bezieht es sich auf die 1/8. Wenn es anders gezählt werden soll,dann steht es oben auf dem Blatt.
    In einem 12/8 Takt eben die punktierte 1/4.
    Bei Mälzers Metronom steht in der Begriffsbezeichnung aber auch das Wort "häufig".Daher kann man davon bestimmt auch abweichen.


    Wir sollten uns hier mal einen Duden anlegen,wo alles genau bezeichnet ist :D


    Ich denke in unserm Fall sind die 160 hoffentlich auf 4tel bezogen,denn auf 8tel bezogen wäre es doch sehr gemütlich ^^


    In den Videos würde ich auf diesen Punkt achten,dann erkennt man wo die "1" ist.

    Welche Technik nun die Beste ist weiß ich nicht nehme die,die passt..
    Die Technik die ich zur Zeit übe ist die,die ich bei Wanja Gröger gesehen habe.Keine Ahnung wie die jetzt heißt,aber 160 bpm geht damit ganz locker von der Hand.Bin allerdings noch nie auf Distanz gegangen,da es mir in erster Linie ging diese Technik sauber mit einer Hand und auch mit beiden Händen in Form von Singele Stroke´s zu spielen.
    Video dazu damit jeder weiß wovon ich rede.. http://www.youtube.com/watch?v=2RlqvRcbl_4&t=314s


    Ich lasse das bpm-Gedöns allerdings etwas außen vor,da ich die Geschwindigkeit über das Treppenspiel erarbeite..Fange bei 4tel an und gehe bis Quintuplets hoch.Ist im ersten Moment bei den ungerade etwas komisch,weil sich up und down auf dem Puls abwechseln..muss mich für meine Laienhafte Ausdrucksweise entschuldigen,hoffe aber,dass man versteht was ich meine..


    Der Stick liegt locker in der Hand und wenn es läuft dann geht der fast wie von alleine..
    Was natürlich ist,ja schneller man spielt desto mehr empfinde ich,dass die Dynamik abnimmt..
    Setze mich da auch nicht unter Druck,wenn es um Geschwindigkeit geht.Wenn es bei einem Song mit 16tel auf der HiHat nicht geht,dann nehme ich einfach Triolen ;)
    Ansonsten beim Gas geben,wie gehabt..schauen wo die Grenze ist..also Wohlfühlzone(Flow-Zone) ausloten..von da aus immer den "Sprint" starten..beim Treppe spielen schaue ich immer,dass die 32tel etwas über meine Leistungskurve liegen..
    Bin allerdings noch am Anfang und verhaspel mich manchmal und es wird wackelig,wie du es bei dir festgestellt hast.


    Erkläre es mir so..Warum Zittern Muskel beim heben eines Gewichts,obwohl es eigentlich vom Gewicht her klappen sollte?Der Informationsaustausch zwischen Gehirn und Muskel ist gehemmt oder sogar blockiert..ist ganz normal.
    Bin gerade etwas vorsichtig,weil es schon solange her ist,dass ich das gelernt habe,daher möchte ich gar nicht so sehr ins Detail gehen. Dieser Informationsaustausch muss trainiert werden,,der Bewegungsablauf ist einem klar,jedoch bei einer bestimmten Geschwindigkeit ist es dann soweit..es wackelt,man verkrampft und plötzlich geht gar nichts mehr..Ich sage dazu immer Gehirn-Muskel-Kollaps..habe dazu,hier im DF,schon mal was geschrieben..wenn ich es gefunden habe lege ich den Link hier hin..

    also ....ich musste mir jetzt tatsächlich ehrlich, erst mal anhören wie schnell 160bpm überhaupt sind.

    Gib es bei youtube ein,die haben alles vorrätig..praktisch,wenn man vor dem PC sitzt

    Ansonsten auf dem Pad Warmspielen ist ja schon mal eine gute Möglichkeit, Für die Beine hat man die Gerätschaft leider eher selten mit Gepäck.
    Wie handhabt ihr das, vor allem Unterwegs.

    Pad für die Hände ist praktisch und kann überall mit hingenommen werden..Beine würde ich mit Trockenübungen machen..einfach auf den Hocker setzen und lostippeln..kleines Warmup geht vorweg auch ganz gut,um die Muskeln im ganzen aufzuwärmen..würde da aber auf den ganzen Körper gehen,man bewegt ja nicht nur Arme und Beine..Der Balance-Ball eignet sich gut dafür..hab ich beim Training immer dabei..
    Zu den Trockenübungen gibt es von Mr. Lang ein schönes Video..schreibe nur gerade vom Handy aus..kann ich nachher mal raussuchen oder jemand ist schneller..

    Es gibt Tage, da bin ich eingerostet, Tage, wo ich langsam bin, stotternd, nicht flüssig, nicht in Time. Das hat nur bedingt was mit Übungssache zu tun. Das geht es ja nicht um hirntechnisches, sondern um ein rein physisches Problem.

    Da möchte ich dir gar nicht wieder sprechen.Das Problem was ich immer wieder sehe ist,dass der Fokus immer nur auf das Trommeln gelegt wird.Körperliche Beweglichkeit kann man durchaus mit Schlagzeug spielen erreichen.Aber den sind nun mal Grenzen gesetzt und zu einseitig. Wer Höchstleistung am Drumset erreichen möchte muss sein Arsch hochkriegen und sich anderwertig bewegen. Fängt mit einfacher Gymnastik an. Körperlicher Fitness ist auch ein entscheidender Punkt. Ausdauer-Sport ist in so vielen Bereichen,in den man es nicht erwartet,ein wichtiger Bestandteil,Höchstleistungen zu erbringen. Frag mal einen der Top-Leute beim Snooker. Präzision kommt am Tisch,die zu Halten kommt mit Hilfe von "Draußen" .
    Was viele immer vergessen ist das Trainieren der Tiefenmuskulatur. Liegt unter der Oberflächenmuskulatur und nah an den Gelenken(Knochen).Dient hauptsächlich zur Stabilisierung und lässt sich im Gegensatz zu anderen Muskeln nicht willkürlich steuern. Ist aber bei der Bewegung immer dabei und muss besonders trainiert werden.Dazu gibt es genügend Anregungen im Netz. Thema Gleichgewichtsübungen spielt da eine Rolle.Kann da auch eine Tipps geben,bei bedarf.
    Komme aus dem Trial-Sport,die Mutter des Gleichgewichts ;) Gehe regelmäßig Laufen,gehe gerne Klettern,fahre Motorrad-und Fahrrad-Trial,spiele gerne Dart(als Rechtshänder komischerweise mit Links),spiele gerne Badminton


    Also,wer Leistung am Set erreichen möchte,erreicht diese nicht ausschließlich dort.


    Hab ich Mentales Training erwähnt? Da gibt es viel was man da machen kann und ist durchaus wichtig.
    Bei mir ist es das Cuben,macht die Birne frei und hilft mir mich besser fokussieren zu können.
    Wer das ganze professionell betreiben möchte muss sich auch mit Dingen wie Ernährung und Lebensgewohnheiten beschäftigen.Mentale Gymnastik ist auch so ein Gebiet worauf man ein Auge drauf riskieren kann.Habe dazu vor Jahren mal eine Studie gelesen,hab ich aber nicht weiter verfolgt.


    Dazu würde ich unter anderem auf Andi Rohde verweisen,der in seinem Blog,echt gute Dinge zu Tage bringt.




    Jetzt hab ich mal wieder viel erzählt und hier und da bestimmt einige Klarheiten beseitigt :rolleyes:


    Fazit: Wer alles das was in diesem Thread erzählt wurde,an Tipps und Anregungen, in sich aufnimmt,wird ein verdammt guter Drummer werden ;)
    Ich denke die Mischung aus allem und von Allen macht den Unterschied


    Noch was zum ausprobieren: Es wird hier immer wieder erzählt wie wichtig es,sich aufzuwärmen..ob vor einer Probe oder vor einem Gig ganz egal..schnappt euch z.B. mal ein Badminton-Schläger und spielt einige Minuten zusammen.
    Oder gemeinsame Gymnastikübungen(Warmup),


    Die Meisten werden ein Practice Pad haben.Ist einem mal in den Sinn gekommen,sich beim üben auf dem Pad,auf ein Balance-Board zu stellen?Nein?Dann bin ich wohl der einzige :rolleyes: Verweise da auf das Training der Tiefenmuskulatur.
    Hört sich bestimmt für den einen oder anderen bescheuert an,aber wer es selbst nicht ausprobiert hat kann nicht drüber lästern :D Wer kein Board hat kann sich auch auf ein Bein stellen.Ist zwar nicht so spaßig hat aber nahezu den selben Effekt






    Schnelligkeit erreichst du im Normalfall durch langes, kontinuierliches Training bei "sauberem" Tempo.
    Was du langsam nicht sauber spielen kannst, das erst recht nicht schnell.

    Das sehe ich genauso.. sehen bis wo du es sauber spielen kannst..dann drüber gehen..Ist wie beim Ausdauertraining,um besser zu werden muss ich ein Trainingsimpuls setzen,der etwas oberhalb seiner Leistungskurve liegt.Dadurch schiebt man langsam aber sicher seine Leistungskurve nach oben.Die Intensität muss natürlich passend gesetzt werden. Wer los sprintet wird nicht lange durchhalten und seine Ausdauer nicht verbessern.


    Gleiches gilt für dein spiel mit der Double-Bass..die "Wohlfühlzone",in der du sicher spielen kannst,nach oben verschieben.So hebt man seine Basis,von der aus man startet,langsam aber sicher an.


    Ich mache oft den Fehler,dass ich bei Single Stroke´s immer zu weit nach vorne presche und lasse dabei die Technik etwas außer acht.Danach wunderte ich mich warum ich plötzlich bei langsameren Tempo am schwimmen war.
    Um schneller zu werden übe ich es am liebsten mit Treppe spielen,also über die Notenwerte(Puls bleibt gleich)